DE3212848C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Mehrfachkontakt- Verbindungssteckdose nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Verbindungssteckdosen kommen insbesondere zum Ein­ satz bei der elektrischen Verbindung zwischen einem Kraft­ fahrzeug und einem Anhänger, wobei die Steckdose am rück­ wärtigen Teil des Kraftfahrzeugs angebracht ist. Die für Kraftfahrzeuge vorgesehenen Verbindungssteckdosen haben einen genormten Aufbau, was die Fassung für den Stecker anbelangt.
Eine Verbindungssteckdose der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 21 15 580 bekannt. Bei dieser Verbindungs­ steckdose besteht das einstückige Kontaktträgerelement aus einem elastischen Werkstoff, und die Zahnelemente haben die Form von Widerhaken, so daß das in dem Gehäusekörper durch Eindrücken eingebaute Kontaktträgerelement fest in dem Ge­ häusekörper sitzen bleibt. Die im Querschnitt widerhaken­ förmigen Zahnelemente am Kontaktträgerelement wirken mit um 180° verdreht angeordneten Zahnelementen am Gehäusekör­ per zusammen.
Ein Lösen des Kontaktträgerelements aus dem Gehäusekörper ist nicht ohne weiteres möglich.
Aus dem DE-GM 18 66 773 ist eine elektrische Mehrfachkon­ takt-Verbindungssteckdose bekannt, bei welcher das Kon­ taktträgerelement ebenfalls einstückig ausgebildet ist, allerdings ist in der Gebrauchsmusterschrift nicht ange­ geben, wie das Kontaktträgerelement in das dazugehörige Gehäuse eingesetzt ist.
Aus dem DE-GM 78 12 822 ist eine Steckdose bekannt, bei der das Kontaktträgerelement zweistückig ausgebildet ist. Dadurch soll der Vorteil einer leichten Montage der Kontaktelemente erzielt werden. Zur Herstellung des Kontaktträgerelements sind zwei Formen bzw. zwei Formvorgänge notwendig. Außerdem ist der letztgenann­ ten DE-GM zu entnehmen, man solle das Kontaktträger­ element mit Füßen versehen, so daß es sich auf der gleichen Unterlage abstützen könne, auf der der Gehäusekör­ per befestigt wird. Nach dem Aufschrauben der zusammen­ gebauten Anordnung an dem dafür vorgesehenen Ort ergibt sich dann ein fester Sitz des Kontaktträgerelements im Gehäusekörper. Diese Verbindung zwischen Gehäusekörper und Kontaktträgerelement bleibt somit nur solange erhal­ ten, wie der Gehäusekörper auf einer Unterlage befestigt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mehrfach­ kontakt-Verbindungssteckdose der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß sich das einstückige Kontakt­ trägerelement leicht in den Gehäusekörper einbauen läßt, in diesem sicher gehalten wird, aber dennoch bei Bedarf aus dem Gehäusekörper entnommen werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Durch den erfin­ dungsgemäßen Aufbau läßt sich das Kontaktträgerelement mühelos und ohne Werkzeuge in den Gehäusekörper einsetzen. Während eine Drehwinkel-Begrenzung durch den Fußpunkt des gebogenen federnden Armes, wie dies aus der Fig. 1 zu ent­ nehmen ist, das Kontaktträgerelement in Einbau-Drehrich­ tung begrenzt, ist ein Zurückdrehen des Kontaktträgerele­ ments durch den gebogenen federnden Arm, der hinter dem Anschlagsvorsprung verrastet, verhindert. Um das Kontakt­ trägerelement wieder aus dem Gehäusekörper zu entfernen, wird der federnde gebogene Arm, der vorzugsweise einen Greifstift trägt, etwas verbogen, so daß sich das freie Ende des Arms von dem An­ schlagsvorsprung löst und somit das Kontaktträgerelement entgegen der Einbau-Drehrichtung verdreht und aus dem Ge­ häusekörper entnommen werden kann.
