DE3204266C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung zum Betrieb
eines Pulswechselrichters entsprechend dem Oberbegriff des
Anspruches 1 (IEEE Transactions on Industry Applications",
Vol. IA-8, No. 2 (1972), S. 145-154, Fig. 6).
Dort werden die Umschaltimpulse eines Pulswechselrichters
aus einer Steuer-Gleichspannung gebildet, die von einem
Steuerspannungsgenerator geliefert und mit einer Dreieck
spannung verglichen wird. Die Dreieckspannung stammt von
einem frequenzgesteuerten Dreiecksgenerator, wobei Steuer
spannungsgenerator und Dreiecksgenerator vom gleichen Ana
logsignal als Frequenzsollwert gesteuert werden. Die Charak
teristik des Steuerspannungsgenerators legt dabei das Ver
hältnis K des Steuerspannungspegels zur Amplitude der Drei
eckspannung fest und bestimmt damit die Ausgangswechselspan
nung des Pulswechselrichters. Die Wechselspannungsfrequenz
beträgt dabei das 6fache der Dreiecksgenerator-Frequenz.
Um ein in Frequenz und Amplitude optimiertes Pulsmuster für
die Wechselspannung zu erhalten, ist ferner vorgeschlagen,
mittels des Steuerspannungsgenerators ein System von Steuer-
Gleichspannungen zu erzeugen, die einzelnen Phasenabschnitten
der Wechselrichter-Ausgangsspannung zugeordnet sind.
In "IEEE Transactions on Industrial Electronics and Control
Instrumentation", Vol. JECI-28 (1981), S. 315-322, ist in
Fig. 2 angegeben, wie beim Abtasten einer Sinuskurve durch
Absenken der Dreiecks-Tastspannungsamplitude unter den Schei
telwert der Sinuskurve sich Pulsmuster ergeben, deren Fourier
spektrum diskutiert wird. Für K < 1 kann eine näherungsweise
sinusförmige gepulste Wechselspannung erreicht werden, wäh
rend K → ∞ den Übergang zu ungepulsten Spannungsblöcken ent
spricht, deren Dauer eine Halbperiode der Sinuskurve beträgt.
In "Siemens-Zeitschrift" 45 (1971), Seite 154-161 ist ein
entsprechender Pulswechselrichter beschrieben, dessen Wechsel
richterausgänge jeweils über einen Umschalter mit einem der
beiden Eingangsklemmen einer Gleichspannung verbunden werden,
so daß jedem Ausgang die Eingangsgleichspannung mit alternie
render Polarität im Takt der Umschaltimpulse der Wechselrich
terschalter aufgeschaltet ist. Die Taktfolge der Umschaltim
pulse wird so bestimmt, daß im Mittel eine ungefähr simusför
mige Ausgangsspannung entsteht.
Zur Erzeugung der Umschaltimpulse wird - zumindest solang die
gewünschte Amplitude der Ausgangswechselspannung hinreichend
klein gegenüber der Eingangsgleichspannung ist - eine mit dem
gewünschten Verlauf der Wechselrichterausgangsspannung syn
chrone Steuerspannung vorgegeben. Beim Modulationsverfahren
mittels einer Dreieckspannung werden die Umschaltimpulse für
die Wechselrichterschalter aus den Schnittpunkten dieser
Steuerspannung mit einer hochfrequenten Dreieckspannung ge
bildet. Je höher die Frequenz der Dreieckspannung ist, d. h.
je mehr Umschaltungen zur Erzeugung einer Sinusschwingung
verwendet werden, umso genauer können die jeweiligen Ausgangs
spannungen bzw. -ströme an die Sinusform angenähert werden
und umso weniger Oberschwingungen, die den Wechselrichter
und die daran angeschlossene Last (z. B. eine drehzahlge
steuerte Drehfeldmaschine) belasten, treten auf.
