DE3201767A1 - Verbesserte katalysatoren fuer die heterogene synthese - Google Patents
Verbesserte katalysatoren fuer die heterogene syntheseInfo
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SCHIFF ν. FÜNER ST REH L "SC H*Ö BE L-HO"PF "eBBI N G H AU S FINCK
MARIAHILFPLATZ 2 A 3, MÜNCHEN 9O POSTADRESSE: POSTFACH 95 O1 6O1 D-8OOO MÜNCHEN 95
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• KARL LUDWIG SCHIFF <1SG4-1978)
""■£„ TELEFON (Ο8Θ) 48 OO 64
TELEX G-93 56G AURO D TELEGRAMME AUROMARCPAT MÜNCHEN
VERBESSERTE KATALYSATOREN FÜR DIE HETEROGENE SYNTHESE
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren für die heterogene Synthese,
insbesondere für die Ammoniaksynthese, wobei ein Gemisch aus Magnetit und Promotoren, hauptsächlich Calcium-,
Magnesium-, Aluminium-, Kalium- und Siliziumoxid hergestellt, das so erhaltene Gemisch bei mindestens
16OO°C geschmolzen, die Schmelze luftgekühlt,
von Schlacke gereinigt, zerkleinert und in einer Stabmühle gemahlen wird, gegebenenfalls Bindemittel und
Wasser zugesetzt, das Pulver in einer Tellertablettiervorrichtung tablettiert, bei 1000C bis 15O°C getrocknet
und bei 12000C bis 135O°C in Argonatmosphäre gesintert
wird.
Ein solches Verfahren ist in der Italienischen Patentschrift Nr. 1002,972 (nun auf die Anmelderin übertragen),
die dem U.S. Patent Nr. 4,073,749 entspricht, beschrieben. In dieser Patentschrift sind weder der Mahlgrad
(Mahlfeinheit) noch die Korngröße des Pulvers angegeben; die Patentschrift läßt den Schluß zu, daß der
Parameter der Pulvergröße keinen Einfluß hat, auch in Anbetracht der Tatsache, daß das Pulver zur Bildung von
Granulaten verwendet wird, welche als sich vergrößernde Kugelzentren wirken, die einen größeren Durchmesser als
die Ausgangsgranuüate haben sollen, da letztere während
der Tablettierung Pulver absorbieren sollen.
Durch Fortsetzung ihrer Untersuchungen auf diesem Gebiet hat die Anmelderin jetzt überraschenderweise herausgefunden,
daß die Katalysatoraktivität beträchtlich verbessert werden kann, wenn die Zerkleinerung bis zu
einem höheren Gehalt an extrem feinem Pulver, d.h. bis zu einem Mindestgehalt von 80% an Pulver mit einer
Korngröße von 0,045 bis 0,037 mm weitergeführt wird. Die aus diesem extrem feinen Pulver erhaltenen Kugeln
mit jedem beliebigen Durchmesser (z.B. 0,75 bis 20 mm) weisen bei Gleichheit aller anderen Bedingungen (Zusammensetzung,
Verfahrensschritte und Arbeitsbedingungen für die Herstellung dieser Kugeln) eine deutlich
höhere katalytische Aktivität als die aus weniger feinem Pulver mit einer Korngröße von z.B. 0,149 bis
0,0496'mm erhaltenen Kugeln auf.
Diese höhere Aktivität der bei Gleichheit aller anderen Arbeitsbedingungen aus sehr feinem Pulver, insbesondere
aus Pulver mit einer Korngröße von mindestens 0,045 mm hergestellten Kugeln ist aus verschiedenen
Gründen überraschend, hauptsächlich deshalb, weil gemäß einer auf diesem Gebiet anerkannten Expertenmeinung
die katalytische Aktivität durch die Korngröße und den Porendurchmesser des Ausgangspulvers, wobei die Verwendung
eines Ausgangspulvers mit einer Korngröße nicht unter einer gegebenen Grenze erforderlich ist, bedingt
ist.
