DE3206174C2 - - Google Patents

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DE3206174C2
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    • C03B3/00Charging the melting furnaces

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einlegemaschine zum Be­ schicken eines Glasschmelzwannenofens mit einem hin- und herbeweglichen Einlegetisch, über welchem ein Auf­ gabebehälter für das Gemenge angeordnet ist, an dessen Vorderseite ein unten vom Aufgabetisch begrenzter und verstellbarer Durchtrittsspalt angeordnet ist und an dessen Rückseite mindestens ein beweglicher Schaber angeordnet ist, der den Spalt zwischen der Rückwand des Aufgabebehälters und der Oberfläche des Einlege­ tisches abdichtet.
Bei einer bekannten (US-PS 37 80 889) Einlegemaschine der genannten Art ist der bewegliche Schaber hinter der Rückwand des Aufgabebehälters an einem Bolzengelenk verschwenkbar gelagert, derart, daß die Schabekante des Schabers durch das Eigengewicht des Schabers ständig in Kontakt mit der Oberfläche des Einlege­ tisches gehalten wird. Bei dieser Ausführung des beweg­ lichen Schabers wird das Gemenge jedoch durch die Rück­ hubbewegung des Einlegetisches pumpartig in den Raum zwischen der Rückwand des Aufgabebehälters und dem Schaber eingepreßt und erhärtet sich in diesem Zwischen­ raum, so daß die Schwenklagerung blockiert wird. Dies führt einerseits zu extremen Belastungen des Antriebes des Einlegetisches und andererseits zu einem außer­ ordentlich großen Verschleiß, besonders an der Ober­ fläche des Einlegetisches. Die erforderliche Abdichtung zwischen Schaber und Tischoberfläche wird nicht mehr erzielt; dies führt zu starkem Austritt von Gemenge zwischen Schaberunterkante und Tischoberfläche und so­ mit zu einer ungewünschten Gemengeanhäufung auf dem Einlegetisch hinter dem Aufgabebehälter.
Diese Nachteile werden zumindest zum Teil bei einer Einlegemaschine vermieden, bei der ein oder mehrere hintereinander angeordnete Schaber in Führungen parallel zur Rückwand geführt sind und unter ihrem Ei­ gengewicht - gegebenenfalls unter zusätzlicher Be­ lastung durch Gewichtshebel - gegen den Einlegetisch angepreßt werden (vergleiche z. B. DE-OS 30 16 635). Aber auch hier sind die Schabekanten und der mit der Schabekante in Berührung kommende Bereich des Einlege­ tisches einem starken Verschleiß ausgesetzt, weil scharfkantige, harte Partikel aus dem Gemenge, z. B. Quarzkristalle, in die Abdichtspalte zwischen der Schabekante und der Oberfläche des Einlegetisches ge­ raten und dort schmirgelnd das Metall verschleißen. Eine solche Beanspruchung führt auch bei hochverschleiß­ festen Materialien zu starken Verschleißerscheinungen, die es notwendig machen, die verschlissenen Teile von Zeit zu Zeit auszuwechseln. Dies ist jedoch bei einer Einlegemaschine außerordentlich schwierig, weil die sich über mehrere Jahre erstreckende kontinuierliche Ofenreise des Glasschmelzwannenofens hierdurch im Pro­ duktionsablauf stark beeinträchtigt wird.
Diese nachteiligen Verschleißerscheinungen zeigen sich auch bei direkt mit der Behälterrückwand verschraubten Abschaberleisten, die mit auf dem Einlegetisch aufge­ legten und auswechselbaren Verschleißplatten dauernd in Kontakt stehen. Am besten ist es deshalb, wenn so­ wohl der Einlegetisch oder die auf dem Tisch ange­ brachten auswechselbaren Verschleißplatten als auch der eigentliche Schaber für die Ofenreise länger halten. Dies ist jedoch nach dem Stande der Technik auch mit den besten Verschleißmaterialien nicht erreich­ bar.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Einlege­ maschine der eingangs genannten Art dahingehend weiter­ zubilden, daß die Standzeit des Schabers und des Ein­ legetisches erheblich verlängert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung aus­ gehend von einer Einlegemaschine der eingangs genannten Art vor, daß der oder die beweglichen Schaber mit zum Anheben und Absenken dienenden Hubelementen verbunden sind, deren Hub in Abhängigkeit von den Bewegungen des Einlegetisches derart gesteuert ist, daß der Schaber während der Vorschubbewegung des Einlegetisches ange­ hoben und während der Rückzugbewegung des Einlege­ tisches abgesenkt wird.
