DE3200614A1 - Magnetisches traglager fuer die rotorwelle eines elektrizitaetszaehlers - Google Patents

Magnetisches traglager fuer die rotorwelle eines elektrizitaetszaehlers

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Publication number
DE3200614A1
DE3200614A1 DE19823200614 DE3200614A DE3200614A1 DE 3200614 A1 DE3200614 A1 DE 3200614A1 DE 19823200614 DE19823200614 DE 19823200614 DE 3200614 A DE3200614 A DE 3200614A DE 3200614 A1 DE3200614 A1 DE 3200614A1
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DE
Germany
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permanent magnet
rotor shaft
magnet
cap
support bearing
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Withdrawn
Application number
DE19823200614
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English (en)
Inventor
Henk 6300 Zug Stoltz
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Siemens Building Technologies AG
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
LGZ Landis and Gyr Zug AG
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Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG, LGZ Landis and Gyr Zug AG filed Critical Landis and Gyr AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C39/00Relieving load on bearings
    • F16C39/06Relieving load on bearings using magnetic means
    • F16C39/063Permanent magnets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2370/00Apparatus relating to physics, e.g. instruments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description

  • Magnetisches Traglager für die Rotorwelle eines Elektrizitäts-
  • zählers Magnetisches Traglager für die Rotorwelle eines Elektrizitätszählers Die Erfindung bezieht sich auf ein abstossendes magnetisches Traglager für die Rotorwelle eines Elektrizitätszählers nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Magnetlager sind z.B. aus der deutschen OS 21 10 510 bekannt. Das Ziel der Verwendung solcher Magnet lager ist die möglichst reibungsfreie Lagerung der Rotorwelle, was durch die magnetische Abstützung in Achsrichtung weitgehend erreicht wird.
  • Da es jedoch bei Magnet lagern mit ferromagnetischen Werkstoffen nur unter der Verwendung eines Elektromagneten mit zugehörigem Regler möglich ist, gleichzeitig mit der Führung in achsialer Richtung auch eine magnetische Führung in radialer Richtung zu erreichen, benötigen die permanentmagnetischen Traglager immer noch ein zusätzliches, herkömmliches Reibungs-Radiallager, das die Kraftkomponenten übernimmt, welche an der Rotorwelle in radialer Richtung anfallen. Es sind dies Kräfte infolge von Unsymmetrien, elektromotorische und durch den Abtrieb an der Rotorwelle angreifende Kräfte sowie Querkräfte, welche auf das magnetische Traglager selbst zurückführbar sind.
  • Um den Anlauf des Elektrizitätszähters beim geforderten Minimalstrom zu gewährleisten, muss die Reibungskraft im Radiallager möglichst klein sein. Von den erwähnten Kräften ist nur die vom Traglager selbst erzeugte Querkraft reduzierbar, denn die restlichen Kräfte müssen zufolge der erforderlichen Herstelltoleranzen und durch die Verwendungsart als Zählerrotor in Kauf genommen werden.
  • Die theoretische Mittelstellung der zu lagernden Rotorwelle bildet bei bekannten magnetischen Traglagern bezüglich der Radialkräfte einen labilen Zustand, in der die Rotorwelle durch das erwähnte Reibungs-Radiallager gehalten werden muss. Die Qualität einer Magnet-Anordnung ist dabei umso besser, je grösser die pro Volumeneinheit V des verwendeten Magnetmaterials erreichte Achsialkraft Fa ist, das heisst, je grösser die Ausbeute ist, und ferner je geringer die Zunahme der Radialkraft Fr bei sich vergrössernder Auslenkung r der Rotorwellen-Achse von der theoretischen Mittelstellung ist. Andererseits soll ein magnetisches Traglager eine grösstmögliche spezifische Achsialkraft aufweisen, damit der Luftspalt a zwischen den Tragmagneten immer möglichst gleich bleibt, das heisst, eine Achsialkraftänderung von #Fa soll eine möglichst geringe Luftspaltändea rung ha bewirken.
