DE3212436C2 - - Google Patents

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DE3212436C2 DE19823212436 DE3212436A DE3212436C2 DE 3212436 C2 DE3212436 C2 DE 3212436C2 DE 19823212436 DE19823212436 DE 19823212436 DE 3212436 A DE3212436 A DE 3212436A DE 3212436 C2 DE3212436 C2 DE 3212436C2
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Karlstadter Fenster- und Elementebau & Co Kg 8782 Karlstadt De GmbH
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    • E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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    • E06B3/964—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings using separate connection pieces, e.g. T-connection pieces
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Description

Die Erfindung betrifft einen Kämpferklotz gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der Fachterminologie versteht man unter einem Kämpfer in Rahmenstrukturen eine Verstrebung zwischen zwei gegenüberlie­ genden Rahmenholmen. Ein derartiger Kämpfer kann beispiels­ weise zur Unterteilung eines größeren Fensters in zwei Fen­ sterhälften im Fensterrahmen als Zwischenstrebe angebracht sein. Der Kämpferklotz bezeichnet dabei ein klotz- oder block­ artiges Verbindungsstück zwischen dem Rahmenholm und einem Endbereich des Kämpfers, mit dem dieser am Rahmenholm be­ festigt wird.
Ein derartiger Kämpferklotz ist aus dem deutschen Gebrauchs­ muster DE-GM 80 14 866 bekannt. Der Kämpferklotz weist ein Paßteil mit einer geschlossenen Basis auf. In der Basis be­ findet sich ein Befestigungsloch zum Verschrauben mit dem Rahmenholm. Dieser bekannte Kämpferklotz ist dazu bestimmt, eine Ausrichtung der Außenflächen des Rahmenholms und des Kämpfers zu ermöglichen. Die Befestigungsmöglichkeit am Rah­ menholm über die axiale Öffnung in der Basis des Kämpfer­ klotzes reicht jedoch noch nicht aus, um Torsionskräfte, die auf den Kämpfer einwirken, im gewünschten Maße in den Rahmen­ holm einzuleiten. Zudem ist die Ausrichtung des Kämpfer­ klotzes selbst am Rahmenholm dadurch erschwert, daß die Be­ festigung im Inneren des Kämpferklotzes liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kämpfer­ klotz der genannten Art so auszubilden, daß dieser leicht zugänglich an den entsprechenden Rahmenholmen befestigt wer­ den kann und zur Bildung einer speziell torsionsstabilen und zuverlässigen Kämpferverbindung geeignet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Kämpferklotz gemäß Oberbe­ griff des Anspruchs 1 entsprechend den Merkmalen des kenn­ zeichnenden Teils des Anspruchs 1 ausgebildet.
Eine mit einem derartigen Kämpferklotz hergestellte Kämpfer­ befestigung hat eine wesentlich bessere Eckfestigkeit als die bei bekannten Kämpferanordnungen festgestellte Eckfestig­ keit, wobei in Versuchen näherungsweise eine doppelt so hohe Eckfestigkeit mit ca. 7500 N ermittelt wurde.
Der Kämpferklotz weist zudem den Vorteil auf, daß in Fällen, in denen beispielsweise der Fensterrahmen bereits gesetzt und eingeputzt ist, auch in dieser Einbauphase eine Verschie­ bung des Kämpferklotzes und damit des Körpers möglich ist. So können beispielsweise anstelle eines ursprünglich vorge­ sehenen Kämpfers noch weitere Kämpferbefestigungen angebracht werden, da der Kämpferklotz und seine Befestigung am Rahmen­ holm jederzeit von außen leicht zugänglich ist.
