DE319965C - Verbindung zwischen Tragflaechen und Rumpf - Google Patents

Verbindung zwischen Tragflaechen und Rumpf

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DE319965C
DE319965C DE1917319965D DE319965DD DE319965C DE 319965 C DE319965 C DE 319965C DE 1917319965 D DE1917319965 D DE 1917319965D DE 319965D D DE319965D D DE 319965DD DE 319965 C DE319965 C DE 319965C
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fuselage
bushing
spherical
piece
cylindrical
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DE1917319965D
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Rumpler Werke I Liqu GmbH
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Rumpler Werke I Liqu GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Verbindung zwischen Tragflächen und Rumpf. Der Gegenstand der Erfindung ist eine für Flugzeuge bestimmte Vorrichtung, um die Tragfläche in solcher Weise am Rumpf lösbar zu befestigen, daß an der Befestigungsstelle sowohl Zug- als auch Druckkräfte als auch Scherbeanspruchungen- aufgenommen werden können und in allen Fällen das Auftreten von Biegungsmomenten an der Befestigungsstelle ausgeschlossen ist. Zu diesem Zwecke wird am inneren Stirnende der Tragfläche ein Zapfen vorgesehen, der einen vorstehenden Kugelkopf mit zylindrischer Querbohrung enthält. Dieser Kugelkopfzapfen wird in eine in einem Ansatz des Rumpfes angeordnete zylindrische Büchse eingeführt und in dieser Lagemittels eines Querbolzens. gesichert, der an der Stelle, die in die Mitte der Querbohrung des Kugelkopfzapfens zu-liegen kommt, ringsum kugelförmig gewölbt ist.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, und zwar zeigt Fig. i eine schematische Vorderansicht des Flugzeuges, Fig. 2 den lotrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung nach II-II der Fig. 3, Fig. 3 den wagerechten Längsschnitt nach III-III der Fig. 2 und Fig. q. den lotrechten Querschnitt nach IV-IV der Fig. 3.
  • Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist ein im Querschnitt ovaler Rumpfrahmen x vorgesehen, der untere hohle Ansätze 2, 2 zum Anschlug der Hälften 3, 3 des unteren Tragdecks und obere seitliche Ansätze q., q, zum Anschlug der Hälften 5, 5 des oberen Tragdecks besitzt. Die beiden Tragdecke sind in üblicher Weise durch Stiele 6; Tragkabel 7 und Gegenkabel 8 miteinander und mit dem Rump_ i verbunden. Durch die hohlen Rumpfansätze 2, 2 läuft ein Zugstrang g, an den bei io die Tragkabel 7 angeschlossen sind.
  • Die sogleich näher zu beschreibende Verbindungsvorrichtung befindet sich an der Stoßstelle zwischen je einem Ansatz 2 und der zugehörigen Traghälfte 3 bzw. zwischen einem Ansatz q. und einer Tragflächenhälfte 5. Diese Stellen sind in Fig. i durch Umkreisung hervorgehoben.
  • In den Tragflächenholm ii ist ein Zapfen 12 eingesetzt, an dessen Sitzverbreiterung 13 sich ein kugelförmiger Kopf 1q. anschließt. Dieser Kopf besitzt eine zylindrische Bohrung 15, die in der Gebrauchslage- von oben nach unten verläuft.
  • Der Rumpfansatz 2 besteht aus zwei Sperrholzwänden 16, 16, deren Zwischenraum am Ende des Ansatzes durch einen Abstandsklotz 17 ausgefüllt ist. Außen auf dem Ansatz 2 sind aus Blech bestehende Verstärkungsplatten 18 befestigt. Im Klotz 17 sitzt eine Büchse, an deren zylindrisches Stück ig sich ein ungefähr kegeliges Stück 2o anschließt, welches sich in einen mit Muttergewinde zumAnschluß des Kabelzuges g versehenen Stutzen 2i fortsetzt. Am Stirnende ist die Büchse ig zu einem einheitlichen Stück mit einer Stirnplatte 22 verbunden, an der auch die nicht eingezeichneten Schrauben zur Verbindung der Büchse ig mit dem Klotz 17 angreifen.
  • Der Kugelkopf 1q. füllt die zylindrische Höhlung der Büchse ig so knapp aus, d:äß er - vor Einführung eines Bolzens durch die Bohrung =5 - nach allen Richtungen gedreht und auch in der Achsenrichtung der Büchse verschoben werden kann, dabei aber gegen Verschiebungen nach vorn oder hinten und nach oben oder unten gesichert ist. Der Mittelpunkt des Kugelkopfes liegt aL.o stets auf der Mittellinie der Büchse ig.
  • Durch das Ganze ist ein Querbolzen gesteckt, der ein dickeres oberes Stück 23 (Fig. 2), ein mittelstarkes mittleres Stück 24 und ein unteres Stück 25 enthält, welch letzteres zur Gewichtsersparnis wesentlich dünner als das Mittelstück 24 gehalten sein kann. Aus dem gleichen Grunde ist das Stück 23 mit einer Ausbohrung 26 versehen, die durch ein angelötetes oder ein angeschweißtes Deckplättchen 27 verschlossen ist, um Schmutz und Feuchtigkeit und folglich Rost fernzuhalten. Die Teile 23, 24 und 25 können auch in der Richtung von unten nach oben aufeinanderfolgen, was aber weniger zweckmäßig ist, weil der Querbolzen dann ohne besondere Sicherung herausfallen könnte.
