DE3204524C2 - - Google Patents

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung eines automatischen stufenlosen Getriebes für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist in einer älteren Anmeldung (DE-OS 31 11 529) beschrieben. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die Hydraulikzylinder von Riemenscheiben und Kupplungen durch Leitungen mit einer Flüssigkeit gespeist, die im wesentlichen überall den gleichen Druck aufweist, weil der gesamte Hydraulikkreis bei dieser Vorrichtung eine Einheit bildet. Bei dieser Vorrichtung wird das Drucksystem also nicht aufgeteilt, so daß für die Verstellung und die Riemenspannung des Umschlingungsgetriebes, sowie für die Versorgung der Reibungskupplungen überall der gleiche Druck wirksam wird. Damit ist eine auf die sichere Übertragung des maximalen Drehmomentes abgestellte begrenzte Auslegung des Druckes nicht möglich.
Deshalb liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Steuerdruck-Leitungsnetz für eine Vorrichtung dieser Art in einen Bereich mit von den Betriebsparametern abhängigem variablem Druck, aus dem die Druckflüssigkeit für die Verstellung und die Riemenspannung des Umschlingungsbetriebes entnommen wird, und in einen Bereich mit konstantem, von der Einstellung der Druckbegrenzungsventile abhängigen Druck für die Versorgung der Reibungskupplungen aufzuteilen, so daß die Reibungskupplungen für einen konstanten, auf die sichere Übertragung des maximalen Drehmomentes abgestellten und begrenzten Druck ausgelegt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 5 gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend erläutert. Zu diesem Zweck zeigt die Zeichnung schematisch die Hauptbestandteile des stufenlosen automatischen Getriebes und die Steuervorrichtung für das Getriebe.
Ein durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung gesteuertes automatisches Getriebe weist im wesentlichen eine Antriebsriemenscheibe 1 sowie eine Abtriebsriemenscheibe 2 auf, die durch einen Treibriemen 3 verbunden sind. Jede Riemenscheibe besteht in der Hauptsache aus einem Paar von Teilscheiben (Scheiben) 4 und 5 (Kegelscheiben), von denen die Scheibe 4 mit Bezug zur Scheibe 5 axial bewegbar ist und mit Bezug zu dieser in eine derartige Lage gebracht werden kann, daß eine Nut mit vorbestimmten Abmessungen zwischen den Scheiben entsteht, die einem bestimmten Durchmesser der Schlaufen des Treibriemens 3 und damit einem gewünschten Übersetzungs- oder Drehzahlverhältnis entspricht. Die bewegbare Kegelscheibe 4 der beiden Riemenscheiben 1 und 2 wird durch je einen zugeordneten Hydraulikzylinder 6 bzw. 7 betätigt, wobei die bewegbare Scheibe 4 einem Kolben gleichzusetzen ist.
Die Antriebsriemenscheibe 1 erhält ihre Bewegung durch eine Antriebswelle 8, wobei zwischen diese und die Antriebsscheibe 1 ein Zahnradwendegetriebe (Reduktions-/Umkehrgetriebe) 9 der Planetenradbauart eingeschaltet ist. Die Antriebswelle 8 ist mit dem (nicht gezeigten) Motor des Fahrzeugs durch eine Strömungskupplung 10 verbunden, die im wesentlichen eine erste, mit dem Motorschwungrad einstückige Kupplungshälfte 13 sowie eine mit der Antriebswelle 8 einstückige Kupplungshälfte 14 aufweist. Jede Kupplungshälfte ist mit Schaufeln 15 und mit Wänden, die einen ringförmigen, mit Druckflüssigkeit gefüllten Raum bilden, ausgestattet. Wenn die erste Kupplungshälfte 13 gedreht wird, so zieht sie durch eine hydrodynamische Wirkung die zweite Kupplungshälfte 14 mit.