Renkverbindungen sind zwar an sich bekannt (zum Beispiel aus dem DE-GM 18 13 166), allerdings läßt sich diesem Stand der Technik nicht entnehmen, eine solche Verbindung zum Verbinden eines Kontaktträgerelements in einem Gehäusekör­ per einer Mehrfachkontakt-Verbindungssteckdose vorzusehen.
Bei der erfindungsgemäßen Verbindungssteckdose kann es sich einmal um eine fest auf einem Untergrund montierte Steck­ dose handeln, die nicht mit einem elektrischen Kabel ver­ bunden ist, es kann sich aber auch um eine an einem Kabel­ ende angebrachte Steckdose handeln, die - zusammen mit einem passenden Stecker - zur Verbindung zweier Kabel dient.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an­ hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Mehrfachkontakt-Verbin­ dungssteckdose von unten, wobei ein Kontakt­ trägerelement und ein pappenartiger Gehäuse­ körper zusammengebaut sind;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht des Kontaktträgerelements von oben;
Fig. 4 eine Ansicht des Kontaktträgerelements von unten;
Fig. 5 eine Ansicht des in Fig. 3 und 4 gezeigten Kontaktträgerelements im Querschnitt;
Fig. 6 eine teilweise Schnittansicht des in Fig. 3 bis 5 gezeigten Kontaktträgerelements;
Fig. 7 eine Ansicht des kappenartigen Gehäusekörpers von unten;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII- VIII in Fig. 1;
Fig. 9 eine Vorderansicht des kappenartigen Gehäuse­ körpers mit einem zugehörigen Deckel; und
Fig. 10 eine Ansicht des in Fig. 9 gezeigten Gehäuse­ körpers und Deckels von oben.
Eine in Fig. 1 und 2 gezeigte Mehrfachkontakt-Verbindungssteck­ dose (im folgenden Steckdose) 1 weist ein äußeres kappenarti­ ges Gehäuse 2 auf, das beispielsweise aus thermoplastischem Material, wie Polypropylen, oder einem Metallmaterial, wie bspw. Aluminium, hergestellt ist. Entfernbar eingesetzt im kappenartigen Gehäuse 2 ist ein Kontaktträgerelement 3 von im wesentlichen zylindrischer Gestalt, das durch Gießen oder Formen eines thermoplastischen Materials, wie bspw. Polypro­ pylen, hergestellt ist.
In Fig. 3 bis 6 ist das Kontaktträgerelement 3 im Detail dar­ gestellt.
Wie bekannt, weist das Kontaktträgerelement 3 eine Mehrzahl von axialen Löchern 4 auf, die sich axial entlang des zylin­ drischen Körpers des Elements 3 erstrecken, und die voneinan­ der durch Trennwände aus thermoplastischem Material getrennt sind. Jedes axiale Loch 4 hat einen oberen Kragenbereich 5 und ist seitlich durch einen Umfangsraum 6 offen, der unter dem oberen Kragenbereich mit scharfen Kanten endet.
Zwei kleine Haltebereiche 7, deren Zweck es ist, die elektri­ schen Kontaktelemente in den Löchern 4 festzuhalten, sind an­ grenzend an und einstückig mit der oberen Kante in jedem Loch 4 ausgebildet.
Sechs Löcher 4 sind in Form eines Sechsecks angeordnet, wäh­ rend ein siebtes Loch mittig angeordnet ist und auf einer hö­ heren Stufe als der Ebene der oberen Öffnung der sechs Löcher liegt.
