DE3200632C2 - - Google Patents

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DE3200632C2
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Kenneth George Chislehurst Kent Gb Payne
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SASIB SpA Bologna
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
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    • B65G47/51Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to unprogrammed signals, e.g. influenced by supply situation at destination
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Description

Die Erfindung betrifft eine Pufferspeichervorrichtung für längs eines Transportwegs transportierte Gegenstände gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem Fertigungsprozeß aufeinanderfolgenden und durch Transportwege, wie zum Beispiel Förderbänder oder dergleichen, für die zu fertigenden oder zu verarbeiten­ den Gegenstände miteinander verbundenen Maschinen sind Pufferspeichervorrichtungen für die zu transportierenden Gegenstände erforderlich, um bei Stillstand einer der Maschinen nicht auch die übrigen stillsetzen zu müssen.
Aus der DE-OS 26 40 867 ist eine Pufferspeichervorrich­ tung mit einem endlosen, über zwei Umlenkwalzen geführ­ ten Speicherriemen bekannt, von dem eine Vielzahl Stege nach außen abstehen. Die Stege begrenzen zusammen mit einem den Speicherriemen umschließenden Gehäuse Aufnahme­ kammern, in die die zu speichernden Gegenstände aufein­ anderfolgend eingeschoben werden. Für die Aufnahme und Abgabe der Gegenstände von einem Transportweg wird der Speicherriemen reversierbar angetrieben. Die bekannte Pufferspeichervorrichtung hat ein vergleichsweise kleines Speichervolumen bezogen auf den für die Unter­ bringung und Führung des Speicherriemens erforderlichen Platzbedarf.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 78 14 633 ist es bekannt, einen flexiblen und mit einer Vielzahl Taschen für die Aufnahme von Gegenständen versehenen Trägerstrei­ fen aufzuwickeln, um so ein vergleichsweise platzsparen­ des Magazin für eine zwischenzeitliche Aufbewahrung von Gegenständen, beispielsweise Pipettenspitzen, zu schaf­ fen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Pufferspeichervorrich­ tung anzugeben, die bei vergleichsweise kleiner Größe eine hohe Speicherkapazität hat und für die Aufnahme und Abgabe der Gegenstände unmittelbar an einem Transport­ weg angeordnet werden kann. Die Konstruktion der Puffer­ speichervorrichtung soll vergleichsweise einfach sein und auch empfindliche Gegenstände zwischenspeichern können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kenn­ zeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Da der Speicherriemen nach Art einer Spule aufgewickelt wird, kann er vergleichsweise lang sein und damit eine hohe Speicherkapazität bei geringem Platzbedarf haben. Die einzelnen Windungen des Speicherriemens stützen sich über dessen Stege aneinander ab, ohne daß zusätz­ liche Komponenten zur Abstandhaltung erforderlich sind. Die Pufferspeichervorrichtung eignet sich für Gegenstän­ de unterschiedlicher Abmessung und Formgebung, wie zum Beispiel Schokoladentafeln, Zigarettenpackungen oder Flaschen, aber auch Einzelzigaretten und Blechdosen.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Pufferspeicher­ vorrichtung, die oberhalb eines Zigaretten von einer Herstellungsmaschine zu einer Verpac­ kungsmaschine zuliefernden Förderers angeordnet ist,
Fig. 2 eine Teilansicht eines aufgewickelten, Zigaretten enthaltenden Speicherriemen,
Fig. 3 eine Teilansicht einer Aufnahme- und Abgabe­ trommel sowie des Speicherriemens,