Für die beiden Kupplungshälften ist eine von einem zugeordneten Betätigungszylinder 17 betätigte Reibungskupplung 16 vorgesehen, die die beiden Kupplungshälften starr verbindet. Von der Antriebswelle 8 wird auf das Reduktions-/Umkehrgetriebe 9 eine Bewegung durch den Planetenradträger 18 des Planetenradgetriebes und von hier auf ein mit der Antriebsscheibe 1 einstückiges Sonnenrad 19 durch eine Anzahl Planetenräder 20, die mit dem Ring- oder Hohlrad 21 des Getriebes zusammenarbeiten, übertragen. Zwischen den Planetenradträger 18 und das Hohlrad 21 ist eine erste Reibungskupplung 23 eingefügt, die bei ihrem Tätigwerden das Reduktions-/Umkehrgetriebe 9 in eine Lage bringt, in der die Bewegung von der Antriebswelle 8 auf die Antriebsscheibe 1 übertragen wird, um damit eine Vorwärtsbewegung herbeizuführen; die Kupplung 23 wird von einem zugeordneten Hydraulikzylinder 24 betätigt.
Eine zweite Reibungskupplung 25 ist zwischen das Gehäuse 26 und das Hohlrad 21 des Planetenradgetriebes eingefügt und bringt bei ihrem Tätigwerden das Reduktions/Umkehrgetriebe 9 in eine Lage, in der die Bewegung von der Antriebswelle 8 auf die Antriebsscheibe 1 in zur vorherigen Richtung umgekehrter Richtung übertragen wird, so daß also eine umgekehrte oder Rückwärtsbewegung herbeigeführt wird; die Kupplung 25 wird durch einen zugeordneten Hydraulikzylinder 27 betätigt.
Wenn das Fahrzeug gestartet wird, wird die Reibungskupplung 16 gelöst, und die Bewegung wird durch die Strömungskupplung 10 übertragen, während unter normalen Antriebsbedingungen letztere ausgeschaltet wird, so daß die Kupplungshälften 13, 14 auf Grund der Betätigung der Reibungskupplung 16, die damit in ihre Eingriffslage gebracht wird, zusammenhängend sind. Auf diese Weise wird der durch das Strömen der Flüssigkeit innerhalb der Strömungskupplung 10 hervorgerufene Leistungsbedarf vermindert.
Die Steuervorrichtung gemäß der Erfindung weist eine z. B. von einer Pumpe 28 gebildete Druckflüssigkeitsquelle und eine Hauptleitung 29 auf, durch welche die unter Druck gesetzte Flüssigkeit dem Hydraulikzylinder 6, der die Verlagerung der bewegbaren Scheibe 4 der Antriebsscheibe 1 bewirkt, zugeführt werden kann. Die Hauptleitung 29 weist stromabwärts ein von einem Elektromagneten 31 betätigtes Zumeßventil (Mengenventil) 30 auf, von dem aus sich ein Leitungsabschnitt 29 a zum Hydraulikzylinder 6 anschließt. Dieses Zumeßventil 30 dient dazu, stromab eine Strömungsmenge fließen zu lassen, die der Stärke des dem Elektromagneten 31 elektrisch übermittelten Signals oder Impulses proportional ist; das Zumeßventil 30 enthält eine bewegbare Spule, die in zwei Extremlagen (Endlagen) verschoben werden kann. In der ersten dieser Endlagen steht die Druckquelle (Pumpe 28) mit dem Zylinder 6 in Verbindung, während in der zweiten Endlage der Zylinder 6 an den Ablaß angeschlossen und die Verbindung mit der Druckquelle unterbrochen ist. Durch einen dem Elektromagneten 31 zugeführten Impuls ist es möglich, die Spule in irgendeine Lage zwischen den beiden Endlagen zu bringen, so daß sowohl die Strömungsmenge wie auch die Abströmmenge nach Wunsch geregelt werden können. Damit ist es möglich, im voraus die dem Zylinder 6 zugeführte Strömungsmenge in geeigneter Weise zu wählen, um nach Belieben die Bewegung der bewegbaren Scheibe 4 der Antriebsscheibe 1 einzuregeln, und zwar proportional zum Zufluß und in Abhängigkeit von den besonderen Bedingungen oder Zuständen des Fahrzeugs.