Üblicherweise werden als Wechselrichterschalter Thyristor
schalter verwendet, bei denen zeitliche Mindestlängen für
jeden Schaltzustand der Thyristorschalter vorgeschrieben
sind. Die Frequenz der Dreiecksspannung und damit die Zahl
der Schaltvorgänge pro Sinusschwingung kann daher höchstens
so hoch gewählt werden, daß zwischen zwei Schnittpunkten von
Dreieckspannung und sinusförmiger Steuerspannung der entspre
chende zeitliche Mindestabstand eingehalten wird. Wird der
Mindestabstand unterschritten, so muß entweder auf eine nie
drigere Frequenz der Dreieckspannung umgeschaltet werden
oder es müssen Umschaltimpulse unterdrückt werden. Dieser
Fall tritt insbesondere dann ein, wenn zur Steigerung der
Ausgangsamplitude der Steuerspannung bis nahe an die Ampli
tude der Dreieckspannung angehoben wird. Die maximale
Grundschwingungsamplitude der Ausgangsspannung wird erhal
ten, wenn pro Halbschwingung nur noch ein Umschaltvorgang
durchgeführt wird, d. h. wenn zur Erzeugung einer Ausgangs
halbschwingung jeweils für die Dauer der Halbschwingung
die volle Eingangsspannung ungepulst mit entsprechender Po
larität auf den Wechselrichterausgang aufgeschaltet wird
("Vollblock-Steuerung"). In diesem Fall treten in der Aus
gangsspannung insbesondere Oberschwingungen niedrigerer
Ordnung auf, die zugelassen werden müssen.
Gegenüber dieser maximalen Ausgangsamplitude können bei
einer hinreichend hohen Frequenz der Dreieckspannung prak
tisch sinusförmige Ausgangsschwingungen mit Spannungsampli
tuden von maximal 78,5% der Vollblocksteuerung erzeugt
werden. Wird eine bessere Spannungsausnutzung gewünscht,
die mit einem größeren Oberwellengehalt erkauft wird, so
kann man auf andere Modulationsverfahren zurückgreifen, bei
denen z. B. in einem Übergangsbereich zwischen Sinus-Steue
rung und Vollblock-Steuerung anstelle einer sinusförmigen
Steuerspannung eine trapezförmige Steuerspannung verwendet
wird. Die Umstellung von der Sinus-Steuerung auf die andere
Steuerung, z. B. Trapezsteuerung, führt jedoch meist zu einer
verminderten Dynamik des Stellgliedes. Dabei können Spannungs
sprünge auftreten, die den Wechselrichter mit Einschwingströ
men belasten.
Im Hinblick auf Oberschwingungen, Verluste, Momentpulsationen
etc. wird im allgemeinen eine Abtastung der Steuerspannung
mit mehreren Gleichspannungen vorgezogen, da durch Vorgabe
der Gleichspannungsniveaus praktisch jedes Pulsmuster und da
mit jedes Frequenzspektrum der Ausgangsspannung erzeugt werden
kann. Anzahl und Niveau der Gleichspannungen müssen aber dabei
mit dem jeweiligen Betriebszustand verändert werden ("Siemens-
Zeitschrift" a. a. O.).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrich
tung für einen Pulswechselrichter zu schaffen, die einfach
aufgebaut ist und gleichzeitig einen problemlosen Übergang
vom teilausgesteuerten, pulsbreitenmodulierten Betrieb zur
Vollaussteuerung (Blocksteuerung) ermöglicht. Insbesondere
soll damit eine Drehfeldmaschine gesteuert werden, wobei
dann als Pulswechselrichter ein Transistor-Wechselrichter
vorgesehen ist. Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Bei niedrigen Ausgangsamplituden des Wechselrichters wird
also mit einer Dreieckspannung moduliert, die Ausgangsspan
nung kann aber kontinuierlich, d. h. ohne Umstellung auf ein
anderes Modulationsverfahren, bis praktisch zur Amplitude
der Vollblocksteuerung hochgefahren werden.
