DE3212436C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/96—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
- E06B3/964—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings using separate connection pieces, e.g. T-connection pieces
- E06B3/9642—Butt type joints with at least one frame member cut off square; T-shape joints
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/96—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
- E06B3/9616—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings characterised by the sealing at the junction of the frame members
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Kämpferklotz gemäß Oberbegriff
des Anspruchs 1.
In der Fachterminologie versteht man unter einem Kämpfer in
Rahmenstrukturen eine Verstrebung zwischen zwei gegenüberlie
genden Rahmenholmen. Ein derartiger Kämpfer kann beispiels
weise zur Unterteilung eines größeren Fensters in zwei Fen
sterhälften im Fensterrahmen als Zwischenstrebe angebracht
sein. Der Kämpferklotz bezeichnet dabei ein klotz- oder block
artiges Verbindungsstück zwischen dem Rahmenholm und einem
Endbereich des Kämpfers, mit dem dieser am Rahmenholm be
festigt wird.
Ein derartiger Kämpferklotz ist aus dem deutschen Gebrauchs
muster DE-GM 80 14 866 bekannt. Der Kämpferklotz weist ein
Paßteil mit einer geschlossenen Basis auf. In der Basis be
findet sich ein Befestigungsloch zum Verschrauben mit dem
Rahmenholm. Dieser bekannte Kämpferklotz ist dazu bestimmt,
eine Ausrichtung der Außenflächen des Rahmenholms und des
Kämpfers zu ermöglichen. Die Befestigungsmöglichkeit am Rah
menholm über die axiale Öffnung in der Basis des Kämpfer
klotzes reicht jedoch noch nicht aus, um Torsionskräfte, die
auf den Kämpfer einwirken, im gewünschten Maße in den Rahmen
holm einzuleiten. Zudem ist die Ausrichtung des Kämpfer
klotzes selbst am Rahmenholm dadurch erschwert, daß die Be
festigung im Inneren des Kämpferklotzes liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kämpfer
klotz der genannten Art so auszubilden, daß dieser leicht
zugänglich an den entsprechenden Rahmenholmen befestigt wer
den kann und zur Bildung einer speziell torsionsstabilen
und zuverlässigen Kämpferverbindung geeignet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Kämpferklotz gemäß Oberbe
griff des Anspruchs 1 entsprechend den Merkmalen des kenn
zeichnenden Teils des Anspruchs 1 ausgebildet.
Eine mit einem derartigen Kämpferklotz hergestellte Kämpfer
befestigung hat eine wesentlich bessere Eckfestigkeit als
die bei bekannten Kämpferanordnungen festgestellte Eckfestig
keit, wobei in Versuchen näherungsweise eine doppelt so hohe
Eckfestigkeit mit ca. 7500 N ermittelt wurde.
Der Kämpferklotz weist zudem den Vorteil auf, daß in Fällen,
in denen beispielsweise der Fensterrahmen bereits gesetzt
und eingeputzt ist, auch in dieser Einbauphase eine Verschie
bung des Kämpferklotzes und damit des Körpers möglich ist.
So können beispielsweise anstelle eines ursprünglich vorge
sehenen Kämpfers noch weitere Kämpferbefestigungen angebracht
werden, da der Kämpferklotz und seine Befestigung am Rahmen
holm jederzeit von außen leicht zugänglich ist.
