DE3201979C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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- B23K9/20—Stud welding
- B23K9/205—Means for determining, controlling or regulating the arc interval
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schweißvorrichtung zum Aufschweißen
mindestens eines eine Zündspitze aufweisenden Bolzens oder der
gleichen auf ein Werkstück, mit einem in bezug auf das Vorrich
tungsgehäuse verschiebbar gelagerten, einen Bolzenhalter tragen
den, im Entladestromkreis eines Schweißkondensators liegenden
Kolben, der durch den Anker eines Elektromagneten in axialer
Richtung auslenkbar ist, und einen den Schweißvorgang unter
Steuerung eines Steuerstromkreises einleitenden Betätigungs
mechanismus.
Eine derartige Schweißvorrichtung ist aus der CH-PS 5 36 162 be
kannt. Diese weist einen Bolzenhalter und einen Elektromagnet
auf, dessen topfförmiger Anker über eine Druckfeder mit dem
Bolzenhalter bewegungsverbunden ist. Wird der Magnet erregt,
so wird gleichzeitig mit dem Magnetanker auch der Bolzenhalter
auf das Werkstück zu in Bewegung gesetzt. Sobald das vordere
Ende des Bolzens nahe genug an das Werkstück gekommen ist, daß
die Feldstärke im Bereich zwischen dem Bolzen und dem Werkstück
zur Zündung eines Lichtbogens ausreicht, wird ein Entladestrom
kreis eines Schweißkondensators geschlossen und der Bolzen im
Lichtbogen mit dem Werkstück verschweißt.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß der Schweißbolzen nicht
auf das Werkstück aufgesetzt werden kann, um den Schweißpunkt
genau zu fixieren, da beim Aufsetzen des Bolzens auf das Werk
stück ein Schweißvorgang ausgelöst würde.
Ferner ist aus der DE-OS 28 37 450 eine Schaltungsan
ordnung zum Steuern eines Bolzenschweißgerätes bekannt,
bei welcher im Schweiß-Stromkreis ein von einer Steuer
elektronik angesteuerter Thyristor liegt. Auch bei dieser
Schweißvorrichtung muß der Schweißbolzen vor dem Schweiß
vorgang vom Werkstück abgehoben sein, damit die Zünd
spannung des Thyristors unterschritten wird, und der
Thyristor erst nach dem Auftreffen des Schweißbolzens
auf das Werkstück gezündet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schweiß
vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher
die Bolzenspitze auf das Werkstück aufgesetzt werden kann,
ohne das selbsttätig ein Schweißvorgang ausgelöst wird.
Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Da die Auslösung eines Schweißvorgangs einen
Kontakt des im "Abfrage"-Steuerstromkreis liegenden Bol
zens mit dem Werkstück voraussetzt, ist jede Gefährdung
der Bedienungsperson ausgeschaltet. Letztere ist im
ungünstigsten Fall bei unsachgemäßer Handhabung der
Vorrichtung nur der Lichtbogenspannung von ca. 20 V
ausgesetzt. Dieses Aufsetzen des Bolzens auf das Werk
stück vor dem Aufschweißen macht in einfachster Weise
auch eine genaue Bolzenpositionierung möglich. Außer
dem können mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
nunmehr auf einfache Weise Bolzen beliebiger Länge
auf ein Werkstück aufgeschweißt werden. In sehr vor
teilhafter Weise läßt sich die erfindungsgemäße Vor
richtung auch zum Anschweißen von Bolzen oder derglei
chen an unter Wasser befindliche Werkstücke einsetzen.
Da die dem Schlagbolzen zugeordnete Feder bei der er
findungsgemäßen Vorrichtung nur die Aufgabe hat, den
Schlagbolzen nach jedem Schweißvorgang in die Ausgangs
position zurückzuführen, kann sie sehr schwach dimensio
niert sein. Das bei der bekannten Vorrichtung erforder
liche anstrengende und umständliche Spannen der den
Schlagbolzen und damit den Kolben beaufschlagenden,
sehr stark bemessenen Feder entfällt. Statt dessen sorgt
der Elektromagnet für eine kräftige Beaufschlagung
des Kolbens und ermöglicht so den Einsatz der Vorrichtung
auch für schwieriger zu schweißende Materialien, wie
Aluminium und Messing.
