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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Absaugen von Farbnebeln aus Farbspritzräumen, mit einem allein bodennah und rückseitig angeordnete Ansaugöffnungen sowie berieselungsfreie Außenwände aufweisenden, kastenförmigen Gehäuse, einem darin untergebrachten Ventilator mit Antriebsmotor und nach außen führendem Luftauslaßstutzen, sowie mit zwischen den Ansaugöffnungen und dem Ventilator angeordneten Trockenfilterflächen.
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Farbnebel-Absaugvorrichtungen obiger Art sind z. B. durch die AT-PS 3 31 944 und das DE-GM 81 03 732 bekannt. Sie werden regelmäßig mit der offenen Rückseite ihres Gehäuses in kurzem Abstand von der Wand des Farbspritzraumes aufgestellt, so daß die abzusaugende, Farbnebel od. dgl. Verunreinigungen oder Dämpfe enthaltende Luft der Absaugvorrichtung sowohl bodennah als auch rückseitig zuströmt, um alsdann die in der Vorrichtung vorhandenen Trockenfilterflächen, zumeist in der Form von Faservliesen, zu durchströmen, bevor sie in den Ventilator gelangt. Um eine hinreichende Farbnebelabscheidung zu erzielen, muß bei der bekannten Vorrichtung dieser Art die zu reinigende Luft auf verhältnismäßig langem Weg an im kastenförmigen Gehäuse der Vorrichtung eingebauten Leitblechen und auch vergleichsweise verwinkelt angeordneten Filterflächen vorbeigeführt werden. Dennoch läßt die Abscheideleistung der bekannten mit Trockenfilterflächen versehenen Farbnebel-Absaugvorrichtungen noch zu wünschen übrig.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine mit Trockenfilterflächen versehene Farbnebel-Absaugvorrichtung zu schaffen, die eine noch wirksamere Abscheidung von Farbnebeln oder sonstigen Luftverunreinigungen ermöglicht und die noch dazu von vergleichsweise einfacher Bauart und kostensparendem Herstellungsaufwand ist. Diese Aufgabe wird bei der Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Gehäuse unterhalb der Trockenfilterflächen unmittelbar hinter und oberhalb der bodennahen Ansaugöffnungen und zu diesen längsverlaufend Spritzrohre einer an sich bekannten Wasserumwälzeinrichtung angeordnet sind, die einen unmittelbar hinter den bodennahen Ansaugöffnungen gelegenen Sprühwasservorhang erzeugen. Auf diese Weise kommt man zu einer kombinierten Trocken-Naß-Filterung bei solchen Farbnebel-Absaugeinrichtungen, wobei wesentlich ist, daß die Naßabscheidung mit einem vergleichsweise dünnen, unmittelbar hinter den bodennahen Ansaugöffnungen gelegenen Sprühwasservorhang erfolgt, so daß die davon in größerem Abstand dahinter angeordneten Trockenfilterflächen, die in der Regel aus entsprechenden Faservliesplatten bestehen, nicht nennenswert von der in der Absaugluft vorhandenen Restfeuchtigkeit beaufschlagt werden, sondern praktisch trocken bleiben und damit die Trockenfilterung der Absaugluft wirksam anhält. Wie sich gezeigt hat, können mit dieser kombinierten Trocken-Naß-Filterung die behördlich vorgeschriebenen Grenzwerte für die schädlichen Abgas-Stoffe in fester wie auch dampf- oder gasförmigem Zustand erheblich unterschritten werden.
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Durch die DE-PS 8 88 379 sowie die DE-OS 25 28 280 sind Farbnebel-Absaugvorrichtungen bekannt, die ausschließlich nach dem Naßabscheideprinzip arbeiten. Für diese Vorrichtungen ist wesentlich, daß sie dem Farbspritzstand zugewandte Außenwände besitzen, die von Spülwasser berieselt werden. Solche Naßabscheide-Filteranlagen arbeiten mit verhältnismäßig großem Wasserumsatz, so daß sie auch entsprechend große bzw. hohe Wasserauffangwannen erfordern. Mit ihrem vergleichsweise hohen Wasserstand verhindern sie, daß mit ihnen die vor allem mit den abzuscheidenden Belastungs- bzw. Verunreinigungsstoffen behafteten bodennahen Partien im Farbspritzraum wirksam abgesaugt werden können. Bei der Vorrichtung nach der DE-OS 25 28 280 ist auch noch hinter der Wasserberieselungswand und dem unteren Durchströmungsspalt für die Absaugluft in größerem Abstand und vergleichsweise nahe den Absaugventilatoren ein Wasserschleier angeordnet, dem seinerseits ein Tropfenabscheider nachgeschaltet ist, der zu starke Wasseranteile in der Absaugluft verhindern soll. Dieser Tropfenabscheider ruft aber keine Trocken-Filterwirkung hervor, zumal um ihn herum ein vergleichsweise großer freier Durchtrittsquerschnitt für die Absaugluft vorhanden ist.
