DE3207611C2 - Säschar - Google Patents

Säschar

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DE3207611C2
DE3207611C2 DE19823207611 DE3207611A DE3207611C2 DE 3207611 C2 DE3207611 C2 DE 3207611C2 DE 19823207611 DE19823207611 DE 19823207611 DE 3207611 A DE3207611 A DE 3207611A DE 3207611 C2 DE3207611 C2 DE 3207611C2
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seed
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DE19823207611
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Kverneland Accord & Co Kg 59494 Soest De GmbH
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Accord-Landmaschinen Heinrich Weiste & Co Gmbh, 4770 Soest
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • A01C5/062Devices for making drills or furrows

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Abstract

Die Erfindung schlägt ein Breitsäschar vor, bei dem das Saatzuführungsrohr an seinem Ende als Normalsäschar ausgebildet und so ausgeformt ist, daß ein entsprechend geformtes Breitsäschar aufgesteckt werden kann und über eine Schraube oder einen Schnellverschluß gehalten wird, so daß die Umwandlung von einem Breitsäschar auf ein Normalsäschar ohne Schwierigkeiten auch für einen Laien durchführbar ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Säschar gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
  • Aus der DE-PS 30 34 410 ist ein gattungsbildendes Schäschar bekannt, das als Breitsäschar ausgebildet ist. Unter bestimmten Arbeitsverhältnissen ist es wünschenswert, ein solches Breitsäschar auf ein normales Schleppschar umzurüsten. Eine solche Forderung entsteht dann, wenn das Saatgut nicht als Breit- oder Bandsaat ausgebracht werden soll oder wenn die Breitsäschare nur für eine maximale Korngröße, z.B. von Weizen, ausgelegt sind. In diesen Fällen wird der Landwirt gezwungen, aufwendige komplette zusätzliche Normalsäschare, d.h. Schleppschare, auf Vorrat zu halten und einzusetzen. Unabhängig von den hohen Anschaffungskosten tritt weiterhin erschwerend der Nachteil auf, daß das Umrüsten der vorhandenen Maschinen nur durch einen hohen Zeitaufwand erfolgen kann.
  • In gewissen Anwendungsfällen besteht auch der Wunsch, statt einer kompletten Breitsaat das Saatgut nur z.B. in 8 cm breiten Bändern abzulegen, so daß bei einer Reihenweite von z.B. 15 cm jeweils ein 7 cm breiter unbesäter Streifen verbleibt.
  • Aus der DE-AS 23 21 859 ist es bereits bekannt, einen Scharkörper an einer Sämaschine so auszubilden, daß er am einen Ende als Schleppschar und am anderen Ende als Ziehschar ausgebildet ist, wobei der gesamte Scharkörper um einen Zentrumzapfen gewendet und in zwei um eine halbe Drehung gegeneinander versetzten Wendestellungen arretiert werden kann. Die Umrüstung eines Breitsäschares in ein Schleppschar wird in dieser Literaturstelle nicht beschrieben, und die drehbare Lagerung eines Schars an einer landwirtschaftlichen Maschine erscheint hinsichtlich der Haltbarkeit zweifelhaft, da sich das Schar und auch die sogenannte Zentrumachse ständig im Bodenkontakt befinden und damit der Korrosion und dem Verschleiß ausgesetzt sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsbildende Breitsäschar dahingehend zu verbessern, daß es in einfachster Weise möglich ist, das Schar in ein normales Schleppschar umzurüsten.
  • Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen erläutert.
  • Dadurch, daß das eigentliche Breitsäschar auswechselbar vom Ende des Zuführungsrohres für das Saatgut getragen wird, wird dem Landwirt die Möglichkeit gegeben, in kürzester Zeit eine als Breitsämaschine ausgebildete Einheit auf normale Schleppschare umzurüsten, ohne daß es erforderlich ist, über eine große Vorratshaltung zu verfügen oder große Umrüstungsarbeiten vorzunehmen, wobei weiterhin trotzdem das Schar robust und korrosionsunanfällig ausgebildet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt dabei in
  • Fig. 1 das Ende eines Zuführungsrohres für das Saatgut mit eingeschlossenem Breitsäschar, in
  • Fig. 2 das Ende des Zuführungsrohres bei abgenommenem Breitsäschar und in
  • Fig. 3 das eigentliche Breitsäschar im vom Zuführungsrohr abgenommenem Zustand.
  • In der Zeichnung ist mit 1 ein Zuführungsrohr für Saatgut bezeichnet, an dessen unterem Ende ein Führungsblech 2 angeordnet ist, das abgekantete Randbereiche 3 und 4 aufweist. In dem so gebildeten Raum ist ein Prallblech 5 vorgesehen. An der Oberseite des Führungsbleches 2 ist ein Halterungsflansch 10 angeordnet, der schellenartig ausgebildet ist.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist das untere Ende des Zuführungsrohres 1 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel abgeflacht ausgebildet und trägt einen nasenartigen Befestigungsblock 11, der an der Rückseite - in Fahrtrichtung gesehen - des unteren Endes des Zuführungsrohres 1 vorgesehen ist. Der schellenartige Halterungsflansch 10 ist an den Befestigungsblock 11 angepaßt. Der Befestigungsblock 11 weist eine Bohrung 14 auf. Der schellenartige Halterungsflansch 10 weist zwei Bohrungen 15 bzw. 16 auf. Wie dies Fig. 1 zeigt, kann hierdurch das Anbringen einer Befestigungsschraube 17 erfolgen.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, den Halterungsflansch 10 in anderer, an sich bekannter Weise an das untere Ende des Zuführungsrohres 1 anzuschließen.
  • An der Vorderseite des Zuführungsrohres 1 ist ein Formstück 9 angeordnet, das bugartig ausgebildet ist und die Aufgabe hat, einen strömungstechnisch vorteilhaften Übergang zwischen dem Zuführungsrohr und dem Führungsblech 2 zu schaffen, dabei gleichzeitig aber die Eindringtiefe des Schars im Boden zu regulieren. Um dieser Aufgabe noch besser gerecht zu werden, weist das Formstück 9 einen nach vorne vorgezogenen Bug 12 auf, der nasenartig vorspringt und der auf diese Weise Bodenrückstände und Unkräuter unterläuft und diese nach hinten seitlich abgleiten läßt.
  • Zwischen der Rückseite des Formstückes 9 und der Vorderseite des Zuführungsrohres 1 ist ein Freiraum erkennbar, in den der schellenartige Halterungsflansch 10 eingreifen kann.

