DE3213667C2 - Laserbearbeitungsvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Laserbearbeitungsvorrichtung entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen können beispielsweise zum Ver
schweißen, Schneiden, Oberflächenhärten und dergleichen
von metallischen Materialien verwendet werden. Es ist
bekannt, daß diese Vorrichtungen im wesentlichen eine
Laserlichtquelle, ein Fokussiersystem und wenigstens
einen schwingfähigen Spiegel aufweisen, der den von der
Lichtquelle ausgesandten Lichtstrahl in die Zone reflek
tiert, in der der gewünschte Arbeitsvorgang durchgeführt
werden soll.
So ist aus der DE 24 16 436 C2 eine Laseranordnung
bekannt, bei der ein Laserstrahl durch ein besonderes
System von Umlenkspiegeln auf ein vorgegebenes Zielfeld
eines metallischen Werkstücks gerichtet wird, und zwar
derart, daß der Oberflächenbereich dieses Werkstücks
möglichst gleichmäßig und in einer definierten Tiefe
beheizt wird. Zu diesem Zweck ist eine möglichst gleich
mäßige Überstreichung des Zielfeldes erforderlich. Ein
erstes, in dieser Druckschrift beschriebenes System
besteht aus einem, um eine Achse pendelnd gelagerten
Spiegel, dem - in Richtung eines eintretenden Laser
strahls gesehen - ein fokussierend wirkender Spiegel
vorgelagert ist, wobei der von dem Pendelspiegel reflek
tierte konvergente Strahl auf einem weiteren ortfesten,
fokussierend wirkenden Spiegel reflektiert wird und auf
einen um eine senkrecht zur Achse des Pendelspiegels
drehbaren Ablenkspiegel trifft, wobei der von dem letzt
genannten Spiegel reflektierte Strahl auf das Werkstück
trifft. Das Werkstück ist parallel zur Achsrichtung des
Ablenkspiegels verschiebbar. Aus der Überlagerung der
Vorschubgeschwindigkeit des Werkstücks sowie der Schwing
bewegung des Pendel- und des Ablenkspiegels ergibt sich
eine streifenartige Abtastung des Zielfeldes, deren
Breite durch die Amplitude der Drehschwingung des Ablenk
spiegels bestimmt wird, wobei durch unterschiedliche
Maßnahmen sichergestellt ist, daß ein Abtasten der
Werkstückoberfläche lediglich in einer Schwingungsrich
tung des Ablenkspiegels stattfindet, wohingegen in der
anderen Richtung die Bestrahlung unterbrochen ist oder
eine Bewegung mit sehr hoher Geschwindigkeit erfolgt,
welche keine nennenswerte Bestrahlung des Werkstücks mit
sich bringt. Modifikationen dieses Systems betreffen die
Schwingungssauslenkung des Ablenkspiegels um zwei zuein
ander senkrechte Achsen sowie die Vorsehung von zwei,
jeweils um zueinander senkrechte Achsen schwingfähige
Ablenkspiegel, wobei unterschiedliche Ablenkfrequenzen,
Amplituden und Phasenlagen der beiden Schwingbewegungen
erzeugt und auf das Werkstück projiziert werden können,
so daß sich unterschiedliche Geometrien der Zielfelder
ergeben. Der Drehschwingungsantrieb ist in dieser Druck
schrift nur schematisch widergegeben. Er kann beispiels
weise aus Oszillatoren in Verbindung mit einem Impuls
netzwerk bestehen oder aus einem Motor, einer Nocken
scheibe und einem nach Art eines Feder-Masse-Systems
ausgebildeten, den Ablenkspiegel tragenden Kippträgers
bestehen. Insbesondere im letzten genannten Fall ist
nicht erkennbar, wie in einfacher Weise die Drehwinkel
amplitude des Ablenkspiegels veränderbar ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße
Vorrichtung dahingehend auszugestalten, daß eine einfache
Einstellbarkeit des Bereichs möglich ist, in dem der
Laserstrahl wirksam ist, d. h. in dem Schweiß-, Schneid-,
Härtungs- und sonstige Bearbeitungsvorgänge durchzufüh
ren sind.
Gelöst ist diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen
Vorrichtung durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils
des Anspruchs 1.
