DE3201232A1 - Hammermuehle - Google Patents
HammermuehleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/288—Ventilating, or influencing air circulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
- Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
Description
Hammermühle
Die Erfindung beinhaltet eine Hammermühle zum Zerkleinern von Getreide und Zuschlagstoffen zu echrotförmigen Produkten.
Biese Hammermühle kommt vorzugsweise in der Mischfutterindustrie
und der Landwirtschaft zur Anwendung.
Bekannt sind Hammermühlen mit zylindrischer ISahlkammer,
einem konzentrisch zur Mahlkammer angeordnetem Rotor mit drehbar gelagerten Schlägern und einem zum größten Teil
die Mahlkammer umschließenden Sieb und Prallplatten. Mit dem Gehäuse sind spezielle Einlaufkonstruktionen fest
oder schwingungsisoliert verbunden. Der Zugang in das Gehäuse und in die Mahlkammer erfolgt durch schwenkbare
TUren, die einen Teil des Gehäuses bilden. Der Durchsatz in Hammermühlen der bekannten Konstruktion ist in hohem
Maße abhängig von der Art und Weise der Einspeisung des zu zerkleinernden Produktes in. die Mahlkammer und von
den sich ausbildenden Strömungsverhältnissen beim Durchtritt des zerkleinerten Produktes durch die öffnungen des
die Mahlkammer umgebenden Siebes und von der konstruktivatrömuiigstechniachen
Gestaltung des Gehäuses zur Ausbildung optimaler Strömungsverhältnisse im Gehäuse, vor allem
im Bereich der Beladung der Förderluft zur Gewährleistung eines betriebssicheren Transportes des Mahlgutes. Zu diesem
Zwecke sind Gehäusevarianten mit speziellen öffnungen und Durchbrüchen im unteren Teil des Gehäuses und in den
schwenkbaren Türen entstanden. Es sind auch Lösungen bekannt,
die durch. Verstellen einer Klappe verschiedene Strömungsquerschnitte ermöglichen, wobei die Klappe mit der Gehäusewand
abschließt.
Der Nachteil der bekannten Gehäusekonstruktionen bei Hammermühlen, wo der Transport ausschließlich durch
strömend· Luft erfolgt, besteht darin, daß die Beladung
der Luft mit dem Mahlgut strömungstechnisoh nicht optimal
gelöst ist, so daß die Durchsatzgrenze des Mahlraumes nicht ausgeschöpft werden kann und/oder erhöhte
Druckverluste im Bereich der Zone der Beladung der Förderluft mit Mahlgut auftreten« Diese erhöhten Druckverluste
verringern die zur Förderung notwendige Luftmenge und führen zu stochastischen Fördervorgängen.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Zone der Beladung der Förderluft mit dem Mahlgut im Gehäuse der
Hammermühle so auszubilden, daß sich für das Mahlgut optimale Strömungsbedingungen durch das Sieb und im
Hammermühlengehäuse ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Anordnung
eines verstellbaren Strömungskanals mit gehäusefesten Leiteinrichtungen innerhalb des Gehäuses der Hammermühle
die Strömungsverhältnisse in der Mahlkammer und im Gehäuse so abzustimmen, daß in Abhängigkeit von dem zu zerkleinernden
Produkt und vom Durchsatz kein Rückstau des zu zerkleinernden Produktes im Zulauf erfolgt, die Beladung
der Förderluft mit Mahlgut strömungstechnisch so erfolgt,
daß nur geringe Druckverluste entstehen und das Mahlgut nicht entgegen der Strömungsriohtung der Förderluft aus
dem Gehäuse austritt·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die sich im unteren Teil des Gehäuses befindliche Ansaugöffnung,
die gleich der Breite des Siebes ist, gleich-
• ·■ ·
■Ψ-
zeltig durch die seitlichen Gehäusewände begrenzt wird
und der Absaugöffnung gleicher Breite gegenüber liegt, als Kanal in Richtung Gehäusemitte weitergeführt wird,
wobei die freie Querschnittsfläche der Ansaugöffnung und somit des Kanals durch Höhenverstellung variierbar ist.
Die Erfindung soll an nachstehenden Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden.
Die dazugehörige Zeichnung zeigt in
Fig. 1 - einen Vertikalschnitt durch das Gehäuse der Hammermühle
Durch den Einlauf 1 gelangt das zu mahlende Gut und ein Teil der für den Transport benötigten Luft in die Mahlkammer
2. Diese wird durch die Gehäuseseitenwände, sowie durch die Prallplatten 5 und das Sieb 4 begrenzt. In der
Mahlkammer 2 läuft der Rotor 3» an dem die Schläger 6 gruppenweise befestigt sind. Das gemahlene Gut gelangt
durch die Sieblöcher radial aus der Mahlkammer 2 und wird durch die bewegte Luft (pneumatische Förderung) zum Auslauf
11 abtransportierte
Um große Mengen gemahlenen Gutes zu fördern sind einmal große Luftmengen und zum anderen hohe Luftgeschwindigkeiten
und somit hohe Pördergeschwindigkeiten notwendig· Vorteilhaft für die Vermahlung ist, daß ein Teil der
Förderluft durch die Mahlkammer 2 in das Gehäuse 7 gelangt. Diese primären Luftmengen stabilisieren die Einspeisung
des zu vermählenden Gutes in die Mahlkammer 2, verkürzen die Verweilzeil; in dieser und beschleunigen
das gemahlene Gut nach Verlassen der Mahlkammer in Strömungsrichtung·
Die restliche Luftmenge, die zur Förderung des Gutes benötigt wird, gelangt durch die öffnung des
Strömungskanals 10 in das Gehäuse 7 der Hammermühle. Mit
der vertikal verstellbaren Blende 9 kann der Querschnitt
des Strömungekanals 10 verändert und dadurch die angesaugte Luftmenge variiert werden. Dieser Ansaugquerschnitt
ist zwischen Null und einem für jede Maschine spezifischen Maximalwert wählbar. Die durch den Strömungskanal 10
strömende Luftmenge beeinflußt den Unterdruck im Gehäuse 7, von dem wiederum die durch das Sieb 4 strömende Luftmenge
abhängig ist· Der Unterdruck im Gehäuse 7 steigt mit kleiner werdenden Ansaugquerschnitt. Die Gesamt luftmenge, als Summe
der beiden Teilluftmengen muß immer so groß sein, daß ein
einwandfreier Abtransport des gemahlenen Gutes gewährleistet wird. Zum Anderen kann durch Drosseln der Ansaugluft
bei schwer zu vermählenden Produkten die Leistungsaufnahme
der Lüfter beziehungsweise Gebläse reduziert werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Optimierung
des Gutabtransportes aus der Hammermühle. Ansaug- und Strömungsdruckverluste werden hierbei gering gehalten.