  • Zwischen den Bolzenstücken 23 und 24 befindet sich eine Anschlagschulter 28 (Fig. 4), durch welche die tiefste Lage des Querbolzens gegenüber der Büchse ig bestimmt ist. In dieser Lage wird der Querbolzen durch eine Mutter 29 nebst Unterlagscheibe und Splint gesichert.
  • Das mittlere Bolzenstück 24 besitzt eine nach einer Kugelfläche gestaltete Wölbung 3o, deren Mittelpunkt genau in der Achse der Büchse ig liegt,- wenn die Bolzenschulter 28 an der Büchse ig zum Anliegen gebracht ist. Der Kugeldurchmesser der Wölbung 30 stimmt genau mit dem lichten Durchmesser der zylindrischen Querbohrung 15 überein, so daß zwar das Durchschieben des Querbolzens durch den Kugelkopf 14 möglich ist, und der Kugelkopf auf der Kugelwölbung kleine Schwingungen ausführen kann, hingegen seitliche Verschiebungen des Kugelkopfes 14 gegenüber dem Querbolzen ausgeschlossen sind. An die Kugelwölbung 30 schließen sich zylindrische Stücke 31 und 32 (Fig. ¢) an, die kleineren Durchmesser besitzen als die zylindrische Querbohrung i5 des Kugelkopfes 14, um kleine Schwingungen des Kugelkopfes ungehindert vor sich gehen zu lassen. Das zylindrische Stück 31 ist mittels eines Übergangsstückes 33 in ein kurzes zylindrisches Stück 34 übergeführt, dessen Durchmesser -- ebenso wie der Durchmesser der zu seiner Aufnahme dienenden oberen Querbohrung der Büchse ig - ein wenig größer ist als der der Kugelwölbung 30. Diese Einrichtung ist deswegen getroffen, um das unbehinderte Durchschieben der Kugelwölbung 30 zu ermöglichen. Die untere Querbohrung der Büchse ig stimmt im Durchmesser mit dem Bolzenstück 32 überein. Die beschriebene Einrichtung wirkt an der Befestigungsstelle des unteren Tragdecks 3 in olgender Weise Während des Fluges ist das Tragkabel gespannt, so daß das innere Stirnende des Tragdecks 3 gegen den Rumpfansatz 2 angedrückt wird. Infolgedessen legt sich der auf der Tragdeckseite befindliche Teil 35 der Innenfläche der Bohrung 15 des Kugelkopfzapfens r4 gegen die Kugelwölbung 3o. Bei Beförderung des Flugzeuges auf dem Erdboden ist das Tragkabel 7 schlaff und das Gegenkabel 8 gespannt. In diesem Fall legt sich das auf der Rumpfseite befindliche Stück 36 der Innenfläche der Bohrung des Kugelkopfzapfens 14 gegen die Kugelwölbung 3o. In beiden Fällen And kleine Schwingungen des Tragdecks gegenüber dem Rumpfansatz sowohl in der Richtung von oben nach unten wie in der Richtung von vorn nach hinten möglich, indem ;ich dabei der zylindrisch ausgebohrte Kugel kopfzapfen 14 auf dem kugelig gewölbten Stück 3o des Querbolzens bewegt. Verschiebung des Tragdecks gegenüber dem Rumpfansatz nach vorn oder hinten und ebenso nach oben oder unten ist dadurch verhindert, daß der Kugelkopfzapfen 14 ringsum ohne Spiel von der Büchse x9 umschlossen wird. Auf diese Weise werden Scherbeanspruchungen aufgenommen. Bei der Anschlußstelle des oberen Tragdecks ist die Wirkung genau entsprechend, mit dem einzigen Unterschiede gegenüber dem erörterten Fall, daß die Verbindung während des Fluges auf Zug und während der Beförderung auf der Erde auf Druck beansprucht wird.
  • Nach Lösung der Mutter 29 kann der Querbolzen herausgeschlagen werden, wodurch die Verbindung gelöst ist. Ir. ebenso einfacher Weise läßt sie sich wieder herstellen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUciI: Lösbare Verbindung zwischen Flugzeugtragflächen und Rumpf, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen an der Verbindungsstelle einen kugeligen, mit einer zylindrischen Querbohrung (i5) versehenen, in eine in einen Rumpfansatz eingesetzte zylindrische Büchse (ig) reichenden Zapfen (i4) tragen, dessen Außendurchmesser mit dem Innendurcbme---ser der Büchse (i9) übereinstimmt und in dessen Querbohrung (i5) ein die Büchse (ig) durchdringender, in der Mittelachse der Verbindung mit einer Kugel-,völbung (3o) vom Durchmesser der Querbohrung (i5) des Kugelzapfens versehener Querbolzen (23, 24, 25) eingeführt ist.
DE1917319965D 1917-11-08 1917-11-08 Verbindung zwischen Tragflaechen und Rumpf Expired DE319965C (de)

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DE1917319965D Expired DE319965C (de) 1917-11-08 1917-11-08 Verbindung zwischen Tragflaechen und Rumpf

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