DE3207635A1 - Verfahren zur behandlung von karnallitischen mineralien - Google Patents

Verfahren zur behandlung von karnallitischen mineralien

Info

Publication number
DE3207635A1
DE3207635A1 DE19823207635 DE3207635A DE3207635A1 DE 3207635 A1 DE3207635 A1 DE 3207635A1 DE 19823207635 DE19823207635 DE 19823207635 DE 3207635 A DE3207635 A DE 3207635A DE 3207635 A1 DE3207635 A1 DE 3207635A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kcl
mineral
solution
decomposition
nacl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823207635
Other languages
English (en)
Other versions
DE3207635C2 (de
Inventor
Michel Bichara
Michel 68000 Mulhouse Bodu
Jean-Pierre 68460 Lutterbach Koensgen
Michel 68400 Riedisheim Meriaux
Jean-Pierre 68100 Mulhouse Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALSACE MINES POTASSE
Original Assignee
ALSACE MINES POTASSE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALSACE MINES POTASSE filed Critical ALSACE MINES POTASSE
Publication of DE3207635A1 publication Critical patent/DE3207635A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3207635C2 publication Critical patent/DE3207635C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/04Chlorides
    • C01D3/08Preparation by working up natural or industrial salt mixtures or siliceous minerals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

MINES DE POTASSE D1ALSACE S.A. Mulhouse, Frankreich
Verfahren zur Behandlung von karnall!tischen Mineralien
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung von karnaBitischen Mineralien zur Gewinnung des in diesen enthaltenen Kaliumchlorids.
Der Karnallit ist ein Salz mit der Zusammensetzung KCl, MgCl2/ 6H2O. Man findet ihn in Verunreinigungsform in mehr oder weniger großer Menge in bestimmten Kalilagerstätten. Er kann das Hauptmineral anderer Lagerstätten darstellen. Andererseits kristallisiert er aus natürlichen Salzlösungen. Er ist stets von einer bestimmten Natriumchloridmenge begleitet.
Zur Behandlung des Karnallits welchen Ursprungs auch immer bringt man ihn in Kontakt mit einer Mutterlösung zur Zersetzung des Kristallgefüges. Die Zersetzungsmutterlösung hat eine derartige Zusammensetzung an MgCl2, KCl und NaCl, daß eine Ausfällung von Kalium- und Natriumchlorid innerhalb einer an KCl und NaCl
gesättigten Magnesiumchloridlösung stattfindet. Nach der Zersetzung erfaßt man also in fester Form ein allgemein "künstlicher Sylvinit" genanntes Gemisch von Natrium- und Kaliumchlorid. Man behandelt diesen Sylvinit in bekannter Weise durch Flotation oder Auflösung, um das Kaliumchlorid mit einem handelsüblichen Gehalt an KCl zu erhalten.
Wenn sich der Karnallit in Form einer karnallitischen Lagerstätte findet, kann man die Lagerstätte durch die dem Mineral angepaßten Bergbautechniken abbauen und dann das Mineral Über Tage durch Zersetzung im Kontakt mit einer Mutterlösung behandeln, um den künstlichen Sylvinit zu erhalten. Man hat auch vorgeschlagen, den Karnallit im Grund des Bergwerks durch Einspritze einer Mutterlauge solcher Zusammensetzung in die Lagerstätte aufzulösen, daß der Karnallit ohne Zersetzung aufgelöst wird. Die erhaltene Lösung wird dann über Tage gepumpt und danach durch Verdampfung konzentriert, sun den Karnallit wieder auskristallisieren zu lassen. Man behandelt dann den ausgeschiedenen Karnallit, wie oben beschrieben, um einen künstlichen Sylvinit zu erhalten. Beim Auflösungsverfahren im Bergwerk ist der Verbrauch an Salzlösung erheblich, und folglich ist die zur Verdampfung dieser Salzlösung und zur Wiederauskristallisation des Karnallits erforderliche Energie beträchtlich.
Zur Vermeidung der Verwendung erheblicher Salzlösungsmengen, die man anschließend konzentrieren muß, hat man versucht, die Zersetzung des Karnallits im
Bergwerk vorzunehmen und den künstlichen Sylvinit direkt aus dem gebildeten Hohlraum abzuziehen. Doch scheidet sich dabei der Sylvinit an den Wänden und am Boden des Hohlraumes ab und entgeht anschließend/ von örtlichen Ausnahmen abgesehen/ jedem Versuch einer Wiederaufschvemmung oder eines Wiedersuspendierens. Diese Technik ermöglicht also bisher nur die Gewinnung des Magnesiumchlorids und des Kaliumchlorids, die sich in der Zersetzungssalzlösung des Karnallits gelöst haben.
