DE3201261C2 - Springaufbeschlag für Sitz-Liege-Möbel mit mehreren Polsterteilen - Google Patents
Springaufbeschlag für Sitz-Liege-Möbel mit mehreren PolsterteilenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/13—Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
- A47C17/132—Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions
- A47C17/134—Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions by lifting or tilting
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Description
Die Erfindung betrifft einen Springaufbeschlag für ein Möbel mit mehreren Polsterteilen, die wahlweise als
Sitzmöbel oder als Liege verwendbar sind, wobei ein Bettkastenauflegerahmen mit einem nach vorn ausziehbaren
oberen bzw. unteren Auszugsrahmen verbunden, sowie ein Bettkastenrahmen von einem Rückenpolsterauflegerahmen
teilweise abgedeckt ist und der Bettkastenauflegerahmen und der untere Auszugsrahmen
über die Springaufbeschläge miteinander verbunden sind, welche in Führungsschienen gleiten und einen längeren
und einen kürzeren Hebel aufweisen, deren feste GelenkDunktc an einem am Bettkastenauflegerahmen
befestigten Winkelprofilstück angebracht sind.
Ein derartiges Möbel ist nach der DE-AS 25 42 941 bekannt. Um den Bettkastenauflegerahmen und das untere
und obere Sitzpolster auf den Führungsschienen bei geöffnetem Bettkastenrahmen mit den Stützfüßen
so weit nach vorn ziehen zu können, daß das Rückenpolster auf dem Rückenpolsterauflegerahmen abgelegt
werden kann, muß der Bettkastenauflegerahmen zuerst mit dem unteren Auszugsrahmen manuell verriegelt
ίο und nach dem Aufsetzen der Stützfüße des Rahmens wieder entriegelt werden. Diese Ver- und Entriegelung
ist nicht nur umständlich, sondern auch material- und zeitaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den ger annten Nachteil zu beseitigen, indem die Ver- und Entriegelung
der Rahmenteile allein mittels der Federkraft und der Hebelwirkung des Springaufbeschlages beim
öffnungs- und Schließvorgang vorgenommen wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß der kürzere Hebel des Springaufbeschlages hinter
seinem Anlenkpunkt am Winkelprofilstück eine dreieckförmige Abkantung aufweist die bei geöffnetem
Bettkastenrahmen in eine halbkreisförmige Aussparung des unteren Auszugsrahmens eingreift, daß der Bettkastenaufiegerahmen
eine Anschlagsperre zum Anschlagen gegen den unteren Auszugsrahmen aufweist und daß die dreieckföimse Abkantung am kürzeren Hebel
des Springaufbeschlages auf einen in einer Riegelhalterung angeordneten und den unteren Auszugsrahmen
durchstoßenden Riegel trifft
Die Aufgabe kann aber dadurch gelöst werden, daß der kürzere Hebel des Springaufbeschlages hinter seinem
Anlenkpunkt am Winkelprofilstück eine dreieckförmige Abkantung aufweist, die bei geöffnetem Bettkastenrahmen
in eine halbkreisförmige Aussparung des unteren Auszugsrahmens eingreift der eine Anschlagsperre
aufweist, vor welche sich die Abkantung zur Verriegelung des unteren Auszugsrahmens legt.
Die beiden Lösungen der Erfind-ing werden in der
nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt des Möbels in der Sitzstellung,
F i g. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des Springaufbeschlages bei geschlossenem Bettkasten,
F i g. 3 einen vergrößerten Ausschnitt des Springaufbeschlages bei geöffnetem Bettkasten,
F i g. 4 einen Schnitt B-B nach F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt A-A nach F i g. 3,
F i g. 6 einen Querschnitt des Möbels nach der zweiten
Lösung in der Sitzstellung und
F i g. 7 einen vergrößerten Ausschnitt des Springaufbeschlages nach F i g. 6.
Auf einem Bettkastenrahmen 1 liegt ein unterer Auszugsrahmen 2, der mit einem Springaufbeschlag, der
einen längeren Hebel 3a und einen kürzeren Hebel 3b aufweist, in Führungsschienen 4 gleitend verbunden ist
und an seiner Hinterseite in einen Hohlraum 21 eines Rückenstützteils 5 hineinragt.
Die festen Gelenkpunkte der Hebel 3a, 3b sind an einem am unteren Auszugsrahmen 2 befestigten Winkelprofilstück
27 angebracht. Auf dem unteren Auszugsrahmen 2 ist ein Bettkastenauflegerahmen 6 angeordnet,
der in seiner Breite mit dem unteren Auszugsrahmen 2 übereinstimmt und bündig abschließt, während
er vorn einen Überstand 7 aufweist und hinten mit der Tiefe des Bettkastenrahmens 1 abschließt. In die
32 Θ1 261
Rahmen 2 und 6 sind Polsterfederungen, z. B. Federleisten
8 eingesetzt Der untere Auszugsrahmen 2 hat vorn StatzföBe 13, während der Bettkastenauflegerahmen &
vorn in einer Aussparung des Bettkastenrahmens 1 und des unteren Auszugsrahmens 2 Stützfüße 14 mit Rollen
15 aufweist Der vordere Überstand 7 des Bettkastenauflegerahmens 6 dient als Griffelement, um beide Rahmen 2 und 6 mit Hilfe des Springaufbeschlages zur Entnahme
des Bettzeuges schräg nach oben und dann nach vorn zu ziehen untf am Boden aufzusetzen. ι ο
Der kurze Hebel 36 des Springaufbeschlages ist von der Mittes des Anlenkpunktes 9 an nach der Innenseite
dreieckförmig abgeschrägt und an seinem Ende im rechten
Winkel abgekantet Der überstehende Teil der Abkantung 10 ruht mit seiner Winkelstelle in der Ausspar
rung 11 und verriegelt mit seinem Winkelteil die Anschlagsperre 12 des Bettkastenauflegerahmens 6. Die
Verriegelung dieses Rahmens 6 erfolgt mit einem Riegel 26, der in einer Riegelhalterung 25 angeordnet ist Beim
Öffnungsvorgang drückt die Abkantung 10 des Hebels 3b gegen den Riegel 26, wodurch dieser' vertikal angehoben
wird und sich vor die Anschlagsperre Yi setzt. Damit ist der Bettkastenauflegerahmen 6 verriegelt,
während beim Aufsetzen der Rahmen 2 und 6 auf den Boden der Riegel 26 in seine Ausgangslage zurückfällt
und die Sperre des Bettkastenauflegerahmens 6 freigibt.
Der Bettkastenauflegerahmen 6 hat ein Sitzpolster 16, auf dem ein deckungsgleiches Polster 17 aufliegt
Das Sitzpolster 16 ist an seiner hinteren oberen Kante mit der hinteren unteren Kante des Polsters 17 durch
ein lösbares Scharnier 18 verbunden. Auf dem Polster 17 ist ein Rückenpolster 19 angeordnet Es liegt mit
seiner hinteren Fläche am geschlossenen Teil 20 des Rückenstützteiles 5 an. Der Hohlraum 21 de·. Rückenstützteiles
5 verhindert beim öffnen des Bettkastens 1 während des Bewegungsablaufes eine Blockierung der
Polster 16 und 17 an ihren hinteren Flächen.
Zur Umwandlung von der Sitz- in die Liegestellung werden die Rahmen 2 und 6 mit ihren Polstern 16 und 17
aus der geöffneten Stellung des Bettkastens nach vorn gezogen und mit ihren Stützfüßen 13,14 bzw. den Rollen
15 auf den Boden aufgesetzt. Der Bettkastenauflegerahmen
6 mit den Polstern 16 und 17 wird mit Hilfe der Rollen 15 horizontal nach vorn gezogen, bis die Arretierung
22 des Bettkastenauflegerahmens 6 an der Innenseite des unteren Auszugsrahmens 2 anschlägt. Das Polster
17 wird um das Scharnier 18 auf den unteren Auszugsrahmen 2 geklappt und das Rückenpolster 19 wird
auf den RUckenpolsterauflegerahmen 24 aufgelegt
Bei dem Möbel nach de:i F i g. 6 und 7 ist der Klapp-Vorgang
der Polster 16 und 17 verändert, weil beide Polster 16, Yl mit Hilfe eines in der Sitzstellung vorn
gelegenen Schamieres 28 verbunden sind. Außerdem ist die Anschlagsperre 12 am Auszugsrahmen 2 befestigt.
Soll dieser Auszugsrahmen 2 bei geöffnetem Bettkastenrahmen 1 verriegelt werden, legt sich die Abkantung
10 vor die Anschlagsperre 12.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Springaufbeschlag für ein Möbel mit mehreren Polsterteilen, die wahlweise als Sitemöbel oder Liege
verwendbar sind, wobei ein Bettkastenauflegerahmen mit einem nach vorn ausziehbaren oberen
bzw. unteren Auszugsrahmen verbunden sowie ein Bettkastenrahmen von einem Rückenpolsterauflegerahmen
teilweise abgedeckt ist und der Bettkastenauflegerahmen und der untere Auszugsrahmen
über die Springaufbeschläge miteinander verbunden sind, welche in Führungsschienen gleiten und einen
längeren und einen kürzeren Hebel aufweisen, deren feste Gelenkpunkte an einem am Bettkastenauflegerahmen
befestigten Winkelprofilstück angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
kürzere Hebel (3b) des Springaufbeschlages hinter seinem Anlenkpunkt (9) am Winkelprofilstück (27)
eine dreieokiönnige Abkantung (10) aufweist, die bei
geöffnetem Settkastcnrahmer. (1) in eine halbkreisförmige
Aussparung (U) des unteren Auszugsrahmens (2) eingreift, daß der Bettkastenauflegerahmen
(6) eine Anschlagsperre (12) zum Anschlagen gegen den unteren Auszugsrahmen (2) aufweist und daß
die dreieckförmige Abkantung (10) am kürzeren Hebel (3b) des Springaufbeschlages auf einen in einer
Riegelhalterung (25) angeordneten und den unteren Auszugsrahmerr (2) durchstoßenden Riegel (26)
trifft
2. Springaifbeschlag für ein Möbel mit mehreren
Polsterteilen, die wahlweise als Sitzmöbel oder Liege verwendbar sind, wobei ein Bettkastenauflegerahmen
mit einem nach wrn ausziehbaren oberen bzw. unteren Auszugsrahmen verbunden sowie ein
Bettkastenrahmen von einem Rückenpolsterauflegerahmen
teilweise abgedeckt ist und der Bettkastenauflegerahmen und der untere Auszugsrahmen
über die Springaufbeschläge miteinander verbunden sind, welche in Führungsschienen gleiten und einen
längeren und einen kürzeren Hebel aufweisen, deren fest Gelenkpunkte an einem am Bettkastenauflegerahmen
befestigten Winkelprofilstück angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Hebel
(3b) des Springaufbeschlages hinter seinem Anlenkpunkt (9) am Winkelprofilstück (27) eine dreieckförmige
Abkantung (10) aufweist, die bei geöffnetem Bettkastenrahmen (1) in eine halbkreisförmige
Aussparung (11) des unteren Auszugsrahmens (2) eingreift, der eine Anschlagsperre (12) aufweist, vor
welche sich die Abkantung (10) zur Verriegelung des unteren Auszugsrahmens (2) legt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201261 DE3201261C2 (de) | 1982-01-16 | 1982-01-16 | Springaufbeschlag für Sitz-Liege-Möbel mit mehreren Polsterteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201261 DE3201261C2 (de) | 1982-01-16 | 1982-01-16 | Springaufbeschlag für Sitz-Liege-Möbel mit mehreren Polsterteilen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201261A1 DE3201261A1 (de) | 1983-08-04 |
| DE3201261C2 true DE3201261C2 (de) | 1984-05-30 |
Family
ID=6153250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823201261 Expired DE3201261C2 (de) | 1982-01-16 | 1982-01-16 | Springaufbeschlag für Sitz-Liege-Möbel mit mehreren Polsterteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3201261C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8509131U1 (de) * | 1985-03-27 | 1985-05-09 | Ferdinand Lusch Gmbh & Co Kg, 4800 Bielefeld | Zu einem Liegemöbel verwandelbares Sitzmöbel |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2542941C3 (de) * | 1975-09-26 | 1979-03-15 | Arthur 6803 Edingen Lieberknecht | Sitz-Liege-Möbel mit wenigstens zwei Polsterteilen |
-
1982
- 1982-01-16 DE DE19823201261 patent/DE3201261C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3201261A1 (de) | 1983-08-04 |
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Legal Events
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