DE3206174C2 - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B3/00—Charging the melting furnaces
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Glass Melting And Manufacturing (AREA)
- Furnace Charging Or Discharging (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
- Furnace Details (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einlegemaschine zum Be
schicken eines Glasschmelzwannenofens mit einem hin-
und herbeweglichen Einlegetisch, über welchem ein Auf
gabebehälter für das Gemenge angeordnet ist, an dessen
Vorderseite ein unten vom Aufgabetisch begrenzter und
verstellbarer Durchtrittsspalt angeordnet ist und an
dessen Rückseite mindestens ein beweglicher Schaber
angeordnet ist, der den Spalt zwischen der Rückwand
des Aufgabebehälters und der Oberfläche des Einlege
tisches abdichtet.
Bei einer bekannten (US-PS 37 80 889) Einlegemaschine
der genannten Art ist der bewegliche Schaber hinter
der Rückwand des Aufgabebehälters an einem Bolzengelenk
verschwenkbar gelagert, derart, daß die Schabekante
des Schabers durch das Eigengewicht des Schabers
ständig in Kontakt mit der Oberfläche des Einlege
tisches gehalten wird. Bei dieser Ausführung des beweg
lichen Schabers wird das Gemenge jedoch durch die Rück
hubbewegung des Einlegetisches pumpartig in den Raum
zwischen der Rückwand des Aufgabebehälters und dem
Schaber eingepreßt und erhärtet sich in diesem Zwischen
raum, so daß die Schwenklagerung blockiert wird. Dies
führt einerseits zu extremen Belastungen des Antriebes
des Einlegetisches und andererseits zu einem außer
ordentlich großen Verschleiß, besonders an der Ober
fläche des Einlegetisches. Die erforderliche Abdichtung
zwischen Schaber und Tischoberfläche wird nicht mehr
erzielt; dies führt zu starkem Austritt von Gemenge
zwischen Schaberunterkante und Tischoberfläche und so
mit zu einer ungewünschten Gemengeanhäufung auf dem
Einlegetisch hinter dem Aufgabebehälter.
Diese Nachteile werden zumindest zum Teil bei einer
Einlegemaschine vermieden, bei der ein oder mehrere
hintereinander angeordnete Schaber in Führungen
parallel zur Rückwand geführt sind und unter ihrem Ei
gengewicht - gegebenenfalls unter zusätzlicher Be
lastung durch Gewichtshebel - gegen den Einlegetisch
angepreßt werden (vergleiche z. B. DE-OS 30 16 635).
Aber auch hier sind die Schabekanten und der mit der
Schabekante in Berührung kommende Bereich des Einlege
tisches einem starken Verschleiß ausgesetzt, weil
scharfkantige, harte Partikel aus dem Gemenge, z. B.
Quarzkristalle, in die Abdichtspalte zwischen der
Schabekante und der Oberfläche des Einlegetisches ge
raten und dort schmirgelnd das Metall verschleißen.
Eine solche Beanspruchung führt auch bei hochverschleiß
festen Materialien zu starken Verschleißerscheinungen,
die es notwendig machen, die verschlissenen Teile von
Zeit zu Zeit auszuwechseln. Dies ist jedoch bei einer
Einlegemaschine außerordentlich schwierig, weil die
sich über mehrere Jahre erstreckende kontinuierliche
Ofenreise des Glasschmelzwannenofens hierdurch im Pro
duktionsablauf stark beeinträchtigt wird.
Diese nachteiligen Verschleißerscheinungen zeigen sich
auch bei direkt mit der Behälterrückwand verschraubten
Abschaberleisten, die mit auf dem Einlegetisch aufge
legten und auswechselbaren Verschleißplatten dauernd
in Kontakt stehen. Am besten ist es deshalb, wenn so
wohl der Einlegetisch oder die auf dem Tisch ange
brachten auswechselbaren Verschleißplatten als auch
der eigentliche Schaber für die Ofenreise länger
halten. Dies ist jedoch nach dem Stande der Technik
auch mit den besten Verschleißmaterialien nicht erreich
bar.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Einlege
maschine der eingangs genannten Art dahingehend weiter
zubilden, daß die Standzeit des Schabers und des Ein
legetisches erheblich verlängert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung aus
gehend von einer Einlegemaschine der eingangs genannten
Art vor, daß der oder die beweglichen Schaber mit zum
Anheben und Absenken dienenden Hubelementen verbunden
sind, deren Hub in Abhängigkeit von den Bewegungen des
Einlegetisches derart gesteuert ist, daß der Schaber
während der Vorschubbewegung des Einlegetisches ange
hoben und während der Rückzugbewegung des Einlege
tisches abgesenkt wird.
