DE3200713C2 - Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische - Google Patents

Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische

Info

Publication number
DE3200713C2
DE3200713C2 DE19823200713 DE3200713A DE3200713C2 DE 3200713 C2 DE3200713 C2 DE 3200713C2 DE 19823200713 DE19823200713 DE 19823200713 DE 3200713 A DE3200713 A DE 3200713A DE 3200713 C2 DE3200713 C2 DE 3200713C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
constriction
area
container according
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19823200713
Other languages
English (en)
Other versions
DE3200713A1 (de
Inventor
Herbert 7121 Ingersheim Rieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823200713 priority Critical patent/DE3200713C2/de
Publication of DE3200713A1 publication Critical patent/DE3200713A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3200713C2 publication Critical patent/DE3200713C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12GWINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
    • C12G1/00Preparation of wine or sparkling wine
    • C12G1/02Preparation of must from grapes; Must treatment and fermentation
    • C12G1/0209Preparation of must from grapes; Must treatment and fermentation in a horizontal or rotatably mounted vessel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/02Large containers rigid

Landscapes

  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen liegenden Behälter zur Behandlung von Weinmaische, insbesondere Gärtank. Die Erfindung besteht darin, daß der Querschnitt des Behälters (1, 71) etwa auf halber Höhe eingeschnürt ist. Diese Einschnürung bringt nicht nur statische Vorteile bei geringem Raumbedarf, sondern in ihr läßt sich auch eine Stützkonstruktion unter guter Raumausnutzung unterbringen.

