DE3202003A1 - Photographische kamera mit sicherheitsvorrichtung - Google Patents

Photographische kamera mit sicherheitsvorrichtung

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DE3202003A1
DE3202003A1 DE19823202003 DE3202003A DE3202003A1 DE 3202003 A1 DE3202003 A1 DE 3202003A1 DE 19823202003 DE19823202003 DE 19823202003 DE 3202003 A DE3202003 A DE 3202003A DE 3202003 A1 DE3202003 A1 DE 3202003A1
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DE
Germany
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locking
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lever
locking element
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Application number
DE19823202003
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English (en)
Inventor
Takehiko Hachioji Tokyo Hamaguchi
Kazuyuki Tama Tokyo Kobayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Inc
Original Assignee
Konica Minolta Inc
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit Sicherheitsvor-
  • richtung Photographische Kamera mit Sicherheitsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Kamera mit Sicherheitsvorrichtung, insbesondere eine verbesserte Kamera, bei welcher die bei Auslösung für eine Reihenaufnahmesequenz wirksam werdenden Mechanismen jeweils in Einheiten unterteilt sind und Jeweils mit elektrischen Signalen fUr Start bzw. Einleitung beschickt werden, durch welche die sog. "Schnittstellen", wie Relais, Motor usw., in Betrieb gesetzt werden und damit die Funktion der Mechanismen Jeder Einheit eingeleitet wird.
  • Bei einer solchen Kamera arbeitet der Mechanismus der nachgeschalteten Funktionseinheit auch dann, wenn der Mechanismus der vorgeschalteten Funktionseinheit abnormal arbeitet,. so daß wiederholt irrtümliche oder fehlerhafte Aufnahmen entstehen. Wenn die nachgeschaltete Funktionseinheit auch durch das Aufziehen (Filmtransport) nicht in einen betriebsfähigen Zustand versetzt wird, oder wenn die nachgeschaltete Funktionseinheit aufgrund von Stoßeinwirkung, abnormalen elektrischen Signalen oder verzögerter Betätigung der vorgeschalteten Einheit auch nach der Einstellung (setting) nicht arbeitet, ist diese fehlerhafte Arbeitsweise durch den Kamerabenutzer schwer erkennbar, so daß möglicherweise fehlerhafte Aufnahmen irrtümlich wiederholt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Ausschaltung der vorstehend geschilderten Mängel durch Schaffung einer verbesserten Kamera mit Sicherheitsvorrichtung, die eine sichere Arbeitsweise unter Vermeidung von fehlerhaften oder irrttlmlichen Aufnahmen gewährleisten soll.
  • Diese Aufgabe wird bei einer photographischen Kamera mit Sicherheitsvorrichtung, bei welcher die Mechanismen, die bei einer Reihenaufnahmesequenz wirksam werden, in eine vorgeschaltete Gruppe, die bei einer Auslöserbetätigung zu arbeiten beginnt, und eine von der vorgeschalteten Gruppe unabhängig wirksam werdende Gruppe unterteilt sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Arretier- oder Sperrelement zum Sperren oder Arretieren der Betätigung der Mechanismen der nachgeschalteten Gruppe vorgesehen ist und daß die Arretierung durch das Sperrelement durch ein Signal aufhebbar ist, das spätestens bei Abschluß der Betätigung der Mechanismen der vorgeschalteten Gruppe abgegeben wird.
