DE320344C - Einrichtung zur UEbertragung von Kraft mittels Kette oder Band - Google Patents

Einrichtung zur UEbertragung von Kraft mittels Kette oder Band

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DE320344C
DE320344C DE1914320344D DE320344DD DE320344C DE 320344 C DE320344 C DE 320344C DE 1914320344 D DE1914320344 D DE 1914320344D DE 320344D D DE320344D D DE 320344DD DE 320344 C DE320344 C DE 320344C
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EDWARD AUGUSTUS JEFFREY
ROBERT FRANKLIN MUIERHEAD DR
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EDWARD AUGUSTUS JEFFREY
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Übertragung von Kraft mittels Kette oder Band. Gegenstand der Erfindung ist eine EinrichtUng zur Übertragung von Kraft mittels Kette oder Band ohne die Benutzung der bisher bekannten gezahnten Räder. Bei der neuen Einrichtung wird lediglich die-Reibung zum Haften der Kette auf dem- Kettenrad benutzt. Die Erfindung besteht in einer Änderung der Art und Weise des Erfassens der Räder durch die Kette- dahingehend, daB radial bewegliche Zwischenstücke zwischen die Kettenglieder und dien Radkranz eingelegt werden, die eine feste Reibungsverbindung zwischen den Kettengliedern und: den Radkränzen hervorbringen, ohne daß die Glieder klemmen, wobei ein "leichtes Ablaufen der Kette vom Rade gesichert ist. -In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. r eine Seitenansicht der Kette, Fig. :z einen teilweisen Schnitt durch das Kettenrad, rechtwinklig zu dessen Achse, Fig.3 einen Schnitt durch eine Ausführungsform des Kettenrades mit eingesetzter Kette in dessen Achsenrichtung, Fig: 4 einen der Fig. 3 entsprechenden: Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Kettenrades, Fig. 5 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Kettenrades mit darinliegendem Kettenglied, Fig.6 einen der Fig.3 entsprechenden Schnitt durch eine vierte Ausführungsform des Kettenrades, Fig. 7 einen Grundrß zu Fig. 6.
  • Die Kette besteht aus keilförmigen Gliedein a, die in den Radkranz eingreifen und durch nicht eingreifende Glieder b verbunden sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 besitzt das Kettenrad c eine Nut d in seinem Kranz, in welche eine Anzahl von I-Ceilstücken e eingelegt ist. Jedes dieser Keilstücke liegt mit der einen Fläche an der schrägen Seite der Nut d an und wird in dieser Lage durch einen flachen federnden Reifen f gehalten, der rund um die ganze Nut geht und die Keilstücke e nach außen drückt, wobei sie durch an der oberen Kante der Nut vorspringende Rippen g gegen Herausfallen gesichert werden, Die Keilglieder a der Kette treten, wie Fig. 3 zeigt, zwischen die beiden Reihen der Keilstücke e ein und üben einen seitlichen Druck auf diese aus, durch dien die Kette mittels Reibung in der Radnut gehalten wird. Der Neigungswinkel der schrägen Seite der Nut ist klein, beispielsweise etwa 5°, während der Neigungswinkel des eindringenden Kettengliedes größer ist und etwa 2o` beträgt. Dies hat zur Folge, daß die Haftung durch Reibung sich bestimmt nach dem kleinen Winkel der Nut, während der größere Winkel des Keilgliedes a ein Festklemmen in der Radnut verhindert und das Ablaufen der Kette erleichtert. Wenngleich es bereits bekannt ist, einzelne Keilstücke in Seilrillen zu benutzen, um eine Keilwirkung auf ein in der Rille laufendes Seil auszuüben, so ist doch die Benutzung der vorliegend beschTiebenen Anordnung, die eine zusammengesetzte Keilwirkung mit verschiedenen Winkeln verwendet, bei welcher das eingelegte Keilstück e wie ein einzelner Keil mit einem einzigen Winkel wirkt, d. h. wie zwei fest aufeinanderliegende Seiten eines Keiles, für Kettenräder neu und bringt eine neue Wirkung auch insoweit hervor, als einerseits das einliegende Kettenstück ca wie ein fest anliegender Keil gehalten wird, während das ablaufende Kettenstück durch die verschiedenen Winkelstellungen der Teile nicht klemmt und' leicht ab- i laufen kann.
  • Der flache Federring f kann geschlitzt werden und wird in das Rad c eingeschoben. Das Rad c kann auch in zwei Hälften ausgeführt werden, die miteinander verbolzt werden. Die Art und Weise dieser Zusammensetzung ist in den Zeichnungen nicht dargestellt, da sie keinen Teil der Erfindung bildet.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. q. sind die Keilstücke e statt durch einen Federring f, wie in Fig. 2 und 3, durch gegenüberliegende Paare von leichten Federn h gehalten, die, wie dargestellt, am Boden der Nut d aufliegen.
  • Bei diesen Ausführungsformen, bei denen Keilstücke verwendet werden, kann die Anordnung, daß die Laufflächen des Rades schwächer geneigt sind als die Seiten des keilförmigen Kettengliedes, auch so umgekehrt werden, daß die Laufflächen eine i stärkere Neigung besitzen und das Kettenglied eine schwächere. In diesem Falle liegen i die dickeren Enden der Keilstücke e statt nach innen nach außen (s. die Ausführungsform nach Fig. 5) und werden durch eine endlose i Schraubenfeder i gehalten, die rund um das i ganze Rad geht und in einem vertieften Teil der Keilstücke e liegt. Diese Feder i drückt die Keilstücke e nach innen gegen den Boden der Nut d anstatt nach außen, wie bei der i Ausführungsform nach Fig.3 und' d.. Bei i dieser Anordnung erfolgt im Augenblick des Ablaufens der Kette eine geringe Relativbewegung zwischen den Keilstücken e und den Seiten der Rinne, bevor die Kette zwischen den Keilstücken ausgehoben wird. Andererseits erfolgt bei der Anordnung nach Fig. 3 und d. die erste Relativbewegung zwischen den Keilgliedern a der Kette und dien Keilstücken e.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.6 und- 7 sind statt der Keilstücke e entsprechende bewegliche Zwischenstücke in Form von Stahlkugeln e benutzt, die in zwei Reihen. zylindrischer Löcher j in kurzen Abständen längs des Radkranzes des Rades c untergebracht sind. Die Löcher j bilden keinen vollständigen Zylinder, sondern sind an einer Seite gegen die Rille d hin offen, so daß jedes Keilglied cr. der Kette beim Eintritt in die Rille auf zwei oder mehr Kugeln liegt, die nach innen rollen und einen großen. Seitendruck des Keilgliedes sichern. In jedem Loch j liegt eine Kugel e. Die Löcher j sind so ausgeführt, daß ihre Achsen gegeneinander nach innen geneigt sind. Eine leichte Feder f am Boden jedes Loches j hält die Kugeln in ihrer Ruhelage in höchster Stellung in den Löchern, während zwei Ringe g an der Außenfläche des Radkranzes aufgelegt sind und Deckel für die beiden Reihen von Löchern bilden, um ein Herausfallen der Kugeln aus den Löchern zu verhindern. Die -Vorrichtung hat die Wirkung; daß die keilförmigen Kettenglieder d derartig sich in die Nut d eindrücken, als wenn ein reibungsloser Keil mit halb so großem Winkel vorhanden wäre, während, der. Keil doppelt so weit sich bewegt, als die Mitten der Kugeln e betragen. Der Seitendruck bestimmt sich demgemäß. Andererseits, kann die Kette sich nicht in Richtung des Radumfanges relativ zum Rad bewegen, ohne daß eine Reibung entweder zwischen den Kettengliedern a und den Kugeln e oder zwischen den Kugeln e und den Seitenwänden der Löcher j eintritt. Infolge der reinen Rollbewegung der Kugeln erfolgt die Freigabe reibungslos. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Übertragung von Kraft mittels Kette oder Band, bei welcher eine mit keilförmigen Gliedern versehene Triebkette in Keilnutenräder eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilnuten (d) mit eingelegten, radial beweglichen Keilstücken (e) versehen sind, die die Keilglieder (a) der Kette zwischen sich fassen und diese durch Reibung festhalten.
  • 2. Einrichtung nach Anspruch i, da durch gekennzeichnet, daß der Keilwinkel der eingelegten Keilstücke (e) und der Keilwinkel der Keilglieder (a) der Kette verschieden groß sind.
  • 3. Einrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eingelegten Stücke (e) aus Stahlkugeln bestehen, die in Löcher (j) zu beiden Seiten der Radrille (d) eingelegt sind und von Federn (f) getragen werden, während sie von außen durch aufgelegte Ringe (g) in ihren Löchern gehalten werden. Hierzu i Blatt Zeichnungen. BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DE1914320344D 1913-05-13 1914-04-24 Einrichtung zur UEbertragung von Kraft mittels Kette oder Band Expired DE320344C (de)

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