DE320908C - Maschine zum Verspinnen von Kollodium - Google Patents

Maschine zum Verspinnen von Kollodium

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DE320908C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/04Dry spinning methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Maschine zum Verspinnen von Kollodium. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Verspinnen von Kollodium. Diese Maschine ist von solcher Anordnung, daß einer gegebenen Menge Kollodium ein bestimmtes Gewicht Peroxyl genau entspricht. Man erhält eine gleichmäßige Stärke, indem eine unveränderliche Beziehung zwischen der Spinngeschwindigkeit und der Gesamtmenge des Kollodiums aufrechterhalten wird, die der-Gesamtheit der Spinndüsen zugeführt wird, deren Spinnfasern oder Fäden auf einer gemeinsamen Spule aufgewickelt werden.
  • Die nachstehende Beschreibung läßt in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung die Anordnung der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine, durch die dieses Ergebnis erzielt wird, leicht verstehen.
  • Fig. i ist ein Querschnitt der Gesamtanordnung der Maschine, und zwar ist der Schnitt gemäß der Linie A-A des Grundrisses nach Fig.3 gedacht. Fig.2 ist ein Querschnitt gemäß der Linie B-B derselben Fig. 3. Fig. 3 ist ein Grundriß der Maschine in der Höhe der Ebene D-D in Fig. i. Fig. 4. ist eine Seitenansicht der Maschine gemäß der Ebene C-C der Fig. 3. Fig. 5 ist eine Oberansicht der Zylinder, der Spulen und der Vorrichtung- zur - hin und her gehenden Bewegung auf der einen Seite und der Haltevorrichtung allein auf der anderen Seite der Maschine. Fig.6 zeigt in größerem Maßstabe eine Spulenhülse und ihre Achse allein. Fig: 7 ist eine Seitenansicht der in Fig. 4 gestrichelt dargestellten Exzenterscheibe. Fig. 8 ist eine Abwicklung des äußeren Unifanges der, Felge der Scheibe nach Fig.7. Fig.9 stellt in senkrechtem Schnitt eine Spinnspindel mit einer Spulenhülse dar, die mit Faden bewickelt ist. Fig. io veranschaulicht in Seitenansicht und in größerem Maßstabe einen Düsenträger mit der zugehörigen Regelungsvorrichtung, wobei die Feder in ihrer äußersten Stellung der Entspannung gezeichnet ist. Fig. i i -ist die Oberansicht der Scheibe des Düsenträgers. Fig. 12 ist ein senkrechter Schnitt des Düsenträgers und seiner Regelungsvorrichtung, wobei sich die Feder in -der Stellung ihrer größten Spannung befindet. Fig. 13 ist die Oberansicht des oberen Endes der Regelungsvorrichtung mit den Fadenführern. Fig. 3d. stellt in Vorderansicht den Pumpenkörper mit dem zugehörigen Verteilungshahn dar. Fig. 15 ist ein senkrechter Schnitt durch -die Pumpe und den Verteilungshahn, wobei der Pumpenkolben in seiner oberen Stellung dargestellt ist. Fig. 16 ist ein wagerechter Schnitt des in Fig. 15 dargestellten Hahnes. Fig. 17 ist die Oberansicht der Verteilungshähne und ihrer Steuervorrichtung. Fig. 18 ist die Ansicht der' Welle mit zwei Scheiben zur Steuerung der Verteilungshähne, und zwar ist die Welle mit ihrem Lager veranschaulicht.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine hat die allgemeine Gestalt, die die in einem Gehäuse eingeschlossenen zum Verspinnen von Kollodium dienenden Maschinen darbieten. Das Gehäuse ist in diesem Falle gegenüber den Fäden entweder durch bewegliche Verglasungen oder durch Vorhänge aus durchsichtiger Gaze verschlossen,-die man entfernen kann, um Zugang zu den Fäden zu schaffen. Die Vorhänge oder Fenster werden an dem Rahmen bei a aufgehängt. Die Maschine ist von oben durch Glasfenster b verschlossen, die man öffnen kann, um die mit Fäden bewickeltenHülsen c gegen leere Hülsen c auszuwechseln. Auf den inneren Wänden der Maschine sind Haken d befestigt, auf die die bewickelten Spulen c' gelegt werden, damit sie teilweise trocknen können.