Fig. 4 eine Teilansicht einer weiteren Ausführungs­ form, bei der das System zur Förderung von Packungen (z. B. den dargestellten Schokoladen­ tafeln) ausgelegt ist,
Fig. 5 eine weitere Puffersystemspeichervorrichtung, bei der die Gegen­ stände von dem Förderer quer auf den Speicher­ riemen bewegt werden,
Fig. 6a und 6b in Drauf- und Seitenansicht einen aus Gliedern gebildeten Speicherriemen für die Vorrichtung nach Fig. 5,
Fig. 7 eine Pufferspeichervorrichtung zur Handhabung eines Massenprodukts,
Fig. 8a und 8b in Seiten- und Draufsicht einen für die Vorrichtung nach Fig. 7 geeigneten Speicherriemen,
Fig. 9 eine Ansicht von einer weiteren Ausführungs­ form zur Handhabung eines Massenproduktes,
Fig. 10a und 10b in Seiten- und Draufsicht einen für die Vorrichtung nach Fig. 9 und für andere Ausführungsformen geeigneten Speicherriemen,
Fig. 11 eine endseitige Ansicht einer Pufferspeicher­ vorrichtung mit zwei oder mehreren nebeneinander liegenden Sätzen, bestehend aus nicht ge­ zeigten Speicherriemen, Trommeln und zuge­ hörigen Ausrüstungen,
Fig. 12 eine Seitenansicht der in Fig. 11 gezeigten Vorrichtung,
Fig. 13 eine Draufsicht auf die in Fig. 11 gezeigte Vorrichtung,
Fig. 14 eine geschnittene Ansicht in vergrößertem Maßtab längs der Schnittlinie A-A in Fig. 12,
Fig. 15 eine modifizierte Ausführung der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, bei dem der langgestreckte Speicherriemen von Endlosbahnen abgenommen und darauf aufgewickelt wird,
Fig. 16 eine endseitige Ansicht mit Darstellung nur des Speicherriemens und der Endlosbahn, und
Fig. 17 eine Ansicht einer weiteren Pufferspeichervorrichtung für Zigaretten.
Die bevorzugte oder grundsätzliche Anordnung der Puffer­ speichervorrichtung (Fig. 1 und 2) umfaßt eine Leer­ trommel 11, die auf einer Treibwelle 12 angeordnet ist, welche wiederum von nicht gezeigten Querelementen an einer oder beiden Seiten der Trommel abgestützt wird. Diese Elemente können sich vom Erdboden nach oben erstrecken, an der ver­ arbeitenden Maschinenanlage oder deren direkten Förderver­ bindungssystemen befestigt sein oder von oben herabhängen. Unterhalb oder seitlich der Leertrommel 11 befindet sich eine mit einem Speicherriemen 15 bestückte Trommel 13, die eben­ falls auf einer Treibwelle 14 angeordnet und durch Querelemente abgestützt ist. Die Trommelwellen werden durch umkehrbare Elektromotore mit variabler Drehzahl in Drehbewegung versetzt, wobei die Motore durch ge­ eignete elektronische Steuerungen beaufschlagt werden, die so ausgelegt sind, daß der Speicherriemen 15 unter konstanter gleichförmiger Spannung steht. Ein Ende des Speicherriemens 15 ist an einer Schulter 16 mit der Trommel 11 verbunden und läuft außen längs Leit- oder Spann­ rollen 17 und 18 nach unten, dann unterhalb der Trommel 13 und von unten her um eine Umlenkrolle 19 (die angetrieben werden kann). Das andere Ende des Speicher­ riemens 15 ist über eine Schulter 20 an der Trommel 13 befestigt.
Die Anordnung aus den beiden Trommeln 11 und 13, den Leitrollen 17, 18 und der Rolle 19 befindet sich oberhalb eines Förderbandes C, das die Zigaretten von einer Her­ stellungsmaschine zu einer Verpackungsmaschine bewegt (nicht dargestellt). Die Rolle 19 ist direkt über einer mit Rillen versehenen Übertragungstrommel 21 angeordnet, die bei Beaufschlagung (d. h. bei Anliegen von einer Saug­ kraft in bekannter Weise) die Zigaretten von dem Förderband C aufnimmt und sie über eine Übertragungstrommel 27 dem Speicherriemen 15 zuführt. Um die Zigaretten zum Förder­ band C zurückzubringen, ist eine weitere mit Rillen versehene Trommel 28 vorgesehen, die mit der Übertragungstrommel 21 in umgekehrter Weise zusammenwirkt.