Erfindungswesentlich ist hiernach ein speziell ausgebil
detes Kurvengetriebe, welches die Drehbewegung eines
Motors in die Schwingbewegung eines Spiegels umsetzt und
welches die Einstellung unterschiedlicher Drehwinkelampli
tuden ermöglicht. Dies wird erreicht durch zwei, gegen
über einer Antriebswelle exzentrische Bauteile, welche
zwar miteinander gekuppelt sind, jedoch hinsichtlich
ihrer relativen Drehwinkelstellung verdrehbar sind, so
daß entsprechend der Verdrehbarkeit dieser Bauteile
relativ zueinander die Gesamtexzentrizität gegenüber der
Antriebswelle in einfacher Weise verstellbar ist. Diese
Gesamtexzentrizität bildet den für die Einstellung einer
bestimmten Drehwinkelamplitude maßgeblichen Parameter
des Kurvengetriebes und es kann auf diese Weise die
Drehwinkelamplitude schnell und zugleich mit der erfor
derlichen Genauigkeit eingestellt werden. Durch die
Drehwinkelamplitude ist unmittelbar der Winkel α und
damit der Bereich der zu behandelnden Werkstückoberfläche
festgelegt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf das
in den Zeichnungen beispielhaft dargestellte, jedoch
keineswegs den Schutzumfang der Erfindung begrenzende
Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil der erfindungsge
mäßen Laservorrichtung unter gleichzeitiger Darstellung
eines Anwendungsfalles;
Fig. 2 eine vergrößerte teilweise Ansicht der Vorrich
tung gemäß Fig. 1 entsprechend einer Schnittebene II-II.
Mit der Bezugsziffer 1 ist in Fig. 1 allgemein eine
Halterung eines Spiegels 2 bezeich
net, der so angeordnet ist, daß er während der Benutzung
einen Laserlichtstrahl 3 in einen Bereich 4 ablenkt, der
durch die beiden aneinander gegenüberliegenden Kanten
von Werkstücken 5 und 6 bestimmt ist, die entlang ihrer
Kanten miteinander verschweißt werden sollen. Die Halterung
1 ist Teil einer nicht weiter dargestellten
Maschine, die eine ebenfalls nicht dargestellte Quelle
aufweist, die den Laserlichtstrahl 3 aussendet und die
ebenso ein nicht dargestelltes, den Laserlichtstrahl
bündelndes Fokussiersystem und vorteilhafterweise andere
reflektierende Spiegel umfaßt.
Die Halterung 1 ist vorteilhafterweise auf einem
Vibrationen dämpfenden Bett 8 aufgelagert, an dem eine
vertikal verlaufende Trägerplatte 10 mittels Schrauben
bolzen 9 befestigt ist. Die Trägerplatte 10 haltert in
freitragender Weise über einen Verbindungsflansch 12
einen Motor 11 und ebenso in mittlerer Lage eine Riemen
scheibe 14, die mittels eines Riemens 15 mit einer
entsprechenden, auf einer Welle 17 des Motors aufgekeil
ten Riemenscheibe 16 gekuppelt ist. Mit der Riemenschei
be 14 ist eine allgemein mit 20 bezeichnete Einrichtung
zur Erzeugung einer Bewegungsumkehr verbunden. Diese
Einrichtung ist in der Lage, eine Drehbewegung einer
Welle 21 der Riemenscheibe 14 in eine axial schwingende
Bewegung eines Zapfens 22 einer Verbindungsstange 23 mit
einstellbarer Amplitude umzuwandeln. Die Platte 10
haltert an einem Ende auch einen Zapfen 25, um den sich
ein Ende eines Armes 26 dreht, dessen entgegengesetztes
Ende mit einem Ring 27 verbunden ist. Der einen Kippträ
ger 27 bildende Ring halterts mittels Schraubenbolzen 28
eine Platte 29, die vorteilhaft kreisförmig ist und die
in einem bestimmten Abstand von dem Kippträger mittels
einer Vielzahl von rohrförmigen Abstandshaltern 30
gehalten ist. In dem Bereich, der entgegensetzt zu
demjenigen gelegen ist, der dem Kippträger 27 zugekehrt
ist, haltert die Platte 29 den Spiegel 2. Schließlich
weist der Kippträger einen radialen Vorsprung 32 auf,
der sich zu dem äußeren Bereich des Kippträgers hin
erstreckt und mittels eines Zapfens 33 mit einem Gabel
element 34 gekuppelt ist. Das Gabelelement 34 steht mit
dem Zapfen 22 der Verbindungsstange 23 an deren, der
Einrichtung 20 gegenüberliegenden Seite in Verbindung.
Es wird im folgenden auf die Fig. 2 Bezug genommen. Dort
erkennt man, daß sich die Welle 21 der Riemenscheibe 14,
(Fig. 1) um eine zugehörige Achse 35 dreht und mittels
eines Lagers 36 in einem Trägerkörper 37 gelagert ist,
der in geeigneter, nicht weiter dargestellter Weise mit
der in der Fig. 1 dargestellten Platte 10 verbunden ist.
Das Lager 36 ist in dem Trägerkörper 37 zweckmäßigerweise
mittels eines Flansches 39 und Schraubenbolzen 40 - von
denen lediglich einer, in Fig. 2 zu sehen ist - festge
legt. Die Welle 21 besitzt auch einen sich über den
Flansch 39 hinaus erstreckende Abschnitt 42 mit einer
Achse 43, die mit der Achse 35 nicht zusammenfällt;
daher dreht sich der Abschnitt 42 der Welle 21 exzen
trisch um die Welle 21. Der Abschnitt 42 haltert seiner
seits ein rohrförmiges Exzenterglied 44, mit dem das
Auge 46 der Verbindungsstange 23 über ein Lager 45
verbunden ist. Das Exzenterglied 44 besitzt eine Achse,
die allgemein mit der Bezugsziffer 48 bezeichnet ist,
deren Abstand von der Achse 43 vorzugsweise gleich ist
dem Abstand zwischen der letzteren und der Achse 35 der
Welle 21. Das rohrförmige Exzenterglied 44 und der
exzentrische Abschnitt 42 der Welle 35 sind relativ
zueinander verdrehbar und zu diesem Zweck sind Mittel
vorgesehen, die sowohl eine Verstellung dieser Elemente
zueinander als auch eine Verriegelung des Exzenterglie
des 44 bezogen auf den Abschnitt 42 nach Durchführung
des Verstellvorganges erlauben, so daß das Exzenterglied
über die Welle 21 antreibbar ist. Diese Mittel können
sogar sehr verschieden voneinander sein. Beispielsweise
ist es möglich, an dem Abschnitt 42 eine Radialverzah
nung und an dem Exzenterglied 44 einen Radialsitz vorzu
sehen, der an der Seite angeordnet ist, die zu der
Verzahnung hinweist und ebenso groß wie die zwischen
zwei benachbarten Zähnen der Verzahnung befindliche
Ausnehmung ist. Eine der Form angepaßte Feder könnte
dann so angeordnet werden, daß sie den durch den Sitz
und die Ausnehmung begrenzten Raum ausfüllt, um den
Abschnitt 42 und das Exzenterglied 44 miteinander zu
koppeln oder um die Drehung des Exzentergliedes 44
bezogen auf die Welle zu ermöglichen, wenn sie herausge
zogen ist. Es besteht andererseits auch die Möglichkeit,
diese Mittel dadurch zu schaffen, daß man eine bekannte,
am Markt als "harmonischer Antrieb" bekannte Einheit
verwendet, die im wesentlichen aus einem eine Schwingung
erzeugenden elliptischen, mit einem Kugellager versehe
nen Element, einer flexiblen Zahnscheibe, deren Zähne
nach außen gewandt sind und die dann, wenn sie auf dem
elliptischen Element montiert ist, dessen elliptische
Form annimmt und aus eine starre Zahnscheibe bestehen,
deren Zähne nach innen gewandt sind, wobei die Anzahl
der Zähne geringfügig höher ist als diejenige der Zähne
der flexiblen Zahnscheibe. Die Verzahnungen beider
Zahnscheiben kämmen miteinander an den Enden der Haupt
achse des elliptischen Elements. In diesem spezifischen
Fall würde das elliptische Element mit dem Abschnitt 42
lösbar verbunden sein und die Verzahnung wäre an dem
Exzenterglied fest angebracht. Beim Einstellvorgang
würde das elliptische Element außer Eingriff mit dem
Abschnitt 42 gebracht werden, so daß eine Drehung dieses
Elements um seine Achse eine fortschreitende Versetzung
des Exzentergliedes 44 bezogen auf den Abschnitt 42
erzeugen würde. In der Arbeitsstellung wären das ellip
tische Element, der Abschnitt 42, die starre Zahnscheibe
und das Exzenterglied 44 starr miteinander verbunden, so
daß diese Teile mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit
rotieren.
Der Abschnitt 42 bildet mit der Achse 43 eine erfindungs
gemäß eingerichtetes Kurvengetriebe.
Das Lager 45 ist an dem Exzenterglied 44 mittels eines
Distanzgliedes 49 und einer Ringmutter 50 befestigt, die
mit einem entsprechenden, auf dem Exzenterglied 44
angeordneten Endgewindeabschnitt gekuppelt ist. Das Auge
46 der Verbindungsstange 23 jedoch ist mit der äußeren
Lagerschale des Lagers 45 mittels eines Flansches 51 und
einer Vielzahl von Schraubenbolzen 52 verbunden, von
denen nur einer in Fig. 2 gezeigt ist.
Der Zapfen 22 der Verbindungsstange 23 besitzt einen
ersten und einen zweiten mit Gewinde versehenen Abschnitt
54, 55, deren aufeinander zu weisende Enden über eine
Verbindungstange 56 verbunden sind. Durch Einwirkung auf
die Verbindungsstange 56 ist es möglich, die Länge des
Zapfens 22 der Verbindungsstange 23 einzustellen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gestaltet sich wie
folgt:
Wenn der Motor 11 nicht eingeschaltet ist, befindet sich
die Halterung 1 stationär in der dargestellten
Stellung, so daß ein einfallender Strahl 3a von dem
Spiegel 2 reflektiert wird und einen reflektierten
Strahl erzeugt, der durch die durchgezogene Linie 3b
angedeutet ist. Die Winkelstellung des Spiegels wird
einfach dadurch eingestellt, daß man auf die Verbindungs
stange 56 einwirkt, die eine Verdrehung des Kippträgers
27 und demzufolge des Spiegels 2 um den Zapfen 25 erzeugt.
Diese Einstellung ermöglicht es, daß der Strahl 3b auf
den Bereich 4 korrekt zentriert wird, der der gewünsch
ten Behandlung unterworfen werden soll (Verschweißen der
Werkstücke 5 und 6).
Das Einschalten des Motors 11 bewirkt über die Riemen
scheiben 14, 16 und den Riemen 15 die Drehung der Welle
21 um die Achse 35 (siehe Fig. 2). Diese Drehung wird in
eine im wesentlichen axial verlaufende Schwingbewegung
des Zapfens 22 der Verbindungsstange 23 umgewandelt,
insoweit als das Auge 46 der Verbindungsstange 23 den
kombinierten Abwälzbewegungen des Exzentergliedes 44 und
des exzentrischen Abschnittes 42 der Welle 21 folgt. Die
Schwingungen der Stange 22 werden dann über den Vor
sprung 32 auf den Kippträger 27 übertragen, der daher um
den Zapfen 25 schwingt und die Platte 29 und demzufolge
den Spiegel 2 mit antreibt. Demzufolge wird durch Verän
derung der Neigung des Spiegels bezogen auf den einfal
lenden Strahl 3a erreicht, daß der reflektierte Strahl
innerhalb eines Winkels α zwischen zwei entgegensetzten
Enden schwingt, an denen der Strahl 3b mittels unter
brochener Linien angedeutet ist. Die Verstellung der
Amplitude des Winkels α kann dadurch ausgeführt wer
den, daß man einfach auf die relative Stellung des
Exzentergliedes 44 bezogen auf den exzentrischen Ab
schnitt 42 der Welle 21 einwirkt. So ist es möglich, die
maximale Exzentrizität bezogen auf die Welle so einzu
stellen, daß der Winkel seinen maximalen Wert hat oder
die Exzentrizität auf ein Minimum zu reduzieren oder
sogar vollständig zu eliminieren, in dem man das Exzen
terglied 44 so verdreht, daß die zugehörige Achse mit
Achse 35 der Welle 21 zusammenfällt. Zwischen diesen
beiden Extrema sind alle Werte des Winkels α eingeschlos
sen, die jederzeit zur Durchführung der gewünschten
Verfahrensweise ausgewählt werden können.