Der Kämpferklotz ist dabei so gestaltet, daß er mit einem in Längsrichtung des Rahmenholms ausgerichteten Fuß über das auf den Kämpferklotz bzw. dessen Paßteil aufgeschobenen Hohlpro­ fil hinausragt bzw. übersteht. Die Endbereiche des breiten Fußes sind dabei mit Befestigungsbereichen gestaltet, die vor­ zugsweise die Form eines Keils aufweisen. Bei Befestigung eines Kämpfers mit einem derartigen Kämpferklotz wird das Kämpfer­ ende, das auch ein inneres Verstärkungshohlprofil aufweisen kann, auf das Paßteil bis zur Anlage am breiteren Fuß aufge­ schoben. Die dem Kämpfer abgewandte Seite des Fußes des Kämpferklotzes, die vorzugsweise formschlüssig zum äußeren Rahmenhohlprofil ausgebildet ist, wird an der gewünschten Stel­ le auf die Außenfläche des Rahmenholms aufgesetzt. Da die Be­ festigungsbereiche des Kämpferklotzes über das Hohlprofil des Kämpfers hinausragen, kann durch diese sich in den Eckbereichen zwischen dem aufgesetzten Kämpferende und der Außenseite des Rahmenholms befindlichen Befestigungsbereiche, ein entsprechendes Befestigungsmittel leicht zugänglich und ohne Behinderung durch den Kämpfer bzw. den Rahmenholm, am oder im Rahmenholm befestigt werden. Die Befestigungsbereiche sind formmäßig so gestaltet, daß das Befestigungsmittel, beispielsweise eine Senkschraube, in einer vorbestimmten Richtung im Rahmenholm befestigt wird. Da die Gesamtkonfiguraqtion des Kämpferklotzes symmetrisch zur Längsmittelachse eines Paßteiles ausgebildet ist und daher zu bei­ den Seiten des Paßteiles Befestigungsbereiche vorgesehen sind, haben die Befestigungsbereiche Führungsöffnungen, deren Öffnungs­ achsen vorzugsweise einen Winkel von etwa 45° oder kleiner gegen die Längssymmetrieachse des Kämpferklotzes bilden. Durch eine beispielsweise beidseitige Verschraubung an diesen Befestigungs­ bereichen bilden die gegen den Rahmenholm angebrachten Befesti­ gungselemente zueinander einen Winkel von 90° oder kleiner. Je kleiner dieser Winkel konstruktiv gewählt wird, desto günstiger ist die senkrecht zum Rahmenholm einwirkende Kraftkomponente für die Befestigung des Kämpfers. Die V-förmig angebrachten Be­ festigungselemente gewähren eine Sicherheit gegen eine seitliche Verschiebung oder eine Torsions­ bewegung eines so befestigten Kämpfers.
Die V-förmige Anbringung der Befestigungselemente ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. So besteht durchaus die Möglich­ keit, in einfacheren Ausführungsformen des Kämpferklotzes die Befestigungselemente im wesentlichen in senkrechter Richtung zum Verlauf des Rahmenholmes anzubringen.
Der Fuß des Kämpferklotzes ist vorzugsweise mit Aufnahme­ bereichen für die Enden der Hohlprofile des Kämpfers und/oder seines inneren Verstärkungshohlprofiles ausgestattet. Die form­ schlüssig ausgebildeten Aufnahmebereiche können dabei Abmessun­ gen aufweisen, die es erlauben, beide Profilwände von Kämpfer und Innenverstärkung aufzunehmen. Geeigneterweise ist die gesam­ te Kämpferbefestigung stufenartig ausgebildet, so daß die Auf­ nahmebereiche allein die Wandstärke des inneren Verstärkungs­ hohlprofiles des Kämpfers aufnehmen müssen. Die Endbereiche des beispielsweise aus PVC hergestellten Kämpferhohlprofiles können dabei auf angepaßten Formteilen des Rahmenholms fußen.
Die keilförmig gestalteten Befestigungsbereiche grenzen direkt an die Aufnahmebereiche für die Hohlprofilenden an und bilden nach Möglichkeit sogar eine äußere Begrenzungswand der Aufnahme­ bereiche. Die Begrenzungswand verläuft im wesentlichen parallel zur Längssymmetrieachse des Kämpferklotzes in einem paßgenauen Abstand von der Außenwand bzw. den Längsrippen des Paßteiles. Hierdurch wird zusätzlich zum inneren Paßsitz der Hohlprofile auf dem Paßteil eine formschlüssige Umfassung der Enden der Hohlprofile durch die Aufnahmebereiche erreicht. Auch können Elemente zur weiteren formschlüssigen Befestigung des Kämpfers und seiner Verstärkung an den Begren­ zungswänden und/oder dem Paßteil vorgesehen sein, die dann z. B. eine Schraubverbindung zwischen Kämpfer und Kämpferklotz erübri­ gen.