Der Kämpferklotz ist dabei so gestaltet, daß er mit einem in
Längsrichtung des Rahmenholms ausgerichteten Fuß über das auf
den Kämpferklotz bzw. dessen Paßteil aufgeschobenen Hohlpro
fil hinausragt bzw. übersteht. Die Endbereiche des breiten
Fußes sind dabei mit Befestigungsbereichen gestaltet, die vor
zugsweise die Form eines Keils aufweisen. Bei Befestigung eines
Kämpfers mit einem derartigen Kämpferklotz wird das Kämpfer
ende, das auch ein inneres Verstärkungshohlprofil aufweisen
kann, auf das Paßteil bis zur Anlage am breiteren Fuß aufge
schoben. Die dem Kämpfer abgewandte Seite des Fußes des
Kämpferklotzes, die vorzugsweise formschlüssig zum äußeren
Rahmenhohlprofil ausgebildet ist, wird an der gewünschten Stel
le auf die Außenfläche des Rahmenholms aufgesetzt. Da die Be
festigungsbereiche des Kämpferklotzes über das Hohlprofil des
Kämpfers hinausragen, kann durch diese sich in den Eckbereichen
zwischen dem aufgesetzten Kämpferende und der Außenseite des
Rahmenholms befindlichen Befestigungsbereiche, ein entsprechendes
Befestigungsmittel leicht zugänglich und ohne Behinderung durch
den Kämpfer bzw. den Rahmenholm, am oder im Rahmenholm befestigt
werden. Die Befestigungsbereiche sind formmäßig so gestaltet,
daß das Befestigungsmittel, beispielsweise eine Senkschraube,
in einer vorbestimmten Richtung im Rahmenholm befestigt wird.
Da die Gesamtkonfiguraqtion des Kämpferklotzes symmetrisch zur
Längsmittelachse eines Paßteiles ausgebildet ist und daher zu bei
den Seiten des Paßteiles Befestigungsbereiche vorgesehen sind,
haben die Befestigungsbereiche Führungsöffnungen, deren Öffnungs
achsen vorzugsweise einen Winkel von etwa 45° oder kleiner gegen
die Längssymmetrieachse des Kämpferklotzes bilden. Durch eine
beispielsweise beidseitige Verschraubung an diesen Befestigungs
bereichen bilden die gegen den Rahmenholm angebrachten Befesti
gungselemente zueinander einen Winkel von 90° oder kleiner. Je
kleiner dieser Winkel konstruktiv gewählt wird, desto günstiger
ist die senkrecht zum Rahmenholm einwirkende Kraftkomponente
für die Befestigung des Kämpfers. Die V-förmig angebrachten Be
festigungselemente gewähren eine
Sicherheit gegen eine seitliche Verschiebung oder eine Torsions
bewegung eines so befestigten Kämpfers.
Die V-förmige Anbringung der Befestigungselemente ist jedoch
nicht unbedingt erforderlich. So besteht durchaus die Möglich
keit, in einfacheren Ausführungsformen des Kämpferklotzes die
Befestigungselemente im wesentlichen in senkrechter Richtung
zum Verlauf des Rahmenholmes anzubringen.
Der Fuß des Kämpferklotzes ist vorzugsweise mit Aufnahme
bereichen für die Enden der Hohlprofile des Kämpfers und/oder
seines inneren Verstärkungshohlprofiles ausgestattet. Die form
schlüssig ausgebildeten Aufnahmebereiche können dabei Abmessun
gen aufweisen, die es erlauben, beide Profilwände von Kämpfer
und Innenverstärkung aufzunehmen. Geeigneterweise ist die gesam
te Kämpferbefestigung stufenartig ausgebildet, so daß die Auf
nahmebereiche allein die Wandstärke des inneren Verstärkungs
hohlprofiles des Kämpfers aufnehmen müssen. Die Endbereiche des
beispielsweise aus PVC hergestellten Kämpferhohlprofiles können
dabei auf angepaßten Formteilen des Rahmenholms fußen.
Die keilförmig gestalteten Befestigungsbereiche grenzen direkt
an die Aufnahmebereiche für die Hohlprofilenden an und bilden
nach Möglichkeit sogar eine äußere Begrenzungswand der Aufnahme
bereiche. Die Begrenzungswand verläuft im wesentlichen parallel
zur Längssymmetrieachse des Kämpferklotzes in einem paßgenauen
Abstand von der Außenwand bzw. den Längsrippen des Paßteiles.
Hierdurch wird zusätzlich zum inneren Paßsitz der Hohlprofile
auf dem Paßteil eine formschlüssige Umfassung der Enden der
Hohlprofile durch die Aufnahmebereiche erreicht.