Als sehr vorteilhaft hat es sich erwiesen,
wenn in weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, die mit das Ausrichten des Bolzens
auf das Werkstück erleichternden Füßen ausgerüstet ist,
zumindest die äußeren mit dem Werkstück in Berührung
gelangenden Enden der Füße aus elektrisch iso
lierendem Material bestehen bzw. von diesem umhüllt
sind. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß aus dem
Spannungsabfall im Werkstück im Umgebungsbereich
des aufzuschweißenden Bolzens nicht zwischen den Füßen
hohe Ströme fließen und zu einem Abbrand der Fußenden
führen können, wie dies bei der herkömmlichen Vorrich
tung zwangsläufig der Fall ist, da die Füße dort im
"Abfrage"-Steuerstromkreis liegen müssen.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schweißvorrichtung
sind im Gegensatz zur herkömmlichen Vorrichtung auch Bolzen
oder dergleichen mit mehreren Zündspitzen auf ein Werk
stück aufschweißbar. Es ist lediglich für eine einwand
freie Auflage aller Zündspitzen auf dem Werkstück vor Aus
lösung des Schweißvorgangs Sorge zu tragen. Als beson
ders zweckmäßig hat es sich zu diesem Zweck in weiterer
vorteilhafter Ausbildung der Vorrichtung nach der Erfin
dung herausgestellt, wenn der Bolzenhalter zweiteilig
ausgebildet ist und der eine Halteteil mindestens zwei
Bolzenaufnahmen aufweist und über ein Gelenk oder der
gleichen mit dem anderen Halterteil verbunden ist,
das in ein mit dem Kolben verbindbares Einspannstück
ausläuft. Beim Aufsetzen der Vorrichtung auf das Werk
stück erleichtert das Gelenk die Sicherstellung der er
forderlichen einwandfreien gleichzeitigen Auflage und
Kontaktgabe der Bolzen oder dergleichen auf der Werkstück
oberfläche. In diesem Fall fließt der hohe Schweißstrom
über das Gelenk, das entsprechend ausgebildet und bemes
sen sein muß.
Als besonders zweckmäßig hat es sich dabei erwie
sen, wenn beide Halterteile über ein flexibles Kabel
elektrisch leitend verbunden sind. In diesem Fall kann
ein einfach ausgebildetes Gelenk verwendet werden, das
nicht im Hinblick auf hohe Strombelastungen konstruiert
ist.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beschreibung
und den Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 einen Schaltplan zur Veranschaulichung
des Aufbaues und der Wirkungsweise der
Schweißvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen pistolenartig
ausgebildeten Teil der Schweißvorrich
tung,
Fig. 3 eine Einzelheit der Fig. 2, in ver
größertem Maßstab,
Fig. 4 die Ausbildung eines zweiteiligen Bolzen
halters,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Bolzenhalter
nach Fig. 4, und
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen abgewandelten
Bolzenhalter für das gleichzeitige Auf
schweißen von drei Bolzen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfaßt die
erfindungsgemäße Schweißvorrichtung ein pistolenartig
ausgebildetes und von der Bedienungsperson erfaßbares
Vorrichtungsgehäuse 1 mit einem Griff 2. Ein Kolben 3
ist im Vorrichtungsgehäuse 1 axial verschiebbar gelagert.
Am aus dem Vorrichtungsgehäuse herausragenden Ende
des Kolbens 3 ist über eine Spannmutter 4 ein Bolzen
halter 5 festgelegt, der an seinem freien Ende durch
Anordnung mehrerer Schlitze 6 mit nachgiebigen Hal
tezungen 7 für das Erfassen eines in den Bolzenhalter
5 eingesetzten Bolzens 8 versehen ist. Der Bolzen 8
ist mit einer zentralen Zündspitze 9 zum Aufsetzen
auf ein Werkstück 10 versehen.