Insbesondere in der Britischen Patentschrift Nr. 1,484,864 wird ein Katalysator auf der Basis von Eisenoxiden
und Promotoren wie KpO, CaO, MgO, A^O, und SiO2,
die geschmolzen, zerkleinert und gesiebt werden, so daß keine Teilchen ein Sieb mit einer Maschengröße von
0,0496 mm passieren können, vorgeschlagen. Auf diese Weise ist es möglich, kugelförmige Granulate
mit einem Porenvolumen von mindestens 0,01 ml/g bei einem Porendurchmesser von über 10 A zu erhalten. Im
Vergleich dazu gelang es der Anmelderin in dem erfin-" dungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren
für die heterogene Synthese, insbesondere für die Ammoniaksynthese, wobei ein Gemisch aus Magnetit und
Promotoren, insbesondere Calcium-, Magnesium-, Aluminium-Kalium- und Siliziumoxiden, hergestellt, das so erhaltene
Gemisch bei mindestens 16OO°C geschmolzen, die Schmelze luftgekühlt, von Schlacke gereinigt, zerkleinert
und in einer Stabmühle gemahlen, gegebenenfalls mit einem Bindemittel und Wasser behandelt, das ent-W
sprechende Pulver in einer Tellertablettiervorrichtung tablettiert wird, die so erhaltenen Kugeln bei 100 C
bis 1500C getrocknet und schließlich bei 12000C bis
135O0C in Argonatmosphäre gesintert werden, die katalytische
Aktivität gerade dadurch zu erhöhen, daß das Mahlen der nach der Klumpenzerkleinerung erhaltenen Masse
bis zum Erhalt eines Gehalts von mindestens 8O?6
feinem Pulver mit einer Korngröße von 0,045 bis 0,0496 mm weitergeführt wird und das Pulver gesammelt, gegebenenfalls
behandelt, getrocknet und gesintert wird.
Die verschiedenen Merkmale und Vorteile vorliegender Erfindung werden anschließend anhand der nachstehend beschriebenen
Beispiele, die den Umfang der Erfindung nicht einschränken sollen, aufgezeigt.
Beispiel 1
Gemäß Beispiel 1 der Italienischen Patentschrift Nr.
Gemäß Beispiel 1 der Italienischen Patentschrift Nr.
1,002,972 (= U.S. Patent Nr. 4,073,749) '
wird eine Charge hergestellt, die sich wie folgt zusammensetzt:
200 kg natürliches Magnetit
4,6 kg Aluminiumoxid
2,7 kg Kalium
4,6 kg Aluminiumoxid
2,7 kg Kalium
6,7 kg Calciumoxid 0,28 kg Magnesiumoxid
Diese Charge wird in einem Mischer gemischt und bei 16OO°C eine Stunde geschmolzen. Die so erhaltene
Schmelze wird, nachdem sie durch Kühlluft im Schmelztiegel zur Erstarrung gebracht worden ist, aus diesem
Tiegel entfernt und nach vollständigem Abkühlen von Schlacke gereinigt und in unregelmäßig große Granulate
von 12 bis 21 mm zerkleinert. Diese Masse wird einer Stabmühle zugeführt und gemahlen, so daß man die nachstehenden
Pulvertypen erhält, welche sich durch ihre verschiedenen Prozentgehalte an feinem Pulver
unterscheiden.