Am Außenumfang des Körpers des Elements 3 ist eine mit Nuten versehene Anordnung geschaffen, die radiale Seitenoberflächen hat und durch eine Mehrzahl von oberen vorspringenden Zahnele­ menten 8 und eine entsprechende Mehrzahl von unteren vorsprin­ genden Zahnelementen 9 gebildet ist, wobei jedes untere Zahn­ element 9 zwischen zwei oberen Zahnelementen 8 liegt. Von den Zahnelementen 8 ist eines, das mit 8′ bezeichnet ist, von grö­ ßeren Ausmaßen, während ein anderes Zahnelement, das durch das Bezugszeichen 8′′ angegeben ist, einstückig mit ihm aus­ gebildeten, gebogenen federnden Arm 10 mit einem vorspringen­ den Greifstift 10 a aufweist, der, sobald das Kontkatträger­ element 3 in das kappenartige Gehäuse 2 eingesetzt und in Endstellung verdreht ist, in dem Gehäuse 2 lösbar ver­ rastet, so daß das Kontaktträgerelement 3 wieder ent­ fernt werden kann, z. B. zum Wiederverbinden irgendwelcher elektrischer Leiterdrähte, die unterbrochen worden waren.
Ersichtlich sind die Zahnelemente 8 und 9 und der Vorsprung 10, einstückig mit dem Kontaktträgerelement 3 ausgebildet.
Fig. 5 zeigt ein in ein entsprechendes Loch 4 eingesetztes Steckkontaktelement 11. Es hat einen unteren Schaftbereich und einen oberen Kopfbereich 12 mit vergrößertem Durchmes­ ser und besteht aus elektrisch leitendem Material, wie bspw. einer Kupferlegierung. Eine Schraube 13 zum Fest­ klemmen eines Leiters ist in den Bereich 12 mit vergrößertem Durchmesser eingeschraubt.
Normgemäß ist eine Mehrzahl von Stift- und Buchsenelementen in der fertigen Steckdose vorgesehen, ein Element 11 für jedes Loch 4. Das Steckkontaktelement, das in dem zentra­ len Loch 4 angeordnet werden soll, ist länger als die ande­ ren, um seinen Kopf mit seiner Schraube vorstehen zu lassen.
Einige Löcher 4 nehmen Buchsenkontaktelemente, wie mit 11 a in Fig. 2 gezeigt auf.
Die zwei Sätze von Zahnelementen 8 und 9 sind voneinander in axialer Richtung beabstandet, und es sind fünf davon in der gezeigten Ausführungsform, d. h. ein Zahn weniger als die Löcher 4, am Umfang der Anordnung vorhanden. Auf diese Wei­ se muß das Kontaktträgerelement in das kappenartige Gehäuse 2 notwendigerweise in einer vorbestimmten Lage eingesetzt werden. Um die Koppelung zwischen den zwei Komponenten mit einer axialen Drehbewegung als Renkverbindung herzustellen, ist eine entsprechende Mehrzahl von Zähnen 14 einstückig mit dem kappenartigen Gehäuse 2 ausgebildet, deren Dicke dem Zwischenraum zwischen den Zähnen 8 und 9 des Kon­ taktträgerelements 3 gleicht. Sie bilden eine Reihe von Ausnehmungen 14′, durch die die Zähne 9 des Kontaktträger­ elements 3 durchschiebbar sind, währenddessen die Zähne 8, da sie einen größeren Durchmesser haben, sich gegen den Umfangskantenbereich 15 an der Basis der Zähne 14 stützen. Eine der Ausnehmungen 14′′ ist vergrößert, während das angrenzende Zahnelement 14 durch einen Rippenbereich 15 a verlängert ist, um sicher­ zustellen, daß die zwei Komponenten 3 und 2 in einer vor­ bestimmten Lage (siehe Fig. 7 und 8) zusammengesetzt werden. Das kappenartige Gehäuse 2 hat das oben bezeichnete Rippen­ teil 15 a zum Positionieren des "Stecker"-Verbindungsele­ ments, das in die zusammengesetzte Steckdose 1 gesteckt werden kann. Schließlich ist nach Fig. 9 und 10, die die Steckdose von außen zeigen, ein Abdeckelement 19 vorgese­ hen, das schwenkbar am kappenartigen Gehäuse 2 zum Schutz der elektrischen Kontakte angelenkt sein kann.