Auch können Elemente zur weiteren formschlüssigen
Befestigung des Kämpfers und seiner Verstärkung an den Begren
zungswänden und/oder dem Paßteil vorgesehen sein, die dann z. B.
eine Schraubverbindung zwischen Kämpfer und Kämpferklotz erübri
gen.
Schematisch gesehen weist der Kämpferklotz eine auf dem Kopf
stehende T-Form auf, wobei der Querbalken der T, der sozusagen
den Fuß bildet, selbst als breitgezogenes U angesehen werden
kann. Mit anderen Worten weist der Fuß des Kämpferklotzes an
den beiden, in Längsrichtung des Rahmenholms zu liegen kommenden
Enden einen vom Rahmenholm wegragenden Falz auf. Dieser Falz
bildet mit seiner Keilfläche den Befestigungsbereich und,
in Richtung zum Paßteil, einen Teil der Aufnahmebereiche
für die Hohlprofilenden.
Jeder der keilförmigen Befestigungsbereiche weist vorzugs
weise zwei Führungsöffnungen für Befestigungsmittel auf,
so daß der Kämpferklotz bei dieser Ausführungsform beispiels
weise mit vier Senkschrauben gegen den Rahmenholm und dessen
Verstärkung verschraubt werden kann. Da Vorder- und Rückseite,
bzw. Innen- und Außenseite eines Fensterrahmens
weitgehend glatt gestaltet sein sollen, sind die Befesti
gungsbereiche in Querrichtung des Rahmenholms angeordnet.
Der gesamte Kämpferklotz weist dabei im Fußbereich Abmessungen
auf, die nicht über die Breite des Rahmenholms hinausgehen.
Vielmehr wird aufgrund einer formschlüssigen Ausbildung des
Rahmenholmprofils und des Kämpferklotzes einschließlich der
aufgesetzten Hohlprofile des Kämpfers, der Kämpferklotz eine
geringere Breite als der Rahmenholm aufweisen.
Der Kämpferklotz hat vorzugsweise auf einer seiner Längsseiten,
wobei dies prinzipiell die Außen- oder Innenseite des Rahmens
sein kann, eine Anschlagplatte, die vom Fuß des Kämpfer
klotzes nach oben ragt. Diese Anschlagplatte schließt den
Kämpferklotz auf der entsprechenden Seite ab. Die konstruktive
Anformung dieser Anschlagplatte läßt jedoch einen ausreichenden
Abstand zwischen ihrer Innenseite und den gegenüberliegenden
Längsrippen des Paßteiles, so daß dazwischen ein in Längsrichtung
des Rahmenholms verlaufender Aufnahmebereich für Hohlprofile
des Kämpfers geschaffen wird. Die Abstandsplatte überragt zwar
in der Höhe die Oberkante der keilförmig gestalteten Befestigungs
bereiche, sie ist jedoch wesentlich niedriger als die Gesamthöhe
des Paßteiles. Vorzugsweise hat sie etwa eine Höhe von ungefähr
1/3 der Höhe des Paßteiles.
Ein derart hergestellter und am Rahmenholm befestigter Kämpfer
klotz bildet eine drehstabile Befestigung für den Kämpfer am
Rahmenholm. Aufgrund der sehr gut zugänglichen Befestigungs
bereiche des Kämpferklotzes eignet er sich auch zur Herstellung
von Kreuzstrukturen innerhalb von vorzugsweise rechteckförmigen
Rahmen, wie sie beispielsweise bei der Unterteilung
von größeren Fenstern angetroffen werden.
Die Ausbildung der Aufnahmebereiche für die Hohlprofile am
Kämpferklotz überwindet die Probleme, die bei bekannten Ausfüh
rungsformen durch die am Stoß zwischen Kämpfer und Rahmenholm
auftretende Fuge permanent vorhanden waren. Zur Vermeidung von
Schmutzansammlung in den Eckbereichen zwischen Kämpfer und
Rahmenholm sind die Befestigungsbereiche und die dafür vorgese
henen Befestigungsmittel so angepaßt, daß nach Möglichkeit eine
schräg verlaufende Keilfläche gebildet wird. Diese Keilfläche
kann zur besseren Sauberhaltung noch zusätzlich eine leichte
Wölbung zum Eckpunkt zwischen Kämpfer und Rahmenholm aufweisen.
