DE320133C - Verfahren zur Herstellung von Vakuumisoliergefaessen aus Porzellan oder sonstiger keramischer Masse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vakuumisoliergefaessen aus Porzellan oder sonstiger keramischer Masse

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DE320133C
DE320133C DE1918320133D DE320133DD DE320133C DE 320133 C DE320133 C DE 320133C DE 1918320133 D DE1918320133 D DE 1918320133D DE 320133D D DE320133D D DE 320133DD DE 320133 C DE320133 C DE 320133C
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ceramic mass
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Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/002Producing shaped prefabricated articles from the material assembled from preformed elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/24Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for curing, setting or hardening
    • B28B11/243Setting, e.g. drying, dehydrating or firing ceramic articles

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Vakuumisoliergefäßen aus Porzellan oder sonstiger keramischer lasse. Die Erfindung bezweckt die Herstellung von I k misoliergefäßen aus Porzellan oder soniger keramischer Masse zur Aufbewahrung UU von Speisen und Getränken in der Form von Terrinen, Kaffeekannen u. dgl., welche in bekannter Weise mit angeformtem Fuß versehen sind, so daß sie ohne weitere Schutzumhüllung auf den Tisch gebracht werden können.
  • Bei Vakuumisoliergefäßen ist es besonders wichtig, das Evakuierungsröhrclien, welches den empfindlichsten Teil des ganzen Gefäßes bildet, gegen schädliche Beanspruchung von außen zu sichern. Daraus ergeben sich sowohl für die Herstellung solcher Gefäße aus Porzellan oder sonstigem, einem Brennprozeß zu unterwerfenden keramischen Material, als auch für den Gebrauch der Gefäße ohne Schutzumhüllung Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung dadurch überwunden, daß das Gefäß mit durch die Fußhöhlung hindurchhängendem Evakuierungsröhrchen auf dein Fuß stehend gebrannt wird.
  • Diese Art des Brennens des Gefäßes eiinöglicht zugleich die Überwindung einer weiteren, bei der Herstellung von Porzellanvakuum-Srefäßen auftretenden Schwierigkeit, .welche in aer Verbindung des Außen- und des Innen-Inantels des Gefäßes liegt. Diese Schwierigkeit ;vird bei dem Verfahren dadurch überwunden, daß der Innenmantel auf den nach innen vorspringenden Rand des Außenmantels aufgehängt wird. Der in dieser Weise aufgehängte Innenmantel verschmilzt dann bei dem Brennprozeß finit dem Außenmantel, und es entsteht ein Gefäß, bei welchem Innenmantel und Außenmantel nur an dem oberen Gefäßrande zusammenhängen, und bei welchem der Evakuierungsröhrchenansatz, welcher nach der Evakuierung des Gefäßes abgeschmolzen wird, durch den Gefäßfuß, der ihn allenthalben umgibt, gegen Stoß und sonstige schädliche Beanspruchungen von außen geschützt wird.
  • Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht die Herstellung einer Suppenterrine unter Benutzung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • Der Außenmantel der Terrine ist mit i bezeichnet. Dieser wird finit einem Fußteil e und Griffstücken 3 in einem Stück geformt und erhält in der Mitte der unteren Wölbung eine Öffnung, durch welche ein Evakuierungsröhrchen q. eingesetzt wird, das an seinem oberen Rande mit einem Wulst 5 versehen ist. Der Außenmantel i ist an seinem oberen Rande umgebogen und dient mit diesem umgebogenen Teil als Auflager für den Innenmantel 6 des Gefäßes, der ebenfalls an seinem obe en Rande, jedoch im Unterschiede vom Mantel i, nach außen umgebogen ist, so daß er sich auf den Rand des äußeren Gefäßmantels i aufzusetzen vermag. Mit 7 ist ein Deckel beliebiger Art bezeichnet, welcher nach der Darstellung der Zeichnung ein einfacher, nicht vakuumisolierter Deckel ist. Zum Brennen wird das Gefäß (ohne Deckel) in eine Kapsel 8 gestellt, deren Boden bei g du chbrochen ist, so daß das Evakuierungsröhrchen 4 durch die Öffnung g hindurchzutieten vermag. Das Brennen in stehender Lage sichert eine innige Ver@chmelzung des Fußes 2 mit der äAeren Gefäßwandung =, sowie auch des `Wulstes ä des Evakuieru- gsröhrchens 4 ebenf< lls mit der Wandwig x Da de; Innenmantel 6 auf den Rand des Außenmantels x autgehä gt ist, er:olgt auch auf der Be ü rungsfläche der beiden Mantelränder eine innige Vers hmelzung.
  • Nach dem Brennen wird der Gefäß'-ohlraum durch das Evakuierungsröhrchen4 in bekannter Weise an eine Luftpumpe ange::chlcssen und nach erfolgter Evaku=erung das Röhrchen 4 ebenfalls in bekannter Weise dicht unter dem Gefäßboden ab,eschmolzen. Die Terrine kann dann beim Gebrauch auf den Fuß 2, wie üblich, aufgesetzt weiden, ohne daß i-gendwie die Gefahr besteht, daß der Evaku:erungsröhrchenansatz durch Stoß von außen beschädigt werden könnte, und daß das Gefäß infolgedessen zu Bruch -geht. Da die beiden Gefäßmäntel nur an dem oberen Gefäßrande zusammenhängen, besteht auch keine Gefahr, daß durch die ungleichmäßige Abkühlung und Erhitzung des Innen- und des Außenmantels ein Spangen des Gefäßes eintritt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCIi: Verfahren zur Herstellung von Vakuumisoliergefäßen für Speisen und Getränke aus Porzellan oder soastiger keramischer Masse mit angeformtem Fuß, dadurch gekennzei(hnet, daß das Gefäß mit durch die Fußhöhlung hindurchhängendem Evakuierungsröhrchen (4) undmiteingehängtetn, auf einem nach innen vorspringenden Rand des Außenmantels (x) ruhenden Innenmantel (6) auf dem Fuß (2) stehend gebrannt ward.
DE1918320133D 1918-08-11 1918-08-11 Verfahren zur Herstellung von Vakuumisoliergefaessen aus Porzellan oder sonstiger keramischer Masse Expired DE320133C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0573207A1 (de) * 1992-06-02 1993-12-08 Certech Incorporated Spritzgegossener Gegenstand und Verfahren zur dessen Herstellung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0573207A1 (de) * 1992-06-02 1993-12-08 Certech Incorporated Spritzgegossener Gegenstand und Verfahren zur dessen Herstellung
US6203638B1 (en) 1992-06-02 2001-03-20 Certech, Inc. Method of making injection molded ceramic cup

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