DE3213560C2 - Chirurgisches Instrument - Google Patents

Chirurgisches Instrument

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DE3213560C2
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surgical instrument
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Helmut D. 2000 Hamburg Link
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Waldemar Link GmbH and Co KG
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Waldemar Link GmbH and Co KG
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Abstract

Ein chirurgisches Instrument mit zwei gelenkig miteinander verbundenen Griffschenkeln, wie Schere, Zange oder Klemme, ist mit einem Anschlag versehen, der die Öffnungsweite der Griffschenkel auf eine vorbestimmte Griffweite beschränkt. Dadurch wird erreicht, daß das Instrument, wenn ein Griffschenkel vorübergehend losgelassen worden war, sich so weit öffnet, daß es anschließend nicht ohne weiteres wieder gegriffen werden kann.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein chirurgisches Instrumont wie Schere, Zange oder Klemme, mit zwei über ein Gelenk miteinander verbundenen Griff- und Instrumentenschenkeln, und mit einem die öffnungsweite des Instruments beschränkenden Anschlag.
Die Griffschenkel chirurgischer Instrumente sind in dem durch die Art der Gelenkverbindung vorgegebenen Rahmen im allgemeinen frei gegeneinander beweglich und können insbesondere sehr weit geöffnet werden. An den Enden weisen die Griffschenkel im allgemeinen Ringgriffe auf. Beim chirurgischen Eingriff am Patienten werden diese Ringgriffinstrumente vom Operateur üblicherweise mit zwei Fingern (insbesondere Daumen- und Mittel- bzw. Zeigefinger) einer Hand gehalten und geöffnet bzw. geschlossen. Dabei kommt er aber häufig in eine Situation, in welcher er im Wechsel mit dem jeweiligen Instrument seine behandschuhte Hand unmittelbar verwenden will, so z. B. beim Fassen von Fadenenden während des Nähens oder zum Verschließen einer kleinen spritzenden Arterie durch Fingerdruck, bis eine Naht oder Gefäßklemme angelegt ist. Die für manuelle Tätigkeit bevorzugte Hand ist üblicherweise auch diejenige, mit der das jeweilige Ringgriff-Instrument geführt wird. Zum manuellen Greifen wird daher oftmals der Finger aus einem Ring des gehaltenen Instruments gezogen, um die übliche Fingergreifbewegung (Daumen-Zeigefinger bzw. Daumen-Mittelfinger) unter Beibehaltung des am Daumen oder Mittelbzw. Zeigefinger hängenden Instruments auszuführen. Nach Durchführung der Manipulation mit den Fingern will der Chirurg dann meistens den losgelassenen Ring des Instruments wieder greifen. Besonders bei langen Instrumenten hat sich dieser Schenkel oftmals durch sein Eigengewicht weit geöffnet und ist mit den Fingern derselben Hand gar nicht mehr zu erreichen oder befindet sich jedenfalls in einer unvermuteten Position.
Ein chirurgisches Instrument der eingangs genannten Art ist bekannt aus der CH-PS 3 52 458. Bei diesem bekannten Instrument handelt es sich um einen Gipsverbandschneider in Zangenform, dessen Griffschenkel durch eine Feder in Öffnungsrichtung vorgespannt sind. Um die öffnungsweite der Instrumentenschenkel auf ein vorbestimmtes Maß zu beschränken, ist ein Anschlag vorgesehen, der aus einer Stellschraube besteht, die in einem Instrumentenschenkel vorgesehen ist und auf den anderen Instrumentenschenkel einwirkt, um die öffnungsweite zu begrenzen. Diese Form eines Anschlags zur Begrenzung der öffnungsweite hat den Nachteil, daß sie sperrig ist und relativ weit aus dem Instrument herausragt. Dies stört bei Gipsverbandöffnern der bekannten Art zwar nicht, hingegen ist es bei chirurgischen Instrumenten überaus unerwünscht und sogar gefährlich für den Patienten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
ein chirurgisches Instrument der eingangs genannten
5. Art weiterzubilden, bei welchem der Anschlag nicht aus den Instrumentenschenkeln herausragt, sondern in das Instrument integriert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Anschlag gebildet ist darch einen auf einem der
ίο Griff schenkel oder einem der Instrumentenschenkel angeordneten Bolzen, der in ein zum Gelenk konzentrisches, kreisbogenförmiges Langloch im anderen Griffbzw. Instrumentenschenkel eingreift
