DE320195C - Ventillose Kolbenschmierpumpe - Google Patents

Ventillose Kolbenschmierpumpe

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DE320195C
DE320195C DE1914320195D DE320195DD DE320195C DE 320195 C DE320195 C DE 320195C DE 1914320195 D DE1914320195 D DE 1914320195D DE 320195D D DE320195D D DE 320195DD DE 320195 C DE320195 C DE 320195C
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DE
Germany
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piston
lubrication pump
valveless
stroke
cylinder
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Expired
Application number
DE1914320195D
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English (en)
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CHARLES ZEYEN ROUARD
Original Assignee
CHARLES ZEYEN ROUARD
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Ventillose Kolbenschmierpumpe. Es sind ventillose Kolbenschmierpumpen mit drehbarem Kolben und Aussparungen oder Abflachungen in der Kolbenoberfläche bekannt, bei denen sich der Kolben vollständig und stetig im gleichen Sinne um seine Achse dreht, wobei die Aussparungen des Kolbens abwechselnd die Saug- und Druckleitung mit dem Zylinderraum verbinden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Antriebsvorrichtung für derartige Schmierpumpen, die sich von den Antriebsvorrichtungen bekannter ähnlicher Kolbenschmierpumpen dadurch vorteilhaft unterscheidet, daß bei ihr weder Federn. noch Zahnräder, Nocken oder andere empfindliche Teile, die bei schnellem Gange verschleißen könnten, verwendet sind. Vielmehr besteht die Vorrichtung im wesentlichen nur aus einem kräftig gebauten Hauptkörper, der in zwei sehr kräftigen Führungen mit großen Berührungsflächen gleitet und nicht erneuert zu werden braucht, wie dies erfahrungsgemäß bei den empfindlichen Bestandteilen der bekannten Vorrichtungen häufiger der Fall ist. Dabei ist die Bewegung der neuen Vorrichtung eine mathematisch genaue und kann niemals aus ihrer Bahn abweichen, d. h. die. Aussparung des Kolbens verhält sich stets so, daß die Kanalmündungen stets voll geöffnet sind, was.bei anderen Vorrichtungen häufig schon nach einigen Betriebswochen nicht mehr der Fall ist. In der Zeichnung ist Fig. i ein Querschnitt durch die Schmierpumpe nebst Ölbehälter, Fig. 2 der Grundriß dazu, Fig. 3 ein Querschnitt, entsprecend Fig. r bei entgegengesetzter Hubstellung,' Fig. 4 eine Seitenansicht auf einen Teil der Schmierpumpe.
  • Fig. 5 bis 8 zeigen eine schematische Darstellung der vier Hauptlagen des Kolbens. An dem Ölbehälter i von rechteckiger Grundrißform sind an einer Wand 2 die Kolbenschmierpumpen in beliebiger Anzahl nebeneinander angeordnet. In der Zeichnung ist nur eine Pumpe dargestellt. Der Antrieb sämtlicher Kolben dieser Pumpen erfolgt von einer wagerechten Welle 3 aus, welche mittels exzentrischer Zapfen q. in den Wänden des Gefäßes gelagert ist. Die Welle 3 erteilt dem sie fast auf die ganze Länge umschließenden Körper 5 eine gleichzeitig kreisende und hin und her gehendeBewegung. Diese letztere wird dadurch bewirkt, daß der Körper 5 oben und unten mit unter .45° schräg gerichteten Ansätzen 6 versehen ist, die an ortsfesten Gleitstücken 7 geführt werden. Aus den beiden verschiedenen Bewegungen ergibt sich für einen Punkt auf der der Pumpe zugewendeten lotrechten Fläche 8 des Körpers 5 eine in dieser Fläche verlaufende Kreisbewegung zugleich mit einer um die Exzentrizität der Welle 3 in Richtung des Pumpenkolbens hin und her gehenden Bewegung. Diese eigenartige Bewegung des Körpers 5 wird auf die einzelnen Pumpenkolben 9 übertragen. Zu diesem Zwecke ist das dem Körper 5 zugewendete Ende des Kolbens 9 mit einer Scheibe io versehen, in der sich eine zu der Kolbenachse exzentrische Bohrung befindet, in die ein an der Fläche 8 des Körpers 5 sitzender Zapfen i eingreift. Die Scheibe io liegt mit ihrer Stirnfläche auf der Fläche 8 auf. Um sie und mit ihr den Kolben 9 an dem Körper 5 zu halten, ist eine mit Ausschnitt versehene Platte 12 im Abstande der Scheibenstärke vorgelagert, so daß die Scheibe 1o zwischen der Fläche 8 und der Platte 12 kreisen kann. Infolge der exzentrischen Anordnung des Zapfens ii kann jedoch die Scheibe nicht aus der Öffnung der Platte 12 heraustreten, wird also in beiden Richtungen von dein Körper 5 geführt. Hieraus ergibt sich für den Kolben 9 eine gleichmäßig hin und her gehende und- fortschreitend kreisende Bewegung.
  • Der Kolben 9 jeder einzelnen Pumpe bewegt sich in dem Zylinder '13, an welchen sich unten das Saugrohr 14 und oben das Druckrohr 15 anschließt. Das angesaugte und durch die Druckleitung --eitergeförderte C51 gelangt durch die Kanäle 16, 17, 18 an einem Schauglase i9 vorbei zu einer zweiten Pumpe mit dem Kalben 2o, -welche das Öl irn gleichen liaße durch die Druckleitung 21 zur Schmierstelle weiterfördert. Die beiden Kolben 9 und 2o liegen in gleicher Achse und sind als Stufenkolben ausgebildet. In dein Zylinder 13 arbeitet der aus der Differenz der beiden Kolbenquerschnitte gebildete Ringkolben, in dem Zylinder 22 dagegen der volle kleine Kolben 20.
