DE3201716C2 - Elektrisches Steckverbindungsteil und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Elektrisches Steckverbindungsteil und Verfahren zur Herstellung desselben

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Abstract

Es wird ein elektrisches, im wesentlichen aus einem gestanzten und gebogenen Blechteil eines Blechstreifens bestehendes Steckverbindungsteil mit einer zwischen dem Steckkontaktbereich und dem Leitungsanschlußbereich angeordneten Trennscheibe und ein Verfahren zur Herstellung desselben vorgeschlagen, wobei zwecks Erzielung einer insbesondere bei Verwendung von sehr dünnen Blechen einwandfreien Lötdichtheit die vorteilhafterweise ebenfalls aus dem Blechstreifen gebildete Trennscheibe derart gestaltet ist, daß sie zumindest im Bereich ihres äußeren Randes eine etwa der doppelten Dicke des Blechstreifens entsprechende lichte Breite aufweist.

Description

3. Elektrisches Steckverbindungsteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Blechstücke (4', 4") kraft- oder stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
4. Elektrisches Steckverbindungsteil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden scheibenförmigen Blechstükken (4', 4") ein amorphes Medium in Form eines sehr dünnen kreisförmigen Blattes eingebracht ist, dessen Rand geringfügig über den Rand der Blechstücke (4', 4") hinausragt.
5. Elektrisches Steckverbindungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennscheibe (4) aus einem Blechstück mit einem an ihrem Rand (4a) etwa um 90° gegenüber der Hauptebene abgewinkelten kreisringförmigen Kragen besteht.
6. Elektrisches Steckverbindungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennscheibe 4 aus einem Blechstück mit einem wellenförmig verlaufenden Rand (4S^J besteht.
7. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Steckverbindungsteiles, insbesondere gemäß Anspruch 1 nach einer Schrittstanzmethode, wobei in einzelnen Stanzschritten aus einem ebenen Blech-, streifen nach Ausformung einer Längsrinne im Blechstreifen ein Zuschnitt für ein Blechteil freigeschnitten und in mehreren Schritten quer zur Achse des Steckverbindungsteiles gewölbt und nach Einbringung einer Trennscheibe zusammengerollt wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Blechstreifen im Zuge des Freischnitts und der Vorwölbung des Blechteiles gleichzeitig ein aus zwei unmittelbar benachbarten, miteinander verbundenen, gleich großen kreisförmigen Scheiben bestehendes, durch Faltung deckungsgleich aufeinandergelegtes Blechstück freigeschnitten wird, das nach stoffschlüssiger Verbindung der Scheiben miteinander und Beseitung ihrer Verbindung vom Blechstreifen getrennt und der Umfangsrinne zugeführt wird.
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Die vorliegende Erfindung geht von einem nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches konzipierten elektrischen Steckverbindungsteil aus.
Solche Steckverbindungsteile werden überall dort eingesetzt, wo eine elektrische Leitung mit dem Leitungsanschlußbereich eines Steckverbindungsteiles durch Lötung stoffschlüssig verbunden werden soll, u/id zwar weil dabei das Problem besteht, daß kein Lötmittel vom Leitungsanschlußbereich bis in den Steckkontaktbereich vordringen darf, denn dadurch würden die Kontakteigenschaften erheblich beeinträchtigt
Ein elektrisches Steckverbindungsteil der eingangs erwähnten Art ist z. B. durch die DE-PS 25 30 140 bekanntgeworden. Wird ein solches Steckverbindungsteil aus relativ dünnem und somit gute Federeigenschaften im Steckkontaktbereich aufweisendem Blech hergestellt so ergibt sich das fertigungstechnische Problem, daß die in ihrer Außenkontur nach Möglichkeit scharfkantig verlaufende Umfangsrinne aus Verformungsgründen nicht beliebig eng gestaltet werden kann. In der Praxis hat es sich in diesem Zusammenhang gezeigt, daß bei dünnen Blechen eine Rinnenbreite nicht unterschritten werden darf, die etwa der doppelten Dicke des Blechstreifens entspricht Wird in eine derart bemessene Rinne eine Trennscheibe mit einer der Dicke des Blechstreifen entsprechenden Dicke eingelegt, so besteht die Gefahr, daß durch Schrägstellung derselben, die geforderte Lötdichtheit nicht mehr gewährleistet ist Wird dagegen eine Trennscheibe aus einem in seiner Dicke der Breite der Umfangsrinne entsprechenden Blechstreifen verwendet, so bedeutet dies einen erhöhten Aufwand in material- und herstellungsmäßiger Hinsicht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Steckverbindungsteil zu schaffen, das sich gegenüber den bekannten Ausführungsformen durch eine eine einwandfreie Lötdichtheit gewährleistende, aus einem Blech mit einer der Dicke des Steckverbinder-Blechteiles entsprechenden Blechdicke gebildete Trennscheibe auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
Aufgrund einer solchen Konzeption kann die Trennscheibe sich in der Umfangsrinne beim Einlegen nicht schrägstellen, so daß beim Einrollen der Trennscheibe der Rand derselben einwandfrei mit dem Blechteil in kraftschlüssigem Kontakt bleibt, wodurch die Lötdichtheit praktisch sichergestellt ist. Besonders vorteilhaft in diesem Zusammenhang ist, daß die Trennscheibe aus dem sowieso vorhandenen Blechstreifen herstellbar ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben.