Die Leitrollen 17 und 18 können sich frei drehen oder zur besseren Spannungssteuerung mit Motoren versehen sein, die variable Drehzahlen erlauben. Die Umlenkrolle 19 ist ebenfalls mit einem umkehrbaren Antriebsmotor oder mit einem mechanischen Getriebe versehen, um die Drehzahl auf diejenige der Übertragungstrommel 21 abzustimmen, die die Gegenstände zur Stelle 22 an der Umlenkrolle 19 führt.
Wenn beim Betrieb die Verpackungsmaschine zum Stillstand kommen sollte, wird die Pufferspeichervorrichtung in Be­ trieb gesetzt , so daß die Zigaretten durch die gerillte Übertragungstrommel 21 aufgenommen und an der Stelle 22 dem Riemen 15 zugeführt werden, der zusammen mit den Zigaretten auf der Trommel 13 aufgewickelt wird. Die Herstellungsmaschine braucht daher nicht stillgesetzt zu werden. Sobald die Verpackungsmaschine den Betrieb wieder aufnimmt, beendet die Pufferspeichervorrichtung den Betrieb und das Zurück­ halten der ihr während des Stillstandes der Verpackungs­ maschine zugeführten Zigaretten. Sollte die Herstellungs­ maschine aus irgendeinem Grund stillstehen, kommt die Pufferspeichervorrichtung wiederum zur Wirkung, jedoch in umgekehrter Richtung, so daß die Zuführung der Zigaretten vom Speicherriemen 15 zum Förderband C erfolgt.
Die Trommel 13 ist im voll bewickelten Zu­ stand dargestellt. Wenn der Pufferspeichervorrichtung ein Befehl zum Abgeben der Gegenstände zugeführt wird, dreht sich die Trommel 13 in Uhrzeigerrichtung, so daß sich ihr Durch­ messer allmählich verringert. Dagegen dreht sich die Trommel 11 in Gegenuhrzeigerrichtung unter allmählicher Vergrößerung des Durchmessers. Falls erforderlich, kann der bestückte Speicherriemen 15 mit einer von unten wirkenden Abstützung in Gestalt von einem geradlinigen oder allmählich sich krümmenden Element (vgl. Fig. 3) versehen sein, das angehoben und abgesenkt werden kann.
Der Speicherriemen kann unterschiedlich ausgebildet sein. Während Fig. 1 und 2 eine Vorrichtung zeigen, die sich für stangenförmige Gegenstände, wie Zigaretten, eignet, ist die Anordnung nach Fig. 4 für rechteckförmige kastenartige Gegenstände, wie Schokoladentafeln, ausgelegt. Bei dieser Konstruktion werden die Gegenstände durch eine Reihe von Armen 30 aufgenommen, die radial von einer Aufnahmetrommel 31 abstehen. Die Gegenstände werden dem Speicherriemen 15 zugeführt, und zur Ausrichtung der Gegenstände für die Rückführung sind an den Enden der Arme 30 Greifer angeordnet, die sich in bekannter Weise drehen. Die rechteckförmigen Gegenstände werden auf diese Weise dem Speicherriemen 15 dergestalt zugeführt, daß sie bei Rückführung auf das Förderband C weiter­ hin nach oben weisen. Bei dieser Anordnung erfahren die Gegenstände eine Drehung um 180° zwischen dem Zeitpunkt, an dem sie von dem Förderband C abgenommen und auf den Speicherriemen 15 überführt werden. Wenn die Gegenstände direkt zwischen zwei Fertigungsstufen gefördert werden sollen, wird die Aufnahmetrommel 31 ausreichend weit angehoben, um einen freien Durchgang der Gegenstände auf dem Förderband C vorzusehen, oder das Band selbst wird abgesenkt.
