DE3208314C2 - - Google Patents

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DE3208314C2
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    • B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/12—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with pillars, posts, rods, or tubes

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  • Sheet Holders (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Fuel Cell (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung mit einem Blattstapel, dessen Blätter jeweils mit einem Loch und mit einem vom Loch zum Blattrand sich erstreckenden Einschnitt versehen sind, durch welches Loch ein Zapfen hindurchgeht.
In der einschlägigen Technik sind Halterungen für Blätter in verschiedenen Ausführungen bekannt. Es gibt z. B. Klemmhalter, deren Backen einen Stapel Blätter oben und unten übergreifen, wodurch der Stapel zusammenge­ halten wird. Nach Öffnen der Klemme können einzelne Blätter herausgenommen werden.
Weiterhin sind Halterungen für lose Blätter bekannt, die nach dem bekannten Ordnerprinzip arbeiten, bei denen in einem Blatt wenigstens zwei Löcher vorgesehen sind, die über Zapfen geschoben werden, und dann die oberen Enden der Zapfen duch einen Schwenkbügel abgeschlossen werden.
Auch sind Einzelhalterungen für einen Stapel Blätter bekannt, bei denen in jedes Blatt eines Stapels nur ein Loch eingestanzt ist, und durch den Stapel von beiden Seiten her eine mit einem Auflager versehene Buchse und ein mit einem Auflager versehener Gewindezapfen einge­ führt und diese Teile zusammengeschraubt werden.
Es ist auch eine Halterung bekannt (DE-GM 18 01 230), bei der sich eine Mehrzahl von Karteiblättern zwischen einer Unterlage und einem Sicherungsknopf befinden, wobei der Sicherungsknopf an einem Schwenkstift befestigt ist, der seinerseits an der Unterlage befestigt ist. Bei der bekannten Hal­ terung können die einzelnen Blätter der Kartei aus dem Stapel entnommen werden und durch Verschwenkung der oberen Blätter können die darunterliegenden Blätter sichtbar ge­ macht werden.
Bei diesen bekannten Ausführungen ist ein Umwenden der Blätter des Stapels nötig, wobei dann durch Zurück­ klappen der Blätter diese in ihre ursprüngliche Lage zu­ rückgeschwenkt werden.
Es ist weiterhin eine Halterung der eingangs genannten Art bekannt (DE-OS 30 40 280), bei welcher das Lesen aller Blätter des Blattstapels möglich ist, ohne dazu die Blätter gewendet oder umgeblättert werden müssen. Es genügt einzig und allein ein Drehen eines einzel­ nen Blattes um einen Zapfen, um dieses in eine hintere oder untere Stellung des Blattstapels zu bringen, so daß ohne Umwenden eines Blattes die ursprüngliche Reihenfolge der Lage der einzelnen Blätter erhalten bleibt. Zu diesem Zweck sind bei der bekannten Halterung die Blätter mit einem vom Blattrand bis zum Loch sich erstreckenden Einschnitt ver­ sehen, an einer Seite des Einschnitts befindet sich ein Auflager für Blatteile mit einer Höhe von mindestens gleich der Dicke des Blattstapels, ein Auflager erstreckt sich über die Mitte des oberen Be­ grenzungsteils hinaus und ein unterer Begrenzungsteil weist einen Aufnahmeraum zur Aufnahme der unter dem Auflager und neben dem Einschnitt liegenden Blatteile auf. Bei der be­ kannten Halterung sind eine Vielzahl von einzelnen Teilen erforderlich, damit die gewünschte Funktion sichergestellt werden kann.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Halterung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß diese nur aus wenigen Teilen be­ steht, wobei zusätzlich erreicht werden soll, daß jedes Blatt eines Blattstapels an die obere Stelle des Blattstapels gebracht werden kann, ohne die Blätter dem Blattverband zu entnehmen.