Der Kämpferklotz ist vorzugsweise so gestaltet, daß er drei
Aufnahmebereiche aufweist, die durch Begrenzungswände der Befesti
gungsbereiche bzw. der Anschlagplatte begrenzt sind. Die verblei
bende Seite, z. B. die nach innen zeigende Seite, weist zwar noch
einen Fußbereich zur Auflage des Endes des Hohlprofils auf, ist
jedoch ansonsten ohne seitliche Begrenzung gestaltet. Diese Aus
bildungsform erleichtert bei formschlüssiger Anpassung des Rah
menholms an den Kämpferklotz das Einsetzen bzw. Einschieben des
Kämpferklotzes in den Rahmenholm.
Der Kämpferlotz wird vorzugsweise
hinsichtlich der Festigkeit, Steifigkeit und
der Haltbarkeit des Materials, als Zink
druckgußformteil hergestellt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Kämpferklotz im
Aufriß, wobei der Schnitt in Längsrichtung
eines fiktiven Rahmenholms liegt und durch
beidseitig vorgesehene Befestigungsöffnungen
geht;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Kämpferklotzes nach
Fig. 1 im Aufriß mit Blick auf die Schmal
seite;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Kämpfer
klotz nach Fig. 1 und 2 und
Fig. 4 eine schematische Darstellung
des Montageprinzipes eines in
einen Rahmenholm eingesetzten
und befestigten Kämpferklotzes
in perspektivischer Schnittdar
stellung, mit von oben aufgescho
benem Kämpfer und dessen Innenver
stärkung.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist ein Kämpferklotz 1 dar
gestellt. Dieser Kämpferklotz 1 weist von seiner Grundstruktur her
die Form eines umgekehrten T auf, dessen Querbalken den Fuß 5
des Kämpferklotzes bildet. Symmetrisch zur Aufrißsymmetrieachse
hat der z. B. als ein Zinkdruckgußformteil hergestellte Kämpfer
klotz 1 einen vom Fuß 5 nach oben ragenden Paßstumpf 3, der ein
Hohlprofil 21 aufweist. Der Paßstumpf 3 ragt von der etwa in der
Mitte des Fußes 5 gebildeten Basis 4 senkrecht nach oben und ist
zu seiner Oberkante 22 hin an den Randbereichen mit einer Ab
schrägung 23 versehen, die ein Aufschieben der Hohlprofile des
Kämpfers bzw. dessen Verstärkungshohlprofil erleichtern soll.
An der Außenwand des Paßstumpfes 3 sind Längsrippen 20 angeformt,
die nur geringfügig über die Außenwand, z. B. mit 0,5 mm,
hinausragen. Diese Längsrippen 20 bilden die Anlage
flächen mit den Innenwandungen der aufgesetzten Hohlprofile und
erleichtern durch die geringe Anlagefläche das paßgenaue Aufschie
ben der Hohlprofile einer Innenverstärkung des Kämpfers bzw.
des Kämpfers selbst.
Im Ausführungsbeispiel des Kämpferklotzes 1 nach Fig. 1 ist an
der Basis 4 in den Innenhohlraum des Paßstumpfes 3 hinein eine
innere Ringwulst 27 ausgebildet, die mittig eine Befestigungs
öffnung aufweist.
Zu beiden Seiten des Paßstumpfes 3 ist im Schnitt der Fig. 1
im Fußbereich jeweils ein Aufnahmebereich 13 vorgesehen, der
nach oben offen ist und nach außen durch einen Schenkel 9
der am Endbereich des Fußes 5 vorgesehenen Befestigungsfalze 8
begrenzt wird. Der Befestigungsfalz 8 hat insgesamt gesehen
die Form eines Keiles, dessen einer Schenkel 9 etwa parallel
zum Paßstumpf 3 verläuft und dessen in der Fußebene liegende
Keilspitze 31 vom Paßstumpf 3 wegzeigt.