Die Steckdose 1 wird in der folgenden Weise zusammenge­ baut:
Die elektrischen Kontaktelemente, werden alle gleichzeitig durch Druck mittels eines Gerätes (nicht gezeigt) vom Teil 5 mit kleinerem Durchmesser der Löcher 4 aus, unter Aus­ nutzung der Elastizität des thermoplastischen Materials und des verjüngten Eingangs bei 5 a, eingesetzt.
Das Kontaktträgerelement 3 wird von unterhalb des Gehäuse­ körpers 2 eingeführt und dann um einen Schritt gedreht, um das Ende des Arms 10 gegen einen Anschlagsvorsprung 17 an der Innenseite des Gehäuses 2 (siehe Fig. 7) zu bewegen. Auf diese Weise ist jedes obere Zahnelement des Kontakt­ trägerelements 3 oben zwischen zwei benacharten Zähnen 14 des Gehäuses 2 angeordnet, während jeder untere Zahn 9 unter einem entsprechenden Zahn 14 des Gehäuses 2 ange­ ordnet ist.
Dank des Arms 10, der gegen den Vorsprung 17 anliegt, kann sich das Kontaktträgerelement nicht im Gehäuse zurückdre­ hen.
Geschwächte Zonen 18 in der Wand des Gehäuses 2 können durch Herausbrechen entfernt werden, falls die elektri­ schen Leiter aus der Anordnung durch die Wand des kap­ penartigen Gehäuses herausgeführt werden sollen.

Claims (4)

1. Elektrische Mehrfachkontakt-Verbindungssteckdose, mit einem Gehäusekörper, einem im wesentlichen zylindri­ schen, einstückigen Kontaktträgerelement aus thermoplasti­ schem Kunststoff, das im Gehäusekörper aufgenommen ist und an dessen Umfang sich mehrere einstückig angeformte Zahnelemente befinden, die mit entsprechend geformten Zahnelementen am Gehäusekörper in formschlüssige Verbin­ dung bringbar sind, und mit einer Mehrzahl von Kontakt­ elementen, von denen jedes entfernbar in einem axialen Loch in dem Kontaktträgerelement angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Ge­ häusekörper (2) abnehmbare Kontaktträgerelement (3) zwei Sätze von in zwei parallelen, axial beabstandeten Ebenen angeformten Zahnelementen (8, 8′, 8′′; 9) um seinen Umfang trägt, die mit den entsprechend geformten Zahnelementen (14, 14′, 14′′) am Gehäusekörper (2) zusammen eine Renkver­ bindung bilden, wobei jedes Zahnelement (8, 8′, 8′′) des einen Satzes winkelmäßig zwischen zwei Zahnelementen (9) des anderen Satzes liegt, und daß eines (8′′) der Zahn­ elemente einen gebogenen federnden Arm (10) trägt, der mit seinem freien Ende hinter einen Anschlagsvorsprung (17) auf der Innenseite des Gehäusekörpers (2) angreift, so daß nach dem Schließen der Renkverbindung eine Drehbe­ wegung des Kontaktträgerelements (3) zum Gehäusekörper (2) in Gegen-Drehrichtung verhindert ist.
2. Elektrische Verbindungssteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel­ erstreckung eines Zahnelements (8′) eines der Sätze größer ist als jene der anderen Zahnelemente in diesem Satz.
3. Elektrische Verbindungssteckdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnele­ mente (8) eines Satzes radial weiter als die Zahnele­ mente (9) des anderen Satzes vorspringen.
4. Elektrische Verbindungssteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der freie gebogene Arm (10) angrenzend an sein freies Ende einen Greifstift (10 a) zum Erleichtern des Entfernens des Kontaktträgereinsatzes (3) aus dem Gehäusekörper (2) trägt.
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