DE3202923C2 - - Google Patents

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DE3202923C2
DE3202923C2 DE19823202923 DE3202923A DE3202923C2 DE 3202923 C2 DE3202923 C2 DE 3202923C2 DE 19823202923 DE19823202923 DE 19823202923 DE 3202923 A DE3202923 A DE 3202923A DE 3202923 C2 DE3202923 C2 DE 3202923C2
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Eduard 5144 Wegberg De Juergens
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GEBRUEDER SUCKER + FRANZ MUELLER GMBH & CO, 4050 M
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Gebr Sucker and Franz Mueller & Co 4050 Moenchengladbach De GmbH
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26—DRYING
    • F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/001—Drying and oxidising yarns, ribbons or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vortrocknen und Fer­ tigtrocknen einer laufenden Fadenschar nach dem Schlichten, wobei die Fadenschar nach dem Schlichten in voneinander di­ stanzierte, aus Einzelfäden bestehende Teilfadenscharen auf­ gelöst wird und wobei die Fäden zum Fertigtrocknen mäander­ artig um in einer Kammer befindliche beheizte Trommeln einer Trockentrommelanordnung geführt werden. Sie betrifft ferner eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
Aus der DE-OS 23 36 518 ist ein Verfahren zum Trocken frisch gefärbter Kettfadenscharen bekannt, in diesem Verfahren wird das Gut zum Vortrocknen verhältnisgleich aufgeteilt, über we­ nigstens zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete Trocken­ vorrichtungen gleich stark vorgetrocknet und anschließend zum Erzeugen eines für das gesamte Gut gleichen Trocknungsgrades wiedervereinigt und gemeinsam fertig getrocknet. Bei dem Ziel, eine überall gleichmäßige Trocknung zu erhalten, wird in Kauf genommen, daß die Einzelfäden mehr oder weniger stark aneinander haften. Um trotzdem eine optimale Aufteilung für den Webprozeß nach dem vollständigen Trocknen sicherzustel­ len, werden nach dem Stand der Technik besondere Teilstäbe zum Aufteilen bzw. Auflockern der Kettfäden vorgesehen. Durch dieses nach dem Vortrocknen erfolgende gewaltsame Trennen der Einzelfäden mit Hilfe von Teilstäben können die Einzelfäden ein haariges Aussehen erhalten, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Filamentfäden handelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Trockenprozeß so zu führen, daß die Einzelfäden gleichmäßig zu trocknen sind, ohne daß zwischenzeitlich oder am Ende ein gewaltsames Auseinanderreißen verklebter Fäden erforderlich wird. Die er­ findungsgemäße Lösung besteht für das eingangs genannte Ver­ fahren darin, daß die Einzelfäden der Teilfadenscharen bis zur Beendigung des Fertigtrocknens voneinander distanziert geführt werden, daß die Fäden in der Vortrockenstrecke durch eine nach außen hin abgeschlossene Kammer geführt und dort mit vorgewärmter Luft angeblasen werden, daß nach dem Vortrocknen mindestens zwei jeweils etwa gleich große Teilfa­ denscharen gebildet werden, die dann zum Zweck des Fertig­ trocknens mäanderartig rückwärts und wieder vorwärts um zwei in der gleichen Kammer befindliche, einander gegenüberliegen­ de Trockentrommelanordnungen geführt werden, und daß die Ein­ zelfäden nach Beendigung des Fertigtrocknens wiedervereinigt sowie aus der Kammer herausgeführt werden. Verbesserungen und weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteran­ sprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß werden die Einzelfäden nach dem Schlichten und nach dem Verlassen des dem Schlichtetrog nachgeschalteten Quetschwerks in Teilfadenscharen mit voneinander distanzier­ ten Einzelfäden aufgeteilt ohne besondere Führung durch einen einfachen Lufttrockner gezogen. Anschließend gelangen die so vorgetrockneten Teilfadenscharen in dem unterteilten Zustand in einen Fertigtrockner, der in an sich bekannter Weise aus beheizten Trockentrommeln besteht, und erst im Anschluß an den Fertigtrockner werden die Teilfadenscharen wiedervereinigt sowie der weiteren Verarbeitung und der Lage­ rung zugeführt.
Die durch die Erfindung zu erzielenden Vorteile bestehen ins­ besondere darin, daß unabhängig von der Art der Naßbehandlung das anschließende Trocknen der Fadenschar so gut gelingt, daß kein Faden mit einem Nachbarfaden verklebt oder durch Nach­ barfäden auf irgendeine Weise ungünstig beeinflußt wird. Da­ bei kann die Verweilstrecke durch wahlweises Hinter- oder Pa­ rallelschalten der Trommelpaare variiert werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dar­ gestellt. Anhand dieser Ausführungsbeispiele wird die Erfindung in den folgenden Textabschnitten noch weiter beschrieben und erläutert.