Das Kaliumchlorid/ das man so gewinnen kann, stellt nur 15 bis 20 % der gesamten im behandelten Mineral enthaltenen Menge dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Behandlung von karnallitischem Mineral zu entwickeln, das die praktisch vollständige Gewinnung des durch Zersetzung einer karnallitischen Lagerstätte in situ erhaltenen Sylvinits ermöglicht.
Gegenstand der Erfindung, womit diese Aufgabe gelöst wird, ist ein Verfahren zur Behandlung von karnallitischem Mineral, bei dem man das Mineral in Kontakt mit einer Zersetzungssalzlösung bringt, die einen geeigneten Gehalt an MgCl2/ KCl und NaCl aufweist, damit sich eine Ausfällung von künstlichem Sylvinit innerhalt einer an NaCl und KCl gesättigten Magnesiumchloridlösung ergibt, mit dem Kennzeichen, daß man der Zersetzungssalzlösung einen Flotationssammler des Kaliumchlorids und einen zur Hervorrufung einer Gasabgabe
in der Salzlösung geeigneten Zusatzstoff zusetzt.
Ausgestaltungen dieses Verfahrens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Man hat tatsächlich festgestellt ,{daß sich der Sammler am Kaliumchloridkeim festlegt, wenn sich dieser infolge der Zersetzung des karnallitischen Minerals b_ildet. Man erhält so direkt ein gleichzeitig hydrophobes und aerophiles Kaliumchloridkorn. Andererseits legen sich die durch die Gasabgabe gebildeten Blasen vorzugsweise an dem durch den Sammler aerophil gemachten Kaliumchlorid fest und führen es mit NaCl zur Oberfläche der Salzlösung.
Dieses Verfahren kann in allen Anlagen angewandt werden, wo man ein karnallitisches Mineral in einer Salzlösung zersetzt, um eine Ausfällung von künstlichem Sylvinit zu erhalten. Tatsächlich hat dieses Verfahren den Vorteil, gleichzeitig die Zersetzung des Karnallits und die Abtrennung des Sylvinits zu ermöglichen. Es ist besonders vorteilhaft, wenn man die Zersetzung des Minerals in situ durchführt. Man leitet dann zur Oberfläche eine Sylvinittrübe, die Natrium- und Kaliumchlorid enthält, die im Lauf der Zersetzung ausgeschieden wurden. Es ergibt sich also eine Vorkonzentration des Sylvinits im Hohlraum, und folglich ist der über Tage aufgestiegene Sylvinit angereichert.
Der Kaliumchlorid-Sammler kann jeder zur Flotationsbehandlung des Sylvinits bekannte Sammler sein. Er ist z. B. ein Fettamin oder ein Gemisch von Fettaminen mit
Q.. 2 bis--C2o oc*er e*-n Salz dieser Amine oder Amingemische. Dieses Salz ist insbesondere das Chlorhydrat oder das Azetat.
Der zur Hervorrufung einer Gasabgabe in der Salzlösung geeignete Zusatzstoff kann ein Bikarbonat, ein Azonitril, ein N-nitrosoabkömmling oder ein Peroxid in justiertem Medium sein. Man verwendet ganz besonders ein industrielles Produkt, das mit den Bestandteilen des Minerals nicht reagiert, wie z. B. Wasserstoffperoxid, beispielsweise in Form von mit Sauerstoff angereichertem Wasser. Es ist zu bemerken, daß die Zersetzung des Wasserstoffperoxids durch die starke Ionenkonzentration der Salzlösung begünstigt wird.
Die verwendeten Sammlermengen sind allgemein 200 bis 3000g je t extrahiertes KCl.
Die Mengen an zur Hervorrufung einer Gasentwicklung in der Salzlösung geeignetem Zusatzstoff sind von einem Zusatzstoff zum anderen variabel. Im Fall des mit Sauerstoff angereicherten Wassers betragen sie etwa 10 bis 100 kg H3O2 je t extrahiertes KCl.
Falls man die Zersetzung des karnallitischen Minerals in situ durchführt, spritzt man in den Hohlraum entweder getrennt oder in einer gemeinsamen Leitung einerseits die Salzlösung und andererseits den Sammler und den zur Hervorrufung einer Gasentwicklung in der Salzlösung geeigneten Zusatzstoff ein. Der Sammler und die Gasblasen legen sich vorzugsweise am ausgefällten KCl fest und führen es mit NaCl in
Schäumform zur Oberfläche der Salzlösung im Hohlraum. Dieser Schaum wird durch den aufsteigenden Salzlösungsstrom mitgerissen, der durch eine hierfür vorgesehene Leitung nach oben geführt wird.über Tage trennt man den Schaum von der Salzlösung. Der den künstlichen Sylvinit enthaltende Schaum wird entweder durch einfaches Waschen oder durch andere bekannte Verfahren an KCl angereichert, um ein KCl mit handelsüblichem Gehalt zu erhalten.