Erreicht wird dies durch eine Halterung der ein­ gangs genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes Loch der Blätter diametral zum Einschnitt gegenüberliegend mit einem Ausschnitt versehen ist, und daß auf dem Zapfen ein ringförmiger, aus einer dünnen Platte gebildeter Teil aus festem ggfs. leicht biegbarem Material befestigt ist, der schräg aufsteigend durch die Einschnitte und Ausschnitte der Blätter hindurchgeht und etwa mit seiner einen Hälfte unterhalb und der anderen Hälfte oberhalb des Blattstapels angeordnet ist.
Bei der Halterung gemäß der Erfindung sind lediglich zwei Teile erforderlich, nämlich ein Zapfen, der vorzugs­ weise zylindrische Form hat und ein Ring, der mit seiner Ringöffnung über den Zapfen gesetzt werden kann. Weisen die Blätter Ein- und Ausschnitte auf, die vom Loch ausgehen, und wird der Ring so zwischen die einzelnen Blätter eines Blattstapels gesetzt, daß die eine Hälfte des Ringes unter­ halb des Blattstapels und die andere Hälfte oberhalb des Blattstapels ruht, so kann um den Zapfen herum eine Drehbe­ wegung der einzelnen Blätter stattfinden, so daß jedes beliebige Blatt des Stapels an die Oberseite gebracht werden kann. Weitere Teile als der Zapfen und der Ring sind nicht erforderlich.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin­ dung besteht der Ring nicht allein aus einem blattför­ migen federnd biegbarem Teil, er ist vielmehr aus einem solchen Ring hergestellt worden und in radialer Richtung aufgetrennt worden. Zwischen die Verbindungsteile ist ein blattförmiger starrer Teil eingefügt worden, welcher im wesentlichen die Höhe des vorgesehenen Blattstapels hat. Mit Hilfe eines solchen Ringes kann eine bessere Führung der Blätter bei dem Drehvorgang erreicht werden. Der vorangehend beschriebene Herstellvorgang soll vor allem dazu dienen, die Form dieses Ringes zu erläutern, es liegt im Rahmen der vorliegenden Erfindung, diesen Teil einstückig durch Spritzen von Kunststoff in eine entsprechende Form herzustellen.
Der Ring und der Zapfen in der Halterung gemäß der Erfindung können durch einen Preßsitz oder einen Klemm­ sitz miteinander verbunden werden. Auf diese Art und Weise wird eine feste Verbindung dieser Teile erreicht, so daß die Blätter beim Drehen um den Zapfen die richtige Dreh- und Hebebewegung durchführen können.
Die Halterung gemäß der Erfindung kann auch mit einem vorderen und hinteren Abdeckteil versehen werden, so daß auf diese Art und Weise der "Mechanismus" der Halterung verdeckt werden kann. Derartige Abdeckteile können eine ringförmige Ausnehmung haben, so daß der Zapfen in diese Ausnehmungen eingesetzt werden kann, sie können auch mit einer unterbrochenen Oberfläche ausgebildet sein.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Ringteiles einer Halterung gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 1 gezeigten Ringteil.
Fig. 3 zeigt einen Teil eines Blattes für eine Halterung gemäß der Erfindung.
Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht durch eine Halte­ rung gemäß der Erfindung.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 10 ein ringförmiger Teil einer Halterung gemäß der Erfindung gezeigt. Dieser Teil kann aus einem Kunststoff bestehen, welcher eine gewisse Eigen­ steifigkeit aufweist, andererseits jedoch biegbar ist. Der Ring ist an einer Stelle aufgetrennt worden und zwischen die beiden axial voneinander entfernten Enden des Ringes ist ein blattförmiger starrer Kunststoffteil 11 eingesetzt worden. Demzufolge befindet sich bei der Betrachtung nach Fig. 1 ein Teil des Ringes 10 hinter dem Teil 11 und weist eine abnehmende Höhe auf, wobei der Bereich des Ringes vor dem Teil 11 eine weiterhin abnehmende Höhe hat und schließlich auf dem unteren Niveau des Teils 11 mit diesem verbunden ist. Die Öffnung des Ringes 10 ist in den Figuren mit 12 angedeutet.