  • Im folgenden sind bevorzugte AusfUhrungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 und 2 Aufsichten auf Hauptmechanismen bei einer Kamera mit Merkmalen nach der Erfindung, Fig. 3 und 4 den Fig. 1 und 2 ähnelnde Darstellungen einer anderen AusfUhrungsorm der Erfindung, Fig. 5 und 6 Aufsichten auf die Hauptmechanismen noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung und Fig. 7 und 8 den Fig. 5 und 6 ähnelnde Darstellungen einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Kamera umfaßt einen Schnellschalt- bzw. Aufzieh-Hebel 1, eine sich mit letzterem mitdrehende Aufzieh-Scheibe 2, einen Verbindungs-Lenker 3, über den ein Spannstück 4 bei der Drehung der Scheibe 2 geradlinig bewegbar ist, ein Aufzieh-Sperrelement 5, ein Aufziehsperren-Auslöse- oder -Freigabeelement 6, einen Rückstellhebel 7, der das Freigabeelement 6 mittels eines Stifts 7a gegen die Kraft einer Feder 6a in einer unwirksamen Stellung hält, einen für eine Blende (Springblende) und einen Schwingspiegel einer sog. einäugigen Spiegelreflexkamera vorgesehenen Schlepphebel 8, der bei der Drehung des Rückstellhebels 7 unter der Kraft einer Rückstellfeder 7b im Uhrzeigersinn drehbar ist und durch eine zwischen dem Rückstellhebel 7 und dem Schlepphebel 8 angeordnete Antriebs- oder Mitnehmerfeder 8a entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar ist, ein weiteres (plural) oder Mehrfach-Sperrelement 9, welches unter der Kraft einer es entgegen dem Uhrzeigersinn vorbelastenden, nicht dargestellten Feder die Hebel 7 und 8 in einer unwirksamen Stellung hält, ein Rückstell-Sperrelement 10, das durch eine nicht dargestellte Feder entgegen dem Uhrzeigersinn vorbelastet ist und lediglich den Rückstellhebel 7 in einer unwirksamen (nicht betätigten) Stellung zu halten vermag, ein Auslöse- oder Freigabeelement 11, welches das Mehrfach-Sperrelement 9 gegen die Kraft der zugeordneten Feder im Uhrzeigersinn verschwenkt, einen Start-Magneten 12, welcher ein Eisenstück 11a des Freigabeelements 11 anzieht und letzteres gegen die Kraft der Auslöse- oder Freigabe- feder 11b in einer unwirksamen Stellung hält, ein Verschluß-Koppelelement 13, das auf das RUckstell-Sperrelement 10 einwirkt, wenn die Verschlußbetätigung abgeschlossen ist und dieses Element im Uhrzeigersinn verdreht, um dadurch die Arretierung des RUckstellhebels 7 aufzuheben, einen Spiegelhochklapp-Hebel 14 für den Schwingspiegel, einen Blendenhebel 15, dessen Anfangsstellung durch den Schlepphebel 8 bestimmt (kept) wird, und einen Blenden-Antriebshebel 16, der den Blendendurchmesser, d.h. die Blendenapertur, eines Wechselobjektivs mit Hilfe an sich bekannter Mittel ändert, wobei der Blendenhebel 15 bei Aufhebung der Arretierung in seiner Anfangsstellung durch den Blenden-Antriebshebel 16 betätigbar ist.
  • Die Fig. 3 und 4 ähneln den Fig. 1 und 2 mit dem Unterschied, daß das Mehrfach-Sperrelement 9 gemäß Fig. 1 und 2 durch ein Schlepphebel-Sperrelement 9', das nur den Schlepphebel 8 in der unwirksamen Stellung gemäß Fig. 3 und 4 hält, ersetzt ist und stattdessen das RUckstellhebel-Sperrelement 9", das zum Arretieren des RUckstellhebels 7 in einer unwirksamen Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn vorbelastet ist, getrennt vorgesehen ist und die Arretierung des Rückstellhebels 7 mit Hilfe des Schlepphebels 8 aufzuheben vermag.
  • Die Figuren 5 und 6 ähneln wiederum den Fig. 1 und 2 mit dem Unterschied, daß die Spitze 9a des Mehrfach-Sperrelements 9 hakenförmig ausgebildet ist und das Auslöse-oder Freigabeelement 11 durch eine Feder 11c im Uhrzeigersinn verdreht wird, wenn die durch den Stift 7a erfolgende Arretierung des einen Endes durch die Feder 71b aufgehoben wird. Die Fig. 7 und 8 ähneln den Fig. 3 und 4 mit dem Unterschied, daß das Freigabeelement 11 durch eine Feder 11c im Uhrzeigersinn verdreht wird, wenn die durch den Srift 7a erfolgende Arretierung des einen Endes des Teils 11b aufgehoben wird.
  • Im folgenden ist die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Konstruktionen erläutert.
  • Die Figuren 1 und 3 veranschaulichen den Zustand, in welchem das Aufziehen bzw. der Filmtransport abgeschlossen ist, während die Fig. 2 und 4 den Zustand darstellen, in welchem die Betätigung der vorhergehenden bzw. vorgeschalteten Mechanismen, wie Abblenden des Objektivs und Hochklappen des Spiegels usw., abgeschlossen sind. Nachstehend ist zunächst anhand der Fig. 1 und 2 die normale Funktion von Mechanismen erläutert, die bei einer Reihe von Aufnahmesequenzen in der Kamera wirksam werden.
