DE3201425C2 - Tiefbohrvorrichtung mit einer aus der Bohrachse ausschwenkbaren Bohreinheit - Google Patents
Tiefbohrvorrichtung mit einer aus der Bohrachse ausschwenkbaren BohreinheitInfo
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Abstract
Die beschriebene Tiefbohrvorrichtung enthält eine angetriebene Bohreinheit (16), die mit dem oberen Ende eines Bohrstranges verbindbar ist, um diesen zum Bohren eines Tiefbohrloches in Drehung zu versetzen, und eine sich vertikal erstreckende Führungsvorrichtung (22, 23), die die Bohreinheit so führt, daß sie längs der Achse des Bohrloches bewegbar ist, wobei ein Teil (22b, 23b) der Führungsvorrichtung so angebracht ist, daß sie zwischen einer Bohrstellung, in der die Bohreinheit (16) in einer Linie mit der Achse des Bohrloches ist, und einer etwas geneigten Stellung verschwenkbar ist, in der die Führungsvorrichtung die Bohreinheit (16) so führt, daß sie längs einer geneigten Achse bewegbar ist, die in einer Linie mit einem Mäuseloch (30) ist, wobei die Bohreinheit (16) außerdem vorzugsweise so angebracht ist, daß sie in eine seitlich zurückgezogene Stellung auf einer Seite des Bohrloches bewegbar ist, in der sie einen Bereich längs der Achse des Bohrloches freiläßt, damit ein herkömmliches Hebezeug zum Aus- und Einbauen des Bohrstranges benutzt werden kann.
Description
32 Ol 425
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden den Gegenstand der Umeransprüche.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen naher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 2 eine Seitenansicht auf der Linie 2-2 von F i g. 1, wobei sich die Bohreinheit in ihrer Mäuselochstellung
befindet,
F i g. 3 eLii Vorderseitenansicht der Bohreinheit in deren
zurückgezogener Stellung,
F i g. 4 eine vergrößerte Draufsicht auf der Linie 4-4
von Fig. 1,
Fig.5 einen vergrößerten Vertikalschnitt nach der
Linie 5-5 von F i g. 1,
F i g. 6 einen Horizontalschnitt nach der Linie 6-6 von Fig. 5,
F i g. 7 eine verkleinerte Vorderansicht auf der Linie 7-7 von F i g. 5,
F i g. 8 einen Vertikalschnitt nach der Linie 8-8 von Fig.7,
Fig. 10 einen vergrößerten Horizontalausschnitt nach der Linie 10-10 von F i g. 2 und
F i g. 11 eine Ansicht ähnlich einem Teil von F i g. 5,
wobei aber eine andere Antriebswelle dargestellt ist
Eine Tiefbohrvorrichtung 10 enthält einen Bohrturm 11 zum Bohren eines Tiefbohrloches 12 durch einen
Bohrstrang 13, der Gewindeverbindungen 14 hat und durch eine Bohreinheit 16 um eine vertikale Bohrachse
15 gedreht wird. Der Bohrstrang 13 und die Bohreinheit
16 sind durch ein Hebezeug 17 abgestützt, das eine feste
Flasche 18 aufweist, die eine lose Flasche 19 über ein Seil 20 trägt, das durch die übliche angetriebene Bohrwinde
auf- oder abgewickelt wird, um die lose Flasche zu heben oder zu senken. Ein Haken 21 an der losen
Flasche 19 trägt die Bohreinheit 16 und hat ein Verschlußstück
12t, das zum Anhängen und Abtrennen der Bohreinheit zu öffnen ist. Zwei Schienen 22 und 23 bilden
eine Führung für Wagen 24 bei dessen Auf- und Abwärtsbewegung, der einen Teil der Bohreinheit 16
bildet, und für einen Wagen 25, mit dem die lose Flasche 19 verbunden ist, und haben auf ihrer und 23a der Schienen,
die sich zwischen dem oberen Ende des Bohrturms 11 erstrecken, an Stellen 26 in F i g. 1 starr an dem Bohrturm
befestigt sind und sich parallel zu der Bohrachse 15 erstrecken. Zweite Abschnitte 22b und 23b zwischen
den Stellen 26 und 27 sind parallel zueinander und durch Gelenke 28 gehaltert, so daß sie um eine horizontale
Achse 29' zwischen der mit unterbrochenen Linien dargestellten Vertikalstellung von F i g. 2, in der sie parallel
zu der Bohrachse 15 und in einer Linie mit den Abschnitten 22a und 23a sind, und der mit ausgezogenen
Linien dargestellten Stellung, in der sie unter einem kleinen Winkel a gegen die Vertikale und gegen die Längsachsen
