DE3201741A1 - Staustrebe zum verzurren von containern o.dgl. - Google Patents

Staustrebe zum verzurren von containern o.dgl.

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DE3201741A1 DE19823201741 DE3201741A DE3201741A1 DE 3201741 A1 DE3201741 A1 DE 3201741A1 DE 19823201741 DE19823201741 DE 19823201741 DE 3201741 A DE3201741 A DE 3201741A DE 3201741 A1 DE3201741 A1 DE 3201741A1
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63B25/28Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for deck loads

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Staustrebe zum Verzurren von Containern od. dgl.
  • Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Staustrebe zum Verzurren von Containern od. dgl. an Bord eines Schiffes, mit an den Enden angeordneten Verbindungsorganen zum Anschließen an mindestens einen Containereckbeschlag eines Containers einerseits und an eine schiffsseitige Konstruktion andererseits und mit einer Einrichtung zur Veränderung der wirksamen Länge.
  • In zunehmendem Maße finden zum Transport von Gütern verschiedenster Art Großraumbehä lter in Form von Containern Verwendung. Zum Transport auf Schiffen werden einzelne Container jeweils untereinander durch geeignete Verbindungsmittel verbunden zu einem Containerstapel zusammengepackt. Während des Transportes treten vor allem bei seegehenden Schiffen erhebliche wellenbedingte Schiffsbewegungen auf, durch die der Containerstapel erheblichen Belastungen ausgesetzt ist. Dabei muß insbesondere vermieden werden, daß sich der Containerstapel im Schiffsinneren verschieben kann. Jegliche Lageveränderung des Containerstapels hätte unmittelbar zur Folge, daß sich der Trimm des Schiffes verändern würde. Die Folge wäre eine Verringerung der Schiffsstabilität und Manövrierfähigkeit, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko bedeuten würde.
  • Aus diesem Grunde ist es unbedingt notwendig, den Containerstapel an Bord des Schiffes zu sichern. Hierzu dienen Staustreben, die zur Lagesicherung den Containerstapel mit dem Schiff verbinden. Hierzu ist ein Ende der Staustrebe schiffsseitig im Laderaum, z. B, an einer Bordwand befestigt, während das zweite Ende Konen aufweist, die in die genormten Eckbeschläge der Container eingreifen. Hierzu müssen diese eine exakte Position relativ zu den Containereckbeschlägen einnehmen, die jedoch bei jedem Ladevorgang geringfügig variiert. Die Staustreben müssen daher in ihrer Länge verstellbar ausgebildet sein, derart, daß sie der jeweiligen Ladeposition des Containerstapels anzupassen sind.
  • Bekannte Staustreben sind daher zweiteilig ausgebildet und durch eine Gewindespindel miteinander verbunden.
  • Dabei ist eine Hälfte der Spindel und des Staustückes mit einem Linksgewinde versehen, während die andere Hälfte des Staustückes und der Spindel ein Rechtsgewinde aufweist. Durch ein Verdrehen der Spindel ist somit der Abstand der beiden Staustrebenhälften beliebig zu verkürzen bzw. zu verlängern.
  • Diese Lösung führt nicht nur zu relativ hohen Herstellungskosten, sondern sie führt im bekanntermaßen rauhen Bordbetrieb auch zu Handhabungsschwierigkeiten.
  • Diese können z. B. dadurch auftreten, daß durch mechanische Beanspruchung die Gewindegänge beschädigt bzw. die Gewindespindel verbogen werden, wodurch eine ausreichende Verstellbarkeit nicht mehr gewährleistet ist. Diese wird darüber hinaus weiterhin durch im Laufe der Zeit auftretende Korrosion beeinträchtigt.
  • Des weiteren stellt die Gewindespindel ein Bauteil dar, an dem Reparaturen nur schwer durchzuführen sind und eine eventuelle Ersatzteilbeschaffung zu hohen Kosten führt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Staustrebe vorzuschlagen, die kostengünstig ist und eine funktionssichere, haltbare und leicht auszuführende Längenveränderung ermöglicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Staustrebe dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstellkupplung mit mehreren, insbesondere zwei zueinander versetzbaren Kupplungsteilen (Konenstück bzw. Kupplungslasche), an denen jeweils zueinander passende (korrespondierende) Profilierungen, insbesondere Verzahnungen angeordnet sind, und die durch Formschluß im Bereich der Profilierungen miteinander in Eingriff sind.