Description

Die Erfindung betrifft einen liegenden Behälter zur Behandlung von Roiweinmaische, insbesondere Gärtank, mit einem um eine horizontale Achse drehbaren
65 Rührwerk und mit einer im Bodenbereich des Behälters angeordneten Austragschnecke.
Ein derartiger Behälter ist aus der AT-PS 3 26 074 bekannt
Sowohl in Lagerräumen für Wain als auch in den Räumen, in denen die Weinmaische behandelt wird, ist man bestrebt, den von den Tanks beanspruchten Raum möglichst klein zu halten. Da die in der Keller jitechnik verwendeten Behälter meist ein großes Fassungsvermögen haben müssen, so müssen diese Behälter die erforderliche Stabilität aufweisen. Kugelförmige Behälter weisen die größte Stabilität, jedoch die kleinste Raumausnutzung auf. Kreiszylindrische stehende Behälter sind zwar aufgrund ihrer Form immer noch relativ stabil, sie müssen jedoch an ihrem unteren Ende in aller Regel einen im Querschnitt kegelförmigen Teil aufweisen, damit sie günstig entleert und gereinigt werden können. Die Zylinderform des restlichen Behälters gibt zwar eine bessere Raumausnutzung als die von kugelförmigen Behältern, insgesamt ist aber die Raumausnutzung der stehenden zylindrischen Behälter mit kegelförmigem unteren Boden nicht besonders gut Liegende zylindrische Behälter ergeben eine etwas bessere Raumausnutzung, weil sie in Verlängerung des zylinderförmigen Behälterteils keinen kegelförmigen Behälterabschnitt benötigen; wie dies bei den stehenden Behältern die Regel ist.
Die beste Raumausnutzung weisen im Querschnitt rechteckige Behälter auf, jedoch sind diese in den erforderlichen Größen nicht hinreichend stabil. Man bombiert daher zumindest die Seitenwände und den Boden nach außen bzw. nach unten oder versieht diese Wände mit Streben oder Sicken, wie dies im Lehrbuch »Technologie des Weines« von Troost, S. 679, dargestellt ist Hierdurch werden die Stabilität und auch der Raumbedarf etwas größer, der Größe derartiger Behälter ist jedoch durch die doch noch mangelnde Stabilität eine deutliche Grenze gesetzt
Aus der CH-PS 4 97 324 ist ein Heizöl-Lagertank aus Aluminiumblech bekannt, der eine waagerechte, seitlich umlaufende Sicke aufweist, die gleichzeitig die Trennungslinie zwischen einer oberen und einer unteren Tankhälfte ist, aus denen der Gesamttank zusammengesetzt ist.
Die DE-OS 30 26 116, die DE-OS 28 43 999 und die FR-OS 22 90 367 beschreiben verschiedene Tankformen aus Zylinder- und Kugelsegmenten.
Aus der bereits eingangs genannten AT-PS 3 26 074 ist ein Maischeentsaftungsbehälter bekannt, der als liegender Behälter ausgebildet ist und im senkrechten Querschnitt eine trapezförmige Gestalt mit seitlich angesetzter Saftkammer hat. Aufgrund der trapezförmigen Querschnittsgestalt ist der Behälter nach unten rinnenartig verjüngt und am Grunde der Rinne befindet sich eine Austragschnecke. Im Übergangsbereich von Rinne zum oberen, quaderförmigen Bereich befindet sich eine horizontale Schlägerwelle mit radial abstehenden Armen, mit welcher der Maischekuchen, der sich beim Ablassen des Traubensaftes im Obergangsbereich zur Rinne festsetzt, zerschlagen werden soll.
Durch die zumindest im oberen Teil des bekannten Behälters vorliegende quaderförmige Gestalt ist der Größe dieses Behälters aus den bereits eingangs genannten Gründen eine Grenze gesetzt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß ein Gärtank zur Behandlung von Rotweinmaische mit großem Fassungsvermö-
32 OO
gen, ζ. B. 10 000 bis 60 000 Iitern, gebaut werden kann, trotzdem aber der Raumbedarf dieser Querschnittsform möglichst gering ist, auch im Hinblick auf die erforderlichen Stützkonstruktionen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der senkrechte Querschnitt des Behälters durch eine beidseitig waagerechte Einschnürung etwa auf halber Höhe eine sanduhrartige Gestalt und der Behälter einen oberen und einen unteren, im wesentlichen kreiszylindrischen Bereich aufweisen, wobei jeweils im oberen und im unteren Bereich Rührwerke angeordnet sind.
Die .der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird damit vollkommen gelöst, weil bei minimalem Raumund Grundflächenbedarf Großbehälter gebaut werden können, in denen Rotweinmaische während der Maischegärung behandelt, d. h. schonend durchgerührt werden kann.