der oberen Abschnitte 22a und 23a geneigt sind, schwenkbar sind, um die Achse 29 der Bohreinheit 16 in
eine Linie mit einem schrägen Mäuseloch 30 vorderhalb der Bohrachse 15 zu bringen. Die untersten Abschnitte
22c und 23c der Schienen sind durch die Abschnitte 22b bzw. 23t so gehaltert, daß sie mit diesem zwischen der
vertikalen Stellung und der Schrägstellung von Fig. 2
schwenkbeweglich sind, und sie sind außerdem durch Verbindungen 3t und 32 horizontal schwenkbeweglich
zu den Abschnitten 22i> bzw. 23Z>
um Achsen 33 und 34 gehalten, die zu einander und zu den Längsachsen 35
und 36 der Abschnitte 22b und 23Z> parallel sind. Die
Abschnitte 22c und 23c bewegen c-ich zwischen den mit ausgezogenen Linien dargestellten aktiven Stellungen
von F i g. 4, in denen sie in einer Linie mit den Abschnitten 22ώ und 23Z>
sind, und den mit unterbrochenen Linien dargestellten zurückgezogenen Stellungen. Die
Verbindungen 31 und 32 enthalten zwei parallele Befestigungsrohre 37 und 38, die mit den Abschnitten 22b
und 236 starr verbunden sind; beispielsweise durch Schweißen oder durch Befestigungsringe 39, die an den
ίο Abschnitten 226 und 23b sowie an den oberen Enden
der Rohre 37 und 38 befestigt sind. Die Abschnitte 22c
und 23c tragen Lagerbüchsen 40, die eng um die Rohre 37 und 38 passen, um die Abschnitte 22c und 23c für die
Schwenkbewegung um die Achsen 33 und 34 zu haltern.
Die Abschnitte 22c und 23c tragen Platten 41. die unter
die Rohre 37 und 38 vorstehen und Lager 42 um Drehzapfen 43 haben, die von den beiden Rohren nach unten
vorstehen, um die Abschnitte 22c und 23c abzustützen und gleichzeitig deren Schwenkbewegung zu gestatten.
Die Platten 41 erstrecken sich über das untere Ende der Abschnitte 22c und 23c, sind mit diesen verschweißt und
verhindert, daß sich der Wagen 24 abwärts von den Schienen herunterbewegt.
den beiden Stellungen von F i g. 2 durch eine Kolben-Zylindervorrichtung
45 (F i g. 9) verschwenkt, deren Zylinder an einer Stelle 46 mit einem horizontalen, feststehenden
Teil 47 des Bohrturms 11 verbunden ist und deren Kolbenstange 48 auf das Rohr 37 einwirkt. Ein
gekrümmtes Anschlagteil 49, das an dem feststehenden Teil 47 befestigt ist, berührt das Rohr 37, um die
schwenkbaren Schienenabschnitte in ihrer vertikalen Stellung festzulegen. Eine Falle 50, die an einer Stelle 51
an einem mit dem Rohr 37 verschweißten Träger 52 angelenkt ist, erfaßt eine an dem Teil 47 befestigte
Sperrzunge 53, um das Rohr 37 und die mit diesem verbundenen Schienenabschnitte in den vertikalen Stellungen
zu verriegeln. Die Kolbenstange 48 der Kolben-Zylindervorrichtung 45 ist an einer Stelle 44 an einem
nach unten vorstehenden Arm 54 der Falle 50 angelenkt, um die Falle bei Bewegung der Kolbenstange nach
rechts im Gegenuhrzeigersinn in eine Freigabestellung zu schwenken, wobei diese Schwenkbewegung durch
Anlage der Kolbenstange 48 an dem Rohr 37 begrenzt wird, so daß durch die Bewegung der Kolbenstange
nach rechts zuerst die Falle entriegelt wird und dann die Abschnitte 22b und 22c nach rechts in die Schrägstellung
von F i g. 2 gedrückt werden. Durch Zurückbewegen der Kolbenstange 48 nach links werden die Schieso
nenabschnitte in die vertikalen Stellungen zurückgeschwenkt, und die Falle 50 wird in ihrer Verriegelungsstellung geschwenkt, um die schwenkbaren Schienenabschnitte
in der vertikalen Stellung festzuhalten. Schräge Druckflächen 55 an der Falle 50 und der Sperrzunge 53
drücken die Falle 50 im Gegenuhrzeigersinn, so daß sie an der Sperrzunge 53 vorbei in die Verriegelungsstellung
gelangt. Die Schwenkbewegung der Falle 50 im Uhrzeigersinn wird durch Anschlagschulte en begrenzt,
um das Verschwenken der Falle 50 über eine Position
ω zum Erfassen der Sperrzunge 53 hinaus zu verhindern.