Ein Teil der vom Schaum abgetrennten Salzlösung kann in den Hohlraum wieder eingespritzt werden, um einen geeigneten aufsteigenden Strom zu sichern. Dieser Umlauf ermöglicht ebenso die Wiedereinspritzung von Mengen des Sammlers oder des zur Hervorrufung einer Gasabgabe geeigneten Zusatzstoffes, die nicht reagiert haben, und damit eine Begrenzung des Reagenzienverbrauchs .
Die folgenden Beispiele ermöglichen ein besseres Verständnis der Erfindung.
Beispiel 1
Man führt eine Grobzerkleinerung von 10Og Karnallit der mittleren Zusammensetzung:
MgCl2 31,7 %
KCl 24,8 %
H2O 36,0 %
NaCl 7,5 %
durch und mischt die erhaltenen Bruchstücke mit einer Lösung, die aus 45 cm Wasser, 3 cm von mit 110 Volumina
3 Sauerstoff angereichertem Wasser und 2 cm 1 %iger Fettaminazetatlösung zusammengesetzt ist, in einem Behälter. Zur Gewinnung des Sylvinits läßt man mtt 5OO cm3/h eine an KCl und NaCl gesättigte und 300 g/l MgCl2 enthaltende Magnesiumsalzlösung zirkulieren. Man hält die Zusammensetzung der zirkulierenden Salzlösung konstant; es bildet sich ein Schaum, den man erfaßt und trocknet.
Man erhält so ein flotiertes getrocknetes Konzentrat mit der folgenden Gewichtszusammensetzung:
KCl 18,04 g
NaCl 0,25 g
MgCl2 0,72 g.
Das flotierte Konzentrat hat einen Gehalt von 92,5 % KCl. Der getrocknete Rückstand hat die folgende Zusammensetzung:
KCl 3,25 g
NaCl 5,70 g
MgCl2 0,19 g.
Das Ausbringen der KC1-Gewinnung im Verhältnis zu dem im Mineral vorliegenden KCl ist 72,5 %.
Beispiel 2
In einen Block aus kaSiallitischem Mineral der Abmessungen 14cm χ 19 cm χ 19 cm bohrte man ein Loch, in das man ein Rohr zum Einspritzen der Zersetzungssalzlösung -und ein weiteres zur Herausführung der Zersetztingsaufschwemmung einsetzte. Man spritzte in den Hohlraum mit 420 cm /h eine Magnesiumsalzlösung mit der folgenden Zusammensetzung ein:
- ίο -
MgCl2 252 g/l
KCl 59 g/l
NaCl 56 g/l,
der man 18 cm einer Lösung zusetzte, die volumenmäßig 6 % von mit 110 Volumina Sauerstoff angereichertem Wasser, 20 % einer 1 %igen Fettaminazetatlosung und 74 % Wasser enthielt.
Man brach den Versuch ab, als die Auflösung die Seitenwand des Blocks nach Auflösung von 1,6 kg de3 Minerals erreichte. Die Bilanz ist die folgende:
Zersetztes Mineral .16QOg, d. feu MgCl- ......... 507,2 g
KCl 396,8 g
NaCl 120,0 g
H2O 576,0 g.
Flotiertes getrocknetes Konzentrat 300 g, d. h.
KCl 254,6 g
NaCl 29,8 g
MgCl2 21,3 g
(Kristallisation-)H2O 24,3 g;
Gehalt an KCl 77 %.
Wegwerfmutterlauge MgCl2 301 g/l
KCl 45 g/l
NaCl 36 g/l
H2O 888 g/l.
Das Ausbringen der KCl-Gewinnung im Verhältnis zum zersetzten Mineral ist 64,2 %.
Beispiel 3
In einen Block aus kaSiallitischem Mineral der Abmessungen 18 χ 18 χ 20 cm bohrt man ein Loch von 3,2 cm Durchmesser bis 1-2 cm vom Boden des Blocks; in dieses Loch setzt man zwei Einspritzrohre, das eine für die Zersetzungslösung und das andere für die Reagenzien, und ein Rohr zur Extraktion der Aufschwemmung ein.
3 Man spritzt mit 3 cm /h die Lösung der Reagenzien,
die aus:
20 cm H9O, zu 110 Volumina
3 35 cm 1 %ige Fettaminazetatlösung
30 cm3 H2O
besteht, und mit 400 cm /h die Zersetzungslösung ein, die aus:
7 cm3/h H-O
483 cm /h Umlaufmutterlauge mit der folgenden Anfangszusammensetzung besteht:
MgCl2 256 g/l
KCl 59 g/l
NaCl 53 g/l.
Die Umlaufmutterlauge ist zur Förderung des Mitreißens der Aufschwemmung bestimmt. Man löste 3,7 kg Mineral in diesem Block auf, und der Versuch wurde abgebrochen, als die Seitenwand erreicht wurde. Man erhielt die folgende Bilanz:
Zersetztes Mineral 3710 g, und zwar
MgCl2 1176 g
KCl 91Og
NaCl 278 g
H2O 1336 g.
Flotiertes Konzentrat (auf trockenes
Salz bezogen)
g, und zwar
MgCl2 40 g 4,7 %
KCl 717 g 83,9 %
NaCl 98 g 11,5 %.
Sinkgut
(Salz am Boden des
Hohlraumes nach
dem Versuch)
MgCl2 1g
KCl 18g
NaCl 5 g.
Etwa 35 g flotiertes Salz hafteten noch am Dach des Hohlraumes.
Die Mutterlauge hatte nach dem Versuch die folgende Zusammensetzung:
MgCl2 314 g/l
KCl 45 g/l
NaCl 30 g/l.
Das Gewinnungsausbringen an KCl im Verhältnis zum KCl des Minerals war 78 %.
Der KCl-Gehalt des Konzentrats war ohne Waschen 83,9 %.
Man ließ im Block ungefähr 40 % des anfänglich im zersetzten Mineral vorhandenen NaCl, was die Selektivität dieser Technik veranschaulicht.
Der Verbrauch an Reagenzien für diesen Versuch beläuft sich auf:
40 kg H2O2/t erzeugtes KCl 2,3 kg Sammler/t erzeugtes KCl.

