DE3202308C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung
von Stoffen, bestehend aus einem zylindrischen Behälter zur
Aufnahme der zu behandelnden Stoffe mit zumindest einer be
züglich einer zentralen Behälterwelle konzentrisch ge
lagerten, in der Nähe der Innenwand des Behälters ange
ordneten, über die Behälterwelle und ein Getriebe ange
triebenen Werkzeugwelle.
Bei der Herstellung vieler Güter des industriellen und
privaten Bedarfs ist es erforderlich, verschiedenartige
Stoffe miteinander zu vermischen. In den verschiedenen
Fällen ist dabei auch noch eine chemische Reaktion im
Mischgut herbeizuführen. Der gleichmäßigen Verteilung
der einzelnen Mischungsbestandteile setzen einzelne Kompo
nenten mitunter erheblichen Widerstand entgegen. Das kann
beispielsweise an den unterschiedlichen spezifischen Ge
wichten oder Schüttgewichten an den Adhäsions- oder Ko
häsionskräften oder an den unterschiedlichen Oberflächen
strukturen der Partikel liegen. Insbesondere können bei
Mischvorgängen unerwünschte Zusammenballungen auftreten.
Derartigen Zusammenballungen muß entgegengewirkt werden.
Dazu ist bekannt, im Behälter fest angeordnete Messer vor
zusehen, die Anbackungen und Klumpenbildungen entgegenzu
wirken sollen. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen läßt jedoch
zu wünschen übrig.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-AS 22 22 100
bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung sind an der
Werkzeugwelle Rührelemente befestigt, die sich bis in die
Nähe der Behälterwand erstrecken und mittels der Werkzeug
welle in Drehung versetzbar sind. Die Drehbewegung wird
dabei dadurch erzeugt, daß an beiden Deckelinnenseiten
Zahnkränze vorgesehen sind, die mit Satellitenzahnrädern
kämmen, welche fest mit der Werkzeugwelle verbunden sind.
Wird somit die Werkzeugwelle über die Behälterwelle, mit
der sie über Tragarme verbunden ist, in Drehung versetzt,
dann wird der Werkzeugwelle eine Eigendrehung aufgrund der
Abwälzung der Satellitenzahnräder auf den stirnseitigen
Zahnradgrenzen erteilt. Abgesehen davon, daß diese be
kannte Vorrichtung ungeeignet zur Behandlung solcher
Materialien ist, bei denen mit Zähphasen, Anbackungen und
Klumpenbildung gerechnet werden muß, ist diese Vorrichtung
für viele Behandlungsvorgänge vor allem deshalb nicht
brauchbar, weil das zu behandelnde Material völlig unge
hindert in dem Bereich der Zahnkränze und Satellitenzahn
räder gelangen kann, was dazu führt, daß das zu behandelnde
Produkt in jedem Falle gequetscht wird, mechanische Abrieb
sowohl an den Zahnkränzen als auch an den Satellitenzahn
rädern entsteht, Blockierungen auftreten und darüber hinaus
eventuelle Schmierstoffe oder dergleichen in das zu be
handelnde Gut gelangen können.
Aus der DE-AS 10 62 001 ist ein Gefäß zur kontinuierlichen
Aufbereitung von Kunststoffen bekannt, das eine um
ihre Längsachse rotierende, als Reinigungswerkzeug dienende
Schnecke aufweist, die sich entlang der inneren Mantel
fläche des Gefäßes erstreckt und derart bewegbar ist, daß
ihre Längsachse zu den Mantelflächen des Gefäßes parallele
Bahnen beschreibt. Dabei sind speziell weitere Schnecken
vorgesehen, deren Gänge in diejenigen der entlang der
inneren Mantelfläche des Gefäßes bewegten Schnecke hinein
greifen und als Reinigungsschnecken wirken.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der als
bekannt vorausgesetzten Art so auszubilden,
daß Klumpenbildungen, Anback- und Zähphasen wirksam ent
gegengewirkt wird und der Antrieb für die umlaufenden
Werkzeuge gegenüber den jeweiligen Stoffen geschützt ist.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung
dadurch, daß
der Werkzeugwelle ein im Bereich der Innenwand des Be hälters angeordnetes, mit der Behälterwelle verbundenes und parallel zur Behälterachse verlaufendes Umwälzorgang zugeordnet ist, und
daß das die Welle und die Werkzeugwelle verbindende Getriebe in einem Hohlraum der Tragarmelemente des Umwälzorgans ange ordnet ist.