Schematisch gesehen weist der Kämpferklotz eine auf dem Kopf stehende T-Form auf, wobei der Querbalken der T, der sozusagen den Fuß bildet, selbst als breitgezogenes U angesehen werden kann. Mit anderen Worten weist der Fuß des Kämpferklotzes an den beiden, in Längsrichtung des Rahmenholms zu liegen kommenden Enden einen vom Rahmenholm wegragenden Falz auf. Dieser Falz bildet mit seiner Keilfläche den Befestigungsbereich und, in Richtung zum Paßteil, einen Teil der Aufnahmebereiche für die Hohlprofilenden.
Jeder der keilförmigen Befestigungsbereiche weist vorzugs­ weise zwei Führungsöffnungen für Befestigungsmittel auf, so daß der Kämpferklotz bei dieser Ausführungsform beispiels­ weise mit vier Senkschrauben gegen den Rahmenholm und dessen Verstärkung verschraubt werden kann. Da Vorder- und Rückseite, bzw. Innen- und Außenseite eines Fensterrahmens weitgehend glatt gestaltet sein sollen, sind die Befesti­ gungsbereiche in Querrichtung des Rahmenholms angeordnet. Der gesamte Kämpferklotz weist dabei im Fußbereich Abmessungen auf, die nicht über die Breite des Rahmenholms hinausgehen. Vielmehr wird aufgrund einer formschlüssigen Ausbildung des Rahmenholmprofils und des Kämpferklotzes einschließlich der aufgesetzten Hohlprofile des Kämpfers, der Kämpferklotz eine geringere Breite als der Rahmenholm aufweisen.
Der Kämpferklotz hat vorzugsweise auf einer seiner Längsseiten, wobei dies prinzipiell die Außen- oder Innenseite des Rahmens sein kann, eine Anschlagplatte, die vom Fuß des Kämpfer­ klotzes nach oben ragt. Diese Anschlagplatte schließt den Kämpferklotz auf der entsprechenden Seite ab. Die konstruktive Anformung dieser Anschlagplatte läßt jedoch einen ausreichenden Abstand zwischen ihrer Innenseite und den gegenüberliegenden Längsrippen des Paßteiles, so daß dazwischen ein in Längsrichtung des Rahmenholms verlaufender Aufnahmebereich für Hohlprofile des Kämpfers geschaffen wird. Die Abstandsplatte überragt zwar in der Höhe die Oberkante der keilförmig gestalteten Befestigungs­ bereiche, sie ist jedoch wesentlich niedriger als die Gesamthöhe des Paßteiles. Vorzugsweise hat sie etwa eine Höhe von ungefähr 1/3 der Höhe des Paßteiles.
Ein derart hergestellter und am Rahmenholm befestigter Kämpfer­ klotz bildet eine drehstabile Befestigung für den Kämpfer am Rahmenholm. Aufgrund der sehr gut zugänglichen Befestigungs­ bereiche des Kämpferklotzes eignet er sich auch zur Herstellung von Kreuzstrukturen innerhalb von vorzugsweise rechteckförmigen Rahmen, wie sie beispielsweise bei der Unterteilung von größeren Fenstern angetroffen werden.
Die Ausbildung der Aufnahmebereiche für die Hohlprofile am Kämpferklotz überwindet die Probleme, die bei bekannten Ausfüh­ rungsformen durch die am Stoß zwischen Kämpfer und Rahmenholm auftretende Fuge permanent vorhanden waren. Zur Vermeidung von Schmutzansammlung in den Eckbereichen zwischen Kämpfer und Rahmenholm sind die Befestigungsbereiche und die dafür vorgese­ henen Befestigungsmittel so angepaßt, daß nach Möglichkeit eine schräg verlaufende Keilfläche gebildet wird. Diese Keilfläche kann zur besseren Sauberhaltung noch zusätzlich eine leichte Wölbung zum Eckpunkt zwischen Kämpfer und Rahmenholm aufweisen. Der Kämpferklotz ist vorzugsweise so gestaltet, daß er drei Aufnahmebereiche aufweist, die durch Begrenzungswände der Befesti­ gungsbereiche bzw. der Anschlagplatte begrenzt sind. Die verblei­ bende Seite, z. B. die nach innen zeigende Seite, weist zwar noch einen Fußbereich zur Auflage des Endes des Hohlprofils auf, ist jedoch ansonsten ohne seitliche Begrenzung gestaltet. Diese Aus­ bildungsform erleichtert bei formschlüssiger Anpassung des Rah­ menholms an den Kämpferklotz das Einsetzen bzw. Einschieben des Kämpferklotzes in den Rahmenholm.
