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Die Erfindung betrifft eine Vorhangschienenträgeranordnung, insbesondere zur unmittelbaren Befestigung an Decken, bestehend aus wenigstens einer kastenförmigen Profilschiene aus Leichtmetall-Legierungen, welche nach unten hin einen Schlitz zur Aufnahme von Gleitkörpern sowie seitlich besondere Haltemittel aufweist, sowie mehrere, in vorgegebenen Abständen seitlich an den Profilschienen mit den Haltemitteln fixierbaren Tragelementen, welche der Befestigung an der jeweiligen Decke oder Wand dienen.
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Eine derartige Anordnung beschreibt die deutsche Gebrauchsmusterschrift 74 25 325. Dort sind seitlich an der Profilschiene in vorgegebenen Abständen Kupplungsglieder befestigt, welche anschließend an der Decke bzw. an der Wand angeschraubt oder sonstwie befestigt werden. Diese dort vorgesehene Befestigung der Profilschiene an der Decke oder an der Wand bedingt aber einen erheblichen Arbeitsaufwand, wobei wenigstens eine weitere Person notwendig ist, um die Profilschiene an der gewünschten Stelle an der Decke oder Wand zu halten.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorhangschienenträgeranordnung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die mit fühlbar geringerem Arbeitsaufwand und ggf. sogar mit einer einzigen Person montiert werden kann.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich an der Profilschiene vorgesehenen Haltemittel Führungsnuten sind, in welche seitliche Ansätze der einzelnen, in Schienenlängsrichtung verschiebbaren Tragelemente eingreifen, und daß die Tragelemente zur Aufnahme von Montageschrauben mit in Schienenlängsrichtung einseitig offenen Ausnehmungen versehen sind.
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Die Unteransprüche sind auf bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung gerichtet.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
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Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht einer Vorhangschienenträgeranordnung bei Deckenbefestigung in einer ersten Ausführungsform;
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Fig. 2 eine perspektivische Stirnansicht einer Vorhangschienenträgeranordnung bei Wandbefestigung in einer zweiten Ausführungsform.
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Eine in Fig. 1 gezeigte Profilschiene 1 soll mit Hilfe der in einem Montagekanal 15 in Pfeilrichtungen 8 verschiebbar angebrachten Tragelementen 10 an die Decke 2 eingeschraubten Montageschrauben 3 befestigt werden.
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Die Profilschiene 1 besteht aus einer Schnurzugschiene, an deren linksseitigem Ende ein Gehäuse 5 für die Aufnahme eines Elektromotors zum Antrieb eines Schnurzugs angeordnet ist. An der rechten Seite in dem kleineren Gehäuse ist eine Umlenkrolle für den Schnurzug angeordnet. In nicht näher dargestellter Weise sind Vorhangtragelemente 6 in entsprechenden Tragelementenkanälen 24 (vergl. Fig. 2) verschiebbar geführt. Ein Vorhang 7 ist auf der linken Seite von Fig. 1 angedeutet.
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Die Montageschrauben 3 sind mit ihrem Kopf 4 nicht vollständig in die Decke eingeschraubt, sondern ragen etwa um 1/2 cm aus der Decke heraus.
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Die Vorhangschiene wird nun in der eingezeichneten vertikalen Pfeilrichtung nach oben gegen die Decke geführt, wobei möglichst ein Tragelement 10 auf der rechten Seite in der Nähe der Montageschraube 3 gelangen soll, ebenso wie ein Tragelement 10 auf der linken Seite. Hierzu werden die beiden für die vorläufige Montage vorgesehenen Tragelemente 10 nach Augenmaß verschoben, so daß sie in die Nähe des Bolzens der jeweils zugeordneten Montageschrauben 3 gelangen.
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Die Vorhangschiene 1 wird nun gegen die Decke geführt und die Tragelemente 10 gelangen mit ihren Ausnehmungen 11 rechts neben die Montageschrauben 3. Mit einem Schraubenzieher oder einem anderen Hilfswerkzeug, welches von unten durch entsprechend angebrachte Schlitze, Ausnehmungen oder dergleichen nach oben in den Montagekanal eingeführt wird, werden nun das linksseitige und das rechtsseitige Tragelement 10 so verschoben, daß die Ausnehmung 11 auf den Bolzen der Montageschraube 3 aufgeschoben werden kann, und der Kopf 4 der Montageschraube 3 unterhalb des Tragelementes 10 und unterhalb der Ausnehmung zu liegen kommt. Die Größenverhältnisse sind so getroffen, daß der Durchmesser des Kopfes 4 größer ist als die Breite der Ausnehmung 11, so daß die Profilschiene 1 nicht mehr in vertikaler Richtung nach unten abfallen kann.
