DE319027C - Kippvorrichtung fuer Lastwagen - Google Patents

Kippvorrichtung fuer Lastwagen

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DE319027C
DE319027C DE1919319027D DE319027DD DE319027C DE 319027 C DE319027 C DE 319027C DE 1919319027 D DE1919319027 D DE 1919319027D DE 319027D D DE319027D D DE 319027DD DE 319027 C DE319027 C DE 319027C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/30Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element
    • B60P1/32Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element the other movement being lateral displacement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Kippvorrichtung für Lastwagen. Gegenstand der Erfindung ist eine Kippvorrichtung für Lastwagen zur Seitenentladung, hei welcher der Wagenkasten mit einer oder mehreren Gleitbahnen versehen ist, mit denen er auf Rollen des Wagenuntergestelles seitlich verschoben werden kann.
  • Das kennzeichnende Me-,kmal der Erfindung besteht in einer besonderen Gestaltung der Gleitbahn des Wagenkastens, durch welche es erreicht wird, däß einmal der Wagenkasten in der Fahrstellung, ohne jedes Bestreben umzukippen, auf den Gleitrollen des Untergestelles ruht, daß aber eine nur ganz geringe Seitenverschiebung des Kastens genügt, um die Gleitbahn zu den Rollen des Wagenuntergestelles in eine solche Lage zu bringen, daß sich der Wagenkästen selbsttätig in seine. Kippstellung bewegt.
  • Zu diesem Zwecke weist die Gleitbahn zwei horizontale Flächen auf, die in der Fahrstellung des Kastens auf den Gleitrollen des Wagenuntergestelles ruhen und die nach der Kastenmitte zu schräg nach oben, nach den Kastenseiten zu dagegen schräg .nach unten verlaufen und zu den beiden Leitrollen so angeordnet sind, daß beim Kippen des Kastens der schräg nach oben gerichtete Teil der einen Gleitbahnseite mit dem schräg nach unten gerichteten Teile. der anderen Gleitbahnseite zusammen arbeitet. -Durch dieses Zusammenarbeiten der Abschrägungen der Gleitbahn kann der Wagenkasten, nach einer geringen Horizontalbewegung, die durch Hand ausgeführt wird, selbsttätig in eine solche Lage seitwärts rollen, daß sein Schwerpunkt schließlich jenseits der einen als Anschlag für die Seitenbewegung dienenden Gleitrolle zu liegen kommt, wodurch dann ein selbsttätiges Weiterkippen des Wagenkastens in die Entladestellung erfolgt.
  • Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar veranschaulichen die Fig. i bis 4 die verschiedenen Stellungen des Wagenkastens zum Untergestell bei seiner Seitenverschiebung und Kippbewegung; Der Wagenkasten i ist mit einer oder mehreren Gleitbahnen 2 versehen. jede Gleitbahn 2 besitzt zwei horizontale Gleitflächen 3, 3. jede der Gleitflächen 3 steigt nach der Mitte des Wagens durch die Gleitflächen 4,4 an und fällt nach den Seiten des Wagens durch die Gleitflächen 5, 5 ab. Zwischen den Gleitflächen 4, q. bildet die Gleitbahn einen Steg 6, der als Anschlag für die Seitenbewegungen des Kastens dient.
  • Die Bewegung der Gleitbahn 2 erfolgt auf den Rollen 7, 7, die an dem Untergestell des Wagens angeordnet sind.
