DE320420C - Vorrichtung zur Entladung von Koks - Google Patents

Vorrichtung zur Entladung von Koks

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DE320420C
DE320420C DE1917320420D DE320420DD DE320420C DE 320420 C DE320420 C DE 320420C DE 1917320420 D DE1917320420 D DE 1917320420D DE 320420D D DE320420D D DE 320420DD DE 320420 C DE320420 C DE 320420C
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Germany
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conveyor belt
coke
frame
container
sieve
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Application number
DE1917320420D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Entladung von Koks. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Entladen von Koks, und zwar insbesondere auf eine Vorrichtung, bei welcher ein endloses Förderband ein Kokssieb mit dem zu entleerenden Löschbehälter verbindet, wobei der für die Trockenlöschung von bei niedriger Temperatur destilliertem Koks geeignete Behälter zweckmäßig auf Schienen fahrbar ist und im Querschnitt der zu entleerenden Retorte entspricht, so daß vermittels einer in senkrechter Ebene beweglichen Ramme der ganze Retorteninhalt auf dem abnehmbaren Retortendeckel in den von außen zu löschenden Behälter gesenkt werden. kann.
  • Der Zweck der Erfindung ist, ein vorzeitiges Aufbrechen des so gewonnenen Kokses zu verhindern, so daß der Koks praktisch in dem Zustande, in -welchem er die Retorte nach der Trockenlöschung verläßt, in Waggons, Karren, Boote o. dgl. verladen werden kann.
  • Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß das Förderband innerhalb eines als Gitterträger ausgebildeten, durch. eine Ramme auf und abwärts beweglichen Rahmens angeordnet ist, letzterer eine der Anzahl der jeweils zu entleerenden Löschbehälter entsprechende Zahl von Öffnungen besitzt, und am Rahmen befestigte gebogene Platten bei der Arbeitsstellung der Vorrichtung in die Löschbehältermündung hineinragen. Die dem Förderband abgekehrten gebogenen Platten jedes Satzes, durch welche der Koks nach dem Förderband geleitet wird, sind dabei verstellbar angeordnet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Apparat in Seitenansicht, Fig. 2 ist eine Endansicht und teilweise ein Schnitt nach der Linie x-y der Fig. i und Fig. 3 einen Grundriß nach Fig. i.
  • Der Tragrahmen a ist als Gitterträger ausgeführt, der zwei Längsteile umfaßt, zwischen denen ein mittlerer Raum a1 (Fig. 3) ausgebildet ist. In letzterem bewegt sich das end-. lose Förderband b hin und her. Der Rahmen a besitzt Streben oder Arme c, c und ist an jedem Ende verlängert, um auf einer hydraulisch oder elektrisch betätigten Ramme d aufzuruhen. jeder Längsteil trägt oben ein sich über die ganze Länge des Tragrahmens erstreckendes Winkeleisen g, dessen einer Teil seitlich vorsteht, um als Sitz zu dienen, auf dem der Tragrahmen a -an der inneren Kante des punktiert angedeuteten Löschapparates aufruht. Das Winkeleisen g dient zur Aufnahme einer gebogenen Platte e, die einerseits in die Mündung des Behälters f eintreten kann und anderseits ein wenig über den Rand des Förderbandes b greift.
  • Das Förderband b - ist auf dem Rahmen a angebracht und erstreckt sich über die ganze Länge des Rahmens, wobei ein Elektromotor lt und ein geeignetes Reduktionsgetriebe am einen Ende angebracht ist, um die Antriebstrommel des Förderbandes b1 anzutreiben. Am anderen Ende des Rahmens a ruht eine Trommel b2 frei in einstellbaren Lagern, um das Förderband b in der erforderlichen Weise zu spannen. Der obere Teil des Förderbandes b befindet sich in dem Rahmen al und auf dem Rahmen a sind zur Unterstützung der Kanten des Förderbandes h geeignete Tragrollen b3 angebracht.
  • Die dargestellte Vorrichtung ist zur Entladung aus zwei Behältern f bestimmt und der Rahmen a besitzt demgemäß zwei Seitenöffnungen, die in Größe den Mündungen der Behälter f entsprechen und deren Ränder durch die nach außen vorragende Kante el der Platte e das untere Ende der gebogenen Metallplatte i und die senkrechten Endplatten k gebildet werden.
  • Die Platten k sitzen fest auf dem Rahmen a an jeder -Seite und tragen die gebogenen Platten i 'in den -entsprechend der Weite der Behälter feingestellten Bolzen. Sie sind zu diesem Zweck mit gebogenen Schlitzen kl zur Aufnahme von an jedem Ende der gebogenen Platten i nahe ihren oberen Rändern vorgesehenen Schraubenbolzen i2 ausgerückt. Auf dem nach außen vorstehenden Ende eines jeden Bolzens i2 sitzt ein Klemmhebel, so daß die gebogenen Platten i in ihrem eingestellten Lager befestigt werden können. Die Lage oder Neigung dergebogenen Platte i läßt sich erforderlichenfalls ändern, so daß bei der Aufwärtsbewegung der Koks- oder Brennstoffladung aus den Behältern f diese gegen die gebogene Platte stößt und somit auf das Förderband fällt.
  • Die hydraulischen Rammen d, auf denen der Rahmen a angebracht ist, können eine bestimmte Bewegung in ihren Zylindern ausführen, wodurch, wenn die Behälter f in eine Stellung unmittelbar unter dem Tragrahmen gebracht werden, der letztere sich senken läßt, so daß die Winkeleisen g auf den Mündungen der Behälter f aufruhen können, wobei das untere Ende der gebogenen Platten i ebenfalls in die Mündungen der Behälter ragen kann. Zu diesem Zweck sind die Behälter f auf einem Schlitten angebracht, der auf Schienen läuft (Fig. z), so daß die Behälter sich bequem aus der Stellung, in der sie beschickt werden, in die Stellung bringen lassen, in der sie entleert werden sollen.
  • Zwecks Entleerung der Behälter f sind, wie die Zeichnung zeigt, Entleerungsrammen 1. zwischen jenen Schienen vorgesehen, wobei zwei Rammen entsprechend der Anzahl der Behälter f angeordnet sind. Die Rammen l können sich senkrecht bewegen und nach oben durch die Behälter treten. Hierbei nehmen sie die Bodenklappe der Retorte, auf der der Koks bei seiner Entleerung aus der Retorte ruht, mit, so daß die Ladungen der Behälter vollständig durch die Seitenöffnungen des Tragrahmens a befördert werden und auf das Sieb p gelangen.
  • Das Sieb p ist so ausgebildet, daß der Koks von dem Förderband bin eine mittlere Lage bei pl entladen wird, das Sieb erstreckt sich jedoch seitlich, um eine breite Fläche für die Entladung des Kokses zu schaffen. In der Mitte ist auf dem Sieb ein V-förmiges Organ P2 und p3 angelenkt, das sich winklig einstellen läßt, um dem Koks entsprechend der Stellung der Säcke,' des Karrens oder des Bootes eine besondere Richtung zu geben.
  • Das untere Ende des Siebes P wird von Streben p4 gehalten, die am einen Ende mit dem unteren Ende des Siebes p verbunden sind, während sie am anderen Ende von senkrechten Stangen ps gehalten werden, die vom oberen Ende des Siebrahmens herabhängen. Die Stangen P5 tragen eine wagerechte Stange p6, an deren Enden die Streben p4 angreifen, wobei Rillenscheiben an den Enden der Streben vorgesehen sind, welche auf senkrechten Führungsschienen p7 laufen, die von einem senkrechten Rahmen gehalten werden, so daß bei der Bewegung des Tragrahmens a das Sieb p ebenfalls bewegt und von den Schienen p7 getragen wird.
  • Auf dem Sieb P sind Mittel zur Änderung seiner Neigung vorgesehen. Diese bestehen aus zwei parallelen SchraubenspindelnP9, die unter jedem Seitenteil des Siebrahmens sitzen. Die Streben p4 sind mit den Muttern dieser Spindeln P9 verbunden, während am unteren Ende eine Spindel P19 quer angebracht ist, auf deren Enden Handräder .sitzen, durch die die Schraubenspindeln P9 mittels Zahnräder bewegt werden können, so daß sich also die Neigung des Siebes p beliebig ändern läßt.
  • Am unteren Ende des Siebes erstreckt sich eine Platte p12, an die mehrere Mundstücke P13 von U-förmigem Querschnitt angelenkt sind. An letzteren ist unten je ein Arm p14 befestigt, der sich nach unten und hinten erstreckt, um an die untere Kante des Siebes anzugreifen. Der Arm p14 trägt ein Gewicht, unter dessen Einfluß die Mundstücke P13, wie die Figuren zeigen, eine senkrechte Stellung zur Fläche des Siebes einnehmen.
  • Die Mundstücke P"3 lassen sich übrigens in Richtung der Fläche des Siebes einstellen und dienen dann als Auslässe, durch die der Koks entladen wird. Hierdurch kann der Koks von jeder beliebigen Lage auf dem Sieb P aus befördert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: z Vorrichtung zur Entladung von Koks aus dem Löschbehälter, bei welcher letzterer mit einem Kokssieb durch ein endloses Förderband verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, däß das Förderband innerhalb eines als Gitterträger ausgebildeten, durch eine Ramme auf- und abwärts beweltlichen Rahmens angeordnet ist, letzterer eine der Anzahl der jeweils zu entleerenden Löschbehälter entsprechende Zahl von Öffnungen besitzt und am Rahmen befestigte gebogene Platten bei der Arbeitsstellung der Vorrichtung in die Behältermündung hineinragen. z. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Förderband abgekehrten, gebogenen Platten jedes Satzes, durch welche der Koks nach dem Förderband geleitet wird, verstellbar sind.
DE1917320420D 1917-01-06 1917-01-06 Vorrichtung zur Entladung von Koks Expired DE320420C (de)

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