Die Schienenabschnitte 23b und 23c sind ebenfalls mittels Kraftantrieb zwischen vertikalen und schrägen
Stellungen im Gleichlauf mit den Abschnitten 22b und 22.. durch eine zweite Kolben-Zylindervorrichtung 45
es und zugehörige Teile 49, 50 und 53, die den gleichen
Aufbau wie die oben mit Bezug auf die Abschnitte 226 und 22c beschriebenen haben, verstellbar.
Der Wagen 25 hat zwei Rahmen 56 und 57, die sich
Der Wagen 25 hat zwei Rahmen 56 und 57, die sich
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teilweise um die Schienen 22 und 23 erstrecken und drehbare Rollen 58 aufweisen, welche Flansche 59 der
Schienen berühren, um den Wagen so zu führen, daß er nur in Längsrichtung der Schienen bewegbar ist. Ein
Querstück 156 (F i g. 3) verbindet die Rahmen 56 und 57 starr miteinander und ist an einer Stelle 60 (F i g. 2) gelenkig
mit der losen Flasche 19 verbunden. Die Bohreinheit 16 weist den Wagen 24, einen Drehantrieb 61 und
einen Spülkopf 62 zur Zufuhr von Spülflüssigkeit zu dem Bohrstrang 13 auf. Der Wagen 24 hat zwei parallele
horizontale obere und untere Rahmenteile 63 und 64. die mit zwei parallelen vertikalen Rahmenteilen 65 und
66 verschweißt sind und gegenseitigen Abstand aufweisende parallele, vertikale Platten 67 tragen, die von den
Rahmenteilen 63 und 64 auf entgegengesetzten Seiten
uci ouiiiciicii iiavii nullen VUI31CIICII UIiU rvuiicii m u ugen,
die die vorderen und hinteren Flansche der im Querschnitt H-förmigen Schienen berühren, sowie Rollen
69, die die Schienenstege berühren (F i g. 7), um die Bohreinheit 16 so zu führen, daß sie nur in Längsrichtung
der Schienen bewegbar ist. Der Drehantrieb 61 enthält eine rohrförmige Welle 70 (F i g. 5), die ein unteres
Außengewinde 71 hat, das mit dem Bohrstrang 13 verbindbar ist. Ein Übergangsstück 72 und ein kurzes
Zwischenstück 73 sind in dem Bohrstrang 13 unterhalb des Drehantriebs 61 vorgesehen. Ein Innengewinde 74
am oberen Ende der Welle 70 ist mit einem Drehschaft 75 des Spülkopfes 62 verbindbar, der sich mit dem Bohrstrang
dreht, während das Gehäuse 76 des Spülkopfes durch einen Bügel 77, der in den Haken 21 eingehängt
wird, drehfest gehalten wird. Die Spülflüssigkeit wird dem Spülkopf 62 über einen Schlauch 78 zugeführt, der
mit dem Bohrturm 11 an einer Stelle 79 oberhalb des Bodens 180 verbunden isL
Der Drehantrieb 61 enthält einen Elektromotor 80, der ein Gehäuse 81 hat, das die Feldspulen trägt, und
einen Anker 82, der um die Achse 83 parallel zu der Achse 29 der Welle 70 drehbar ist. Der Anker 82 ist in
dem Gehäuse 81 durch ein unteres Lager 85 und durch ein oberes Doppelaxiallager 86, das eine Vertikalbewegung
des Ankers verhindert und diesen trägt, drehbar gelagert Ein Ritzel 87 an dem unteren Ende der Ankerwelle
88 treibt ein größeres Zahnrad 89 an, das auf der Welle 70 angeordnet, mit dieser durch einen Keil 90
verbunden und durch eine nach oben weisende Schulter 91 der Welle abgestützt ist Die Zahnräder 87 und 89
sind in einem Gehäuse 92 enthalten, das mittels Schrauben 93 an einer horizontalen Wand 94 befestigt ist, die
an dem Motorgehäuse 81 befestigt ist Die Welle 70 ist durch zwei Lagerbaugruppen 95 und 96 drehbar gelagert,
die im wesentlichen quer entgegengesetzt zu dem oberen bzw. unteren Ende des Ankers angeordnet sind
und jeweils zwei komplementäre halbzylindrische Lagergleitstücke 97 und 98 enthalten, die komplementäre
halbkreisförmige radiale Flansche 99 haben. Das innere Gleitstück jeder Lagerbaugruppe 95 und 96 ist in einer
zylindrisch gekrümmten Aussparung 100 aufgenommen, die durch die Außenfläche einer zylindrisch gekrümmten
Wand 101 des Motorgehäuses 81 gebildet wird. Ein diametral entgegengesetzter Lagerdeckel 102
hat eine halbzylindrische Aussparung 103, die das äußere Gleitstück 98 aufnimmt und ist an dem Motorgehäuse
81 mittels Schrauben 202 befestigt Schmiermittel wird den Lagern aus einem Reservoir 106 zugeführt
Ein Axiallager 107 zum Abstützen des Motors 80 und der diesem zugeordneten Teile ist vertikal zwischen einer
oberen Fläche 108 an dem Zahnrad 89 und dem Flansch 99 der unteren Lagerbaugruppe 96 angeordnet
wobei der Flansch 99 oben an einer horizontalen ringförmigen unteren Fläche 109 des Motorgehäuses 81 anliegt,
um es abzustützen. Der untere Laufring des Axiallagers 107 dreht sich mit dem Zahnrad 89, während der
5 obere Laufring und die Lagergleitstücke 97,98 und das Motorgehäuse 81 sich nicht drehen. Der Drehantrieb 61
enthält eine Bremse 110 zum Ausüben einer kontrollierten
Bremskraft auf den Anker 82 des Motors 80, die einen ringförmigen Balg 111 aufweist, der, wenn er aufgeblasen
wird, ein ringförmiges Bremselement 112 gegen eine an der Ankerwelle 88 befestigte zylindrische
Bremstrommel 113 drückt.
Das Gehäuse 81 des Motors 80 kann an dem Rahmen des Wagens 24 starr befestigt sein, hier ist es jedoch an
diesem so befestigt, daß es eine geringe Relativschwenkbewegung
ausführen kann, und zwar mit Hilfe von zwei Gelenkverbindungen 115 und 116, die jeweils
eine Platte 117 aufweisen (F i g. 7), welche an dem Motorgehäuse 81 mittels Schrauben 118 befestigt ist, und
eine Platte 119, die an dem Wagenrahmenteil 65 starr befestigt ist. Drehzapfen 120, die in öffnungen in den
Platten 117 und 119 aufgenommen sind, stellen die gewünschten Gelenkverbindungen her. Der Schwerpunkt
121 des Motors und sämtlicher durch ihn gehaltener Teile ist rechts von der Achse 114 in F i g. 8 angeordnet,
was bewirkt, daß der Motor und die mit diesem verbundenden Teile durch Schwerkraft im Uhrzeigersinn
schwenken, wobei diese Bewegung in der in F i g. 8 gezeigten Stellung durch Anlage von zwei starr an dem
Motorgehäuse 81 befestigten Platten 122 an zwei Dämpfungselementen 123 aus elastomeren Material begrenzt
wird, die an der vorderen vertikalen Fläche des unteren Rahmenteils 64 des Wagens befestigt sind. In
der Stellung in F i g. 8 ist die Achse 29 der Welle 70
direkt parallel zu den Längsachsen der Schienenabschnitte, auf denen der Wagen 24 angeordnet ist
Eine Schwenkbewegung des Motorgehäuses 81 im Gegenuhrzeigersinn wirken zwei Federbaugruppen 124
entgegen, die jeweils eine Schraubenfeder 125 in einem Gehäuse 126 enthalten, das an einem der vertikalen
Rahmenteile 65, 66 des Wagens 24 befestigt ist. Zwei Nasen 127, die an dem Motorgehäuse 81 befestigt sind,
verschieben bei dieser Bewegung des Motors 80 im Gegenuhrzeigersinn Stifte 128 nach links, wobei die Federn
125 sich über Scheiben 129 der Bewegung der Stifte nach links widersetzen und so den Motor federnd in
seine in F i g. 8 dargestellte Stellung drücken. Der Motor 80 wird durch Luft aus einem biegsamen Zufuhrschlauch
130 gekühlt der Luft aus einem Hochleistungsgebläse 131 empfängt das mit dem Bohrturm 11 verbunden
ist Das Gebläse befindet sich und saugt an einer Steile deutlich oberhalb des Bodens iSO, in dessen Bereich
brennbare Dämpfe vorhanden sein können, weshalb die dem Motor für Kühlzwecke zugeführte Luft
nicht entflammbar ist und durch den Motor nicht gezündet werden kann. Das Gebläse ist ungefähr an der Stelle
angeordnet an der der zu dem Spülkopf 62 führende Schlauch 78 mit de Bohrturm 11 verbunden ist d. h.
wenigstens etwa 25 m oberhalb des Bodens 180.
Während des Bohrens sind sämtliche Abschnitte der Führungsschiene 22,23 direkt vertikal und in einer Linie miteinander angeordnet Die Bohreinheit 16 und die lose Flasche 19 werden daher beide längs der Bohrachsc 15 vertikalbeweglich geführt Die Welle 70 ist mit dem Bohrstrang 13 verbunden und treibt diesen an. Während des Bohrens sind zwei Verbindungsglieder 132 an Seitenteilen 133 des Hakens 21 aufgehängt, sie können aber durch den Spülkopf 62 in eine inaktive Stellung zwi-
Während des Bohrens sind sämtliche Abschnitte der Führungsschiene 22,23 direkt vertikal und in einer Linie miteinander angeordnet Die Bohreinheit 16 und die lose Flasche 19 werden daher beide längs der Bohrachsc 15 vertikalbeweglich geführt Die Welle 70 ist mit dem Bohrstrang 13 verbunden und treibt diesen an. Während des Bohrens sind zwei Verbindungsglieder 132 an Seitenteilen 133 des Hakens 21 aufgehängt, sie können aber durch den Spülkopf 62 in eine inaktive Stellung zwi-
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sehen den Schienen 22,23 gebracht werden (Fig. 2). Ein
Hebezeug 134 wird an den Verbindungsgliedern 132 aufgehängt zum Hochziehen des Bohrstranges 13, wenn
die Bohreinheit 16 in ihrer inaktiven Stellung ist.
Während des Bohrvorgangs bewegen sich die Bohreinheit 16 und der Bohrstrang 13 nach unten in die in
F i g. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung, über die hinaus eine weitere Abwärtsbewegung durch
Anlage der Rollen 68 der Bohreinheit 16 an den Platten 41 der Schienenabschnitte 22c, 23c verhindert wird, in
dieser Stellung werden Abfangkeile in eine Hauptbüchse 135 im Boden 180 im Bohrturm (oder in einem Drehtisch
136, der im Boden im Bohrturm angeordnet ist) eingesetzt, um den Bohrstrang 13 unabhängig von der
Bohreinheit 16 abzustützen, woraufhin das Zwischenstück 73 durch den Motor 80 gedreht wird, um es von
dem übrigen Bohrstrang 13 zu lösen. Die Bohrwinde wird dann betätigt, um die lose Flasche 19 und die mit
dieser verbundenen Teile eine kurze Strecke anzuheben, beispielsweise bis in die in F i g. 2 gezeigte Höhe,
und die Kolben-Zylindervorrichtungen 45 werden betätigt, um die unteren Abschnitte 22b, 22c, 23b und 23c der
Schienen 22,23 nach rechts in die in F i g. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Schrägstellungen zu schwenken,
in denen die Welle 70 der Bohreinheit 16 und das Zwischenstück 73 in einer Linie mit einem Rohrstück
137 in dem Mäuseloch 30 sind. Die lose Flasche 19 und
die mit dieser verbundenen Teile werden ausreichend weit abgesenkt, um das Zwischenstück 73 in Eingriff mit
dem Rohrstück 137 in dem Mäuseloch 30 zu bringen, und der Motor der Bohreinheit wird in Einschraubrichtung
in Drehung versetzt, um das Zwischenstück mit dem Rohrslück 137 in dem Mäuseloch zu verbinden. Die
Verbindung wird durch Zangen fertiggestellt, und die lose Flasche 19 wird dann betätigt, um die Bohreinheit
16 und das mit dieser verbundene Rohrstück längs der geneigten Schienen 22b, 22c, 23b und 23c anzuheben.
Wenn die Bohreinheit 16 die oberen Enden der geneigten Teile der Schienen erreicht und sich noch ein Teil
des Rohrstücks in dem Mäuseloch 30 befindet, wird eine weitere Aufwärtsbewegung bewirkt, daß sich die Bohreinheit
auf die oberen feststehenden Teile 22a und 23a der Schienen bewegt und auf diesen genau vertikal geführt
wird. Da das Rohrstück 137, das aus dem Mäuseloch 30 herausgezogen worden ist, noch einen geringfügigen
Neigungswinkel hat, schwenkt der Motor 80 in F i g. 2 etwas im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 114
relativ zu dem Wagen 24 und gegen den Widerstand, den ihm die Federn 125 entgegensetzen. Wenn das
Rohrstück vollständig aus dem Mäuseloch 30 herausgezogen wird, bringen die Federn 125 und das Gewicht des
Bohrstranges 13 den Motor SC und den Bohrstrang zurück
in eine genau vertikale Stellung, in der er in einer Linie mit der Bohrachse 15 und mit dem oberen Ende
des Bohrstranges 13 durch Drehen des Motors 80 und Anziehen der Zangen verbindbar ist, woraufhin die Abfangkeile,
an denen der Bohrstrang 13 aufgehängt war, entfernt werden können und der Bohrvorgang fortgesetzt
werden kann. Zu einem geeigneten Zeitpunkt während des Herausziehens des Rohrstücks 137 aus dem
Mäuseloch 30, beispielsweise, nachdem die Wagen 24, 25 der Bohreinheit 16 bzw. der losen Flasche 19 Stellungen
erreicht haben, in denen sie die oberen feststehenden Abschnitte 22a und 23a der Schienen berühren, können
die Kolben-Zylindervorrichtungen 45 die schrägen Abschnitte der Schienen in ihre vertikale Stellung zurückbringen.
stranges 13 zu dem Mäuseloch 30 bewegt werden, indem
die oben beschriebene Prozedur umgekehrt wird, d. h. indem zuerst Zangen benutzt werden, um die Verbindung
zwischen zwei Abschnitten des Bohrstranges 13 zu lösen, dann der Motor 80 betätigt wird, um den
oberen Abschnitt schnell aus dem Bohrstrang 13 herauszudrehen, danach die Schienenabschnitte 22b, 22c,
23b, 23c in ihre Schrägstellung verschwenkt werden, in der sie in einer Linie mit dem Mäuseloch 20 sind, und
danach der Bohrstrangabschnitt in das Mäuseloch abgesenkt und der Motor 80 eingeschaltet wird, um die Bohreinheit
16 von diesem Abschnitt loszuschrauben.
Zum Umschalten der Tiefbohrvorrichtung auf die Betriebsart »Bohrstrangaus- und -einbau« werden die Wagen
24 und 25 zuerst durch die Bohrwinde und die lose Flasche 19 nach oben gezogen, wobei die Schienenabschnitte
alle genau vertikal in Positionen gebracht werden, in denen sich der untere Wagen 24 genau oberhalb
der untersten Schienenabschnitte 22c und 23c befindet.
Der Abschnitt 22c wird dann um die Achse 33 in die zurückgezogene Stellung geschwenkt, die in F i g. 4 mit
unterbrochenen Linien dargestellt ist, und die lose Flasche 19 und die mit dieser verbundenen Teile werden
dann abgesenkt, um den Wagen 24 abwärts zu bewegen und mit dem Schienenabschnitt 23c in Berührung zu
bringen. Wenn der Wagen 24 auf der unteren Platte 41 dieses Schienenabschnitts ruht, wird das Verschlußstück
121 des Hakens 21 geöffnet, und die gesamte Bohreinheit 16 und der Spülkopf 62 zusammen mit dem Schienenteil
23c werden um die Achse 34 in die in F i g. 4 mit unterbrochenen Linien dargestellte Stellung geschwenkt.
Während dieser Bewegung bewegt sich der Bügel 77 des Spülkopfes 62 aus dem Haken 21 heraus.
Die gesamte Bohreinheit 16 und alle mit ihr verbundenen Teile sind dann deutlich von der Bohrachse 15 entfernt
und bieten kein Hindernis für das Heben und Senken des Bohrstranges 13 durch die lose Flasche 19 und
den Haken 21. Wenn sich der Spülkopf 62 von dem Haken 21 wegbewegt, schwenken die Verbindungsglieder
132 und das Hebezeug 134 in vertikale Stellungen, in denen das Hebezeug 134 einen Abschnitt des Bohrstranges
13 berühren kann, um ihn in eine Stellung anzuheben, in der ein als nächster folgender Abschnitt in den
Abfangkeilen abgestützt und der obere Abschnitt von dem Bohrstrang gelöst werden kann. Der gesamte
Bohrstrang 13 kann so abschnittsweise aus dem Bohrloch 12 entfernt und dann durch den umgekehrten Vorgang
wieder in das Bohrloch zurückgebracht werden, ohne dabei durch die Bohreinheit 16 behindert zu werden
und ohne Verschleiß an der Bohreinheit zu verursachen. Nach Beendigung des Bohrstrangaus-und-einbaus
kann die Bohreinheit 16 zurück in die in Fig.4 mit
ausgezogenen Linien dargestellte Stellung geschwenkt werden. Der Spülkopf 62 kann mit dem Haken 21 verbunden
werden, und die lose Flasche 19 kann benutzt werden, um beide Wagen 24,25 weit genug nach oben
zu bewegen, damit der untere Schienenabschnitt 22c zurück in seine aktive Stellung geschwenkt werden
kann.