Bei der Einlegemaschine gemäß der Erfindung liegt der bewegliche Schaber nur während der Rückzugbewegung des Einlegetisches auf der Tischoberfläche dichtend an. Während der Tischvorschubbewegung, bei der wegen der Bewegungsrichtung ohnehin kein Gemenge aus dem abzu­ dichtenden Spalt gelangen kann, ist der Schaber dem­ gegenüber angehoben, so daß am Einlegetisch oder an den darauf aufgelegten Verschleißplatten und an der Schabekante des Schabers kein Verschleiß auftritt. Ins­ gesamt wird durch die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Maßnahmen der Verschleiß etwa halbiert und dement­ sprechend die Standzeit verdoppelt. Wenn für den Ein­ legetisch und den Schaber hochverschleißfeste Materialien verwendet werden, lassen sich ohne weiteres Standzeiten erzielen, die etwa der Dauer einer Ofen­ reise entsprechen.
Um zu vermeiden, daß sich die Führungen des beweglichen Schabers mit Gemengeteilen zusetzen und die Bewegungen des beweglichen Schabers behindern, ist vorgesehen, daß der bewegliche Schaber oberhalb seiner Schabekante mit in Verschieberichtung des Schabers aufgeweiteten Langlöchern versehen ist, in welchen mit der Rückwand des Aufgabebehälters verschraubte Führungsbolzen ein­ greifen, die in Verbindung mit den Langlöchern zur Führung des Schabers dienen.
Zur weiteren Schonung des beweglichen Schabers ist vor­ gesehen, daß zwischen dem beweglichen Schaber und der Rückwand des Aufgabebehälters ein in Verschieberichtung des Schabers verstellbarer und feststellbarer Vor­ schaber angeordnet ist. Dieser Vorschaber ist so hoch angeordnet, daß er mit dem Einlegetisch nicht in Be­ rührung kommt. Dieser Vorschaber, dessen Höhenlage ober­ halb des Aufgabetisches verstellbar ist, sorgt dafür, daß der bewegliche Schaber nur so viel Gemengeteile zurückhalten muß, wie unumgänglch notwendig ist. Dem­ entsprechend wird der bewegliche Schaber entlastet. Um zu vermeiden, daß feine Gemengeteile am Schaber emporwandern und sich im Zwischenraum zwischen dem Schaber und dem Vorschaber bzw. dessen Stützelementen festsetzen, ist weiterhin vorgesehen, daß der beweg­ liche Schaber und/oder dessen Stützelemente im Bereich zwischen den Langlöchern mit einer Vielzahl von durchgehenden Bohrungen versehen sind. Durch diese Bohrungen werden feine Gemengeteile in den genannten Zwischenräumen abgeschabt und können nach hinten aus­ treten.
Alternativ können der bewegliche Schaber oder der Vor­ schaber ganzflächig von einer dem Zwischenraum zwischen ihnen ausfüllenden, festanhaftenden Gleitauflage, ins­ besondere aus Hartfilz oder dgl., abgedeckt sein. Diese Gleitauflage füllt den Zwischenraum vollständig aus, so daß dort keine Gemengeteile eindringen können.