der Werkzeugwelle ein im Bereich der Innenwand des Be hälters angeordnetes, mit der Behälterwelle verbundenes und parallel zur Behälterachse verlaufendes Umwälzorgang zugeordnet ist, und
daß das die Welle und die Werkzeugwelle verbindende Getriebe in einem Hohlraum der Tragarmelemente des Umwälzorgans ange ordnet ist.
Durch diese Ausgestaltung ist einerseits jegliche
Beeinträchtigung des zu behandelnden Stoffes durch von den
Antriebsorganen herrührende Verunreinigungen und auch das
Auftreten unerwünschter Quetscheffekte vermieden und gleich
zeitig sichergestellt, daß durch das Zusammenwirken von Um
wälzorgan und zusammen mit diesem Umwälzorgan umlaufender,
jedoch selbstständig angetriebener Werkzeugwelle die für
das jeweilige Gut stets bestmöglichen Bearbeitungsbeding
ungen geschaffen werden können, und zwar unter Vermeidung
von Klumpenbildungen, Anback- und Zähphasen. Vorteilhafter
weise grenzen die auf der Werkzeugwelle angebrachten Werk
zeuge an das Umwälzorgan an, wobei die Werkzeuge zweck
mäßigerweise radial innerhalb des Umwälzorgans gelegen sind,
jedoch in speziellen Fällen auch in Umfangsrichtung gegen
über dem Umwälzorgan versetzt sein können.
Bevorzugt bilden das Umwälzorgan und die Tragelemente eine
rahmenförmige Anordnung, wobei insbesondere die rahmen
förmige Anordnung als Stütz- und Tragorgan für die Werk
zeugwelle ausgebildet ist. Auf diese Weise wird auch eine
gute Zugänglichkeit der Werkzeugwelle geschaffen, so daß
ggf. das jeweilige Werkzeug leicht herausgenommen und gegen
ein anderes Werkzeug ausgetauscht werden kann.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich
dadurch aus, daß eine ebenfalls drehfest mit der Behälter
welle verbundene und sich bezüglich der ersten rahmen
förmigen Anordnung in diametral entgegengesetzter Richtung
von der Behälterwelle weg erstreckende zweite rahmen
förmige Anordnung vorgesehen ist, wobei die Umwälzorgane
der beiden rahmenförmigen Anordnungen insbesondere radial
verschieden ausgebildet sind. Dabei trägt zweckmäßigerweise
nur diejenige rahmenförmige Anordnung, die das Umwälzorgan
mit der kleineren radialen Abmessung aufweist, eine Werk
zeugwelle. Die Rahmenanordnung ohne Werkzeugwelle dient
in diesem Falle ausschließlich zur Umwälzung des zu be
handelnden Gutes.
Von Vorteil ist es, wenn das Umwälzorgan der rahmenförmigen
Anordnung zur Umlenkung des zu verarbeitenden Stoffes der
Werkzeugwelle zugewandt wenigstens eine abgeschrägte
Fläche aufweist, da dadurch eine Verbesserung der Zu
führung des jeweiligen Stoffes zu den Werkzeugen erreicht
werden kann.
Vorteilhafterweise ist für das Umwälzorgan und die Werkzeuge
welle ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen, wobei dieser
Antrieb über ein Getriebe auf die Werkzeugwelle wirkt.
