DE319960C - Mechanischer Zeitzuender - Google Patents

Mechanischer Zeitzuender

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DE319960C
DE319960C DE1918319960D DE319960DD DE319960C DE 319960 C DE319960 C DE 319960C DE 1918319960 D DE1918319960 D DE 1918319960D DE 319960D D DE319960D D DE 319960DD DE 319960 C DE319960 C DE 319960C
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DE
Germany
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spring
shaft
pin
mechanical time
lever arm
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Expired
Application number
DE1918319960D
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ARTHUR JUNGHANS DR ING
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ARTHUR JUNGHANS DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • F42C9/041Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin
    • F42C9/045Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin and the firing-pin being activated by a spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Mechanischer Zeitzünder. Die Erfindurg erstreckt sich auf solche mechanisc'.-.e Zeitzünder, bei denen das Aufziehen der Tiiebfeder mittels einer steilgängigen, mit Mutter versehenen Schraube durch den Rückstoß erfolgt, und eine drehbare S_cherheitsscheibe vorgesehen ist, die die Zündung der Sprengladung vor dem Schuß verhindert. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß d:e Lagenänderung der Mutter beim Ab. schuß zum Spannen einer die Sicherungsscheibe in ihre Scharfstellung bringenden Feder nutzbar gemacht ist, wodurch in einfacher Weise erreicht wird, daß diese Feder während des Nichtgebrauchs des Zünders im urigespannten Zustande verbleiben kann, so ihre F-lastizät behält und ein Brechen derselben vermieden wird.
  • Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf Einzelheiten, welche zur praktischen Durchführung und Ausnutzung dieser Anordnung dienen und in der Beschreibung des näheren erläutert werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. i in einem senkrechten Schnitt nach A -B der Fig. 3 und in Fig. 2 in einem solchen Schnitt nach C-D der Fig. ¢; Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach E-F der Fig. i und Fig. q. ein ebensolcher Schnitt nach G-H der Fig. i ; Fig 5 ist ein wagerechter Schnitt nach K-L der Fig. i.
  • Im Innern des Zünders ist eine Gewichtsscheibe i auf den die einzelnen Platinen des Werks zusammenhaltenden Pfeilern a gerade geführt und als Mutter für eine steilgängige Schraube 3 ausgebildet. Beim Rückstoß, der bekanntlich beim Abschuß auftritt, wird die Scheibe nach unten bewegt und hierbei die Schraube in Drehung versetzt.
  • Die Schraube 3 greift mit einem oberen Vierkant in eine Buchse q. ein, an der das eine Ende der Triebfeder 5' befestigt ist. Das andere Ende dieser Feder sitzt an der Scheibe 6, deren Welle das Mittelrad 7 des Triebwerks trägt. Das Werk läuft an, sobald der Stift 8, dessen unteres Ende fest mit der Gewichtsscheibe i verbunden ist, bei der Abwärtsbewegung dieser aus der seitlichen Bohrung des Werkrades 9 herausgetreten ist. Die Scheibe 6 nimmt durch den Stift io eine Scheibe ix mit, die, wie Fig. 3 zeigt, an ihrem Umfang mit einem Ausschnitt versehen ist. Gegen den Umfang dieser Scheibe ix stützt sich das Ende des Hebels 12 (Fig. 3), der mit der unter Federwirkung stehenden Welle 13 fest verbunden ist. Sobald der Hebel nach dem Schuß beim Ablaufen des Werks in den Ausschnitt der sich drehenden Scheibe ii einfällt, dreht sich die Welle 13 unter der Wirkung ihrer Feder und gibt, wie später beschrieben, die den Pikrin-Übertragungskörper enthaltende Sicherungsscheibe r4. frei.
  • Die Schraube 3 hat an ihrem unteren Ende ebenfalls einen Vierkant, auf dem die Scheibe 15 sitzt, in die das eine Ende einer Feder 16 eingehängt ist. Das andere Ende der Feder 16 ist an der Sicherungsscheibe befestigt, sodaßalso bei der-Abwärtsbewegung der Gewichtsscheibe i nach dem Schuß auch eine Spannung der Feder 16 eintritt. Da zu diesem Zweck die Sicherungsscheibe 14. gegen Drehung gesichert sein muß, ist in einer seitlichen, zur Achse parallelen Bohrung der Scheibe ein Stift 17 drehbar gelagert, dessen oberer, in eine bogenförmige Ausfräsung 18 (Fig. ¢) der unteren Platine greifender Teil zur Hälfte abgefräst ist. Gegen diese Abfräsung legt sich das entsprechend abgefräste untere, Ende der Welle 13 und verhindert so eine Drehung der Scheibe 1q., bis die Welle selbst die oben beschriebene Drehung ausführt. In diesem Augenblick wird die Sicherungsscheibe 14 frei und wird durch ihre Feder 16 so weit gedreht, bis ihr Stift 17 gegen das Ende der Ausfräsung "18 stößt, wobei gleichzeitig der in der Sicherungsscheibe bei x untergebrachte Pikrin-Übertragungskörper unter die Sprengkapsel zu stehen kommt.
  • Ein an dem Hebel iz vorgesehener Stift ig greift in einen Schlitz eines um die Mittelachse des Zünders drehbaren Hebels 2o ein, dessen anderes Ende den Schlagstift 21 festhält (Fig. 2). Sobald also der Hebel =2 die oben beschriebene -Bewegung ausführt, wird auch der Hebel 2o aus seiner Haltelage für den Schlagstift herausgebracht, so daß dieser nunmehr in bekannter Weise das Zündhütchen zündet. Die Anordnung ist hierbei derart, däß die Freigabe des .Schlagstiftes 21 erst einen Augenblick nach der Freigabe der Sicherungsscheibe 14 stattfindet, so daß deren Scharfstellung schon im Augenblick .der Zündung vorhanden ist. _

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: 1. Mechanischer Zeitzünder, bei dem das Aufziehen der Triebfeder mittels einer steilgängigen, mit Mutter versehenen Schraube durch den Rückstoß erfolgt, und eine drehbare Sicherheitsscheibe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagenänderung der Mutter beim Abschuß zum Spannen einer die Sicherungsscheibe in ihre Scharfstellung bringenden Feder nutzbar gemacht ist.
  2. 2. Mechanischer Zeitzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung der Spannung der Feder (16) die Sicherungsscheibe (1q.) durch eine Welle (13) in der für den Zünder unzündfähigen Lage gehalten wird, die nach dem Abschuß eine Drehung .ausführt und die Scheibe freigibt.
  3. 3. Mechanischer Zeitzünder nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (13) ein Hebelarm (12) befestigt ist, der beim Ablaufen des Werks in einen Ausschnitt einer Scheibe (1i) einfällt und die Drehung der Welle (13) unter dem Einfiuß einer auf ihr sitzenden Feder ermöglicht. q. Mechanischer -Zeitzünder nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des; Hebelarmes (12) durch einen Stift (ig) auf einen den Schlagstift sperrenden Hebelarm (2o) derart übertragen wird, daß die Fre#gabe des Schlagstiftes kurz nach der Freigabe der Sicherungsscheibe (1q.) erfolgt.
DE1918319960D 1918-03-14 1918-03-14 Mechanischer Zeitzuender Expired DE319960C (de)

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