Die Keilform des Befestigungsfalzes 8 stellt im Schnitt nach
Fig. 1 etwa ein gleichschenkliges Dreieck mit einem, in der
Fußebene liegenden rechten Winkel dar. In der nach außen zei
genden Hypotenuse oder Keilfläche 32 ist eine von der Keil
fläche zur Fußebene bzw. Auflagefläche mit einem Rahmenholm
durchgehende Befestigungsöffnung 33 vorgesehen. Die Mittellinie
34 dieser Befestigungsöffnung 33 bildet mit der auf der Fußebene
etwa senkrecht stehenden Symmetrieachse des Kämpferklotzes 1
einen spitzen Winkel von etwa 30° bis 40°.
Die Befestigungsöffnung 33 ist dabei von der Keilfläche 32 her
zunächst mit einer konischen Öffnungsfläche versehen, die bei
spielsweise für die Aufnahme des Kopfes einer Senkschraube ge
eignet ist.
An der Rückseite des Kämpferklotzes 1 ist eine Anschlagplatte 15
angeformt, die im wesentlichen ein längliches Rechteck mit ge
ringerer Höhe als Breite bildet. Die Längenabmessung dieser
Anschlagplatte 15 reicht etwa bis in die Mitte der Befestigungs
öffnungen 33.
Der in Fig. 1 dargestellte Kämpferklotz hat als ungefähre Ab
messungen eine Länge von etwa 60 bis 70 mm, eine Gesamthöhe von
ca. 60 mm. eine Breite von etwa 30 bis 35 mm. Die Höhe der An
schlagsplatte 15 beträgt bei diesen Abmessungen etwa 20 mm.
während der Schenkel 9 der Keilform etwa 15 mm emporragt.
Die in der Basis 4 vorgesehene Befestigungsöffnung 28 dient dazu,
gewünschtenfalls von der Seite eines fiktiven darunterliegenden,
üblicherweise mit einem Hohlprofil versehenen Rahmenholms, z. B.
eine selbstschneidende Schraube als zusätzliche Befestigung
des Kämpferklotzes mit dem Rahmenholm anzubringen.
Die Keilflächen 32 der Befestigungsfalze 8 können, wie in
Fig. 1 gezeigt, ganz schwach zur Fußebene hin eingewölbt sein,
um im montierten Zustand eine Abrundung in den Eckbereichen
zwischen aufgesetztem Kämpfer und dem ihn tragenden Rahmen
holm zu bilden.
In der Seitenansicht nach Fig. 2 wird erkennbar, daß die Be
festigungsfalze 8 sich über die gesamte Breite des Kämpfer
klotzes 1 erstrecken und nur am rückwärtigen Randbereich di
rekt in die Anschlagplatte 15 übergehen. Jeder der Befestigungs
falze 8 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel nach den Fig.
1 bis 3 mit jeweils zwei im Bereich des Paßstumpfes 3
angeordneter Befestigungsöffnungen 33 ausgestattet.
Wie sich aus den Fig. 1 und 2, aber noch deutlicher aus Fig. 3
ergibt, weist der Paßstumpf 3 in Längsrichtung des Kämpfer
klotzes 1 eine geringere Abmessung auf als in Querrichtung,
d. h. in Richtung zur rückwärtigen Anschlagplatte 15. Auf der
quer verlaufenden Seitenfläche 24 weist der Paßstumpf 3 vier,
in etwa gleichem Abstand vorgesehene Längsrippen 20 auf.
Auf den Schmalseiten sind dagegen nur drei Längsrippen 20 vor
gesehen. Die äußeren Eckenbereiche des im Querschnitt recht
eckförmigen Paßstumpfes 3 sind leicht abgerundet, so daß im Zu
sammenwirken mit der oberen Abschrägung 23 ein relativ leichtes
Aufschieben von Hohlprofilen des Kämpfers durchgeführt werden
kann.