  • Wenn ein nicht dargestellter Auslöserknopf betätigt wird, spricht der Start-Magnet 12 an, um den Zustand aufzuheben, in welchem das Eisenstück 11a des Auslöse-bzw. Freigabeelements 11 angezogen und festgehalten wird. Sodann verdreht sich das Freigabeelement 11 unter der Kraft der Feder 11b entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei es gleichzeitig das Mehrfach-Sperrelement 9 sich im Uhrzeigersinn verdrehen läßt. Dieses Sperrelement 9 hebt dabei die Arretierung des Schlepphebels 8 auf und verlagert sich gleichzeitig aus der Stellung, in welcher es den Rückstellhebel 7 sperrt. Der Schlepphebel 8 dreht sich mit dem freigegebenen Mehrfach-Sperrelement 9 unter der Wirkung der Antriebsfeder 8a entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei durch die Verlagerung des mittels seines Betätigungsstifts 8b verlagerten Spiegelhoch- klapp-Hebels 14 der Schwingspiegel hochgeklappt wird und sich gleichzeitig der Blendenhebel-Haltestift 8c, welcher den Blendenhebel 15 hält, aus der Halteposition verlagert. Der Blendenhebel 15 wird dabei durch den Blenden-Antriebsheba1 16 beaufschlagt und in die Blendenposition verschoben, die entweder durch eine nicht dargestellte manuelle Blendeneinstellvorrichtung oder eine automatische Blendeneinstellvorrichtung vorgegeben ist, so daß das Objektiv entsprechend abgeblendF wird.
  • Andererseits wird bei der Betätigung des Auslöserknopfes mittels eines elektrischen Signals nach erfolgtem Hochklappen des Schwingspiegels sowie erfolgtem Abblenden die Verschlußauslösung eingeleitet. Nach der Verschlußauslösung beaufschlagt das Verschluß-Koppelelement 13, das z.B. durch den hinteren Verschlußvorhang betätigt wird, das Rückstell-Sperrelement 10 in der Weise, daß sich letzteres im Uhrzeigersinn dreht und sich aus der den Rückstellhebel 7 behindernden bzw. sperrenden Stellung verlagert. Der Rückstellhebel 7 verschwenkt sich dabei unter der Kraft der Rückstellfeder 7b im Uhrzeigersinn, weil das Mehrfach-Sperrelement 9 vorher seine Sperrposition verlassen hat und zu diesem Zeitpunkt am Mitnehmerteil 8d des Schlepphebels 8 anliegt und letzteren in die Ausgangsstellung zurückführt. Nach der Rückkehr des Schlepphebels 8 in seine Ausgangsstellung bewegen sich der Spiegelhochklapp-Hebel 14 und der Schwingspiegel in die ursprünglichen bzw. Ausgangsstellungen zurück, wobei auch der Blendenhebel 15 und der Blenden-Antriebshebel 16 in die Atsgangsstellungen zurückkehren, um den Zustand mit voll offener Objektivblende einzustellen. Weiterhin wird bei der Drehung des Rückstellhebels 7 im Uhrzeigersinn dessen Arretierung zum Sperren des Freigabeelements 6 durch den Stift 7a aufgehoben, so daß das Aufziehsperren-Freigabeelement 6 durch die Feder 6a nach rechts gezogen wird und dabei das Aufzieh-Sperrelement 5 beaufschlagt, um es sich im Uhrzeigersinn drehen und aus einer Stellung verlagern zu lassen, in welcher es die Drehung der Aufzieh-Scheibe 2 im Uhrzeigersinn verhindert. Der Aufziehhebel 1 und die Aufziehscheibe 2 gelangen dabei in einen Zustand, in welchem sie für den Filmtransport im Uhrzeigersinn gedreht werden können. Bei der Rechtsverlagerung des Freigabeelements 6 beaufschlagt dieses außerdem das eine Ende der Feder lib unter Verschwenkung des Auslöseelements 11 im Uhrzeigersinn. Bei dieser Bewegung wird das Auslöseelement 11 in der Ausgangsstellung festgehalten, in welcher sein Eisenstück lla gegen den Start-Magneten 12 angezogen ist, weil die Betätigung des Auslöserknopfes beendet und die Wirkung des Magneten 12 wieder hergestellt ist.
  • Wenn nun der Aufziehhebel 1 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, dreht sich mit ihm die Scheibe 2, so daß das Spannstück 4 über den Lenker 3 nach links verschoben wird. Dabei führt das Spannstück 4 den Rückstellhebel 7 in die Ausgangsstellung zurück, wobei ein Betätigungsarm 4a des Spannstücks den Mitnehmerarm 7c des Rückstellhebels beaufschlagt. Mit dem sich in die Ausgangsstellung zurückbewegenden Rückstellhebel 7 kommt das Mehrfach-Sperrelement 9 unter dem Einfluß seiner Feder in Eingriff, und das Mehrfach-Sperrelement 10, das nach erfolgter Verschlußspannung aufgrund der Drehung des Aufzieh-Hebels 1 vom Verschluß-Koppelelement 13 freigekommen ist, rastet ebenfalls unter dem Einfluß seiner Feder ein. Der Rückstellhebel 7 wird somit in seiner Ausgangsstellung gehalten, in welcher er mit seinem Stift 7a am Freigabeelement 6 an- greift und dieses nach links in die Ausgangsstellung zurückführt und in dieser Stellung hält. Auf diese Weise wird der Andruck des Freigabeelements 6 gegen das Aufziehsperrelement 5 aufgehoben, wobei das Sperrelement 5 unter dem Einfluß der Feder in die Aufzieh-Scheibe 2 eingreift. Wenn daher der Aufzieh-Hebel 1 aus der Aufzieh- bzw. Spannstellung entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgeführt wird, greift das Aufzieh-Sperrelement 5 in den ausgesparten Teil der Scheibe 2 ein, wobei der Mechanismus in seinen Ausgangszustand zurückgestellt wird, in welchem eine Betätigung des Aufzieh-Hebels 1 verhindert wird, sofern nicht vorher der Auslöserknopf gedrückt worden ist.
