DE3204159C2 - - Google Patents
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
- H03M1/12—Analogue/digital converters
- H03M1/1205—Multiplexed conversion systems
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
- Control By Computers (AREA)
- Analogue/Digital Conversion (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Datensammelkonsole
nach dem Gattungsbegriff des Anspruches 1.
Zur Verminderung des Aufwandes und der daraus resultierenden
Unzuverlässigkeit bzw. der hohen Installationskosten
von Systemen zur Steuerung der Klimaanlage eines Gebäudes,
zur Steuerung von energieverbrauchenden Geräten usw. sind
Dialogsysteme entwickelt worden, bei denen eine Zentralstation
mit mehreren externen Stationen über einen Dialogkanal
in Verbindung steht, so daß verschiedene Meßpunkte
in einem Gebäude erfaßt und verschiedene Steuereinheiten
beeinflußt werden können. Eine typische externe Station
umfaßt einen Schnittstellenschaltkreis mit einer externen
Statusadresse, so daß alle externen Stationen über eine
einzige Leitung mit der Zentralstation verbunden werden
können. Bei diesem Dialog über die einzige Leitung
zwischen der Zentralstation und den externen Stationen
kann die Zentralstation den Status bestimmter Meßpunkte
in den externen Stationen lesen und die Steuerbefehle
an die Geräte in der externen Station abgeben. Die Schnittstelleneinrichtung
in der externen Station dient hierbei
der Sammlung von Daten, die an die Zentralstation zu
berichten sind und der Weitergabe von Steuerbefehlen, die
von der Zentralstation an die verschiedenen Steuereinrichtungen
in der externen Station abgegeben werden.
Durch die Weiterentwicklung von solchen Gebäudeautomationssystemen
ergab sich in neuerer Zeit eine Beeinflussung des
Systemaufbaus. Beispielsweise besteht eine Tendenz nach
einer Vergrößerung solcher Gebäudeautomationssysteme, so
daß auch bei sehr großen Gebäuden die erhöhte Anzahl von
Sensorsignalen verarbeitet werden kann. Der erhöhte Umfang
und die Aufwendigkeit der Systemarchitektur sowie die
vergrößerte Vielzahl von durch die Hardware zu verarbeitenden
Aufgaben belastet die Zentraleinheit eines solchen
Systems in einer enormen Weise. Darüber hinaus kann es
wünschenswert oder in einigen Systemen auch erforderlich
sein, die Zentraleinheit insgesamt zu eliminieren und die
Steuerfunktionen, die normalerweise durch die Zentralstation
ausgeführt werden, auf eine Anzahl von Stationen
zu verteilen, die innerhalb des Dialogsystems angeordnet
sind. Diese Faktoren erfordern unter anderem, daß das
System in der Lage ist, Information an anderen Stellen als
in der Zentralstation zu verarbeiten. Daher werden die
externen Stationen bzw. die Datensammelkonsolen innerhalb
des Dialogsystems zunehmend mit Rechenfähigkeiten ausgestattet.
Gattungsgemäße Datensammelkonsolen können der US-PS 30 27 079
bzw. dem "Data Acquisition Handbook" der Firma National
Semiconductor, 1978, Seiten 4-1 bis 4-7 entnommen werden.
Dort werden über einen Eingangsselektor abgefragte analoge
Eingangssignale vor der Zuführung zu einem
Analog/Digital-Wandler über einen Verstärker geführt, dessen
Verstärkung steuerbar ist. Die Steuerung der Verstärkung
erfolgt über in wenigstens einem Speicher gespeicherte
Betriebsparameter, die den einzelnen Eingangssignalen bzw.
Meßkanälen zugeordnet sind.
Ausgehend von diesen bekannten Datensammelkonsolen ist es die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Verzicht auf eine
steuerbare Verstärkung die Signalanpassung durch Eingriff in
den Analog/Digital-Wandler vorzunehmen.
Die Lösung dieser
Aufgabe gelingt gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruches 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der
erfindungsgemäßen Datensammelkonsole sind in den Unteransprüchen
entnehmbar.
An Hand eines in den Figuren der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles sei im folgenden die
erfindungsgemäße Datensammelkonsole näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschema der Datensammelkonsole,
Fig. 2 eine analoge Eingangseinheit in näheren
Einzelheiten,
Fig. 3 die Analogsteuerung, den Wandler und
Ausgangseinheiten in näheren Einzelheiten,
Fig. 4 digitale Eingangs- und Ausgangs-
Einheiten in näheren Einzelheiten,
Fig. 5 den Mikroprozessor mit zugeordneten
Einheiten in näheren Einzelheiten
und
Fig. 6 die Sende/Empfangseinheit in näheren
Einzelheiten.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm der Datensammelkonsole,
wobei alle Bausteine auf einer einzigen gedruckten Schaltungsplatine
angeordnet sein können. Der Kern des Systems
wird durch einen Mikrocomputer 11 gebildet, der mittels
eines analogen Steuerschaltkreises 12 die Verbindung von
analogen Eingangssignalen 13, die an einem analogen
Schaltkreis 14 anstehen, mit einem analogen Wandlerschaltkreis
15 steuert, wobei dieser Wandlerschaltkreis 15 die
analogen Eingangssignale in digitale dem Mikrocomputer 11
zugeführte Signale umwandelt. Der Mikrocomputer 11 steuert
ebenfalls die analogen Ausgänge 16 an einem analogen
Ausgangsschaltkreis 17 über den Wandlerschaltkreis 15. Die
analogen Ausgangssignale 14 können beispielsweise an
Geräte angeschlossen sein und beispielsweise die Einstellung
eines Sollwertes befehlen.