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Für Absaugvorrichtungen mit größerer Durchsatzleistung wird vorteilhaft von einer bekannten Vorrichtung ausgegangen, die einen einen Ventilator und den Antriebsmotor enthaltenden Gehäuseteil sowie beidseitig davon angeordnete, durch Trockenfilterwände vom Mittelteil-Inneren getrennte Gehäuseseitenteile aufweist, die rückseitig offen sind und Stützfüße aufweisen, zwischen denen sich die bodennahen Ansaugöffnungen befinden. Hierbei wird erfindungsgemäß eine zur Wasserumwälzeinrichtung gehörende Umwälzpumpe im Gehäusemittelteil untergebracht, während die Spritzrohre an den außen liegenden Unterkanten der Gehäuseseitenteile angebracht und durch hier angeordnete Spritzbleche nach außen abgedeckt sind, wobei zwischen den Stützfüßen der Seitenteile flachwannenartig ausgebildete Wasseraufnahmebehälter lose eingeschoben sind, in die zur Umwälzpumpe zurückführende Rückleitungen eintauchen. Hierdurch wird eine sehr wirksame kombinierte Trockenund Naßabscheidung der in der Absaugluft vorhandenen Farbnebel-Dämpfe o.dgl. erzielt, da der Sprühwasservorhang sich in vergleichsweise großer Länge über die gesamten bodennahen Ansaugöffnungen der Gehäuseseitenteile erstreckt. Letztere sind bodenblechfrei und enthalten vorteilhaft auswechselbare Trockenfilterkörper, die eine in Richtung der Gehäuselängserstreckung verlaufende Mittelachse besitzen und in Bezug darauf symmetrisch gestaltet sind. Diese Trockenfilterkörper sind vorzugsweise pyramidenstumpfartig geformt und liegen mit ihrer die Basisfläche bildenden Seitenöffnung dem Gehäusemittelteil zugewandt.
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Für kleinere Durchsatz- bzw. Abscheideleistungen genügt es, wenn die Gehäuseseitenteile nach Art eines dreieckigen Prismas geformt sind und zusammen mit dem Gehäusemittelteil ein Gehäuse von trapezförmig-prismatischer Gestalt ergeben, dessen größere Basisfläche die Gehäuserückseite bildet, wobei wegen der hier verringerten Anströmfläche für die zu filternde Absaugluft in der Rückwand sowie im Boden des Gehäusemittelteiles weitere Trockenfilterflächen vorgesehen sind.
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In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt
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Fig. 1 eine größere Ausführungsform der Absaugvorrichtung in der Vorderansicht,
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Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörende Draufsicht im Teilschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
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Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III und
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Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1, während
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Fig. 5 eine kleinere Ausführungsform in der Vorderansicht,
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Fig. 6 im Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 und
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Fig. 7 in der Draufsicht wiedergibt.
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Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Vorrichtung zum Absaugen von Farbnebeln besteht im wesentlichen aus einem dreiteiligen, kastenförmigen Gehäuse 1, nämlich aus den Gehäusemittelteil 1&min; und den beiden beidseitig dazu angeordneten Gehäuseseitenteilen 1&min;&min; und 1&min;&min;&min;. Im Gehäusemittelteil 1&min; ist in bekannter Weise ein Ventilator 2 mit einem nach außen führenden Luftauslaßstutzen 3 sowie dem Antriebsmotor 4 untergebracht. Der Motor 4 ist über den Kreilriementrieb 5 mit der Ventilatorwelle 2&min; verbunden, die über nicht näher dargestellte Gebläsemittel die beidseitig über Ansaugöffnungen 2&min;&min; axial in den Ventilator 2 zuströmende, gefiltere Luft über den Auslaßstutzen 3 radial nach außen fördert.
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In den quaderförmig gestalteten Gehäuseseitenteilen 1&min;&min;, 1&min;&min;&min; sind jeweils auswechselbare Trockenfilterkörper 6 untergebracht, die eine in Richtung der Gehäuselängserstreckung verlaufende Mittelachse besitzen und in Bezug darauf symmetrisch gestaltet sind. Vorzugsweise sind diese Trockenfilterkörper 6 pyramidenstumpfartig geformt. Sie liegen mit ihrer die Basisfläche bildenden Seitenöffnung 6&min; dem Gehäusemittelteil 1&min; zugewandt und sind von diesem vorzugsweise noch durch ein feines Endfilter 7 getrennt. Die Filterkörper 6 sind also jeweils aus vier trapezförmigen Flächen 6&min;&min; zusammengesetzt, die vorzugsweise aus Faservliesplatten bzw. -matten bestehen und in einem entsprechenden Rahmengestell leicht auswechselbar gehaltert sind. Die Gehäuseseitenteile 1&min;&min; und 1&min;&min;&min; sind an ihren Rückseiten 8 und im Bereich ihrer Böden 9 offen, während ihre Seitenwände 10 und Vorderwände 11 jeweils aus dünnen, leicht zu entfernenden oder aufklappbaren Blechen bestehen, die sich zwischen den senkrechten Gestellpfosten 12 erstrecken.