Aus der Seitenansicht nach Fig. 2 ist erkennbar, daß zwischen
der, normalerweise an der Rückwand vorgesehenen Anschlagplatte
15 ein Aufnahmebereich 14 für die Enden der Hohlprofile vorge
sehen ist. Der Abstand zwischen der Anschlagplatte 15 und der
gegenüberliegenden Längsrippe 20 ist dabei etwas größer gehal
ten als der Abstand zwischen der in Fig. 2 rechts vorgesehenen
Längsrippe und der vorderen Kante des Fußes 5.
In der Draufsicht der Fig. 3 sieht man, daß jede Keilfläche 32
des Befestigungsfalzes 8 zwei Befestigungsöffnungen 33 aufweist,
durch die bei der Anbringung des Kämpferklotzes 1 auf einem
Rahmenholm vorzugsweise selbstschneidende Senkschrauben mit
der Wandung des Rahmenholms bzw. dessen Verstärkungshohlpro
fil verschraubt werden. In der Draufsicht nach Fig. 3 erscheint
die nach oben ragende, tatsächlich längere Schnittlinie der
konischen Öffnungsfläche der Befestigungsöffnungen 33 kürzer
als die nur geringfügig zur Fußebene geneigte untere Schnittli
nie. Während die drei Aufnahmebereiche 13, 14 und erneut 13
von den Schenkeln 9 der Falzbefestigungen 8 und von der Innen
seite der Anschlagplatte 15 und dem Fuß 5 selbst begrenzt wer
den, ist der nach vorne gerichtete Aufnahmebereich 12, der in
Fig. 3 nach unten zeigt, offen.
In Fig. 4 ist das Zusammenwirken der einzelnen Elemente eines
Rahmenholmes 40, des Kämpferklotzes 1 und eines Kämpfers 50
mit einem inneren Verstärkungshohlprofil 52 in vereinfachter
Weise dargestellt. In dieser schematischen Skizze sind die
Schraubenbefestigungen des Kämpferklotzes 1 gegenüber dem Rah
menholm 40 sowie Befestigungen oder Verschraubungen des
Kämpfers 50 bzw. dessen inneren Verstärkungshohlprofil 52 und dem
Paßstumpf 3 nicht eingezeichnet. Ebenso sind die Schnittbereiche
des Rahmenholms und des Kämpfers 50 selbst normalerweise mit
weiteren Hohlprofilen versehen, da hieraus eine erhebliche
Gewichtsersparnis für diese, in der Regel im Kunststoffextrudier
verfahren hergestellten Elemente resultiert.
Der in Fig. 4 unten liegende Rahmenholm 40 weist in seiner we
sentlichen Struktur eine U-Form auf, die auf der einen Seite,
beispielsweise auf der Innenseite 41, einen niedrigeren Schen
kel 44 hat, während an der Außenseite 42 ein höherer nach oben
ragender Schenkel 43 vorgesehen ist. Dieser Schenkel 43, der
normalerweise den Außenschenkel darstellt, ist am oberen Rand
mit einem um eine kurze Strecke nach innen ragenden Schenkelkra
gen 45 versehen.
Der normale Montagevorgang läuft so ab, daß ein, in den
Fig. 1 bis 3 beschriebener Kämpferklotz 1 unter leichter
Schräghaltung so in das nach oben offene U-Profil des Rahmen
holms 40 eingesetzt wird, daß seine Anschlagplatte 15 mit der
Oberkante 16 unter dem Schenkelkragen 45 zu liegen kommt.
Durch vollständiges Eindrücken des Kämpferklotzes 1 in die,
vom Kunststoffprofil gebildete obere Rahmennut 46, kommt
eine etwa formschlüssige Verbindung in Querrichtung zum Rahmen
holm 40 zustande. Im Anschluß an diesen ersten Montageschritt
werden durch die in der Figur nicht gezeigten, einerseits im
abgeschnittenen Bereich und andererseits im durch die perspek
tivische Darstellung abgedeckten Bereich liegenden Befesti
gungsfalze 8, vier vorzugsweise selbstschneidende Senkschrauben
mit dem Rahmenholm fest verschraubt.