Die Steuervorrichtung weist außerdem eine von der Hauptleitung 29 abzweigende erste Leitung 34 auf, durch welche die Druckflüssigkeit in einen von den zwei Hydraulikzylindern 24 oder 27 eingespeist werden kann, welche die Reibungskupplungen 23 und 25 betätigen. In dieser Leitung 34 liegt stromab der Abzweigung eine Druckregeleinrichtung (Druckregelventil) 35, die von einem Elektromagneten 36 betätigt wird. Die Druckregeleinrichtung 35 ist in der Lage, eine Flüssigkeitsströmung stromab längs der ersten Leitung 34 zuzulassen sowie den Druck in der Leitung stromauf von der Druckregeleinrichtung 35 und somit in der gesamten Hauptleitung 29 in Abhängigkeit von einem dem Elektromagneten 36 zugeführten Impuls einzustellen. Stromab vor der Druckregeleinrichtung 35 zweigt von einem ersten Leitungsabschnitt 34 a der ersten Leitung 34 eine dritte Leitung 50 ab, die in ihrem Verlauf mit zwei Druckbegrenzungsventilen 40, 41 ausgestattet ist, die innerhalb des Leitungsabschnitts 34 a einen konstanten, voreingestellten Druck halten.
Stromab von der Druckregeleinrichtung 35 ist der Druck im wesentlichen konstant und wird durch die Einstellung der Druckbegrenzungsventile 40, 41 festgelegt, während der Druck stromauf vor der Druckregeleinrichtung 35 nach Wunsch in Abhängigkeit von dem dem Elektromagneten 36 übertragenen elektrischen Impuls erhöht werden kann.
Obwohl es nicht notwendig ist, ist es doch von Vorteil, am Ende des ersten Leitungsabschnitts 34 a ein von einem Elektromagneten 39 betätigtes Drucksteuerventil 38 vorzusehen, an das sich ein zweiter Leitungsabschnitt 34 b anschließt. Das Ventil 38 ist in der Lage, die unter Druck stehende Flüssigkeit stromab von ihm derart zu dosieren, daß der Druck in Abhängigkeit von einem an den zugeordneten Elektromagneten 39 gelegten elektrischen Impuls von Null auf den Druckpegel der stromab von der Druckregeleinrichtung 35 geführten Flüssigkeit anwächst; das betreffende Ventil ist derart voreingestellt, daß es eine solche Druckänderung nach einer wunschgemäß gewählten Regel bewirkt.
Am Ende des zweiten Leitungsabschnitts 34 b ist stromabwärts eine Fahrrichtungs-Wählvorrichtung 37 angeordnet, die durch den Schalthebel betätigt werden kann. Das läßt die Zufuhr der unter Druck stehenden Flüssigkeit zu nur einem der beiden Hydraulikzylinder 24, 27 durch jeweils weitere Leitungsabschnitte 34 c und 34 d und damit die wahlweise Betätigung einer der Kupplungen 23, 25 zu.
Auf diese Weise wird der Eingriffsvorgang jeder der Kupplungen 23, 25 allmählich und nicht ruckweise ausgeführt, so daß man ein ruhiges und normales Einrücken des Vorwärts- und Rückwärtsganges erhält. Eine Abzweigleitung 43 an dem Leitungsabschnitt 34 a kann Steuerflüssigkeit den Ventilen 30 und 38 zuführen.
Eine unmittelbar stromab der Druckregeleinrichtung 35 von dem ersten Leitungsabschnitt 34 a ausgehende vierte Leitung 44 schließt, die Druckregeleinrichtung 35 an den die Reibungskupplung 16, die die beiden Hälften 13, 14 der Strömungskupplung 10 miteinander fest verbindet, betätigenden Hydraulikzylinder 17 an. In der vierten Leitung 44 liegt ein Druckanstiegssteuerventil 45, das dieselben Eigenschaften und Funktionen in Bezug zur Kupplung 16 und dem zu dieser führenden Leitungsteil 44 a hat, wie sie unter Bezugnahme auf das Druckanstiegsteuerventil 38 und die Kupplungen 23, 25 beschrieben wurden. Dem Druckanstiegsteuerventil 45 ist ein Elektromagnet 46 zugeordnet. Zur Steuerung des Ventiles 45 kann ihm Flüssigkeit über die Abzweigleitung 47 zugeführt werden.
