DE320238C - Steuerung von Explosionskraftmaschinen - Google Patents

Steuerung von Explosionskraftmaschinen

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DE320238C
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cylinder
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cylinders
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Steuerung von Explosionskraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit besonderem Mischbehälter und die Zylinder gemeinsam steuerndem Schieber.
  • Gegenüber den bekannten Explosionskraftmaschinen, bei denen diese Einzelteile Verwendung finden, wird durch die neue Verbindung von Mischbehälter und Kolbenschieber mit einem ihm nachgeschalteten Sammelraum zwischen der Speisepumpe und den Zylindern der Vorteil erreicht, daß das Entstehen schädlicher Räume vermieden wird, aber dabei die schädliche Wirkung der. unvermeidlichen Stöße des Zylinders durch den nachgeschalteten Sammelraum ebenfalls nicht auftreten kann. Durch diese Maßnahme erhält man eine Explosionskraftmaschine, die in einem großen Drehzahlbereich mit gleich gutem Wirkungsgrad laufen kann. Die. Wirkungsweise einer mit einer solchen Verbindung ausgerüsteten Zweitaktverbrennungsmäschine ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. i ist ein Schnitt nach Linie i-i, i-i in Fig. 2 und Fig. 2 ein .Schnitt nach Linie 2-2, 2-2 in Fig. i.
  • Fig. 3 und q. sind Schnitte nach den Linien 3-3 und 4-q. in Fig. x.
  • Fig. 5 und 6 sind schematische Schnittdarstellungen eines Motors gemäß vorliegender Erfindung für Luftfahrzeuge.
  • In - den Fig. = bis q. sind die Zylinder A des Motors paarweise gegossen und haben Kammern A1 von größerem Durchmesser, die die Pumpenkörper bilden. Die Kolben sind zweiteilig mit zwei Kolbenköpfen B und Bi (Fig. 2), welche beide in bekannter Weise mit Segmentringen gedichtet, im Zylinder A und in der PumpeAl eingelagert sind. C sind die Kolbenstangen, die an der Motorwelle D mittels zweier Kurbeln D', D1 angreifen, die um 18o° versetzt sind.
  • Auf der Vorderseite der Zylinder befindet sich ein Behälter E, der mit einem jeden Zylinder durch Öffnungen F in Verbindung steht. Dieser Behälter kommuniziert gleichermaßen durch Öffnungen G mit einem Zylinder H, in dem sich ein gradlinig hin und her gehender Schieber I bewegt. Dieser Schieber besteht aus zwei Kolbenteilen J, welche abwechselnd ein zentral in den Zylinder H mündendes Gaszuleitungsrohr K mit den Ansaugeöffnungen L der Pumpen verbindet, wenn die Kolben in den Pumpen nach unten gehen.
  • Der Antrieb des Schiebers erfolgt durch einen Hebel M, der an einem Ende drehbar, aber fest gelagert ist, während das andere Ende, das gelenkig mit dem Schieber verbunden ist, mittels einer Kurbel N an einer Kurbelwelle 0 in Bewegung gesetzt wird, die selbst von der Motorwelle mittels eines Zahnradgetriebes P gedreht wird. Die Welle 0 bildet gleichzeitig den Antrieb für die Magnetzündung.
  • Die Wirkungsweise des Motors ist folgende Wenn der Kolben seinen Abwärtshub vollendet, öffnet er zunächst Kanäle R (Fig. 2 und 3), durch welche die verbrannten Gase austreten. Dann öffnet er Kolbenkanäle F, die den Zylinder mit dem Behälter E in Verbindung setzen, derart, daß die neue Gasfüllung unter Druck in den Zylinder eintreten kann. Da der Auspuff und die Füllung gleichzeitig erfolgen, ist auf dem oberen Ende des Zylinders eine Brücke b aufgebaut, welche das eintretende Frischgasgemisch erfolgreich von den austretenden verbrannten Gasen trennt und das Frischgasgemisch- nach dem oberen Ende des Zylinders leitet. Diese Vorrichtung ist derart getroffen, daß das Frischgasgemisch die verbrannten Gase aus dem Zylinder hinausschiebt.