Durch diese Verschraubung ist der Kämpferklotz 1 gegen die Sohle
der U-Nut 46 des Rahmenholmes 40 gezogen, als auch in Längs- und
Querrichtung zum Rahmenholm 40 starr festgelegt. Im weiteren
Montagevorgang wird dann das bereits abgestuft zugeschnittene
Kämpferende 50 mit seinem inneren Verstärkungshohlprofil auf
den Paßstumpf 3 aufgeschoben. Die zugeschnittenen Enden des
Kämpfers 50 fußen dabei mit dem inneren Ende 54 auf dem Schen
kel 44 und mit dem äußeren Ende 55 auf dem Schenkel 43 bzw. dem
Schenkelkragen 45. Das innere Verstärkungsprofil 52, das vorzugsweise aus
einem torsionssteifen Metall besteht, das in Fig. 4 ein Vierkant
hohlprofil aufweist, kommt dabei mit seinem unteren Ende 58 in
Paßeingriff mit den entsprechenden Aufnahmebereichen 13, 14, 12
im Fußbereich des Kämpferklotzes 1. Die eigentliche Befestigung
zwischen Kämpfer 50, seiner Innenverstärkung 52 und dem Kämpfer
klotz 1 wird durch eine Befestigung, z. B. einer Schraubbefesti
gung, in Längsrichtung des Rahmenholms durch den Paßstumpf 3
bewirkt, wobei diese Befestigung vorzugsweise durch den gesamten
Kämpfer hindurchgeht.
Der Montagevorgang kann jedoch auch in der Weise durchgeführt
werden, daß zunächst der Kämpfer 50 und seine Innenverstärkung 52
paßgenau auf den Kämpferklotz 1 aufgeschoben werden und anschlie
ßend mit diesem befestigt werden. Erst daran kann sich dann das
eigentliche Einsetzen des Kämpferklotzes in die U-Nut des
Rahmenholms anschließen.
Eine derart hergestellte Kämpferverbindung weist eine hohe
Fugendichtigkeit auf, so daß Verschmutzungen und Eindringen
von Feichtigkeit in das Innenprofil vermieden werden. Hier
durch wird ein ausgezeichnetes Langzeitverhalten der Kämpfer
befestigung erreicht. Durch die spezielle Konstruktion und
das Zusammenwirken von formschlüssiger und kraftschlüssiger
Verbindung zwischen Kämpfer und Rahmenholm über den Kämpfer
klotz 1 wird eine ausgezeichnete Verwindungssteifigkeit der
Gesamtverbindung erreicht.
Claims (9)
1. Kämpferklotz zur Befestigung eines Kämpfer-Hohlpro
fils im wesentlichen senkrecht zu einem Rahmenholm,
insbesondere für Fensterrahmen,
mit einer am Rahmenholm aufliegenden und befestigba ren Basis und
mit einem von der Basis abstehenden Paßteil, auf das der Endbereich des Kämpfer-Hohlprofils und/oder eines Verstärkungs-Hohlprofils des Kämpfers schiebbar und nachfolgend befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis (4) als breiter, sich in Längsrichtung des Rahmenholms (40) erstreckender Fuß (5) mit mehre ren Befestigungsbereichen (8) so ausgebildet ist, daß die Befestigungsbereiche (8) von außerhalb der aufge schobenen Hohlprofile (52, 50) und von außerhalb des Rahmenholms (40) gegen den Rahmenholm (40) festsetz bar sind, und
daß eine Seite der Befestigungsbereiche (8) in einem Abstand und etwa parallel zum Paßteil (3) angeordnet ist und eine quer zum Rahmenholm (40) verlaufende Be grenzungswand (9) für einen formschlüssigen Aufnahme bereich (13) für die Hohlprofilenden (58) bildet.
