DE320973C - Christbaumkerzenhalter - Google Patents

Christbaumkerzenhalter

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DE320973C
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Germany
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candle
candle holder
holder
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  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Christbaumkerzenhalter. Von den bisher- verwendeten Kerzenhaltern hatte jeder xvieder einen anderen Mangel oder einen Mißstand, falls er auch auf der einen Seite einen Vorzug gegenüber den übrigen zu erbringen vermochte.
  • So ist z. B. der kleinste, bloß aus der Kerzendülle und einer Nagelspitze bestehende Halter zur Befestigung durch Einstechen der letzteren in den Zweig nur an dessen stärkeren Stellen, nicht am vorderen Ende, oder aber nur in dickere, auch an der Spitze noch genügend kräftige Zweige verwendbar und hat den Mißstand, daß bereits Kerzen von kleiner Länge und Stärke unter Verdrehung des schwachen Zweigendes umkippen, wodurch also die Kerze -zum Abtropfen kommt und darunter befindliche oder am Baum hängende Gegenstände, u. U. auch durch Anbrennen, beschädigt. Solche Halter sind daher nur für kleinste und leichteste Kerzen zu verwenden.
  • Ein Kerzenhalter aus einer federnden Klemme mit darauf befestigter Dülle, welche geöffnet an den Zweig gebracht wird, so daß sie dann- durch Einklemmen an ihm festhängt, ist ebenfalls nur für leichteste Kerzen zu gebrauchen, die mangels genügenden standfesten Gleichgewichtes in der Regel dennoch schief stehen oder ebenfalls umkippen, j e nach der Größe solcher Klammern.
  • Ein weiterer Halter beruht auf einer pendelartigen Ausführung, nämlich darauf, daß ein oben hakenartig gebogener und die Kerzendüne tragender Draht unten mit einem kleinen (Kugel-) Gewicht beschwert ist, so daß der Halter mittels des Hakens an den Zweig gehängt werden kann. Dieser Halter genügt nur für Kerzen mäßiger Größe und Stärke, die den Gewichtsausgleichzustand nicht überschreiten, und kann nur auf Spitzen kräftiger Zweige oder auf die mittleren und hinteren Stellen aufgehängt werden, da er sonst zusammen mit der Kerze das Zweigende herabzieht und davon abgleitet.
  • Eine vierte Art besteht aus einem -starken, am einen Ende mit der Dülle, am andern mit einem Bohrgewinde versehenen Draht, als wagerechter, damit gleich der Stellung der Zweige in den Baumstamm eingedrehter und gleich diesen mehr oder weniger langer, also nicht auf denselben, sondern zwischen ihnen am Stamme selbst befestigter Leuchter.- Ein solcher Kerzenhalter macht zwar die Anbringung und Verteilung der Kerzen ganz unabhängig von der Stellung der Zweige und ihrer Stärke und gewährt außerdem, seine kräftige Befestigung im Stamme vorausgesetzt, den Lichtern einen sicheren und festen Stand, so daß er daher, je nach seiner eigenen Drahtstärke auch die Verwendung starker Kerzen von langer Brenndauer gestattet. Indessen stehen auch bei diesem Kerzenhalter den Vorzügen erhebliche Nachteile gegenüber, die in etwas schwieriger, mühsamer und zeitraubender Arbeit des Einschraubens in den Stamm liegen, sowie darin, daß unsichere oder ungenau zustande kommende Befestigungen ebenfalls ein Schiefstehen, ' Abtropfen oder auch ein Umkippen der Kerzen -zur Folge haben.
  • Es gibt ferner schon Kerzenhalter, die aus einem um den Baumstamm zu legenden Ring und dareinzusteckenden Kerzenträgern bestehen, aber sie haben den Mangel, daß bei ihnen der lichte Durchmesser des um den Stamm gelegten Ringes nach seinem Zusammenschließen nur bestimmte Maße haben kann, die sich etwa zentimeterweise abstufen, so daß meistens erst durch Einlagen (Papier, Holzspan o. dgl.) der Ring am Stamme festgehalten werden kann. Außerdem müssen diese Halter durch besonderen Verschluß auf dem Baumstamm befestigt werden.
  • Allen vorstehend besprochenen Kerzenhaltern gegenüber besitzt derjenige nach der vorliegenden Erfindung, der, wie der zuletzt erörterte, ' am Stamme selbst festgemacht wird, die Vorzüge unbedingter Standfestigkeit und dennoch mühelos zu bewerkstelligender Befestigung.
  • Dieser Kerzenhalter ist in der Zeichnung .in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei Fig. i die Einhängevorrichtung in flach - ausgebreitetem Zustande, Fig.,-> einen Teil derselben von der Kante, Fig.3 und 4 den Lichtträger von der Seite und von oben und Fig. 5 die Vereinigung beider unter sich und am Baumstamme angebracht zeigen.