  • In der Mittelebene des Wagenuntergestelles ist eine Welle 8 drehbar angebracht, auf welche die Drahtseile g, To in entgegengesetzter Drehung aufgewickelt und in geeigneter Weise auf ihr befestigt sind. Die freien Enden der Seile g, io greifen an den Ösen 12, 12 an, welche an den Seiten des Wagenkastens befestigt sind. Bei Umdrehung der Welle 8 im Sinne des Uhrzeigers zieht das Seil g den Wagenkasten i auf den Rollen 7, 7. nach rechts, und bei Umdrehung der Welle 8 in umgekehrtem Sinne zieht das Seil io den Wagenkasten i auf den Rollen 7 nach links. Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende In der Fahrstellung (Fig. x) liegen die horizontalen Flächen 3 der Gleitbahn 2 auf den Rollen 7, und es ist aus der Zeichnung enich@tlich, daß schon bei einer, ganz geringen Verschiebung des Wagenkastens nach rechts oder links die nach der Kippseite liegende Rolle 7 auf den schrägen Teil 4 der Gleitfläche gelangt.-Auf der Zeichnung ist das Kippen des Wagens nach rechts dargestellt.
  • Die Welle 8 wird durch eine Handkurbel o. dgl. in Richtung des Uhrzeigers in Umdrehung versetzt, wobei eine Verschiebung des Wagenkastens auf den Rollen 7 nach rechts. erfolgt, und da anfangs noch die horizontalen Flächen 3 der Gleitbahn 2 auf de@i Rollen 7 aufliegen, erfolgt diese Verschiebung durch Hand ohne jede Schwierigkeit.
  • Ist der Wagenkasten x in die Stellung nach Fig. 2 gelangt, so verläßt der horizontale Teil 3 der Gleitbahn 2 die Rolle 7, die nunmehr auf den schrägen rechten Teil 4 der Gleitbahn 2 aufläuft. Durch die Schwere des Wagenkastens gleitet jetzt die S,-hräge 4 auf der rechten Rolle 7 nieder, wobei infolge der Schräge der Fläche 4 glechzeitig eine weitere Seitenverschiebung des Kastens z selbsttätig erfolgt. Bei der Einleitung der selbsttätigen Bewegung des Kastens z rollt de linke Rolle 7 zunächst noch auf dem horizontalen Teile 3 der linken Sexte 3 entlang, so daß bei Einleitung der selbsttätigen Bewegung zunächst nur ein Senken der rechten Kastenseite, nicht aber auch .schon ein Heben der linken Kastenseite erfolgt. - Dadurch bekommt der Kasten schnell eine große lebendige Kraft, durch welche schließlich, sobald die linke Rolle 7 auf die linke Schräge 5 aufläuft, die ; linke Seite des Kastens mit Leichtigkeit gehoben wird, bis der Wagenkasten sich durch seine lebendige Kraft selbsttätig in die Lage nach Fig. 3 bewegt hat. Dort wird . seine Seitwärtsbewegung durch Anstoßen des Anschlages 6 der Gleitbahn '2 an die rechte Rolle 7 begrenzt. Durch das Auflaufen der Schräge 5 der linken Gleitbahnseite 2 auf die linke Rolle 7 ist der Schwerpunkt 13 über die rechte Rolle 7 hinaus bewegt worden, so daß . nunmehr . der Kasten selbsttätig um die Rolle 7 weiter nach rechts in die Stellung nach Fig.4 umkippen kann, bis die Gleitbahn 2 des Kastens r an denn Anschlage 14 des Wagenuntergestelles Anlage findet:

Claims (2)

  1. YATENT-ANSPRÜCHE r. Kippvorrichtung für Lastwagen' zur Seitenentladung, bei welcher der Wagenkasten mit einer Gleitbahn auf zwei Rollen des Wägenuntergestelles seitlich verschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (2) zwei horizontale Gleitflachen (3, 3).. aufweist, die bei der Fahrstellung des Wagenkastens auf den :Rollen (7"7) ruhen und die nach der Wagenmitte zu .in schräg nach oben gerichtete Gleitflächen (4, 4), nach den Wagenseiten zu .in schräg nach unten gerichtete Gleitflachen (5, 5) auslaufen.
  2. 2. Kippvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (4,-4) von den horizontalen Flächen (3, 3) des Gleitbahn (2) an zunächst steil ansteigen und sich dann allmählich verflachen.
DE1919319027D 1919-05-20 1919-05-20 Kippvorrichtung fuer Lastwagen Expired DE319027C (de)

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