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Die vorgesehene Wasserumwälzeinrichtung für die Naßfilterung der abzusaugenden Farbnebelluft besteht im wesentlichen aus der Wasserumwälzpumpe 13 und den mit ihr verbundenen Spritzrohren 14, den Wasseraufnahmebehältern 15 und den in letztere eintauchenden, flexiblen Rückleitungen 16. Die Wasserumwälzpumpe 13 wird vorteilhaft durch den Antriebsmotor 4 für den Ventilator 3 über ein geeignet ausgebildetes Zwischengetriebe 13&min; angetrieben. Die Spritzrohre 14 sind an den außenliegenden Unterkanten der Gehäuseteile 1&min;&min;, 1&min;&min;&min; angebracht und sind hier durch Spritzbleche 17 nach außen abgedeckt. Unter diesen Spritzrohren 14 und zwischen den die unteren Enden der senkrechten Pfosten 12 bildenden Stützfüße 12&min; sind die Wasseraufnahmebehälter 15 lose eingeschoben. Sie haben eine flachwannenartige Form und dienen zur Aufnahme des aus den Spritzrohren 14 kommenden Sprühwassers, das einen entsprechenden Sprühwasservorhang unmittelbar hinter den bodennahen Ansaugöffnungen 18 der Gehäuseseitenteile 1&min;&min;, 1&min;&min;&min; erzeugt. Hierdurch wird praktisch die gesamte bodennah abgesaugte, mit Farbnebeln od.dgl. Dämpfen behaftete Ansaugluft einer wirksamen Naßfilterung unterworfen, wobei der größte Teil der Farbnebel bzw. Dämpfe bereits abgeschieden wird und in die Wasseraufnahmebehälter 15 gelangt. Danach strömt die so vorgefilterte Ansaugluft zusammen mit der auch über die Rückseite 8 anströmenden Luft über die Trockenfilterkörper 6 und von da aus weiterhin durch die Feinfilter 7 dem Gehäusemittelteil 1&min; zu, wo sie von dem Ventilator 2 über den Auslaßstutzen 3 nach außen gefördert wird. Es versteht sich, daß dabei eine entsprechende Frischluftmenge dem betreffenden Farbspritzraum an anderer Stelle laufend zugeführt wird, um eine entsprechende Luftströmung aufrechtzuerhalten.
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Bei der für kleinere Durchsatzleistungen bestimmten, in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Absaugvorrichtung sind in dem Gehäusemittelteil 1&min; wiederum der Ventilator 2 mit Luftauslaßstutzen 3, Antriebsmotor 4, Wasserumwälzpumpe 13 und Getriebe 13&min; untergebracht. Weiterhin ist das Gehäusemittelteil 1&min; auch hier mit einem Boden 19 versehen, und nach vorn durch ein Türblech 20 abgedeckt, das zur allfälligen Inspektion oder Wartung der im Gehäusemittelteil 1&min; untergebrachten Teile geöffnet werden kann. Anders als bei der großen Ausführungsform sind hier noch sowohl in der Rückwand 8&min; als auch in dem mit einer entsprechenden Öffnung 19&min; versehenen Boden Trockenfilterflächen 21, 22 vorgesehen, die die Ansaugluft passieren muß, bevor sie in den Ventilator 2 gelangt.
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Weiterhin sind hier die Gehäuseseitenteile 1&min;&min;, 1&min;&min;&min; verkürzt ausgebildet, nämlich nach Art eines dreieckigen Prismas geformt, so daß sie zusammen mit dem Gehäusemittelteil 1&min; das insbesondere aus Fig. 7 erkennbare Gehäuse von trapezförmig-prismatischer Gestalt ergeben, dessen größere Basisfläche die Gehäuserückseite 8&min; bildet. Die Böden und Rückseiten 8&min;&min; der Seitenteile 1&min;&min; bzw. 1&min;&min;&min; sind wiederum frei von Abdeckblechen, also offen. An ihren äußeren Unterkanten sind die Spritzrohre 14 vorgesehen, die durch die Spritzbleche 17 teilweise nach außen abgedeckt sind und einen entsprechenden Sprühwasservorhang hinter den zwischen den Stützfüßen 12&min; gelegenen bodennahen Ansaugöffnungen 18 erzeugen. Wie Fig. 5 zeigt, erstrecken sich die Spritzrohre 14 und ihr Abdeckblech 17 auch über die vordere Unterkante des Gehäusemittelteils 1&min;. Dementsprechend groß ist auch die unterhalb der Spritzrohre 14 vorhandene Flachwanne 15 ausgebildet, die seitlich zwischen den Stützfüßen 12&min; hindurch leicht ein- bzw. herauszufahren ist. Über die flexible Leitung 16, die in die Flachwanne 15 eintaucht, kann das Umwälzwasser zur Pumpe 13 zurückgefördert werden.
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In beiden Fällen sind die Flachwannen 15 vorteilhaft mit schräg nach innen und oben verlaufenden Seitenwänden 15&min; versehen, damit die anströmende, mit Farbnebeln behaftete Luft einen geringeren Strömungswiderstand vorfindet und weitestgehend turbulenzfrei bleibt.