Die Speicherriemen 15 gemäß den Fig. 8 und 10 sind zur Handhabung von stangenförmigen Gegenständen in Form eines Haufens ausgelegt. Anders geformte Gegenstände, sei es einzeln oder als Haufen, können, wie dargestellt, befördert oder aufgenommen werden, oder die Anordnung wird so abgeändert, daß sie auch anderen oder unregelmäßig gestalteten Gegenständen entspricht.
Fig. 1 zeigt weitere Einzelheiten des Speicherriemens 15. Die sich in Aufwärtsbewegung zur mit dem Speicherriemen 15 bestückten Trommel 13 befindlichen Gegenstände werden durch Schwerkraft gehalten. Als zusätzliche Sicher­ heitsmaßnahme können jedoch auch Drähte, Stangen oder Platten befestigt sein (vgl. Führung 23 in Fig. 1). Sobald die Gegenstände die Stelle an der Trommel 13 erreichen, von wo ab sich der Riemen aufzuwickeln beginnt, werden sie durch die Rückseite des schon auf der Trommel 13 aufgewickelten Speicherriemens 15 eingeschlossen. Ein Zusammendrücken der Gegenstände wird dabei durch Stege 39 am Speicherriemen 15 verhindert (Fig. 2) . Ein weiterer Schutz kann dadurch vorgesehen werden, daß man eine Bahn aus flexiblem Material 24 (Fig. 1) zwischen die Lagen des um die Trommel 13 gewickelten Speicherriemens 15 bewegt, wobei das Ende dieser Zwischenbahn an der Schulter 10 befestigt ist (Fig. 1). Die Zwischenbahn stammt von einer Rolle 25, die mit einem Wickelmotor und einer geeigneten Steuerung versehen ist (nicht dargestellt).
Die durch den Verbindungsförderer zwischen zwei Fertigungsstufen oder Verarbeitungsstellen transportierten Gegenstände können durch eine Vielzahl von Einrichtungen zur Pufferspeichervorrichtung abgelenkt werden. Fig. 3 zeigt stangen­ förmige Gegenstände 36, die durch die Trommel 21 dem Speicher­ riemen 15 zugeführt werden, der um das Umlenkrad 19 läuft. Die Trommel 21 ist mit inneren Unterdruckkammern 41 versehen, die so beaufschlagt werden, daß die Gegenstände an Saugöffnungen 42 an der Stelle 43 anhaften und an der Stelle 44 freigegeben werden. An dieser Stelle erfolgt die Überführung der Gegenstände auf den Speicherriemen 15, wobei sie durch stationäre Drähte oder Platten 23 in ihrer Lage gehalten werden. Wenn der Speicherriemen 15 die Gegen­ stände dem Verbindungsförderer C zurückführen soll, werden sie an der Stelle 44 aufgenommen und durch Saug­ kraft bis zur Stelle 46 gehalten, dann auf die Saugtrommel 27 übergeben und an der Stelle 48 freigelassen. Falls alternativ hierzu die erste Fertigungsstufe mit einer Saug­ ausgabetrommel 50 versehen ist (durch strichpunktierte Linien angedeutet), können die Saugtrommeln 21 und 27 weggelassen werden, indem die Überführung der Gegenstände auf den Verbindungsförderer C an der Stelle 44 stattfindet.
Fig. 5 zeigt eine Pufferspeichervorrichtung, bei der die Gegenstände in Taschen auf einem Verbindungsförderer C be­ wegt werden. Der Speicherriemen 15 bei der Anordnung nach Fig. 5 (jedoch auch bei irgendeinem anderen Beispiel) kann Glieder 49 aufweisen, die eine Vielzahl von stangen­ förmigen Gegenständen oder einzelne rechteckförmige Gegenstände aufnehmen können (vgl. Fig. 6a und 6b).