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Nach dieser provisorischen Montage kann die Person entweder die bereits schon in die Montageschrauben 3 eingehängten Tragelemente 10 durch Festziehen der Montageschrauben 3 befestigen, oder es können die übrigen Tragelemente 10 durch Verschieben mit einem Hilfswerkzeug auf die zugeordneten Bolzen der Montageschrauben 3 aufgeschoben werden. Hiernach werden alle übrigen Montageschrauben 3 festgezogen, so daß die Profilschiene 1 fest an der Decke 2 befestigt ist.
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Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Tragelementes 10. Während in Fig. 1 das dort gezeigte Tragelement 10 aus einem relativ flachen Metallstreifen mit der Ausnehmung 11 bestand, besteht das in Fig. 2 gezeigte Tragelement 10 aus einem Hohlprofil aus Kunststoff oder Leichtmetall bzw. Leichtmetall- Legierung.
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Es ist in Fig. 2 am Beispiel des anderen Tragelements die Montage an einem Wandträger gezeigt. Der Wandträger besteht aus einem an der Wand 19 angeschraubten Wandhalter 18, von dem ein Träger 17 abragt. Am freien äußeren Ende des Trägers 17 ist eine Gewindebohrung angeordnet, in die der Gewindebolzen der zugeordneten Montageschraube 3 eingreift. Der Kopf der Montageschraube 3 greift in die Ausnehmung 11 des Tragelementes 10, wobei das Tragelement aus einem doppelten Teil mit einem dazwischen angeordneten Hohlraum 9 ausgebildet ist. Die obere Fläche des Tragelementes weist die zum Eingriff des Bolzens bestimmte Ausnehmung 1 auf, während die untere Fläche eine etwa mit der oberen Ausnehmung 11 fluchtende Ausnehmung 22 aufweist, durch welche bei Blick von unten in den Montagekanal 15 der Schraubenkopf der Montageschraube 3 sichtbar ist. Der Montagekanal 15 ist nach unten auch teilweise durch Schlitze oder Ausnehmungen geöffnet, so daß die Verschiebung des Tragelementes von unten her bei der Montage der Vorhangschiene beobachtet werden kann.
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Das Tragelement 10 weist seitliche Ansätze 14, 16 auf, mit denen es in zugeordnete Führungsnuten 12, 13 des Montagekanals 15 eingreift. Hierdurch ist eine besonders gute Seitenführung und eine besonders stabile Aufhängung der Vorhangschiene 1 gewährleistet.
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Mit einem weiteren, an der Außenseite der Führungsnut 12, 13 anliegenden Ansatz 20, 21 stützt sich das Tragelement außen ab, so daß lediglich ein geringes Spiel senkrecht zur eingezeichneten Pfeilrichtung 8 gewährleistet ist.
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Es ist ferner ersichtlich, daß über dem Tragelemente-Kanal 24, welcher die Vorhangtragelemente 6 (vergl. Fig. 1) aufnimmt, ein Schnurführungskanal 23 angeordnet ist, in dem die nicht näher dargestellte Rundschnur zur Betätigung der Vorhangzugeinrichtung aufgenommen ist.
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Die gezeichneten Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 2 zeigen Flachprofilschienen. Es liegt im Rahmen der vorliegenden Erfindung, dieselbe Ausführung auch für Rundprofilschienen vorzusehen. Auch solche Rundprofilschienen weisen einen oberen Montagekanal auf, in dem die Tragelemente 10 verschiebbar angeordnet sind.
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Auch mehrläufige Vorhangschienen (gleichgültig ob Flach- oder Rundprofilschienen) können mit der gezeigten Decken- oder Wandbefestigung sehr einfach befestigt werden, ohne daß auf einen genauen Abstand der Montageschrauben 3 an der Decke 2 oder an dem Träger 17 geachtet werden muß. Etwaige Maßdifferenzen können durch Verschiebung der Tragelemente 10 ausgeglichen werden. Bei Verwendung mehrläufiger Rund- oder Flachprofilschienen ist der Wandträger, bestehend aus dem Wandhalter 18 und dem Träger 17 entsprechend vergrößert und überbrückt eine wandnah gelegene Stores-Schiene. Der Träger 17 kann auch entsprechend abgekröpft und mit gefordertem Abstand über der von ihm überbrückten Stores-Schiene geführt sein, um auch außen auf der Rundprofilschiene laufende Vorhangleiter vorbeipassieren zu lassen.
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Die in den Figuren gezeigten Tragelemente 10 zeichnen sich dadurch aus, daß sie bei der Herstellung der Profilschiene 1 im Werk in den Montagekanal 15 in Längsrichtung eingeschoben werden müssen.