Der Kämpferlotz wird vorzugsweise hinsichtlich der Festigkeit, Steifigkeit und der Haltbarkeit des Materials, als Zink­ druckgußformteil hergestellt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Kämpferklotz im Aufriß, wobei der Schnitt in Längsrichtung eines fiktiven Rahmenholms liegt und durch beidseitig vorgesehene Befestigungsöffnungen geht;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Kämpferklotzes nach Fig. 1 im Aufriß mit Blick auf die Schmal­ seite;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Kämpfer­ klotz nach Fig. 1 und 2 und
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Montageprinzipes eines in einen Rahmenholm eingesetzten und befestigten Kämpferklotzes in perspektivischer Schnittdar­ stellung, mit von oben aufgescho­ benem Kämpfer und dessen Innenver­ stärkung.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist ein Kämpferklotz 1 dar­ gestellt. Dieser Kämpferklotz 1 weist von seiner Grundstruktur her die Form eines umgekehrten T auf, dessen Querbalken den Fuß 5 des Kämpferklotzes bildet. Symmetrisch zur Aufrißsymmetrieachse hat der z. B. als ein Zinkdruckgußformteil hergestellte Kämpfer­ klotz 1 einen vom Fuß 5 nach oben ragenden Paßstumpf 3, der ein Hohlprofil 21 aufweist. Der Paßstumpf 3 ragt von der etwa in der Mitte des Fußes 5 gebildeten Basis 4 senkrecht nach oben und ist zu seiner Oberkante 22 hin an den Randbereichen mit einer Ab­ schrägung 23 versehen, die ein Aufschieben der Hohlprofile des Kämpfers bzw. dessen Verstärkungshohlprofil erleichtern soll.
An der Außenwand des Paßstumpfes 3 sind Längsrippen 20 angeformt, die nur geringfügig über die Außenwand, z. B. mit 0,5 mm, hinausragen. Diese Längsrippen 20 bilden die Anlage­ flächen mit den Innenwandungen der aufgesetzten Hohlprofile und erleichtern durch die geringe Anlagefläche das paßgenaue Aufschie­ ben der Hohlprofile einer Innenverstärkung des Kämpfers bzw. des Kämpfers selbst.
Im Ausführungsbeispiel des Kämpferklotzes 1 nach Fig. 1 ist an der Basis 4 in den Innenhohlraum des Paßstumpfes 3 hinein eine innere Ringwulst 27 ausgebildet, die mittig eine Befestigungs­ öffnung aufweist.
Zu beiden Seiten des Paßstumpfes 3 ist im Schnitt der Fig. 1 im Fußbereich jeweils ein Aufnahmebereich 13 vorgesehen, der nach oben offen ist und nach außen durch einen Schenkel 9 der am Endbereich des Fußes 5 vorgesehenen Befestigungsfalze 8 begrenzt wird. Der Befestigungsfalz 8 hat insgesamt gesehen die Form eines Keiles, dessen einer Schenkel 9 etwa parallel zum Paßstumpf 3 verläuft und dessen in der Fußebene liegende Keilspitze 31 vom Paßstumpf 3 wegzeigt.
Die Keilform des Befestigungsfalzes 8 stellt im Schnitt nach Fig. 1 etwa ein gleichschenkliges Dreieck mit einem, in der Fußebene liegenden rechten Winkel dar. In der nach außen zei­ genden Hypotenuse oder Keilfläche 32 ist eine von der Keil­ fläche zur Fußebene bzw. Auflagefläche mit einem Rahmenholm durchgehende Befestigungsöffnung 33 vorgesehen. Die Mittellinie 34 dieser Befestigungsöffnung 33 bildet mit der auf der Fußebene etwa senkrecht stehenden Symmetrieachse des Kämpferklotzes 1 einen spitzen Winkel von etwa 30° bis 40°.