  • Um die Bewegung der mit den schweren Dämpfen beladenen Luft gegen den Boden der Maschine zu begünstigen, wo sie abgesaugt und in die Regenerationseinrichtungen befördert wird, kann man in den - glatten oder mit Rippen versehenen Rohren e eine nicht gefrierende stark gekühlte Flüssigkeit umlaufen lassen.
  • Die Spinndüsen, die für eine gemeinsame Spule liefern, sind auf einem scheibenförmigen Düsenträger f vereinigt, der auf einer hohlen senkrechten, in einer Packung drehbaren Spindel (Fig. 12) angeordnet ist, aus der das Kolodium in den Düsenträger durch einen Filter f' einfließt. Dieser Düsenträger enthält so viele Spinndüsen, als man auf der gemeinsamen Spule Spinnfäden vereinigen will; in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel (Fig. i i) ist angenommen, das zehn Düsen je einer Spule entsprechen, es sind indessen in Fig. io und ii nur zwei Düsen in ihrer Stellung gezeichnet. Infolge dieser Anordnung kann man jede Düse nach vorn bringen, wenn an ihr irgendeine Handhabung vorgenommen werden muß. Der untere feste Teil des Düsenträgers, der die Stopfbüchse enthält, ist auf einen Längsbalken des Rahmens geschraubt und trägt einen Dreiweghahn, der erforderlichenfalls die Entleerung des Düsenträgers von dem Kollodium gestattet.
  • In der Mitte des Düsenträgers f ist in senkrechter Anordnung ein Federakkumulator oder Regler k angeordnet,. der von einer roterförmigen Säule i gebildet wird, die in ihrem oberen Teil geschlitzt ist, um einem Querbolzen Durchlas zu gewähren, der die Stange oder den abgedichteten Kolben k mit dem Rohr j verbindet. Dieses Rohr kann in senkrechter Richtung auf der Säule i verschoben werden; es ist an seinem unteren Teil abgebogen, so das ein Flansch entsteht, der der Feder h als Widerlager dient. Unter der Voraussetzung, das die Zuströmung des Kollodiums gleichmäßig erfolgt, erzeugt die Feder 1a, wenn der Ausfluß durch die Düsen größeren oder geringeren Widerstand infolge von Verdickung oder aus anderer Ursache findet, selbsttätig den erforderlichen Druck für das Ausfließen des Kollodiums, das auf diese Weise mit konstantem Volumen und unter veränderlichem Druck erfolgt.
  • Wenn man die Spinnarbeit unterbricht, so bedeckt man die Düsen mit einem ringförmigen Deckel 1, der das Erhärten des Kollodiums verhütet und das Wiederingangsetzen der Maschine erleichtert.
  • Auf das obere Ende der Säule i ist eine Ringmutter in geschraubt, die als oberes Widerlager für die Feder h dient und auf die sich ein die Fadenführer o tragender Ring 7t legen läßt.- Um den Deckel l über die Düsen bringen zu können, muß man vorübergehend den Ring ta entfernen.
  • Jeder Düsenträger erhält das Kollodium durch eine von zwei getrennten Körpern und p'- gebildete Pumpe zugeführt. Der eine dieser Körper ist in Fig. 14 und 15 besonders und im größeren Masstabe abgebildet. Die Bewegung des Kolbens eines jeden Körpers wird derart beeinflußt, das er während der Abgabe des Kollodiums in den Düsenträger sich langsamer bewegt, als bei der Ansaugung. Diese Anordnung bezweckt die Wirkung des Kolbens des einen Pumpenkörpers während des Spiels der Ventile oder Häline des anderen Pumpenkörpers zu verlängern unter Berücksichtigung der verlorenen Zeit. Hieraus ergibt sich, das bei dem Zufluß des Kollodiums jeder Totpunkt beseitigt ist. Lediglich zur Sicherung gegen die stets möglichen Unregelmäßigkeiten des Ganges ist der oben beschriebene Hilfsregler mit Feder h angebracht worden.