  • Die Verstellkupplung der erfindungsgemäßen Staustrebe ermöglicht eine einfache Längenverstellung derselben.
  • Hierzu dienen Verzahnungen, die an beiden Kupplungsteilen der Verstellkupplung, nämlich einem Konenstück und einer Kupplungslasche, angeordnet sind. Das Konenstück ist dazu vorzugsweise mit einem Konus versehen, der zum Eingriff in zwei Containereckbeschläge dient und mit einer Platte verbunden ist, die an zwei gegenüberliegenden Seiten verzahnt ist. Die Kupplungslasche besteht aus einer Platte, die mit einem rechteckförmigen Ausschnitt versehen ist, der an seinen beiden gegenüberliegenden längeren Seiten ebenfalls gleichartige Verzahnungen aufweist. Der (längliche) Ausschnitt der Kupplungslasche nimmt das Konenstück an einer vorherbestimmbaren Stelle derart auf, daß ein Teil der längeren Verzahnung des Ausschnittes mit der Verzahnung des Konenstückes eine formschlissige Verbindung bildet. Hierdurch ist der Abstand des Konus zu einer an der Kupplungslasche angeordneten Keilführung nach Bedarf veränderbar. Die Grundflächen der beiden am Konenstück und an der Kupplungslasche angeordneten Platten, die beide annähernd gleich dick sind, dienen als Anlagefläche an den Containereckbeschlägen. Diese liegen bei übereinander angeordneten Containern zwischen den Eckbeschlägen, wodurch die Lage des Konenstückes an der vorgesehenen Stelle des Ausschnittes in der Kupplungslasche fixiert wird. Dies führt zu einer zwangsweisen Sicherung der Verstellkupplung gegen unbeabsichtigtes Lösen und Verstellen.
  • Die Verzahnungen am Keilstück und am Konenstück sind aus alternierend hintereinander angeordneten Vorsprüngen und Einbuchtungen annähernd halbkreisförmigen Querschnitts gebildet. Daraus ergibt sich ein relativ einfaches Verzahnungsprofil, welches eine relativ große Teilung aufweist, kostengünstig herzustellen ist und neben großer Stabilität unanfällig gegen Beschädigungen ist. Dadurch daß die Abmessungen der Einbuchtungen geringfügig größer sind als die der Vorsprünge, ist genügend Spiel zwischen den Verzahnungen der Kupplungslasche und des Konenstücks vorhanden, daß diese selbst dann noch leichtgängig ineinander greifen, wenn sie leichte Beschädigungen oder Korrosion aufweisen.
  • Die Verzahnungen sind jeweils derart gegenüberliegend angeordnet, daß Vorsprünge und Einbuchtungen einander direkt gegenüberliegen. Durch eine derartige Anordnung der Verzahnungen läßt sich das Konenstück bezüglich aller Mittelebenen auf Umschlag mit der Kupplungslasche in Verbindung bringen.
  • Durch in Längsrichtung außermittige Anordnung des Konus in der Platte des Konenstücks wird erreicht, daß die beiden quer zur Längsmittelebene verlaufenden Seitenflächen des Konus mit unterschiedlichen Profilabschnitten der am Konenstück angeordneten Verzahnung fluchten.
  • Vorzugsweise fluchtet eine Seitenfläche des Konus mit zwei gegenüberliegenden Vertiefungen der Verzahnung, während die andere Seitenfläche des Konus mit gegenüberliegenden Erhöhungen der Verzahnung fluchtet. Durch eine derartige Anordnung wird erreicht, daß die infolge der relativ groben Verzahnung entstehenden Verstellstufen des Konenstücks im Ausschnitt der Kupplungslasche auf einen Bereich, der der halben Teilung der Verzahnung entspricht, verringert werden kann, indem das Konenstück mit einer bezüglich der Horizontalebene um 1800 verdrehten Stellung in den Ausschnitt eingesetzt wird. Des weiteren läßt sich durch die außermittige Anordnung des Konus erreichen, daß dieser durch entsprechendes Verdrehen des Konenstücks dichter an die Endbereiche des Ausschnitts heranführbar ist, wodurch sich ein größerer wirksamer Verstellweg der Verstellkupplung ergibt.