  • Die Wirkungsweise der beiden Kolben möge an Hand der schematischen Darstellungen (Fig. 5 bis 8) erläutert -werden.
  • Fig. 5 zeigt im Sinne der Fig. i die rechte Hubendstellung des Kolbens, Fig. 6 die Stellung nach dem ersten Viertel des Hubes, Fig. 7 die Stellung in der linken Hubendlage, und Fig.8 die Stellung nach drei Viertel des Hubes.
  • In Fig. 5 beginnt der Saughub. Der Kolben geht von rechts nach links. In dem ringförmigen Raume des Zylinders 13 bildet sich eine Luftverdünnung. Damit das Öl durch die Saugleitung 14 eindringen kann, muß zu Beginn des Saughubes die an dem Kolben vorgesehene Abflachung 23 so stehen, daß sie eine Verbindung zwischen der Saugleitung und dem Zylinderinnern herstellt. Diese Lage des Kolbens ist in Fig. 5. dargestellt.
  • Während der Weiterbewegung des Kolbens nach links dreht sich auch die Abflachung 23 immer weiter, bis sie beim Hubwechsel (Fig. 7) so weit, gekommen ist, daß sie nunirehr die Verbindung zwischen der Druckleitung 15 und dem Zylinderinnern vermittelt. Je nach der Einstellung des Zylinders übernimmt sie ihre Rolle früher oder später. Jedenfalls muß sie die Verbindung zum mindesten auf den Teil des Druckhubes sichern; auf «-elchen der Kolben mit seiner Vorderkante die Saug- und Drucköffnung überdeckt, denn dieser Teil ist der eigentliche Förderhub. Gefördert -wird also nur die Menge, die der Hublänge von der rechten Kante der Saugöffnung bis zum rechten Hubende des Kolbens entspricht. Dieses Maß kann durch Verschieben des Zylinders 13 nach Belieben eingestellt werden.
  • Die Einstellung des Zylinders 13 geschieht mittels der Schraube 2q.. Die Druckleitung ist so ausgebildet, daß in jeder Stellung des Zylinders eine ungehinderte Förderung des (:;les stattfinden kann. Ein kleines Kugelventil 25 in der Druckleitung 15, 16 verhindert, daß sich die Leitung während des Stillstandes der Pumpe leert, wenn Kolben und Zylinder gerade so stehen, daß ein freier Durchgang möglich ist. Dies ist z. B. bei der Nullstellung der Fall, -wenn gar keine Förderung stattfinden soll.
  • Die zweite Pumpe mit dem Zylinder 22 und dem- Kolben 2o ist ebenso eingerichtet wie die erste Pumpe, nur ist die Verstellbarkeit hier entbehrlich. Der Kolben 2o besitzt ebenfalls an einer Stelle eine Abflachung 26, die so liegt und wirkt, daß sie beim Saughub den Zylinder 22 mit der Saugleitung, beim Druckhube dagegen mit der Druckleitung 2i in Verbindung setzt. Während der Bewegung des Kolbens 2p von rechts nach links füllt sich der Zylinderraum mit Öl. Der Kolben dreht sich gleichzeitig und beim Beginn des Druckhubes öffnet sich durch die Abflachung 26 die Druckleitung.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Ventillose Koibenschmierpumpe mit drehbarem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Pumpenkolben (9, 2o) durch einen auf -einer Exzenterwelle (3) sitzenden Körper (5) erfolgt, der auf der Welle um die Hublänge hin und her wandert, derart, daß er eine zweifache kreisende Bewegung ausführt, von denen die eine zum Hin- und Herschieben, die andere zum Drehen des Kolbens benutzt wird.
  2. 2. Ventillose Kolbenschmierpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (5) mit oberen und unteren, unter 45' gegen die. Achse geneigten Führungsschienen - (.) versehen ist, die an ortsfesten Schienen (7) gleiten und dadurch die hin und her gehende Bewegung des Körpers auf der Exzenterwelle (3) herbeiführen.
  3. 3. Ventillose Kolbenschmierpumpe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Antriebsende des Kolbens (9, 2o) eine exzentrische Scheibe (io) sitzt, die an einer ebenen Stirnfläche (8) des Antriebskörpers (5) anliegt und auf dieser Fläche durch einen Exzenterzapfen. (ii) gedreht wird, wobei eine vorgelagerte, mit Durchtrittsöffnung für den Kolben versehene Platte (12) die Scheibe (io) an der Fläche (8) festhält.
DE1914320195D 1913-08-04 1914-06-11 Ventillose Kolbenschmierpumpe Expired DE320195C (de)

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BE320195X 1913-08-04

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ID=3867683

Family Applications (1)

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DE1914320195D Expired DE320195C (de) 1913-08-04 1914-06-11 Ventillose Kolbenschmierpumpe

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DE (1) DE320195C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023278B (de) * 1953-08-03 1958-01-23 Bosch Gmbh Robert Schmierpumpe mit Handantrieb durch Kurbel und einem um seine Achse drehbaren und gleichzeitig axial hin- und herbewegbaren, mit Steuerflaechen und/oder -nuten Saug- und Druckwege steuernden Foerderkolben
US6940676B1 (en) 2000-06-07 2005-09-06 Quantum Corporation Triple push-pull optical tracking system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023278B (de) * 1953-08-03 1958-01-23 Bosch Gmbh Robert Schmierpumpe mit Handantrieb durch Kurbel und einem um seine Achse drehbaren und gleichzeitig axial hin- und herbewegbaren, mit Steuerflaechen und/oder -nuten Saug- und Druckwege steuernden Foerderkolben
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