Bei der Einlegemaschine gemäß der Erfindung liegt der
bewegliche Schaber nur während der Rückzugbewegung des
Einlegetisches auf der Tischoberfläche dichtend an.
Während der Tischvorschubbewegung, bei der wegen der
Bewegungsrichtung ohnehin kein Gemenge aus dem abzu
dichtenden Spalt gelangen kann, ist der Schaber dem
gegenüber angehoben, so daß am Einlegetisch oder an
den darauf aufgelegten Verschleißplatten und an der
Schabekante des Schabers kein Verschleiß auftritt. Ins
gesamt wird durch die erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Maßnahmen der Verschleiß etwa halbiert und dement
sprechend die Standzeit verdoppelt. Wenn für den Ein
legetisch und den Schaber hochverschleißfeste
Materialien verwendet werden, lassen sich ohne weiteres
Standzeiten erzielen, die etwa der Dauer einer Ofen
reise entsprechen.
Um zu vermeiden, daß sich die Führungen des beweglichen
Schabers mit Gemengeteilen zusetzen und die Bewegungen
des beweglichen Schabers behindern, ist vorgesehen,
daß der bewegliche Schaber oberhalb seiner Schabekante
mit in Verschieberichtung des Schabers aufgeweiteten
Langlöchern versehen ist, in welchen mit der Rückwand
des Aufgabebehälters verschraubte Führungsbolzen ein
greifen, die in Verbindung mit den Langlöchern zur
Führung des Schabers dienen.
Zur weiteren Schonung des beweglichen Schabers ist vor
gesehen, daß zwischen dem beweglichen Schaber und der
Rückwand des Aufgabebehälters ein in Verschieberichtung
des Schabers verstellbarer und feststellbarer Vor
schaber angeordnet ist. Dieser Vorschaber ist so hoch
angeordnet, daß er mit dem Einlegetisch nicht in Be
rührung kommt. Dieser Vorschaber, dessen Höhenlage ober
halb des Aufgabetisches verstellbar ist, sorgt dafür,
daß der bewegliche Schaber nur so viel Gemengeteile
zurückhalten muß, wie unumgänglch notwendig ist. Dem
entsprechend wird der bewegliche Schaber entlastet.
Um zu vermeiden, daß feine Gemengeteile am Schaber
emporwandern und sich im Zwischenraum zwischen dem
Schaber und dem Vorschaber bzw. dessen Stützelementen
festsetzen, ist weiterhin vorgesehen, daß der beweg
liche Schaber und/oder dessen Stützelemente im
Bereich zwischen den Langlöchern mit einer Vielzahl
von durchgehenden Bohrungen versehen sind. Durch diese
Bohrungen werden feine Gemengeteile in den genannten
Zwischenräumen abgeschabt und können nach hinten aus
treten.
Alternativ können der bewegliche Schaber oder der Vor
schaber ganzflächig von einer dem Zwischenraum zwischen
ihnen ausfüllenden, festanhaftenden Gleitauflage, ins
besondere aus Hartfilz oder dgl., abgedeckt sein. Diese
Gleitauflage füllt den Zwischenraum vollständig aus,
so daß dort keine Gemengeteile eindringen können.
Zweckmäßig ist der vorstehende Vorschaber ebenfalls
mit vertikal aufgeweiteten Langlöchern versehen, durch
welche die mit der Rückwand des Aufgabebehälters ver
schraubten Führungsbolzen des beweglchen Schabers hin
durchtreten, wobei die Führungsbolzen des beweglichen
Schabers jeweils eine Schulter oder einen Bund auf
weisen, womit der Vorschaber gegen die Rückwand des
Aufgabebehälters anpreßbar ist. Auf diese Weise erhal
ten die für die Führung des beweglichen Schabers ohne
hin erforderlichen Führungsbolzen eine Doppelfunktion
einerseits als Feststell- und Führungselemente für den
Vorschaber und andererseits als Führungselemente für
den beweglichen Schaber.