Schließlich kann die Einstellung der Schwingungsgeschwin
digkeit des Spiegels 2 dadurch bewirkt werden, daß man
die Drehzahl der Welle 17 des Motors 11 einstellt oder
in geeigneter Weise die Riemenscheiben 14 und 16 aus
tauscht.
Aus der Untersuchung der Eigenschaften der erfindungsge
mäßen Halterung 1 wird klar, daß diese Vorrichtung
die Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermeidet.
Tatsächlich ist es erfindungsgemäß möglich, alle ge
wünschten Einstellungen in einer einfachen und exakten
Weise und ohne besondere Zeitverluste durchzuführen.
Es ist offensichtlich, daß eine Maschine des oben be
schriebenen Typs mehr als eine Halterung aufwei
sen kann und beispielsweise so ausgestaltet sein kann,
daß der reflektierte Strahl 3b insgesamt Schwingungen
ausführen kann, die in Ebenen liegen, die senkrecht
aufeinander stehen.
Claims (7)
1. Laserbearbeitungsvorrichtung mit Mitteln zur periodischen Auslen
kung eines auf ein Werkstück (5, 6) reflektierten
Laserstrahls (3b) um einen Winkel (α),
- - mit wenigstens einem Spiegel (2), der einen Laser strahl (3a) auf einen vorherbestimmten Bereich (4) des genannten Werkstücks reflektiert,
- - wobei der Spiegel (2) an einem, um eine Achse schwenkbaren Kippträger (27) angebracht ist, den ein Antrieb in Schwingbewegungen um die Achse versetzt,
- - wobei der Antrieb eine Einrichtung (20) zur Umset zung der Drehbewegung eines Motors (11) in eine Schwingbewegung des Kippträgers aufweist,
- - wobei die Einrichtung (20) eine durch den Motor (11) angetriebene Antriebswelle (21), eine mit dem Kippträger (27) in Verbindung stehende Verbindungs stange (23) und ein mit der Antriebswelle (21) in Verbindung stehendes Kurvengetriebe (42, 43) aufweist, von dessen Exzentrizität die Amplitude der Schwing bewegung des Kippträgers (27) abhängt und das mit der Antriebswelle (21) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet,
- - daß das Kurvengetriebe (42, 43) über die Verbindungs stange (23) gelenkig an den Kippträger (27) ange schlossen ist,
- - daß das Kurvengetriebe (42, 43) eine Welle (42) aufweist, deren Achse (43) um das Maß einer ersten Exzentrizität gegenüber der Achse (35) der Antriebs welle (21) versetzt angeordnet ist,
- - daß das Kurvengetriebe (42, 43) ferner ein rohrarti ges, hinsichtlich seiner Drehwinkelstellung bezüg lich der Welle (42) einstellbares und mit letzterer gekoppeltes Exzenterglied (44) aufweist, dessen Achse (48) um das Maß einer zweiten Exzentrizität hinsichtlich der Achse (43) der Welle (42) versetzt angeordnet ist,
- - daß das Exzenterglied (44) mit der Verbindungsstan ge (23) in Verbindung steht,
- - und daß die Drehwinkelstellung des Exzentergliedes (44) gegenüber der Welle (42) zwecks Einstellung der gesamten Exzentrizität des Exzentergliedes (44) gegenüber der Antriebswelle (21) justierbar ist, und zwar nach Maßgabe des Winkels (α).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Exzentrizitäten der Welle (42) und des Exzen
tergliedes (44) gleich sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindungsstange (23) über ein, in
einem Ringbauteil (46) aufgenommenes Lager (45) in
gelenkiger Verbindung mit dem Exzenterglied (44)
steht.
4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs
stange (23) einen Stiel (22) aufweist, dessen Länge
zwecks Zentrierung des reflektierten Laserstrahles
(3b) auf den Bereich (4) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stiel (22) zwei mit Gewinde versehene Teile
(54, 55) aufweist, die mittels einer, die Einstellung
der Länge ermöglichenden Kuppelstange (56) in Verbin
dung stehen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (23) über
ein Gelenkglied mit dem Kippträger (27) verbunden
ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
gekennzeichnet durch Mittel zur Einstellung der
Drehzahl des Motors (11) zwecks Einstellung der
Geschwindigkeit der Schwingbewegung des Spiegels (2).
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