DE3206676C2 - Verbindungsvorrichtung mit einer Profilschiene - Google Patents

Verbindungsvorrichtung mit einer Profilschiene

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    • A47K3/28—Showers or bathing douches
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Profilschiene, insbesondere für einen Rahmen oder ein Tür- oder Wandelement einer Duschtrennwand, mit einem Schraubkanal, welcher eine sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung aufweist. In einen derartigen Schraubkanal kann eine Schraube od.dgl. eingeführt werden, um eine Verbindung zu einer anderen Profilschiene oder anderen Bauteilen herzustellen. Bisher hat man versucht, die sich in Längsrichtung des Schraubkanals erstreckende Öffnung möglichst klein zu halten, um ein Ausbrechen der Schraube oder auch ein schräges Einführen einer Schraube zu vermeiden. Andererseits ergeben sich bei der Herstellung, insbesondere beim Eloxieren einer derartigen Profilschiene bei einem weitgehend geschlossenen Schraubkanal Schwierigkeiten, zumal sich dort Säurereste und Farb reste festsetzen können. Weiterhin sind hierzu erforderliche Preßwerkzeuge recht teuer in der Herstellung, wobei die heute erreichten Standzeiten den betrieblichen Anforderungen oftmals nicht genügen. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß der Öffnung des Schraubkanals zumindest an den Enden der Profilschiene ein Einsatzelement zugeordnet ist, wobei die Öffnung bevorzugt verschlossen wird, und daß das Einsatzelement mit der Außenfläche des Schraubkanals und/oder mit anderen Teilen, insbesondere den Seitenwänden, der Profilschiene in Eingriff steht.

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung mit einer Profilschiene gemäß den Merkmalen vom Oberbegriff des Anspruches 1.
In der GB-PS 10 83 297 ist eine Verbindungsvorrichtung dieser Art beschrieben, die im Inneren der Profil-· schiene ein Einsatzelement aufweist, das mit seinen Außenflächen an den Innenflächen der Profilschiene anliegt Dieses Einsatzelement wirkt beim Einbringen einer Schraube oder dergleichen mit dem Schraubkanal derart zusammen, daß eine feste Verankerung der Schraube oder dergleichen im Schraubkanal erreicht wird. Beim Herstellen einer Verbindung mit einer weiteren Profilschiene ist nicht auszuschließen, daß das Einsatzelement im Inneren der Profilschiene verrutscht und somit der Schraubkanal nicht in der erforderlichen Weise mittels des Einsatzelements vervollständigt wird. Die Handhabung bei der Montage ist mit einem entsprechenden Aufwand verbunden, wobei die Zuverlässigkeit und die geforderten Festigkeitswerte nicht mit der notwendigen Sicherheit gewährleistet werden können. Ist nämlich das Einsatzelement nur zum Teil verschoben, so erscheint zwar die Verbindung ordnungsgemäß hergestellt; wird eine solche Verbindung den betrieblichen Belastungen ausgesetzt, so ist mit Beschädigungen oder gar Zerstörungen zu rechnen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, daß das Einsatzelement nach dem Anordnen im Inneren der Profilschiene gegen ein Verrutschen gesichert ist so daß ein einwandfreies Einbringen einer Schraube oder dgl. gewährleistet ist
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Kennzeichen von Anspruch 1 und ferner von Anspruch 2 angegebenen Merkmale.
Die Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht mit einem vergleichsweise geringem konstruktiven Aufwand eine einfache Handhabung bei der Montage und gewährleistet eine funktionsgerechte und sichere Verbindung. Nach der ersten Lösungsvariante gemäß Anspruch 1 greift das Einsatzelement in mindestens einen hinterschnittenen Längskanal der Profilschiene ein und ist dort festgeklemmt, während nach der anderen Lösungsvariante gemäß Anspruch 2 das Einsatzelement als ein an den Seitenteilen des Schraubkanals gehaltenes Federelement ausgebildet ist und an den Seitenteilen festgeklemmt ist. In beiden Lösungsvarianten erfolgt das Festklemmen des Einsatzelementes dadurch, daß seine Anlagefläche bezüglich der Längsachse der Profilschiene unter einem Winkel geneigt angeordnet ist. Bei der Montage muß das Einsatzelement lediglich in den hinterschnittenen Längskanal eingesetzt oder an den Seitenteilen festgeklemmt werden, wobei das Einsatzelement aufgrund des Festklemmen in der gewünschten Position bleibt und ein Herausfallen oder Verrutschen bei der Montage vermieden wird. Die Verbindungsvorrichtung weist die aufgrund einer relativ großen Öffnung des Schraubkanals be; der Oberflächenbehandlung, insbesondere beim Eloxieren oder Lackieren, der Profilschiene und damit verbundenen Säurebehandlungen erzielten Vorteile in Verbindung mit einer einfachen Handhabung beim Zusammenbau auf.
In einer besonderen Ausführungsform ist die Länge des Eimsatzelements im wesentlichen gleich groß wie die Länge der für den Schraubkanal vorgesehenen Schraube oder dergleichen. Der Materialeinsatz wird auf ein Minimum reduziert. Das Einsatzelement, das in der Regel mit seiner Vorderfläche im wesentlichen in der gleichen Ebene wie die Endfläche der Profilschiene liegt, befindet sich nur in dem Bereich, in welchem es zur Vervol ständigung des Schraubkanales für die vorgesehene Schraube oder dergleichen benötigt wird.
In einer weiteren Ausgestaltung besteht die Profilschiene aus einem im Vergleich zum Einsatzelement weicheren Werkstoff. Es wird in einfacher Weise sichergestellt, daß sich die Schraube oder dergleichen in den Weicheren Werkstoff der Profilschiene bzw. deren
Schraubkanal einschraubt und dort verankert wird. Der Kraftfluß erfolgt im wesentlichen direkt von der Schraube zu dem Schraubkanal und der Profilschiene, wobei mittels des Einsatzelements ein Herauslösen der Schraube quer zur Mittelachse des Schn-ubkanals unterbunden wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Verbindungsvorrichtung mit einer Profilschiene, die als Spannprofil für eine Scheibe ausgebildet ist,
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie Il gemäß Fig. 1,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform, bei welcher das Einsatzelement als ein Federelement ausgebildet ist,
Fig.4 einen Schnitt durch das Federelement entlang der Schnittlinie IV gemäß F i g. 3.
Die Profilschiene gemäß F i g. 1 weist einen im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt auf, wobei zwei Seitenwände 2,4 über eine Querwand 6 miteinander verbunden sind. Zwischen den freien Enden 8,10 der beiden Seitenwände 2,4 ist ein Klemmspalt 12 vorhanden, in welchen eine Scheibe 14 eingespannt ist. Ein Schraubkanal 16 ist mit einem Steg 18 an der genannten Querwand 6 angeordnet. Damit der Schraubkanal 16 sich möglichst in der Mitte der Profilschiene befindet, weist der Steg 18 eine entsprechende Höhe d auf. Die Profilschiene selbst erstreckt sich über eine vorgegebene Länge in Richtung der Längsachse 20, wobei hier der Einfachheit halber nur der eine Endbereich der Profilschiene dargestellt ist. Der Schraubkanal 16 bzw. dessen Seitenteile 22,24 erstrecken sich über einen vergleichsweise geringen Winkelbereich um die Mittelachse 26. Dem Schraubkanal 16 ist ein Einsatzelement 28 zügeordnet, mittels welchen die zwischen den Spitzen der Seitenteile 22, 24 befindliche Öffnung 30 verschlossen wird. Das Einsatzelement 28 kann ggfs. auch einen gewissen Abstand zu den genannten Seitenteilen 22, 24 bzw. zu dem Schraubkanal 16 aufweisen, so daß zwisehen den besagten Spitzen der Seitenteile 22, 24 und der Oberfläche des Einsatzelements ein endlicher Abstand vorhanden ist. Wesentlich ist bei allen Ausführungsformen jedoch, daß mittels des Einsatzelements 28 ein in Richtung der Mittelachse 26 in den Schraubkanal 16 eingeführtes Schraubelement oder dgl. an einem Herausrutschen quer zur Mittelachse 26 gehindert wird. Damit ein derartiges Schraubelement mit dem Schraubkanal 16 in Eingriff bleibt, steht das Einsatzelement 28 mit den Seitenwänden 2, 4 in Eingriff. Die Seitenwände 2, 4 weisen hierfür Auflageflächen 32, 34 auf, welche dem Schraubkanal 16 zugewandt sind. Bei einem Einführen eines Schraubelements in den Schraubkanal 16 stützt sich somit das Einsatzelement 28 auf diesen Auflageflächen 32, 34 ab. Die Auflageflächen 32, 34 sind jeweils in einem hinterschnittenen Längskanal 36, 38 der Seitenwände 2,4 angeordnet und das Einsatzelement 28 greift mit seinen T-förmigen Endteilen 40, 42 in die genannten Längskanäle 36,38 ein. Die Längskanäle 36,38 werden durch L-förmige Ansätze 44,46 der Seitenwände 2, 4 gebildet. Die T-förmigen Endteile 40, 42 sind zweckmäßigerweise etwas kleiner ausgebildet als der freie Innenraum der Längskanäle 36, 38, um ein gewisses Spiel zu erhalten. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Federwirkung der Seitenwände 2, 4 durch das Einsatzelement 28 praktisch nicht beeinflußt wird.