Um den beweglichen Schaber bei geänderter Tischneigung
oder bei Verschleiß an der Schabekante oder der Tisch
oberfläche nachstellen zu können, ist weiterhin vorge
sehen, daß die Höhenlage der Hubelemente und/oder die
Verbindung zwischen dem Hubelement und dem beweglichen
Schaber bzw. zwischen dem Hubelement und dessen oberer
Befestigung in Verschieberichtung des Schabers verstell
bar sind. Hierdurch kann weiterhin der Hubweg des
Schabers bzw. des Hubelementes erforderlichenfalls re
duziert werden.
Die Steuerung der Hubelemente erfolgt zweckmäßig durch
ein oder mehrere dem Antrieb des Einlegetisches zuge
ordnete Steuerelemente, welche am Antrieb des Einlege
tisches die Vorschubbewegung und die Rückzugbewegung
des Einlegetisches abtasten und die Hubelemente ent
sprechend steuern.
Um im Bedarfsfalle eine verschlissene Schabekante
leicht erneuern zu können, ist weiterhin vorgesehen,
daß der bewegliche Schaber unten mit einer auswechsel
baren Schabeleiste versehen ist.
Diese auswechselbare Schabeleiste kann gegebenenfalls
zusätzlich mit einer Dichtleiste aus verschleißfestem
Material versehen sein, welche in eine Nut der aus
wechselbaren Schabeleiste eingestemmt ist. Hierdurch
kann im Bedarfsfalle die auswechselbare Schabeleiste
mit einer neuen Dichtleiste versehen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Einlegemaschine gemäß der Erfindung
in Seitenansicht;
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die
Rückwand des Aufgabebehälters und den
daran befestigten Schabern;
Fig. 2a eine auswechselbare Schabeleiste für
den beweglichen Abschaber im Schnitt;
Fig. 2b eine auswechselbare Schabeleiste mit
eingestemmter Dichtleiste für den be
weglichen Abschaber im Schnitt;
Fig. 3 den beweglichen Schaber in Frontansicht.
In der Zeichnung ist der Einlegevorbau der Glasschmelz
wanne mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Außenseitig
vor dem Einlegevorbau ist in bekannter Weise auf einem
fahrbaren Rahmengestell 2 die Einlegemaschine gemäß
der Erfindung angeordnet.
Die Einlegemaschine weist einen zwischen zwei
Positionen vor- und zurückschiebbaren, in seiner Hub
strecke verstellbaren Einlegetisch 3 auf, der mittels
längenveränderbarer Pendelstützen 4 und einer oder
mehrerer höhenverstellbarer Stützrollen 5 auf dem
Rahmengestell 2 gelagert ist. Mittels der längenver
stellbaren Pendelstützen 4 und der höhenverstellbaren
Stützrollen 5 kann die in Richtung auf die Glasschmelz
wanne 1 verlaufende Tischneigung beliebig eingestellt
werden. Der Antrieb des Einlegetisches 3 vor und zurück
erfolgt durch einen ebenfalls auf dem Rahmengestell
2 angeordneten Exzenterantrieb 6, dessen verstellbarer
Hub mittels Pleuelstangen 7 auf den Aufgabetisch 3 über
tragen wird. An der dem Einlegevorbau 1 zugewandten
Seite weist der Einlegetisch 3 eine nach unten vor
springende, hitzebeständige Nase 3 a auf, mit welcher
das auf die Glasschmelze aufgebrachte Gemenge beim Vor
stoßen des Einlegetisches in den Schmelzraum geschoben
wird.
Über dem Einlegetisch befindet sich ein mit dem Rahmen
gestell 2 verbundener Aufgabebehälter 8, der laufend
über eine darüber angeordnete Beschickungseinrichtung
mit Gemenge gefüllt wird und sich über die gesamte
Breite des Einlegetisches 3 erstreckt. Der Aufgabebe
hälter 8 wird nach unten vom Einlegetisch 3 abge
schlossen. An der Vorderseite beläßt der Aufgabebehäl
ter 8 gegenüber dem Einlegetisch 3 einen Durchtritts
spalt 9, dessen Höhe mittels eines oder mehrerer neben
einander angeordneter Schieber 10 verstellbar ist.