Da die Datensammelkonsole gemäß Fig. 1 Eingangssignale von
irgendeiner Art eines analogen Eingangsfühlers aufnehmen
soll, ist ein Datei- und Programmspeicher PROM-18 an den
Mikrocomputer 11 angeschlossen und speichert die Daten,
die für die Charakterisierung eines jeden Typs von analogem
Eingangsfühler erforderlich sind, an die die Eingänge 13
angeschlossen werden können. Somit werden zum Zeitpunkt
der Installation der Datensammelkonsole in einem Gebäudeautomationssystem
die an die Eingänge 13 anzuschließenden
Eingangsfühler ausgewählt, und es wird eine charakterisierende
Information für jeden Fühler in dem Speicher 18 gespeichert.
Diese Information wird später durch den Mikrocomputer 11
benutzt, um das von dem analogen Eingangsfühler abgeleitete
analoge Eingangssignal in eine Digitaldarstellung umzuwandeln,
die durch den Mikrocomputer 11 bei seinem Dialog
mit anderen Stationen benutzt wird und um festzustellen,
ob ein Istwert eine Einstellung benötigt oder sich in
einem Alarmzustand befindet. Die Arten von Analogfühlern,
die an die Datensammelkonsole gemäß Fig. 1 angeschlossen
werden können, umfassen Spannungsfühler für einen Bereich
von 1 bis 100 mV, Stromfühler für einen Bereich von 4
bis 20 mA, Stromfühler für einen Bereich von 0 bis 5 mA,
Widerstands-Temperaturfühler im Bereich von 3280 bis
4000 Ω oder von 80 bis 120 Ω und Spannungsfühler für
einen Bereich von 0 bis 10 V.
Der analoge Wandlerschaltkreis 15 behandelt jeweils ein
analoges Eingangssignal. Der Wandlerschaltkreis liefert
ein digitales "0"-Ausgangssignal bei einem analogen
Eingangssignal von weniger als 5 V und er liefert ein
Sättigungssignal bei einem analogen Eingangssignal, das
beträchtlich größer als 10 V ist. Somit müssen bestimmte
Bereichs- bzw. Bewertungswerte und Basiswerte dem Eingang
in Abhängigkeit von dem Typ des angeschlossenen analogen
Fühlers zugeführt werden. Beispielsweise wird die
Spannung eines Spannungsfühlers für den Bereich von 0 bis
100 mV zunächst mit einem Faktor 10 multipliziert bzw.
bewertet, um ein Signal in dem Bereich von 0 bis 1 V zu
erzeugen und es wird sodann ein Basissignal von 5,5 V hinzuaddiert,
so daß der Analogbereich für diese Art von
Fühler sich zwischen 5,5 und 6,5 V bewegt. Ein Stromfühler
für den Bereich von 4 bis 20 mA wird über einen zugeordneten
nicht dargestellten Widerstand von 121 Ω angeschlossen,
der den Strom in ein Spannungssignal von 0,484
bis 2,42 V umwandelt. Sodann wird eine Basisspannung von
5,016 V hinzuaddiert, um einen analogen Spannungsbereich
von 5,5 bis 7,436 V für diesen Fühler zu erzeugen. Ein
Stromfühler für den Bereich von 0 bis 5 mA ist über zwei
parallel geschaltete Widerstände von 121 Ω angeschlossen
und wird sodann in ähnlicher Weise bewertet wie der
Fühler für 4 bis 20 mA.
Der analoge Wandlerschaltkreis 15 arbeitet nach dem
Doppelrampen-Prinzip. Dieses Prinzip besteht darin, daß
ein Integrator mit einer von der Eingangsspannung
abhängigen Geschwindigkeit ausgehend von einer festen
Referenzspannung VR während einer fest vorgegebenen
Zeit TI aufgeladen wird und sodann mit einer konstanten
Geschwindigkeit auf die Referenzspannung VR entladen wird,
wobei die Entladezeit TM gemessen wird. Die analoge
Eingangsspannung VI kann sodann durch die Gleichung
ermittelt werden, wobei VR bekannt ist und TM und TI
digital beispielsweise mittels eines Zählers gemessen
werden.
Dieses Grundprinzip ist jedoch für den vorliegenden Zweck
nicht geeignet, da es den Basiswert, der dem analogen
Signal während des Umwandlungsprozesses zugeführt wird,
sowie den Spannungsbereich dieses Signales nicht berücksichtigt.