Claims (6)

p atentansprüche
1. Verfahren zur Behandlung von karnallitischem Mineral, bei dem man das Mineral in Kontakt mit einer Zersetzungssalzlösung bringt, die einen geeigneten Gehalt an MgCl2 1 KCl und NaCl aufweist, damit sich eine Ausfällung von künstlichem Sylvinit innerhalb einer an NaCl und KCl gesättigten Magnesiumchloridlösung ergibt,
dadurch gekennzeichnet, daß man der Zersetzungssalzlösung einen Flotationssammler des Kaliumchlorids und einen zur Hervorrufung einer Gasabgabe in der Salzlösung geeigneten Zusatzstoff zusetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zur Hervorrufung der Gasabgabe geeignete Zusatzstoff Wasserstoffperoxid ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flotationssammler in einer Menge von 200 bis 3000 g je t extrahiertes KCl verwendet wird.
721-(cas 5052)-TF
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserstoffperoxid in einer Menge von 10 bis 100 kg H„02 je t extrahiertes KCl verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Zersetzung des karnallitischen Minerals in situ durch Injektion von Salzlösung, Flotationssanunler und zur Hervorrufung einer Gasabgabe geeignetem Zusatzstoff in den Lagerstättenhohlraum derart bewirkt, daß der in Form von Schaum ausgefällte künstliche Sylvinit zur Oberfläche der Salzlösung im Hohlraum getrieben wird, und dann den Schaum mittels eines vom Hohlraum zu den übertageanlagen aufsteigenden Salzlösungsstromes fördert, wo man den Schaum von der Salzlösung trennt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Teil der vom Schaum getrennten Salzlösung in den Hohlraum zurückführt.
DE19823207635 1981-03-05 1982-03-03 Verfahren zur behandlung von karnallitischen mineralien Granted DE3207635A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8104391A FR2501181A1 (fr) 1981-03-05 1981-03-05 Procede de traitement de minerais carnallitiques