  • Der Differentialkolben q einer jeden dieser einfach wirkenden Pumpen durchsetzt diese von einem Ende zum anderen und ist mittels Stopfbüchsen abgedichtet. Das Kollodium wird in die Düsenträger bei der Abwärtsbewegung des Kolbens wegen der Verschiedenheit der Durchmesser seines oberen und seines unteren Teiles befördert. Das Kollodium strömt aus der Verteilungsleitung ä unter Druck zu, weshalb die Kolben durch das Kolludium stets gehoben werden. Dieser Druck ist indessen in folgender Weise ausgeglichen: Die Gesamtzahl der Pumpenkörper der Maschine ist in zwei Reihen p und p' geteilt, die parallel in rechenartig ausgeführten Rahmen befestigt sind, indem sie in deren schellenförmigen Teilen gehalten werden. Diese Rahmen sind ihrerseits auf Gussäulen s festgeschraubt, die den gesamten unteren Teil der Maschine tragen. Der unbewegliche Teil der Verteilungshähne N wird in seiner Stellung durch ein Winkeleisen w gesichert, durch das ihre Rohrstutzen hindurchragen und in dem sie durch eine aufgeschraubte Mutter festgehalten werden.
  • Unterhalb eines jeden Rechens y und r' befindet sich ein mittels Gleitführungen u auf-und niederbeweglicher Balken t. Diese sich durch die gesamte Länge der Maschine erstreckenden Balken bestehen jeder aus einem hochkant gestellten Flacheisen mit wagrechten Flanschen; der obere Flansch hat Durchbrechungen, durch die die Stangen q der Kolben hindurchragen. Eine Unterlagscheibe Lind eine auf das untere Ende der Kolbenstange geschraubte Mutter nehmen den Kolben mit, wenn der Balken sich abwärts bewegt. Unter dem Balken t sind Gegengewichte v angehängt, die derart bemessen sind, daß sie den Mindestdruck des Kollodiums unter dem Kolben ausgleichen. Unter der Voraussetzung, daß lediglich die Wirkung des Kollodiums vorhanden ist, wird das aus dem Kolben, der Stange und dem Gegengewicht bestehende System dauernd in seine obere Stellung bewegt. Die zur Bewegung dieses Systems erforderliche Kraft muß also immer die Richtung von oben nach unten haben; sie braucht aber niemals größer zu sein, als der Unterschied des Höchstdruckes und des Mindestdruckes, die beim Spinnen angewendet werden und unter dem Kolben wirken. Es ist also nur ein sehr geringer Kraftaufwand erforderlich.
  • Um den Balken t eine gleichmäßige Bewegung von unten nach oben und von oben nach unten mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu erteilen, sind sie an den beiden Enden mit Rollen x versehen, die sich in Kurvennuten -- und z' auf den Seiten einer Scheibe y bewegen können (Fig. 7); diese Nuten haben die Gestalt von Spiralen verschiedener Steigerung entsprechend der Geschwindigkeit der senkrechten Bewegung in jedem Sinne, während die Scheibe y eine gleichförmige Drehbewegung ausführt.
  • Wie aus der eingezeichneten gegenseitigen Stellung der zwei Kurvenbahnen gemäß Fig. 7 ersichtlich ist, fährt bei Drehung der Scheibe y an jedem Ende eines Hubs einer der Kolben fort, das Kollodium zu fördern, während der andere am Totpunkt angelangt isi und der Verteilungshahn dieses letzteren Kolbens in eine neue Stellung umgestellt wird. In Fig. 7 ist die Kurve z, die den Kolben p bewegt, in ausgezogenen Linien dargestellt, während die auf der anderen Seite der Scheibe befindliche, den Kolben p' bewegende Kurve z' in gestrichelten Linien dargestellt ist.