Demgemäß wird bei dem vorliegenden System dieses
Grundprinzip auf ein Verfahren mit 6 Meßschleifen erweitert.
Es werden 3 getrennte Doppelrampen-Verfahren durchgeführt,
wobei das erste Verfahren das Analogsignal, das zweite
Verfahren den Bereich und das dritte Verfahren schließlich
den Basiswert behandelt.
Insbesondere wird der Integrator zunächst auf eine Spannung
VMI während einer festen Zeit TI mit einer Geschwindigkeit
aufgeladen, die von dem analogen Eingangssignal abhängt.
Sodann wird er während einer gemessenen Zeit TMI mit einer
festen Geschwindigkeit auf die Referenzspannung entladen.
Sodann wird das Verfahren wiederholt, wobei das Bereichssignal
das analoge Eingangssignal ersetzt. Hierbei wird
der Integrator auf eine Spannung VMR entsprechend der
Bereichsspannung während der festen Zeit TI aufgeladen
und sodann mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit während
einer Meßzeit TMR entladen. Schließlich wird das Verfahren
noch einmal mit dem Basissignal wiederholt, wobei der
Integrator während einer festen Zeit TI auf eine entsprechende
Spannung VMB aufgeladen und sodann mit einer
vorgegebenen Geschwindigkeit während der Meßzeit TMB
entladen wird.
Aus diesen drei Zeitmessungen kann der Proportionalwert
PV des Eingangssignales bestimmt werden. Dieser Proportionalwert
ergibt sich folgendermaßen
Das heißt, der Proportionalwert PV ergibt sich als Quotient aus
dem Eingangssignal innerhalb der Bereichsspanne (das
Eingangssignal wird von dem Basispegel der Bereichsspanne
gemessen) und der Bereichsspanne selbst (Differenz
zwischen Bereichsspannung und Basisspannung). Durch dreifache
Anwendung der vorstehenden Gleichung für das
grundlegende Doppelrampen-Prinzip ergibt sich bezüglich
der drei Doppelrampen-Messungen, daß der Zeitwert TI und
die Referenzspannung VR entfallen, wobei sich der Proportionalwert
folgendermaßen darstellt
Der Proportionalwert PV kann somit leicht durch den Mikrocomputer
11 über die digital gemessenen Zeiten TMI, TMB und
TMR errechnet werden.
Der digitale Proportionalwert PV ist durch einen Rohwert
von 16 Bit vorgegeben, der in einem Wert mit 12 Bit umgewandelt
werden muß. Dies ist erforderlich aufgrund der
großen Vielzahl von Sensoren, die an die Datensammelkonsole
angeschlossen werden können und aufgrund der Tatsache,
daß 12 Bit für die Auflösung ausgewählt worden sind.
Zu diesem Zweck wird ein Standardbereich von 95 bis 4995
gewählt, so daß die Umwandlung gemäß folgender Gleichung
geschieht.
FV = 4000 · PV + 95
Als Ergebnis ergibt sich eine endgültige Spannung FV in
Form einer digitalen Darstellung innerhalb eines Standardbereiches
eines Analogwertes, der von einem analogen
Eingangsfühler empfangen wird, welcher an einen der
Eingänge 13 angeschlossen ist und welcher Wert auf den
Grundwert und den Bereichswert für diesen bestimmten
Fühler bezogen ist. Die Basis- und Bereichswerte sind
in einer Datei 18 zusammen mit anderen erforderlichen
Charakterisierungsmerkmalen gespeichert. Jede Datengruppe ist
in einem Speicherbereich gespeichert, der einem bestimmten
Fühler zugeordnet ist. Es gibt so viele Datengruppen in
dem Speicher 18, wie Fühler an die Eingänge 13 angeschlossen
sind.
Die Konsole gemäß Fig. 1 ist ebenfalls in der Lage, einen
Analogwert auszugeben, der an den über die Eingänge 13
empfangenen Analogwert angenähert ist. Bei dieser Betriebsart
kann ein Digital/Analog-Wandler verwendet werden, wobei
die digitalen Eingangssignale dieses Wandlers kontinuierlich
eingestellt und verändert werden, bis der analoge Ausgangswert
an den gemessenen analogen Eingangswert angeglichen
ist. Das digitale Eingangssignal des Digital/Analog-
Wandlers entspricht sodann dem gemessenen Analogwert. Im
tatsächlichen Anwendungsfall wird jedoch diese Betriebsweise
nur bei einer Schwellwerterfassung verwendet. Hierbei
wird der analoge Eingangswert mit verschiedenen digitalen
Schwellwerten verglichen, um die Bereichsgrenze
festzustellen, in die der analoge Eingangswert fällt.
Diese Betriebsweise ist besonders nützlich bei der Feststellung
des Wesens eines Alarmes in einem Feuerschutz-
und Überwachungssystem.