Wenn die Gegenstände den Laufweg 52 des Speicherriemens 15 erreichen, werden sie durch schematisch bei 56 angedeuteten Schiebern in die Taschen des Speicherriemens 15 überführt und zu der zu beschickenden Trommel 13 bewegt. Bei Rückführung der Gegenstände zu dem Verbindungs­ förderer C wird der Speicherriemen 15, wie durch gestrichelte Linien angedeutet, mittels Rollen 50 an Hebeln 54 abgesenkt, so daß der Laufweg 52 in eine mit dem Verbindungs­ förderer C an der Stelle 55 übereinstimmende Lage kommt, wonach die Gegenstände durch Schieber 57 überführt werden.
Eine weitere Pufferspeichervorrichtung ist in Fig. 7 gezeigt, bei der die Gegenstände in einen Zwischen­ trichter 71 gegeben und dann an ein Verbindungs­ förderband C freigegeben werden. Der Speicherriemen 15 wird von der Trommel 11 abgenommen und läuft über Leit­ rollen 78, 79 zu einem Laufweg 73 zwischen Rollen 74, der zu dem Förderband C ausgerichtet ist. Die Gegenstände werden seitlich auf den Speicherriemen 15 überführt und zu der zu bestückenden Trommel 13 bewegt. Bei Rückführung der Gegenstände wird der Speicherriemen 15 in umgekehrter Richtung bewegt, so daß die Gegenstände um das Rad 70 an der Stelle X zum Trichter 71 gelangen, und von dort werden die Gegenstände auf dem Förderband C zur Stelle 76 bewegt, wo sie in einen Trichter 77 fallen.
Fig. 8 zeigt einen Speicherriemen mit abstehenden Stegen 81, deren vorlaufende Kanten so ausgebildet sind, daß sie ein Zusammenstoßen oder Verklemmen der Gegen­ stände im Augenblick der Überführung verhindern.
Bei dem Beispiel nach Fig. 9 werden die Gegenstände zwischen Bändern 91, 92 und Platten 93 befördert. Der Speicherriemen 15 steht, wie vorbeschrieben, in Verbindung mit zwei Trommeln 11, 13. Wenn die Gegenstände in den Speicherriemen 15 eingegeben oder auf diesen abgelenkt werden sollen, wird das Band 92 stillgesetzt, und werden die Gegenstände zwischen den Bändern 94 nach oben bewegt und an der Stelle 95 in die Taschen des um eine Trommel 99 laufenden Speicherriemens 15 überführt. Eine Begrenzungs­ trommel 96 mit Laschen oder Büchsen regelt die Menge an in die Taschen des Speicherriemens 15 bewegten Gegenständen. Um die Gegenstände zum Verbindungsförderer 91, 92 zurückzuführen, wird der Speicherriemen 15 in entgegengesetzter Richtung bewegt, indem das Band 91 stillgesetzt und das Band 92 in Bewegung versetzt wird. Um ein Zusammendrücken der Gegenstände im Speicherriemen bei dessen Aufwickeln auf die Trommel weitgehendst zu verhindern, kann der Speicherriemen 15 mit Stegen 100 und flexiblen hänge­ mattenartigen Stücken 101 (Fig. 10) aus einem Material ver­ sehen sein, das sich gegen die Ecken der Taschen verformt, wenn sich der Speicherriemen 15 krümmt.
Der Speicherriemen 15 kann von einer schwenkbaren Führung 97 abgestützt werden, die sich durch einen Mechanismus 98 anheben und absenken läßt.
Fig. 11, 12, 13 und 14 zeigen zwei oder mehrere Sätze von nebeneinanderliegenden Speicher- und Aufnahmetrommeln sowie zugehörige Einrichtungen, wobei in Fig. 12 zur besseren Übersichtlichkeit nur einer der Speicherriemen 15 dargestellt ist.