Aus der Schnittdarstellung gemäß F ig. 2 ist erkennbar, daß die Anlagefläche 48 des Einsatzelements 28 bezüglich der Längsachse 20 unter einem Winkel b geneigt angeordnet ist. Das Einsatzelement 28 kann somit in die Profilschiene eingeklemmt werden, um bei der Montage ein unbeabsichtigtes Herausfallen oder auch ein zu weites Hineinschieben des Einsatzelements in die Profilschiene zu vermeiden. Die Vorderfläche 50 des Ein<.atzelements 28 und die Endfläche 52 der Profilschiene befinden sich somit ohne Schwierigkeiten in der gleichen Ebene. Das Einsatzelement 28 weist in Richtung der Längsachse 20 eine Länge 1 auf. Das Einsatzelement 28 befindet sich nur im Endbereich der Profilschiene. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, daß am anderen, hier nicht dargestellten Ende der Profilschiene in entsprechender Weise ein weiteres Einsatzelement angeordnet isL
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3 ist das Einsatzelement als ein Federelement 54 ausgebildet, welches die Außenfläche 56 der Seitenteile 22, 24 des Schraubkanals 16 zumindest teilweise umgreift Das Federelement steht unmittelbar mit dem Schraubkanal im Eingriff, wobei auch hier die vergleichsweise große Öffnung 30 zwischen den Seitenteilen 22, 24 des Schraubkanals 16 geschlossen wird. Die Öffnung 30 nimmt einen sich von der Mittelachse 26 öffnenden Winkel a ein, welcher hier etwa 180° groß ist. Das Federelement 54 ermöglicht dennoch zuverlässig das Einführen und Befestigung eines Schraubelements im Inneren des Schraubkar.als. Das Federelement wird zweckmäßig aus einem geeigneten Federstahl gefertigt. Die Profilschiene und der Schraubkanal 16 sind in der Regel aus einem vergleichsweise weichen Werkstoff, insbesondere Aluminium, gefertigt und demgegenüber ist das Federelement 54 nicht unerheblich härter. Ein Schraubelement wird sich somit überwiegend in das relativ weiche Material des Schraubkanals 16 einschrauben, so daß eine direkte . kraftschlüssige Verbindung zwischen Schraubelement und Schraubkanal bzw. Profilschiene hergestellt ist. Es sei angemerkt, daß auch das Einsatzelement des eingangs zunächst erläuterten Ausführungsbeispiels aus einem im Vergleich zur Profilschiene härteren Werkstoff gefertigt ist.
F i g. 4 zeigt einen Schnitt durch das Federelement 54, dessen Anlagefläche 58 wiederum bezüglich der Längsachse 20 um einen kleinen Winkel b geneigt angeordnet ist. Das Federelement 54 weist vorteilhaft insgesamt eine etwa konisch ausgebildete Innenfläche bzw. Anlagefläche 58 auf. Ein unbeabsichtigtes Verrutschen des Federelements 54 auf der Außenfläche des Schraubkanals wird infolgedessen vermieden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verbindungsvorrichtung mit einer Profilschiene, insbesondere für einen Rahmen oder ein Türoder Wandelement einer Duschtrennwand, welche Profilschiene einen Schraubkanal mit einer sich in Richtung der Längsachse erstreckenden Öffnung aufweist und mit einem im Inneren der Profilschiene angeordneten und der Öffnung zugeordneten Einsatzelement, welches mit einer Anlagefläche an der Profilschiene anliegt und als mit dem Schraubkanal beim Einbringen einer Schraube oder dergleichen zusammenwirkendes Teil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzelement (28) in mindestens einen hinterschnittenen Längskanal (36, 38) der Profilschiene eingreif' und dort dadurch festgeklemmt ist, dpß seine Anlagefläche (48) bezüglich der Längsachse (20) unter einem Winkel (^geneigt angeordnet ist
2. Verbindungsvorrichtung mit einer Profilschiene, insbesondere für einen Rahmen oder ein Türoder Wandelement einer Duschtrennwand, weiche Profilschiene einen Schraubkanal mit einer sich in Richtung der Längsachse erstreckenden öffnung aufweist, und mit einem im Inneren der Profilschiene angeordneten und der Öffnung zugeordneten Einsatzelement welches mit einer Anlagefläche an der Profilschiene anliegt und als mit dem Schraubkanal beim Einbringen einer Schraube oder dergleichen zusammenwirkendes Teil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzelement (54) als ein an den Seitenteilen (22, 24) des Schraubkanals (16) gehaltenes Federelement ausgebildet ist, das dadurch an den Seitenteilen (22, 24) festgeklemmt ist, daß seine Anlagefläche (58) bezüglich der Längsachse (20) unter einem Winkel (b) geneigt angeordnet ist.
3. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (2, 4) jeweils ein hinterschnittener Längskanal (36,38) vorgesehen ist, in welche das Einsatzelement (28) jeweils mit einem bevorzugt T-förmigen Endteil (40,42) eingreift.
4. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (1) des Einsatzelements (28, 54) im wesentlichen gleich groß ist wie die Länge der für den Schraubkanal vorgesehenen Schraube oder dergleichen.
5. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene aus einem im Vergleich zum Einsatzelement (28,54) weicheren Werkstoff besteht.
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