Eine dritte Betriebsweise ist durch den Widerstands/
Perioden-Meßbetrieb R/P gegeben. Wenn diese Betriebsweise
Anwendung findet, werden ein Fühler und ein R/P-Wandler
an einen Eingang 13 angeschlossen. Die R/P-Meßroutine
besitzt 6 digitalisierte Kalibrierungsbereiche. Die
Bereiche ergeben jeweils einen Wert von 4000 Zuständen
im Bereich von 95 bis 4095 entsprechend einem 12-Bit-Wert.
Ein Zähler zählt die Zeit zwischen 20 Impulsen, um einen
R/P-Zählstand zu akkumulieren. Der R/P-Zählstand wird
sodann in gleicher Weise wie der Wert PV in den Wert FV
umgewandelt, um den Digitalwert entsprechend dem R/P-Zählstand
zu bestimmen.
Es sei darauf verwiesen, daß innerhalb der Hardware keine
Verbindungen geändert werden müssen, wenn verschiedene
Eingangssignale an den Eingängen 13 umgewandelt werden
sollen.
Die Datensammelkonsole gemäß Fig. 1 kann Eingangssignale
von mehereren Digitalfühlern zugeführt erhalten, die an
die Eingänge 21 angeschlossen sind. Digitalfühler können
durch einfache Ein/Aus-Schaltgeräte, wie beispielsweise
Klappenschalter, Türschalter und Rauchfühler vorgegeben
sein. Auch können sie durch einen Gesamtzählstand erfassende
Einrichtungen vorgegeben sein, die Impulse zählen und
einen Kontakt öffnen bzw. schließen, wenn ein Gesamtzählstand
erreicht ist. Die Eingänge 21 sind über einen
digitalen Eingangsschaltkreis 22 an den Mikrocomputer 11
angeschlossen, der ebenfalls mehrere digitale Ausgänge
23 steuert, die an Lasten, wie beispielsweise Relais angeschlossen
sein können, um verschiedene Funktionen in einem
Gebäudeautomationssystem zu steuern. Schließlich ist der
Mikrocomputer 11 an einen Übertragungsschaltkreis 25 angeschlossen,
der den Empfang und das Senden von Information
über einen Dialogkanal steuert, welcher eine Eingangsleitung
26 und eine Ausgangsleitung 27 für den Dialog mit
anderen externen Stationen und einer Zentralstation, sofern
eine solche benutzt wird, umfaßt.
Die Datensammelkonsole kann von einer externen Station
neu konfiguiert werden. Wenn es beispielsweise gewünscht
ist, die Art und Weise der Verarbeitung der der Datensammelkonsole
10 zugeführten analogen und digitalen
Eingangssignale zu verändern, so kann die Datei und das
Programm in dem Speicher 18 von der externen Station aus
geändert werden. Es kann ebenfalls erwünscht sein, Fühler
und ihre Anschlußstelle zu verändern, was ebenfalls
eine Veränderung innerhalb des Speichers 18 erfordert.
Statt den Speicher 18 von der Datensammelkonsole 10 abzutrennen
und durch einen neuen Speicher zu ersetzen oder
statt durch einen Programmierer den alten Speicher 18 neu
zu programmieren, können jene Teile der alten Routine, die
nicht länger gebraucht wird, in dem Speicher 18 gelöscht
werden und das neu geforderte Programm und die zugehörige
Datei können in den Speicher 18, gesteuert von einer
externen Station, eingegeben werden. Um die externe
Rekonfiguration des Speichers 18 zu erleichtern, liefert
die Spannungsversorgungsquelle 28, die die verschiedenen
Blöcke in Fig. 1 mit der erforderlichen Spannung versorgt,
ein Ausgangssignal von 24 V, das dem Speicher 18 zugeführt
wird. Gesteuert durch den Mikrocomputer 11, kann daher
der Speicher 18 die 24-V-Spannungsquelle verwenden, um die
alte nicht länger benötigte Information zu löschen und um
die neue Information in den Speicher 18 einzubrennen, wobei
diese Information von der externen Station vorgegeben wird.
In Fig. 2 ist der analoge Eingangsschaltkreis 14 näher dargestellt.
Es sind 16 Eingänge 13 vorgesehen, die über einen
Multiplexer 62 in Abhängigkeit von der Art des Fühlers
Strom aus einer Konstantstromquelle 61 zugeführt bekommen
können. Die Stromquelle 61 wird benutzt, wenn passive
Fühler, wie beispielsweise Widerstandstemperaturfühler
verwendet werden. Wenn Fühler vorgesehen sind, die einen
Widerstand in eine Zählperiode oder eine Quellenspannung
in ein Spannungssignal bzw. ein Stromsignal umwandeln,
so ist die Konstantstromquelle 61 nicht erforderlich.
Der Multiplexer 68 wählt den gewünschten Eingangsfühler
aus und sein Ausgangssignal wird einem invertierenden
Pufferschaltkreis 71 zugeführt, der aus einem Impedanzwandler
und einem in Reihe geschalteten Inverter besteht.
Das Eingangssignal wird skaliert in Abhängigkeit davon,
ob der ausgewählte Fühler ein Eingangssignal mit einer
Spanne von weniger als ein Volt liefert. Wenn die Spanne
des Eingangssignales geringer als ein Volt ist, so wird
der Schalter 72 geschlossen, wodurch der Widerstand 73
parallel zu dem Widerstand 74 geschaltet wird und das
Signal mit einem Faktor von 10 multipliziert wird.
Darüber hinaus wird in der zuvor erläuterten Weise, wenn
der durch den Multiplexer 68 ausgewählte Fühler ein Signal
mit einem Bereich (Maximalwert) von weniger als 5,5 V
liefert, eine Konstantspannung zu dem Analogwert hinzuaddiert,
um die Signalspannung auf einen Wert anzuheben,
der durch den Wandler umgewandelt werden kann. Wenn der
Meßfühler vom Widerstandstyp ist, so werden die Multiplexer
75 A und 75 B benutzt, um einen Strom von der Konstantstromquelle
61 über einen geeigneten Widerstand 76 zu
steuern und die sich ergebende Spannung an den Ausgang 70
anzulegen. Bei jeder Messung mit einem Widerstand-Meßfühler
wird ein Widerstand als Basiswert und ein zweiter
Widerstand als Bereichswert ausgewählt.
Der Digital/Analog-Wandler 79 gemäß Fig. 3 wird benutzt,
um eine feste Spannung zu der Eingangsspannung, der
Bereichsspannung zu addieren, um
sicherzustellen, daß alle Werte des Puffers 71 eine
Spannung von 5,5 V überschreiten.
Wenn als Fühler ein Strom- oder Spannungsfühler verwendet
wird, so wird der Digital/Analog-Wandler 79 benutzt, um
Basis- und Bereichswerte an dem Puffer 71 vorzusehen. Die
Basisspannung wird zu dem skalierten Analogwert hinzuaddiert,
um die Spannung auf ein Minimum von 5,5 V anzuheben.
Dieses Signal wird sodann durch den Wandlerschaltkreis
verarbeitet, um einen Integrator während einer
vorbestimmten Zeit aufzuladen und diesen auf einen vorbestimmten
Pegel zu entladen. Die Zeit, die zur Entladung
des Integrators auf den vorbestimmten Pegel erforderlich
ist, wird sodann gemessen und als Maß für den Analogwert
des analogen Eingangssignales von dem Puffer 71 verwendet.
Als nächstes wird das Basissignal alleine entweder über
die Multiplexer 75 A und 75 B oder den Digital/Analog-Wandler
79 an den Integrator angelegt und das Verfahren wird
wiederholt, um eine digitale Darstellung der Zeit abzuleiten,
die erforderlich ist, um den Integrator von einem Pegel
entsprechend dem Basiswert auf die Referenzspannung zu
entladen. Schließlich wird der Bereich bzw. die obere Grenze
des Signales, das von dem Fühlertyp erwartet werden kann,
dem Integrator entweder über die Multiplexer 75 A und 75 B
oder den Digital/Analog-Wandler 79 zugeführt und das
Verfahren wird erneut wiederholt, um eine digitale Darstellung
der Zeit herzuleiten, die erforderlich ist, um
den Integrator von einem Pegel entsprechend dem Bereichswert
auf die Referenzspannung zu entladen.
Die Steuerung des Analog/Digital-Umwandlungsprozesses wird
durch einen Anschlußexpander 81 ausgeführt. Der Anschlußexpander
81 besitzt einen Eingang für 4 Bit, welche
decodiert werden, um die Ausgänge auszuwählen, über die
Anweisungssignale gegeben werden und um mehrere Anweisungen
zu verwirklichen. Beispielsweise können die Ausgänge das
Ausgangssignal von dem Anschlußexpander 81 zu dem Mikrocomputer
übertragen oder sie können die Übertragung von
dem Mikrocomputer zu dem Ausgang des Anschlußexpanders
steuern oder sie können die Information von dem Mikrocomputer
zu dem Ausgang des Anschlußexpanders übertragen
und nur 1 Bit dieser Information durch eine UND- oder
durch eine ODER-Operation verhindern.
Während des Umwandlungsprozesses steuert der Mikrocomputer
unter Verwendung des Anschlußexpanders 81 die Schalter 72,
um den Analogwert des Analogsignales von dem Fühler zu
skalieren, welches über den Multiplexer 68 angelegt wird.
Der Analogwert wird sodann durch einen Verstärker 83 verstärkt
und über einen Eingangsschalter 84, der von dem
Inverter 85 gesteuert wird, an den Eingang des Integrators
86 angelegt. Im gleichen Zeitpunkt, wo der Eingangsschalter
84 geschlossen ist, sind der Masseschalter 87 und der
Entladeschalter 88 geöffnet. Somit wird der Integrator
während einer fest vorgegebenen Zeit durch das über den
Verstärker 83 empfangene Eingangssignal aufgeladen. Der
Zeitgeber innerhalb des Mikrocomputers wird benutzt, um
diese Zeit vorzugeben. Nach dieser Zeit wird über den
Anschlußexpander 81 der Schalter 84 geöffnet und der
Schalter 87 geschlossen. Der Zeitgeber innerhalb des
Speichers RAM-113 (Fig. 5) zählt sodann die Entladezeit
des Integrators bis zur Entladung auf den Referenzspannungspegel,
wobei diese Zeit digital dargestellt wird.
Wenn der Referenzspannungspegel erreicht worden ist, so
wird der Schalter 88 geschlossen, um den Kondensator des
Integrators 86 endgültig zu entladen, so daß der Kondensator
immer mit der Aufladung an einem vorbestimmten
Punkt beginnt. Das Ausgangssignal von dem Vergleicherabschnitt
90 des Integrators wird dem Mikrocomputer zugeführt.
Als nächstes wird, gesteuert durch den Mikrocomputer, der
Basiswert über den Digital/Analog-Wandler 79 im Falle
eines Spannungs- oder Stromeinganges oder über die
Multiplexer 75 A und 75 B im Falle eines Widerstandseinganges
zugeführt und integriert und schließlich wird
der Bereichswert entweder über den Digital/Analog-Wandler
79 oder die Multiplexer 75 A und 75 B zugeführt und
integriert. Die sich hierbei ergebenden Zeiten werden sodann
in der zuvor beschriebenen Weise verarbeitet.
In Fig. 3 sind ebenfalls der analoge Ausgangsschaltkreis
17 und die Ausgangsleitungen 16 dargestellt. Es werden
8 analoge Ausgangssignale gebildet, wobei diese über den
Multiplexer 91 durch den Mikrocomputer 11 und die analoge
Steuerlogik 12 gesteuert werden. Die analogen Ausgangssignale
sind durch Abtast- und Haltespannungssignale vorgegeben,
die bezüglich Offset und Bereich individuell
programmierbar sind. Insbesondere speist der Digital/
Analog-Wandler 79 den Multiplexer 91. Dieser Digital/
Analog-Wandler kann sodann benutzt werden, um den Offset
und den Bereich eines jeden analogen Ausgangssignales
16 zu programmieren. Der Prozessor schaltet kontinuierlich
die analogen Ausgangssignale durch, um den aufgeladenen
Kondensator nachzuladen. Die Trenn- und Multiplexerstufe
91 gibt eine sehr hohe Impedanz im aufgetrennten Zustand
vor und hält die Spannungsschwankung am Ausgang auf einem
Minimum.
Gemäß Fig. 4 sind 24 digitale Eingangsleitungen 21 über
nicht dargestellte Parallel- und Serienwiderstände an vier
Pufferschaltkreise 101 angeschlossen. Jedes digitale
Eingangssignal kann durch eine geeignete Dateieingabe in
den Speicher 18 als vorhanden oder nicht vorhanden
programmiert sein. Die digitalen Eingangssignale werden
jedesmal gelesen, wenn ein Aufruf empfangen wird. Anforderungen,
Wiederholungen usw. beeinflussen nicht den
Pufferstatus der digitalen Eingangssignale. Die Ausgangssignale
der Puffer 101 sind ebenfalls über nicht dargestellte
Widerstände an einen Pegelwandler 102 angeschlossen,
der direkt mit dem Mikrocomputer verbunden ist. Die
Puffer 101 werden durch einen Decodierer 103 gesteuert,
der drei Ausgangssignale des Mikrocomputers decodiert, um
die Puffer 101, den Speicher RAM-113, einen universellen
und asynchronen Sender-Empfänger 114 und noch zu
erläuternde digitale Ausgangs-Anschlußexpander 106 zu
steuern.
Die 16 digitalen Ausgangsleitungen 23 werden über Spannungstreiber
104 von dem Anschlußexpander 106 unter
Steuerung durch den Mikrocomputer gesteuert. Jeder Ausgang
kann einzeln konfiguriert werden, so daß er sich
entweder auf einer vorbestimmten hohen Spannung oder
auf einer niedrigen Referenzspannung, wie beispielsweise
Masse befindet.
In Fig. 5 ist die Beschaltung des Mikrocomputers 11 dargestellt.
Über Schaltkreise 3 JC und 3 JD sind Fühler an
den Mikrocomputer angeschlossen. Der Pegelwandler 102
speist den Mikrocomputer 11, der seinerseits den Steuerdecodierer
103 ansteuert, so daß der Pegelwandler 102
zeitversetzt die Ausgänge der Puffer 101 verarbeiten
kann. Der Datenbus DB ist an eine Verriegelung 111, einen
Speicher EPROM-112, die Adreßleitungen des Speichers
RAM-113 und an den universellen asynchronen Sender-
Empfänger 114 angeschlossen. Dem Speicher EPROM-112 wird
ebenfalls die Spannung von +24 V zugeführt. Die Verriegelung
111 bildet eine Schnittstelle zwischen dem
Datenbus des Mikrocomputers 11 und den Adreßeingängen
des Speichers EPROM-112.
Der Speicher RAM-113 wird durch den Decodierer 103 freigegeben
und er erzeugt Ausgangssignale, gesteuert durch
den Mikrocomputer 11, um dem Digital/Analog-Wandler 79
digitale Eingangssignale vorzugeben. Darüber hinaus liest
der Speicher RAM-113, gesteuert durch den Mikrocomputer
11, den Zustand einer Schalterbank 116, die betätigt wird,
um die Adresse der Datensammelkonsole 10 zu definieren.
Diese Schalter werden bei jeder Spannungseinschaltung
abgelesen, so daß die Datensammelkonsole ihre eigene
Adresse kennt. Ferner sind die Ausgangssignale des
Speichers RAM-113 über den Spannungstreiber 118 verschiedene
Anschlüsse für Steuerzwecke angeschlossen. Auf
diese Weise wird eine Steuerung des Eingangsmultiplexers
62, der Referenzmultiplexer 75 A und 75 B, des Ausgangsmultiplexers
68 und des analogen Ausgangsmultiplexers 91
erzielt. Der Speicher RAM-113 liefert ferner ein Zeitablaufsignal
für die Unterbrechung des Mikrocomputers 11,
wobei dieses über einen Steuerbus CB übertragen wird, der
den Mikrocomputer mit verschiedenen anderen Einheiten des
Systems verbindet.
Der Speicher EPROM-112 der Datensammelkonsole 10 wird
benutzt, um einen variablen Teil des Programmes und eine
veränderliche Datei zu speichern. Ferner kann jeder
Hardwareblock an die ausgewählten Eingangsfühler und
die Ausgangs-Steuerhardware durch individuelle Dateien
innerhalb des Speichers angepaßt werden. Der hier verwendete
spezielle Speicher EPROM ist durch UV-Strahlen
löschbar. Individuelle Programmdateien können gelöscht
werden, indem der erste Speicherplatz der Datei auf
Null gesetzt wird und die Datensammelkonsole zurückgestellt
wird. Die Definition einzelner Meßpunkte kann
beliebig verändert werden, wobei lediglich durch die
Speicherkapazität Grenzen gesetzt sind.
Die Programmierung des Speichers PROM kann von einer
externen Station über den Übertragungsbus erfolgen. Eine
Programmnachricht wird zu der Datensammelkonsole 10 gesendet,
in dem der Quadrant (mehrfaches von 265 Bit), die
Adresse (Adresse innerhalb der 265 Bit) und die in diesem
Bit zu programmierenden Daten festgelegt werden. Der
Programmierer steuert sodann die tatsächliche Manipulation
der Daten und deren Speicherung unter der Adresse der
zugeordneten Station. Hierdurch wird die Steuerung und der
zeitliche Ablauf des Programmes für die festgelegte Station
vorgegeben. Nach beendigter Programmierung wird der
programmierte Speicher der Station mittels einer herkömmlichen
Lesetechnik gelesen. Es sei vermerkt, daß alle
während der Programmierung ausgeführten Befehle in dem
Mikrocomputer 11 vorliegen müssen. Die Spannungsversorgung
von +24 V wird benutzt, um die Rekonfiguration der in dem
Speicher PROM-112 gespeicherten Datei bzw. des Programmes
zu erleichtern.
Das Kernstück bei der Übertragung bildet hinsichtlich der
Datensammelkonsole 10 der universelle asynchrone Sender/
Empfänger 114, der in Fig. 6 dargestellt ist. Dieser
Sender/Empfänger empfängt serielle Daten über einen Eingangsanschluß
von dem Empfangsmultiplexer 212 und er
wandelt die seriellen Daten in eine parallele Information
auf dem Datenbus DB um, um diese dem Mikrocomputer 11 zuzuführen.
Eine flexible Hardware-Übertragungskonfiguration ist
bezügich der Datensammelkonsole 10 vorgesehen, um den
Empfang und das Senden von Daten auf vier Sende- und
vier Empfangskanälen zu ermöglichen. Zu jedem vorgegebenen
Zeitpunkt wird ein Kanal für das Senden und ein anderer
Kanal für den Empfang von Daten benutzt. Die Datensammelkonsole
10 besitzt eine flexible Übertragungsschnittstelle,
die drei verschiedene Übertragungsschnittstellen unterstützt,
welche einen 5-V-Differential-Leitungstreiber/
Empfänger, ein Punkt-zu-Punkt-Modem und ein 600-Baud-
Tonmodem umfassen. Zwei Schalter der Schalterbank 116
wählen die spezielle Wahlmöglichkeit oder ein Zwischending
aus diesen Wahlmöglichkeiten aus. Die 5-V-Netzstelle dient
der Signalisierung einer abgeglichenen Differentialspannung.
Bis zu acht Datensammelkonsolen können an einer
Leitung angeordnet sein, wobei mehrere signalisierende
Meßstellen über ein gedrilltes Leitungsdrahtpaar pro
Kanal ihre Signale übertragen können. Die Signal-Übertragungsgeschwindigkeit
pro Kanal beträgt 2400 Baud und
kann über den Wahlschalter 201 auf 9600, 2400 oder 1200
Baud umgeschaltet werden.
Die Punkt-zu-Punkt-Netzstelle wird für einen Dialog mit
600 Baud und für vom Anwender vorgesehene Modems verwendet.
Verschiedene Anschlüsse wie beispielsweise ein
Empfänger-Datenanschluß, ein Sendebereitschaftsanschluß
und ein Empfänger-Bereitschaftsanschluß sind an den
Multiplexer 212 über Puffer 211 angeschlossen. In gleicher
Weise werden in dem Sendeteil entsprechende Anschlüsse
durch den Multiplexer 213 ausgewählt, welche Puffer 215
ansteuern. Der Wahlschalter 201 wählt unterschiedliche
Baudgeschwindigkeiten in Abhängigkeit von der ausgewählten
Schnittstelle aus, so daß durch diesen Wahlschalter
zusammen mit den Schaltern der Schalterbank 116
die tatsächlichen Baud-Übertragungsgeschwindigkeit festgelegt
wird. Steuersignale von den Modems und den Eingangskanälen
werden über die Leitungsempfänger 211 und
den Multiplexer 212 dem Sender/Empfänger 114 zugeführt
und von diesem auf den Mikrocomputer 11 geschaltet.
Bezüglich der Sendeseite werden die vom Mikrocomputer
an den Sender/Empfänger 114 gelieferten Daten über den
Multiplexer 213 und die Treiber 215 auf die Ausgangskanäle
und Steuerleitungen gegeben. Die Multiplexer 212
und 213 werden durch den Anschlußexpander 81 und den
Sender/Empfänger 114 gesteuert.
Wie zuvor erläutert bestimmt der Auswahlschalter 201 die
Baud-Übertragungsgeschwindigkeit beim Empfang und Senden
für die Datensammelkonsole 10, wobei zusammen mit dem
Bit-Geschwindigkeitszeitgeber 220 die Baud-Übertragungsgeschwindigkeit
gesteuert wird. Der Bit-Übertragungsgeschwindigkeitszeitgeber
220 umfaßt einen 4-Bit-Binärzähler
221, der von einem Taktsignal gespeist wird und
einen weiteren Zähler 222 beaufschlagt, der das Empfangs-
und Sende-Taktsignal für den Sender/Empfänger 114 liefert.
Claims (6)
1. Datensammelkonsole zur Umwandlung von Analogwerten in
Digitalwerte mit einem Eingangsselektor zur Auswahl eines
analogen Eingangssignales, einem Analog/Digital-Wandler,
der von dem Eingangsselektor beaufschlagt wird und einem
Speicher zur Speicherung von jedem Eingangssignal
zugeordneten Betriebsparametern, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
- a) der Analog/Digital-Wandler (15, 86) ist als an sich bekannter, nach dem Doppelrampenverfahren arbeitender, Integrator ausgebildet;
- b) es ist ein durch die Betriebsparameter des Speichers (18) gesteuerter Schaltkreis (61, 62, 68, 71-76) angeordnet, der das ausgewählte Eingangssignal in eine für den Analog/Digital-Wandler (15, 86) kompatible Größe umsetzt; und
- c) der Analog/Digital-Wandler (15, 86) wird in drei Doppelrampenzyklen betrieben, wobei in einem ersten Zyklus das modifizierte Eingangssignal (TMI), in einem zweiten Zyklus ein durch einen ersten Parameter des Speichers vorgegebenes Bereichssignal (TMR) und in einem dritten Zyklus ein durch einen weiteren Parameter des Speichers vorgegebenes Basissignal (TMB) gemessen wird, woraus das gewandelte Eingangssignal (PV) folgendermaßen ermittelt wird:
2. Konsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Eingangssignal
modifizierende Schaltkreis einen Digital/Analog-Wandler
(79) zur Umwandlung der in dem Speicher gespeicherten
Betriebsparameter in analoge Form umfaßt.
3. Konsole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Eingangssignal
modifizierende Schaltkreis einen Widerstandsmultiplexer
(75 A, 75 B) mit mehreren Widerständen (76) umfaßt, wobei
jeder ausgewählte Widerstand an ein ausgewähltes
Eingangssignal bei der Verwendung von Sensoren vom
Widerstandstyp angeschlossen werden kann.
4. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der das Eingangssignal
modifizierende Schaltkreis eine Stromquelle (61) und
einen Multiplexer (62) zur Verbindung der Stromquelle mit
einem ausgewählten Eingangssignal umfaßt, um Sensoren vom
passiven Typ mit Strom zu versorgen.
5. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch einen an den Speicher (18)
angeschlossenen Mikrocomputer (11) zur Steuerung des
Analog/Digital-Wandlers (15, 86) und des das
Eingangssignal modifizierenden Schaltkreises (62, 72, 75,
79).
6. Konsole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die in dem Speicher (18)
gespeicherten Parameter durch den Mikrocomputer (11)
aufgrund von extern eingegebenen Befehlen veränderbar
sind.
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