Fig. 1 zeigt in vereinfachter Darstellung und nicht maßstäblich eine kompakte Trockenvorrichtung 1 mit einer langgestreckten, wärmeisolierten Kammer 2. Die Kammer 2 besitzt eine Verklei­ dung 3 aus Isoliermaterial. Die Kammer 2 enthält eine Blas­ vorrichtung 4, versehen mit Blasdüsen 5. Die Blasvorrichtung 4 wird durch eine Rohrleitung 6 mit vorgewärmter Luft versorgt. Die Abluft gelangt in einen Abluftsammler 4′. Eine weitere Rohr­ leitung 7 dient der Luftabfuhr. Außerhalb der Kammer 2 kann eine Lufterwärmungsvorrichtung und eine Luftfördervorrichtung vorhanden sein. Zumindest ein Teil der Abluft kann auch als Um­ luft wieder in die Kammer 2 eingeführt werden.
Die Blasvorrichtung 4 befindet sich bei diesem Ausführungs­ beispiel in der Kammer 2, jedoch könnte die Blasvorrichtung auch lediglich nur an die Kammer angebaut sein. Auch die An­ zahl der Blasdüsen ist nicht verbindlich und richtet sich nach dem gewünschten Trocknungseffekt und nach der Länge der Kammer.
Eine Fadenschar 8 durchläuft ein Walzenpaar 9, 10 und gelangt dann in aufgefächertem Zustand in eine Vortrockenstrecke 1′ der Trockenvorrichtung 1. Um das Auffächern zu ermöglichen, ent­ hält die Kammer 2 eine insgesamt mit 11 bezeichnete Vorrichtung zum Herstellen und Führen eines aus der laufenden Fadenschar 8 stammenden Einzelfadenscharpaketes 12. Die Vorrichtung 11 be­ steht aus einer Anordnung von sechs gleichartigen Teilstäben 13, die quer durch die Kammer 2 geführt sind. Das Einzelfadenschar­ paket 12 besteht aus den Einzelfadenscharen 14 bis 19. Die Ein­ zelfäden jeder Einzelfadenschar sind mit mehrfachem Fadendurch­ messer voneinander distanziert.
Oberhalb und unterhalb des Endabschnittes der Vortrocken­ strecke 1′ befinden sich zwei Trockentrommelanordnungen 20 und 21. Die Trockentrommelanordnungen liegen einander gegenüber, und zwar liegt die Trockentrommelanordnung 20 über der Trocken­ trommelanordnung 21. Die Trockentrommelanordnung 20 besitzt die Trockentrommeln 22 und 23, die Trockentrommelanordnung 21 die Trockentrommeln 24 und 25.
Das Einzelfadenscharpaket 12 bildet rechts von der Vorrichtung 11 zwei übereinanderliegende Gruppen. Die obere Gruppe besteht aus den Einzelfadenscharen 14, 15 und 16, die untere Gruppe aus den Einzelfadenscharen 17, 18 und 19. Die Einzelfadenscharen 14, 15 und 16 laufen auf die Trockentrommel 22 auf und bilden von da an eine Teilfadenschar 26. Die Einzelfadenscharen 17, 18 und 19 laufen auf die Trockentrommel 24 auf und bilden von da an eine Teilfadenschar 27. Die Teilfadenscharen 26 und 27 sind gleich groß, das heißt, sie haben die gleiche Anzahl Fäden. Alle Fäden der Teilfadenscharen sind voneinander distanziert, und zwar mit einem Abstand von etwa einem Fadendurchmesser. Die Trockentrommeln 22 und 23 der Trockentrommelanordnung 20 sind so angeordnet, daß die Teilfadenschar 26 mäanderartig rückwärts und wieder vorwärts durch die Kammer 2 geführt ist. In gleicher Weise sind die Trockentrommeln 24 und 25 der Trockentrommelanord­ nung 21 so angeordnet, daß die Teilfadenschar 27 mäanderartig rückwärts und wieder vorwärts durch die Kammer 2 geführt ist. Die wärmeisolierte Kammer 2 besitzt außerdem Vorrichtungen 28 bis 31 in Form von Rollen, die dazu dienen, die Fadenscharen 26 und 27 wieder zueinander zu leiten. Außerhalb der Kammer 2 be­ findet sich noch eine Rolle 32, auf der die beiden Teilfaden­ scharen 26 und 27 endgültig wieder zu einer einzigen Faden­ schar 8′ vereinigt werden.
Der Fadenlauf, die Strömungsrichtung der erwärmten Luft und die Drehrichtungen der Trockentrommeln sind durch kleine Pfeile be­ zeichnet.