Für die Herstellung eines elektrischen Steckverbindungsteiles nach einer Schrittstanzmethode, wobei in einzelnen Stanzschritten aus einem ebenen Blechstreifen nach Ausformung einer Längsrinne im Blechstreifen ein Zuschnitt für ein Blechteil freigeschnitten und In mehreren Schritten quer zur Achse des Steckverbindungsteiles gewölbt und nach Einbringung einer Trennscheibe zusammengerollt wird, schlägt die Erfindung vor, daß aus dem Blechstreifen im Zuge des Freischnitts und der Vorwölbung des Blechteiles gleichzeitig ein aus zwei unmittelbar benachbarten, miteinander verbundenen, gleich großen kreisförmigen Scheiben bestehendes, durch Faltung deckungsgleich aufeinandergelegtes Blechstück freigeschnitten wird, das nach kraft- oder stoffschlüssiger Verbindung der Scheiben miteinander und Beseitigung ihrer Verbindung
vom Blechstreifen getrennt und der Umfangsrinne zugeführt wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird in folgendem unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert in der darstellt
F i g. 1 einen Schnitt durch ein Stanzwerkzeug mit dem Blechstreifen in den verschiedenen Formungsstufen in schematischer Darstellung,
Fig.2 den Blechstreifen mit verschiedenen Formungsstufen im Grundriß,
Fig.3 eine vergrößerte, zur Hälfte aufgebrochene Einzelansicht eines Steckverbindungsteiles.
Wie aus F i g. 3 hervorgeht, besteht das erfindungsgemäße elektrische Steckverbindungsteil 1 im wesentlichen aus einem Steckkontaktbereich 2, einem Leitungsanschlußbereich 3 sowie einem zwischen dem Steckkontaktbereich 2 und dem Leitungsanschlußbereich 3 in einer dort vorgesehenen sickenartigen Umfangsrinne 5 angeordneten, quer zur Längsachse des Stc^kverbindungsteiles 1 sich erstreckenden Trennscheibe 4. Diese mit ihrem Rand von der Umfangsrinne 5 allseitig umfaßte Trennscheibe 4 ist aas zwei kreisförmigen Blechstücken 4', 4" mit jeweils einer der Blechdicke des Steckverbindungsteiles 1 entsprechenden Dicke gebildet, die miteinander kraft- oder stoffschlüssig verbunden sind. Der Steckkontaktbereich 2 kann mehrere über einen Teil des Umfangs verlaufende Schlitze 6 aufweisen, und zwar um bessere Federeigenschaften und damit eine bessere Kontaktgabe zu erreichen. Der Leitungsanschlußbereich 3 ist zwar als hülsenförmiger Lötkopf ausgebildet, jedoch kann dieser auch eine andere zum Löten geeignete Formgebung aufweisen.
Anhand der Fig. 1 und 2 wird nunmehr die Herstellung eines Steckverbindungsteiles 1 nach Fi g. 3 erläutert.