Zur Erleichterung des geraden Aufsetzens des
Bolzens 8 auf das Werkstück 10 sind am Vorrichtungs
gehäuse 1 sich parallel zur Achse des Kolbens 3 er
streckende Füße 11 angeordnet, von denen in Fig. 2
der Einfachheit halber nur einer veranschaulicht ist.
Fig. 3 zeigt, daß jeder der Füße 11 an seinem äußeren
mit dem Werkstück 10 in Berührung gelangenden Ende
gegenüber dem Vorrichtungsgehäuse 1 elektrisch isoliert
ausgebildet ist. Dies kann im einfachsten Fall dadurch
erreicht werden, daß die Enden der Füße aus elektrisch
isolierendem Material bestehen bzw. von diesem um
hüllt, sind. Es ist jedoch auch möglich, wie in der
Zeichnung veranschaulicht, ein metallisches Endstück
12 mit einem zentralen Vorsprung 13 zu versehen, der
mit dem übrigen Teil des Fußes 11 über eine Isolier
stoffmasse 14 in einem zentralen Sackloch 15 festgelegt
ist.
Koaxial zum Kolben 3 ist im Vorrichtungsgehäu
se 1 ein in bezug auf den Kolben 3 elektrisch isolierter
Schlagbolzen 16 axial verschiebbar gelagert. Auf dem
dem Kolben 3 zugewandten Ende des Schlagbolzens 16 sitzt
eine Muffe 17, an der das eine Ende einer den Schlag
bolzen in Richtung weg vom Kolben 3 beaufschlagenden
Feder 18 anliegt, die sich mit ihrem anderen Ende an
einer Stützscheibe 19 auf dem Kolben 3 abstützt. Der
Schlagbolzen 16 durchsetzt die Wicklung eines Elektro
magneten 20, der im Vorrichtungsgehäuse 1 fest angeordnet
ist. Zwischen die Stützscheibe 19 und einem Ring 21
an der Stirnseite des Elektromagneten 20 ist eine
Feder 22 eingeschaltet, die den Kolben 3 vom Elektroma
gneten 20 weg beaufschlagt.
Im Handgriff 2 des Vorrichtungsgehäuses 1
ist ein Schalter 23 vorgesehen, über den sich
ein "Abfrage"-Steuerstromkreis schließen und
ein Schweißvorgang auf nachstehend näher erörter
te Weise auslösen läßt. An den Schalter 23 sind
die beiden Leiter 24 und 25 angeschlossen. Durch
den Handgriff 2 ist ferner ein an den Kolben 3
angeschlossener, der Schweißstromzuführung dienen
der und entsprechend hoch belastbarer Leiter 26
hindurchgeführt. Ein weiterer Leiter 27 ist Be
standteil des Steuerstromkreises und steht in elek
trischer Verbindung mit dem Schlagbolzen 16. Der
Wicklung des Elektromagneten 20 sind zwei weitere
Leiter 28 und 29 zugeordnet. Um den Schweißstrom
kreis zu schließen, ist ferner ein mit dem Werkstück
10 verbundener Leiter 30 vorgesehen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, umfaßt die Schweiß
vorrichtung einen Geräteteil 31 mit Steckbuchsen
A, B für den Anschluß der den Schweißstrom übertra
genden Leiter 26 und 30 sowie Buchsen C bis G für
den Anschluß der Leiter 24, 25 und 27 bis 29. Im
Inneren des Geräteteils 31 befindet sich eine an
sich bekannte und nicht näher veranschaulichte
Gleichstromquelle 32, von der aus über einen Schal
ter 33 in bekannter Weise ein Schweißkondensator
34 aufladbar ist. Die Entladung des Schweißkondensa
tors 34 zur Durchführung eines Schweißvorganges er
folgt durch einen Thyristor 35, der über einen Vor
widerstand 36 und einen Kontakt 37 ansteuerbar
ist, der über die Buchse F und den Leiter 27 mit
dem Schlagbolzen in Verbindung steht. Im "Abfrage"-
Steuerstromkreis einer Steuerstromquelle 38 liegt
ein Steuerrelais 39. Ein zweiter Kontakt 40 des
Steuerrelais 38 stellt die Verbindung des zum Elektro
magneten 20 führenden Leiters 29 mit der Steuer
stromquelle 38 sicher.
