DE3200905C2 - - Google Patents

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    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/08Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
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Description

Die Erfindung betrifft ein Kochventil für einen Dampfdruck­ kochtopf mit einer Ventilkappe und einem in dieser geführten Anzeigestift, der durch den Innendruck im Topf und in Abhängigkeit von diesem Innentopf aus einer Ruhelage gegen die Kraft einer Anzeigefeder verlagert wird, wobei die Lage des Anzeigestiftes als Druckanzeige dient, indem der Anzeigestift in dem bei Druckaufbau aus der Ventilkappe austretenden Abschnitt wenigstens zwei Lageorientierungs­ marken aufweist.
Bei einem aus der DE-OS 25 47 066 bekannten Kochventil dieser Art trägt der Anzeigestift zu diesem Zweck in seinem oberen Abschnitt im axialen Abstand vonein­ ander Lageorientierungsmarken in Form von zwei im Vergleich zur Länge des aus der Ventilkappe austretenden Abschnitts des Anzeigestiftes schmale Umfangsrillen. Die untere Umfangs­ rille ist dabei geringfügig breiter als die obere. Beim Druckaufbau soll die jeweilige Lage der Umfangsrillen dem Benutzer den Druckaufbau im Topfinneren anzeigen, damit die Heizquelle, wie Kochplatte od. dgl., zum richtigen Zeitpunkt und auf die richtige Stärke eingestellt werden kann. Dabei soll beispielsweise bei Benutzung eines Gas­ herdes auf Sparflamme gedreht werden, wenn die zweite Rille des Anzeigestiftes sichtbar wird; bei Benutzung eines Elektroherdes soll auf eine niedrigere Stufe zurückgeschal­ tet werden, wenn die erste Rille des Anzeigestiftes sichtbar wird, während die zweite Rille durch die Speicherhitze der Herdplatte erreicht werden soll; bei Verwendung eines Kohleherdes soll der Topf beiseitegeschoben werden, wenn die zweite Rille des Anzeigestiftes sichtbar wird. Wenn jeweils die zweite Rille erreicht ist, beginnt die Kochzeit und beide Rillen müssen während der ganzen Zeit sichtbar bleiben.
Für den Benutzer ist es mit einer großen Unsicherheit verbunden, wie hoch die jeweilige Rille über der Ventil­ oberkante stehen muß, damit zur richtigen Zeit die richtige Maßnahme der Hitzeregulierung zur Erzielung des richtigen Kochvorganges erfolgt. Häufig ist es auch nicht möglich,, mit Hilfe der Hitzeregulierung die jeweilige Rille in die richtige Lage zu bringen, was wiederum Unsicherheit bei dem Benutzer auslöst, ob der Kochvorgang richtig ab­ läuft.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kochventil der gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, daß die zuvor genannten Nachteile vermieden sind und für den Benutzer leichter erkennbar ist, wann und ob eine Hitzeregulierung erforderlich ist bzw. ob der Kochvorgang richtig abläuft.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß auf der Mantelfläche des Anzeigestiftes unmittelbar anein­ andergrenzende oder lediglich durch eine Trennungslinie oder -fuge vergleichsweise geringer Breite voneinander getrennte Anzeigebereiche sichtbar unterschiedlicher Ober­ flächenbeschaffenheit vorgesehen sind. Bei der Beurteilung der Lage des Anzeigestiftes kommt es für den Benutzer dadurch nicht mehr darauf an abzuschätzen, ob die jeweilige Rille oder Rillen in der richtigen Höhe stehen, was eine Unsicherheit mit sich bringt. Aufgrund der Unterteilung des Anzeigestiftes in aneinandergrenzende Anzeigebereiche ist je­ weilig eindeutig erkennbar, ob sich der Anzeigestift in dem einen oder anderen Anzeigebereich befindet. Aufgrund der größeren Breite der aneinandergrenzenden Anzeigebereiche, die lediglich durch schmale Trennungslinien oder -fugen voneinander getrennt sind, nimmt der Anzeigestift jeweils eine ein­ deutige Stellung in dem einen oder anderen Anzeigebereich, ge­ messen an der Oberkante der Ventilkappe als Orientierungsebene ein, so daß die Ablesbarkeit der jeweiligen Lage des Anzeige­ stiftes erleichtert ist.
Aus der Bedienungsanleitung für die CANON Personal Kopierer "PC-10/PC-20" aus 1/1985, S. 16 ist eine Tonervorratsanzeige mit verschiedenen Anzeigefeldern bekannt. Wenn die Farbe der Anzeige von grün auf orange wechselt, ist bald ein Austausch fällig. Wenn die Anzeige rot aufleuchtet, muß die Patrone aus­ getauscht werden. Über die Regelung des Kochvorganges eines Dampfdruckkochtopfes mit einem Kochventil ergibt sich hieraus nichts.
Bereits in der Betriebsanleitung für Wasch-Vollautomaten WA 636 von Bauknecht aus 11/1974, S. 6 ist die Anzeige zur Darstellung verschiedener Waschstufen und -programme einer Waschmaschine beschrieben. Die Anzeige ist mit einer drehbaren Scheibe versehen, welche hinter einem als Schutzblende ausge­ bildeten Klarsichtfenster angeordnet ist. Auf der Scheibe sind die unterschiedlichen Programmstufen mittels von schmalen Linien getrennten Farbfeldern dargestellt, die bei dieser Waschmaschine eingestellt und durchlaufen werden können. Die Einstellung der Stufen bzw. Programme erfolgt mit einem rechts von der Anzeige befindlichen Drehknopf. Für eine druckabhängi­ ge Anzeige eines Dampfdruckkochtopfs konnte eine derartige Waschmaschinen-Programm-Anzeige keine Anregung geben.
Eine vergleichbare und daher ebenfalls gattungsfremde Anzeige ist an einer AEG-Waschmaschine Typ Favorit, Baujahr 1972 be­ kannt geworden, die der Kontrolle des Salzvorrats dient. Diese Salzvorratsanzeige ist ähnlich der beschriebenen Waschmaschi­ nen-Programm-Anzeige aufgebaut.
Weiterhin ist seit mehr als 20 Jahren ein Manometer der Fa. Motometer für Kraftfahrzeuge bekannt, das eine hinter einem Sichtfenster angeordnete Skala und einen Anzeigekörper auf­ weist, der in Abhängigkeit vom gemessenen Reifendruck einen Wert auf der Skala anzeigt. Die Skala hat einen weißen Unter­ grund und der Anzeigekörper einen dunklen Anstrich mit unter­ schiedlichen Farbfeldern, welche das Ablesen der Skala erleich­ tern sollen.
Auf einem ähnlichen Prinzip wie das zuvor genannte Manometer beruht eine ebenfalls nicht gattungsgemäße Federwaage, wie sie seit vielen Jahrzehnten zu Laborzwecken verwendet wird. Zur besseren Ablesbarkeit des Gewichtes eines am Federhaken be­ festigten Gegenstandes weist die Anzeigeskala dieser Waage zwei unterschiedliche in alternierender Reihenfolge wieder­ kehrende Farbbereiche, z. B. Rot/Weiß auf. Eine derartige Federwaage war jedoch, wie die Entwicklung gezeigt hat, keine Anregung zur Ausgestaltung eines Dampfdruckkochtopfes, da für den Benutzer aufgrund der gleichen immer wiederkehrenden Farb­ kombinationen der Anzeigeskala keine Unterscheidung der unter­ schiedlichen Druckbereiche möglich ist.
Die Ungenauigkeiten der Hitzeregulierung an bekannten Herden sowie die fertigungstechnischen Toleranzen von Ventilkappe, Anzeigefeder und Anzeigestift bedingen normalerweise, daß sich der Anzeigestift trotz Einstellung des Herdes auf ein und dieselbe Hitzestufe bei einem Einreguliervorgang auf eine andere Lage einstellt, als bei einem vorherigen. Um trotzdem eine eindeutige Anzeige für den Benutzer zu liefern, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen daß die axiale Länge der Anzeigebereiche die (zuvor erläuterte) Toleranz­ breite der Einsbellgenauigkeit vorgegebener Kochstufen des Anzeigestiftes wesentlich übersteigt. Ergänzend dazu kann die Breite der Trennungslinie oder -fuge zwischen den Anzeigebe­ reichen eine Breite haben, die wesentlich geringer als die Toleranzbreite dieser Einstellgenauigkeit ist. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß der Anzeigestift relativ zur Kappen­ oberfläche sichtbar immer nur eine Lage in dem einen oder anderen Anzeigebereich einnehmen kann.
Es hat sich gezeigt, daß eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgedankens dann erreicht wird, wenn der gesamte bei maximalem Druckaufbau aus der Ventilkappe austretende Abschnitt des Anzeigestiftes von drei sich axial aneinander­ schließende Anzeigebereiche überdeckt ist. Dabei ist die axiale Länge der Anzeigebereiche so gewählt, daß sich der Anzeigestift während des anfänglichen Druckaufbaues beim Anheizen mit dem obersten Anzeigebereich aus der Ventil­ kappe, deren Oberfläche als Bezugsebene gilt, herausbewegt, der mittlere Anzeigebereich beim Kochen, sei es im Schon­ gang oder beim Schnellgaren, eingenommen wird, und sich der unterste Bereich nur kurz bevor das Druckregelventil abbläst aus der Ventilkappe heraushebt.
Angepaßt an diese Funktionen hat vorteilhafterweise der oberste Anzeigebereich eine geringere axiale Länge als der mittlere Anzeigebereich und der oberste Anzeigebereich eine geringere axiale Länge als der unterste Anzeigebereich.
Der für das Kochen bestimmte mittlere Anzeigebereich hat vorteilhafterweise die größte axiale Länge der Anzeigebe­ reiche.
Dabei kann der mittlere Anzeigebereich in zwei Anzeige­ teilbereiche unterteilt sein, wobei sich der obere Anzeige­ teilbereich aus der Ventilkappe heraushebt, wenn im Schon­ gang gekocht wird, während sich auch der untere Anzeige­ teilbereich aus der Ventilkappe heraushebt, wenn ein Schnell­ garen erfolgen soll.
Für den Benutzer kann auch von weitem die Erkennbarkeit des mittleren Anzeigebereiches, des Kochbereiches, trotz der Unterteilung dieses Anzeigebereiches in zwei Anzeige­ teilbereiche dadurch gewährleistet bleiben, daß die Anzeige­ teilbereiche unterschiedliche, aber sichtbar ähnliche Ober­ flächenbeschaffenheit haben, wobei sich diese Oberflächen­ beschaffenheiten deutlich von dem obersten beim Druckauf­ bau in Funktion tretenden Anzeigebereich und dem untersten als Warnbereich kurz vor dem Dampfabblasen in Funktion tretenden Anzeigebereich abheben.
Praktisch hat sich bewährt, wenn von der gesamten Länge des bis zum maximalen Druckaufbau aus der Ventilkappe austretenden Abschnittes des Anzeigestiftes je etwa 1/4 von dem obersten und dem untersten Anzeigebereich und etwa 2/4 von dem mittleren Anzeigebereich eingenommen wird.
Die Anzeigeteilbereiche des mittleren Anzeigebereichs können etwa gleiche axiale Länge haben.
Im Gebrauch besonders vorteilhaft ist es, wenn der Anzeige­ stift in den Anzeigebereichen je unterschiedliche Farbpig­ mente enthaltende Oberflächenmaterialschichten aufweist, da solche Oberflächenmaterialschichten deutlich und dadurch leicht voneinander unterscheidbar, beständig und leicht sauber zu halten sind.
Unter Umständen reicht es aus, wenn der Anzeigestift in dem mittleren Anzeigebereich eine ein Farbpigment aufweisen­ de Oberflächenmaterialschicht aufweist. In diesem Fall hätte der oberste Anzeigebereich und der unterste Anzeigebereich gleiche, z. B. metallisch blanke Oberflächenbeschaffenheit.
Gemäß der Gebrauchsanleitung herkömmlicher Dampfdruckkoch­ töpfe soll ein Öffnen des Topfes erst stattfinden, wenn u. a. der Anzeigestift vollständig in die Ruhelage zurück­ gefallen ist. Wann dies der Fall ist, läßt sich aber bei bekannten Kochventilen nur schwer feststellen. Um dieses Problem zu lösen, ist nach einer Weiterbildung des Erfin­ dungsgedankens vorgesehen, daß die Stirnfläche des Anzeige­ stiftes eine sichtbar andere Oberflächenbeschaffenheit hat als der angrenzende oberste Anzeigebereich auf der Mantelfläche des Anzeigestiftes und daß die Stirnfläche in der Ruhelage des Anzeigestiftes mit der benachbarten Oberfläche der Ventilkappe fluchtet. Dieses Prinzip läßt sich auch auf den Ventilstift des neben dem Kochventil üblicherweise vorgesehenen Sicherheits(Aroma)ventils über­ tragen. Er besteht in dem Gedanken, daß bei Verwirklichung dieses Merkmals nur noch die Stirnfläche des Anzeigestiftes, nicht jedoch der angrenzende Mantelbereich des Anzeige­ stiftes zu sehen ist. Das heißt, in dem Moment, in dem der eine sichtbar andere Oberflächenbeschaffenheit als die Stirnfläche aufweisende oberste Anzeigebereich auf der Mantelfläche des Anzeigestiftes nicht mehr sichtbar ist, hat der Anzeigestift mit Sicherheit die Ruhelage erreicht, die ein gefahrloses Öffnen des Topfes zuläßt.
Unterstützt wird die leichte und eindeutige Erkennbarkeit dann, wenn die Durchtrittsöffnung der Ventilkappe für den Anzeigestift einen solchen geringen Durchmesser auf­ weist, daß in der Ruhelage des Anzeigestiftes auch bei einem Beschauen unter 45° dessen Mantelfläche nicht mehr sichtbar ist.
Wenn der Anzeigestift aus Metall besteht, kann beispiels­ weise der oberste Anzeigebereich metallisch blank sein. In diesem Fall würde sich die Stirnfläche des Anzeige­ stiftes optisch deutlich von dem obersten Mantelbereich abheben, wenn die Stirnfläche eine ein Farbpigment auf­ weisende Oberflächenmaterialschicht aufweist.
Die unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit der einzelnen Anzeigebereiche kann aber, außer durch Oberflächenmaterial­ schichten, auch durch unterschiedliche Strukturierung der Oberfläche, beispielsweise Riffelung, Rändelung od. dgl. erzielt werden.
In der nachfolgenden Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt die einzige Figur ein die Erfindung aufweisendes Kochventil, und zwar in der rechten Hälfte, bis auf den Anzeigestift, axial geschnitten, und in der linken Hälfte in Seitenansicht an einem Topfdeckel.
Das Kochventil 1 hat eine Ventilkappe 2, die mit einem Gewindeabschnitt durch eine Deckelöffnung 8 hindurchgreift und mit Hilfe eines dort aufgeschraubten Sicherungskörpers 9 unter Zwischenlage von Dichtungsringen 11 und 20 an dem Topfdeckel 7 festgelegt ist. Im Inneren des Kochventiles 1 wird von einer Ventilfeder 4 ein Ventilkörper 3 gegen einen Dichtsitz gedrückt. Unter dem sich in dem Topf auf­ bauenden Innendruck kann sich der Ventilkörper 3 gegen die Kraft der Ventilfeder 4 von dem Dichtsitz abheben, so daß Dampfaustrittskanäle 12, 13 des Sicherungskörpers 9 und der Ventilkappe 2 über die Innenkammer des Ventils in Strömungsverbindung treten und ein Druckausgleich erfolgen kann. Die Ventilfeder 4 sorgt nach dem Druckabfall wieder für das Zurückstellen des Ventilkörpers 3 auf den Dichtsitz. In dem Ventilkörper 3 ist ein Anzeigestift 5 axial geführt, der sich über eine Anzeigefeder 6, die zwischen einer Schulter des Anzeigestiftes 5 und einer horizontalen Fläche der Ventilkappe 2 angeordnet ist, gegen die Ventilkappe 2 derart abstützt, daß sich der Anzeigestift 5 durch den Innendruck im Topf und in Abhängigkeit von diesem Innen­ druck aus einer (dargestellten) Ruhelage gegen die Kraft der Anzeigefeder 6 nach oben axial verschieben kann. In der dargestellten Ruhelage fluchtet die Stirnfläche 10 des Anzeigestiftes 5 mit der benachbarten Oberfläche 18 der Ventilkappe 2. Der Spalt zwischen dem Anzeigestift 5 und der Innenfläche der Durchtrittsöffnung 19 der Ventil­ kappe 2 ist so gering bemessen, daß in der Ruhelage des Anzeigestiftes 5 von diesem nur die Stirnfläche 10 sichtbar ist. In demjenigen oberen Abschnitt des Anzeigestiftes 5, der bei maximalem Druckaufbau in dem Topf aus der Ventil­ kappe 2 heraustreten kann, ist der Anzeigestift 5 auf seiner Mantelfläche mit lediglich durch Trennungslinien und -fugen 17 vergleichsweise geringer Breite voneinander getrennte Anzeigebereiche 14, 15 und 16 sichtbar unterschied­ licher Oberflächenbeschaffenheit versehen. Die Trennungs­ linien oder -fugen 17 haben also im Vergleich zur axialen Länge die Anzeigebereiche 14, 15 und 16 jeweils wesentlich geringere Breite. Die axiale Länge des obersten Anzeige­ bereiches 14 ist so bemessen, daß dieser Anzeigebereich 14 sich während des Druckaufbaues im Topf aus der Ventil­ kappe 2 heraushebt. Ist die Trennungslinie 17 zwischen oberstem Anzeigebereich 14 und mittlerem Anzeigebereich 15 erreicht, setzt unter weiterem Ansteigen des Anzeige­ stiftes 5 der Kochvorgang ein. Während des Kochens nimmt der Anzeigestift 5 also eine angehobene Stellung ein, in welcher die Oberfläche 18 der Ventilkappe 2 in dem mittleren Anzeigebereich 15 entsprechend dessen axialer Länge liegt. Der mittlere Anzeigebereich 15 kann in zwei Anzeigeteilbereiche 15a und 15b unterteilt sein, wobei der obere Anzeigeteilbereich 15a ganz oder teilweise aus der Ventilkappe 2 herausgehoben ist, solange ein Kochschongang eingestellt ist, während auch der untere Anzeigeteilbereich 15b ganz oder teilweise aus der Ventilkappe 2 herausgehoben ist, wenn ein Schnellgaren erfolgt. Auch die Anzeigeteilbe­ reiche 15a und 15b haben eine so vorbestimmte axiale Länge. Der unterste Anzeigebereich 16 hebt sich entsprechend seiner ihm gegebenen axialen Länge dann ganz oder teilweise aus der Ventilkappe 2 heraus, wenn sich ein Druck im Topfinneren aufbaut, der sich schon annähernd zum Abheben des Ventilkörpers 3 von seinem Ventil­ sitz eignet. Ist der Anzeigebereich 16 erreicht, soll daher eine Hitzeregulierung nach unten erfolgen. Die unter­ schiedliche Oberflächenbeschaffenheit der einzelnen Anzeige­ bereiche 14, 15 und 16 kann beispielsweise dadurch einfach erkennbar geschaffen werden, indem in den einzelnen Anzeige­ bereichen Oberflächenmaterialschichten, die jeweils ein anderes Farbpigment aufweisen, vorgesehen sind. Der oberste Anzeigebereich 14 kann beispielsweise auch metallisch blank sein. Der mittlere Anzeigebereich 15 weist vorzugs­ weise eine Oberflächenmaterialschicht mit einem grünen Farbpigment auf, wobei das Farbpigment in der Oberflächen­ materialschicht des Anzeigeteilbereiches 15a beispielsweise zu einer hellgrünen Farbgebung und in dem Anzeigeteilbereich 15b zu einer dunkelgrünen Farbgebung führt. Die Oberflächen­ materialschicht des Anzeigebereiches 16 weist vorzugsweise ein rotes Farbpigment auf. Die Stirnfläche 10 des Anzeige­ stiftes 5 hat eine zu dem obersten Anzeigebereich 14 sicht­ bar unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit. So kann beispielsweise die Stirnfläche 10 ebenfalls eine Oberflächen­ materialschicht mit einem Farbpigment tragen, insbesondere wenn der Anzeigebereich 14 metallisch blank ist. Aufgrund der sichtbar unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten zwischen Stirnfläche 10 und Anzeigebereich 14 ist das vollständige Absinken des Anzeigestiftes 5 in die Ruhe­ stellung, in welcher die Stirnfläche 10 auf gleicher Höhe wie die Oberfläche 18 der Ventilkappe 2 liegt, einfach feststellbar.
Bezugszeichenliste
 1 Kochventil
 2 Ventilkappe
 3 Ventilkörper
 4 Ventilfeder
 5 Anzeigestift
 6 Anzeigefeder
 7 Topfdeckel
 8 Deckelöffnung
 9 Sicherungskörper
10 Stirnfläche
11 Dichtungsring
12 Dampfaustrittskanal
13 Dampfaustrittskanal
14 Anzeigebereich
15 Anzeigebereich
16 Anzeigebereich
17 Trennlinien
18 Oberfläche
19 Durchtrittsöffnung
20 Dichtungsringe

Claims (16)

1. Kochventil für einen Dampfdruckkochtopf mit einer Ventilkappe und einem in dieser geführten Anzeigestift, der durch den Innendruck im Topf und in Abhängigkeit von dem Innendruck aus einer Ruhelage gegen die Kraft einer Anzeigefeder verlagert wird, wobei die Lage des Anzeige­ stiftes als Druckanzeige dient, indem der Anzeigestift in dem bei Druckaufbau aus der Ventilkappe austretenden Abschnitt wenigstens zwei Lageorientierungsmarken aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mantelfläche des Anzeige­ stiftes (5) unmittelbar aneinandergrenzende oder lediglich durch eine Trennungslinie oder -fuge (17) vergleichsweise geringer Breite voneinander getrennte Anzeigebereiche (14, 15, 16) sichtbar unterschiedlicher Oberflächenbe­ schaffenheit vorgesehen sind.
2. Kochventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Anzeigebereiche (14, 15, 16) jeweils die Toleranzbreite der Einstellgenauigkeit vorge­ gebener Kochstufen des Anzeigestiftes (5) wesentlich über­ steigt.
3. Kochventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der gesamte bei maximalem Druckaufbau aus der Ventilkappe (2) austretende Abschnitt des Anzeigestiftes (5) von drei sich axial aneinanderschließenden Anzeigebereichen (14, 15, 16) überdeckt ist.
4. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Anzeigebereich (14) eine geringere axiale Länge als der mittlere Anzeigebereich (15) hat.
5. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Anzeigebereich (14) eine geringere axiale Länge als der unterste Anzeigebereich (16) hat.
6. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Anzeigebereich (15) die größte axiale Länge der Anzeigebereiche (14, 15, 16) hat.
7. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Anzeigebereich (15) in zwei Anzeigeteilbereiche (15a, 15b) unterteilt ist.
8. Kochventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeteilbereiche (15a, 15b) unterschiedliche, aber sichtbar ähnliche Oberflächenbeschaffenheit haben.
9. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß von der gesamten Länge des bis zum maximalen Druckaufbau auf der Ventilkappe (2) austretenden Abschnittes des Anzeigestiftes (5) je etwa 1/4 von dem obersten und dem untersten Anzeigebereich (14, 16) und etwa 2/4 von dem mittleren Anzeigebereich (15) eingenommen wird.
10. Kochventil nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeteilbereiche (15a, 15b) des mittleren Anzeigebereiches (15) etwa gleiche axiale Länge haben.
11. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigestift (5) in den Anzeigebe­ reichen (14, 15, 16) je unterschiedliche Farbpigmente enthaltende Oberflächenmaterialschichten aufweist.
12. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigestift (5) wenigstens in dem mittleren Anzeigebereich (15) eine ein Farbpigment aufweisende Oberflächenmaterialschicht aufweist.
13. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (10) des Anzeigestiftes (5) eine sichtbar andere Oberflächenbeschaffenheit hat als der angrenzende oberste Anzeigebereich (14) auf der Mantelfläche des Anzeigestiftes (5) und daß die Stirnfläche (10) in der Ruhelage des Anzeigestiftes (5) mit der benach­ barten Oberfläche (18) der Ventilkappe (2) fluchtet.
14. Kochventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (19) der Ventilkappe (2) für den Anzeigestift (5) einen solchen geringen Durchmesser aufweist, daß in der Ruhelage des Anzeigestiftes (5) dessen Mantelfläche unsichtbar ist.
15. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der Anzeigestift aus Metall besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Anzeigebereich (14) metallisch blank ist.
16. Kochventil nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (10) des Anzeigestiftes (5) eine ein Farbpigment aufweisende Oberflächenmaterial­ schicht aufweist.
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