An der Rückseite des Aufgabebehälters 8 ist ein beweg
licher Schaber 11 angeordnet, der den Spalt zwischen
der Rückwand des Aufgabebehälters 8 und dem Einlege
tisch 3 abdichtet. Zwischen dem beweglichen Schaber
11 und der Rückwand des Aufgabebehälters 8 befindet
sich weiterhin ein in Verschieberichtung des Schabers
11 verstellbarer und feststellbarer Vorschaber 12.
Die Befestigung und Führung sowohl des beweglichen
Schabers 11 als auch des Vorschabers 12 an der Rückwand
des Aufgabebehälters 8 ist im Detail aus Fig. 2 ersicht
lich. Und zwar sind in die Rückwand des Aufgabebe
hälters 8 Führungsbolzen 13 eingeschraubt, die durch
in vertikaler Richtung aufgeweitete Langlöcher 14 im
Vorschaber 12 hindurchtreten. Die Führungsbolzen 13
haben jeweils eine Schulter oder einen Bund 13 a, deren
Durchmesser größer als die Breite der Langlöcher 14
ist, derart, daß der Vorschaber 12 mit Hilfe der
Führungsbolzen 13 gegen die Rückwand des Aufgabebe
hälters 8 anpreßbar ist und in unterschiedlichen Höhen
lagen feststellbar ist. Der bewegliche Schaber 11 ist
ebenfalls mit in vertikaler Richtung aufgeweiteten Lang
löchern 15 versehen, deren Breite jedoch größer als
der Durchmesser der Schultern 13 a der Führungsbolzen
13 ist, so daß der bewegliche Schaber 11 mit seinen
Langlöchern 15 an den Führungsbolzen 13 im Bereich von
deren Schultern 13 a auf- und abschiebbar geführt ist.
Von der anderen Seite liegen an den Schultern 13 a der
Führungsbolzen 13 eine oder mehrere Stützleisten oder
Stützscheiben 16 an, welche gegen die Schultern 13 a
mittels Schraubenmuttern 13 b angepreßt werden, die auf
die äußeren Enden der Führungsbolzen 13 aufgeschraubt
sind.
Die Breite der Schulter bzw. des Bundes 13 a bestimmt
die erforderliche Bewegungsfreiheit zwischen Vorschaber
12 und dem Stützelement 16 für den beweglichen Schaber
11. Durch Hinzufügen von mit dem Außendurchmesser der
Schulter 13 gleichgroßen Distanzscheiben kann der Spiel
raum bzw. die Bewegungsfreiheit beliebig vergrößert
werden, damit die erforderliche Leichtgängigkeit des
beweglichen Schabers gewährleistet bleibt.
Wie die Fig. 2a und 2b zeigen, kann der bewegliche
Schaber 11 gegebenenfalls mit einer auswechselbaren
Schabeleiste 11 a bzw. 11 b versehen sein. Die Schabe
leiste 11 b ist zusätzlich mit einer Dichtleiste 11 c
aus verschleißfestem Material versehen, welches in eine
Nut der Schabeleiste 11 b eingestemmt ist. Die aus
wechselbaren Schabeleisten 11 a bzw. 11 b können gegeben
enfalls auch als Federstahllamellen oder dgl. ausge
bildet sein.
Gemäß Fig. 3 kann die Fläche des beweglichen Schabers
11 zusätzlich im Höhenbereich zwischen den in verti
kaler Richtung nebeneinander liegenden Langloch
führungen mit durchgehenden Bohrungen 24 versehen sein,
durch welche geringfügig anfallende Gemengefeinstpar
tikel im Zwischenraum 19 abgeschabt werden und nach
hinten austreten können. Solche Auslaßbohrungen können
auch zusätzlich in den Stützelementen 16 vorgesehen
werden.
Durch eine festhaftende Gleitauflage (z. B. aus Hart
filz oder dgl.) auf dem beweglichen Schaber 11 oder
auf dem Vorschaber 12 kann ferner der Zwischenraum 19
ganzflächig unter Berücksichtigung der freizulassenden
Langlochpartien ausgefüllt werden, wodurch das Ein
dringen von feinstem Gemengestaub weitgehend verhindert
wird.
Je nach Breite des Einlegetisches 3 bzw. des Aufgabe
behälters 8 sind mehrere dicht nebeneinander ange
ordnete Vorschaber 12 vorgesehen, deren seitliche verti
kale Teilungskanten wiederum von gleichlang geteilten
Schabern 12 überlappt abgedeckt werden. Hierdurch wird
zusätzlich der Austritt von Gemenge aus den vertikalen
Teilungsfugen weitgehend vermieden.
Zum Anheben und Absenken des beweglichen Schabers 11
in Abhängigkeit von der Bewegung des Einlegetisches
3 ist dieser mit einem Hubelement 17 beispielsweise
in Form eines Druckmittelzylinders oder ähnlichem ver
bunden. Dieses Hubelement 17 ist höhenverstellbar an
einer Konsole 18 an der Rückwand des Aufgabebehälters
8 befestigt. Ebenso kann zur Höhenverstellung des be
weglichen Schabers 11 die Verbindung zwischen dem Hub
element 17 und dem Schaber 11 längenveränderlich sein,
beispielsweise in Art eines Spannschlosses oder eines
Gewindebolzens.
Die Hubelemente 17 sind so gesteuert, daß der beweg
liche Schaber 11 nur während der Rückzugbewegung des
Einlegetisches 3 gegen diesen Einlegetisch 3 angepreßt
ist. Während der Vorschubbewegung des Einlegetisches
3 wird der bewegliche Schaber 11 hingegen mittels des
Hubelementes 17 von dem Einlegetisch abgehoben. Diese
Steuerung erfolgt dadurch, daß beispielsweise in die
Druckmittelzu- und -ableitungen 20, 21 bei einem Druck
mittelzylinder 17 ein oder zwei Steuerventile 22 ange
ordnet sind, welche von Schaltnocken 23 des Exzenter
antriebes 6 entsprechend gesteuert werden. Durch diese
Maßnahme reduziert sich der Verschleiß an der Schabe
kante des beweglichen Schabers 11 und des damit in Be
rührung kommenden Einlegetisches 3.
Der Anpreßdruck des Schabers 11 auf den Einlegetisch
3 kann durch ein gemeinsames in der Hauptdruckmittel
zuführungsleitung oder durch ein direkt dem jeweiligen
Druckmittelzylinder vorgeschaltetes Druckminderventil
den Erfordernissen entsprechend eingestellt werden.
- Bezugszeichenliste
1 = Einlegevorbau der Glaschmelzwanne
2 = Rahmengestell
3 = Einlegetisch
3a = Tischnase
4 = Pendelstütze
5 = Stützrollen
6 = Exzenterantrieb
7 = Pleuelstangen
8 = Aufgabebehälter
9 = Durchtrittsspalt
10 = Schieber
11 = Schaber
11 a = auswechselbare Schabeleiste
11 b = auswechselbare Schabeleiste
11 c = Dichtleiste
12 = Vorschaber
13 = Führungsbolzen
13 a = Schulter bzw. Bund
13 b = Schraubenmutter
14 = Langloch
15 = Langloch
16 = Abdeckelement
17 = Hubelement
18 = Konsole
19 = Zwischenraum
20, 21 = Druckmittelzu- und -ableitungen (bzw. Steuer leitungen)
22 = Steuerventile bzw. Steuerelemente
23 = Schaltnocken
24 = Bohrungen
Claims (10)
1. Einlegemaschine zum Beschicken eines
Glasschmelzwannenofens mit einem hin- und herbewegli
chen Einlegetisch, über welchem ein Aufgabebehälter
für das Gemenge angeordnet ist, an dessen Vorderseite
ein unten vom Einlegetisch begrenzter Durchtritts
spalt angeordnet ist und an dessen Rückseite minde
stens ein beweglicher Schaber angeordnet ist, der den
Spalt zwischen der Rückwand des Aufgabebehälters und
der Oberfläche des Aufgabetisches abdichtet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die beweglichen Schaber (11) mit zum An
heben und Absenken dienenden Hubelementen (17) verbun
den sind, deren Hub in Abhängigkeit von den Bewegun
gen des Einlegetisches (3) derart gesteuert ist, daß
der Schaber (11) während der Vorschubbewegung des Ein
legetisches (3) angehoben und während der Rückzugbe
wegung des Einlegetisches (3) abgesenkt ist.