Aus Fig. 1 ergibt sich folgende Arbeitsweise
der erfindungsgemäßen Schweißvorrichtung:
Wird der Schalter 23 angeschlossen, dann
fließt, ausgehend von der Steuerstromquelle 38 über
das Steuerrelais 39 und die Leiter 25, 24, 26 und
30 ein das Relais erregender Steuerstrom, vorausge
setzt, daß der Bolzen 8 mit seiner Zündspitze 9 in
elektrischen Kontakt mit dem Werkstück 10 gebracht
worden ist. Da der eine Pol der Stromquelle 38 über
die Buchse D und den Leiter 28 mit dem Elektroma
gneten verbunden ist, stellt der Kontakt 40 nach
Ansprechen des Steuerrelais 39 die Erregung des Elektro
magneten 20 über die Buchse E und den Leiter 29
sicher. Der Schlagkolben 16 des Elektromagneten
20 wird beschleunigt und prallt mit hoher Geschwin
digkeit auf das hintere Ende des Kolbens 3 auf.
Im Augenblick des Berührens des Kolbens 3 durch
den Schlagbolzen 16 gelangt die Steuerspannung
der Steuerstromquelle 38 über den Leiter 27,
die Buchse F, den Kontakt 37 und den Vorwiderstand
36 an den Thyristor, löst dessen Zündung und damit
den eigentlichen Schweißvorgang aus.
Um bei einem Schweißvorgang gleichzeitig zwei
oder mehr Bolzen auf dem Werkstück festzulegen, kann
der Bolzenhalter 5, wie in Fig. 4 bis 6 veranschau
licht, zweiteilig ausgebildet sein. Er umfaßt in die
sem Fall einen Halterteil 41 mit mindestens zwei
Bolzenaufnahmen 42. Dieser Halterteil 41 ist über
ein Gelenk 43 mit dem anderen Halterteil 44 verbunden.
Letzteres läuft in ein mit dem Kolben 3 über die Mutter
4 verbindbares Einspannstück 45 aus. Um zu vermeiden,
daß das Gelenk 43 mit Rücksicht auf die hohen zu über
tragenden Schweißströme eine Spezialausbildung erhal
ten muß, sind die beiden Halterteile 41 und 44 mitein
ander über ein flexibles Kabel 46 elektrisch leitend
verbunden.
Fig. 6 zeigt, daß statt zwei Bolzen 8 auch
drei Bolzen gleichzeitig angeschweißt werden können, wenn
der Halterteil 41 gemäß Fig. 4 und 5 nicht in Form
eines zweiarmigen Hebels ausgebildet ist, an dessen
beiden Enden die Bolzenaufnahmen 42 vorgesehen sind, son
dern vielmehr die Form einer Platte, die die Gestalt eines
gleichseitigen Dreiecks besitzt. Hierbei sind die Bol
zenaufnahmen 42 jeweils den drei Ecken der Platte zuge
ordnet. Anstelle eines einfachen Schwenkgelenks, wie
es bei der Ausführung nach den Fig. 4 und 5 Anwendung finden
kann, wird in diesem Fall zweckmäßigerweise ein kugelför
miges Gelenk 43 verwendet, das eine allseitige Ver
schwenkung des plattenförmigen Halterteils 41 in be
zug auf den in Fig. 6 nicht veranschaulichten anderen
Halterteil zu ermöglichen. Selbstverständlich ist auch
in diesem Fall zweckmäßigerweise eine Verbindung beider
Halterteile über ein Kabel vorgesehen.