  • Die erfindungsgemäße Staustrebe kann sich aus der Verstellkupplung und einem Verbindungsrohr, die über eine entsprechende Kopplungseinrichtung (Keilführung, Keilstück) verfügen, zusammensetzen.
  • Die vertikalen Führungsflächen der Keilführung am Verbindungsrohr sind wesentlich länger ausgebildet als die damit in Eingriff stehenden Führungsflächen des Keil- stücks der Verstelikupplung, wodurch Verstellkupplung und Verbindungsrohr sich derart zusammenkuppeln lassen, daß sich die horizontale Mittelebene der Verstellkupplung relativ zu der horizontalen Mittelebene des Verbindungsrohres in der Höhe verstellen läßt. Eine entsprechende Lagesicherung geschieht durch eine an der Verstellkupplung befestigte Kette, die durch ein geeignetes Verbindungselement, wie z. B. einen Karabinerhaken, am Verbindungsrohr angeschlagen werden kann.
  • Eine aus mehreren Teilen derart zusammengesetzte Staustrebe bietet die Vorteile, daß die Einzelteile leicht gehandhabt werden können und bei Nichtgebrauch nur wenig sperrig sind.
  • Darüber hinaus ist es bei einer so ausgebildeten Staustrebe möglich, beim Entladen nur die Verstellkupplung zu entfernen, während das Verbindungsrohr in seiner bordseitigen Befestigung verbleiben kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1: eine Längsansicht einer Staustrebe im eingebauten Zustand, Fig. 2: eine Verstellkupplung in einer Ansicht gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 3: eine Draufsicht auf die Verstellkupplung gemäß Fig, 2, Fig. 4: eine Draufsicht auf ein Verbindungsrohr der Staustrebe gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Staustrebe 10, die sich aus einer Verstellkupplung 11 und einem Verbindungsrohr 12 zusammensetzt. Diese sind durch eine an einem Ende des Verbindungsrohrs 12 angeordnete Keilführung 14 und ein an der Verstellkupplung 11 angeordnetes Keilstück 13 zusammenkoppelbar. Eine mit einem Ende an einer Kupplungslasche 23 der Verstellkupplung 11 befestigte Kette 49 dient zur Lagesicherung des Keilstücks 13 in der Keilführung 14.
  • Hierzu ist das eine Ende der Kette 49 durch eine Halteöse 50 an der Oberseite der Keilführung 14 geführt und mit einem an entsprechender Stelle der Kette 49 befestigten Karabinerhaken 52 an einer Befestigungsöse 51 des Verbindungsrohrs 12 eingehakt.
  • Die so zusammengesetzte Staustrebe 10 ist an dem der Keilführung 14 gegenüberliegenden Ende des Verbindungsrohres 12 mit einem Gabelstück 15 versehen. Dieses dient zur Befestigung der Staustrebe 10 an einer Halterung 16 mittels zweier Steckbolzen 17. Die Halterung 16 ist üblicherweise an einer geeigneten Wand des Laderaums an Bord des Schiffes angebracht.
  • In der Nähe des der Keilführung 14 zugerichteten Endes des Verbindungsrohres 12 sind zwei vertikal gegenüberliegende Sei-laugen 18 angebracht, die jeweils über einen Schäkel 19 mit einem Spannseil 20 verbunden sind.
  • Die mit dem bordseitig befestigten Verbindungsrohr 12 in Verbindung stehende Verstellkupplung 11 stellt die Verbindung zu zwei Containereckbeschlägen 21 zweier übereinander liegender Container 22 her. Diese ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt und besteht aus zwei Teilen, nämlich der Kupplungslasche 23 und einem Konenstück 24.