  • In der Praxis zeigt es sich, dass insbesondere die beiden letzten Forderungen einander entgegen laufen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die bei grosser Ausbeute A und geringer Zunahme der Radialkraft Fr pro seitliche Auslenkung r trotzdem eine grösstmögliche spezifische Achsialkraft f liefert.
  • a Die Erfindung ist im Anspruch 1 gekennzeichnet.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert: Es bedeuten: Fig. 1 einen Schnitt durch eine Magnetanordnung ohne Darstellung der die Magnete haltenden Teile und Fig. 2 und 3 je ein Diagramm.
  • In der Figur 1 bedeutet 1 einen kreisringförmigen Permanentmagneten, fortan Magnet 1 benannt, mit zwei planparallelen Stirnseiten 2 und 3, der stationär in einem nicht dargestellten Zählerrahmen befestigt ist.
  • Ein zweiter, ebenfalls kreisringförmiger, im Durchmesser kleinerer Permanentmagnet, fortan Magnet 4 benannt, ist Bestandteil einer nicht dargestellten drehbaren Rotorwelle eines Elektrizitätszählers, dessen theoretische System-Längsachse als strichpunktierte Gerade 5 eingezeichnet ist. Die Rotorwelle wird durch ein ebenfalls nicht dargestelltes Radiallager in ihrer Mittellage gehalten. Der Magnet 4 weist zwei planparallele Stirnseiten 6 und 7 auf, die zu den Stirnseiten 2 und 3 parallel liegen. Die Magnete 1 und 4 sind so magnetisiert, dass sie sich gegenseitig in Achsrichtung abstossen und dadurch der von der Rotorwelle erzeugten Gewichtskraft entgegen wirken.
  • Der Magnet 1 liegt mit seiner unteren Stirnseite 3 auf der Innenseite einer topfförmigen rotationssymmetrischen Kappe 8 aus weichmagnetischem Material auf. Dabei ist der Mantel-Innendurchmesser der Kappe 8 grösser als der Aussendurchmesser des Magneten 1, so dass sich zwischen dem Umfang des Magneten 1 und dem Mantel-Innenumfang der Kappe 8 ein ringförmiger Luftspalt 9 einschliesst. Ein offener Rand 10 der Kappe 8 überragt die freie Stirnseite 2 des Magneten 1 und bewirkt dadurch eine kräftemässig günstige Beeinflussung der magnetischen Trageigenschaften, was nachfolgend an Hand der Fig. 2 und 3 beschrieben ist.
  • Die Fig. 2 zeigt mit einer Kurve 11 den Verlauf der entstehenden, von den Magneten 1 und 4 erzeugten Radialkraft Fr, wenn die Achse der Rotorwelle um einen Betrag r ausserhalb der Geraden 5 zu liegen kommt. Diese Kräfte müssen vom Radiallager aufgenommen werden. Erfahrungsgemäss sollte der entstehende Kraftverlauf unterhalb einer gestrichelt gezeichneten Kurve 12 verlaufen, welche Bedingung mit der vorliegenden Kurve 11 erfüllt ist.
  • In der Fig. 3 sind die entstehenden Abstosskräfte F in Abhäna gigkeit des Abstandes a zwischen den beiden Stirnseiten 2 und 7 durch zwei Kurven 13 und 14 dargestellt. Die Kurve 13 zeigt den Kraftverlauf in der Anordnung nach der Fig. 1, das heisst bei Verwendung der Kappe 8, während die Kurve 14 den Kraft- verlauf ohne die Kappe 8 darstellt. Daraus ist ersichtlich, dass mit dem Zufügen der Kappe 8 bedeutend höhere Abstosskräfte F erreicht werden, wobei sich allerdings die Radialkräfte F a r etwas erhöhen, jedoch gemäss der Kurve 11 (Fig 2) noch keine unzulässigen Werte annehmen. Dieser Kraftverlauf ergibt sich durch den von der Kappe 8 mit deren Rand 10 bedingten Verlauf der magnetischen Kraftlinien. Dabei ist massgebend, wie weit der Rand 10 über die Stirnseite 2 des Magneten 1 vorsteht. Zweckmässig ist es, wenn dieses Mass etwa der halben Dicke des Magneten 1, das heisst etwa dem halben Abstand der beiden Stirnseiten 2 und 3 voneinander, entspricht.