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3207635A1 true DE3207635A1 (de) 1982-09-16
DE3207635C2 DE3207635C2 (de) 1992-02-06

Family

ID=9255885

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823207635 Granted DE3207635A1 (de) 1981-03-05 1982-03-03 Verfahren zur behandlung von karnallitischen mineralien

Country Status (10)

Country Link
US (1) US4504092A (de)
BR (1) BR8201150A (de)
CA (1) CA1185797A (de)
DE (1) DE3207635A1 (de)
ES (1) ES510128A0 (de)
FR (1) FR2501181A1 (de)
IT (1) IT1148103B (de)
NL (1) NL8200869A (de)
OA (1) OA07036A (de)
SU (1) SU1153823A3 (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3435124C2 (de) * 1984-09-25 1987-03-05 Kali Und Salz Ag, 3500 Kassel Verfahren zur Herstellung von Kaliumchlorid mit über 55 Gew.-%K↓2↓O aus dem Feinzersetzungssalz der Carnallitzersetzung
FR2579623B1 (fr) * 1985-03-28 1987-05-15 Alsace Mines Potasse Procede dit de traitement des minerais carnallitiques
GB8711094D0 (en) * 1987-05-11 1987-06-17 Ecc Int Ltd Natural calcium carbonate ores
US5068092A (en) * 1990-05-21 1991-11-26 Akzo N.V. Crystallizer, process and apparatus for producing sodium chloride crystals
CN100384737C (zh) * 2004-06-09 2008-04-30 华东理工大学 低硫酸钙含量的氯化钾生产方法
RU2308417C1 (ru) * 2006-01-10 2007-10-20 ОАО "Уралкалий" Способ получения обогащенного карналлита
US8282898B2 (en) * 2009-11-23 2012-10-09 Karnalyte Resources Inc. Process for the formulation of potassium chloride from a carnallite source
RU2585013C2 (ru) * 2011-02-18 2016-05-27 Вале С.А. Способ получения хлорида калия
CN102205976A (zh) * 2011-04-08 2011-10-05 何茂雄 浮选尾液和尾渣中钾离子的回收方法
CN102583446B (zh) * 2012-02-13 2013-07-24 河北工业大学 一种浓卤水分解光卤石制取氯化钾的方法
RU2669622C1 (ru) 2018-01-31 2018-10-12 Генкин Михаил Владимирович Способ и реактор для извлечения хлорида натрия и хлорида калия из полиминеральных источников

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232892B (de) * 1964-05-02 1967-01-26 Kali Forschungsinstitut Sonder Kombiniertes Zersetzungs-Flotationsverfahren zur Herstellung hochwertiger, sulfatischer Kaliduengesalze aus carnallitischen Mischrohsalzen

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA613526A (en) * 1961-01-31 Martin Jean Separation of crystallized potassium chloride from potassium ores
US2046312A (en) * 1934-10-16 1936-07-07 Potash Company Process of concentrating ores
US2604988A (en) * 1946-07-16 1952-07-29 Mines Domaniales De Potasse Froth flotation of potassium chloride from sodium chloride
US2702121A (en) * 1950-01-11 1955-02-15 Public Ets Methods of froth-flotation
US2689649A (en) * 1952-05-15 1954-09-21 Int Minerals & Chem Corp Concentration of sylvite ores
US2921678A (en) * 1957-02-19 1960-01-19 Columbia Southern Chem Corp Novel flotation process
FR1206808A (fr) * 1957-06-13 1960-02-11 Int Minerals & Chem Corp Traitement des minerais de potasse
US3009575A (en) * 1957-06-28 1961-11-21 Gen Mills Inc Collection in flotation of sylvite
US2968525A (en) * 1958-06-09 1961-01-17 Int Minerals & Chem Corp Potash ore treatment
DE1142802B (de) * 1961-08-26 1963-01-31 Kali Forschungsanstalt Gmbh Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung von Carnallit enthaltenden Rohsalzen
US3304249A (en) * 1964-02-28 1967-02-14 Katz Herbert Method of stabilizing a fluidized bed using a glow discharge
ES308099A1 (es) * 1965-01-14 1965-04-16 Plantalamor Rovira Angel Procedimiento para beneficiar yacimientos de carnalita o carnalita-silvinita
US3355212A (en) * 1965-07-02 1967-11-28 Reynolds Metals Co Solution mining of carnallite
US3442553A (en) * 1966-11-04 1969-05-06 Texas Gulf Sulphur Co Slurry mining of carnallite
US3644102A (en) * 1966-12-01 1972-02-22 Struthers Scientific Int Corp Crystallization of potassium chloride from carnallite decomposition
FR1516906A (fr) * 1967-01-06 1968-02-05 Mines Domaniales De Potasse Procédé de flottation des minerais potassiques et nouveaux réactifs utilisés
US3817972A (en) * 1970-01-02 1974-06-18 Occidental Petroleum Corp Amine flotation reagents
US3994531A (en) * 1971-09-03 1976-11-30 Continental Oil Company Method of solution mining potassium chloride from subterranean deposits