2. Einlegemaschine nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaber (11)
oberhalb seiner Schabekante mit in Verschieberichtung
des Schabers aufgeweiteten Langlöchern (15) versehen
ist, in welche mit der Rückwand des Aufgabebehälters
(8) verschraubte Führungsbolzen (13) eingreifen, die
in Verbindung mit den Langlöchern zur Führung des
Schabers (11) dienen.
3. Einlegemaschine nach den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem be
weglichen Schaber (11) und der Rückwand des Aufgabe
behälters (8) ein in Verschieberichtung des Schabers
(11) verstellbarer und feststellbarer Vorschaber (12)
angeordnet ist.
4. Einlegemaschine nach den Ansprüchen
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende
Vorschaber (12) ebenfalls mit vertikal aufgeweiteten
Langlöchern (14) versehen ist, durch welche die mit
der Rückwand des Aufgabebehälters (8) verschraubten
Führungsbolzen (13) des beweglichen Schabers (11) hin
durchtreten, wobei die Führungsbolzen (13) des beweg
lichen Schabers (11) jeweils eine Schulter oder einen
Bund (13 a) aufweisen, mit welchem der Vorschaber (12)
gegen die Rückwand des Aufgabebehälters (8) anpreßbar
ist.
5. Einlegemaschine nach den Ansprüchen
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche
Schaber (11) und/oder dessen Stützelemente (16) im
Bereich zwischen den Langlöchern (15) mit einer Viel
zahl von durchgehenden Bohrungen (24) versehen sind.
6. Einlegemaschine nach den Ansprüchen
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche
Schaber (11) durch den Vorschaber (12) ganzflächig
von einer den Zwischenraum (19) zwischen ihnen ausfül
lenden, festanhaftenden Gleitauflage, insbesondere
aus Hartfilz, abgedeckt sind.
7. Einlegemaschine nach einem oder meh
reren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhenlage der Hublelemente (17) und/oder die
Verbindung zwischen den Hubelementen (17) und dem be
weglichen Schaber oder zwischen dem Hubelement und
dessen oberer Befestigungskonsole (18) in Verschiebe
richtung des Schabers (11) verstellbar sind.
8. Einlegemaschine nach einem oder meh
reren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Antrieb (6) des Einlegetisches (3) ein oder
mehrere Steuerelemente (22) zugeordnet sind, welche
am Antrieb (6) die Vorschubbewegungen und die Rückzug
bewegungen des Einlegetisches (3) abtasten und die
Hubelemente (17) entsprechend steuern.
9. Einlegemaschine nach einem oder meh
reren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der bewegliche Schaber (11) unten mit einer aus
wechselbaren Schabeleiste (11 a, 11 b) versehen ist.
10. Einlegemaschine nach Anspruch 9, da
durch gekennzeichnet, daß die auswechselbare Schabe
leiste (11 b) zusätzlich mit einer Dichtleiste (11 c)
aus verschleißfestem Material versehen ist, welche
in eine Nut der auswechselbaren Schabeleiste (11 b)
eingestemmt ist.
Priority Applications (6)
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| DE19823206174 DE3206174A1 (de) | 1982-02-20 | 1982-02-20 | Einlegemaschine zum beschicken eines glasschmelzwannenofens |
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| GB08219797A GB2114968B (en) | 1982-02-20 | 1982-07-08 | Apparatus for charging a glass melting tank furnace |
| US06/397,584 US4545717A (en) | 1982-02-20 | 1982-07-12 | Machine for charging a glass melting tank furnace |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823206174 DE3206174A1 (de) | 1982-02-20 | 1982-02-20 | Einlegemaschine zum beschicken eines glasschmelzwannenofens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3206174A1 DE3206174A1 (de) | 1983-08-25 |
| DE3206174C2 true DE3206174C2 (de) | 1988-01-28 |
Family
ID=6156284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823206174 Granted DE3206174A1 (de) | 1982-02-20 | 1982-02-20 | Einlegemaschine zum beschicken eines glasschmelzwannenofens |
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| DE (1) | DE3206174A1 (de) |
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| GB (1) | GB2114968B (de) |
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