Diese Einschnürung teilt den Tank in übereinander angeordnete Abschnitte, die im wesentlichen kreiszylindrisch ausgebildet sind und dadurch eine gute Stabilität aufweisen. Diese Querschnittsiorm hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß im Bereich der Einschnürung zumindest ein Teil der Stützkonstruktion angeordnet werden kann, so daß der Raumbedarf des erfindungsgemäßen Behälters außerordentlich gering ist Bei Tanks mit kegelförmigen Boden sind demgegenüber die Stützen im Bereich dieses Bodens und im Bereich der Verbindung zwischen dem oberen Rand des Bodenkegels und dem zylinderischen Abschnitt der Behälterwand angeordnet Diese Befestigung ist statisch ungünstig, sie erfordert bei hohen Behältern aufwendige und erheblichen Raum erfordernde seitlich des zylinderischen Abschnitts des Behälters angeordnete und in die Höhe ragende Stützkonstruktionen, die den Tank gegen das Umkippen auf seiner verhältnismäßig kleinen Standfläehe sichern. Diese Stützkonstruktionen weisen gegenüber den Möglichkeiten, die die erfindungsgemäße Behälterform für das Anbringen von Stützkonstruktionen bietet einen sehr hohen Raumbedarf auf.
Die an dei Einschnürung angreifende Stützkonstruktion kann auf verschiedene Weise ausgebildet sein. Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind im Bereich dieser Einschnürung an der Behälteraußenwand angreifende, im wesentlichen waagerecht verlaufende Träger vorgesehen.
Diese Trüger sind in geeigneter Weise nach unten abgestützt beispielsweise durch an ihnen befestigte Metallstützen. Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Anordnung statisch günstig ist, weil einerseits die Träger an einer Stelle angreit Jn, an der sie das Gewicht des Trägers in statisch günstiger Weise aufnehmen können, ohne daß unzulässig starke Belastungen der Behälterwandung zu befürchten sind, denn die Einschnürung bildet gleichzeitig eine Versteifung der Behälterwand. Andererseits greifen die Träger auch in einem erheblichen Abstand oberhalb des unteren Endes des Tanks an, beim späteren Ausführungsbeispiel etwa auf halber Höhe des Tanks und somit jedenfalls nicht unterhalb des Schwerpunkts des Tanks, so daß hierdurch eine absolute Sicherheit gegen ein Kippen des Behälters besteht, selbst wenn die Verbindung zwischen den Trägern und dem Behälter statisch ein Gelenk ist.
Die Erfindung kann so ausgeführt sein, daß an der Unterseite des Behälters zusätzlich noch eine der bekannten üblichen Stützkonstruktionen angreift, oder aber man kann in besonderen Fällen auf eine derartige, an der Unterseite des Tais*s angreifende Stützkonstruktion ganz verzichten. Vorzugsweise ist der Behälter mit den Trägern durch Schweißen verbunden.
Bei Ausführungsformen der Erfindung ist die Form der Einschnürung, insbesondere ihr Grund, der Querschnittsform des in die Einschnürung eingreifenden Teils des Trägers angepaßt, so daß sich eine großflächige Abstützung am Träger ergibt Der an der Stirnfläche der Einschnürung verlaufende Abschnitt der Behälterwand kann bei Ausführungsformen der Erfindung gewölbt sein, bei anderen kann er eben sein und dann senkrecht verlaufen. Mit der letztgenannten Ausführungsform läßt sich besonders einfach eine flächenhafte Anlage der Behälterwand im Bereich der Einschnürung an einem ebenen Flächen aufweisenden Träger, beispielsweise einem solchen mit I-Profil, zu erhalten.
Die Einschnürung und die Träger können so bemessen und angeordnet sein, daß die Träger nicht über das größte Querschnittsmaß des Behälters hinausstehen, oder aber so, daß sie teilweise über dieses größte Querschnittsmaß hinausstehen. Im letztgenannten Fall ergibt sich durch die Träger nur ein geringer zusätzlicher, über die größte Breite des Behälters hinaus reichender Piatzbedarf.
Über die Höhe des Behälters können mehrere Einschnürungen mit entsprechenden Trägern vorhanden sein. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß bei nur einer Einschnürung des Querschnitts sich diese Einschnürung unbedingt auf halber Höhe des Behälters befindet sie kann von dieser günstigsten Lage auch mehr oder weniger abweichen.
Erfindungsgemäß ist die Einschnürung am zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden des Behälters in der gleichen Höhe vorgesehen, und zweckmäßig sind die im Bereich dieser Einschnürungen angreifenden Träger miteinander zugfest verbunden. Diese zugfeste Verbindung verläuft zweckmäßig außerhalb des Behälters, besonders günstig durch je einen an den beiden quer zu den Seitenwänden verlaufenden Wänden vorbeilaufenden, die beiden Träger verbindenden weiteren Träger. Hierdurch kann die durch die Einschnürung hervorgerufene versteifende Wirkung noch verstärkt werden, was insbesondere bei in Richtung der Einschnürung relativ langen Behältern günstig sein kann.