Vorteilhaft werden dabei als Wechselrichterschalter Transi
storschalter verwendet. Diese bieten den Vorteil einer hohen
Taktfrequenz, verbunden mit sehr geringen Mindestimpulslän
gen. Bei der Wahl der Taktfrequenz braucht dabei praktisch
keine Rücksicht mehr auf Mindestimpulslängen genommen zu werden,
bzw. es kann auf eine Zeitüberwachung der Einschaltdauern
verzichtet werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Anhand eines Ausführungsbeispiels und dreier Figuren wird
die Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt den Verlauf der Steuerspannung U∼ und der Drei
eckspannung UΛ für die Steuerung der Ausgangsspannung an
einem Ausgang des Wechselrichters sowie die Ausgangsspannung
Ua und deren Grundschwingung a am betreffenden Wechselrich
terausgang.
Fig. 2 zeigt das Verhältnis der Effektivwerte der Ausgangs
grundschwingung, wenn gemäß der Erfindung das Verhältnis
zwischen der Steuerspannungsamplitude und der Dreiecksampli
tude bis auf Werte weit über 1 gesteigert wird.
Fig. 3 zeigt schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Für die Ausgangsspannung am Ausgang eines Wechselrichters
wird ein ungefähr sinusförmiger Verlauf gewünscht, wie er
sich in Fig. 1 als Grundschwingung a einer pulsbreitenmo
dulierten Ausgangsspannung Ua ausbildet. Anfang und Ende je
des Pulses wird durch den Schnittpunkt einer Dreieckspannung
UΛ mit einer Steuerspannung U∼ gemäß dem bekannten Modula
tionsverfahren mit Dreieckspannung bestimmt. Mit k ist dabei
das Verhältnis der Steuerspannungsamplitude zur Dreieckspan
nungsamplitude bezeichnet.
Man erkennt in Fig. 1, daß für den gestrichelt dargestellten
Verlauf U′∼ der Steuerspannung (k < 1) die Schnittpunkte zwi
schen U′∼ und UΛ hinreichend weit auseinander liegen, um bei
Thyristor-Wechselrichtern eine ausreichende Mindestdauer je
des Thyristor-Schaltzustandes sicherzustellen. Dadurch wird
eine Ausgangsspannung erreicht, deren Grundschwingungsampli
tude erheblich unter dem bei Vollblocksteuerung möglichen
Maximalwert liegt.
Geht man zu den Werten k → 1 über, so erhöht sich zwar die Span
nungsausnutzung des Wechselrichters und die Grundschwingungs
amplitude, jedoch müssen z. B. die Impulslücken bei Durchgang
der Ausgangsspannung durch ihren Maximalwert unterdrückt
werden, wie in Fig. 1 für den Grenzwert k = 1 (Steuerspannung
U∼, Ausgangsgrundschwingung a) dargestellt ist. Dies könnte
dadurch geschehen, daß mit einer Echtzeit-Überwachung die
entsprechenden Umschaltimpulse unterdrückt werden, oder daß
auf eine trapezförmige Steuerspannung übergegangen wird. Da
bei trifft jedoch jedesmal, wenn auf ein Impulsmuster mit
einer anderen Zahl von Impulslücken übergegangen wird, ein
Sprung in der Ausgangsspannung auf, der zwar durch weitere
Eingriffe in die Steuerung ausgeglichen werden kann, jedoch
lassen sich dabei Totzeiten und Trägheiten der Regelung nicht
vermeiden.
Durch Verwendung eines Wechselrichters mit Schaltern aus
Leistungstransistoren, wie er z. B. in der
DE 30 30 485 A1 dargestellt ist, können jedoch extrem
geringe Schaltzustands-Dauern erreicht und es kann auf eine
aufwendige Überwachung von Mindestdauern verzichtet werden,
so daß sich auch der in Fig. 1 gezeigte Grenzfall k = 1 ein
fach erzeugen läßt. Natürlich läßt sich auch ein anderer
Kurvenverlauf am Wechselrichterausgang erzeugen, indem für
die Steuerspannung eine entsprechende Kurve gewählt wird.
Ausgehend von einem niedrigen Sollwert für die Grundschwin
gungsamplitude und einem entsprechend niedrigen Verhältnis
k wird beim erfindungsgemäßen Verfahren zunächst, ähnlich
wie bei der bekannten Sinus-Dreieck-Modulation, die Amplitude
der Steuerspannung linear mit der gewünschten Ausgangsampli
tude verändert, bis der erwähnte Grenzwert von k (der beim
Transistorwechselrichter gleich 1 ist) erreicht ist.
Gegenüber der mit k = 1 erreichbaren Amplitude der Ausgangs
grundschwingung kann bei Vollblocksteuerung eine Grund
schwingungsamplitude erreicht werden, die um den Faktor
4/π höher liegt. Die Spannungsausnutzung des Wechselrich
ters ist damit für Werte k 1 auf 78,5% beschränkt. Um nun
für die Ausgangsamplitude Werte bis nahe an die durch die
Vollblocksteuerung erreichbare maximale Ausgangsspannung
kontinuierlich zu steigern, wird das Verhältnis k überpro
portional zur gewünschten Ausgangsamplitude vergrößert.
Fig. 2 zeigt das Anwachsen der Grundschwingungsamplitude,
normiert auf die bei Vollblocksteuerung erreichbare Grund
schwingungsamplitude, im Bereich k = 0 bis k = 4. Man kann
also auf diese Weise eine Spannungsausnutzung von etwa 99%
erreichen, ohne daß diskontinuierlich auf ein anderes Modu
lationsverfahren umgeschaltet werden muß. Dies ermöglicht
eine hochdynamische Steuerung ohne Totzeiten und Sprünge.
Ferner ist auch die Geräuschentwicklung der Maschine gering,
da die Anteile niederfrequenter Oberschwingungen klein sind.
Dabei wird es als Vorteil empfunden, daß sich das Oberschwin
gungsspektrum der Maschine kontinuierlich ändert.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Steuervorrich
tung ist in Fig. 3 gezeigt.
Fig. 3 bezieht sich dabei auf die Steuerung einer Drehfeldma
schine. Die Frequenz der Maschinen-Speisespannung wird bei
sinusförmigem Verlauf proportional zur Maschinenspannung vor
gegeben. Die entsprechende Speisespannung wird von einem
(nicht dargestellten) dreiphasigen Transistorwechselrichter
geliefert. Die Transistorschalter dieses Wechselrichters wer
den von den an den Steuerleitungen A1, A2, A3 abgegriffenen
Umschaltimpulsen gesteuert.
Der Sollwert E für die Amplitude der Ausgangsspannung wird
einem ersten Funktionsgenerator (Funktionsgeber 1) an einem
entsprechenden Eingang 2 eingegeben. Dieser Funktions
geber erzeugt ein Amplitudensteuersignal k, das zunächst li
near mit dem Amplitudensollwert E, für k < 1 jedoch überpro
portional wächst.
Ferner ist ein zweiter Funktionsgenerator (Steuerspannungsge
nerator) zur Erzeugung einer sinusförmigen Steuerspannung
vorgesehen, dessen Frequenz gleich einem eingegebenen Fre
quenzsollwert ist. In diesem Fall wird am Eingang 3 dieses
Generators ebenfalls der Amplitudensollwert E eingegeben.
Der Steuerspannungsgenerator besteht aus einem mit dem
Frequenzsollwert spannungsgesteuerten Frequenzgeber 4, einem Zähler 5, dem die Impulse (Impulsfrequenz f) des Frequenzgebers 4 eingegeben sind, einem dem Zähler 5 nachgeschalteten Festwertspeicher (PROM 6) und einem diesem nachgeschalteten Digital-Analog-Umsetzer 8.
Der Zählerstand liefert einen Digitalwert für die Phase
ϕ = ω · t am Wechselrichterausgang. Der spannungsgesteuerte
Frequenzgeber 4 kann z. B. entsprechend dem gewünschten Auf
lösungsvermögen der Steuerung ein Spannungs-Frequenzumsetzer
sein, der die 256fache Frequenz der gewünschten Ausgangs
frequenz erzeugt. Entsprechend kann als Zähler 5 ein 8-bit-
Zähler verwendet werden, so daß jedem Impuls des Frequenzgebers 4,
d. h. jedem Zählschritt, eine Phasenänderung von
360°/256 der Ausgangsspannung entspricht. Mit den Ausgängen
des Zählers 5 wird ein Festwertspeicher
(PROM 6) angesteuert, der zu jedem
einem Phasenwinkel entsprechenden Eingangswert den entspre
chenden Sinus als Steuerspannung für die Ansteuerung eines
Wechselrichterschalters bildet. Zähler 5 und PROM 6
bilden einen Sinusgenerator.
Ferner ist ein Dreiecksgenerator 7 vorgesehen, dessen Fre
quenz vorgebbar ist, wobei die erzeugte Dreieckspannung mit
der Steuerspannung in einem Komparator eines Steuersatzes
9 verglichen wird, um bei Gleichheit beider Spannungen einen
entsprechenden Umschaltimpuls auf den Steuerausgang eines
Wechselrichterschalters zu geben. Dabei ist im vorliegenden
Fall mittels eines multiplizierenden Digital-Analog-Umsetzers
8 (d. h. mittels eines Umsetzers, dessen Analogsignal mit
einem eingebbaren Proportionalitätsfaktor proportional dem
digitalen Eingangssignal ist) dafür gesorgt, daß das Verhält
nis zwischen der vom PROM 6 gebildeten Spannung
E · sin ωt und der Amplitude der Dreieckspannung UΛ gleich
dem vom Funktionsgeber 1 vorgegebenen Amplitudensteuersignal
k ist. Selbstverständlich kann man diese Proportionalität
auch dadurch erhalten, daß das Amplitudensteuersignal k zur
Veränderung der Amplitude der Dreieckspannung verwendet
wird.
Um die Umschaltimpulse für alle drei Transistorschalter des
Wechselrichters zu erhalten, ist im vorliegenden Fall vor
gesehen, daß mit dem digitalen Signal ϕ = ω · t des Zählers 5
parallel zum PROM 6 auch der PROM 10 angesteuert wird, dem
ebenfalls ein multiplizierender Digital-Analog-Umsetzer 11
nachgeschaltet ist, um eine Steuerspannung k = E · cosω · t
zu erhalten. Den beiden Umsetzern 8, 11 ist ein Koordinaten
wandler 12 nachgeschaltet, der daraus drei jeweils um 120°
versetzte Steuerspannungen bildet, aus deren Schnittpunkten
mit der Dreieckspannung des Dreiecksgenerators 7 der Kompa
rator 9 die Umschaltimpulse für die Wechselrichterschalter
an den Steuerausgängen A1, A2, A3 bereitstellt.
Claims (4)
1. Steuervorrichtung zum Betrieb eines Pulswechselrichters,
insbesondere eines Transistor-Wechselrichters zur Speisung
einer Drehfeldmaschine, mit
- a) einem Steuerspannungsgenerator (4, 5, 6, 8) zur Erzeugung einer Steuerspannung,
- b) einem Dreiecksgenerator (7) mit vorgegebener Frequenz, wo bei das Verhältnis K des Steuerspannungspegels zur Ampli tude der Dreieckspannung durch einen Sollwert (E) für die Amplitude der Wechselrichter-Wechselspannung bestimmt wird, und
- c) einem Steuersatz (9), der durch Vergleich der Dreieckspan nung mit der Steuerspannung die Umschaltimpulse für die Wechselrichterschalter bildet,
gekennzeichnet durch
- d) einen von einem Amplitudensollwert (E) spannungsgesteuerten Frequenzgeber (4) und einem nachgeschalteten Sinusgenera tor (5, 6) im Steuerspannungsgenerator (4, 5, 6, 8) zur Erzeu gung eines sinusförmigen Verlaufs der Steuerspannung, und
- e) einem vom Amplitudensollwert (E) angesteuerten Funktions geber (1), der das Verhältnis der Amplitude der Steuerspan nung zur Dreiecksamplitude nach einer Kennlinie mit stei gendem Amplitudensollwert linear und für K < 1 überpropor tional steigend vorgibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sinusgenerator (5, 6) aus
einem dem Frequenzgeber (4) nachgeschalteten Zähler (5) und
einem vom Zähler (5) adressierten Festwertspeicher (PROM 6) be
steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß dem Frequenzgeber (4) als Fre
quenzsollwert der dem Funktionsgeber (1) eingegebene Amplitu
densollwert (E) aufgeschaltet ist.
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