Zweckmäßig ist der vorstehende Vorschaber ebenfalls mit vertikal aufgeweiteten Langlöchern versehen, durch welche die mit der Rückwand des Aufgabebehälters ver­ schraubten Führungsbolzen des beweglchen Schabers hin­ durchtreten, wobei die Führungsbolzen des beweglichen Schabers jeweils eine Schulter oder einen Bund auf­ weisen, womit der Vorschaber gegen die Rückwand des Aufgabebehälters anpreßbar ist. Auf diese Weise erhal­ ten die für die Führung des beweglichen Schabers ohne­ hin erforderlichen Führungsbolzen eine Doppelfunktion einerseits als Feststell- und Führungselemente für den Vorschaber und andererseits als Führungselemente für den beweglichen Schaber.
Um den beweglichen Schaber bei geänderter Tischneigung oder bei Verschleiß an der Schabekante oder der Tisch­ oberfläche nachstellen zu können, ist weiterhin vorge­ sehen, daß die Höhenlage der Hubelemente und/oder die Verbindung zwischen dem Hubelement und dem beweglichen Schaber bzw. zwischen dem Hubelement und dessen oberer Befestigung in Verschieberichtung des Schabers verstell­ bar sind. Hierdurch kann weiterhin der Hubweg des Schabers bzw. des Hubelementes erforderlichenfalls re­ duziert werden.
Die Steuerung der Hubelemente erfolgt zweckmäßig durch ein oder mehrere dem Antrieb des Einlegetisches zuge­ ordnete Steuerelemente, welche am Antrieb des Einlege­ tisches die Vorschubbewegung und die Rückzugbewegung des Einlegetisches abtasten und die Hubelemente ent­ sprechend steuern.
Um im Bedarfsfalle eine verschlissene Schabekante leicht erneuern zu können, ist weiterhin vorgesehen, daß der bewegliche Schaber unten mit einer auswechsel­ baren Schabeleiste versehen ist.
Diese auswechselbare Schabeleiste kann gegebenenfalls zusätzlich mit einer Dichtleiste aus verschleißfestem Material versehen sein, welche in eine Nut der aus­ wechselbaren Schabeleiste eingestemmt ist. Hierdurch kann im Bedarfsfalle die auswechselbare Schabeleiste mit einer neuen Dichtleiste versehen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Einlegemaschine gemäß der Erfindung in Seitenansicht;
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Rückwand des Aufgabebehälters und den daran befestigten Schabern;
Fig. 2a eine auswechselbare Schabeleiste für den beweglichen Abschaber im Schnitt;
Fig. 2b eine auswechselbare Schabeleiste mit eingestemmter Dichtleiste für den be­ weglichen Abschaber im Schnitt;
Fig. 3 den beweglichen Schaber in Frontansicht.
In der Zeichnung ist der Einlegevorbau der Glasschmelz­ wanne mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Außenseitig vor dem Einlegevorbau ist in bekannter Weise auf einem fahrbaren Rahmengestell 2 die Einlegemaschine gemäß der Erfindung angeordnet.
Die Einlegemaschine weist einen zwischen zwei Positionen vor- und zurückschiebbaren, in seiner Hub­ strecke verstellbaren Einlegetisch 3 auf, der mittels längenveränderbarer Pendelstützen 4 und einer oder mehrerer höhenverstellbarer Stützrollen 5 auf dem Rahmengestell 2 gelagert ist. Mittels der längenver­ stellbaren Pendelstützen 4 und der höhenverstellbaren Stützrollen 5 kann die in Richtung auf die Glasschmelz­ wanne 1 verlaufende Tischneigung beliebig eingestellt werden. Der Antrieb des Einlegetisches 3 vor und zurück erfolgt durch einen ebenfalls auf dem Rahmengestell 2 angeordneten Exzenterantrieb 6, dessen verstellbarer Hub mittels Pleuelstangen 7 auf den Aufgabetisch 3 über­ tragen wird. An der dem Einlegevorbau 1 zugewandten Seite weist der Einlegetisch 3 eine nach unten vor­ springende, hitzebeständige Nase 3 a auf, mit welcher das auf die Glasschmelze aufgebrachte Gemenge beim Vor­ stoßen des Einlegetisches in den Schmelzraum geschoben wird.