  • Das'Konenstück 24 besteht aus einer Platte 25 mit zwei gegenüberliegenden, horizontalen Auflageflächen 26, die jeweils eine annähernd quadratische Grundfläche aufweisen. Ein länglicher Konus 27 mit rechteckförmigem Querschnitt ist durch eine entsprechend bemessene, außermittige Ausnehmung der Platte 25 derart vertikal hindurchgeführt, daß die Enden des Konus 27 an beiden Seiten der Platte 25 gleichmäßig herausragen. Zwei parallel zu den beiden schmalen Querschnittsseiten des Konus 27 verlaufende Randflächen der Platte 25 sind jeweils mit einer Verzahnung 28 versehen. Eine der beiden Seitenflächen 53 des Konus 27 fluchtet in etwa mit dem Scheitelpunkt zweier gegenüberliegender Vorsprünge 37, wobei die zweite Seitenfläche 53 mit zwei gegenüberliegenden Einbuchtungen 38 fluchtet. Je nach Wahl der gewünschten Verstellstufen kann der Konus 27 bezüglich seiner beiden Seitenflächen 53 eine andere Relativposition zu den Profilabschnitten der Verzahnung 28 erhalten.
  • Die Platte 25 und der Konus 27 sind vorzugsweise aus schweißfähigem Stahl gefertigt und miteinander zum Konenstück 24 zusammengeschweißt. Ebenso kann das Konenstück 24 aus einem Teil geschmiedet oder gegossen sein.
  • Die Kupplungslasche 23 wird aus einer Platte 29, die annähernd die gleiche Dicke wie die Platte 25 aufweist, und dem Keilstück 13 gebildet. Die länglich ausgebildete Platte 29 ist mit einem rechteckförmigen Ausschnitt 30 versehen, der an seinen beiden gegenüberliegenden längeren Seiten je eine Verzahnung 31 aufweist.
  • Die Platte 29 der Kupplungslasche 23 ist in ihrer Grundfläche zu demjenigen Ende verjüngt ausgeführt, an dem das Keilstück 13 angeordnet ist. Letzteres besteht aus zwei gegenüberliegenden, jeweils auf einer der beiden Auflageflächen 32 angeordneten Keilkörpern 33. Diese weisen jeweils annähernd trapezförmige Grundflächen auf und sind mit zwei schräg zu einer vertikalen Längsmittelebene der Kupplungslasche 23 verlaufenden Führungsflächen 34 versehen bzw. derart gerichtet, daß sie die Grundflächen der Keilkörper 33 in Richtung eines Endes der Kupplungslasche 23 vergrößern. Die beiden Auflageflächen 32 weisen jeweils zwei Versteifungen 35 auf, die mit jeweils einer senkrecht auf jeder Auflagefläche 32 stehenden Endfläche 36 eines jeden Keilkörpers 33 in Verbindung stehen.
  • Die Platte 29, die Keilkörper 33 und die Versteifungen 35 sind vorzugsweise aus Stahl gefertigt und miteinander zur Kupplungslasche 23 verschweißt.
  • Die Verzahnungen 28, 31 weisen in bezug auf die Auflageflächen 26, 32 ein Profil auf, das sich aus Vorsprüngen 37 und Einbuchtungen 38 mit jeweils halbkreisförmiger Grundfläche zusammensetzt, die abwechselnd fortlaufend hintereinander angeordnet sind. Hierzu sind die Abmessungen der Einbuchtungen so gewählt, daß sie im Vergleich zu den Abmessungen der Vorsprünge 37 geringfügig größer bemessen sind. Die Toleranzen der Verzahnung 28 am Konenstück 24 einerseits und der Verzahnung 31 an der Kupplungslasche 23 andererseits sind so bemessen, daß diese in jeder Position des Konenstücks 24 innerhalb des Ausschnittes 30 der Kupplungslasche 23 leicht ineinandergreifen. Die Verzahnung 28 ist an den beiden gegenüberliegenden Seiten der Platte 25 symmetrisch angeordnet. Die Verzahnungen 28, 31 an den beiden Seiten der Platte 25 des Konenstücks 24 bzw. des Ausschnitts 30 der Kupplungslasche 23 liegen einander jeweils symmetrisch gegenüber.