mit einer am Rahmenholm aufliegenden und befestigba ren Basis und
mit einem von der Basis abstehenden Paßteil, auf das der Endbereich des Kämpfer-Hohlprofils und/oder eines Verstärkungs-Hohlprofils des Kämpfers schiebbar und nachfolgend befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis (4) als breiter, sich in Längsrichtung des Rahmenholms (40) erstreckender Fuß (5) mit mehre ren Befestigungsbereichen (8) so ausgebildet ist, daß die Befestigungsbereiche (8) von außerhalb der aufge schobenen Hohlprofile (52, 50) und von außerhalb des Rahmenholms (40) gegen den Rahmenholm (40) festsetz bar sind, und
daß eine Seite der Befestigungsbereiche (8) in einem Abstand und etwa parallel zum Paßteil (3) angeordnet ist und eine quer zum Rahmenholm (40) verlaufende Be grenzungswand (9) für einen formschlüssigen Aufnahme bereich (13) für die Hohlprofilenden (58) bildet.
2. Kämpferklotz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fuß (5) einen längsorientierten, formschlüs
sigen Aufnahmebereich (14) für die Hohlprofilenden
(58) aufweist.
3. Kämpferklotz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsbereiche (8) eine Keilform auf
weisen, deren Keilspitze (31) vom Paßteil weggerich
tet ist.
4. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmebereiche (12, 13, 14) angrenzend an das
Paßteil (3) und mindestens teilweise auch angrenzend
an die Befestigungsbereiche (8) ausgebildet sind.
5. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsbereiche (8) beidseitig vom Paß
teil (3) in Querrichtung des Rahmenholms (40) ange
ordnet sind.
6. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Keilform der Befestigungsbereiche (8) jeweils
mindestens eine Führungsöffnung (33) für ein Befesti
gungsmittel, insbesondere jeweils zwei Führungsöff
nungen (33) aufweist, deren Öffnungsachse (34) gegen
die durch das Paßteil (3) gehende Längssymmetrieachse
einen Winkel im Bereich von etwa 45°, vorzugsweise
kleiner als 45°, bildet.
7. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Längsseite des Kämpferklotzes (1) der
Aufnahmebereich (14) von einer etwa parallel zum Paß
teil (3) vorgesehenen Anschlagplatte (15) begrenzt
ist.
8. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzungswand (9) nicht so hoch wie die
Anschlagplatte (15) und diese nicht so hoch wie das
Paßteil (3), insbesondere etwa mit 1/3 der Höhe des
Paßteiles (3), ausgebildet ist.
9. Kämpferklotz,
dadurch gekennzeichnet,
daß er als Zinkdruckgußformteil hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823212436 DE3212436A1 (de) | 1982-04-02 | 1982-04-02 | Kaempferklotz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823212436 DE3212436A1 (de) | 1982-04-02 | 1982-04-02 | Kaempferklotz |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3212436A1 DE3212436A1 (de) | 1983-10-13 |
| DE3212436C2 true DE3212436C2 (de) | 1992-03-05 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823212436 Granted DE3212436A1 (de) | 1982-04-02 | 1982-04-02 | Kaempferklotz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3212436A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3838482A1 (de) * | 1988-11-12 | 1990-05-17 | Schueco Int Gmbh & Co | Verfahren zum herstellen einer verbindung zwischen einem sprossenprofil und einem rahmenprofil eines fensters oder einer tuer sowie verbinder zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE202020107215U1 (de) | 2020-12-14 | 2022-03-15 | REHAU Industries SE & Co. KG | Verbinder zur mechanischen Verbindung von Rahmenprofile mit Pfosten-, Kämpfer- oder Sprossenprofilen im Fenster- und Türenbau sowie diesen umfassende Verbindung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE8014866U1 (de) * | 1980-06-04 | 1980-09-04 | Schueco Heinz Schuermann Gmbh & Co, 4800 Bielefeld | T-foermige verbindung zweier profile eines fensters oder einer tuer |
-
1982
- 1982-04-02 DE DE19823212436 patent/DE3212436A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3212436A1 (de) | 1983-10-13 |
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