Über dem Einlegetisch befindet sich ein mit dem Rahmen­ gestell 2 verbundener Aufgabebehälter 8, der laufend über eine darüber angeordnete Beschickungseinrichtung mit Gemenge gefüllt wird und sich über die gesamte Breite des Einlegetisches 3 erstreckt. Der Aufgabebe­ hälter 8 wird nach unten vom Einlegetisch 3 abge­ schlossen. An der Vorderseite beläßt der Aufgabebehäl­ ter 8 gegenüber dem Einlegetisch 3 einen Durchtritts­ spalt 9, dessen Höhe mittels eines oder mehrerer neben­ einander angeordneter Schieber 10 verstellbar ist.
An der Rückseite des Aufgabebehälters 8 ist ein beweg­ licher Schaber 11 angeordnet, der den Spalt zwischen der Rückwand des Aufgabebehälters 8 und dem Einlege­ tisch 3 abdichtet. Zwischen dem beweglichen Schaber 11 und der Rückwand des Aufgabebehälters 8 befindet sich weiterhin ein in Verschieberichtung des Schabers 11 verstellbarer und feststellbarer Vorschaber 12.
Die Befestigung und Führung sowohl des beweglichen Schabers 11 als auch des Vorschabers 12 an der Rückwand des Aufgabebehälters 8 ist im Detail aus Fig. 2 ersicht­ lich. Und zwar sind in die Rückwand des Aufgabebe­ hälters 8 Führungsbolzen 13 eingeschraubt, die durch in vertikaler Richtung aufgeweitete Langlöcher 14 im Vorschaber 12 hindurchtreten. Die Führungsbolzen 13 haben jeweils eine Schulter oder einen Bund 13 a, deren Durchmesser größer als die Breite der Langlöcher 14 ist, derart, daß der Vorschaber 12 mit Hilfe der Führungsbolzen 13 gegen die Rückwand des Aufgabebe­ hälters 8 anpreßbar ist und in unterschiedlichen Höhen­ lagen feststellbar ist. Der bewegliche Schaber 11 ist ebenfalls mit in vertikaler Richtung aufgeweiteten Lang­ löchern 15 versehen, deren Breite jedoch größer als der Durchmesser der Schultern 13 a der Führungsbolzen 13 ist, so daß der bewegliche Schaber 11 mit seinen Langlöchern 15 an den Führungsbolzen 13 im Bereich von deren Schultern 13 a auf- und abschiebbar geführt ist. Von der anderen Seite liegen an den Schultern 13 a der Führungsbolzen 13 eine oder mehrere Stützleisten oder Stützscheiben 16 an, welche gegen die Schultern 13 a mittels Schraubenmuttern 13 b angepreßt werden, die auf die äußeren Enden der Führungsbolzen 13 aufgeschraubt sind.
Die Breite der Schulter bzw. des Bundes 13 a bestimmt die erforderliche Bewegungsfreiheit zwischen Vorschaber 12 und dem Stützelement 16 für den beweglichen Schaber 11. Durch Hinzufügen von mit dem Außendurchmesser der Schulter 13 gleichgroßen Distanzscheiben kann der Spiel­ raum bzw. die Bewegungsfreiheit beliebig vergrößert werden, damit die erforderliche Leichtgängigkeit des beweglichen Schabers gewährleistet bleibt.
Wie die Fig. 2a und 2b zeigen, kann der bewegliche Schaber 11 gegebenenfalls mit einer auswechselbaren Schabeleiste 11 a bzw. 11 b versehen sein. Die Schabe­ leiste 11 b ist zusätzlich mit einer Dichtleiste 11 c aus verschleißfestem Material versehen, welches in eine Nut der Schabeleiste 11 b eingestemmt ist. Die aus­ wechselbaren Schabeleisten 11 a bzw. 11 b können gegeben­ enfalls auch als Federstahllamellen oder dgl. ausge­ bildet sein.