  • Zur. Erzielung der Drehung sämtlicher . Hähne derselben Reihe sind auf dem Umfange der Scheibe y (vgl. Abwicklung in Fig. 8) drei Ringnuten eingeschnitten, die untereinander durch schräge Verbindungsnuten verbunden sind, deren Stellung der von der Scheibe y im Augenblick der Umstellung der Hähne eingenommenen Winkelstellung entspricht. In diesen Nuten führen sich Stifte r, r' und gelangen vermöge der Verbindung durch die schrägen Nuten zu dem gewünschten Zeitpunkte aus der einen Nut in die andere, wobei die seitliche Bewegung des Stiftes durch eine aus dem Grundriß nach Fig. 3 ersichtliche Hebelgruppe und mittels einer zwei Scheiben F (Fig. 3, 17 und 18) tragenden senkrechten Welle auf zwei längs der Maschine über den Verteilungshähnen N hinlaufende Schienen F übertragen wird. Der feste Drehzapfen des an seinem freien Ende den Stift tragenden Hebels ist auf einem Steg befestigt, der die beiden Rechen y und r' oberhalb der Scheibe y miteinander verbindet. Die Schienen F tragen Stifte, die Schlitzen in den doppelten Hahnschlüsseln G der Verteilungshähne entsprechen und in diese eingreifend sämtlichen Schlüsseln gleichzeitig eine Drehbewegung erteilen.
  • Die Welle H der Scheibe y trägt ein Zahnrad K, das in eine Schnecke I. eingreift, die ihrerseits auf einer wagerechten, sich durch die gesamte Länge der Maschine erstreckenden Welle hl festgekeilt ist. Diese Welle ist mit Hilfe von Zahnrad- oder Riemengetriebe mit der Welle der Walze verbunden, auf der die Spulen bewickelt werden, dergestalt, daß die beiden Geschwindigkeiten des Verspinnens und des Zuflusses des; Kollodiums in einem bestimmten der gewünschten Fadenstärke entsprechenden Verhältnis zueinander stehen.
  • Die Verteilungshähne N sind Dreiweghähne; sie führen eine Vierteldrehung am Ende eines jeden Hubs aus und setzen ihre entsprechenden Pumpenkörper abwechselnd mit der Verteilungsleitung g und dem Düsenträger f in Verbindung.
  • An Stelle der in Spinnereien gewöhnlich verwendeten Spulen bedient man sich in diesem Falle der auch bekannten besonderen Spulenhülsen aus Aluminium oder Messing, die während des Spinnens auf Metallachsen geschoben sind, die in den Einschnitten von Haltearmen sich drehen. Eine Spulenhülse F und ihre Achse 0 sind, voneinander getrennt, in Fig. 6 dargestellt. Die vorspringenden Ränder, von denen der eine auf der Achse und der andere auf der Hülse sitzt, haben die Aufgabe, die Umfangsfläche der Hülse von der der Walze bei den ersten Windungen des Fadens entfernt zu halten. Wenn die Spulenhülsen mit Faden bewickelt sind, legt man sie, damit sie teilweise trocknen, in der Maschine auf Haken d (Fig. z), worauf sie auf eine Zwirnmaschine Vaucansonscher Bauart gebracht werden.
  • Die Spindeln der' Zwirnmaschine erhalten in Rücksicht auf die verwendete Spulenhül'se ine besondere Ausführung. Sie tragen ein e Rohr .R (Fig. 9), auf das man die bewickelte Spulenhülse schiebt. Eine dünne Mantelhülse S aus Messing oder Aluminium läuft mit der Spindel um und schützt den Faden gegen Luftreibung und die daraus entstehende zu hohe Spannung. Die Drahtöse oder der Fadenführer o' ist unmittelbar über der Dreh= achse angeordnet. Der Mantel S ist in seinem unteren Teil mit Durchbrechungen T versehen, deren Ränder nach innen gedrückt und stutzenförmig sind; sie dienen zur Ableitung der alkoholischen Trockenflüssigkeit in eine feststehende kreisförmige Rinne, aus der die Flüssigkeit zu den Destillationsvorrichtungen zwecks Wiedergewinnens des darin verbliebenen Alkohols geleitet wird.