Die Befestigungsöffnung 33 ist dabei von der Keilfläche 32 her zunächst mit einer konischen Öffnungsfläche versehen, die bei­ spielsweise für die Aufnahme des Kopfes einer Senkschraube ge­ eignet ist.
An der Rückseite des Kämpferklotzes 1 ist eine Anschlagplatte 15 angeformt, die im wesentlichen ein längliches Rechteck mit ge­ ringerer Höhe als Breite bildet. Die Längenabmessung dieser Anschlagplatte 15 reicht etwa bis in die Mitte der Befestigungs­ öffnungen 33.
Der in Fig. 1 dargestellte Kämpferklotz hat als ungefähre Ab­ messungen eine Länge von etwa 60 bis 70 mm, eine Gesamthöhe von ca. 60 mm. eine Breite von etwa 30 bis 35 mm. Die Höhe der An­ schlagsplatte 15 beträgt bei diesen Abmessungen etwa 20 mm. während der Schenkel 9 der Keilform etwa 15 mm emporragt.
Die in der Basis 4 vorgesehene Befestigungsöffnung 28 dient dazu, gewünschtenfalls von der Seite eines fiktiven darunterliegenden, üblicherweise mit einem Hohlprofil versehenen Rahmenholms, z. B. eine selbstschneidende Schraube als zusätzliche Befestigung des Kämpferklotzes mit dem Rahmenholm anzubringen.
Die Keilflächen 32 der Befestigungsfalze 8 können, wie in Fig. 1 gezeigt, ganz schwach zur Fußebene hin eingewölbt sein, um im montierten Zustand eine Abrundung in den Eckbereichen zwischen aufgesetztem Kämpfer und dem ihn tragenden Rahmen­ holm zu bilden.
In der Seitenansicht nach Fig. 2 wird erkennbar, daß die Be­ festigungsfalze 8 sich über die gesamte Breite des Kämpfer­ klotzes 1 erstrecken und nur am rückwärtigen Randbereich di­ rekt in die Anschlagplatte 15 übergehen. Jeder der Befestigungs­ falze 8 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 mit jeweils zwei im Bereich des Paßstumpfes 3 angeordneter Befestigungsöffnungen 33 ausgestattet.
Wie sich aus den Fig. 1 und 2, aber noch deutlicher aus Fig. 3 ergibt, weist der Paßstumpf 3 in Längsrichtung des Kämpfer­ klotzes 1 eine geringere Abmessung auf als in Querrichtung, d. h. in Richtung zur rückwärtigen Anschlagplatte 15. Auf der quer verlaufenden Seitenfläche 24 weist der Paßstumpf 3 vier, in etwa gleichem Abstand vorgesehene Längsrippen 20 auf. Auf den Schmalseiten sind dagegen nur drei Längsrippen 20 vor­ gesehen. Die äußeren Eckenbereiche des im Querschnitt recht­ eckförmigen Paßstumpfes 3 sind leicht abgerundet, so daß im Zu­ sammenwirken mit der oberen Abschrägung 23 ein relativ leichtes Aufschieben von Hohlprofilen des Kämpfers durchgeführt werden kann.
Aus der Seitenansicht nach Fig. 2 ist erkennbar, daß zwischen der, normalerweise an der Rückwand vorgesehenen Anschlagplatte 15 ein Aufnahmebereich 14 für die Enden der Hohlprofile vorge­ sehen ist. Der Abstand zwischen der Anschlagplatte 15 und der gegenüberliegenden Längsrippe 20 ist dabei etwas größer gehal­ ten als der Abstand zwischen der in Fig. 2 rechts vorgesehenen Längsrippe und der vorderen Kante des Fußes 5.