Eine von der Hauptleitung 29 ausgehende zweite Leitung 48 führt die Flüssigkeit über ein Ventil 49 zum Hydraulikzylinder 7, der die Verlagerung der bewegbaren Scheibe 4 der Antriebsscheibe 2 steuert. Das Ventil 49 ist ein Spezialventil, dessen hauptsächliche Tätigkeit darin liegt, eine Flüssigkeitsströmung entlang der zweiten Leitung 48 zu sperren, wenn der Druck der an seinem Einlaß von der Leitung 29 anstehenden Flüssigkeit niedriger als ein vorher festgesetzter Druck ist. Andererseits ermöglicht es eine Flüssigkeitsströmung stromab von ihm entlang eines Leitungsteils 48 a der zweiten Leitung 48, wenn der Druck der an seinem Einlaß anstehenden Flüssigkeit höher ist als der vorher festgesetzte Druck. Ein derartiges Ventil ist mit einem Regelorgan ausgestattet, das den Leitungsteil 48 a mit dem Auslaß verbunden hält, wenn der Druck niedriger ist als der oben erwähnte, vorher festgesetzte Wert. Dieses Ventil soll auch in der Lage sein, den Druck der an seinem Auslaß anstehenden Flüssigkeit allmählich und proportional zu dem Anstieg des Einlaßdrucks zu erhöhen. Diese Eigenschaften des Ventils 49 erfüllen in einer völlig selbsttätigen Weise die Forderungen für den Betrieb des Hydraulikzylinders 7. Es wurde tatsächlich festgestellt, daß unter besonderen Antriebsbedingungen des in Rede stehenden Fahrzeugs, nämlich bei niedrigen Drehmomenten an der angetriebenen Welle und damit an der Abtriebsscheibe 2, deren Antrieb durch die Antriebsscheibe 1 sogar in Fällen erfolgen kann, in denen der Druck der Flüssigkeit innerhalb des Hydraulikzylinders 7 gleich Null oder sehr niedrig ist. Es ist klar, daß mit solch einer Anordnung der Energiebedarf für die Steuerung des automatischen Getriebes sehr niedrig ist, was insbesondere auf die verminderten Reibungsdrehmomente, die unter diesen Umständen an die Riemenscheiben 1 und 2 auftreten, zurückzuführen ist.
Es ist von Vorteil, den Ringraum 16 a innerhalb der Kupplung 10 mit der dritten Leitung 50 durch zwei Leitungsabschnitte 50 b und 50 c einer fünften Leitung 50 b, 50 c in deren Verlauf ein Wegeventil 51 angeordnet ist, das zwei Stellungen einnehmen kann, zu verbinden. In der ersten in der Zeichnung angegebenen Stellung wird aufgrund der Lage der Spindel 52 unter Druck stehende Flüssigkeit dem Ringraum 16 a zugeführt; in der zweiten Stellung, wenn die Spindel 52 aufwärts bewegt worden ist, wird der Ringraum 16 a mit dem Auslaß des Wegeventils 51 verbunden, wodurch eine Flüssigkeitszufuhr zum Ringraum unterbrochen wird. Die Spindel 52 erreicht ihre zweite Stellung, wenn der Hydraulikzylinder 17 abgeschaltet wird. Die Arbeitsstellung der Spindel 52 wird durch den Druck der in den Hydraulikzylinder 17 eingeführten Flüssigkeit gesteuert, die das Wechselventil 51 durch die Abzweigleitung 44 b erreicht. Unter diesen Umständen kann die Ansteuerung der Kupplung 16 unter verminderten Drücken erfolgen, die niedriger sind als jene, wenn der Ringraum 16 a nicht entleert wird. Die den Elektromagneten 31, 36, 39 und 46 zugeführten elektrischen Impulse können zweckmäßigerweise von einer elektronischen Schaltzentrale 54 ausgehen, die so aufgebaut ist, daß sie auf der Grundlage einer vorgegebenen Logik die elektrischen Impulse, die sie von Wandlern verschiedener Art erreichen und die bestimmte Betriebszustände kennzeichnen, verarbeitet.