Aus dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 und 2 ergibt sich, daß das Werkstück
stets an einer Stelle einer etwaigen Abisolierung zum
Anschluß des Leiters 30 bedarf. Dies läßt sich
vermeiden. Die ange
legte Schweißspannung von ca. 200 V fällt nämlich
an den Schweißstellen auf den Lichtbogenspannungswert
von ca. 20 V ab. Legt man 2 Bolzen hintereinander
geschaltet in den Schweißstromkreis, dann kann auf einen
gesonderten Masseanschluß des Werkstücks verzichtet
werden. Beide Bolzen lassen sich gleichzeitig anschwei
ßen, und zwar unter Ausnutzung des erwähnten Effekts,
daß die Schweißspannung von etwa 200 V im Stromkreis
pro Schweißstelle um ca. 180 V abfällt. Bei Batteriebe
trieb können so unter erheblicher Energieeinsparung
ca. doppelt so viele Schweißungen pro Batterieladung
erreicht werden.
Claims (3)
1. Schweißvorrichtung zum Aufschweißen mindestens eines eine
Zündspitze (9) aufweisenden Bolzens (8) oder dergleichen
auf ein Werkstück (10), mit einem in bezug auf das Vorrich
tungsgehäuse (11) verschiebbar gelagerten, einen Bolzenhalter
(5) tragenden, im Entladestromkreis eines Schweißkondensators
(34) liegenden Kolben (3), der durch den Anker eines Elektro
magneten in axialer Richtung auslenkbar ist, und einem den
Schweißvorgang unter Steuerung eines Steuerstromkreises ein
leitenden Betätigungsmechanismus,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anker des Elektromagneten als Schlagbolzen (16) un
abhängig und isoliert vom Kolben (3) ausgebildet ist, daß
der Schlagbolzen (16) in seiner Ruhestellung in einem vor
gegebenen Abstand vom Kolben (3) liegt, daß der Schlag
bolzen (16) in Serie zum Kolben (3) im Steuerstromkreis
liegt, und daß der Steuerstromkreis beim Auftreffen des
Schlagbolzens (16) auf den Kolben (3) geschlossen wird.
2. Schweißvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlagbolzen (16) durch eine ihm zugeordnete Feder
(18) in dem vorgegebenen Abstand vom Kolben (3) in seiner
Ruhestellung gehalten wird.
3. Schweißvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Entladestromkreis ein Thyristor (35) liegt,
daß dessen Steuereingang über den Schlagbolzen (16),
den Kolben (3), den Bolzen (8) und dem Werkstück (10)
mit dem Schweißkondensator-Potential beaufschlagbar
ist, und daß der Elektromagnet (20) mit einem Schal
ter (23) betätigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201979 DE3201979A1 (de) | 1982-01-22 | 1982-01-22 | Schweissvorrichtung zum aufschweissen von bolzen oder dergleichen auf ein werkstueck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201979 DE3201979A1 (de) | 1982-01-22 | 1982-01-22 | Schweissvorrichtung zum aufschweissen von bolzen oder dergleichen auf ein werkstueck |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201979A1 DE3201979A1 (de) | 1983-08-04 |
| DE3201979C2 true DE3201979C2 (de) | 1993-04-15 |
Family
ID=6153681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823201979 Granted DE3201979A1 (de) | 1982-01-22 | 1982-01-22 | Schweissvorrichtung zum aufschweissen von bolzen oder dergleichen auf ein werkstueck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3201979A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE29617208U1 (de) * | 1996-10-02 | 1996-12-05 | Emhart Inc., Newark, Del. | Bolzenhalter für eine Bolzenschweißeinrichtung |
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-
1982
- 1982-01-22 DE DE19823201979 patent/DE3201979A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3201979A1 (de) | 1983-08-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Owner name: HEBERLE, MANFRED, 8060 DACHAU, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HBS HEBERLE BOLZENSCHWEISS-SYSTEME GMBH & CO KG, 6 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
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