Das Getriebe kann dabei ein stufenlos regelbares Getriebe
sein und eine Änderung der Drehrichtung zulassen. Nach einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ein von einem
ersten Antrieb für das Umwälzorgan unabhängiger zweiter
Antrieb für die Werkzeugwelle vorgesehen. Durch den
separaten zweiten Antrieb kann die Drehzahl der Werkzeuge
von der Drehzahl des Umwälzorgans völlig unabhängig ge
wählt werden, wodurch es möglich ist, die Relativgeschwind
igkeit zwischen den auf das zu behandelnde Gut einwirkende
Werkzeug und dem sich in Bewegung befindenden Gut optimal
zu wählen. Da sich die Drehgeschwindigkeit und/oder die
Drehrichtung der Werkzeuge stets an den sich zeitlich
ändernden Zustand des zu behandelnden Gutes anpassen läßt,
lassen sich in jede Behandlungsphase die bestmöglichen
Bedingungen schaffen.
In der Praxis wird das Werkzeug in Abhängigkeit von der
Zusammensetzung des zu behandelnden Gutes sowie der Art
des Bearbeitungsprozesses gewählt werden. Das Werkzeug
kann beispielsweise aus mehreren Werkzeugteilen bestehen,
die auf einer Tragwelle montiert und einzeln austauschbar
sind. Falls erforderlich, kann auch das komplette Werk
zeug gegen ein anderes ausgetauscht werden. Als Werkzeug
wird vorzugsweise ein einer Zusammenballung des zu be
arbeitenden Gutes entgegenwirkendes Werkzeug verwendet.
Zweckmäßige Werkzeuge sind beispielsweise Mischwerkzeuge,
aber auch Zerkleinerungswerkzeuge wie z.B. Schneidwerk
zeuge und das zu behandelnde Gut zermahlende Werkzeuge.
Es können ferner weitere, fest mit dem Umwälzorgan oder
der Behälterwand verbundene Werkzeuge vorgesehen sein, die
mit dem drehbar gelagerten Werkzeug zusammenwirken oder
auch zu einer zusätzlichen Bearbeitung des zu behandelnden
Gutes dienen.
Für bestimmte Anwendungsfälle, bei denen das zu behandelnde
Gut während des Bearbeitungsprozesses erwärmt werden muß, ist
es zweckmäßig, das Umwälzorgan beheizbar auszubilden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher be
schrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines Aus
führungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vor
richtung zum Behandeln von Stoffen,
Fig. 2 eine Teilansicht der in Fig. 1 gezeigten Vor
richtung, wobei das auf das zu behandelnde Gut
einwirkende Werkzeug ein Zerkleinerungswerkzeug
ist,
Fig. 3 eine Teilansicht der in Fig. 1 gezeigten Vor
richtung, wobei das auf das zu behandelnde Gut
einwirkende Werkzeug ein Mischwerkzeug ist, und
Fig. 4 eine Teilansicht der in Fig. 1 gezeigten Vor
richtung, wobei das auf das zu behandelnde Gut
einwirkende Werkzeug ein Mahlwerkzeug ist.
Fig. 1 zeigt in schematischer Schnittdarstellung ein Aus
führungsbeispiel einer Vorrichtung zum Behandeln von Stoffen
in Form einer Zerkleinerungs- und Mischvorrichtung. In einem
zylindrischen Behälter 1 ist eine Umwälzeinheit 5 ange
ordnet, die mit einer konzentrisch zur Behälterachse 20
mittels Lagern 2 im Behälter 1 drehbar gelagerten Behälter
welle 3 drehfest verbunden ist.
Die Umwälzeinheit 5 ist als rahmenförmige Anordnung ausge
bildet, die sich im wesentlichen bis zum Innenwandbereich
des Behälters 1 erstreckt. Die Umwälzeinheit umfaßt ein
sich parallel zur Behälterachse 20 erstreckendes Umwälz
organ 21 sowie zwei seitliche, sich in radialer Richtung
erstreckende Tragarmelemente 22.
Ein auf das zu behandelnde Gut einwirkendes Werkzeug, von
dem hier lediglich die Werkzeugwelle 6 gezeigt ist, ist
mittels Lagern 7 radial innerhalb des Umwälzorgans 21 dreh
bar in den beiden seitlichen Tragarmelementen 22 gelagert.
Mit dieser Werkzeugwelle können einzelne Werkzeugteile dreh
fest verbunden werden. Das Werkzeug kann jedoch auch ein
stückig mit dieser Werkzeugwelle 6 ausgebildet sein.