F i g. 11 zeigt eine Schnelltrennwelle, die die Welle 70
von F i g. 5 ersetzen kann. Die Motorlager 95a und 96a können den Lagern 95 und 96 von F i g. 5 übereinstimmen
und dieselbe Beziehung zu dem übrigen Teil des Motors, den Zahnrädern usw. haben. Statt der einstücki-
b5 gen Welle 70 enthält die Anordnung in F i g. 11 ein rohrförmiges
Teil 70a, das eine einem geraden Zylinder entsprechende Innenfläche 138 und eine obere sechseckige
Aussparung 139 hat Ein rohrförmiges Teil 140 ist in dem
32 Ol
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Teil 70a lösbar aufnehmbar und hat einen äußeren sechseckigen Teil 141, der in die sechseckige Aussparung
139 einfaßt Das zweite Teil 140 hat ein oberes konisches Innengewinde 141' und einen unteren konischen,
mit Außengewinde versehenen Stiflteil 142, der in ein kurzes Befestigungsrohr 143 auf die dargestellte
Weise einschraubbar ist, um das Teil 70a zwischen Schultern 144 und 145 an dem Teil 140 bzw. dem Befestigungsrohr
143 einzuspannen und die Teile 70a, 140 und das Befestigungsrohr 143 zu einem einstückigen Gebilde
miteinander zu verbinden, das durch den Motor in Drehung versetzbar ist Ein unteres Gewinde 146 des
Befestigungsrohres 143 ist dann mit dem Bohrstrang 13 verbindbar, um diesen in Drehung versetzen zu können.
Das Zahnrad 89 treibt das Teil 70a auf dieselbe Weise an, wie es in Verbindung mit dem Zahnrad S3 und der
Welle 70 der zuerst beschriebenen Ausführungsform beschrieben worden ist.
Die verschraubten Teile der Schnelltrennwelle nach Fig. 11 können voneinander entfernt werden, indem Iediglich
die Gewindeverbindung an dem Stiftteil 142 zwischen dem Teil 140 und dem Befestigungsrohr 143 gelöst
und dann das Teil 140 nach oben aus dem Inneren des Teils 70a herausgezogen wird. Austauschteile können
dann mit dem Teil 70a verbunden werden, um die Tiefbohrvorrichtung wieder in betriebsbereiten Zustand
zu versetzen.
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Claims (7)
1. Tiefbohrvorrichtung, mit einem Bohrturm (11),
einer im Bohrturm längs einer parallel zur Bohrachse (15) angeordneten Führung (22,23) verfahrbaren,
zusammen mit einem unteren Teil der Führung (22, 23) aus einer sich im wesentlichen parallel zur Bohrachse
(15) erstreckenden Bohrstellung ausschwenkbaren Bohreinheit (16). die einen Drehantrieb (61)
und eine von diesem antreibbare, mit einem Bohrstrang verbindbare Welle (70) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Teil (22b, 22c, 23b, 23c) der Führung um eine horizontale Achse
(29') schwenkbar an dem oberen Teil (22a, 23a) der Führung angebracht und zwischen d»r sich im wesentlichen
parallel zur Bohrachse (15) erstreckenden Bohrstellung und einer geneigten, in einem Winkel
gegen die Bohrachse (15) verlaufenden Stellung verschwenkbar ist wobei die Bohreinheit (16) in der
geneigten Stellung des unteren Teils (22b, 22c, 23b, 23c)der Führung gleichfalls auf diesem verfahrbar ist.
2. Tiefbohrvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine kraftbetätigte Vorrichtung (45) zum Verschwenken des unteren Teils (226,22c, 236,
23cjder Führung (22,23).
3. Tiefbohrvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsvorrichtung
(50, 53) zum lösbaren Festhalten des unteren Teils (226, 22c, 23b, 23c) der Führung (22,23) in der
Bohrstellung.
4. Tiefbohrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (124),
die sich der geringfügigen Schwenkbewegung eines Wagens (24), an dem die Bohreinheit (16) verschwenkbar
angebracht ist, nachgiebig widersetzt
5. Tiefbohrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Einrichtungen (37,38)
zum Haltern der Bohreinheit (16) derart, daß sie, während das untere Teil (226,22c, 236,23c) der Führung
(22, 23) in der Bohrstellung bleibt, relativ zu dem unteren Teil der Führung (22, 23) zwischen einer
aktiven Stellung, in der sie in einer Linie mit der Bohrachse (15) ist, und einer inaktiven Stellung, in
der sie versetzt auf einer Seite der Bohrachse (15) ist, bewegbar ist
6. Tiefbohrvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß das untere Teil der Führung
(22,23) in einer Linie angeordnete obere und untere Abschnitte (226, 22c, 236, 23c) hat, die gemeinsam
zwischen der Bohrstellung und der geneigten Stellung schwenkbar sind, und daß wenigstens ein Teil
(23c^der unteren Abschnitte (22c, 23c^relativ zu den
oberen Abschnitten (226, 23b) mit der Bohreinheit (16) zwischen der aktiven und der inaktiven Stellung
bewegbar ist
7. Tiefbohrvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die lose Flasche (19)
eines Hebezeugs mit einem weiteren Wagen (25) verbunden ist, der durch die Führung (22,23) geführt
ist, so daß nach dem Bewegen der Bohreinheit (16) aus der aktiven Stellung, in der diese unterhalb der
losen Flasche (19) und durch diese gehalten ist, in die inaktive Stellung, in der die Bohreinheit von der losen
Flasche gelöst ist, der Bohrstrang an der durch den weiteren Wagen (25) weiterhin durch die Führung
(22,23) geführten losen Flasche aufhängbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Tiefbohrvorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art
Es ist bereits eine Tiefbohrvorrichtung dieser Art vorgeschlagen worden (DE-OS 3t 25 013), die zum Bohren
eines Tiefbohrloches ohne Zuhilfenahme eines Drehtisches
dient und bei der die durch den Drehantrieb antreibbare Welle der Bohreinheit mit dem oberen Ende
eines Bohrstranges verbindbar ist, um diesen in Drehung zu versetzen. Der Bohreinheit sind Haltevorrichtungen
zugeordnet mittels welchen die Bohreinheit zwischen der Bohrstellung und einer seitlich versetzten
Stellung horizontal verfahrbar ist Zusätzlich zu dieser seitlich versetzten Stellung ist die Bohreinheit noch zusammen
mit einem unteren Teil der Führung aus der
is Bohrstellung ausschwenkbar. Durch das horizontale
Verfahren der Bohreinheit in die seitlich versetzte Stellung kann die Bohreinheit über einem Mäuseloch positioniert
werden, um aus diesem einen Bohrstrang zu entnehmen. In der aus der Bohrstellung ausgeschwenkten
Stellung ist die lose Flasche eines Hebezeugs von der Bohreinheit gelöst und trägt ein Hebezeug, um z. B.
den Bohrstrang nach oben zu ziehen. Die Tiefbohrvorrichtung gemäß diesem Stand der Technik hat einen
aufwendigen Aufbau und ist im Einsatz begrenzt weil als Haltevorrichtungen für die Bohreinheit ein gesonderter
Antrieb mit Zahnstangen und Ritzein zum horizontalen Verfahren der Bohreinheit vorgesehen werden
muß und weil der Verfahrhub dieser Haltevorrichtungen begrenzt ist Außerdem ist bei dieser Tiefbohrvorrichtung
die Bohreinheit, wenn sie zusammen mit dem unteren Teil der Führung aus der sich im wesentlichen
parallel zur Bohrachse erstreckenden Bohrstcllung ausgeschwenkt ist nicht mehr in Richtung der Bohrachse
verfahrbar, weil zusammen mit der Bohreinheit ein Teil der Führung aus der Bohrstellung ausgeschwenkt wird.
Es sind weiter Tiefbohrvorrichtungen bekannt (GB-
OS 2043 745, US-PS 34 95 667, US-PS 27 92 198 und
AU-PS 4 60673), bei denen die Bohreinheit aus der
Bohrachse herausschwenkbar ist; das dient jedoch im
wesentlichen lediglich dem Zweck, ungehinderten Zugang zu der Bohrachse des Bohrturms zu schaffen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tiefbohrvorrichtung der eingangs genannten Art im Aufbau zu vereinfachen
und in ihren Einsatzmöglichkeiten zu verbessern.
Diese Aufgabe ist durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Bei der Tiefbohrvorrichtung nach der Erfindung ist das untere Teil der Führung um eine horizontale Achse
an dem oberen Teil der Führung schwenkbar befestigt,
so wodurch die Bohreinheit auch in der geneigten Stellung des unteren Teils der Führung aus diesem und somit
auch auf dem oberen Teil der Führung verfahrbar ist, weil letzterer mit dem unteren Teil der Führung auch
nach dem Verschwenken desselben verbunden ist. Da einfach das untere Teil der Führung verschwenkbar
wird, hat die Tiefbohrvorrichtung einen einfachen Aufbau, denn es sind keine Zahnstangen und Ritzel als Haltevorrichtungen
zum Verfahren der Bohrcinheit aus der Bohrachse heraus erforderlich, weil durch das Ausschwenken
des unteren Führungsteils um die horizontale Achse auch die Bohreinhcit ausgeschwenkt wird.
Durch entsprechende Wahl des Verschwenkwinkcls ist die Bohreinheit zusammen mit dem unteren Teil der
Führung aus der sich im wesentlichen parallel /ur Bohrachse
erstreckenden Bohrstellung so weit ausschwenkbar, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist,
zum Beispiel zum Bewegen über ein Mäuseloch oder darüber hinaus, wodurch die Einsatzmöglichkeiten der
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