Claims (6)

1. Säschar mit einem Zuführungsrohr (1) für die Saatkörner, das unter einem flügelartigen einen im wesentlichen flachen, nach unten offenen Raum definierenden Führungsblech (2) mündet, wobei unterhalb der Öffnung des Zuführungsrohres (1) ein mit dem Führungsblech (2) eine bauliche Einheit bildendes ebenes Prallblech (5) angeordnet ist, das - in Fahrtrichtung gesehen - im Abstand vor dem Ende des ebenen, mit nach unten abgekanteten Randbereichen ausgerüsteten Führungsbleches (2) endet und am unteren Ende vor dem Zuführungsrohr (1) ein sich bis zur Unterkante des abgekanteten Randbereiches erstreckendes bugartiges Formstück (9), dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Führungsbleches (2) eine Halterungsvorrichtung (10) fest angeordnet ist, die eine lösbare Verbindung des Führungsbleches (2) mit dem Ende des Saatzuführungsrohres (1) ermöglicht.
2. Säschar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsvorrichtung (10) schellenartig ausgebildet ist.
3. Säschar nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Zuführungsrohres (1) einen nasenartigen in Fahrtrichtung des Schars gesehen an der Rückseite des Zuführungsrohres (1) angeordneten Befestigungsblock (11) aufweist.
4. Säschar nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (9) abnehmbar vom Zuführungsrohr (1) getragen wird.
5. Säschar nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen zwischen der Rückseite des Formstückes (9) und der Vorderwand des Zuführungsrohres (1) vorgesehenen Freiraum zur Aufnahme der schellenartigen Halterungsvorrichtung (10).
6. Säschar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (9) einen sich nach vorne erstreckenden nasenförmigen Bug (12) aufweist.
DE19823207611 1980-09-12 1982-03-03 Säschar Expired DE3207611C2 (de)

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DE3207611A1 DE3207611A1 (de) 1983-09-15
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DE3207611A1 (de) 1983-09-15

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