DE321173C - Warmluftblaeser - Google Patents

Warmluftblaeser

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DE321173C
DE321173C DENDAT321173D DE321173DD DE321173C DE 321173 C DE321173 C DE 321173C DE NDAT321173 D DENDAT321173 D DE NDAT321173D DE 321173D D DE321173D D DE 321173DD DE 321173 C DE321173 C DE 321173C
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air blower
piston
hot air
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/02Rinsing or air-blowing devices, e.g. using fluid jets or comprising liquid medication
    • A61C17/022Air-blowing devices, e.g. with means for heating the air

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Description

  • Warmluftbläser. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Neuerung an solchen Warmbläsern, die für zahnärztliche Zwecke Verwendung finden und mit einer Heizvorrichtung zur Vorwärmung der Luft versehen sind.
  • Die bisher bekannten derartigen Heizvorrichtungen sind jedoch sehr empfindlich in der Handhabung, weil als Heizmittel Platinschwamm oder ähnliche Glühkörper Verwendung finden, die einerseits sehr kostspielig, andererseits hinsichtlich ihrer Erneuerung bzw. Auswechselung umständliche und zeitraubende Arbeiten erfordern, weil die einzelnen Teile schwer zugänglich sind.
  • Diese Übelstände sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. Dieselbe besteht im wesentlichen in einem Warmbläser, dessen Heizkörper aus zwei .untereinander durch eine Speisepumpe verbundenen Kammern gebildet ist, von welchen die eine bei Druck auf den Pumpenkolben Wasser tropfenweise in die mit ungelöschtem Kalk o. dgl. gefüllte zweite Kammer abgibt.
  • Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen mit dieser Neuerung versehenen Warmbläser im Längsschnitt.
  • Das Blasrohr a ist mit Auslegern b sowie am unteren offenen Ende mit dem Kolben c und der Dichtungsscheibe d versehen und durch die Führungshülse e am Deckel f des unten offenen Zylinders g geführt, innerhalb welchem eine Spiralfeder h den Kolben gegen den Deckel drückt; während sie andererseits auf dem siebartig durchlochten Innenringe i ruht. Unterhalb des letzteren ist die Zylinderwandung zu einem Gewinde h ausgebildet, in welches ein oben offenes, seitlich und am Boden mit Asbest l ausgelegtes Gefäß -in eingeschraubt ist. Auf Winkelstützen n ruht das aus zwei Kammern bestehende Gehäuse o, dessen untere Kammer p mit ungelöschtem Kalk o. dgl. gefüllt und durch die mit einer Durchbohrung q versehene Verschlußschraube r verschlossen ist. Die obere, durch die ebenfalls mit einer Durchbohrung versehene Verschlußschraube s verschlossene Kammer t ist mit Wasser gefüllt; in ihrer Mitte ist eine mit der Öffnung u in die Kammer p hineinragende Druckpumpe v eingebaut, deren Zylinderwandung, soweit sie in der Kammer t liegt, siebartig durchlocht ist. Der Druckkolben w wird durch die Spiralfeder x, welche den mit dem Kolben durch eine Stange verbundenen Teller y zu heben bestrebt ist, in einer bestimmten, durch einen Ansatz an der Kolbenstange festgelegten Entfernung von der Auslaufspitze gehalten. In den Boden des Gefäßes m ist ein Rückschlagventil z eingebaut.
  • Um den Warmluftbläser gebrauchsfertig zu machen, wird zunächst das Gefäß an aus dem Zylinder g herausgeschraubt und aus ersterem das Gehäuse o herausgenommen; die Verschlußschraube r wird entfernt, durch die Öffnung beispielsweise ungelöschter Kalk eingebracht und die Kammer p wieder verschlossen. Nach Entfernen der Verschlußschraube s wird die Kammer t mit Wasser gefüllt und dann ebenfalls wieder verschlossen. Nachdem das Gehäuse o in die Stützen n eingesetzt -ist, .wird das Gefäß m in das Gewinde k des Zylinders g eingeschraubt, so daß das Gehäuse o, an den Innenring i. angepreßt, festliegt.
  • Soll der Warmluftbläser in Gebrauch genommen werden, so wird zunächst der Kolben c mittels der Ausleger b niedergedrückt, wobei das Rückschlagventil z geschlossen und die Spiralfeder h zusammengepreßt wird und schließlich der untere Rand des Blasrohres a den Teller y und mittelbar den Pumpenkolben zv herunterdrückt; hierdurch werden ein bis zwei Tropfen Wasser in die Kammer p gepreßt, worauf sofort eine Erwärmung des Gehäuses o einsetzt, welches seinerseits die Luft um -das Gehäuse herum, im Zylinder g und im Blasrohre a erwärmt Die Asbestschicht l verhindert die Wärmeabgabe nach außen hin. Bei Nachlassen des Druckes auf die Ausleger b treibt die Feder 1a den Kolben c in die Ausgangsstellung zurück, das Ventil z öffnet sich und läßt frische Luft einströmen, und der Pumpenkolben w wird durch den Druck der Feder x unter den Teller y wieder gehoben. Im Rahmen der Erfindung liegt es, unter Ausschaltung der Betätigung der Spritzpumpe durch das Niederdrücken des Kolbens den Heizkörper derart anzuordnen, daß sowohl das Füllen der Kammer mit Wasser hzw. Kalk o. dgl., als auch die Betätigung (lex Spritzpumpe von außen her durch Druck erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Warmluftbläser mit auswechselbarer Heizvorrichtung für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper aus zwei untereinander durch eine Speisepumpe verbundenen Kammern besteht, von welchen die eine bei Druck auf den Pumpenkolben Wasser tropfenweise in die mit ungelöschtem Kalk o. dgl. gefüllte zweite Kammer abgibt.
  2. 2. Warmluftbläser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisepumpe durch den Bläserkolben in Bewegung gesetzt wird.
DENDAT321173D Warmluftblaeser Expired DE321173C (de)

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DE321173T

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DE321173C true DE321173C (de) 1920-05-10

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ID=6159732

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