| mm | ■ Ö725Ö=—] 0,149 |
0,149- 0,062 |
0,062"^ 0,053 |
0,053- 0,045 |
0,045- 0,037 |
| Pulvertyp A B |
28,94 | 11,60 1,00 |
22,54 5,8 |
44,92 7,4 |
85,8 |
A = herkömmlicher Pulvertyp B = erfindungsgemäß verwendeter Pulvertyp
Der Pulvertyp A wurde nach 2-stündigem Mahlen von 100 kg
katalytischer Masse mit unregelmäßiger Korngröße zwischen 12 und 21 mm erhalten, den Pulver typ B erhielt man, indem
man den Mahlvorgang mindestens eine Stunde lang weiterführte
Indem man stets gemäß Italienischer Patentschrift Nr. 1,002,972 vorgeht, nimmt man einerseits 5 kg des Pulvertyps
A und auf der anderen Seite 5 kg·des Pulvertyps B und gibt beiden Typen 0,25 Gew.-%
Bentonit und 8 Gew.-% Wasser zu. Beide Pulver werden
in einer Tellertablettiervorrichtung tablettiert, wowodurch kugelförmige Granulate mit einem Durchmesser
zwischen 0,75 und 1 mm erhalten werden, diese Granulate werden in einem Radiationsofen zwecks Vortrocknung
bei 150°C und zur nachfolgen
in Argonatmosphäre behandelt
in Argonatmosphäre behandelt
bei 150°C und zur nachfolgenden Sinterung bei 12800C
Auf diese Weise wurden 2 Katalysatoren, nämlich Katalysator A (aus herkömmlichem Pulver hergestellt) und
Katalysator B (aus dem erfindungsgemäß verwendeten
feinen Pulver hergestellt) erhalten. Jeder der beiden W" Katalysatoren wurde in einem Versuchsreaktor getestet,
wobei die im Diagramm von Figur 1 aufgezeigten Daten erhalten wurden, die sich, bedingt durch labortechnisehe
Gegebenheiten, auf die kugelförmigen Katalysatoren mit einem Durchmesser zwischen 0,75 und 1 mm beziehen.
Die Messungen der katalytischen Aktivität wurden jeweils unter den folgenden Versuchsbedingungen ausgeführt:
Katalysatorvolumen Gewicht Druck
25 Raumgeschwindigkeit Zugeführtes Gas
Wie aus Figur 1 ersichtlich, weist der Katalysator B (hergestellt aus feinem Pulver gemäß vorliegender Erfindung)
gerade in dem in Ammoniakreaktoren, insbesondere den Axial-Radial-Reaktoren gemäß den anderen Patentschriften
der Anmelderin, häufiger angewandten ,Temperaturbereich, nämlich 350 bis 450°C, eine höhere Aktivität als
der herkömmliche Katalysator A auf.
Aus Pulver A' gemäß Beispiel 1 der Anmeldung Nr. 3001793
| 5 | cc | ,000 H"1 |
| 12 | ,38 g | :N2 = 3:1 |
| 315 bar | ||
| 20 | ||
| H2 |
der Anmelderin wurde ein Katalysator (Kat. A1) hergestellt.
Dieser Katalysator A' wurde aus einer Charge von 200 kg, bestehend aus natürlichem Magnetit,
4,5 kg Aluminiumoxid, 2,7 kg Kaliumoxid, 6,7 kg Calciumoxid, 0,28 kg Magnesiumoxid und 1,44 kg Siliziumdioxid,
hergestellt. Diese Charge wurde dann 1 Stunde in einem Mischer bei 16OO°C geschmolzen. Die so
erhaltene Schmelze wurde, nachdem sie durch Kühlluft im Schmelztiegel zur Erstarrung gebracht worden
war, aus dem Tiegel entfernt und nach erfolgter vollständiger Abkühlung von Schlacke gereinigt, in unregelmäßge
Teilchen von 12 bis 21 mm Größe zerkleinert und in einer Stabmühle 2 Stunden pulverisiert. Das in einer
Menge von 5 kg der Stabmühle entnommene Pulver A1 hatte die folgende auf die Korngröße bezogene Zusammensetzung
:
0,250- 0,149- 0,062- 0,053-A' 3^ 0,149 0,062 0,053 0,045
_ 20794 11,60 22,54 44,92
Das nach der Entnahme der ersten 5 kg an Pulver A1
in der Stabmühle verbliebene Pulver wurde eine weitere Stunde gemahlen (Gesamtmahldauer = 3 Stunden), woraufhin
ein Pulver B1 mit der nachstehenden auf die Korngröße bezogene Zusammensetzung erhalten wurde:
0,250- 0,149- 0,062- 0,053- 0,045-0,149 0,062 0,053 0,045 0,037
% — 1,0 5,8 7,4 85,8
Auf beide Pulver A* (5 kg) und Pulver B1 (5 kg) wurde
jeweils in einem Mischer eine Lösung aus 0,2 kg Ceriumnitrat
Ce(N03)36H20 in 0,2 kg Wasser gesprüht (1,29 .
Gew.-% metallisches Cerium auf das Endprodukt Kat. A' bzw. B1)-
Die jeweiligen Produkte A' und B! wurden getrennt in
kugelförmige Granulate mit einem Durchmesser von 0,75
bis 1 mm granuliert, die Granulate in einem Elektroofen zum Vortrocknen bei 1500C und zwecks nachfolgendem
Sintern im gleichen Ofen bei 1350 C behandelt. Beide Katalysatoren, d.h. Kat. A1 (aus herkömmlichem
Pulver hergestellt) und Kat. B1 (hergestellt aus dem erfindungsgemäß verwendeten feinen Pulver) wurden in
einem Versuchsreaktor getestet, wobei die in Figur 2 aufgezeigten Daten erhalten wurden, die sich, bedingt
durch labortechnische Gegebenheiten, auf 2 kugelförmige
Katalysatoren mit jeweils einem Durchmesser von 0,7 bis 1 mm beziehen.
Die Messungen der katalytischen Aktivität wurden jeweils unter den gleichen Versuchsbedingungen wie im
obengenannten Beispiel 1 ausgeführt, nämlich:
Katalysatorvolumen 5 cc
Gewicht 12,10 g
Druck 315 bar
Raumgeschwindigkeit 20,000 H~1
Zugeführtes Gas H2:N2 = 3:1
Wie aus Kurven Kat. A1 und Kat. B1 der Figur 2 zu ersehen
ist, zeigt der Katalysator B' (hergestellt aus dem erfindungsgemäßen feinen Pulver) gerade in dem in
Ammoniakreaktoren, insbesondere in den obenerwähnten Axial-Radial-Reaktoren häufiger angewandten Temperaturbereich,
nämlich 35O°C bis 4500C, eine höhere Aktivität
als der Katalysator A1 (hergestellt aus herkömmlichem Pulver).
Beispiel 2 aus der Anmeldung Nr. 3001793 der Anmelderin wurde folgendermaßen wiederholt:
Auf 2,8 kg des aus der Stabmühle gemäß obigem Beispiel 2 erhaltenen Pulvers des Katalysators A1 mit der
gleichen.auf die Korngröße bezogenen Zusammensetzung
(A1) des Beispiels 2 wurde eine Lösung aus 0,2 kg Ceriumnitrat in 0,1 kg Wasser gesprüht, so daß der
Gehalt an metallischem Ce im Endprodukt Af ' 2,3 Gew.-%
betrug.
Dieses Katalysatorpulver A1' hatte offensichtlich die
gleiche Zusammensetzung,in Bezug auf Korngröße,wie der
Katalysator von Beispiel 2, es unterscheidet sich von ihm lediglich durch einen höheren Gehalt an Ce
(2,3% in A11 gegenüber 1,29% in A1). 2,8 kg des Pulvers
Bf (gemäß obigem Beispiel 2 durch Fortsetzung des Mahlvorganges
um mindestens eine weitere Stunde hergestellt) mit der gleichen Zusammensetzung, in Bezug auf Korngröße,
B1 des genannten Beispiels 2 wurde ebenfalls mit einer Lösung aus 0,2 kg Ceriumnitrat in 0,1 kg
Wasser behandelt, so daß ein Gehalt von 2,3 Gew.-% an metallischem Cerium im Endprodukt (B11) vorlag. Die Herstellung
der Katalysatoren A'· und B'' erfolgte durch
Tablettierung, Trocknen bei 1500°C und Sintern des Pulvers A'1, bzw. B11 bei 135O°C in Argonatmosphäre.
Unter Einhaltung der gleichen Arbeitsbedingungen wie in Beispiel 2 wurden die Messungen der Katalysatoraktivität
vorgenommen, die eine in qualitativer und quantitativer Hinsicht ein dem Beispiel 2 ähnliches Verhalten
ergaben, insofern als der Katalysator B11 (hergestellt
aus feinem Pulver mit einem Gehalt von 2,3% an metallischem Cerium) eine höhere Aktivität als der
Katalysator A1' (aus herkömmlichem Pulver mit dem
gleichen (2,3%) Gehalt an Ce) aufwies.
Beispiel 3 der obengenannten Patentanmeldung der Anmelderin wurde wiederholt, d.h. 5 kg des Pulvers A1
gemäß obigen Beispiel 2 wurden mit 0,1 kg Ceriumni-
tratlösung in 0,2 kg Wasser behandelt, so daß ini nach
erfolgtem Tablettieren, Trocknen und Sintern von 3,5 kg des Pulvers A1 mit der auf die Korngröße bezogenen
Zusammensetzung nach Beispiel 2 unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 2 und nach Fortsetzung des
Mahlvorgangs um mindestens eine weitere Stunde bis zum Erhalt des Pulvers B1 des Beispiels 2 erhaltenen Endprodukt
(Kat. A11) ein Gehalt von 0,64% metallisches
Cerium festgestellt wurde. Auf dieses Pulver B1 wurde eine Lösung aus 0,1 kg Ceriumnitrat in 0,2 kg Wasser
gesprüht, so daß sich ein Gehalt von 0,64% metallisches Cerium im nach erfolgtem Tablettieren, Trocknen bei
1500C und Sintern bei 13500C in Argonatmosphäre erhaltenen
Endprodukt (Kat. B'1') ergab.
An beiden Katalysatoren Kat. A111 und Kat. B111 wurden
Versuchstests unter den Arbeitsbedingungen von Beispiel 2 ausgeführt, und man stellte fest, daß der Katalysator
B1 " eine höhere Aktivität als der Katalysator
Atn aufwies, obwohl der Katalysator B111 die gleiche
endgültige Zusammensetzung wie der Katalysator A1"
hatte, sich von diesem aber lediglich durch eine andere Korngröße unterschied.
Beispiel 5 - Messungen der Merkmale Nach erfolgter Messung der Aktivität und Passivierung
mittels eines 0,1% Sauerstoff enthaltenden Stickstoffstroms wurden an den katalytischen Kugeln der verschiedenen
Katalysatoren, nämlich Kat. A und Kat. B gemäß dem Beispiel 1 die Gesamtporosität und die Gesamtober-
30 fläche festgestellt.
Die Ergebnisse sind im folgenden aufgezeigt:
Volumen der Poren mit Radien zwischen
50.1O4* 7.5104A ml/100 g
35 7-5000 +37,5 Ä ml/100 g Gesamtporosität ml/100 g
Gesamtoberfläche m /g
| Pulvertyp A | Pulvertyp B |
| 0,6 | 1,43 |
| 10,9 | 11,60 |
| 11,5 | 13,03 |
| 12,8 | 12,7 |
Leerseite
Claims (2)
1) Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren für die
heterogene Synthese, insbesondere für die Ammoniaksynthese, wobei ein Gemisch aus Magnetit und Promotoren,
hauptsächlich Calcium-, Magnesium-, Aluminium-, Kalium- und Siliziumoxid hergestellt, das so erhaltene Gemisch
bei mindestens 16OO°C geschmolzen, die Schmelze
luftgekühlt, der Klumpen von Schlacke gereinigt und zerkleinert, die auf diese Weise erhaltene Masse in einer
Stabmühle gemahlen, gegebenenfalls mit einem Bindemittel und Wasser behandelt, das entsprechende Pulver in einer
Tellertablettiervorrichtung tablettiert wird, die so erhaltenen Kugeln bei 1OO°C bis 15O°C getrocknet und
schließlich bei 12OO°C bis 135O°C in Argonatmosphäre gesintert
werden, dadurch gekennzeichnet
, daß das Mahlen der nach der Zerkleinerung der Klumpen erhaltenen Masse bis zum Erhalt eines Mindestgehalts
von 80% an feinem Pulver mit einer Korngröße von 0,045 bis 0,037 mm . weitergeführt wird und
dieses Pulver gesammelt und nach einer eventuellen Behandlung tablettiert, getrocknet und gesintert wird.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet , daß das feine Pulver in
einer wäßrigen Ceriumlösung behandelt wird.
01
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