  • Im beschriebenen Beispiel sind die Magnete 1 und 4 so magnetisiert, dass an deren Stirnseiten je ein Nord- bzw. je ein Südpol vorhanden ist, was sich im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Durchmessern der beiden Magnete 1 und 4 als am zweckmässigsten erwies. Dabei ist der Aussendurchmesser des Magneten 4 kleiner als der Aussendurchmesser des Magneten 1, aber mindestens so gross wie eine zentrale Bohrung 16 im Magneten 1.
  • Vorteilhaft ist der Aussendurchmesser des Magneten 4 wenig grösser als die zentrale Bohrung 16.
  • Zum Ausgleich von Inhomogenitäten im Magneten 1 ist es ferner vorteilhaft, wenn seine freie Stirnseite 2 eine die Flächenmasse dieser Stirnseite aufweisende Scheibe 17 aus weichmagnetischem Material trägt.
  • Im beschriebenen Beispiel wurde der Magnet 1 mit seiner Kappe 8 als feststehend und der Magnet 4 als rotierend beschrieben, was aus Gewichtsgründen für ein Traglager zweckmässig ist, aber eine umgekehrte Anwendung nicht ausschliessen soll, bei der dann der Magnet 4 stillstehend ist.
  • Die beschriebene Anordnung der Magnete 1 und 4 mit der Kappe 8 erlaubt trotz relativ geringen Radialkräften F eine um rund 100 % höhere Ausbeute so dass mit einem kleineren Magnetvolumen V als beim Bekannten auszukommen ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUECHE Magnetisches Traglager für die Rotorwelle eines Elektrizitätszählers mit einem ersten und einem zweiten ringförmigen Permanentmagneten (1, 4), die mit ihren planparaltelen Stirnseiten (2, 7) gegeneinander angeordnet sind und von denen der eine an der Rotorwelle und der andere stationär befestigt ist und deren gegenseitige Polarität eine in Achsrichtung der Rotorwetle wirkende Abstossung erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Permanentmagnet (1) mit seiner zweiten Stirnseite (3) auf der Innenseite einer topfförmigen rotationssymmetrischen Kappe (8) aus weichmagnetischem Material aufliegt, wobei der Mantel-Innendurchmesser der Kappe (8) grösser ist als der Aussendurchmesser des ersten Permanentmagneten (1 ) und um diesen einen ringförmigen Luftspalt (9) einschliesst, und dass der offene Rand (10) der Kappe (8) die freie Stirnseite (2) des ersten Permanentmagneten (1) überragt.
  2. 2. Traglager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der offene Rand (10) um etwa die halbe Dicke des ersten Permanentmagneten (1) über dessen Stirnseite (2) vorsteht.
  3. 3. Traglager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (8) mit dem ersten Permanentmagneten (1) stationär in einem Zählerrahmen und der zweite Permanentmagnet (4) an der Rotorwelle befestigt ist.
  4. 4. Traglager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser des zweiten Permanentmagneten (4) kleiner ist als der Aussendurchmesser des ersten Permanentmagneten (1), aber mindestens so gross ist wie eine zentrale Bohrung (16) im ersten Permanentmagneten (1).
  5. 5. Traglager nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser des zweiten Permanentmagneten (4) wenig grösser als die zentrale Bohrung (16) ist.
DE19823200614 1981-12-16 1982-01-12 Magnetisches traglager fuer die rotorwelle eines elektrizitaetszaehlers Withdrawn DE3200614A1 (de)

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DE (1) DE3200614A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU761353B2 (en) * 1999-08-24 2003-06-05 Emwest Products Pty Limited Magnetic repulsion bearings for electricity meters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AU761353B2 (en) * 1999-08-24 2003-06-05 Emwest Products Pty Limited Magnetic repulsion bearings for electricity meters

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