  • Das Verbindungsrohr 12 besteht im wesentlichen aus einem Rohr 39 kreisförmigen Querschnitts, an dessen einem Ende das Gabelstück 15 angeordnet ist. Dieses besteht aus einer vor die Stirnfläche des Rohres 39 geschweißten Stirnplatte 40, die eine kreisrunde Grundfläche aufweist und im Durchmesser so bemessen ist, daß dieser über den Außendurchmesser des Rohres 39 hinwegragt. Auf der dem Rohr 39 gegenüberliegenden Grundfläche der Stirnplatte 40 sind zwei übereinanderliegende Laschen 41 mit horizontal verlaufenden Grundflächen angeschweißt. Zwischen den beiden Laschen 41 sind zwei Versteifungen 43 angeordnet, die gleichzeitig mit der Stirnplatte 40 und den beiden Laschen 41 verschweißt sind. In die aus den beiden übrigen Grundflächen der Laschen 41 und der Stirnplatte 40 gebildeten Ecken sind insgesamt vier Versteifungen 42 eingeschweißt. Jede der beiden Laschen 41 ist mit zwei nebeneinanderliegenden Durchgangsbohrungen 44 versehen, die in vertikaler Richtung einander fluchtend gegenüberliegen und derart bemessen sind, daß die beiden Steckbolzen 17 hindurchsteckbar sind.
  • Am anderen Ende des Rohres 39 ist die Keilführung 14 angeordnet. Hierzu ist eine Stirnplatte 45 mit annähernd quadratischem Querschnitt mit der zweiten Stirnfläche des Rohres 39 verschweißt. Auf der dem Rohr 39 abgewandten Grundseite der -Stirnplatte 45 sind gegenüberliegend zwei (längliche) Führungsleisten 46 derart angeschweißt, daß diese bündig mit den Kanten der Grundfläche der Stirnplatte 45 abschließen. Die beiden Führungsleisten 46 weisen je eine Führungsfläche 47 auf, die vertikal verlaufend einander gegenüberliegen und jeweils geneigt zu einer vertikalen Mittelebene des Verbindungsrohrs 12 verlaufen.
  • Die so angeordneten Führungsflächen 47 bilden eine vertikale Führung mit trapezförmigem Querschnitt, der in den Abmessungen so gewählt ist, daß das Keilstück 13 der Verstellkupplung 11 hierin Aufnahme findet. Begrenzt werden die Führungsflächen 47 durch die unterhalb der Führungs- leisten 46 angeschweißte Anschlagplatte 48.
  • Das gesamte Verbindungsrohr 12 ist vorzugsweise aus schweißbarem Stahl zusammengeschweißt.
  • An Stelle der Zusammenkopplung des Verbindungsrohrs 12 mit der Verstellkupplung 11 zur Staustrebe 10 ist ebenso möglich, lediglich eine mit einem entsprechenden Befestigungsende versehene Verstellkupplung als Staustrebe einzusetzen.
  • Bezugszeichenl iste 10 Staust rebe 11 Verstellkupplung 12 Verbindungsrohr 13 Keilstück 14 Keilführung 15 Gabel stück 16 Halterung 17 Steckbolzen 18 Seil auge 19 Schäkel 20 Spannseil 21 Containereckbeschlag 22 Container 23 Kupplungslasche 24 Konenstück 25 Platte 26 Auflagefläche 27 Konus 28 Verzahnung 29 Platte 30 Ausschnitt 31 Verzahnung 32 Auflagefläche 33 Keilkörper 34 Führungsfläche 35 Versteifung 36 Endfläche 37 Vorsprung 38 Einbuchtung 39 Rohr 40 Stirnplatte 41 Lasche 42 Versteifung 43 Versteifung 44 Durchgangsbohrung 45 Stirnplatte 46 Führungsleiste 47 Führungsfläche 48 Anschlagplatte 49 Kette 50 Halteöse 51 Befestigungsöse 52 Karabinerhaken 53 Seitenfläche Leerseite

Claims (19)

  1. Staustrebe zum Verzurren von Containern od. dgl.
    Ansprüche 1. Staustrebe zum Verzurren von Containern od. dgl.
    an Bord eines Schiffes mit an den Enden angeordneten Verbindungsorganen zum Anschließen an mindestens einen Containereckbeschlag eines Containers einerseits und an eine schiffsseitige Konstruktion andererseits und mit einer Einrichtung zur Veränderung der wirksamen Länge, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Verstellkupplung (11) mit mehreren, insbesondere zwei zueinander versetzbaren Kupplungsteilen (Koenstück 24 und Kupplungslasche 23), an denen jeweils zueinander passende (korrespondierende) Profilierungen, insbesonde- re Verzahriungen (28, 31) angeordnet sind, und die durch Formschluß im Bereich der Profilierungen miteinander in Eingriff sind.
