DE3201006A1 - "stickrahmen zum maschinellen besticken von schlauchfoermigen textilien" - Google Patents

"stickrahmen zum maschinellen besticken von schlauchfoermigen textilien"

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DE3201006A1
DE3201006A1 DE19823201006 DE3201006A DE3201006A1 DE 3201006 A1 DE3201006 A1 DE 3201006A1 DE 19823201006 DE19823201006 DE 19823201006 DE 3201006 A DE3201006 A DE 3201006A DE 3201006 A1 DE3201006 A1 DE 3201006A1
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clamping ring
embroidery
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Dieter 6840 Lampertheim Kolba
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft einen Stickrahmen für Stickmaschinen zum maschinellen Besticken von Textilien mit einem geschlitzten äußeren, in der Stickmaschine unterhalb des Nadelkopfs auf dem Arbeitstisch halterbaren, in begrenztem Umfang durchmesserveränderlichen Spannring, in den ein innerer geschlossener Spannring einsetzbar ist, zwischen denen der zu bestickende Abschnitt des textilen Materials einspannbar ist.
  • In solchen Stickrahmen werden die maschinell zu besteckenden Bereiche von Textilmaterialien eingespannt, worauf der Stickrahmen in der Stickmaschine unter den Stick- oder Nadelkopf auf den Arbeitstisch gebracht und an einer Rahmen-Halterung befestigt wird, die ihrerseits während des Arbeitens des Nadelkopfs nach einem gespeicherten Stickmusterprogramm jeweils dann bewegt wird, wenn die Nadel über den im Stickrahmen eingespannten Abschnitt des Textilmaterials angehoben ist. Auf diese Weise wird das Stickmuster erzeugt. Schwierigkeiten treten dann auf, wenn schlauchförmig gewirkte Textilien, z.B. Striimpfe, in einzelnen Bereichen mit Mustern bestickt werden sollen. Solche schlauchförmig gewirkten Textilien können nicht doppellagig in den Stickrahmen eingespannt werden, weil das Stickinuster sonst die übereinanderliegenden Lagen zusammenheften würde.
  • Es muß also ein Weg gefunden werden, die jeweils zu bestickende Stelle einlagig in den Stickrahmen einzuspannen und den restlichen Schlauchbereich so zurdokzufalten, daß der im Stickrahmen eillgespannte einlagige Bereich dann frei unter den Nadelkopf der Stickmaschine einführbar und in der Arbeitsstellung festlegbar ist, ohne daß die Gefahr besteht, daß der zurUckgefaltete Bereich sich beim Stickvorgang über den zu bestickenden Bereich zusammenzieht.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den üblichen Stickrahmen für einlagige gewebte oder gewirkte Stoffe so weiterzuentwickeln, daß er geeignet ist, das maschinelle Besticken von zinzelbereichen auch von längeren schlauchförmig gewirkten Textilien, insbesondere Strümpfen zu ermöglichen.
  • Ausgehend von einem üblichen Stickralnen der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe eri'indungsgemäß dadurch gelöst, daß der innere Spannring den in bestimmungsgemäßer Sinspannstellung innerhalb des äußeren Spannrings aufgenommenen ununterbrochen umlaufenden Höhenbereich auf der der Auflageseite auf dem Arbeitstisch der Stickmaschine gegenüberliegenden Seite zumindest abschnittsweise um ein Mehrfaches der Höhe des äußeren Spannrings überragt und daß der den äußeren Spannring überragende bereich in einem Teilbereich wenigstens eine Ausnehniung aufweist, die sich über die gesamte Höhe des überragenden Bereichs erstreckt und in Umfangsrichtung gemessen eine Breite hat, welche den horizontalen Durchtritt des Nadelkopfs beim Einsetzen des Stickrahmens in die Stickmaschine ermöglicht. Zum besticken eines schlauchförmig gewirkten Textil materials, beispielsweise eines Strumpfs, wird zunächst der äußere Spannring bls in den zu a)esti.ckenden Bereich in den Strunipf eingefüirt 1131d dann der innere Spaiiiiring von der Außenseite her in den äußeren Spannring eingedrückt, wobei der zu bestickende Bereiel zwischen den beiden Spannringen eingespannt wird.
  • Der Strumpf wird dann so umgewendet oder -gefaltet, daß der äußere Spannring frei wird, wobei die zurückgefalteten Schlauchbereiche dann an sich das Bestreben haben, sich über dem Spannring zusammenzuziehen.