Neben einem ersten Antrieb 4 für die Umwälzeinheit 5 ist
ein vom ersten Antrieb unabhängiger zweiter Antrieb 12
für die Werkzeugwelle 6 vorgesehen. Die abtreibende Welle
11 des zweiten Antriebs 12 ist in der Behälterwelle 1
für die Umwälzeinheit 5 mittels Lagern 14 drehbar gelagert,
und über ein Getriebe 8, 9, 10 mit der Werkzeugwelle 6 ver
bunden. Das Getriebe umfaßt eine mit der Werkzeugwelle 6
drehfest verbundenen Rolle 9, eine mit der Abtriebswelle 11
des zweiten Antriebs 12 drehfest verbundene Rolle 10 sowie
einen die Antriebskraft von der abtreibenden Welle 11 auf
die Werkzeugwelle 6 übertragenden Riemen 9. Das Getriebe ist
in einem Hohlraum 13 des rechten seitlichen Tragarmelementes
22 der Umwälzeinheit 5 untergebracht. Der Hohlraum 13 ist
derart abgedichtet, daß einerseits ein Eindringen des zu be
handelnden Gutes in den Hohlraum und andererseits ein Aus
treten von Schmierstoffen aus dem Hohlraum verhindert wird.
Wird nun die rahmenförmige Umwälzeinheit 5 durch den ersten
Antrieb 4 in Rotation versetzt, so wird das zu behandelnde
Gut in bekannter Weise umgewälzt. Dem zu bearbeitenden Gut
wird insbesondere im Umfangsbereich, nämlich im Bereich
des Umwälzorgans 21 eine vorbestimmte Geschwindigkeit er
teilt. Eine optimale Festlegung der Relativgeschwindigkeit
zwischen dem zu behandelnden Gut und dem auf das Gut ein
wirkenden Werkzeug wird über den zweiten Antrieb 12 er
reicht. Im allgemeinen wird die Werkzeugwelle 6 mit einer
wesentlich höheren Drehzahl als das Umwälzorgan 21 ange
trieben. Beispielsweise ist für das Umwälzorgan 21 eine
Drehzahl von 2 Umdrehungen pro Minute und für die Werkzeug
welle eine Drehzahl von etwa 1500 Umdrehungen pro Minute
denkbar.
Von praktischer Bedeutung ist, daß aufgrund des separaten
zweiten Antriebs 12 die Drehzahl der Werkzeugwelle 6 bzw.
der Werkzeuge 15, 16, 18 in Abhängigkeit vom jeweiligen Zu
stand des zu behandelnden Gutes auch bei gleichbleibender
Drehzahl des Umwälzorgans 21 während eines bestimmten Be
handlungschrittes verändert werden kann. Somit können stets
diejenigen Bedingungen geschaffen werden, bei denen eine
Klumpenbildung des zu behandelnden Gutes wirksam vermieden
wird.
Gemäß der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist das Werk
zeug ein Zerkleinerungswerkzeug mit auf einer Werkzeug
welle 6 angeordneten Schnittmessern 15. Diese Schnitt
messer wirken einer Zusammenballung des zu behandelnden
Gutes entgegen. Um Anbackungen an der Innenwand des
zylindrischen Behälters zu verhindern, weist das Umwälz
organ 21 einen Abstreifer 19 auf.
Gemäß der Ausführung ist das Werkzeug ein Mischwerkzeug mit
einer auf einer Werkzeugwelle 6 angeordneten Mischschnecke
16. Gemäß der Ausführung nach Fig. 4 wird als Werkzeug ein
das zu behandelnde Gut zermahlendes Werkzeug verwendet, wo
bei eine Werkzeugwelle 6 Mahlstifte 18 aufweist, die mit am
wandseitigen Teil 21 des Umwälzorgans 5 angeordneten Mahl
stiften 17 zusammenwirken.
Die Werkzeugwelle 6 der in Fig. 2 bis 4 gezeigten Werkzeuge
ist in gleicher Weise in den seitlichen Tragarmelementen
der Umwälzeinheit 5 gelagert, wie dies im ersten, anhand
von Fig. 1 erläuterten Ausführungsbeispiel beschrieben
wurde.
