DE3202525C2 - Höhenverstellbare Badewanne - Google Patents
Höhenverstellbare BadewanneInfo
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Abstract
Eine freistehende Badewanne (1) ist mit einer am Wannenkörper angreifenden Hebevorrichtung ausgerüstet, die aus vier im Bereich der Ecken der Badewanne angeordneten und in Führungen (3) verschiebbaren Stützen (4) besteht, von denen drei mit Zahnstangen (8) versehen sind. Die Zahnstangen (8) sind über Wellen (9, 10) starr miteinander verbunden, die an ihren Enden jeweils Zahnräder (11) aufweisen, welche in die Zahnstangen (8) eingreifen. Eine einzige Hubstange (7) ist am Wannenrand angeordnet, wobei ein Verkanten des Wannenkörpers durch die Kraftübertragung über die Zahnstangen (8), die Zahnräder (11) und die Wellen (9, 10) verhindert wird.
Description
Die in F i g. 1 dargestellte freistehende Badewanne 1 ruht auf einem Gestell 2 mit vier vertikal angeordneten
Führungen 3, in denen jeweils eine über die Führung 3 hinausragende Stütze 4 vertikal verschiebbar geführt ist
Die Stützen 4 sind mit ihrer Oberseite an der Wulst 5 am ober en Badewannenrand befestigt
An dem dem Fußende der Badewanne 1 zugeordneten Ende des Gestells 2 ist eine vertikal mit Hilfe eines
Elektromotors 6 ausfahrbare Spindel 7 vorgesehen, nut deren Hilfe das fußseitige Ende der Badewanne 1
gehoben werden kann.
Die beim Heben der Badewanne 1 mit Hilfe der am Fußende angeordneten Spindel 7 in den Führungen 3
auftretenden Torsionskräfte, infolge der durch die Spindel 7 außerhalb des Schwerpunktes der Badewanne
1 eingeleiteten Kraft, werden dadurch kompensiert, daß an mindestens drei Stützen 4 Zahnstangen 8 vorgesehen
sind, die über eine längere Welle 9 und eine kürzere zweite Welle 10 mit jeweils im Bereich f*er Enden
angeordneten Zahnrädern 11 kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Dadurch wird die Hubkraft der Spindel
7 auf die der Spindel 7 gegenüberliegenden Stützen 4 am Kopfende 12 der Badewanne übertragen. Die Badewanne
1 wird daher nicht mehr auf Torsion beansprucht, sondern an ihren vier Eckpunkten getragen.
Wie man insbesondere in F i g. 2 erkennt, verbindet die längere Welle 9 mit den zugehörigen Zahnrädern 11
die dem Motor 6 benachbarte Stütze 4 mit einer am Kopfende der Badewanne 1 angeordneten Stütze 4.
Die zweite Stütze 4 am Kopfende 12 der Badewanne
I wird über ein erstes Winkelgetriebe 13, die kürzere
zweite Welle 10 und ein zweites Winkelgetriebe 14 kraftschlüssig mit der längeren Welle 9 verbunden.
Dazu treibt das zweite Winkelgetriebe 14 ein Zahnrad
II an, das mit der Zahnstange 8 der Stütze 4 in Eingriff
steht, die am Kopfende 12 gegenüber der längeren Welle 9 angeordnet ist.
Die Fig.3 bis 6 zeigen in vergrößerter Darstellung
die Kraftübertragung im Bereich der Enden der längeren Welle 9.
Man erkennt in F i g. 3 die längere Welle S sowie die
am Fußende der Badewanne 1 angeordnete vordere Führung 3. In der Führung 3 ist die Stütze 4 mit der
Zahnstange 8 vertikal verschiebbar angeordnet Mit der Zahnstange 8 im Eingriff steht das auf dem rechten Ende
der längeren Welle 9 drehfest angeordnete Zahnrad 11.
Fig.4 zeigt die vordere fußseitige Stütze 4 gemäß
Fig.3 in einer Ansicht von oben. Man erkennt die Streben des Gestells 2 sowie die Führung 3 zur Führung
ίο der Stütze 4, die an ihrer von der Längsachse der
Badewanne 1 wegweisenden Seite als Zahnstange 8 ausgebildet ist in die das Zahnrad 11 eingreift und so die
durch Anheben des Fußendes der Badewanne 1 mit Hilfe der Spindel 7 auftretende Kraft in die längere
Welle 9 einleitet.