  • Die vorstehend beschriebenen Funktionen entsprechen der normalen Arbeitsweise. Falls der Start-Magnet 12 ausfällt, bleibt das Eisenstück 11a des Freigabeelements 11 weiter durch den Magneten 12 angezogen, so daß das Mehrfach-Sperrelement 9 unwirksam ist (does not function) und der Rückstellhebel 7, der bei der Verschlußauslösung durch das Verschluß-Koppelelement 13 aus der Arretierung durch das Rllckstell-Sperrelement 10 freigegeben wurde, sowie der Schlepphebel 8 durch das Mehrfach-Sperrelement 9 gesperrt sind und in ihren intakten bzw.
  • wirksamen Stellungen gehalten werden. Infolgedessen kann weder der Schwingspiegel hochklappen noch das Objektiv abreblendet werden.und auch der Filmtransport wird ver-* . . .nder iartgmliche nindert. Wenn dauer eine renlernartejAurnanme aur einem Bildfeld mit erfolgter Verschlußausl5sung gemacht worden ist, kann keine weitere fehlerhafte, d.h. ungewollte Aufnahme gemacht werden. Auch dann, wenn der Verschluß nicht ausgelöst worden ist, ändert sich nicht der Zustand, in welchem das Rückstell-Sperrelement 10 den RUckstell- hebel 7 arretiert, weil das Verschluß-Koppelelement nicht betätigt wird und der Rückstellhebel 7 in seiner wirksamen bzw. aktiven Stellung gehalten wird, so daß Schwingspiegel und Blende nicht zurückgestellt werden und die Betätigung des Aufzieh-Hebels 1 unmöglich ist.
  • Auf diese Weise können fehlerhafte bzw. ungewollte Aufnahme (im Fall einer Reihenbildanordnung) vermieden werden.
  • Im folgenden ist die Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 für den Fall erläutert, daß die Mechanismen der Kamera normal funktionieren.
  • Wie im Fall der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 werden dabei bei Betätigung des Auslöserknopfes der Start-Magnet 12 betätigt und das Freigabeelement 11 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Das Freigabeelement 11 dreht hierbei das Schlepphebel-Sperrelement 9' im Uhrzeigersinn unter Aufhebung seiner Sperrwirkung auf den Schlepphebel 8. Der Schlepphebel 8 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei wie im Fall von Fig. 1 und 2 der Schwingspiegel hochgeklappt und das Objektiv abgeblendet werden und gleichzeitig der Schlepphebel 8 das Rückstellhebel-Sperrelement 9" mittels seines Freigabestifts 8e im Uhrzeigersinn verschwenkt und hierbei aus der Sperrstellung für den Rückstellhebel 7 verlagert. Danach erfolgt die Verschlußauslösung, und der Mechanismus befindet sich in dem Zustand, in dem ein Aufziehen bzw. ein Filmtransport möglich ist und in welchem eine einwandfreie Rückstellung durch die (RUcklauf-)Drehbewegung des Aufzieh-Hebels 1 für den Fall des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 und 2 erfolgt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 wird bei einem Versagen des Start-Magneten 12 und der Verschlußauslösung eine irrtümliche bzw. ungewollte Aufnahme auf dieselbe Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 verhindert. Wenn dabei der Schwingspiegel nicht hochschwingt, d.h. wenn sich der Spiegelhochklapp-Hebel 14 nicht verschiebt, kann der Auslöse- oder Freigabestift Se des Schlepphebels 8 das Rückstellhebel-Sperrelement 9" nicht betätigen, weil sich der Schlepphebel 8 in einem Zustand befindet, in welchem seine gegen den Uhrzeigersinn erfolgte Drehung durch den Spiegelhochklapp-Hebel 14 verhindert wird und das Rückstell-Sperrelement 9" in der Stellung verbleibt, in welcher es den RUckstellhebel arretiert und dabei dessen im Uhrzeigersinn erfolgende RUckstelldrehung verhindert. Der Auizieh-Hebel 1 wird somit nicht zur Ermöglichung eines Filmtransports freigegeben, so daß die Wiederholung einer fehlerhaften bzw. ungewollten Aufnahme vermieden werden kann.