  • Die Anordnung einwärts vorragender Ränder X der Durchbrechungen hat die Aufgabe, eine dünne Flüssigkeitsschicht auf der inneren Wand, des Mantels zurückzuhalten. Diese Flüssigkeitsschicht von wechselnder Stärke spielt- hier die Rolle der Ausgleichsringe bei gewissen Trockeneinrichtungen, die darin besteht, selbsttätig die Verlegung des Schwerpunktes der Spindel auf die Drehachse herbeizuführen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: t. Maschine zum Verspinnen von Kollodium, dadurch gekennzeichnet, daß das Kollodium in jeden Düsenträger durch eine aus zwei getrennten Pumpen bestehende Gruppe eingeführt wird, deren Kolben beim Fortdrücken sich langsamer bewegen als beim Ansaugen, wodurch der eine Kolben noch fortfährt, das Kollodium in den Düsenträger zu befördern, während der andere Kolben sich bereits an seinem Totpunkt befindet, und daß die entsprechenden Verteilungshähne selbsttätig in der Weise umgestellt werden, daß keine Unterbrechung in der Zufuhr des Ko11odiums eintritt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch z, bei der jeder Pumpenkolben aus einem den Pumpenkörper von einem Ende zum anderen durchsetzenden Differentialkolben besteht, dessen oberer Teil einen größeren Durchmesser hat als der untere Teil, dergestalt, daß der Druck des aus der Verteilungsleitung zustfömenden Kollodiums den Kolben ständig zu heben strebt, wobei je- doch dieser Druck bis zur Höhe des beim Verspinien angewendeten Mindestdruckes durch am unteren Ende, des Kolbens angreifende Gegengewichte ausgeglichen ist, so daß die zur Bewegung des Systems erforderliche, von oben nach unten gerichtete Kraft der Differenz - des Höchstdruckes und des Mindestdruckes entspricht, die beim Spinnen erreicht werden und auf den Kolben wirken.
  3. 3. Maschine nach Anspruch r und 2, gekennzeichnet durch die Vereinigung sämtlicher Kolbenstangen an einem an senkrechten Führungen beweglichen Balken, der an seinen beiden Enden durch Rollen getragen wird, die in Kurven laufen, die auf den Seitenflächen einer Scheibe ausgebildet und so gestaltet sind, daß den Balken die gewünschte Auf- und Niederbewegung erteilt wird, während das Verhältnis der Drehgeschwindigkeit der Spulen und der Scheibe die Stärke des erhaltenen Fades bestimmt-4.. Maschine nach Anspruch z und 2, bei der die gleichzeitige Umstellung einer Reihe von Verteilungshähnen durch zwei Schienen bewirkt wird, die mit Stiften in Schlitze der Halmschlüssel dieser Hähne eingreifen; und bei der die Hin- und Herbewegung dieser Schienen durch ein Hebelsystem veranlaßt wird, das seinerseits durch einen Stift zwangläufig gesteuert wird, der in auf dem Umfange der Kurvenscheibe vorgesehenen Nuten sich führt, wobei schräge Verbindungsnuten die Überleitung des- Stiftes aus einer mit in eine andere bewirken, so daß diese seitliche Bewegung des Stiftes die Bewegung der Schienen und die Drehung der Hähne veranlaßt. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Spule ein Satz Düsen auf einem kreisförmigen, auf der Zuleitung für das Kollodium mit einem hohlen senkrechten Zapfen in einer Stoffbüchse drehbaren Träger angeordnet ist, während in der Mitte des Düsenträgers ein Akkumulator oder Regler vorgesehen ist, der den zum Ausfluß des durch den Düsenträger zuströmenden Kollodiums durch sämtliche Düsen des Trägers erforderlichen Druck selbsttätig regelt, so daß das Ausfließen des Kollodiums in gleichbleibender Menge, jedoch unter veränderlichem Druck erfolgt.
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