DE3201513C2 - - Google Patents

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DE3201513C2
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SIEBEN TUER-AUTOMATIK GMBH, 6500 MAINZ, DE
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Inventio AG
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/02Base frames, i.e. template frames for openings in walls or the like, provided with means for securing a further rigidly-mounted frame; Special adaptations of frames to be fixed therein
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    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/42Sliding wings; Details of frames with respect to guiding
    • E06B3/46Horizontally-sliding wings
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Rahmen für eine Schiebetüranlage mit feststehenden Außenelementen und Schiebetürflügeln, be­ stehend aus einem Bodenträger, zwei seitlichen Säulen und einem oberen, die Säulen verbindenden Antriebsbasisprofil, wobei der Bodenträger oberseitig Halte- und Führungsprofile für die Flügel aufweist.
Ein solcher Rahmen für eine Schiebetüranlage ist bekannt (DE-OS 20 55 438). Diese Schiebetüranlage ist hauptsächlich für Fenster oder Schiebetüren im privaten Bereich bestimmt. Die Rahmenkonstruktion wird fabrikmäßig vorgefertigt und kann zusammen mit eingesetzten Flügeln als Einheit in eine Mauer­ öffnung eingebaut werden.
Anders liegen die Verhältnisse bei Rahmenkonstruktionen für automatische Schiebetüranlagen von z. B. Kaufhäusern, größeren Gebäuden mit Publikumsverkehr u. dgl. (DE-GM 76 32 983). Dabei sind die Schiebetürflügel über Rollen an einer als Hohlprofil ausgebildeten Tragschiene aufgehängt, in der zugleich ein Antriebsorgan untergebracht ist. Am Boden werden Leitprofile befestigt, die den Flügeln seitlichen Halt geben. Beim Öffnen schieben sich die Flügel hinter massive Seitenwände oder hinter zusätzliche Flügel, die im Notfall aufklappbar sind. Die Scharniere der zusätzlichen Flügel wer­ den an den Seitenwänden der Türöffnung befestigt. Eine solche Türanlage wird am Einbauort zusammengebaut. Das setzt voraus, daß an der Baustelle bestimmte Wand- und Deckenmaße eingehal­ ten werden. Die Tragschiene wird an der Decke oder an einem bauseitigen Träger befestigt. Anschließend werden die Flügel eingehängt und die Leitprofile am Fußboden befestigt. Allen Einbauarbeiten sind eine Reihe von Messungen und Justiervor­ gängen nachgeschaltet. Das erfordert den Einsatz von beson­ ders geschulten Arbeitskräften auf den Baustellen, die unter ungünstigen äußeren Bedingungen die Schiebetüranlage montie­ ren, verdrahten, justieren und einfachen müssen. Der Zusam­ menbau auf der Baustelle verursacht hohe Montagekosten, ins­ besondere auch wegen der Dienstreisen des geschulten Per­ sonals.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Rahmen für eine insbesondere automatische Schiebetüranlage so zu verbessern, daß die gesamte Schiebetüranlage bereits fabrikmäßig gefer­ tigt und justiert sowie als einheitliches Fertigteil auf der Baustelle montiert werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, da die Säulen und der Bodenträger durch großflächige Befestigungsplatten verwin­ dungssteif miteinander verbunden sind, die zugleich der Ver­ ankerung des Rahmens an einem Fundament dienen, und daß die Halteprofile und die Führungsprofile außerhalb des Durch­ gangsbereiches auf den Bodenträger aufgesetzt und mit diesem verschraubt sind. Vorzugsweise kann der Bodenträger aus zwei mit der Öffnung zur Seite nach unten gerichteten U-Profilen bestehen, auf denen ein abgekantetes, begehbares Abdeckblech aufliegt.