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Behandeln von Stoffen, bestehend aus
einem zylindrischen Behälter zur Aufnahme der zu behan
delnden Stoffe mit zumindest einer bezüglich einer zen
tralen Behälterwelle konzentrisch gelagerten, in der
Nähe der Innenwand des Behälters angeordneten, über die
Behälterwelle und ein Getriebe angetriebenen Werkzeug
welle,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkzeugwelle (6) ein im Bereich des Innenwand des Behälters angeordnetes, mit der Behälterwelle (3) verbundenes und parallel zur Behälterachse (20) verlaufendes Umwälzorgan (21) zugeordnet ist,
daß die Behälterwelle (3) als Hohlwelle ausgebildet und an dieser Hohlwelle eine weitere Welle (11) vorgesehen ist, und
daß das die Welle (11) und die Werkzeugwelle (6) verbin dende Getriebe in einem Hohlraum (13) der Tragarmelemen te (22) des Umwälzorgans (21) angeordnet ist.
daß der Werkzeugwelle (6) ein im Bereich des Innenwand des Behälters angeordnetes, mit der Behälterwelle (3) verbundenes und parallel zur Behälterachse (20) verlaufendes Umwälzorgan (21) zugeordnet ist,
daß die Behälterwelle (3) als Hohlwelle ausgebildet und an dieser Hohlwelle eine weitere Welle (11) vorgesehen ist, und
daß das die Welle (11) und die Werkzeugwelle (6) verbin dende Getriebe in einem Hohlraum (13) der Tragarmelemen te (22) des Umwälzorgans (21) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Werkzeugwelle (6) zumindest im wesentlichen
über die gleiche axiale Länge wie das Umwälzorgan (21)
erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf der Werkzeugwelle (6) angebrachten Werkzeuge
(15, 16, 18) an das Umwälzorgan (21) angrenzen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugwelle (6) radial innerhalb des Umwälzor
gans (21) gelegen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugwelle (6) im Umfangsrichtung gegenüber
dem Wälzorgan (21) versetzt ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Umwälzorgan (21) und die Tragelemente (22) eine
rahmenförmige Anordnung bilden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die rahmenförmige Anordnung als Stütz- und Tragorgan
für die Werkzeugwelle (6) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugwelle (6) in den sich in Radialrichtung
erstreckenden Tragelementen (22) gelagert ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine ebenfalls drehfest mit der Behälterwelle (3)
verbundene und sich bezüglich der ersten rahmenförmigen
Anordnung in diametral entgegengesetzter Richtung von
der Behälterwelle wegerstreckende zweite rahmenförmige
Anordnung vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umwälzorgane (21) der beiden rahmenförmigen An
ordnungen radial verschieden ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur die diejenige rahmenförmige Anordnung, die das
Umwälzorgan (21) mit der kleineren radialen Abmessung
aufweist, eine Werkzeugwelle (6) trägt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Umwälzorgan (21) der rahmenförmigen Anordnung
zur Umlenkung des zu verarbeitenden Stoffes der Werkzeug
welle (6) zugewandt wenigstens eine abgeschrägte Fläche
aufweist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß für das Umwälzorgan (21) und die Werkzeugwelle (6)
ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen ist und daß dieser
Antrieb über das Getriebe auf die Werkzeugwelle (6)
wirkt.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der der Ansprüche 1
bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein von einem ersten Antrieb (4) für das Umwälzorgan
unabhängiger zweiter Antrieb (12) für die Werkzeugwelle
(6) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Antrieb (12) ein Motor mit stufenlos re
gelbarer Drehzahl ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Antrieb (12) ein Motor mit veränderbarer
Drehrichtung ist.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Umwälzorgan (21) beheizbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf der Werkzeugwelle (6) angebrachten Werk
zeuge aus Mahlstiften (18) bestehen, die mit am Um
wälzorgan (21) angeordneten Mahlstiften (17) zu
sammenwirken.
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