Die Druckanstiegssteuerventile 38, 45 könnten entfallen, und das allmähliche Fortschreiten im Einrücken der Kupplungen 16, 23 und 25 kann durch andere Anordnungen, z. B. durch mechanische Vorrichtungen und Bauteile, erhalten werden. Auch könnte das Ventil 49 ohne Nachteil für das Funktionieren der beschriebenen Vorrichtung entfallen. In diesem Fall könnte die Steuerung des Hydraulikzylinders 7 unter jedweden Betriebsbedingungen mit dem gleichen Druck der Steuerung des Hydraulikzylinders 6 erfolgen. Der einzige Nachteil gegenüber dem vorher beschriebenen Fall läge dann in einem höheren Energiebedarf für die Steuerung.

Claims (5)

1. Vorrichtung zur Steuerung eines automatischen stufenlosen Getriebes für ein Kraftfahrzeug, mit einem Zahnradwendegetriebe, einer die Bewegung einer Antriebswelle über das Zahnradwendegetriebe aufnehmenden Antriebsriemenscheibe, einer Abtriebsriemenscheibe und einem Treibriemen zum Übertragen der Bewegung von der Antriebsriemenscheibe zur Abtriebsriemenscheibe, wobei jede Riemenscheibe ein Paar Teilscheiben umfaßt, von denen jeweils eine Teilscheibe mittels eines Hydraulikzylinders axial gegen die andere Teilscheibe bewegbar ist, so daß auf jeder Riemenscheibe der Eingriffsradius kontinuierlich veränderbar ist, wobei eine Druckflüssigkeitsquelle eine Hauptleitung eines Steuerdruck-Leitungsnetzes speist, deren Druck durch eine abhängig von Betriebsparametern des Kraftfahrzeuges gesteuerte Druckregeleinrichtung bestimmt ist und an die der Hydraulikzylinder der Antriebsriemenscheibe unter Zwischenschaltung eines seine Füllmenge durch elektromagnetische Steuerung des Flüssigkeitszu- bzw. -ablaufs beeinflussenden Zumeßventils und der Hydraulikzylinder der Abtriebsriemenscheibe angeschlossen sind, wobei an das Steuerdruck-Leitungsnetz weitere Hydraulikzylinder einer ersten und einer zweiten Reibungskupplung des Zahnradwendegetriebes angeschlossen sind, dessen erste Reibungskupplung bei Betätigung einer Fahrtrichtungs- Wählvorrichtung für die Vorwärtsbewegung des Kraftfahrzeuges die direkte Übertragung der Bewegung der Antriebswelle auf die Antriebsriemenscheibe und dessen zweite Reibungskupplung bei Betätigung der Fahrtrichtungs-Wählvorrichtung für die Rückwärtsbewegung des Kraftfahrzeuges die Übertragung der Bewegung der Antriebswellen auf die Antriebsriemenscheibe in reduzierter und umgekehrter Weise ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregeleinrichtung (35) elektromagnetisch betätigbar ist und in einer von der Hauptleitung (29) stromauf vom Zumeßventil (30) abzweigenden ersten Leitung (34) angeordnet ist, wobei der Druck stromauf von der Druckregeleinrichtung (35) auf einer von seiner elektromagnetischen Steuerung (Elektromagnet 36) bestimmten Höhe gehalten wird und Druckflüssigkeit über stromab von der Druckregeleinrichtung (35) liegende Leitungsabschnitt (34 a bis 34 d) der ersten Leitung (34) und die darin angeordnete Fahrtrichtungs- Wählvorrichtung (37) wahlweise in die Hydraulikzylinder (24 bzw. 27) der Reibungskupplung (23 bzw. 25) eingespeist wird, daß eine zweite Leitung (48) von der Hauptleitung (29) stromauf vom Zumeßventil (30) abzweigt und mit dem Hydraulikzylinder (7) der Abtriebsriemenscheibe (2) verbunden ist, und daß eine dritte Leitung (50), die von einem stromab von der Druckregeleinrichtung (35) liegenden ersten Leitungsabschnitt (34 a) der ersten Leitung (34) abzweigt, mit einem Abfluß (53) über mindestens ein Druckbegrenzungsventil (40) verbunden ist, welches innerhalb des ersten Leitungsabschnitts (34 a) der ersten Leitung (34) einen