DE318929C - Maschine zum Schleifen von Glassachen - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Glassachen

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DE318929C
DE318929C DE1917318929D DE318929DD DE318929C DE 318929 C DE318929 C DE 318929C DE 1917318929 D DE1917318929 D DE 1917318929D DE 318929D D DE318929D D DE 318929DD DE 318929 C DE318929 C DE 318929C
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Germany
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machine
cap
grinding
shaft
chuck
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DE1917318929D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/006Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding hollow glassware, bottles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Schleifen von Glassachen. Die Erfindung- betrifft eine Maschine zum Schleifen von Glaswaren u. dgl.; insbesondere soll die Maschine zum Ausschleifen von Glaskappen für Flaschenverschlüsse dienen und ermöglichen; große Mengen solcher Kappen von genau gleichem Ausschliff herzustellen, die ohne weitere Zupassung unterschiedslos für beliebige Exemplare der zugehörigen Flaschen benutzt werden können und immer passen. Wesentlich ist irf der- neuen Maschine, daß ihre mechanischen Vorrichtungen durch exzentrische Maschinenelemente gesteuert werden und daher der Arbeiter weiter nichts zu tun hat als die rohen, Glaskappen in eine Zuführung der Maschine einzulegen, indem die Maschine selbst die Kappe von dieser-Zuführung.nimmt, in die Schleifstellung führt, das Schleifzeugin Tätigkeit setzt und schließlich die fertig geschliffene Kappe wegnimmt und auswirft, ohne Beihilfe des Arbeiters bei irgendeinem dieser Vorgänge. Die Glaskappen werden dabei in einem sich drehenden Futter gehalten, und das Schleifzeug, ein Diamant o. dgl., geht in die Kappe hinein und bewegt sich darin während des Schleifvorganges auf der abzuschleifenden Fläche auf und nieder oder hin und zurück, bis die Fläche die erforderliche Form und Gleichniäßigkeit besitzt. Danach geht das Schleifzeug zurück. Die Kappen: werden durch einen achsialen Weg in der Spindel des Futters mittels einer Stoßstange zugeführt. Die Stange bringt die Kappe aus einem Ausschnitt in einer sich drehenden Zuführplatte an einem Ende des Futters zu den Klemmbacken (Halter) am anderen Futterende. Die fertig geschliffene Kappe wird ebenso, durch die hohle Spindel des. Futters abgeführt und in den Ausschnitt der Platte zurückgeleitet, die sich dann dreht, um die fertige Kappe abzuwerfen und eine neue Kappe in die Zuführlage zu bringen. Der Gesamtvorgang wiederholt sich danach.
  • In der Zeichnung ist Fig. i ein senkrechter Schnitt der Maschine, der eine der Vorrichtungen, die in einer größeren Maschine zu mehreren nebeneinander vereinigt sind, im Aufriß erkennen läßt, .
  • Fig. z die Vorderansicht der Maschine mit fünf Schleifvorrichtungen, von denen die drei auf der rechten Seite nur durch gestrichelte Linien angedeutet sind, Fig. 3 ein Grundriß dazu: Fig.,d zeigt die Einrichtung des Futters und der Stoßstange im Schnitt in größerem Maßstabe.
  • a ist ein sich drehender Tisch, dem die Glaskappen b durch eine Rinne b1 zugeleitet werden. Der Tisch a hat zwei diametral ge= genüberliegende Ausschnitte a1, a2 für die Kappen b. Die Teile werden von einem Gestell A getragen. Der Tisch a macht bei jeder Bewegung eine halbe Umdrehung, so daß die Ausschnitte crl, a. z abwechselnd vor dieRinne b1 treten. Die Hohlspindel c des Futters läuft in Lagern c', und der Tisch a führt die Kappe b unter die Spindel c, d. h., wenn ein Ausschnitt a1 des Tisches a vor die Rinne b1 tritt, dann tritt der andere Ausschnitt a2 mit einer Kappe unter die Spindel c.
  • d ist die in Führungen d2 eines senkrechten Tragarmes Al gelagerte Stoßstange, die ihren Hub durch eine Nutscheibe e und einen Hebel f erhält.' Der Hebel f greift mit einer Gabel in einen seitlich genuteten Block f1. der Stange d; die beim Hochgehen die Kappe b aus dem Ausschnitt a2 durch die Hohlspindel c treibt; an deren oberem Ende die Kappe b dann von den Backen des Futters g gefaßt wird. Die Stange d trägt einen auf einer Feder d; (Fig.- q.) nachgiebig gelagerten, schalenartigen Kopf dl.
  • Die- Hohlspindel c trägt in. an sich he- . kannter Weise das rohrartige Futterstück g',: das durch Längsschlitze in drei Sektoren g3 gespalten ist, deren jeder eine Backe g bildet. Das Öffnen und Schließen dieser Backen erfolgt, -wie bekannt, durch einen Konus li, der auf zwei Winkelhebel i. wirkt, deren kurze Arme il die Backen g leicht gegen den Druck einer Feder h zusammenpressen. Die Bakken g des Futters' g1 passen, wie .bekannt,. in einen konischen Sitz cl der Spindel.c. Ist eine Kappe b fertig geschliffen, so -öffnet die Feder k die Backen g und die Kappe fällt. in die. Schale dl, die «nährend des Schleifvorganges in geringer Eutfernungunter der Kappe b steht.
  • Die Spindel c wird durch Scheiben 92 ., g4, letztere -am Gestenarm A2, angetrieben. Für jede der füpf Schleifvorrichtungen (Fig:2) ist ein solcher Antrieb vorgesehen. Die zugehörigen Treibriemen gehen durch Löcher im Gestell der Maschine. Der Konus h =und die Backen g werden durch eine Nutscheibe rry und Hebel lax, der bei in' gelagert ist und mit einer Gabel m2 den Konus la umfaßt, in Bewegung gesetzt.
  • Das Schleifzeug o sitzt an einem Schieber o1 in einem Träger o- und wird für, gewöhnlich durch eine Feder an einem Bewegungsende. gehalten; von der Nutscheibe.n erhalten die Schleifzeuge o eine Auf-,und Abbewegung; und vom Exzenter p werden sie; entgegen dem Drück jener Feder, mittels des Hebels p' seitlich gegen das Werkstück gedrückt. Der Träger 02 besitzt zur Führung abwärts gerichtete Arme o', die gegen mit der Achse der Schleifzeuge o parallele Rippen 04 (Fig. 3) des Gestells A wirken. Die Länge der Arme ö3 gewährleistet eine stete und wohlgeführte Schrägauf- und -abbewegung der Teile o', o2. Die Auf= und Abbewegung wird von der, Nut-Scheibe yz durch einen Hebel n', dessen Welle n2 und einen nicht dargestellten Hebel vermittelt, der an den unteren Enden der Arme o3 ange-- lenkt ist. Ein Daumen px dient zürn Schalten einer Kupplung r auf einer Nebenspindel qx. Der obere gleitende Teil der Kupplung r sitzt fest auf der Spindel qx und wird von einer an der Hülse r2 der Welle i721 sitzenden Gabel r' mitgenommen. Der andere Teil der Kupplung r: trägt ein Zahnrads', das mit einem Rade st auf der Welle W `in Eingriff steht (Fig. r).
  • Die Welle m' mit den darauf angebrachten Nutscheiben und Exzentern wird durch einen Schneckentrieb q, der mit einem - Triebe q1 auf der Welle qx in fester Verbindung ist, und durch ein mit dem Triebe q1 in Eingriff stehendes Zahnrad q- angetrieben. Letzteres sowie die Teilen, p und px sitzen lose auf der Welle W, sind aber fest miteinander verbunden. Die Teile n, p und po drehen sich ständig, während die Nutscheiben e und m, beide mittels der Welle ml und des Rades s' -angetrieben, nur eine Drehung machen, um die Backen g zum Festhalten des Werkstücks b zu verstellen und die Stoßstange d zu bedienen. Wenn der Daumen pm in Wirkung tritt, so drückt er die Hülse` r- nieder, und ein Ausschnitt r3 in deren Flansch r4 'wird von einem Zahn r5 des Getrieberades s' entfernt. Dieselbe, Bewegung veranlaßt die Gabel r1, die Kupplung r einzuschalten. Der obere Kupplungsteil besitzt eine verschiebbare Triebverbindung , mit der Spindel qx und treibt die Triebräder s, s' an, deren letzteres eine Umdrehung . macht, ehe der Zahn wieder. in den Ausschnitt,)-' einfällt; worauf die Hülse r= unter der Wirkung der Feder r6 hochgehen kann und die Kupplung r ausgerückt ist. Das Rad q1 treibt das Rad q2 sowie die .Teile ii,, p und px. Der Daumen p,'r steht bei der Lage nach Fig. r auf einem zweiten Daumen rT, wodurch die Hiilse r2 nach unten gedrückt ist.. Dies geschieht durch, die Gabel r' und bringt die Kupplung r in Wirkung; ,so daß die, Räder s, s' die Welle I21 drehen. Gleichzeitig gibt der Zahn r5 den Ausschnitt rl frei und fährt auf dem Flansch r4 der Hülse r2. Daher kann die Kupplung erst ausrücken, wenn das Rad s'. und die Welle nil eine volle Unidrehung gemacht haben und der Zahn rl wieder auf den Ausschnitt r3 trifft, also der Daumen p" vom Daumen rx frei ist. Die Hülse r Z wird dann von der Feder r6 angehoben und die Kupplung y ausgerückt. , Mit der Nutscheibe na ist ein. Exzenter m4 verbunden, das durch Zwischenteile t, t', t2 eine Kupplung t' zum Ein- und Ausschalten des den Tisch a bedienenden Schneckengetriebes ü mitnimmt. Das Getriebe u erhält seine Bewegung durch die Kupplung t3 -von einer durch eine Riemscheibe 1l angetriebenen Welle l ab '(Fig. 2). Die Nutscheibe rn wirkt auf den Gabelhebel mx, der den Konus h für die Einstellung der Backen g des Futters bedient. Das Exzenter p wirkt durch den Hebel PI auf eine mit einem Arm p' versehene Kurbelspindel p2 (Fig. 2) am Ende der Maschine. Dieser Arm pi hat ein geneigtes, T-förmiges Ende px, - das gegen das entsprechend gestaltete Ende o- des Schiebers o' anliegt, und dient dazu, das Schleifzeug o zum Werkstück hin- und zurückzuführen, wobei die Schrägflächen die Anpassung erleichtern. Die Nutscheibe n (Fig. r) nimmt den Hebel n' der gekröpften Spindel n2 mit, die den Träger o' des, Schleifzeugschlittens o' auf und ab bewegt, und zwar mit Hilfe von Hebeln und Verbindungsgliedern, die nicht dargestellt sind. Die Scheibe n kann -zwei, drei oder noch mehr Hubkurven, entsprechend der Zahl der dem Schleifzeug zu erteilenden Hübe, besitzen. Der Daumen pw tritt gegen den Dauinen ix am oberen Ende der sich nicht drehenden Hülse r', um d-ie Kupplung r einzurücken. Die Hülse r' wird durch die Feder.r` angehoben, wenn die Kupplung r ausgerückt werden soll. Der Exzenterflansch r4 greift an den V-förmigen Zahn r', damit die Feder rE die Hülse r' erst dann anheben kann, wenn er und die Welle in' eine volle Umdrehung ausgeführt haben. Die Nutscheibe e ist fest auf der Welle W und treibt dfie Stoßstange d zum Einführen und Abführen der Kappen b an.
  • Der Arbeitsgang der Maschine ist folgender: Die Hauptwelle v,' wird durch die Kupplung r für eine einzige Umdrehung mit der Nebenspindiel qO, die durch das Schneckengetriebe q ihren Antrieb erhält, in Eingriff gebracht. Sobald die Welle in' sich zu drehen beginnt; öffnet die N utscheibe in die Backen g der Futterspindel c und die Nutscheibe e zieht die Stoßstange d nach unten. Dies wird ermöglicht zufolge der leichten Bewegung des Daumens p@ gegenüber. dem Daumen r- infolge des Reduziertrieb es q'; q2; die Welle in' kann daher eine volle Umdrehung machen, da sie sich fast mit gleicher Geschwindigkeit wie die Nebenspindel qx und die Kupplung r dreht, während die Teile n., p, px viel langsamer laufen. .Eine Glaskappe b gleitet nun in einen der beiden Ausschnitte a', a2 des .Tisches a, der darauf durch das Exzenter 7i24 zu einer halben. Umdrehung veranlaßt wird, um die Kappe b über den Kopf d' der Stange d zu bringen. Letztere wird dann durch die Nutscheibe e angehoben und bringt die Kappe b in das Futter g vor das Werkzeug o. Die Kappe wird darauf in an sich bekannter Weise von den Futterbacken g unter der Wirkung des Konus h erfaßt und der -Stangenkopf d', der nicht drehbar ist, etwas niedergelassen, um der Drehbewegung nicht im Wege zu sein. Zu dieser Zeit hat die Welle in' eine Umdrehung vollendet, und der Zahn r' ist über den Ausschnitt y3 getreten, worauf die Feder r° die Hülse r2 nach oben bewegt und damit die Kupplung r ausrückt, wobei die Welle in' und Nutscheiben in, c stillgesetzt werden. Danach wird der Diamant des Schleifzeugs durch das Exzenter p gegen das Werkstück gepreßt und! durch die Nutscheibe n auf und ab bewegt, wobei das Werkstück b mittels der Scheibe g2 auf der Spindel c eine sehr schnelle Umdrehung erfährt. Ist der Schleifvorgang beendet, so rücken die Daumen pr, rx die Kupplung r wieder ein und bringen die Welle nal. wieder in Gang. Die Nutscheibe m bewegt dann den Konus h abwärts und. veranlaßt die Backen g, die Kappe b freizugeben, die darauf in den noch hochstehenden Kopf d' der Stange d fällt. Die Nütscheibe e führt nunmehr die Stange d nieder, bis die Kappe b wieder im Ausschnitt des Tisches a sich befindet. Die Stange, d geht inzwischen noch weiter in die in Fig. r dargestellte Stellung,- abwärts. Das Exzenter in' rückt nun die Kupplung t3 ein und gibt damit dem Tisch a eine halbe Drehung; dies geschieht in an sich bekannter Weise mittels eines Vorsprungs t4 und eines Ausschnitts t'', die der Kupplung nur im gehörigen .Augenblick sich zu öffnen gestatten (Fig. 2). Bei dieser Bewegung des Tisches a wird die fertige Kappe b in die rechtsseitige punktierte Stellung (Fig.3) gebracht, trifft hier schief auf die Außenseite der Wand des Rinnenmundes b' und wird so aus dem Ausschnitt a2 in einen Behälter geworfen. Dieselben Vorgänge wiederholen sich bei deinächsten Kappe, die aber in den Ausschnitt a' geführt wird; dies geschieht selbsttätig, indem die Kappen aus der Rinne b' während der Drehung des Tisches a abwechselnd in die Ausschnitte a' bzw. a2 gleiten.
  • ` In der Maschine arbeiten alle fünf Schleifvorrichtungen gleichzeitig. Dies läßt sich auch mit einem einzigen Satz exzentrischer Antriebselemente bewirken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. -Maschine zum Schleifen von Glassachen u. dgl., gekennzeichnet durch ein sich drehendes Klemmfutter (g), in das der Glasgegenstand (Kappe b) durch dessen hohle Spindel (c) eingeführt wird, und ein Diamantschleifzeug (o), das Auf- und Abbewegungen auf der Innenfläche des Gegenstandes (b) ausführt und nach einer Anzahl solcher Bewegungen weggenommen wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen mit f,usschnitten (a', a') versehenen Tisch (a), der die Glasgegenstände (b) nacheinander von einer Zuführrinne (b') erhält und mit einer Stoßstange (d) versehen ist, die die Glasgegenstände (b) durch die Hohlspindel (c) in die Backen (g) des Futters treibt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (px, rx, r), durch die die Welle (ml) immer nur eine Umdrehung erhält und dann zur Ruhe kommt, während die übrigen Arbeitsvorgänge sich vollziehen. d. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Schleifvorrichtungen der gleichen Art zu einer Maschine zusammengebaut sind und gleichzeitig. arbeiten, und die Diämant-Schleifzeuge (o) auf einer einzigen gemeinsamen Schiene (oi) angeordnet sind.
DE1917318929D 1917-01-19 1917-01-19 Maschine zum Schleifen von Glassachen Expired DE318929C (de)

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DE318929T 1917-01-19

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DE1917318929D Expired DE318929C (de) 1917-01-19 1917-01-19 Maschine zum Schleifen von Glassachen

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