Die Zeichnung läßt erkennen, daß die Abwärme der Trockentrommeln nicht verlorengeht, sondern zum Vortrocknen ausgenutzt wird. Die besondere Anordnung der Trockentrommeln am Ende des Kanals 2 ge­ währleistet eine möglichst lange getrennte Führung der Einzelfä­ den des Einzelfadenscharpaketes 12. Auch die zwischen den Trocken­ trommeln gelegenen Fadenlaufstrecken werden mit vorgewärmter Luft angeblasen.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, eben­ falls wieder in vereinfachter Darstellung und nicht maßstäblich. Eine kompakte Trockenvorrichtung 33 besitzt eine langgestreckte, wärmeisolierte Kammer 34 mit einer Verkleidung 35 aus Isolier­ material. Die Kammer enthält eine Blasvorrichtung 36, versehen mit Blasdüsen 37. Die Blasvorrichtung 36 wird durch eine Rohr­ leitung 38 mit vorgewärmter Luft versorgt. Die Abluft gelangt in einen Abluftsammler 40. Eine weitere Rohrleitung 39 dient der Luftabfuhr.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann außerhalb der Kammer 34 eine Lufterwärmungsvorrichtung und eine Luftfördervorrich­ tung vorhanden sein. Auch hier kann zumindest ein Teil der Ab­ luft auch als Umluft wieder in die Kammer 34 eingeführt werden. Die Anzahl und die Anordnung der Blasdüsen ist nicht verbind­ lich und richtet sich nach dem gewünschten Trocknungseffekt und nach der Länge der Kammer.
Eine Fadenschar 41 durchläuft ein Walzenpaar 42, 43 und gelangt dann in aufgefächertem Zustand in eine Vortrockenstrecke 41 der Trockenvorrichtung 33. Um das Auffächern zu ermöglichen, ent­ hält die Kammer 34 eine insgesamt mit 45 bezeichnete Vorrich­ tung zum Herstellen und Führen von aus der laufenden Faden­ schar 41 stammenden Einzelfäden. Die Einzelfäden sind zu Einzel­ fadenscharen 46 bis 49 zusammengefaßt. Die Vorrichtung 45 be­ steht hier aus vier gleichartigen Teilstäben 50, die quer durch die Kammer 34 geführt sind. In den Einzelfadenscharen sind die Einzelfäden mit mehrfachen Fadendurchmesser voneinander distan­ ziert.
Oberhalb und unterhalb des Endabschnittes der Vortrockenstrecke 44 befinden sich zwei Trockentrommelanordnungen 51 und 52. Die beiden Trockentrommelanordnungen liegen einander gegenüber, und zwar liegt die Trockentrommelanordnung 51 über der Trockentrom­ melanordnung 52.
Die Trockentrommelanordnung 51 besteht aus den Trommelpaaren 53 und 54, die Trockentrommelanordnung 52 aus den Trommel­ paaren 55 und 56. Das Trommelpaar 53 besteht aus einer größeren Trommel 57 und einer kleineren Trommel 58. Das Trommelpaar 54 besteht aus einer größeren Trommel 59 und einer kleineren Trom­ mel 60. Das Trommelpaar 55 besteht aus einer größeren Trommel 61 und einer kleineren Trommel 62. Das Trommelpaar 56 besteht aus einer größeren Trommel 63 und einer kleineren Trommel 64. Um Platz zu sparen, sind jeweils die kleineren Trockentrom­ meln der Trommelpaare einander benachbart angeordnet. Es wird dadurch eine versetzte Anordnung der kleineren Trommeln ermög­ licht. Außerdem ergibt sich dabei eine günstige Fadenführung.
Alle Trockentrommeln sind von innen her beheizt. Die Trocken­ trommeln des Trommelpaares 53 werden mäanderartig rückwärts und wieder vorwärts von der Teilfadenschar 46 umschlungen. Zu­ erst wird die Trockentrommel 58, dann die Trockentrommel 57 umschlungen. Die Teilfadenschar 46 gelangt dann zu einer Um­ lenkwalze 65. In ähnlicher Weise durchläuft die Teilfadenschar 47 mäanderartig rückwärts und wieder vorwärts das Trommelpaar 54. Zuerst wird die Trockentrommel 59, dann die Trockentrommel 60 umschlungen. Die Teilfadenschar 47 gelangt dann ebenfalls zu der erwähnten Umlenkwalze 65. Hier vereinigen sich die Teil­ fadenscharen 46 und 47 zu einer Teilfadenschar 70. Im Bereich der Trockentrommelanordnung 51 liegt also eine Parallelführung der Fäden vor. Die beiden Teilfadenscharen 46 und 47 bleiben beim Durchlaufen der Trockentrommelanordnung 51 bis zum Er­ reichen der Umlenkwalze 65 getrennt.
Um eine alternative Fadenführung zu zeigen, sind die Fäden auf andere Art, nämlich weniger aufgefächert, durch die untere Troc­ kentrommelanordnung 52 geführt. Die von der Trockentrommel 62 an zu einer Teilfadenschar 71 vereinigten Einzelfadenscharen 48 und 49 durchlaufen mäanderartig erst rückwärts und dann wieder vorwärts das Trommelpaar 55 und anschließend in ähnlicher Weise das Trommelpaar 56. Die Teilfadenschar 71 gelangt dann über Um­ lenkwalzen 66 und 68 zu einer außerhalb der Kammer 34 gelegenen Umlenkwalze 69, wo sie sich mit der Teilfadenschar 70, die über eine Umlenkwalze 67 zugeführt wird, wieder zu einer einzigen Fadenschar 41′ vereinigt.
Auch die zwischen den einzelnen Trockentrommeln gelegenen Fa­ denlaufstrecken werden durch Blasvorrichtungen mit vorgewärmter Luft angeblasen. Hierzu sind im Bereich der Trockentrommelan­ ordnung 51 Blasvorrichtungen 72 und 73, im Bereich der Trocken­ trommelanordnung 52 Blasvorrichtungen 74 und 75 vorhanden. Diese Blasvorrichtungen bestehen aus quer zur Fadenlaufrich­ tung angeordneten, mit Ausblasöffnungen versehenen Warmluft­ leitungen. Die Richtung der Ausblasöffnungen ist durch kleine Pfeile angedeutet. Die erwähnten Blasvorrichtungen werden durch einen Luftkanal 76 gespeist, der über eine Öffnung 77 mit der Blasvorrichtung 36 verbunden ist.
Als Alternativen schließt die Erfindung mit ein, daß zum Bei­ spiel die Vorrichtung 11 auch außerhalb der Kammer 2 liegen kann. Auch die Vorrichtungen 28 bis 30 können bereits außer­ halb der Kammer 2 angeordnet sein. Das hätte den Vorteil einer etwas kompakteren Bauweise der Kammer 2, dafür müßte allerdings die ungeschützte Anordnung der Vorrichtungen 28 bis 30 in Kauf genommen werden.

Claims (3)

1. Verfahren zum Vortrocknen und Fertigtrocknen einer laufen­ den Fadenschar nach dem Schlichten, wobei die Fadenschar nach dem Schlichten in voneinander distanzierte, aus Einzelfäden bestehende Teilfadenscharen aufgelöst wird und wobei die Fä­ den zum Fertigtrocknen mäanderartig um in einer Kammer be­ findliche beheizte Trommeln einer Trockentrommelanordnung ge­ führt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelfäden der Teilfadenscharen bis zur Beendigung des Fertigtrocknens voneinander distanziert geführt werden, daß die Fäden in der Vortrockenstrecke durch eine nach außen hin abgeschlossene Kammer geführt und dort mit vorgewärmter Luft angeblasen werden, daß nach dem Vortrocknen mindestens zwei jeweils etwa gleich große Teilfadenscharen gebildet wer­ den, die dann zum Zweck des Fertigtrocknens mäanderartig rückwärts und wieder vorwärts um zwei in der gleichen Kammer befindliche, einander gegenüberliegende Trockentrommelanord­ nungen geführt werden und daß die Einzelfäden nach Beendigung des Fertigtrocknens wieder vereinigt sowie aus der Kammer her­ ausgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die laufenden Fäden sowohl in der Vortrockenstrecke als auch in den zwischen den Trockentrommeln gelegenen Fadenlauf­ strecken mit vorgewärmter Luft angeblasen werden.
3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach außen hin abgeschlossene Kammer (2, 34) eine Vorrichtung (11, 45) zum Herstellen und/oder Führen von aus einer laufenden Fadenschar (8, 41) stammenden Einzelfäden längs einer Vortrockenstrecke (1′, 44), eine die Einzelfäden mit vorgewärmter Luft in Berührung bringende Blasvorrichtung (4, 36) und oberhalb und unterhalb des Endabschnitts der Vor­ trockenstrecke (1′, 44) zwei einander gegenüberliegende Trockentrommelanordnungen (20, 21; 51, 52) aufweist, die jeweils aus mindestens zwei beheizten Trockentrommeln (22 bis 25; 57 bis 64) bestehen, um welche jeweils mindestens eine von mindestens zwei jeweils etwa gleich großen Teilfadenscha­ ren (26, 27; 46, 71) mäanderartig rückwärts und wieder vor­ wärts geschlungen sind, wobei jede Teilfadenschar (26, 27; 46, 71) aus voneinander distanzierten Einzelfäden besteht.
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