  • Bezüglich der weiteren Ausführungsformen veranschaulichen die Fig. 5 und 7 den Zustand des Mechanismus nach erfolgtem Filmtransport, während die Fig. 6 und 8 den Zustand veranschaulichen, in welchem die Betätigung der vorgeschalteten bzw. vorher betgtigten Mechanismen, wie Abblenden des Objektivs und Hochklappen des Schwingspiegels usw., beendet sind. Zunächst ist anhand der Fig.
  • 5 und 6 der Fall beschrieben, in welchem die für Reihenbildaufnahme in der Kamera vorgesehenen Mechanismen normal arbeiten.
  • Bei Betätigung des nicht dargestellten Auslöserknopfes spricht der Start-Magnet 12 entsprechend an, wobei er das Eisenstück 11a des Auslöse- oder Freigabeelements 11 aus dem Anziehungszustand freigibt. Das Freigabeelement 11 dreht sich daraufhin unter dem Einfluß der Feder lib entgegen dem Uhrzeigersinn und läßt dabei das Mehrfach-Sperrelement 9 sich im Uhrzeigersinn drehen. Das Mehrfach-Sperrelement 9 hebt dabei die Arretierung des Schlepphebels 8 auf und verlagert sich gleichzeitig aus der Stellung, in welcher es den Rückstellhebel 7 sperrt.
  • Der Schlepphebel 8 dreht sich mit dem entsperrten Mehrfach-Sperrelement 9 unter der Kraft der Antriebsfeder 8a entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei der Schwingspiegel infolge der Verschiebung des Spiegelhochklapp-Hebels 14 durch seinen Betätigungsstift 8b hochgeklappt wird und sich gleichzeitig der den Blendenhebel 15 haltende Stift 8c aus seiner Haltestellung verlagert, so daß der Blendenhebel 15 5 durch den Blenden-Antriebshebel 16 6 beaufschlagt und bis zu der Blendenstellung verschoben wird, die entweder durch eine manuelle Blendeneinstellvorrichtung (nicht dargestellt) oder eine automatische Blendeneinstellvorrichtung (Springblendenmechanismus) vorgegeben ist; auf diese Weise wird das Objektiv abgeblendet. Andererseits wird - wie erwähnt - bei Betätigung des Auslöserknopfes die Verschlußauslösung mittels eines elektrischen Signals eingeleitet, sobald der Schwingspiegel hochgeklappt und das Objektiv abgeblendet ist. Nach erfolgter Verschlußauslösung beaufschlagt das z.B. durch den hinteren Verschlußvorhang betätigte Verschluß-Koppelelement 13 das Rückstell-Sperrelement 10 unter Drehung desselben im Uhrzeigersinn und unter Verlagerung desselben aus der den Rückstellhebel 7 sperrenden Position. Hierbei wird der Rückstellhebel 7 durch die Rückstellfeder 7b im Uhrzeigersinn verdreht, weil das Mehrfach-Sperrelement 9 vorher aus der Sperrstellung verlagert worden ist und zu diesem Zeitpunkt am Antriebs- bzw. Mitnehmerteil 8d des Schlepphebels 8 angreift und letzteren in die Ausgangsstellung zurUckführt. Nach der RUckkehr des Schlepphebels 8 in die Ausgangsstellung kehren der Spiegelhochklapp-Hebel 14 und der Schwingspiegel, ebenso wie der Blendenhebel 15 und der Blenden-Antriebihebel 16 zur Einstellung des Offenblendenzustands in die Jeweiligen Ausgangsstellungen zurück. Bei der Drehung des Rückstellhebels 7 im Uhrzeigersinn wird außerdem die Arretierung des Aufziehsperren-Freigabeelements 6 durch den Stift 7a aufgehoben, so daß dieses Element 6 durch die Feder 6a nach rechts gezogen wird und dabei den Antriebs- bzw.
  • Mitnehmerteil 5a des Aufzieh-Sperrelements 5 beaufschlagt und letzteres im Uhrzeigersinn aus seiner Stellung verschwenkt, in welcher es die Drehung der Aufzieh-Scheibe 2 im Uhrzeigersinn verhindert. Der Aufzieh-Hebel 1 und die Scheibe 2 werden dabei in den Zustand versetzt, in welchem sie für den Filmtransport im Uhrzeigersinn drehbar sind. Bei der Drehung des Rückstellhebels 7 im Uhrzeigersinn kommt außerdem sein Stift 7a außer Anlage gegen das eine Ende der Feder 11b für das Freigabeelement 11, so daß letzteres durch seine Feder 11c im Uhrzeigersinn verdreht wird. Nach dieser Drehung wird das Freigabeelement 11 mit seinem gegen den Magneten 12 angezogenen Eisenstück 11a in der Ausgangsstellung gehalten, weil die Betätigung des Auslöserknopfes bereits abgeschlossen und der Start-Magnet 12 betätigt ist.