In der Draufsicht der Fig. 3 sieht man, daß jede Keilfläche 32 des Befestigungsfalzes 8 zwei Befestigungsöffnungen 33 aufweist, durch die bei der Anbringung des Kämpferklotzes 1 auf einem Rahmenholm vorzugsweise selbstschneidende Senkschrauben mit der Wandung des Rahmenholms bzw. dessen Verstärkungshohlpro­ fil verschraubt werden. In der Draufsicht nach Fig. 3 erscheint die nach oben ragende, tatsächlich längere Schnittlinie der konischen Öffnungsfläche der Befestigungsöffnungen 33 kürzer als die nur geringfügig zur Fußebene geneigte untere Schnittli­ nie. Während die drei Aufnahmebereiche 13, 14 und erneut 13 von den Schenkeln 9 der Falzbefestigungen 8 und von der Innen­ seite der Anschlagplatte 15 und dem Fuß 5 selbst begrenzt wer­ den, ist der nach vorne gerichtete Aufnahmebereich 12, der in Fig. 3 nach unten zeigt, offen.
In Fig. 4 ist das Zusammenwirken der einzelnen Elemente eines Rahmenholmes 40, des Kämpferklotzes 1 und eines Kämpfers 50 mit einem inneren Verstärkungshohlprofil 52 in vereinfachter Weise dargestellt. In dieser schematischen Skizze sind die Schraubenbefestigungen des Kämpferklotzes 1 gegenüber dem Rah­ menholm 40 sowie Befestigungen oder Verschraubungen des Kämpfers 50 bzw. dessen inneren Verstärkungshohlprofil 52 und dem Paßstumpf 3 nicht eingezeichnet. Ebenso sind die Schnittbereiche des Rahmenholms und des Kämpfers 50 selbst normalerweise mit weiteren Hohlprofilen versehen, da hieraus eine erhebliche Gewichtsersparnis für diese, in der Regel im Kunststoffextrudier­ verfahren hergestellten Elemente resultiert.
Der in Fig. 4 unten liegende Rahmenholm 40 weist in seiner we­ sentlichen Struktur eine U-Form auf, die auf der einen Seite, beispielsweise auf der Innenseite 41, einen niedrigeren Schen­ kel 44 hat, während an der Außenseite 42 ein höherer nach oben ragender Schenkel 43 vorgesehen ist. Dieser Schenkel 43, der normalerweise den Außenschenkel darstellt, ist am oberen Rand mit einem um eine kurze Strecke nach innen ragenden Schenkelkra­ gen 45 versehen.
Der normale Montagevorgang läuft so ab, daß ein, in den Fig. 1 bis 3 beschriebener Kämpferklotz 1 unter leichter Schräghaltung so in das nach oben offene U-Profil des Rahmen­ holms 40 eingesetzt wird, daß seine Anschlagplatte 15 mit der Oberkante 16 unter dem Schenkelkragen 45 zu liegen kommt. Durch vollständiges Eindrücken des Kämpferklotzes 1 in die, vom Kunststoffprofil gebildete obere Rahmennut 46, kommt eine etwa formschlüssige Verbindung in Querrichtung zum Rahmen­ holm 40 zustande. Im Anschluß an diesen ersten Montageschritt werden durch die in der Figur nicht gezeigten, einerseits im abgeschnittenen Bereich und andererseits im durch die perspek­ tivische Darstellung abgedeckten Bereich liegenden Befesti­ gungsfalze 8, vier vorzugsweise selbstschneidende Senkschrauben mit dem Rahmenholm fest verschraubt.
Durch diese Verschraubung ist der Kämpferklotz 1 gegen die Sohle der U-Nut 46 des Rahmenholmes 40 gezogen, als auch in Längs- und Querrichtung zum Rahmenholm 40 starr festgelegt. Im weiteren Montagevorgang wird dann das bereits abgestuft zugeschnittene Kämpferende 50 mit seinem inneren Verstärkungshohlprofil auf den Paßstumpf 3 aufgeschoben. Die zugeschnittenen Enden des Kämpfers 50 fußen dabei mit dem inneren Ende 54 auf dem Schen­ kel 44 und mit dem äußeren Ende 55 auf dem Schenkel 43 bzw. dem Schenkelkragen 45. Das innere Verstärkungsprofil 52, das vorzugsweise aus einem torsionssteifen Metall besteht, das in Fig. 4 ein Vierkant­ hohlprofil aufweist, kommt dabei mit seinem unteren Ende 58 in Paßeingriff mit den entsprechenden Aufnahmebereichen 13, 14, 12 im Fußbereich des Kämpferklotzes 1. Die eigentliche Befestigung zwischen Kämpfer 50, seiner Innenverstärkung 52 und dem Kämpfer­ klotz 1 wird durch eine Befestigung, z. B. einer Schraubbefesti­ gung, in Längsrichtung des Rahmenholms durch den Paßstumpf 3 bewirkt, wobei diese Befestigung vorzugsweise durch den gesamten Kämpfer hindurchgeht.
Der Montagevorgang kann jedoch auch in der Weise durchgeführt werden, daß zunächst der Kämpfer 50 und seine Innenverstärkung 52 paßgenau auf den Kämpferklotz 1 aufgeschoben werden und anschlie­ ßend mit diesem befestigt werden. Erst daran kann sich dann das eigentliche Einsetzen des Kämpferklotzes in die U-Nut des Rahmenholms anschließen.
Eine derart hergestellte Kämpferverbindung weist eine hohe Fugendichtigkeit auf, so daß Verschmutzungen und Eindringen von Feichtigkeit in das Innenprofil vermieden werden. Hier­ durch wird ein ausgezeichnetes Langzeitverhalten der Kämpfer­ befestigung erreicht. Durch die spezielle Konstruktion und das Zusammenwirken von formschlüssiger und kraftschlüssiger Verbindung zwischen Kämpfer und Rahmenholm über den Kämpfer­ klotz 1 wird eine ausgezeichnete Verwindungssteifigkeit der Gesamtverbindung erreicht.

Claims (9)

1. Kämpferklotz zur Befestigung eines Kämpfer-Hohlpro­ fils im wesentlichen senkrecht zu einem Rahmenholm, insbesondere für Fensterrahmen,
mit einer am Rahmenholm aufliegenden und befestigba­ ren Basis und
mit einem von der Basis abstehenden Paßteil, auf das der Endbereich des Kämpfer-Hohlprofils und/oder eines Verstärkungs-Hohlprofils des Kämpfers schiebbar und nachfolgend befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis (4) als breiter, sich in Längsrichtung des Rahmenholms (40) erstreckender Fuß (5) mit mehre­ ren Befestigungsbereichen (8) so ausgebildet ist, daß die Befestigungsbereiche (8) von außerhalb der aufge­ schobenen Hohlprofile (52, 50) und von außerhalb des Rahmenholms (40) gegen den Rahmenholm (40) festsetz­ bar sind, und
daß eine Seite der Befestigungsbereiche (8) in einem Abstand und etwa parallel zum Paßteil (3) angeordnet ist und eine quer zum Rahmenholm (40) verlaufende Be­ grenzungswand (9) für einen formschlüssigen Aufnahme­ bereich (13) für die Hohlprofilenden (58) bildet.
2. Kämpferklotz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (5) einen längsorientierten, formschlüs­ sigen Aufnahmebereich (14) für die Hohlprofilenden (58) aufweist.
3. Kämpferklotz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbereiche (8) eine Keilform auf­ weisen, deren Keilspitze (31) vom Paßteil weggerich­ tet ist.
4. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmebereiche (12, 13, 14) angrenzend an das Paßteil (3) und mindestens teilweise auch angrenzend an die Befestigungsbereiche (8) ausgebildet sind.
5. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbereiche (8) beidseitig vom Paß­ teil (3) in Querrichtung des Rahmenholms (40) ange­ ordnet sind.
6. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilform der Befestigungsbereiche (8) jeweils mindestens eine Führungsöffnung (33) für ein Befesti­ gungsmittel, insbesondere jeweils zwei Führungsöff­ nungen (33) aufweist, deren Öffnungsachse (34) gegen die durch das Paßteil (3) gehende Längssymmetrieachse einen Winkel im Bereich von etwa 45°, vorzugsweise kleiner als 45°, bildet.
7. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Längsseite des Kämpferklotzes (1) der Aufnahmebereich (14) von einer etwa parallel zum Paß­ teil (3) vorgesehenen Anschlagplatte (15) begrenzt ist.
8. Kämpferklotz nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungswand (9) nicht so hoch wie die Anschlagplatte (15) und diese nicht so hoch wie das Paßteil (3), insbesondere etwa mit 1/3 der Höhe des Paßteiles (3), ausgebildet ist.
9. Kämpferklotz, dadurch gekennzeichnet, daß er als Zinkdruckgußformteil hergestellt ist.
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