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232892B (de) * 1964-05-02 1967-01-26 Kali Forschungsinstitut Sonder Kombiniertes Zersetzungs-Flotationsverfahren zur Herstellung hochwertiger, sulfatischer Kaliduengesalze aus carnallitischen Mischrohsalzen

Also Published As

Publication number Publication date
FR2501181A1 (fr) 1982-09-10
US4504092A (en) 1985-03-12
IT8247907A0 (it) 1982-03-03
FR2501181B1 (de) 1984-02-17
IT1148103B (it) 1986-11-26
ES8303248A1 (es) 1983-02-01
SU1153823A3 (ru) 1985-04-30
BR8201150A (pt) 1983-01-11
ES510128A0 (es) 1983-02-01
NL8200869A (nl) 1982-10-01
DE3207635C2 (de) 1992-02-06
OA07036A (fr) 1983-12-31
CA1185797A (en) 1985-04-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009020419B3 (de) Verfahren zur Verarbeitung kalihaltiger Hartsalzsole
DE3207635A1 (de) Verfahren zur behandlung von karnallitischen mineralien
DE102012016992A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Kaliumsulfat oder Kaliummagnesiumsulfat, wasserfreies oder wasserhaltiges Magnesiumsulfat, Natriumchlorid und wahlweise Gips aus komplex zusammengesetzten kalkhaltigen festen Rohstoffen
DE112022000203T5 (de) Verfahren zur Mineralisierung von Calciumchlorid aus lithiumhaltiger Salzseesole durch Verdampfung und Solenmischung
DE2145861C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung rezenter bunt und edelmetallhaltiger Meeresschlamme durch Laugung unter Verwendung von Chlorgas und Metallchlonden
DE10304315A1 (de) Verfahren zur Herstellung von reinem für eine Magnesium-Metallherstellung geeigneten Carnallit-NaCI-Kristallisat aus Carnallitsole
EP0004953A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur selektiven Trennung des Urans von seinen Begleitmetallen und zu seiner Gewinnung
DE2424500C2 (de) Verfahren zur Gewinnung einer Natriumchloridsole
US3895920A (en) Method of producing coarse potash
DE102012010299A1 (de) Verfahren zur rückstandsfreien Verarbeitungcarnallitischer Kalirohsalze
DE2208033A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Magnesium chlond Mineralgehalten aus Carnallit durch Losungsabbau
DE102022201122A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Intensivverlösung von Carnallitit
DE102013012544A1 (de) Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von kieseritisch-carnallitischen Kalirohsalzen
DE1936696B2 (de) Verfahren zur Umwandlung eines festen Kalium/Magnesiumdoppelsulfats in Kainit-Salz
DD147131A1 (de) Verfahren zur gewinnung und verarbeitung von carnallitit durch aussolung
DE2852925A1 (de) Verfahren zum herabsetzen des natriumchlorid-gehaltes eines kristallinen kaliumchlorid-produktes
DE3637225C2 (de)
DE635771C (de) Schwimmaufbereitungsverfahren zur Trennung von goldhaltigen Pyriten und/oder Arsenkies von Antimonglanz
EP0266600B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Magnesiumsulfaten
DE2628208C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Kalidüngesalz mit 60 % K2 O und Kieserit aus carnallitischem Hartsalz
DE3223366C2 (de)
DE102013015293A1 (de) Abwasserfreies Verfahren der Kalirohsalzverarbeitung
DE860033C (de) Flotation von Kieserit enthaltenden Kalirohsalzen
DE102024002138A1 (de) Verfahren zur vollständigen stofflichen Nutzung der Wertstoffkomponenten von polymineralischen Hartsalzen mit hohem Tonanteil
DE367831C (de) Verfahren zur Aufarbeitung kieserit- und kochsalzhaltiger Loeserueckstaende der Chlorkaliumfabrikation

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: B03D 1/02

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee