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Treppenläuferschützer. Die Erfindung betrifft einen Treppenläuferschützer
und besteht im wesentlichen darin, daß der abnehmbar auf dem Läufer angeordnete
Schutzstreifen an einem unter dein Läufer anzubringenden besonderen Stoffteil festgelegt
ist. Der neue Schützer kann schnell und leicht ohne die Verwendung der bisher üblichen
Teppichnägel angebracht werden, so daß eine Beschädigung des Läufers durch diese
Nägel vermieden wird. Weiterhin gestattet die leichte und schnelle Anbringungsweise
des Schützers an dem Läufer, daß er nur zeitweise und im Bedarfsfalle an dem Läufer
und ohne die Verwendung besonderer Werkzeuge angebracht werden kann.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. i bis 9 in
verschiedenen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine schaubildliche
Ansicht eines Treppenläufers mit den neuen Schützern. Fig. ? und 3 zeigen Ober-
und Vorderansicht einer Ausführungsform des Läuferschützers.
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Fig. q. bis 6 sind Ansichten weiterer Ausführungsformen.
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Fig. 7 bis 9 zeigen insbesondere weitere Ausführungsarten der Befestigung.
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Bei dem neuen Läuferschützer liegt auf dem Läufer 2 ein aus einem
breiten Stoffstreifen bestehender Schützer i. Unter dem Läufer liegt ein besonderer
Stoffteil 3, der mit dem Schützer in Eingriff steht und ihn festhält. Durch
ein Befestigungsmittel werden die beiden Teile i und 3 an ihren Seitenkanten zusammengehalten.
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Nach der Ausführungsform der Fig. 2 und 3 besitzt der Schützer i einen
mittel Stiftes d. angelenkten Lappen 5, der bogenförmig gestaltet ist, während das
Ende des unter dem Läufer oberhalb der Treppenstufenfläche ä liegenden Teiles 3
einen Ausschnitt 7 besitzt, der mit dem Lappen 5 in Eingriff kommt; wenn der Schützer
auf den Läufer gelegt und der Lappen um seine Achse gedreht wird (s. Fig. 2). Die
so miteinander verbundenen Teile ragen über die Seitenkanten des Läufers 2 hinaus.
Wenn der Läufer besonders stark ist, können Zwischenstücke zwischen die miteinander
in Verbindung stehenden Enden der -Teile i und 3 gelegt werden, so daß letztere
ihrer Länge nach durchweg gleich liegen.
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Um den in Fig. i bis 3 dargestellten Schützer auf dem Läufer anzubringen,
wird der Teil 3 unter den Läufer geschoben und der Teil i mit dem beweglichen Lappen
auf den Läufer gelegt. Der Lappen 5 wird alsdann gedreht und kommt mit dem unteren
Teil 3 in Eingriff, wodurch der Schützer auf dem Läufer festgelegt wird. Der Lappen
5 ist mit einer hervorstehenden Ecke 9 versehen, die dazu dient, ihn von Hand aus
leicht erfassen zu können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. q.
besteht das Befestigungsmittel für die beiden Teile i und 3 aus einem Gummiband
4 o. ,dgl., welches in Einschnitte io in den Kanten dieser Teile eingreift. Der
unter dem Läufer liegende Teil 3 kann mit Löchern i i versehen und durch Nägel oder
Schrauben auf der Treppenfläche selbst befestigt werden.
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Nach Fig. 5 werden die beiden Teile durch ein Gummiband miteinander
befestigt, ähnlich wie in Fig. ¢, wobei eine Metallplatte 13
an dem Ende des
oberen Teiles i angebracht ist. Diese Platte hat ein Schloß 12, welches ähnlich
den Innenverschlüssen von Geldbörsen ausgebildet ist, so daß, wenn die Teile i und
3 sich in richtiger Lage zueinander befinden, das Schloß gedreht wird, um die hervorragenden
Enden der Teile zusammenzufassen. Die Metallplatte 13 dient auch dazu, auf
dem Schützer i einen Deckstreifen 14 zu halten, dessen Kanten zwischen den Platten
und dem Teil i liegen.
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Nach Fig. 6 bestehen die Befestigungsmittel ¢ aus Kappen, welche über
die beiden Enden der Teile i und 3 geschoben werden und sie gegen Verschiebung sichern.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 hat das Befestigungsmittel
die Form eines Hakens q., der an dem Ende des Teiles 3 angebracht ist und in eine
Schleife 15 auf der Unterseite des oberen Teiles r eingeschoben werden kann. Diese
Schleife besteht vorzugsweise aus Metall und wird an einer Platte befestigt, welche
unter und über die Enden des Schützers i greift. Hierbei kommt zweckmäßig ein Haken
16 zur Anwendung, welcher die Teile i und 3 auf der Treppenstufe festhält und mit
der Vorderkante des Teiles 3 verbunden ist. In diesem Falle wird der untere Tei13
zweiteilig ausgebildet, so daß je ein Teil unter den Läufer von jeder Seite geschoben
werden kann. Die Teile i und 3 liegen; in einer gewissen Entfernung voneinander,
so daß die Vorrichtung hauptsächlich für Läufer von besonderer Stärke angewendet
werden kann.
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Die Ausführungsform nach Fig. 9 zeigt eine Befestigungsvorrichtung
q., welche die beiden hervorragenden Enden der Teile i und 3 zusammenhält und aus
einem Stift q. besteht, der durch Löcher der beiden Teile hindurchgeführt wird.
Anstatt der Anwendung dieser Stifte können die beiden Teile auch miteinander verschnürt
werden.