  • Wenn nun der Aufzieh-Hebel 1 für den Filmtransport im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, dreht sich mit ihm die Scheibe 2 unter Verschiebung des Spannstücks 4 nach links mittels des Lenkers 3. Bei der Linksverschiebung des Spannstücks 4 kehrt der Rückstellhebel 7 in die Ausgangsstellung zurück, wobei ein Betätigungsarm 4a des Spannstücks gegen den Mitnehmerarm 7c des Rückstellhebels 7 andrückt. Mit dem zurücklaufendenRückstellhebel 7 kommt das Mehrfach-Sperrelement 9 unter dem wihrend Einfluß seiner Feder in Berührung, / aas RUckstell-Sperrelement 10, bei dem der Andruck bzw. die Beaufschlagung des Verschluß-Koppelelements 13 aufgehoben wird, wenn der Verschluß mittels des Hebels 1 gespannt worden ist, ebenfalls unter dem Einfluß seiner Feder in Anlage gelangt. Der Rückstellhebel 7 wird daher in seinem Anfangs- oder Ausgangszustand gehalten. Bei seiner Rückstellbewegung beaufschlagt der Freigabshebel 7 das Sperrelement 6 mit seinem Stift oder Zapfen 7a, so daß das Sperrelement 6 nach links in seine Ausgangsstellung zurückgeführt und in dieser Stellung gehalten wird. Hierbei wird die Anlage oder der Andruck des Aufziehsperren-Freigalements 6 gegen das Aufzieh-Sperrelement 5 aufgehoben, wobei das Sperrelement 5 unter der Kraft der Feder 5b in Eingriff mit der Aufzieh-Scheibe 2 gebracht wird. Bei der entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden Rückdrehung des Hebels 1 in die Ausgangsstellung greift damit das Sperrelement 5 in den ausgesparten Abschnitt der Aufzieh-Scheibe 2 ein, wobei der Mechanismus in den Ausgangszustand zurückgestellt wird, in welchem eine Betätigung des Aufzieh-Hebels 1 nur nach erneuter Betätigung des Auslöserknopfes möglich ist.
  • Die vorstehende Beschreibung gilt für die normale Funktion. Falls der Start-Magnet 12 nicht arbeitet, wird das Eisenstück 11a des Freigabeelements 11 weiter vom Magneten 12 angezogen, so daß das Mehrfach-Sperrelement 9 nicht betätigbar ist und der Rückstellhebel 7, der bei Verschlußauslösung durch das Verschluß-Koppelelement 13 aus seiner Arretierung durch das Rückstell-Verschlußelement 10 freigegeben worden ist, sowie der Schlepphebel 8 durch das Mehrfach-Sperrelement 9 gesperrt bzw.
  • arretiert und in ihren wirksamen Stellungen gehalten werden. In diesem Zustand kann weder der Schwingspiegel hochklappen noch das ObJektiv abgeblendet werden, während ein Aufziehen bzw. ein Filmtransport ebenfalls unmöglich ist. Selbst wenn dabei eine irrtümliche oder ungewollte Aufnahme unter Verschlußbetätigung auf einem Bildfeld gemacht worden ist, kann eine solche irrtümliche Betätigung nicht wiederholt werden.
  • Die mit der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung (z.B. Leertransportsperre) ausgerüstete Kamera verhindert somit die Durchführung einer irrtümlichen Aufnahme, die unbemerkt vom Auftreten einer Störung gemacht wird, beispielsweise im Fall einer solchen Störung, bei welcher die Verschlußauslösung vor dem Hochklappen des Spiegels und der Blendeneinstellung auch bei normal arbeitendem Magneten 12 erfolgt. In diesem Fall dreht sich nämlich das Mehrfach-Sperrelement 9 unter Aufhebung der Haltekraft des Schlepphebels 8 im Uhrzeigersinn, und das VerschluB-Koppelelement 13 beaufschlagt das Rückstell-Sperrelement 10 unter Verlagerung aus der Stellung, in welcher der Rückstellhebel 7 vor seiner Verlagerung aus der Sperrposition gesperrt bzw. arretiert ist. Der Rückstellhebel 7 wird somit durch die Rückstellfeder 7b angezogen und mit einer Andruckkraft in Eingriff mit dem Mehrfach-Sperrelement 9 gebracht. In diesem Zustand kann sich das Freigabeelement 11 nicht entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, auch wenn es gegen das Mehrfach-Sperrelement 9 andrückt, vielmehr wird es bei der Betätigung des Start-Magneten 12 zu einer Drehung gezwungen,.weil die hakenfdrmige Spitze 9a des Mehrfach-Sperrelements 9 die einen Sperr- oder Arretierteil gegen den RUckstellhebel darstellt, an der Spitze des Rückstellhebels 7 anschlägt, so daß die im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung des Mehrfach-Sperrelements 9 verhindert bzw. gesperrt wird. Wie bei nicht arbeitendem Start-Magneten 12 ist damit weder ein Hochklappen des Schwinggipiegels noch ein Schließen der Blende möglich, während ein Filmtransport ebenfalls verhindert wird, so daß die Wiederholung einer irrtümlichen oder ungewollten Aufnahme verhindert wird.