  • Wegen der um ein Mehrfaches vergrößerten Höhe des überragenden Bereichs des inneren Spannrings ist dies aber nur bis zur Anlage an den inneren Spannring möglich, so daß der vom inneren Spannring umschlossene eingespannte Bereich des Strumpfes frei bleibt.»a bei den üblichen Stickmaschinen der Abstand zwischen Arbeitstisch und Nadelkopf der Stickmaschine in der Regel nur so groß bemessen ist, daß die üblichen niedrigen Stickrahmen bei angehobenem Nadelkopf gerade unter dem freien sunde der Sticknadel hindurchgeschoben werden können, ist ein höherer Stickrahmen an sich nicht in die Stickmaschine einführbar. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Ausnehmung im inneren Spannring wird dies aber ermöglicht, indem der Nadelkopf beim Einsetzen des Stickrahmens in die Stickmaschine durch diese Ausnehmung hindurchgeführt wird.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • hat der innere Spannring die Form eines zylindrischen Rohrabschnitts, aus dessen Umfangswandung von der einen kreisförmigen Stirtikante aus die wenigstens eine in Axialrichtung verlaufende Ausnehmung herausgeschnitten ist.
  • Obwohl grundsatzlich eiiie Ausnehmung in der UmI'angswandung genügt, um das Einführen des ti Stickrahmens in die Stickmaschine zu ermöglichen, kann es zweckmäßig sein, in der Umfangswaiidun des Rohrabschnitts zwei um 1800 oder vier jeweils um 900 winkelversetzte Ausnehmungen in der Umfangswandung des Rohrabschlutts vorzusehen. adurcJl vir<.i nicht nur das Einsetzen des Stickrahmens in die Stickmaschine erleichtert, weil dieses Einsetzen nun wahlweise durch die verschiedenen vorhandenen Ausnehmungen erfolgen kann, sondern im Bereich der Ausnehmungen kann der Nadelkopf auch bis in umlittelbare Nähe des eingespannten Randbereichs des zu bestickenden Textil-Abschnitts arbeiten, ohne an dem - im Bereich der Ausnehmung nicht vorhandenen. -überragenden Bereich des inneren Spannrings anzustoßen, d.h. es können großtlächigere Muster gestickt werden.
  • Der innere Spannring ist zweckmäßig aus einem von Kunststoff-Rohrmaterial abgetre niten zylindrischen Rohrabschnitt hergestellt, aus dem die Ausnehmung(en) spanend herausgearbeitet ist bzw. sind.
  • Dabei ist es von Vorteil, wenn der innere Spannring aus transparentem Kunststoff-Rohrmaterial, vorzugsweise aus Acrylglas (Polymethylmethacrylat) hergestellt ist, weil dann das Einspannen des textilen Materials durch den inneren Spannring hindurch auch im Bereich des Einspannspaltes beobachtbar ist.
  • Anstelle der einstückigen Herstellung des inneren Spannrings kann auch ein zusammengesetzter innerer Spannring verwendet werden, der einen in der Höhe dem äußeren spamlrills entsprechenden und in den äußeren Spannring einsetzbaren Tragring aufweist, auf dem der den äußeren Spannring überragende Bereich gesonder aufgesetzt ist. Als Tragring wird dann der innere Spannring der üblichen Spannrilmen verwendet, auf dessen nach oben weisende Ringseite aus Blech oder Kunststoff hergestellte Formstücke aufgenietet werden, welche den überragenden Bereich bilden.
  • Die erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, welche eine perspektivische Ansicht eines in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Maschinen-Stickrahmens zeigt, wobei der innere Spannring in einer aus dem äußeren Spannring herausgenommenen, angehobenen Lage dargestellt ist.
  • Der in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnete erfindungsgemäße Stickrahmen besteht aus dem in üblicher reise aus Holz oder einem anderen elastischen Material hergestellten äußeren Spannring 12, an dessen im Schlitzbereich gegenüberliegenden Endabschnitten Spannwinkel 14 aufgenietet sind, deren radial vom Spannring vortretende Winkelarme durch ein geeignetes (nicht gezeigtes) Spannelement zusammenziehbar sind, wodurch der äußere Spannring in bestimmtem Umfang durchmesserveränderlich ist. Das Spannelement wird im einfachsten Fall von einer Schraube gebildet, deren Gewindeschaft durch eine glatte Bohrung in einem der Winkel arme hindurch eine als Gewindebohrung ausgeführte Bohrung im zweiten Winkelarm eingeschraubt ist.
  • Zwei am äußeren Spannring 12 angenietete langgestreckte Halterungslaschen 18 dienen zur Befestigung des Stickrahmens 10 in der bestimrnungs gemäßen Arbeitsstellune auf dem Arbeitstisch einer Stickmaschine, wofür an den freien Enden der i£aiteruiigslaschen 18 fedrnde Befestigurtgsknebel 2t) vorgesehen sind, welche in entsprechende Ausnehmungen einer auf dem Arbeitstisch der Stickmaschine vorgesehene Vorschubeinrichtung einrastbar sind. Insoweit entspricht der Stickrahmen 10 den bekannten Stickrahmen.
  • Der in den äußeren Spannring 12 einsetzbare innere Spannring 22 unterscheidet sich dagegen insofern wesentlich von dem bei den bekannten Stickrahmen verwendeten inneren Spannring, als er insgesamt wesentlich höher ist, d.h. anstelle der Ringform praktisch die Form eines zylindrischen Rohrabschnitts aufweist, der beispielsweise in entsprechender Länge von einem Rohr aus Acrylglas abgeschnitten sein möge.
  • An zwei gegenüberliegenden, d.h. um 180° zueinander winkelversetzte Stellen sind von der oberen kreisförmigen Stirnkante 24 des Rohrabschnitts aus in Axialrichtung verlaufend Ausnehmungen 26 llerausgefräst, deren Längserstreckung so gewählt ist, daß am unteren Ende des Spannrings 22 praJtisch nur noch Stege 28 stehenbleiben, deren Höhe etwa gleich der Höhe des äußeren Spannrings 12 ist. Die Breite der Ausnehmungen 26 ist so bemessen, daß der Nadelkopf einer Stickmaschine einschließlich der querverlaut'enden Befestigungsschraube für die Sticknadei ohne Schwierigkeiten durch die Ausnehmung 26 hindurchgeschoben werden kann.
  • Es ist ersichtlich, das ijn Walzen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildwigen des beschriebenen erfindungsgemäßen Stickralunens verwirklichbar sind. Solche Abwandlungen können sich auf das für den inneren Spannring verwendete material beziehen So kann der innere Spannring beispielsweise auch aus thermoplastischen Kunststoffen im Spritzgußverfahren hergestellt sein. Anstelle der beiden husnehmungen 26 kann auch eine größere Anzahl von Ausnehmufigen vorgesehen sein, wobei der zwischen den Ausnehmungen stehenbleibende überragende Bereich des inneren Spannrings im Grenzfall praktisch nur noch von nach oben vorstehenden Leisten oder Zapfen gebildet wir<i. Alternativ kann der innere Spannring auch unter Mitverwendung des bei den bekannten Stickrahmen verwendeten inneren Spannrings als Tragring mehrteilig zusammengesetz sein, indem auf den Tragring nach oben vorspringeIlde aus Blech oder Kunststoff hergcstellte Elemente aufgesetzt werden, weiche dann den "überragenden Bereich" des inneren Spannrings bild.n.

Claims (7)

  1. Stickrahmen zum maschinellen Besticken von schlauchförmigen Textilien Ansprüche 1. Stickrahmen für Stickmaschinen zum maschinellen Besticken von Textilien mit einem geschlitzten äußeren in der Stickmaschine unterhalb des Nadelkopfs auf dem Arbeitstisch halterbaren, in begrenztem Umfange durchmesserveränderlichen Spannring, in den ein innerer geschlossener Spannring einsetzbar ist, zwischen denen der zu bestickende Abschnitt des textilen Materials einspannbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Spannring (22) den in bestimmungsgemäßer Einspaunstellung innerhalb deß äußeren Spannrings (12) aufgenommenen ununterbrochen umlaufenden Höhenbereich auf der der Auflageseite auf dem Arbeitstisch der Stickmaschine gegenüberliegenden Seite zumindest abschnittsweise um ein Mehrfaches der Höhe des äußeren Spannrings (12) überragt, und daß der den äußeren Spannring (12) überragende Bereich in einem TeilbereiCh wenigstens eine Ausnehmung (26) aufweist, die sich über die gesamte Höhe des überragenden Bereichs erstreckt und in Umfangsrichtung gemessen eine Breite hat, welche den horizontalen Durchtritt des Nadelkopfs beim Einsetzen des Stickrahmens (10) in die Stickmaschine ermöglicht.
  2. 2. Stickrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Spannring (22) die Form eines zylindrischen Rohrabschnitts hat, aus dessen Umfangswandung von der einen kreisförmigen Stirnkante (24) aus die wenigstens eine in Axialrichtung verlaufende Ausnehmung (26) herausgeschnitten ist.
  3. 3. Stickrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei um 1800 winkelversetzte Ausnehmungen (26) in der Umfangswandung des Rohrabschnitts vorgesehen sind.
  4. 4. Stickrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vier jeweils um 900 winkelversetzte Ausnehmungen (26) in der Umfangswandung des Rohrabschnitts vorgesehen sind.
  5. 5. Stickrahmen nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Spannring (22) aus einem von Kunststoff-Rohrmaterial abgetrennten zylindrischen Rohrabschnitt hergestellt ist, aus dem die Ausnehmung(en) (26) spanend herausgearbeitet ist bzw. sind.
  6. 6. Stickrahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Spannring (22) aus transparentem Kunststoff-Rohrmaterial, vorzugsweise aus Acrylglas (Polymethylmethacrylat) hergestellt ist.
  7. 7. Stickrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Spannring (22) einen in der Höhe dem äußeren Spannring (12) entsprechenden, in den äußeren Spannring (12) einsetzbaren Tragring aufweist, auf dem der den äußeren Spannring (12) überragende Bereich gesondert aufgesetzt ist.
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