In Fig. 3 ist ein Blatt 13 zu erkennen, welches ein im wesentlichen kreisförmiges Loch 14 aufweist. Im oberen Teil des Blattes 13 ist ein Einschnitt 15 versehen, welcher das Loch 14 mit dem Außenrand verbindet. Der untere Teil des Lochs 14 ist mit einem Ausschnitt 16 ausgebildet, welcher diametral dem Einschnitt 15 gegenüber liegt und - mehr oder weniger - gleichförmig aus dem Loch 14 ausläuft.
Gemäß der Erfindung wird der Ring 10 so zwischen die Blätter 13 eines Blattstapels eingebracht, daß sich der Teil 11 im Bereich des Ausschnitts 16 befindet. Der diametral gegenüberliegende Teil des Ringes 10 befindet sich im Bereich des Einschnitts 15, so daß beispielsweise der linke Teil des Ringes 10 sich oberhalb des Blattes 13 befindet, während der rechte Teil des Ringes 10 sich unter­ halb des Blattes 13 befindet.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform der Halterung gemäß der Erfindung gezeigt, welche einen vorderen Abdeckteil 18 und einen hinteren Abdeckteil 19 aufweist. Diese Teile sind an sich nicht erforderlich, da sie für die Funktion der Halterung gemäß der Erfindung nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Die in Fig. 4 gezeigte Halterung gemäß der Erfindung zeigt einen zylindrischen Zapfen 17 aus einem starren Kunst­ stoff. Dieser Teil hat die Form eines Rohres, wobei auf den Außenumfang des Rohres ein Ring 10 von der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Art aufgesetzt ist. Der Ring 10 sitzt in der angegebenen Lage fest auf dem Zapfen 17, er könnte mit dem Zapfen 17 verklebt werden, allerdings erst nachdem er in der bereits beschriebenen Art und Weise zwischen die Blätter eines Blattstapels gelegt worden ist.
In Fig. 4 sind zwei Blätter wiedergegeben worden, wo­ bei das obere mit dem Buchstaben o und das untere mit dem Buchstaben u bezeichnet worden. Zur Veranschaulichung der nachfolgenden Beschreibung ist die linke Seite der Halterung mit dem Großbuchstaben L und die rechte Seite der Halterung mit dem Großbuchstaben R versehen worden.
Blickt man nach Fig. 4 von oben auf die Halterung gemäß der Erfindung, so befindet sich das obere Blatt o oberhalb des unteren Blattes u. Dreht man hingegen das obere Blatt o von links nach rechts, so ist ersichtlich, daß nach einer Umdrehung um 360° das obere Blatt o nun­ mehr unter dem unteren Blatt u zu liegen kommt. Dies ist bedingt dadurch, daß der Ring 10 mit seiner schräg ge­ stellten Lage und seiner Anordnung in den Einschnitten 15 und den Ausschnitten 16 dafür sorgt, daß sich das obere Blatt unter das untere Blatt schiebt.

Claims (5)

1. Halterung mit einem Blattstapel, dessen Blätter jeweils mit einem Loch und mit einem vom Loch zum Blattrand sich erstreckenden Einschnitt versehen sind, durch welches Loch ein Zapfen hindurchgeht, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Loch (14) der Blätter (13, o, u) diametral zum Einschnitt (15) gegenüberliegend mit einem Ausschnitt (16) versehen ist, und daß auf dem Zapfen (17) ein ringförmiger, aus einer dünnen Platte gebildeter Teil (10) aus festem ggfs. leicht biegbarem Material befestigt ist, der schräg aufsteigend durch die Einschnitte (15) und Ausschnitte (16) der Blätter (13, o, u) hindurchgeht und etwa mit seiner einen Hälfte unterhalb und der anderen Hälfte oberhalb des Blattstapels angeordnet ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (10) aus einem ringförmigen Teil, der in radia­ ler Richtung aufgetrennt ist und einem blattförmigen Teil (11) gebildet ist, der in axialer Richtung zwischen die Trenn­ stellen eingesetzt ist.
3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (10) einstückig aus Kunststoff gespritzt ist.
4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (17) und der Ringteil (10) vermittels eines Preß- oder Klemmsitzes miteinander ver­ bunden sind.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (17) mit einem vorderen und/ oder hinteren Abdeckteil (18, 19) ausgebildet ist.
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