Dieser Rahmen wird verwindungssteif gebaut, und zwar insbe­ sondere im Bereich des Bodenträgers sowie der Verbindung zu den beiden seitlichen Säulen. Das bietet die Voraussetzung dafür, daß der Rahmen nicht nicht nur bei allen in der Fabrik er­ forderlichen Arbeitsschritten zur Komplettierung der Schiebe­ türanlage verzug- und verwindungsfrei bleibt, sondern auch bei der Montage auf der Baustelle, wobei hier von besonderer Bedeutung ist, daß die großflächigen Befestigungsplatten hin­ reichende Möglichkeiten für das Einrichten bzw. Ausrichten des Rahmens gewährleisten, z. B. durch Unterfütterung der Be­ festigungsplatten. Bei all diesen Arbeiten verändert sich die fabrikmäßige Einstellung der Schiebetüranlage nicht, so daß zusätzliche Arbeiten auf der Baustelle nicht mehr notwendig sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Außenansicht einer Türanlage,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht und
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2.
In Fig. 1 sind mit 1 und 2 seitliche Säulen aus einem tra­ genden Hohlprofil bezeichnet. Im oberen Bereich sind diese Säulen 1, 2 durch ein Antriebsbasisprofil 3 miteinander ver­ bunden, das ebenfalls als Hohlprofil ausgebildet ist und integrierte Türführungsschienen aufweist. Die unteren Enden der Säulen 1, 2 sind durch einen Bodenträger 4 miteinander verbunden. Als Verbindungs- und Versteifungselemente dienen vorgelochte, großflächige Befestigungsplatten 5, 6, mit deren Hilfe die gesamte Türanlage an der tragenden Fundamentplatte 19 befestigt wird. Diese Fundamentplatte 19 kann Teil einer armierten Kellerdecke sein. Die Schiebetürflügel sind mit 7, 8 bezeichnet. Sie schieben sich seitlich hinter feststehende Seitenflügel 9, 10, die ebenso wie die Schiebetürflügel 7, 8 selbst lichtdurchlässig sind und vorzugsweise aus Sicher­ heitsglas bestehen.
Da die Türen in der Regel nur etwa 2 m hoch sind, die Raum­ höhe aber wenigstens 2,50 m bis 3,50 m beträgt, kann der Zwischenraum zwischen der tragenden Decke und dem Antriebs­ basisprofil 3 zum Einbau eines Oberlichtes genutzt werden. Im allgemeinen sind daher die Säulen 1, 2 nahezu bis zur Decke verlängert und am oberen Ende durch einen Querträger miteinander verbunden. Das Antriebsbasisprofil 3 trägt auf der Vorder- und Rückseite je einen Bewegungsmelder und An­ näherungssensor 15, der den Türantrieb steuert.
Aus dem Längsschnitt nach Fig. 2 geht hervor, daß in die Säulen 1, 2 zusätzliche Lichtschranken 16, 17 eingesetzt sind, die beim Ansprechen den Schließvorgang unterbrechen. Weiterhin ist aus dieser Zeichnung ersichtlich, daß der Bo­ denträger 4 in die übliche Estrichschicht 18 eingebettet ist.
Aus Fig. 3 ergibt sich die Form der Säulen 1, 2, der Be­ festigungsplatten 5, 6 und die Anordnung der Schiebetürflügel 7, 8 hinter den Seitenflügeln 9, 10.
Fig. 4 zeigt im Detail den Querschnitt durch den aus zwei U-Profilen 4 a, 4 b bestehenden Bodenträger 4. Beide Profile 4 a, 4 b sind durch ein begehbares abgekantetes Blech 4 c abge­ deckt, das aus Edelstahl oder einer Leichtmetallegierung be­ steht. Die Säulen 1 und 2 sowie das Antriebsbasisprofil 3 werden vorzugsweise aus einer eloxierfähigen Aluminiumle­ gierung hergestellt.
Die Schiebetürflügel 7, 8 und die Seitenflügel 9, 10 weisen an ihrer Unterkante je eine durchgehende U-förmige Aussparung 8 a, 10 a auf. In der Aussparung 10 a ruht ein U-förmiges Halteprofil 11, das mit dem Profil 4 b verschraubt ist. Dieses Profil 11 ist nur unter den Seitenflügeln 9, 10, also außerhalb des Durchgangs­ bereiches verlegt. Das gleiche gilt für einen Winkel als Führungsprofil 12, das mit dem Bodenträger 4 verschraubt ist und dessen verti­ kaler Schenkel die Schiebetürflügel 7, 8 führt. Hierzu ist in die Aussparung 8 a ein Führungsprofil 13 aus einem Kunst­ stoff mit niedrigem Reibungswert eingesetzt. Der Schiebetür­ flügel 7 bzw. 8 trägt an der Unterkante zusätzlich eine Dich­ tungsbürste 14. Entsprechende Führungs- und Halteprofile sind auch im Bereich des feststehenden Seitenflügels 9 angeord­ net. Im Durchgangsbereich ist der Fußboden völlig eben und ohne Hindernis.