Gemäß Fig. 3 kann die Fläche des beweglichen Schabers 11 zusätzlich im Höhenbereich zwischen den in verti­ kaler Richtung nebeneinander liegenden Langloch­ führungen mit durchgehenden Bohrungen 24 versehen sein, durch welche geringfügig anfallende Gemengefeinstpar­ tikel im Zwischenraum 19 abgeschabt werden und nach hinten austreten können. Solche Auslaßbohrungen können auch zusätzlich in den Stützelementen 16 vorgesehen werden.
Durch eine festhaftende Gleitauflage (z. B. aus Hart­ filz oder dgl.) auf dem beweglichen Schaber 11 oder auf dem Vorschaber 12 kann ferner der Zwischenraum 19 ganzflächig unter Berücksichtigung der freizulassenden Langlochpartien ausgefüllt werden, wodurch das Ein­ dringen von feinstem Gemengestaub weitgehend verhindert wird.
Je nach Breite des Einlegetisches 3 bzw. des Aufgabe­ behälters 8 sind mehrere dicht nebeneinander ange­ ordnete Vorschaber 12 vorgesehen, deren seitliche verti­ kale Teilungskanten wiederum von gleichlang geteilten Schabern 12 überlappt abgedeckt werden. Hierdurch wird zusätzlich der Austritt von Gemenge aus den vertikalen Teilungsfugen weitgehend vermieden.
Zum Anheben und Absenken des beweglichen Schabers 11 in Abhängigkeit von der Bewegung des Einlegetisches 3 ist dieser mit einem Hubelement 17 beispielsweise in Form eines Druckmittelzylinders oder ähnlichem ver­ bunden. Dieses Hubelement 17 ist höhenverstellbar an einer Konsole 18 an der Rückwand des Aufgabebehälters 8 befestigt. Ebenso kann zur Höhenverstellung des be­ weglichen Schabers 11 die Verbindung zwischen dem Hub­ element 17 und dem Schaber 11 längenveränderlich sein, beispielsweise in Art eines Spannschlosses oder eines Gewindebolzens.
Die Hubelemente 17 sind so gesteuert, daß der beweg­ liche Schaber 11 nur während der Rückzugbewegung des Einlegetisches 3 gegen diesen Einlegetisch 3 angepreßt ist. Während der Vorschubbewegung des Einlegetisches 3 wird der bewegliche Schaber 11 hingegen mittels des Hubelementes 17 von dem Einlegetisch abgehoben. Diese Steuerung erfolgt dadurch, daß beispielsweise in die Druckmittelzu- und -ableitungen 20, 21 bei einem Druck­ mittelzylinder 17 ein oder zwei Steuerventile 22 ange­ ordnet sind, welche von Schaltnocken 23 des Exzenter­ antriebes 6 entsprechend gesteuert werden. Durch diese Maßnahme reduziert sich der Verschleiß an der Schabe­ kante des beweglichen Schabers 11 und des damit in Be­ rührung kommenden Einlegetisches 3.
Der Anpreßdruck des Schabers 11 auf den Einlegetisch 3 kann durch ein gemeinsames in der Hauptdruckmittel­ zuführungsleitung oder durch ein direkt dem jeweiligen Druckmittelzylinder vorgeschaltetes Druckminderventil den Erfordernissen entsprechend eingestellt werden.