Zweckmäßig verläuft im Bereich der Einschnürung der sich an die Einschnürung oben anschließende Wandabschnitt des Behälters so steil, daß sich dort keine groben Schmutzteile oder Trester absetzen können. Es kann vorteilhaft sein, für diese Neigung einen Winkel im Bereich zwischen etwa 30° und 50° zu wählen.
Wenn die Neigung der Seitenwand unmittelbar oberhalb der Einschnürung verhältnismäßig steil gewählt ist, so kann dies dazu fähren, daß der oberhalb der Einschnürung liegende Behälterteil einen von der Kreiszy linderform stärker abweichenden Querschnitt aufweist, der etwa als wappenförmig oder birnenförmig bezeichnet werden kann. Der geschilderte steile Verlauf der Seitenwand des Behälters kann vorteilhaft auch im Bereich des unteren Endes des Behälters vorgesehen sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nf.hf olgenden Beschreibung von Ausführungsbebpielen der Erfindung anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines liegenden Behälters, in verkürzter Darstellung und
Fig.2 eine Ansicht teilweise geschnitten, entsprechend der Linie H-II in F i g. 1,
Fig.3 und 4 zwei Ausführungsformen des unteren
32 OO 713
Bereiches des unteren Abschnittes des Behälters,
F i g. 5 in einer der F i g. 1 entsprechenden Ansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines liegenden Behälters,
F i g. 6 eine weitere Ausführungsform.
Der Einfachheit halber sind in den F i g. 1 bis 5 die in den oberen und unteren Bereichen jeweils angeordnete Rührwerke sowie die im Bodenbereich jeweils angeordnete Austragschnecke nicht dargestellt Der in der Zeichnung gezeigte Behälter 1 ist ein liegender Behälter, seine Längsachse verläuft in waagrechter Richtung. Die beiden parallel zur Längsachse verlaufenden Seitenwände 2 des Behälters weisen auf halber Höhe des Behälters eine Einschnürung 3 auf. Am Grund der Einschnürung 3 verläuft die Seitenwand eben und senkrecht, sie ist an dieser Stelle mit dem Bezugszeichen 4 versehen. Ansonsten weist die Einschnürung konvex gekrümmte Flächen auf. Unmittelbar oberhalb der Einschnürung 3 streben die einander gegenüberstehenden Seitenwände 2 des Behälters 1 unter einem Winkel von etwas mehr als 45° gegenüber der Waagerechten auseinander. Dadurch wird das Liegenbleiben von Trestern auf diesem Teil der Innenwandung des Behälters 1 beim Entleeren des Behälters vermieden. Der Behälter 1 weist an seiner Oberseite einen Einfüllstutzen 5 und im unteren Bereich seiner in F i g. 2 sichtbaren Vorderwand 7 einen Entleerungsstutzen 9 auf, der durch eine nicht dargestellte Absperrvorrichtung verschlossen werden kann. Die Vorderwand 7 und die dieser abgewandte Rückwand 11 des Behälters 1 sind aus Stabilitätsgründen zweckmäßigerweise etwas nach außen vorgewölbt, diese Wölbung ist der Einfachheit halber in den Zeichnungen nicht dargestellt Diese Wände können auch eben sein, dann können entsprechend den statischen Anforderungen Aussteifungen für diese Wände erforderlich sein.
Anstatt /4g£ Großenteils kr£!szvlind£rischen Querschnitts des oberen Abschnitts können dessen Seitenwände im unteren Bereich einen steileren Verlauf aufweisen, wie im linken Teil der F i g. 1 durch die strichpunktierte Linie 14 angedeutet ist Dadurch kann dem Absetzen von festen Bestandteilen an der Behälterwand beim Entleeren vorgebeugt werden.
Im Bereich jeder Einschnürung 3 ist jeweils ein Träger 15 aus Stahl angeordnet der ein I-Profil aufweist wobei der Steg 16 im Beispiel waagerecht liegt Es kann beispielsweise auch ein T- oder U-Profil verwendet sein. Die in F i g. 2 sichtbare Höhe des Profils des Trägers 15 ist gleich der Höhe des ebenen Abschnitts 4 der Seitenwände 2, so daß der Träger 15 mit jeweils einem seiner Flansche flach «n dem ebenen Abschnitt 4 der Seitenwand anliegt. Die Enden der Träger 15 ragen etwas über die Vorderwand 7 und Rückwand 11 vor und sind dort durch einen mit ihnen verschweißten weiteren Träger 18 zugfest und biegesteif miteinander verbunden und bilden mit diesen einen biegesteifen Rahmen. Diese weiteren Träger 18 haben den gleichen Querschnitt wie die Träger 15. Die in der in Fi g. 2 in waagrechter Richtung gemessene Breite der Träger 15 ist etwas größer als die in der gleichen Richtung gemessene Tiefe der Einbuchtungen 3, so daß die Träger 15 seitlich etwas über die Seitenwand 2 vorstehen.
