DE3201184C2 - Verfahren zum Herstellen von lackierten Formkörpern aus Kunststoff, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von lackierten Formkörpern aus Kunststoff, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DE3201184C2
DE3201184C2 DE19823201184 DE3201184A DE3201184C2 DE 3201184 C2 DE3201184 C2 DE 3201184C2 DE 19823201184 DE19823201184 DE 19823201184 DE 3201184 A DE3201184 A DE 3201184A DE 3201184 C2 DE3201184 C2 DE 3201184C2
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Robert 5600 Wuppertal Blum
Peter Schmidt
Günther Dipl.Chem.Dr. 5657 Haan Selz
Gerhard Szwierczynski
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Johnson Controls Interiors GmbH and Co KG
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Gebrueder Happich GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/56Coatings, e.g. enameled or galvanised; Releasing, lubricating or separating agents
    • B29C33/60Releasing, lubricating or separating agents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D3/00Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
    • B05D3/10Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by other chemical means
    • B05D3/101Pretreatment of polymeric substrate

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Abstract

Bei einem Verfahren zum Herstellen von lackierten Formkörpern aus Kunststoff, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem eine Form mit einem Trennmittel versehen, der flüssige, plastische oder rieselfähige Kunststoff in die Form eingebracht, der verfestigte Formkörper der Form entnommen, durch Reinigen von dem daran haftenden Trennmittel befreit und hiernach lackiert wird, ist zwecks Sichtbarmachen von Trennmitteln vorgesehen, daß ein mit lumineszierenden Stoffen versetztes Trennmittel verwendet und die Formkörper vor dem Lackieren durch die Lumineszenz anregende Bestrahlung auf etwaige Trennmittelrückstände hin überprüft werden.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren der im Oberbegriff des Patentanspruchs angegebenen Art
Ein solches Verfahren ist der GB-PS 12 89 410 zu entnehmen.
Kunststoff-Formkörper, wie z. B. elastomere Polyurethan-Formkörper, werden beispielsweise im Reaktionsspritzgießverfahren in einer Form hergestellt und nachträglich lackiert. Die Formkörper können z. B. als Stoßstangen u. dgl. für Fahrzeuge ausgebildet sein. Damit die ausgeschäumten Formkörper von den Formen gelöst werden können, werden die Formen vor dem Ausschäumen mit einem Trennmittel auf Fett- oder Wachsbasis ausgestrichen oder ausgesprüht. Das Trennmittel muß vor dem Lackieren wieder von den Formkörpern entfernt werden, wozu man sie normalerweise gründlich mit einem lösenden Reinigungsmittel reinigt. Trotz peinlichster Sorgfalt in der Verarbeitung haben Lackierversuche mit anschließender Haftungsprüfung immer wieder unbefriedigende Ergebnisse gezeigt. Untersuchungen haben ergeben, daß dieser Umstand auf haftungshemmende Trennnvittel-Rückstände an den Formkörpern zurückzuführen ist.
Demgemäß ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen von lackierten Formkörpern aus Kunststoff, wie z. B. verschäumten Polyurethanen aufzuzeigen, mit dem eine gute Haftung des Lackes erreicht wird.
Erfindungsgemäß besteht das Verfahren darin, daß ein mit I'imineszierenden Stoffen versetztes Trennmittel verwendet und die Formkörper vor dem Lackieren durch die Lumineszenz anregende Bestrahlung auf etwaige Trennmittelrückstände hin überprüft werden.
Durch ultraviolette Bestrahlung der Formkörper können dann etwaige Trennmittelrückstände sichtbar
ίο gemacht werden, weil das UV die fluoreszierenden Stoffe zum Aussenden sichtbaren Lichtes anregt Auf diese Weise kann überaus schnell und -einfach festgestellt werden, ob die zu lackierenden Formkörper noch mit Trennmittelrückständen behaftet sind und nachgereinigt werden müssen. Durch die Erfindung kann also sichergestellt werden, daß die Formkörper vor der Lackierung vollständig von haftungshemmenden Trennmittelrückständen befreit sind.
Als fluoreszierende Stoffe kommen optische Aufheller in Betracht, worunter solche chemischen Verbindungen zu verstehen sind, die Vergrauungen und Vergilbungen von Kunststoffen dadurch beseitigen, daß sie wie Farbstoffe in das entsprechende Material eingearbeitet, eine Aufhellung bewirken und gleichzeitig eine Bleichwirkung vortäuschen, indem sie (unsichtbares) ultraviolettes Licht in (sichtbares) längerwelliges Licht umwandeln. Als optische Aufheller eignen sich vor allem Derivate von 4.4'-Diaminostilben-2.2'-disulfonsäure, von Cumarin, Dihydrochinolinon, 13-Diarylpyrazolin, Naphthalsäureimid, über CH = CH-Bindungen verknüpfte Benzoxazol-, Benzisoxazol- und Benzimidazolsysteme durch Heterocyclen substituierte Pyrenderivate etc.
Die optischen Aufheller werden dem Trennmittel in kleinen Mengen von etwa 0,3% zugesetzt. Bei der Anwendung von optischen Aufhellern ist infolge der Umwandlung des unsichtbaren ultravioletten Lichtes (welches mittels einer handelsüblichen UV-Lampe erzeugt werden kann) in wahrnehmbares Licht die von den damit behandelten Materialien reflektierte wahrnehmbare Lichtintensität scheinbar größer als die aufgenommene. Damit ist sichergestellt, daß auch relativ geringe Trennmittelrückstände an den Formkörpern erkannt und beseitigt werden können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen von lackierten Formkörpern aus Kunststoff, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem ein -. Form mit einem Trennmittel versehen, der flüssige, plastische oder rieselfähige Kunststoff in die Form eingebracht, der verfestigte Formkörper der Form entnommen, durch Reinigen von dem daran haftenden Trennmittel befreit und hiernach lackiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit lumineszierenden Stoffen versetztes Trennmittel verwendet und die Formkörper vor dem Lackieren durch die Lumineszenz anregende Bestrahlung auf etwaige Trennmittelrückstände hin überprüft werden.
DE19823201184 1982-01-16 1982-01-16 Verfahren zum Herstellen von lackierten Formkörpern aus Kunststoff, insbesondere für Kraftfahrzeuge Expired DE3201184C2 (de)

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DE3201184A1 (de) 1983-07-28

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