Durch diese erfindungsgemäße Lösung ist gewährleistet, daß der Bolzen, der nur in das Langloch eingreifen muß, nicht aus dem Langloch hervorragt und somit keine Verletzungsgefahr verursachen kann.
Trotzdem hat der Operateur Gewißheit dafür daß sich der losgelassene Instrumentengriff, den er wieder greifen will, innerhalb eines bestimmten, beschränkten Winkelbereichs befindet Es bedarf keines besonderen Hinschauens oder gar der Nachhilfe mit der zweiten Hand mehr, um den freien Instrumentengriff zu erreichen. Dazy wird die maximale Öffnungsweite der Griffschenkel des Instruments so gewählt, daß der freie Griff auch in der maximalen Öffnungsstellung der Griffschenkel noch von der Hand erreicht werden kann.
Die konstruktive Ausführung des Anschlags kann je nach Art des Werkzeugs und des dabei verwendeten Gelenktyps unterschiedlich sein. Vorzugsweise wird der Anschlag im Gelenkbereich vorgesehen.
Eine zweckmäßige Ausführungsform wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert, die in
F i g. 1 eine Draufsicht und in
F i g. 2 eine Seitenansicht des Gelenkbereichs eines Instruments in vergrößertem Maßstab darstellt.
Das teilweise dargestellte Instrument weist Griffschenkel 1 und 2 auf, an deren nicht gezeigten Enden sich Griffringe befinden. Die Griffschenkel sind durch das Gelenk 3 miteinander verbunden. Der Griffschenkel t setzt sich jenseits des Gelenks 3 einstückig in dem Instrumentenschenkel 4 fort, während der Griff schenkel 2 in den (nstrumentenschenkel 5 übergeht. Die Instrumentenschenkel 4,5 sind beispielsweise als Scherenklingen oder Klemmbacken ausgebildet.
Das Gelenk 3 kann beliebige Gestalt haben, beispielsweise als Schraubverschluß, Laschenverschluß oder Durchsteckverschluß. Das dargestellte Beispiel besitzt einen Durchsteckverschluß, in welchem der Schenkel 1, 4 den aus den beiden Platten 6,7 bestehenden Außenkasten bildet, während der Schenkel 2,5 den hindurchgesteckten, plattenförmigen Innenteil 8 bildet, der mittels eines Stifts 9 schwenkbar geführt ist.
Das Innenteil 8 enthält ein Langloch 10, das in Fig. 1 infolge teilweiser Wegbrechung des Außenkastenteils 7 sichtbar ist und konzentrisch zu dem Bolzen 9 gebogen ist. In Bohrungen des Außenkastens 6, 7 ist ein Stift 11 festgehalten, der in der geschlossenen Instrumentenstellung sich nahe dem einen Langlochende befindet, wie dies in F i g. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellt ist, und sich bei der Öffnungsbewegung innerhalb des Langlochs verschiebt. Mit dem anderen Ende des Langlochs bildet er einen Anschlag 12, der die Öffnungsbewegung des Instruments so begrenzt, wie dies strichpunktiert in F i g. 1 angedeutet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Chirurgisches Instrument, wie Schere, Zange oder Klemme, mit zwei über ein Gelenk miteinander verbundenen Griff- und Instrumentenschenkeln, und mit einem die öffnungsweite des Instruments beschränkenden Anschlag, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag gebildet ist durch einen auf einem der Griffschenkel (1 oder 2) oder einem der Instrumentenschenkel (4 oder 5) angeordneten Bolzen (11), der in ein zum Gelenk (9) konzentrisches, kreisbogenförmiges Langloch (12) im anderen Griff- (2 oder 1) bzw. Instrumentenschenkel (5 oder 4) eingreift
DE3213560A 1982-04-13 1982-04-13 Chirurgisches Instrument Expired DE3213560C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3213560A DE3213560C2 (de) 1982-04-13 1982-04-13 Chirurgisches Instrument

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DE3213560A DE3213560C2 (de) 1982-04-13 1982-04-13 Chirurgisches Instrument

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DE3213560A1 DE3213560A1 (de) 1983-10-20
DE3213560C2 true DE3213560C2 (de) 1985-09-12

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ID=6160806

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DE3213560A Expired DE3213560C2 (de) 1982-04-13 1982-04-13 Chirurgisches Instrument

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DE (1) DE3213560C2 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE3213560A1 (de) 1983-10-20

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