Die tragenden Rahmenteile der Türanlage werden, soweit dies die Werkstoffe zulassen, miteinander verschweißt oder durch Schrauben verbunden. Die Türanlage wird im Werk einschließlich des Antriebes und der Näherungssensoren funktionsfähig aufge­ baut, einjustiert und eingefahren. Sie wird dann per Kran­ fahrzeug zur Baustelle gebracht, in die Rohbauöffnung einge­ setzt und mit Schwerlastankern an der Fundamentplatte 19 waage- und lotrecht befestigt. Zur Einjustierung werden die Befestigungsplatten 5, 6 mit Blechen unterfüttert. Zur Ver­ teilung der statischen Lasten werden die verbleibenden Hohl­ räume unter den Befestigungsplatten 5, 6 mit Kunstharzbeton oder einer Schnellzementmischung ausgegossen. Nach der Mon­ tage der Türanlage wird der Fußbodenestrich 18 eingebracht, wo­ bei dieser Estrich 18 vorteilhaft die seitlich offenen Profile 4 a, 4 b des Bodenträgers 4 ausfüllt und sich mit diesem ver­ bindet.
Zur Versteifung der Türanlage im Raum können zusätzliche An­ bindungen an das seitliche Mauerwerk oder die Decke herge­ stellt werden. Falls die Maueröffnung Übermaß hat, werden die verbleibenden Öffnungen nachträglich zugemauert.
Die Säulen 1, 2 werden in Verbindung mit den Befestigungs­ platten 5, 6 statisch so stark dimensioniert, daß sie ein Vordach oder einen kompletten Windfang tragen können. Auch ist es möglich, an den Säulen 1, 2 Schaufensterrahmen aufzu­ hängen. Besonders zweckmäßig erscheint es, die Türebene vor die Fassadenebene des Gebäudes zu legen, weil dies die Mon­ tage mit Hilfe eines Ladekranes erleichtert. Falls das Kran­ fahrzeug die Türanlage nicht unmittelbar in der Einbauöffnung absetzen kann, wird ein Hilfsgestell auf höhenverstellbaren Rädern vorgesehen, auf dem die Anlage an den Einbauort ge­ rollt und dort abgesenkt werden kann.
Die beschriebene Komplettbauweise ermöglicht es, alle hoch­ wertigen Montage-, Justierungs- und Prüfungsarbeiten im Werk auszuführen, so daß an der Baustelle selbst lediglich die mit der Aufstellung und Befestigung verbundenen Hilfsarbeiten an­ fallen. Da die Anlage steckerfertig ausgeliefert wird, kann sie ohne den Einsatz von Spezialkräften an das vorhandene Stromnetz angeschlossen werden.

Claims (2)

1. Rahmen für eine Schiebetüranlage mit feststehenden Außen­ elementen und Schiebetürflügeln, bestehend aus einem Boden­ träger, zwei seitlichen Säulen und einem oberen, die Säulen verbindenden Antriebsbasisprofil, wobei der Bodenträger ober­ seitig Halte- und Führungsprofile für die Flügel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (1, 2) und der Bodenträger (4) durch großflächige Befesti­ gungsplatten (5, 6) verwindungssteif miteinander verbunden sind, die zugleich der Verankerung des Rahmens an einem Fundament (19) dienen, und daß die Halteprofile (11) und die Führungs­ profile (12) außerhalb des Durchgangsbereiches auf den Boden­ träger (4) aufgesetzt und mit diesem verschraubt sind.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenträger (4) aus zwei mit der Öffnung zur Seite nach außen gerichteten U-Profilen (4 a, 4 b) besteht, auf denen ein abgekantetes, begehbares Abdeckblech (4 c) aufliegt.
DE19823201513 1982-01-20 1982-01-20 Automatische schiebetueranlage Granted DE3201513A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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