  2. 2. Staustrebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß ein Kupplungsteil unmittelbar mit dem Containereckbeschlag (21) verbunden ist, insbesondere das mit einem in den Containereckbeschlag (21) eingreifenden Konus (27) ausgerüstete Konenstück (24).
  3. 3. Staustrebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Verstellkupplung (11) in Kupplungsstellung durch die zu verankernden Container (22) bzw. die Containereckbeschläge (21) fixiert ist, insbesondere durch Aufnahme der Kupplungsteile (23, 24) ganz oder teilweise zwischen übereinander angeordneten Containereckbeschlägen (21).
  4. 4. Staustrebe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Verstellkupplung (11) stufenweise verstellbar ist.
  5. 5. Staustrebe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (23, 24) aus Flachmaterial bestehen, nämlich insbesondere plattenförmig ausgebildet sind und bei formschlüssigem wechselseitigem Eingriff etwa in einer gemeinsamen Ebene sich erstrecken.
  6. 6. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß das als Kupplungslasche (23) ausgebildete Kupplungsstück einen Ausschnitt (30) aufweist, in dem das andere Kupplungsstück (Konenstück 24) formschlüssig verankerbar ist.
  7. 7. Staustrebe nach Anspruch 6 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Konenstück (24) mit geringeren Abmessungen in Längsrichtung ausgebildet ist als der Ausschnitt (30) in der Kupplungslasche (23), derart, daß das Konenstück (24) innerhalb des Aus schnitts (30) verschiebbar ist.
  8. 8. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß sie aus einem hinsichtlich der Länge unveränderlichen Stützteil, insbesondere einem Verbindungsrohr (12), und der dem Container (22) od. dgl. zugekehrten Verstellkupplung (11) besteht, wobei Verstellkupplung (11) und Verbindungsrohr (12) über eine lösbare Verbindung, vorzugsweise eine Keilführung (14),zusammenhängen.
  9. 9. Staustrebe nach Anspruch 8 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß ein Kupplungsteil der Verstellkupplung (11), insbesondere die Kupplungslasche (23), mit einem Keilstück (13) der Verbindung versehen ist.
  10. 10. Staustrebe nach Anspruch 5 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß Kupplungslasche (23) und Konenstück (24) aus plattenförmigem Material von annähernd gleicher Dicke gebildet sind.
  11. 11. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (28 31) ein Rundprofil aufweisen.
  12. 12. Staustrebe nach Anspruch 11 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß die Verzahnungen (28, 31) sich aus fortlaufend alternierend aneinandergeordneten Vorsprüngen (37) und Einbuchtungen (38) annähernd halbkreisförmigen Querschnitts zusammensetzen.
  13. 13. Staustrebe nach Anspruch 11 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbuchtungen (38) geringfügig größer bemessen sind als die Vorsprünge (37).
  14. 14. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß das Keilstück (13) und die Keilführung (14) so bemessen sind, daß die Verstellkupplung (11) und das Verbindungsrohr (12) unter versetzt zueinander liegenden horizontalen Mittelebenen zusammenkuppelbar sind.
  15. 15. Staustrebe nach Anspruch 14 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß zwei Führungsflächen (47) der Keilführung (14) wesentlich länger ausgebildet sind als zwei Führungsflächen (34) am Keilstück (13).
  16. 16. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dad lurch g e k e n n z e i c h n e t , d a ß an der Verstellkupplung (11) eine Kette (49) befestigt ist, die am Verbindungsrohr (12) einhakbar ist und zur Lagesicherung des Keilstücks (13) in der Keilführung (14) dient.
  17. 17. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß die Keilführung (14) an ihrem (unteren) Ende eine Anschlagplatte (48) aufweist, die die Führungsflächen (47) begrenzt.
  18. 18. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß der Konus (27) an der Platte (25) des Konenstücks (24) in Längsrichtung derart außermittig angeordnet ist, daß die beiden quer zur Längsmittelebene verlaufenden Seitenflächen (53) am Konus (27) mit unterschiedlichen Profilabschnitten der Verzahnung (28) fluchten.
  19. 19. Staustrebe nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß das Konenstück (24) innerhalb des Ausschnitts (30) auf Umschlag verankerbar ist.
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