Das Steckverbindungsteil 1 wird nach einem Schrittstanzverfahren aus einem ebenen, eine Dicke d aufweisenden Blechstreifen 7 durch das Zusammenwirken eines Unterwerkzeugs 8 und eines Oberwerkzeugs 9 einer Stanzpresse hergestellt. Die F i g. 2 zeigt dabei den Blechstreifen 7. Das Unterwerkzeug 8 besitzt für die verschiedenen Taktschritte Einsätze 10—17 und das Oberwerkzeug 9 enthält Stanzeinsätze 18—25.
In dem Blechstreifen wird zunächst in einer nicht dargestellten Formungsstufe eine Längsrinne 26 eingebracht Außerdem werden beispielsweise durch die Stanzeinsätze 18—20 Formschnitte ausgeführt die der Einfachheit halber nicht in ihren Einzelheiten erläutert werden. Der Stanzeinsatz 21 bewirkt zusammen mit dem Einsatz 13 eine Vorwölbung des ebenen Blechzuschnitts, und zwar wird dabei die Wannenform 27 gebildet und gleichzeitig der betreffende Abschnitt der Längsrinne 26 gewölbt In der nächsten Fermungsstufe wird zwischen dem Einsatz 14 und dem Stanzeinsatz 22 Ό eine weitere Vorwölbung durchgeführt In dem darauf folgenden Taktschritt wird in die vorgewölbte Längsrinne 26' eine aus zwei Blechstücken 4', 4" bestehende Trennscheibe 4 eingeführt die bereits während der vorhergehenden Taktschritte folgendermaßen gebildet wird:
In dem ersten vorerwähnten Taktschritt d. h. in der Stufe 28a werden die beiden unmittelbar benachbarten, miteinander verbundenen Blechstücke 4', 4" freigeschnitten und an dem Blechstreifen 7 über einen Steg 30 gehalten. Gleichzeitig werden die beiden Blechstücke 4', 4" mit für eine druckknopfartige Verbindung vorgesehenen Bereichen 29', 29" versehen. In der Stufe 28b wird dann das Blechstück 4' gegenüber dem Blechstück 4" um 90° abgewinkelt. In der Stufe 28c erfolgt eine weitere Abwinklung, und zwar bis auf ca. 45°. In der Stufe 28c/ wird diese Abwinklung bis auf etwa 20° fortgesetzt und in der Stufe 28e wird durch Abwinklung bis auf 0° die Anbindung der beiden Blechstücke 4', 4" unierbrochen und gleichzeitig eine kraftschlüssige Verbindung der beiden Blechstücke 4', 4" über die Bereiche 29', 29" hergestellt. In der nächsten Stufe 28/ wird die aus den beiden Blechstücken bestehende Trennscheibe 4 um 90° gegenüber dem Blechstreifen 7 hochgeklappt, vom Steg 30 getrennt und mittels eines Seitenschiebers in die vorgewölbte Längsrinne 26' eingeführt.
Zwischen dem Einsatz 16 und dem Stanzeinsatz 24
wird im nächsten Taktschritt der Zuschnitt eingerollt, wobei die Trennscheibe 4 in der aus der Längsrinne 26'
■»ο geformten Umfangsrinne 5 formschlüssig festgehalten wird. Ein letzter Taktschritt mit Hilfe des Einsatzes 17 und des Stanzeinsatzes 25 dient zur Nachformung. Die verschiedenen Taktschritte können in herkömmlicher Weise abgewandelt und durch zusätzliche Taktschritte ergänzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektrisches Steckverbindungsteil aus einem gestanzten und gebogenen Blechteil eines Blechstreifens mit einem hülsenartigen Steckkontaktbereich und einem Leitungsanschlußbereich sowie mit einer zwischen dem Steckkontaktbereich und dem Leitungsanschlußbereich in einer Umfangsrinne angeordneten, quer zur Längsachse des Steckverbindungsteiles sich erstreckenden kreisförmigen Trennscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Blech mit einer der Dicke (d) des Blechstreifens (7) entsprechenden Dicke gebildete Trennscheibe (4) derart gestaltet ist, daß sie zumindest im Bereich ihres äußeren Randes (4a) eine etwa der doppelten Dicke (d) des Blechstreifens (7) entsprechende lichte Breite aufweist
2. Elektrisches Steckverbindungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennscheibe (4) aus zwei deckungsgleich aufeinanderliegenden Blechstücken (4', 4") mit jeweils einer der Dicke (d) des Blechstreifens (7) entsprechenden
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