  • Wenn der Kolben ansteigt, schließt er die Öffnungen R und F, die er vorher geöffnet hat, derart, daß die Verdichtung des Frischgasgemisches vor der dann- eintretenden Explosion erfolgen kann. Infolge -der Versetzung der Kurbeln jedes Zylinders um =8o° arbeitet der eine Zylinder auf dem Ausdehnungshub, während in dem anderen die Verdichtung erfolgt, derart, daß also mit beiden Zylindern zwei Explosionen bei jeder- Um- drehung erzielt werden.
  • Wenn der eine Kolben ini Zylinder nach unten geht, erzeugt. er in der zugehörigen -Pumpe ein Vakuum, und da diese- Pumpe zugleich - durch Kanal 1: mit dem Zuleitungsrohr K vom Vergaser durch den Steuerschieber I in Verbindung steht, erfolgt die Ansaugung -des- Frischgasgemisches in die Pumpe.. -Steigt der Kolben wieder an, so wird die Verbindung -der Pumpe mit dem Zuleitungsrohr K unterbrochen. Es ist dies eine Folge der Verstellung des Schiebers, der dann den Kanal L -der Pumpe mit dem Kanal G verbindet, der sich in den Behälter E öffnet, derart, daß das verdichtete Frischgasgemisch in letzteren eintritt.- Die genaue Stellung des Schiebers hierbei und diejenige der Kolben sind in Fig. 2 dargestellt.
  • _ Mit leichten Änderungen kann der Motor der vorliegenden Erfindung vorteilhaft für Luftfahrzeuge Verwendung finden.
  • Die Fig. 5 und 6 stellen den Motor in seiner Ausbildung für Luftfahrzeuge dar. Er hat dann drei Gruppen aus je. zwei Zylindern A, A, A mit Pumpen A ' von der oben beschriebenen Bauweise und unterscheidet sich von dem vorstehend beschriebenen Motor nur durch die Verwendung von Kühlrippen anstatt des Kühlmantels. Die Zylinder sind fächerförmig um eine Kurbelwe11eD mit zwei Kurbeln D', Dl angeordnet, die um iSo° zueinander versetzt sind und an denen zwei Kolbenstangen C der zentralen Zylinder angreifen, an denen die Kolbenstangen C der anderen Zylinder gelenkig angebracht sind. jede Zylindergruppe hat ihren besonderen Behälter E ebenso wie ihren besonderen Schieber 1, und die verschiedenen Steuerungen werden mittels einer Kurvenscheibe NI in Bewegung gesetzt, die schräg auf der Motorwelle angebracht ist. Diese Kurvenscheibe wirkt auf gegabelte Hebel N11, die mit den Schiebern verbunden sind. Die Magnetzündung Q wird unmittelbar von der Motorwelle D angetrieben. Die Anordnung und die Zahl der Zylinder sichert * eine vollkommene Ausgleichung des Motors.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Steuerung von Explosionskraftmaschinen mit besonderen Mischbehältern und die Zylinder gemeinsam steuernden Schiebern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Speisepumpen und den Zylindern. ein Kolbenschieber in Verbindung mit einem nachgeschalteten Sämmelraum angeordnet ist, so daß der Vorteil des Schiebers, nämlich die Verhütung der Entstehung schädlicher Räume, ausgenutzt, die schädliche Wirkung der Stöße des Schiebers aber durch den Sammelraum vermieden wird. " -2. Steuerung nach Anspruch i für zweizylindrige Explosionskraftmaschinen mit Stufenkolben, bei denen die ringförmigen Zylinderräume die gemeinsam gesteuerten Ladepumpen bilden, gekennzeichnet durch einen beiden. Zylindern (A, A) gemeinsamen Gemischsammelraum (E), in den das Gemisch unter Druck durch das S.chiebergehäuse (H) eines zweiseitigen ' Kolbenschiebers (1) eingeführt wird, der abwechselnd die -Ladepumpe (A) des einen Zylinders durch Öffnungen (G und L) mit dem Gemischsammelraum (E) und die Ladepumpe des anderen Zylinders -durch eine Öffnung (L) mit dem in . die Mitte des Schiebergehäuses einmündenden Rohr (K) zur Zuleitung neuen Gasgemisches in die Pumpen verbindet.
DE1913320238D 1912-07-27 1913-07-22 Steuerung von Explosionskraftmaschinen Expired DE320238C (de)

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