Die F i g. 5 und 6 zeigen den Bereich der vorderen Führung 3 am Kopfende 12 der Badewanne 1. Die
längere Welle 9 überträgt einerseits eine Kraft über das Zahnrad 11 und die Zahnstange 8 auf das vordere
kopfseitige Ende der Badewanne 1 und andererseits eine Kraft auf das erste Winkelgetriebe 13. Das erste
Winkelgetriebe 13 besteht aus einem ersten Kegelrad 15, das mit der längeren Welle 9 drehfest verbunden ist,
und einem zweiten Kegelrad 16, das mit der kürzeren zweiten Welle 10 drehfest verbunden ist, die in F i g. 6 in
einer Draufsicht von oben dargestellt ist. Die Anordnung zur Kraftübertragung zwischen der längeren
Welle 9 und der vorderen Stütze 4 am Kopfende 12 der Badewanne 1 entspricht im wesentlichen der in den
F i g. 3 und 4 gezeigten Anordnung am Fußende.
Die über das in den F i g. 5 und 6 dargestellte erste Winkelgetriebe 13 übertragene Kraft gelangt zum
zweiten Winkelgetriebe 14 am Kopfende 12 der Badewanne 1. Die Anordnung zur Übertragung der
Kraft vom zweiten Winkelgetriebe 14 auf die hintere , Stütze 4 am Kopfende 12 der Badewanne 1 entspricht
im wesentlichen der in den F i g. 5 und 6 gezeigten Anordnung für die vordere Stütze am Kopfende 12 der
Badewanne 1, wobei der Teil der Welle 9 nicht benötigt wird, der seitlich neben der Führung 3 liegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Höhenverstellbare Badewanne, mit vier im Bereich der Ecken der Badewanne angeordneten
und in Führungen verschiebbaren Stützen, von denen jeweils zwei über eine von zwei drehbaren, an
ihren Enden Zahnräder aufweisenden Wellen kraftschlüssig miteinander verbunden sind, d a durch
gekennzeichnet, daß wenigstens drei Stützen (4) mit Zahnstangen (8) versehen sind, die
entweder mit den Zahnrädern (11) unmittelbar oder über Winkelgetriebe (13, 14) in Eingriff stehen und
daß zum Heben und Senken am Körper der Badewanne (1), zwischen nicht über Wellen (10)
verbundenen Stützen (4), eine einzige, vertikal verschiebbare, am Körper der Badewanne (1)
angreifende Hubstange (7) vorgesehen ist.
2. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine längere
erste Welle (9) entlang der Längsseite der Badewanne (1) und eine kürzere zweite Welle (10)
entlang der Breitseite der Badewanne (1) verläuft.
3. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubstange
(7) an der der kürzeren zweiten Welle (10) gegenüberliegenden Wannenseite angeordnet ist.
4. Höhenverstellbare Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hubstange eine elektromotorisch ausfahrbare Spindel (7) ist, die äquidistant zwischen zwei Stützen (4)
angeordnet ist.
5. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bezüglich
der Längsachse der Badewanne (1) symmetrisch zur längeren ersten Welle (9) angeordnete längere
dritte Welle vorgesehen ist.
6. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der
längeren Welle (9) zwei Zahnräder (11) angeordnet sind, die in direktem Eingriff mit den jeweils
zugeordneten im Abstand voneinander angeordneten Zahnstangen (8) stehen.
7. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kürzere
zweite Welle (10) an ihrem ersten Ende über ein erstes Winkelgetriebe (13) mit der längeren Welle
(9) und an ihrem zweiten Ende über ein zweites Winkelgetriebe (14) mit einem dritten Zahnrad (11)
verbunden ist, das mit der Zahnstange (8) der dritten Stütze (4) in Eingriff steht.
8. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelgetriebe
(13, 14) jeweils aus zwei Kegelrädern (15, 16) gleichen Durchmessers bestehen.
9. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
beiden Stützen (4) frei in ihrer Führung (3) verschiebbar ist.
10. Höhenverstellbare Badewanne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kürzere
zweite Welle (10) an ihren Enden zwei Zahnräder (11) aufweist, die in die Zahnstangen (8) von Stützen
(4) eingreifen, die jeweils zwischen und in der Nähe der beiden auf der der Hubstange (7) gegenüberliegenden
Seite angeordneten Stützen (4) angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft eine hohenverstellbare Badewanne
mit vier im Bereich der Ecken der Badewanne angeordneten und in Führungen verschiebbaren Stützen,
von denen jeweils zwei über eine von zwei drehbaren, an ihren Enden Zahnräder aufweiserden
Wellen kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
Eine derartige Badewanne ist in der US-PS 28 50 743 beschrieben und verfügt über vier als Spindel ausgebildete
Stützen, auf denen mit einer Außenverzahnung versehene Muttern aufgeschraubt sind, die als Auflage
für den Körper der Badewanne dienen. Mit Hilfe von vier Spindelgetrieben können die Muttern verdreht und
dadurch die Höhe der Badewanne verstellt werden. Der Antrieb der Spindelgetriebe erfolgt über drei Wellen,
die kraftschlüssig miteinander verbunden sind und über einen Kettenantrieb verdreht werden können.
In der GB-PS 5 01 217 ist eine Plattform-Hebebühne mit vier Hubkolben beschrieben, denen jeweils eine
Zahnstange für eine mechanische Ausgleichseinrichtung zugeordnet ist, mit deren Hilfe ein Gleichlauf der
Plattform erzielt werden soll. Die Ausgleichseinrichtung verfügt über mehrere Wellen, die an ihren Enden
Zahnräder aufweisen, die sich in den Zahnstangen abwälzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine höhenverstellbare Badewanne der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der auch bei schwacher Dimensionierung der Wannenwandstärke Verwindungen der
Wanne durch die Höhenverstellung vermieden werden und der konstruktive Aufwand für die Verstellvorrichtung
dennoch verringert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß wenigstens drei Stützen mit Zahnstangen versehen
sind, die entweder mit den Zahnrädern unmittelbar oder über Winkelgetriebe in Eingriff stehen und daß zum
Heben und Senken am Körper der Badewanne, zwischen zwei nicht über Wellen verbundenen Stützen,
eine einzige, vertikal verschiebbare, am Körper der Badewanne angreifende Hubstange vorgesehen ist.
Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung verläuft eine längere erste Welle entlang der Längsseite
der Badewanne und eine kürzere zweite Welle entlang der Breitseite der Badewanne. Nach einer anderen
besonderen Ausführungsart ist die Hubstange eine elektromotorisch ausfahrbare Spindel, die äquidistant
zwischen zwei Stützen angeordnet ist. Auf diese Weise ergibt sich ein besonders einfacher und störungssicherer
Aufbau.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ">n sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. I die Badewanne gemäß der Neuerung in einer Seitenansicht,
r'5 Fig. 2 die Badewanne nach Fig. 1 in einer Ansicht
von oben,
Fig. 3 die vordere in den Fig. 1 und 2 dargestellte
Führung am Fußende der Badewanne in einer vergrößerten Seitenansicht,
Fig. 4 die Führung gemäß Fig. 3 im horizontalen
Schnitt in einer Ansicht von oben,
F i g. 5 die vordere Fuhrung am Kopfende der
Badewanne in einer Seitenansicht teilweise geschnitten und
b'> F i g. b die in F i g. 5 dargestellte Führung mit dem
ersten Winkelgetriebe geschnitten in der Ebene der Mittellinie der längeren Welle in einer Ansicht von
oben.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823202525 DE3202525C2 (de) | 1982-01-27 | 1982-01-27 | Höhenverstellbare Badewanne |
| CH26683A CH660292A5 (de) | 1982-01-27 | 1983-01-18 | Freistehende badewanne mit einer am wannenkoerper angreifenden hebevorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823202525 DE3202525C2 (de) | 1982-01-27 | 1982-01-27 | Höhenverstellbare Badewanne |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3202525A1 DE3202525A1 (de) | 1983-08-04 |
| DE3202525C2 true DE3202525C2 (de) | 1984-04-26 |
Family
ID=6154002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823202525 Expired DE3202525C2 (de) | 1982-01-27 | 1982-01-27 | Höhenverstellbare Badewanne |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH660292A5 (de) |
| DE (1) | DE3202525C2 (de) |
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1982
- 1982-01-27 DE DE19823202525 patent/DE3202525C2/de not_active Expired
-
1983
- 1983-01-18 CH CH26683A patent/CH660292A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3202525A1 (de) | 1983-08-04 |
| CH660292A5 (de) | 1987-04-15 |
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