  • Die Einhängevorrichtung besteht aus einem (etwa d. bis 6 cm breiten) flachen und dann zusammengerollten Stahlfederbande oder aus einem sonstigen, in zusammengerolltem Zustande genügend federnden Blechbandea., welches in einen schmaleren, zungenförmigen Ausläufer a1 endet und mit, am geeignetsten viereckigen, Durchlochungen b versehen ist, die in zwei Reihen, j e nächst den Rändern des. Federbandes und genau übereinanderstehend angeordnet sind. Zu diesem Bande gehören noch kleine, -Lr-förmige, zum Einstecken der Kerzenträger dienende gestanzte Ösen c, die von hinten durch die Löcher des Bandes j e nach Bedarfszahl und Lage - wie später noch näher erläutert - so durchgesteckt werden, daß sie vorne herausstehen, während ihre Lappen hinter dem Bande bleiben (Fig. 2).
  • Wichtig ist, daß die Ösen c nicht durch aufeinandergelegte Teile der Bänder hindurchgesteckt werden sollen, sondern jede Öse nur durch eine einfache Lage des Bandes a. hindurchragt. Deshalb kann der lichte Durchmesser des Bandes beliebig genau dem äußeren Durchmesser des Baumstammes angepaßt werden. -Der Kerzenträger d selbst wird aus Draht, am geeignetsten von kantiger und solcher Ouerschnittsform hergestellt, daß er genügend steif ist. Er wird an seinem vorderen Ende irgendwie so gestaltet, daß er eine Kerzendülle e aufzunehmen und zu halten imstande ist, oder daß die Kerze unmittelbar an ihm befestigt werden kann. Sein hinteres Ende wird dagegen allmählich verjüngt und wird rechtwinklig umgebogen, und am äußersten Ende nochmals, aber rückwärts so gebogen und dabei ein klein wenig gekrümmt, daß dieser Schlußteil f als ziemlich kräftige Feder wirkt.
  • Das so gebildete Hakenende und damit der ganze Träger wird in ein übereinanderstehendes üsenpaar gesteckt, wobei die Federung einen sehr festen und strammen Sitz bewirkt, während bei Verzicht auf das Federende f Draht- und Ösen zu genau ineinanderpassen müßten, wenn eine wackelige Befestigung verhütet und ein fester Sitz erreicht -werden soll. Mit einer Federung versehen, kann dagegen der Kerzenträger leicht und dennoch fest sitzend an den Halter angesteckt werden.
  • Die Verwendung beider Teile, d. h. deren Befestigung am Baume, wird auf folgende Weise bewirkt.
  • Eines der - wie erwähnt zusammengerollten - Federbänder a wird um den Baumstamm zwischen dessen Ästen hertungeschlagen, was sehr leicht zu bewirken ist, indem es nur so weit aufgerollt zu werden braucht, daß das an den Stamm angebrachte -innere Ende des Bandes um diesen herumschnappt, worauf man das übrige Band sich selbsttätig um den Baum zusammenrollen läßt, bis sich schließlich noch die federnde Zunge a1 zwischen -den Lochreihen des Bandes um den Baum schlingt und eine Öffnung oder ein Wegstehen des äußerenBandendes verhindert.
  • Tun werden, nachdem die Zahl und Lage der rund um das Band anzubringenden Kerzenhalter d bestimmt sind, zu jedem von ihnen die Ösen c unter einiger Lockerung des Federbandes durch die Löcher seines äußersten Umkreises von innen nach außen durchgesteckt, j e eine durch ein Loch der oberen und j e eine durch eines der unteren Reihe, so daß sie genau übereinanderstehen, worauf man das Federband samt den Ösen sich wieder zusammenschließen läßt,- so daß es fest am Stamme sitzt.- Die Anbringung der Öse kann je nach Geschicklichkeit in der Vorherbestimmung der Stellen, an denen ein Kerzenträger am Halter befestigt werden soll, auch schon vor dessenUmschlingung um denBaumstamm bewirkt -werden. In jedes Ösenpaar -wirddann, wie aus Fig. 5 ersichtlich, der Kerzenträger mit seinem Hakenende eingesteckt, wobei dieses federnde Ende zusammengedrückt wird und sich durch seine Spannung fest gegen die Bandzunge dl preßt, also auch seinerseits zur festen Geschlossenheit des Tragbandes mit beiträgt. -DerUmstand, daß gerade durch dieKerzenträger selbst unter Anpressung der Bandzunge gegen das Halterband dessen Festsitzen am Stamme mit bewirkt wird, so daß es erst nach Entfernung der Kerzenträger wieder abgenommen werden kann, gestattet,- das federnde Halterband a auf eine so geringe Stärke zu beschränken, daß es auch von Frauen- oder Kinderhand mühelos am Baume angebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Christbaumkerzenhalter, bestehend aus einem um den Baumstamm zu legenden Ring und dareinzusteckenden Kerzenträgern, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring aus einem flachen, sich selbst zusammenrbllenden Federband (a) mit schmaler Auslaufzunge (ai) und zwei Reihen von genau übereinandersitzenden Löchern besteht, die zur Aufnahme von gesonderten Ösen (c) für den Kerzenträger (d) dienen.
DE1918320973D 1918-09-24 1918-09-24 Christbaumkerzenhalter Expired DE320973C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320973T 1918-09-24

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DE320973C true DE320973C (de) 1920-04-29

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ID=6158511

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DE1918320973D Expired DE320973C (de) 1918-09-24 1918-09-24 Christbaumkerzenhalter

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