Im Bereich der Verbindungsstelle zwischen den Trägern 15 und den weiteren Trägern 18 sind ebenfalls aus Stahlprofi! gebildete Stützen 20 befestigt, die sich auf dem Boden 21 abstützen. Man kann die Anordnung so treffen, daß nur diese vier Stützen 20 vorgesehen sind, so daß das gesamte Gewicht des Behälters 1 über die Träger 15 und die Stützen 20 aufgenommen wird. Es gibt aber auch Anwendungsfälle, wo es zweckmäßig sein kann, noch weitere zusätzliche Stützen 22 vorzusehen, die im Bereich des gewölbten Bodens 23 des Behälters 1 angreifen und sich mit ihrem unteren Ende am Fußboden 21 abstützen. Auch können an dem dem weitesten seitlich nach außen ragenden Bereich der Behälterwand angreifenden Stützen vorgesehen sein.
Der Behälter 1 besteht zweckmäßig aus Stahl, insbesondere korrosionsbeständigem Edelstahl. Er wird
ίο durch Schweißen hergestellt. Die Kanten 25, an denen der ebene Abschnitt 4 der Seitenwand 2 in den gewölbten oberen und unteren Bereich des Behälters übergeht, können durch Abkanten hergestellt sein, und in der Nähe dieser Abkantung kann sich mittels einer Schweiß- naht der gewölbte obere bzw. untere Bereich des Behälters anschließen. Die Träger 15 sind mit dem Behälter, wenn dieser aus Stahl besteht, durch Schweißen verbun-
J r% n.UMU..- 1....·.» n..nU .».,» V *,p%*t***\tf ΚΑ«»Α^Αη UCIl. 1>CI UCIlailbl ItUlIII «U*-II UW<J «^WM.JWtVt· «*«.<··.·««.«.. In F i g. 3 weist der hier mit dem Bezugszeichen 30
bezeichnete untere Abschnitt eines Behälters der in F i g. t gezeigten Art eine nach unten ragende Ausbuchtung 31 auf, in deren Bereich der Entleerungsstutzen 9 angeordnet ist. Bis auf die Ausbuchtung 31 ist der untere Abschnitt 30 im wesentlichen kreiszylinderisch. Die Ausbuchtung hat senkrechte Seitenwände, deren untere Enden durch einen gekrümmten Abschnitt verbunden sind.
In Fig.4 weist der hier mit dem Bezugszeichen 33 bezeichnete untere Abschnitt eines dem in F i g. 1 ge zeigten Behälter ähnlichen Behälters im Anschluß an seine breiteste Stelle einen Übergang von der kreiszylinderischen Form der Seitenwände zu ebenen Abschnitten 34 der Seitenwände auf, die nach unten aufeinander zu laufen und die in ihrem unteren Bereich durch einen gekrümmten Abschnitt 35 miteinander verbunden sind. Der Entleerungsstutzen 9 ist wiederum im untersten Bereich des unteren Abschnitts 33 angeordnet.
Bei den in F i g. 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen bleiben sich absetzende feste Bestandteile des im übri gen flüssigen Behälterinhalts beim Entleeren des Behäl ters nicht so leicht liegen, weil relativ flach verlaufende, breite Teile der Behälterwand nicht vorhanden sind.
Während bei den in den F i g. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsformen die einzelnen Abschnitte des Behälters angenähert die gleiche Breite und Höhe aufweisen sollen, sind bei dem in F i g. 5 gezeigten Behälter 41 die durch zwei auf gleicher Höhe parallel zueinander verlaufende Einschnürungen 43 gebildeten Behälterabschnitte, nämlich der obere Abschnitt 44 und der untere Abschnitt 45, jeweils erheblich breiter als hoch, ;in Beispiel etwa doppelt so breit wie hoch. Die Seitenwände 47 sind nach außen vorgewölbt um eine möglichst große Stabilität zu erzielea An der Oberseite und an der Unterseite weist der Behälter 41 angenähert eben ver laufende Wandabschnitte 48 bzw. 49 auf. Der Entlee rungsstutzen 9 ist hier wieder im Bereich einer Ausbuchtung 31 vorgesehen. Wie bei F i g. 1 sind im Bereich der Einschnürung 43 die waagerechten Träger 15 angeordnet die miteinander durch weitere Träger 18' ver- bunden sind, und an den Trägern 15 sind senkrechte Stützen 50 angeordnet, mit denen der Behälter auf dem Fußboden abgestützt ist Die Stützen 50 dienen hier gleichzeitig zum Abstützen der am weitesten nach außen vorgewölbten Bereiche der Seitenwände 47, daher sind die Stützen 50 über die Träger 15 hinaus nach oben verlängert
In den Ausführungsbeispielen sind die Behälter etwa auf der halben Höhe eingeschnürt Es können bei Bedarf
32 OO
bei einem erfindungsgemäßen Behälter Einschnürungen auch in zwei oder mehr unterschiedlichen Höhen vorhanden sein, so daß der Behälter in drei bzw. mehr Abschnitte unterteilt ist.
Anstatt des in F i g. 1 strichpunktiert eingezeichneten, gekrümmten Wandverlaufs 14 kann der obere Abschnitt «v.xh ähnlich wie in Fig.4 in seinem unteren Bereich ebene Wandabschnitte aufweisen. Durch die Verwendung derartiger ebener Wandabschnitte wird die Herstellung des Behälters verbilligt.
In den Fig. 1 bis 5 kann die nicht dargestellte Austragschnecke im untersten Bereich hinter dem Entleerungsstutzen 9 angeordnet werden.
Es versteht sich, daß die oben geschilderten gekrümmten Verläufe der Wandteile auch durch Abkantungen angenähert werden können.
Bei dem in Fig.6 gezeigten Behälter 71 weist die Seitenwand 72 an zwei aneinander genau gegenüberliegenden Stellen etwa auf halber Höhe des Behälters jeweils eine Einschnürung 73 auf, wodurch eine mit einer Sanduhr vergleichbare Querschnittsform entsteht. Die beiden Bereiche 74 und 75 des Behälters 71 sind im wesentlichen kreiszylinderisch, der untere Bereich 75 hat bis auf die durch die Verbindung mit dem oberen Bereich bedingte Abweichung eine der F i g. 4 ähnliche Querschnittsform. Eine derartige Querschnittsform kann aber auch beim oberen Bereich 74 vorgesehen sein, dessen Wand dann etwa gemäß der strichpunktierten Linie 76 verläuft.
Im unteren und oberen Bereich befindet sich jeweils ein Rührwerk 77 bzw. 78, dabei besteht im Bereich einer Zone 79 bzw. 80 ein relativ kleiner Abstand zwischen dem Umfangskreis 81 bzw. 82 der Rührwerke und dem benachbarten Bereich der Seitewnand 72. Die Umfangskreise 81, 82 der Rührwerke durchdringen sich nicht. Man kann die Anordnung aber auch so treffen, daß sich die Umfangskreise 81, 82 im Bereich der Einschnürung 73 teilweise durchdringen, es müssen dann also besondere Maßnahmen getroffen werden, damit nicht Teile der beiden Rührwerke miteinander kollidieren können. Werden die beiden Rührwerke gleichsinnig, beispielsweise beide im Uhrzeigersinn und mit gleicher Drehzahl angetrieben, und ist die Anordnung ferner so getroffen, daß bei beiden Rührwerken 77 und 78 der der Rückwand am nächsten liegende Rührwerksarm jeweils in die gleiche Richtung zeigt, zum Beispiel nach oben, so sind Kollisionen zwischen den beiden Rührwerken nicht möglich. Dieser geschilderte Gleichlauf der beiden Rührwerke wird im Ausführungsbeispiel durch eine Kette 85 erreicht, die in gleich große Kettenräder 83 und 84 eingreift, die mit den beiden Rührwerkswellen verbunden sind Um dieses durch die Kette und die Kettenräder gebildete Getriebe zeigen zu können, stellt die F i g. 6 einen Blick auf die Rückseite des Behälters 71 dar. Ein Antriebsmotor für die Kette 85 ist der Einfachheit halber nicht eingezeichnet Wenn, wie im allgemeinen erwünscht sein wird, die Austragschnecke nur zum Entleeren des Behälters angetrieben werden soll, so wird man sie mit einem eigenen Antrieb versehen, so daß es nicht erforderlich ist, die Förderschnecke mit den ω Rührwerken zu koppeln, beispielsweise durch eine weitere Kette.
Im Bereich der Einschnürung 73 greifen an der Außenseite des Behälters 71 Stahlträger 90 mit einem liegenden I-Querschnittsprofil an, die das Gewicht des Behälters 71 aufnehmen und durch nicht dargestellte Stützen am ebenfalls nicht dargestellten Fußboden abgestützt sind. Diese beiden Träger 90 ragen über die Vorderwand und Rückwand des Behälters 71 vor und sind dort in nicht dargestellter Weise durch quer verlaufende Träger, die mit ihnen verschweißt sind, zugfest miteinander verbunden. Diese in F i g. 6 gezeigte Querschnittsform des Behälters weist eine große Stabilität auf, ermöglicht also die Verwendung von relativ dünnem Material für die Behälterwand 72, und diese Ausführungsform weist auch eine große Standfestigkeit auf, da der Behälter etwa in der Höhe seines Schwerpunktes in den Trägern 90 gehalten ist und der Schwerpunkt des teilweise oder ganz gefüllten Behälters nicht höher liegt als die Träger 90.
Beim Behälter 71 ist der Übergang vom oberen Bereich 74 zur Einschnürung 73, der etwa mit der Zone 80 übereinstimmt, so steil, daß Trester hier nicht liegenbleiben können, außerdem bewirkt das Rührwerk noch einen zusätzlichen Abstreifeffekt, der einem Liegenbleiben de/ Trester weiter entgegenwirkt. Auch im unteren Bereich 79 sind die Seitenwände relativ steil, so daß auch hier die Trester an der Innenfläche der Seitenwand entlanggleiten und zur Förderschnecke gelangen können.
Es ist möglich, jedes der beiden Rührwerke mit jeder gewünschten Drehzahl und bei Bedarf auch nur eines der Rührwerke anzutreiben.
Die in den Zeichnungen dargestellten Behälter eignen sich deswegen, weil durch das obere Rührwerk auch der obere Bereich des Behälterinnenraums erfaßt wird, besonders gut zur Bearbeitung von Rotweinmaische. Daneben eignen sie sich aber auch zur Bearbeitung von Weißweinmaische. Sofern lediglich Weißweinmaische verarbeitet werden soll, wäre es möglich, bei dem in Fig.6 gezeigten Behälter nur ein einziges Rührwerk anzutreiben, und zwar das untere, das in diesem Fall während der Behandlung der Maische zum Rühren verwendet wird und beim Entleeren des Behälters zum auflockern der Maische weiterhin angetrieben werden kann, um dadurch das Abfließen der Maische zu unterstützen und eine Brückenbildung im Bereich der Förderschnecke zu verhindern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

32 OO (■;■ U Patentansprüche:
1. Liegender Behälter (1; 4t; #1) zur Behandlung von Rotweinmaische, insbesondere Gärtank, mit einem um eine horizontale Achse drehbarem Rührwerk (77, 78) und mit einer im Bodenbereich des Behälters angeordneten Austragschnecke, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Querschnitt des Behälters (1; 41; 71) durch eine beidseitig waagerechte Einschnürung (3; 43; 73), etwa auf halber Höhe, eine sanduhrartige Gestalt und der Behälter (1; 41; 71) einen oberen (64) und einen unteren (75), im wesentlichen krsiszylindrischen Bereich aufweisen, wobei jeweils im oberen und im unteren is Bereich (74,75) Rührwerke angeordnet sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1, 71) in der Einschnürung (3,7J£abgestützt ist
3. Behälter nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Einschnürung an der Behälteraußenwand angreifende, im wesentlichen waagrecht verlaufende Träger (15, 90) vorgesehen sind, die zur Stützung des Behälters (1,71) dienen.
4. Behälter nach einem der vorhergehenden An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Einschnürungen (3,73) eingreifenden Träger (15) miteinander zugfest verbunden sind.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar oberhalb der Einschnürung (3) liegende Bereich der Seitenwand (2) gegenüber c/er Waagrechten eine Neigung von etwa 30 bis 50° aufweist
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Einschnürung (3) der Querschnittsform des in die Einschnürung eingreifenden Teils des Trägers (15) angepaßt ist
7. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterseitenwand im Bereich der Einschnürung (3) einen ebenen Abschnitt (4) aufweist, der an einer ebenen Fläche des Trägers (15) anliegt.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grund der Einschnürung gekrümmt verläuft.
9. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (15) mit dem Behälter (1) durch Schweißen verbunden sind. so
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Rührwerksachsen kleiner ist als die Summe der Rührwerksradien der beiden Rührwerke, und daß die Antriebe (83, 84) der beiden Rührwerke (77, 78) schlupffrei miteinander koppelbar sind.
11. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er durch mindestens eine zusätzliche Einschnürung in mindestens drei im wesentlichen kreiszylindrische Bereiche unterteilt ist.
DE19823200713 1981-01-19 1982-01-13 Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische Expired DE3200713C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823200713 DE3200713C2 (de) 1981-01-19 1982-01-13 Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3101510 1981-01-19
DE19823200713 DE3200713C2 (de) 1981-01-19 1982-01-13 Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3200713A1 DE3200713A1 (de) 1982-09-16
DE3200713C2 true DE3200713C2 (de) 1985-10-24