vorbestimmten konstanten Druck hält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Leitung (48) ein Ventil (49) angeordnet ist, welches die zweite Leitung (48) geschlossen hält und zwischen dem Hydraulikzylinder (7) und dem Ventil (49) liegenden Leitungsteil (48 a) der zweiten Leitung (48) mit dem Abfluß (53) verbindet, wenn der Druck in der Hauptleitung (29) kleiner als ein vorher festgelegter Wert ist, und die zweite Leitung (48) derart öffnet, daß der Druck im mit dem Hydraulikzylinder (7) verbundenen Leitungsteil (48 a) der zweiten Leitung (48) proportional zur Druckzunahme in der Hauptleitung (29) zunimmt, wenn der Druck in der Hauptleitung (29), höher ist als der vorher festgelegte Wert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein erstes Druckanstiegsteuerventil (38) aufweist, das stromab des ersten Leitungsabschnittes (34 a) angeordnet ist und diesen Leitungsabschnitt (34 a) mit der Fahrtrichtungs-Wählvorrichtung (37) über einen zweiten Leitungsabschnitt (34 b) verbindet, wobei das erste Druckanstiegsteuerventil (38) durch einen Elektromagnet (39) betätigt wird, um den Druck im zweiten Leitungsabschnitt (34 b) von Null auf den Wert des Druckes im ersten Leitungsabschnitt (34 a) in Abhängigkeit von dem auf den Elektromagnet (39) übertragenen elektrischen Impuls zu erhöhen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer zwischen den Motor des Kraftfahrzeuges und die Antriebswelle eingeschalteten Strömungskupplung, die zwei Kupplungshälften aufweist, von denen die eine Kupplungshälfte mit der Antriebswelle zusammenhängt, wobei eine von einem zugeordneten Betätigungszylinder betätigte Reibungskupplung zwischen die Kupplungshälften eingesetzt ist, die die Kupplungshälften miteinander fest verbinden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine vierte Leitung (44) vorhanden ist, die den ersten Leitungsabschnitt (34 a) der ersten Leitung (34) mit dem Betätigungszylinder (17) der Reibungskupplung (16) verbindet, und daß in die vierte Leitung (44) ein von einem Elektromagneten (46) betätigtes zweites Druckanstiegssteuerventil (45) eingesetzt ist, das in dem Leitungsteil (44 a) stromab von ihm in Abhängigkeit von einem an seinem Elektromagnet (46) anliegenden elektrischen Impuls einen Druck einstellt, der sich von Null auf den Druck der stromauf vom zweiten Druckanstiegssteuerventil (45) befindlichen Flüssigkeit erhöht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die dritte Leitung (50) zwischen dem ersten Druckbegrenzungsventil (40) und dem Abfluß (53) ein zweites Druckbegrenzungsventil (41) eingesetzt ist, daß von der dritten Leitung (50) zwischen den beiden Druckbegrenzungsventilen (40, 41) eine fünfte Leitung (50 b, 50 c) abzweigt, die mit dem zwischen den beiden Kupplungshälften (13, 14) befindlichen und mit Hydraulikflüssigkeit gefüllten Ringraum (16 a) der Strömungskupplung (10) verbunden ist, und daß in die fünfte Leitung (50 b, 50 c) ein zwischen zwei Stellungen verstellbares Wegeventil (51) eingesetzt ist, das in der ersten Stellung den Ringraum (16 a) mit dem Abfluß (53) verbindet, wenn das zweite Druckanstiegsteuerventil (45) zur Zufuhr von Flüssigkeit in den Betätigungszylinder (17) der Reibungskupplung (16) zwischen den beiden Kupplungshälften (13, 14) betätigt ist, während es in seiner zweiten Stellung zum Abfluß (53) hin schließt und die Verbindung zwischen dem Ringraum (16 a) und der zwischen den Druckbegrenzungsventilen (40, 41) gelegenen Abzweig der fünften Leitung (50 b, 50 c) öffnet.
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