Durch lOrm und Anordnung der gehäusefesten Leiteinrichtungen
8 und der Blende 9 wird der Luft-Gut-Strom, der vom
Sieb 4 kommt, so geleitet, daß nur sehr geringe Wirbel-, Gleitreibungs- und Prallverluste entstehen.
Außerdem wird erreioht, daß der Winkel zwischen den Wirkrichtungen
der Teilströme -Luftstrom durch Strömungskanal 10 und Luft-Gut-Strom- klein ist und dadurch große
Umlenkbesohleunigungen entfallen· Die durch den Strömungskanal
10 einströmende Luft wird stabilisiert und gerichtet und trifft mit hoher Geschwindigkeit auf den Luft-Gut-Strom.
Dadurch wird ein vorzeitiges Schanzen in der Hammermühle vermieden und ein Austreten von Gutpartikeln aus
dem Strömungskanal 10 verhindert·
Bezugazeiclien-Auf st ellung
| Hammermühle | - Einlauf |
| 1 | - Mahlkammer |
| 2 | - Rotor |
| 3 | - Sieb |
| 4 | - Prallplatten |
| 5 | - Schläger |
| 6 | - Gehäuse |
| 7 | - Leiteinrichtung |
| 8 | - Blende |
| 9 | - Strömungskanal (Ansaugöffnung) |
| 10 | - Auslauf |
| 11 |
Claims (3)
1. Hammermühle, bei der der Abtransport des Mahlgutes aus dem Gehäuse ausschließlich durch strömende Luft
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil des Gehäuses (7) ein Strömungskanal (10) angeordnet
ist, der die Breite des Siebes (4) hat und durch die Gehäueeseitenwände begrenzt wird und der
Absaugöffnung des Auslaufes (11) mit gleicher Breite gegenüber liegt.
2· Hammermühle nach Funkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungskanal (10) in Richtung Rotormitte
(3) weitergeführt wird und die Querschnittsfläche des Strömungskanals (10) durch Höhenverstellung
variierbar ist·
3. Hammermühle nach Funkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Strömungskanals (10) mindestens ein Viertel der Länge des Gehäuses (7) beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22861381A DD157955A3 (de) | 1981-03-26 | 1981-03-26 | Hammermuehle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201232A1 true DE3201232A1 (de) | 1982-10-07 |
Family
ID=5529859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823201232 Withdrawn DE3201232A1 (de) | 1981-03-26 | 1982-01-16 | Hammermuehle |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH653572A5 (de) |
| CS (1) | CS241985B1 (de) |
| DD (1) | DD157955A3 (de) |
| DE (1) | DE3201232A1 (de) |
| GB (1) | GB2095578B (de) |
| NL (1) | NL8200114A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006036738A1 (de) * | 2006-08-05 | 2008-02-07 | Hosokawa Alpine Ag | Absaugvorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2768352B1 (fr) * | 1997-09-12 | 1999-11-12 | Saelen Soc Nouv | Procede pour reduire des vegetaux tels que, notamment des branches denudees ou non, des arbustes, des fleurs, des herbes ou autres, en morceaux |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2367179A (en) * | 1941-04-07 | 1945-01-16 | Gerald D Arnold | Hammer mill for stock feed |
| GB1293216A (en) * | 1970-04-01 | 1972-10-18 | Hosokawa Funtaikogaku Kenkyush | Method of, and device for, pulverising particulate materials |
-
1981
- 1981-03-26 DD DD22861381A patent/DD157955A3/de not_active IP Right Cessation
-
1982
- 1982-01-05 CH CH2582A patent/CH653572A5/de not_active IP Right Cessation
- 1982-01-13 NL NL8200114A patent/NL8200114A/nl not_active Application Discontinuation
- 1982-01-16 DE DE19823201232 patent/DE3201232A1/de not_active Withdrawn
- 1982-02-03 CS CS76182A patent/CS241985B1/cs unknown
- 1982-03-25 GB GB8208762A patent/GB2095578B/en not_active Expired
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Also Published As
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|---|---|
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| CS241985B1 (en) | 1986-04-17 |
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| GB2095578A (en) | 1982-10-06 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8130 | Withdrawal |