Family

ID=25790660

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823200713 Expired DE3200713C2 (de) 1981-01-19 1982-01-13 Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3200713C2 (de)

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1585817A (de) * 1967-10-16 1970-01-30
AT326074B (de) * 1973-03-05 1975-11-25 Seitz Werke Gmbh Maischeentsaftungsbehälter
FR2290367A1 (fr) * 1974-11-08 1976-06-04 Gatserelia Michel Capacites oblongues a bases spheriques
DE2843999A1 (de) * 1978-10-09 1980-04-24 Kvaerner Brug Kjoleavdelning Tank
DE3026116C2 (de) * 1980-07-10 1985-01-31 Aeg Isolier- Und Kunststoff Gmbh, 3500 Kassel Druckbehälter

Also Published As

Publication number Publication date
DE3200713A1 (de) 1982-09-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0052298A2 (de) Rührwerk für Gärbehälter für Traubenmaische
DE8710906U1 (de) Druckfester Tank
EP0056610B1 (de) Liegender Behälter zur Behandlung von Weinmaische
DE1959262B2 (de) Vertikalachsiger Belüftungskreisel zum Belüften von Abwassern oder der gleichen Flüssigkeiten
DE3200713C2 (de) Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische
DE3200714C2 (de) Liegender Weinmaische-Behälter
EP0056611B1 (de) Liegender Behälter, insbesondere zur Behandlung von Weinmaische
DE3143287A1 (de) Ruehrwerk fuer gaerbehaelter fuer traubenmaische
DE2702961C2 (de)
DE2945989C2 (de) Behälter für Maische
DE19920292B4 (de) Behälterdeckel
DE3221334A1 (de) Anordnung zur verringerung des schrottvolumens beim verschrotten von brennstoffkaesten
DE8111683U1 (de) Behälter zur Behandlung von Maische oder dergleichen
DE3043540C2 (de) Stehender Behälter für Traubenmaische
DE2042994C3 (de) Belüftungsrotor für Kläranlagen
EP0085368B1 (de) Behälter
DE29503005U1 (de) Speichertank für Regenwasser
DE69816957T2 (de) Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für wein und spirituosen
DE3249785C2 (en) Horizontal container for treating red wine must
EP0529431B1 (de) Becken und Aufnahmevorrichtung für langgestreckte Kernreaktorbrennelemente
DE3200712C2 (de) Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische
DE8101133U1 (de) Liegender behaelter zur behandlung von weinmaische
EP4427563A1 (de) Tragegerüst für ein dach eines nach oben offenen behälters
DE1907847C (de) Quaderförmiger Tank
DE8111684U1 (de) Liegender tankartiger Behälter

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee