DE320099C - Hemmwerkszugregler zur Steuerung von Luftklappen in der Feuertuer durch ein Stellglied - Google Patents

Hemmwerkszugregler zur Steuerung von Luftklappen in der Feuertuer durch ein Stellglied

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DE320099C
DE320099C DE1913320099D DE320099DD DE320099C DE 320099 C DE320099 C DE 320099C DE 1913320099 D DE1913320099 D DE 1913320099D DE 320099D D DE320099D D DE 320099DD DE 320099 C DE320099 C DE 320099C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

  • Hemmwerkszugregler zur Steuerung von Luftklappen in der Feuertür durch ein Stellglied. Die Erfindung betrifft einen Hemmwerksztlgregler, der in der Feuertür von Feuerungen vorgesehene Luftklappen in der Weise steuert, daß beim öffnen der Feuertür ein Stellglied in Stellung gebracht wird, welches heim Schließen dieser Tür die Luftklappen öffnet, die sich dann unter der Wirkung eines Hemmwerks allmählich selbsttätig wieder schließen, so daß in der Zwischenzeit, d. h. unmittelbar nach jeder Beschickung, Zusatzluft zur Feuerung zugeführt wird. Gemäß der Erfindung ist nun die Einrichtung so getroffen, daß eine Sperrklinke, welche die durch das Spanngewicht o. dgl. des Zugreglers bewegten Teile mit dem Hemmwerk hei der Rückbewegung in Verbindung bringt, durch eine neben ihr angeordnete Führungsschiene bei dieser Bewegung so lange in ausgehobener Lage gehalten wird, daß sie erst hei einem bestimmten Punkt dieser Rückbewegung in das zugehörige Sperrad einzuschnappen vermag. Das Hemmwerk tritt hier also immer erst bei einer ganz bestimmten Stellung der sich schließenden Tür in Tätigkeit, und es wird so eine einfache und sehr sicher wirkende Einrichtung geschaffen, um zu erreichen, daß in an sich bekannter Weise-die Dauer der Offenhaltung der Luftklappen unabhängig gemacht wird von dem Grade der jeweiligen Öffnung der Feuertür.
  • Durch Einschließen des die Hemmung bewirkenden Ventilators in ein Gehäuse, dessen Luftöffnungen mit verstellbaren Verschlußklappen derart versehen sind, daß jene Öffnungen nach Belieben durch Einwirkung von außen vergrößert oder verkleinert werden können, kann dabei j e nach den Bedürfnissen die Länge dieses Zeitabschnitts nach Belieben und in genauer Weise geregelt werden. Auch diese Einrichtung zeichnet sich durch ihre große Einfachheit und Betriebssicherheit aus.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i die Vorderwand; der Kesselfeuerung mit der Feuertür und dem Hemmwerkszugregler, Fig. a einen Schnitt nach der Linie 2-z= der Fig. i, Fig. 3 das Hemmwerk, teilweise im Schnitt in größerem Maßstabe, und Fig. q. einen Querschnitt durch das Gehäuse des Hemmwerks oberhalb des Sperrades Gemäß der Erfindung sind eine oder mehrere Öffnungen a in der Feuertür b angeordnet, die mit um Achsen f drehbaren Verschlußklappen c versehen sind. Die Ansätze e auf der einen Seite jeder Klappe sind mit Kurbeln h versehen, welche durch Stifte i mit einer in senkrechter Richtung beweglichen Stange j verbunden sind.
  • Die Stange j ist mit einer Kurbel k verbunden, die auf einem Zapfen in einer Lageröse L an der Tür b angeordnet ist; an dem anderen Ende dieses Zapfens sitzt eine zweite Kurbel n2, die mit einer Rolle n auf' der Stirnfläche einer auf einer Welle p sitzenden Nokkenscheibe o aufliegt. An der Unterseite der Nockenscheibe o sitzt ein Vorsprung r, welcher bei der Drehung gegen einen Vorsprung s an der oberen Gelenköse t der Tür b sich anlegt, wenn ein durch eine Feder ersetzbares Gewicht it auf die Scheibe o wirkt.
  • Die Konsole q, in der die Welle p gelagert ist, hat eine Plattform v, durch welche die Welle p hindurchgeht. Oberhalb dieser Plattform ist auf der Welle eine Scheibe w befestigt, die eine Klinke x trägt. Diese kann in eine mit Sperrzähnen versehene Scheibe y eingreifen. Die Scheibe y ist mit einem Zahnrad z verbunden, das unabhängig von der Scheibe w an einer zweiten Plattform i gelagert ist. Das Rad z ist .das erste Rad eines ins Schnelle übersetzenden Getriebes, dessen letztes Rädchen 8 auf die Welle 9 eines Ventilators aufgekeilt ist, der zusammen mit dem Getriebe in ein staubdichtes Gehäuse 1o eingeschlossen ist.
  • Der Ventilator besteht aus einem Schaufelrad 12, das in einem schneckenförmigen Gehäuse 13 umläuft. Die Deckelplatte 14 dieses Gehäuses besitzt in der Mitte eine Lufteinlaßöffnung 15 -und an der Seite eine Auslaßöffnung: Um die Öffnung 15 schließen zu können, ist eine Verschlußklappe 17 vorgesehen, die mittels einer Schraube 18 von außen verstellt werden kann.
  • Auf der Plattform v ist außerhalb der Scheibe w eine nach oben ragende Führungsschiene 19 vorgesehen; diese hat bei 2o ein abgeschrägtes Ende, durch welches der hintere Arm 21 der Klinke x bei der Drehung erfaßt und diese ausgehoben wird, wenn die Tür b über einen gewissen Punkt hinaus geöffnet wird.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: )Venn die Tür b geöffnet wird, uni die Feuerung zu beschicken, so dreht der Vorsprung s den Vorsprung r an der Scheite o und damit die Welle p sowie ihre Scheibe wobei jedoch die damit verbundene Klinke x über den Rücken der Zähne des Sperrades y lriniveggleitet. Erreicht die Klinke das Ende 2o der Schiene 19, so wird ihr Arm 21 ge- dreht und damit die Klinke x aus dem Sperrrad y ausgehoben. Durch die Drehung der Scheibe o wird das Gewicht it angehoben und: hat das Bestreben, die Nockenscheibe zurückzudrehen, sobald die Tür geschlossen wird. Geschieht letzteres, so können sich die . Scheibe -w und die Nockenscheibe o unter der Einwirkung des Gewichts zt mit der Tür b zusammen so weit drehen, bis die Klinke x zum Ende 2o .der Führungsschiene 19 zurück- :' gekArt ist, -worauf sie mit dem Sperrad y in Eingriff kommt. Dadurch wird die Drehung der Scheibe w und .der Nockenscheibe o gen Hemmt und, die Nockenscheibe durch das Übersetzungsgetriebe mit dem Ventilator verbunden. Bei Schließung der Tür bewegt sich die Rolle n auf der Stirnfläche der Scheibe o entlang und trifft auf die ansteigende Bahn i i, welche sie in die in Fig. i gezeigte Stellung anhebt, wodurch die Kurbeln m, h und dadurch die Verbindungsstange j und die Kurbeln h gedreht werden, so d'aß die Klappen e, welche `die Lufteinlaßöffnungen abdecken, angehoben werden.
  • Da der Ventilator mit hoher Geschwindigkeit uirläuft und dabei die Luft im Gehäuse 1o in Bewegung setzt, so bremst er dadurch die Wirkung des Gewichts it auf die Nockenscheibe o und verzögert die Rückbewegung dieser Scheibe, so daß die Einlaßöffnungen c nur ganz allmählich geschlossen werden. Wenn die Zuführungsöffnung 15 durch die Klappe 1 7 geschlossen wird, so tritt keine Luft zu dem Ventilator zu und dieser wird infolgedessen entlastet, so daß die Schaufeln mit einer' höheren Geschwindigkeit umlaufen und das Gewicht it schneller wirken kann. Die umgekehrte Wirkung ermöglicht. es, daß Luft aus dem Gehäuse 1o in den Ventilator eingesaugt und durch die Auslaßöffnung hinausgedrückt und dadurch in Bewegung versetzt wird; die dadurch verzehrte Arbeit steigert den @,#'iderstand gegen die Wirkung des Gewichts it, so daß sich die Klappen c langsamer schließen. Zwischen diesen beiden Stellungen können verschiedene Abstufungen ; in der Regelung erzielt werden, so daß die Wirkung der Klappen den besonderen Ümständen, wie z. B. der Beschaffenheit -des Brennstoffs u. dgl., angepaßt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hemmwerkszugregler zur Steuerung von Luftklappen in der Feuertür durch ein Stellglied, gekennzeichnet durch eine Sperrklinke (x), welche die durch das Spanngewicht o. dgl. bewegten Teile (Nokkenscheibe) mit dem Hemmwerk bei der Rückbewegung in Verbindung bringt, und bei dieser Bewegung durch .eine neben ihr vorgeseheneFührungsschiene(1g) solange in ausgehobener Lage gehalten wird, d'aß sie erst bei einem bestimmten Punkt dieser Rückbewegung in das Sperrad (y) einzuschnappen vermag. Y. Hemmwerkszugregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hemmung bewirkende Z'etitilator (12) in einem Gehäuse (13) eingeschlossen ist, das Luftöffnungen (15) besitzt, welche rJ.urch Klappen (17) vergrößert oder verkleinert werden. .
DE1913320099D 1913-02-20 1913-02-20 Hemmwerkszugregler zur Steuerung von Luftklappen in der Feuertuer durch ein Stellglied Expired DE320099C (de)

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