  • Im folgenden ist die Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 für den Fall erläutert, daß der Mechanismus normal arbeitei.
  • Wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sei vorausgesetzt, daß der Start-Magnet 12 arbeitet und sich das Freigabeelement 11 bei Betätigung des Auslöserknopfes entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht. Das Freigabeelement 11 verdreht dabei das Autziehhebel- bzw. Mehrfach-Sperrelement 9' im Uhrzeigersinn aus seiner den Schlepphebel 8 arretierenden Stellung. Der Schlepphebel 8 dreht sich dabei entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei das Hochklappen des Schwingspiegels und das Abblenden des Ob-Jektivs auf ähnliche Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 erfolgen / % ei der Schlepphebel 8 gleichzeitig das Rückstellhebel-Sperrelement 9" mittels seines an diesem Element anliegenden Auslöse- oder Freigabestifts 8e im Uhrzeigersinn verdreht und damit aus der den Rückstellhebel 7 sperrenden Stellung verlagert. Nach der anschließenden Verschlußauslösung- ist ein Aufziehen bzw. ein Filmtransport möglich/und der Mechanismus kann auf dieselbe Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 durch Verschwenken des Aufzieh-Hebels 1 einwandfrei rückgestellt werden.
  • Wenn bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 der Start-Magnet 12 ausfällt, bleibt das Freigabeelement 11 weiter gegen den Magneten 12 angezogen, so daß die Wiederholung einer irrtümlichen bzw. fehlerhaften Aufnahme auf dieselbe Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 verhindert wird.
  • Im Fall, daß die Verschlußauslösung vor dem Hochklappen des Spiegels und vor dem Schließen der Blende erfolgt, wird das Rückstell-Sperrelement 10 aus der den RUckstellhebel 7 arretierenden Stellung auf die in Verbindung mit Fig. 5 und 6 beschriebene Weise verlagert, wobei sich der Rückstellhebel 7 in einem Zustand befindet, in welchem er durch die Rückstellfeder 7b in Andruckberührung gegen das Rückstellhebel-Sperrelement 9" gezogen wird.
  • Wenn in diesem Zustand der Magnet 12 wirksam ist bzw.
  • arbeitet, dreht sich das Freigabeelement 11 entgegen dem Uhrzeigersinn, und der Schlepphebel 8 dreht sich ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn. Selbst wenn dabei der Freigabestift 8e des Schlepphebels 8 am RUckstellhebel-Sperrelement 9" anliegt, wird letzteres mit dem an ihm angreifenden Rückstellhebel 7 aufgrund der Andruckberührung an einer Drehung im Uhrzeigersinn gehindert, so daß auch die entgegen dem Uhrzeigersinn er- folgende Drehung des Schlepphebels 8 durch den am Sperrelement 9" anliegenden Freigabe stift 8e beendet bzw. verhindert wird. Demzufolge werden das Hochklappen des Spiegels und die normale Blendeneinstellung verhindert, so daß der Zustand nicht herbeigeführt wird, in welchem ein Aufziehen bzw. ein Filmtransport möglich ist. Die Wiederholung einer irrtllmlichen oder ungewollten Aufnahme kann damit verhindert werden.
  • Bei der beschriebenen Kamera gemäß der Erfindung können die entsprechend einer Reihe von Aufnahmesequenzen funktionierenden Mechanismen in zwei Teile aufgeteilt werden, nämlich in einen Mechanismus vom Auslöserknopf bis zur Spiegelhochklapp- und Abblendeinrichtung, d.h.
  • einen bei Auslöserbetätigung betätigten vorgeschalteten Mechanismus>sowie einen Mechanismus, der von der Verschlußauslöseeinrichtung bis zur Freigabeeinrichtung für die Aufziehsperre oder bis zu einer Einrichtung reicht, bei welcher die Aufzieh-Rückstellung oder -Entsperrung durch ein elektrisches Signal eingeleitet wird, d.h. einen nachgeschalteten Mechanismus. Die Konstruktion ist dabei so getroffen, daß der zum nachgeschalteten Mechanismus gehörende Rückstellhebel 7 nur dann funktioniert, wenn das Rückstell-Sperrelement 10 und das Verschluß-Koppelelement 13, die zum nachgeschalteten und Mechanismus gehören /vor dem Rückstellhebel 7 wirksam werden, nach dem zum vorgeschalteten Mechanismus gehörenden Schlepphebel 8 arbeiten. Erfindungsgemäß wird damit erreicht, daß die Wiederholung einer irrtümlichen oder fehlerhaften Aufnahme unabhängig von der Störung verhindert wird, daß beim Aufziehen bzw. beim Filmtransport der Verschluß nicht gespannt wird, die Verschlußausldsung vor dem Freigabe- bzw. Auslösevorgang erfolgt oder das Hochklappen des Schwingspiegels und das Einstellen bzw.
  • Schließen der Blende nicht einwandfrei stattfinden oder aber das elektrische Signal zur Einleitung der Verschlußauslösung vorzeitig erzeugt wird.
  • Mit der Erfindung wird somit eine mit Sicherheitsvorrichtung ausgerüstete Kamera geschaffen, die sich dadurch kennzeichnet, daß die Arretier- oder Sperreinrichtung zur Sperrung der Betätigung des nachgeschalteten Mechanismus zwischen einer zum vorgeschalteten Mechanismus gehörenden Einrichtung und einer zum nachgeschalteten Mechanismus gehörenden Einrichtung, bezogen auf Anordnung und Wirkung des Mehrfach-Sperrelements 9 und des Rückstellhebel-Sperrelements 9' angeordnet und so ausgelegt ist, daß die Sperreinrichtung die Arretierung mit der Beendigung der Betätigung der Einrichtung des nachgeschalteten Mechanismus aufhebt.
  • Die Erfindung ist keineswegs auf die vorstehend dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern beispielsweise 8o abwandelbar, daß das RUckstell-Sperrelement 10 und das Verschluß-Koppelelement 13 zu einem Element zusammengefaßt sind und ein weiteres Sperrelement, entsprechend dem RUckstellhebel-Sperrelement 9", vorgesehen ist. Dabei erfolgt die Aufhebung der Arretierung nach beendeter Betätigung des Blendenhebels 15; wahlweise kann diese Sperreinrichtung das Aufziehsperren-Freigabeelement 6 sperren bzw. arretieren. Weiterhin ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf sogenannte einäugige Spiegelreflexkameras beschränkt.
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Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Photographische Kamera mit Sicherheitsvorrichtung, bei welcher die Mechanismen, die bei einer Reihenaufnahmesequenz wirksam werden, in eine vorgeschaltete Gruppe, die bei einer Ausldserbetätigung zu arbeiten beginnt, und eine von der vorgeschalteten Gruppe unabhängig wirksam werdende Gruppe unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arretier- oder Sperrelement (9; 9n) zum Sperren oder Arretieren der Betätigung der Mechanismen der nachgeschalteten Gruppe vorgesehen ist und daß die Arretierung durch das Sperrelement (9; 9") durch ein Signal aufhebbar ist, das spätestens bei Abschluß der Betätigung der Mechanismen der vorgeschalteten Gruppe abgegeben wird.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgeschaltete Gruppe durch ein vom hinteren Verschlußvorhang betätigtes Verschluß-Koppelelement (13) aktivierbar (started) ist.
  3. 3. Photographische Kamera mit Sicherheitsvorrichtung, bei welcher die Mechanismen, die bei einer Reihenaufnahmesequenz wirksam werden, in eine vorgeschaltete Gruppe, die bei einer Ausldserbetätigung zu arbeiten beginnt, und eine von der vorgeschalteten Gruppe unabhängig wirksam werdende Gruppe unterteilt sind, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung so getroffen ist, daß ein Mechanismus der nachgeschalteten Gruppe nach der Betätigung des Mechanismus der vorgeschalteten Gruppe und nach der Betätigung eines anderen Mechanismus der nachgeschalteten Gruppe, der vor diesem letzteren Mechanismus der nachgeschalteten Gruppe arbeitet, wirksam wird oder arbeitet (functions).
  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arretier- oder Sperrelement (9; 92') zum Arretieren der Betätigung des einen Mechanismus der nach geschalteten Gruppe vorgesehen ist und daß die Arretierung durch dieses Sperrelement durch ein Signal aufhebbar ist, das spätestens bei Abschluß der Betätigung des zur nachgeschalteten Gruppe gehörenden Mechanismus abgegeben wird.
DE19823202003 1981-01-23 1982-01-22 Photographische kamera mit sicherheitsvorrichtung Ceased DE3202003A1 (de)

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