Vertikale Seitenrahmen 111, die auf dem Boden an der Maschinenanlage oder von einer Stelle oberhalb des Verbindungsförderers zwischen zwei Verarbeitungs- oder Herstellungsmaschinen befestigt sind, stehen in einem solchen Abstand voneinander, daß dazwischen z. B. drei Sätze von beschickten Trommeln 112, Trommeln 113 und Umlenkrollen 114 untergebracht werden können, wobei jeder Satz durch senkrechte Trennplatten 115 abgetrennt ist. Zwischen den senkrechten Rahmen ist ausreichender Platz, um die drei Sätze von Trommeln und Rollen seitlich, wie in den Fig. 11 und 13 durch gestrichelte Linien ange­ deutet, versetzen zu können. Die Gegenstände werden an der Stelle 116 zu einem der Speicherriemen 15 überführt.
Wenn eine beschickte Trommel voll bewickelt ist, so daß keine weiteren Gegenstände mehr aufgenommen werden können, oder umgekehrt, wenn die Trommeln vollständig geleert sind und nach wie vor an einer oder beiden anderen Trommeln Gegenstände noch vorhanden sind, werden sämtliche drei Trommel- und Rollensätze quer durch Schieberstangen 117 versetzt, die durch die Seitenrahmen 111 hindurchgeführt sind. Die drei Sätze von Trommeln, Aufnahmerollen, Speicherriemen und Zusatzausrüstungen sind auf drei Verbundwellen montiert, die ebenfalls in den Seitenrahmen 111 gelagert sind. Jede Welle besteht aus einer sich drehenden inneren Treibwelle 118 und äußeren Lagern 119. Die Lager 119 sind stationär an den Seiten­ rahmen 111 befestigt. Keilverzahnte Räder oder Elektromagnet­ kupplungen 110 sind in der Mitte der Treibwellen 118 vorgesehen, die einen Satz, bestehend aus einer beschickten Trommel, Aufwickeltrommel und Aufnahmerolle, in Drehbe­ wegung versetzen. Die Bohrungen sämtlicher Trommeln und Rollen sind ebenfalls keilverzahnt oder enthalten Magnet­ kupplungen. Durch diese Maßnahme dreht sich nur der in Arbeit befindliche Trommel- und Rollensatz, während die anderen Sätze freilaufen. Nicht gezeigte Betätigungs­ mechanismen sind den Schieberstangen 117 zugeordnet und bewirken deren Querbewegung, so daß sämtliche drei Trommel- und Rollensätze gleichzeitig verschoben werden. Die Treib­ wellen 118 werden durch umkehrbare Antriebsmotore mit variabler Drehzahl in Drehbewegung versetzt, wobei die Motore durch Sensore beaufschlagt oder gesteuert werden, die an der Stelle 116 in Höhe des Verbindungs­ förderers angeordnet sind. Die Überführung der Gegenstände an der Stelle 116 wird momentan unterbrochen, wenn Um­ schaltungen stattfinden. Um den Umschaltvorgang zu er­ leichtern, ist ein Bereich jedes Riemens 15 an seinem Ende beidseitig glatt, so daß während der Querbewegung die Gegenstände nicht beschädigt werden, wie es ansonsten der Fall sein würde, wenn Stege vorhanden wären, und zusätzliche stationäre oder bewegliche Finger, Platten oder Räder und Förderriemen können an dieser Stelle 116 angeordnet sein.
Die Anordnung nach Fig. 15 und 16 basiert auf dem gleichen Prinzip, d. h. dem Aufwickeln eines Zigaretten-Speicher­ riemens um eine Speichertrommel und eine Abwickeltrommel.
Während die vorherbeschriebenen Anordnungen zwei einzelne beabstandete Trommeln aufweisen, hat die Modifikation nach Fig. 15 und 16 ein flexibles oder aus Glieder bestehendes Band oder eine Laufbahn 131, die sich zwischen zwei Trommeln erstrecken. Die flexible Laufbahn 131 wird durch eine fest­ stehende Platte 132 und eine bewegliche Tragplatte 135 abgestützt, die sich nach Bedarf nach oben oder nach unten bewegen läßt. Die Laufbahn 131 wird durch ein Kettenrad 134 angetrieben und läuft um ein freilaufendes Kettenrad 136. Das äußere Ende des Speicherriemens 15 ist an einer Schulter 137 der Laufbahn 131 be­ festigt. Der leere Speicherriemen 15 wird um ein ähnliches Paar Kettenräder 136 gewickelt, die ebenfalls eine Laufbahn ähn­ lich 131 tragen. Dieser zweite Satz Kettenräder mit der Laufbahn kann an der Seite der zu bestückenden Trommeln und der Laufbahn gemäß Fig. 16 oder darüber angeordnet sein. Leer- oder Aufwickeltrommeln bei dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel können auch längsseits von Abwickeltrommeln ange­ ordnet sein, um die Gesamthöhe des Systems zu verringern.
Alternativ könnten die Laufbahnen auch übereinander ange­ ordnet werden.
Die Massenpufferspeicheranordnung nach Fig. 17 ist im Bereich des Trichters 140 von einer Verpackungsmaschine vorgesehen. Ein Zulieferförderband 141 erstreckt sich um eine Riemenscheibe 142, die horizontal beweglich in Richtung auf und weg von einem Speicherriemen 15 gehalten ist. Wie zuvor beschrieben, kann der Speicherriemen 15 auf einer Trommel 11 aufgewickelt sein und davon abgenommen werden, wenn die Bildung eines Pufferspeichers erforderlich ist. Der Speicher wird durch Aufwickeln des Speicherriemens 15 um eine Trommel 13 geschaffen.
Um der Längenänderung des Zulieferförderbands 141 Rechnung zu tragen, ist eine Schleife 150, die sich um Leitrollen 146, 147 und 148 erstreckt, vorgesehen.
Wenn die Verpackungsmaschine zum Stillstand kommt, bewegt sich die Riemenscheibe 142 nach rechts, um die Zuführung zum Trichter 140 abzuschneiden und statt dessen die Gegenstände zum Speicherriemen 143 zu bringen. Bei erneutem Start der Verpackungsmaschine zieht sich die Riemenscheibe 142 nach links zurück. Wenn die Herstellungsmaschine zum Stillstand kommt, bewegt sich der Speicherriemen in umgekehrter Richtung und führt die gespeicherten Gegenstände zum Trichter 140.
Obgleich die vorausbeschriebenen Systeme oberhalb der Stellen zwischen zwei Verarbeitungsstufen angeordnet sind, können die Speichertrommeln auch unterhalb der Verbindungsförderer und/oder in unbegrenzten Abständen angeordnet werden. Die Laufwege des Speicher­ riemens selbst können einer unbegrenzten Vielzahl von Wegführungen folgen. Bei Verwendung von Speicherriemen, die in mehr als einer Richtung gelenkig sind, läßt sich eine Anordnung mit Abbiegungen unter rechtem Winkel vor­ sehen, so daß die Trommeln unter rechtem Winkel zueinander oder nebeneinander angeordnet werden können.

Claims (9)

1. Pufferspeichervorrichtung für längs eines Transport­ wegs (C) transportierte Gegenstände, mit einem langgestreckten, biegsamen Speicherriemen (15), der durch querverlaufende Stege (39; 81; 100) in eine Vielzahl zumindest dreiseitig begrenzte Abteile für die Aufnahme der zu speichernden Gegenstände unterteilt und für die Aufnahme oder Abgabe der Gegenstände reversierbar an dem Transportweg (C) vorbeibewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherriemen (15) zwischen zwei Wickeltrommeln (11, 13) geführt ist, auf die er wechselweise auf­ wickelbar ist, wobei sich aufeinanderfolgende Windun­ gen des aufgewickelten Speicherriemens (15) über dessen Stege (39; 81; 100) aufeinander abstützen.
2. Pufferspeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherriemen (15) zwischen den Wickeltrommeln (11, 13) über eine dem Transport­ weg (C) benachbarte Umlenkrolle (19) geführt ist und daß zwischen dem Transportweg (C) und der Umlenktrom­ mel (19) eine Übertragungstrommel (21) angeordnet ist, die die zu speichernden Gegenstände vom Transport­ weg (C) abnimmt und auf den Speicherriemen (15) überführt.
3. Pufferspeichervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungstrommel (21) benachbart eine Rückführtrommel (28) angeordnet ist, die vom Speicherriemen (15) an die Übertragungstrom­ mel (21) zur Rückführung auf den Transportweg (C) abgegebene Gegenstände von der Übertragungstrommel (21) abnimmt und auf den Transportweg (C) zurückführt.
4. Pufferspeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherriemen (15) zwischen zwei Führungsrollen (50) dem Transportweg (C) benach­ bart geradlinig durch eine Überführungszone (52) geführt ist, in der eine Schiebereinrichtung (56, 57) die Gegenstände vom Transportweg (C) auf den Speicherriemen (15) bzw. zurück überführt.
5. Pufferspeichervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportweg (C) durch ein endloses Förderband mit nebeneinander verlaufendem Vorlaufbandabschnitt und Rücklaufbandabschnitt (55) gebildet ist, daß die Führungsrollen (50) an Hebeln (54) gelagert sind, mittels welcher der zwischen den Führungsrollen (50) verlaufende Abschnitt des Spei­ cherriemens (15) wahlweise zu dem Vorlaufbandab­ schnitt oder dem Rücklaufbandabschnitt (55) ausricht­ bar ist und daß die Schiebereinrichtung (56, 57) einen ersten, die Gegenstände von einem der Bandab­ schnitte des Förderbands auf den Speicherriemen (15) überführenden Schieber (56) sowie einen zweiten die Gegenstände vom Speicherriemen (15) auf den anderen Bandabschnitt des Förderbands überführenden Schieber (57) aufweist.
6. Pufferspeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherriemen (15) zwischen zwei Führungsrollen (74) dem Transportweg (C) benach­ bart geradlinig durch eine Überführungszone (73) geführt ist, in der eine Schiebereinrichtung (75) die zu speichernden Gegenstände vom Transportweg (C) auf den Speicherriemen (15) überführt und daß der Speicherriemen (15) unter Bildung einer Schleife über ein Umlenkrad (70) geführt ist, im Bereich dessen die gespeicherten Gegenstände vom Speicher­ riemen (15) für die Rückführung auf den Transportweg (C) abnehmbar sind.
7. Pufferspeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Transportwegs (C) ein durch ein Förderriemenpaar (94) gebildeter Hebeschacht für die Gegenstände vorgesehen ist, an dessen oberem Ende der Speicherriemen (15) für die Aufnahme bzw. Abgabe von Gegenständen vorbeigeführt ist.
8. Pufferspeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherriemen (15) an einem die Gegenstände aufnehmenden Aufnahmetrichter (140) einer Verpackungsmaschine vorbeigeführt ist und die Gegenstände dem Aufnahmetrichter (140) über ein horizontales, endloses Förderband (141) zuführbar sind, dessen über dem Aufnahmetrichter (140) sich befindende vordere Bandumlenkrolle (142) horizontal zwischen einer die Gegenstände dem Aufnahmetrichter (140) zuführenden Stellung und einer die Gegenstände dem Speicherriemen (15) zuführenden Stellung bewegbar ist.
9. Pufferspeichervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere auf Paare von Wickeltrommeln (112, 113) aufwickelbare Speicher­ riemen (15) nebeneinander angeordnet sind, die, von einer Beschickungssteueranordnung (110, 117) gesteu­ ert, nacheinander mit Gegenständen des gemeinsamen Transportwegs (C) beschickbar sind.
DE19823200632 1981-01-12 1982-01-12 Pufferspeichervorrichtung Granted DE3200632A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB8100849 1981-01-12

Publications (2)

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