  • Bezugszeichenliste  1 = Einlegevorbau der Glaschmelzwanne
     2 = Rahmengestell
     3 = Einlegetisch
     3a = Tischnase
     4 = Pendelstütze
     5 = Stützrollen
     6 = Exzenterantrieb
     7 = Pleuelstangen
     8 = Aufgabebehälter
     9 = Durchtrittsspalt
    10 = Schieber
    11 = Schaber
    11 a = auswechselbare Schabeleiste
    11 b = auswechselbare Schabeleiste
    11 c = Dichtleiste
    12 = Vorschaber
    13 = Führungsbolzen
    13 a = Schulter bzw. Bund
    13 b = Schraubenmutter
    14 = Langloch
    15 = Langloch
    16 = Abdeckelement
    17 = Hubelement
    18 = Konsole
    19 = Zwischenraum
    20, 21 = Druckmittelzu- und -ableitungen (bzw. Steuer­ leitungen)
    22 = Steuerventile bzw. Steuerelemente
    23 = Schaltnocken
    24 = Bohrungen

Claims (10)

1. Einlegemaschine zum Beschicken eines Glasschmelzwannenofens mit einem hin- und herbewegli­ chen Einlegetisch, über welchem ein Aufgabebehälter für das Gemenge angeordnet ist, an dessen Vorderseite ein unten vom Einlegetisch begrenzter Durchtritts­ spalt angeordnet ist und an dessen Rückseite minde­ stens ein beweglicher Schaber angeordnet ist, der den Spalt zwischen der Rückwand des Aufgabebehälters und der Oberfläche des Aufgabetisches abdichtet, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die beweglichen Schaber (11) mit zum An­ heben und Absenken dienenden Hubelementen (17) verbun­ den sind, deren Hub in Abhängigkeit von den Bewegun­ gen des Einlegetisches (3) derart gesteuert ist, daß der Schaber (11) während der Vorschubbewegung des Ein­ legetisches (3) angehoben und während der Rückzugbe­ wegung des Einlegetisches (3) abgesenkt ist.
2. Einlegemaschine nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaber (11) oberhalb seiner Schabekante mit in Verschieberichtung des Schabers aufgeweiteten Langlöchern (15) versehen ist, in welche mit der Rückwand des Aufgabebehälters (8) verschraubte Führungsbolzen (13) eingreifen, die in Verbindung mit den Langlöchern zur Führung des Schabers (11) dienen.
3. Einlegemaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem be­ weglichen Schaber (11) und der Rückwand des Aufgabe­ behälters (8) ein in Verschieberichtung des Schabers (11) verstellbarer und feststellbarer Vorschaber (12) angeordnet ist.
4. Einlegemaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Vorschaber (12) ebenfalls mit vertikal aufgeweiteten Langlöchern (14) versehen ist, durch welche die mit der Rückwand des Aufgabebehälters (8) verschraubten Führungsbolzen (13) des beweglichen Schabers (11) hin­ durchtreten, wobei die Führungsbolzen (13) des beweg­ lichen Schabers (11) jeweils eine Schulter oder einen Bund (13 a) aufweisen, mit welchem der Vorschaber (12) gegen die Rückwand des Aufgabebehälters (8) anpreßbar ist.
5. Einlegemaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaber (11) und/oder dessen Stützelemente (16) im Bereich zwischen den Langlöchern (15) mit einer Viel­ zahl von durchgehenden Bohrungen (24) versehen sind.
6. Einlegemaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaber (11) durch den Vorschaber (12) ganzflächig von einer den Zwischenraum (19) zwischen ihnen ausfül­ lenden, festanhaftenden Gleitauflage, insbesondere aus Hartfilz, abgedeckt sind.
7. Einlegemaschine nach einem oder meh­ reren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage der Hublelemente (17) und/oder die Verbindung zwischen den Hubelementen (17) und dem be­ weglichen Schaber oder zwischen dem Hubelement und dessen oberer Befestigungskonsole (18) in Verschiebe­ richtung des Schabers (11) verstellbar sind.
8. Einlegemaschine nach einem oder meh­ reren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Antrieb (6) des Einlegetisches (3) ein oder mehrere Steuerelemente (22) zugeordnet sind, welche am Antrieb (6) die Vorschubbewegungen und die Rückzug­ bewegungen des Einlegetisches (3) abtasten und die Hubelemente (17) entsprechend steuern.
9. Einlegemaschine nach einem oder meh­ reren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaber (11) unten mit einer aus­ wechselbaren Schabeleiste (11 a, 11 b) versehen ist.
10. Einlegemaschine nach Anspruch 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die auswechselbare Schabe­ leiste (11 b) zusätzlich mit einer Dichtleiste (11 c) aus verschleißfestem Material versehen ist, welche in eine Nut der auswechselbaren Schabeleiste (11 b) eingestemmt ist.
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