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Registrierapparat der Fünf-Tastentype. Die Erfindung bezieht sich
auf Addierwerke, Registrierkassen und ähnliche Vorrichtungen, bei denen fünf Tasten
benutzt werden. Maschinen mit fünf Tasten besitzen den großen Vorteil, daß sie vollständig
mit einer Hand und nur durch Tastsinn betätigt werden können, wobei die andere Hand
und die Augen frei sind, um die zu addierenden Zahlenreihen zu verfolgen. Wenn sie
in geeigneter Weise konstruiert sind, erfordern sie weniger Teile als Maschinen
mit Volltastatur und können somit billiger hergestellt «-erden.
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Die Erfindung besteht darin, daß mittels einer von jedem Ende aus
schwingenden Stange und zwischen deren Enden vorgesehener Übertragungsvorrichtungen
die Schwingungen der Tasten, lind zwar einer einfachen Taste oder einer Verbindung
von Tasten, auf die. Registriervorrichtung übertragen werden, und eine Taste zum
Schwingen der Stange an einem Ende und die anderen Tasten zum Schwingen der Stange
an dem anderen Ende dienen.
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Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
es ist Fig. i eine Draufsicht der Vorrichtung, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit
halber abgebrochen gezeichnet sind, Fig. :2 eine vertikal geschnittene Ansicht der
Maschine mit ebenfalls abgebrochen gezeichneten Teilen; Fig.3 ist eine Vorderansicht
der Maschine; Einzelteile sind im Schnitt und andere Teile abgebrochen gezeichnet,
wobei nur ein;: Taste dargestellt ist; Fig. 4 ist die Vorderansicht der Schwingstange
in Verbindung mit einem zur Darstellung der Wirkungsweise der Vorrichtung dienenden
Diagramm; Fig. 5 bis 9 zeigen Einzelheiten.
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Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform kann die mit
i bezeichnete Schwingstange um jedes Ende schwingen.
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Die Schwingstange i bewegt sich zwischen den in geeigneter Weise befestigten
Führungen 2 hin und her. Jedes Ende der Schwingstange i ist mit einem Stift 3 versehen,
welcher in der als Drehpunkt dienenden Kugel 4. verschiebbar angeordnet ist. Die
Kugeln 4 sind genau in jedes Ende der röhrenförmigen Schwingarme 5 eingepaßt; letztere
sind mit den von der Welle 7 getragenen Hülsen 6 verbunden. Es ist ersichtlich,
daß beim Schwellgen der Schwingarme 5 jedes Ende der Schwingstange i angehoben werden
kann und: die Kugeln 4 sich in den Röhren drehen undverschieben und die Stifte 3
sich in den Kugeln verschieben können, um den jeweiligen Stellungen der Schwingstange
i und der Schwingarms 5 nachzukommen.
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Um bei Abnutzung der Kugeln bzw. deren Lager eine Nachstellung vornehmen
zu können, sind die Enden der Schwingarme 5 geschlitzt und außen mit Gewinde zur
Aufnahme einer Mutter 8 versehen, durch welche die Einstellung entsprechend der
Abnutzung erfolgen kann.
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Zwischen den Enden der Schwingstange i ist die Zahnstange 9 angeordnet.
Letztere ist in vertikaler Richtung mit Ansätzen i i an der Gleitstange io verschiebbar
und bei 12 mit der Schwingstange i drehbar verbunden.
Außer den
beschriebenen und zur Verbindung der Schwingstange i mit den Schwingarmen .5 und
der Zahnstange 9 dienenden Vorrichtungen können noch andere Ausführungen getroffen
werden, durch welche der Schwingstange das Einnehmen jeder erforderlichen relativen
Winkelstellung zu den Schwingarmen 5 und der Zahnstange 9 gestattet wird.
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Bei der beispielsweise nach dein Dezimalsystem ausgeführten und mit
fünf Tasten versehenen Maschine wird der Drehpunkt 1a in einem 4/a der ganzen Entfernung
zwischen den Kugeln .4 betragenden Abstand von dem an der Daumenseite liegenden
Drehpunkt 4 angeordnet. Die in der Zeichnung dargestellte Maschine ist als eine
rechtshändige Maschine veranschaulicht, d. h, der Daumen der die Maschine bedienenden
Person ist anschließend an die linke Seite der Maschine gedacht.
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Zum Schwingen der Schwingstange i sind im vorliegenden Falle fünf
Tasten vorgesehen, die durch die Nummern I bis V bezeichnet sind. Die Daumen- oder
V-Taste dient zum Bewegen des Drehpunktes 4 auf der linken Seite der Maschine, und
zwar um eine durch in in Fig.4 dargestellte Entfernung. Der kleine Finger oder die
IV-Taste dient zum Bewegen des rechten Drehpunktes 4 um dieselbe Entfernung in.
Die Tasten I, II und III dienen ebenfalls zum Bewegen des rechten Drehpunktes. Wie
aus vorstehendem ersichtlich, kann die Zahnstange um eine bis neun Einheiten abhängig
von der Taste oder der Vereinigung der niederzudrückenden Tasten bewegt werden.
Beim Niederdrücken der V-Taste wird die Zahnstange um fünf Einheiten bewegt. Wird
dagegen die V-Taste in Verbindung mit den Tasten I, II, III oder IV -angeschlagen,
so wird die Zahnstange üm sechs bis neun Einheiten bewegt, wie aus Fig. 3 und 4
hervorgeht. Das in Fig.4 dargestellte Diagramm läßt erkennen, wie die proportionalen
Bewegungen der Zahnstange 9 durch Bewegung der Schwingstange i von einem oder-beiden
Enden aus in der beschriebenen. Weise erhalten werden.
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Die Bewegung der Schwingstangenenden wird durch die Einstellschrauben
69 begrenzt. Letztere sind im Gestell der Maschine öder in geeigneten Konsolen eingeschraubt
(s. Fig. 3).
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Im nachstehenden seien zuerst die Vorrichtungen, durch welche die
Bewegungen der Schwingstange, wenn die Vorrichtung als Addierwerk benutzt werden
soll, vervollständigt werden, beschrieben, da von gewissen Gewichtspunkten aus dieser
Mechanismus besser verständlich ist.
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Auf der in den Konsolen 15 des Maschinenäestelles gelagerten Welle
14 ist ein Zahnrad 13 befestigt, welches zum Antrieb eines geeigneten Addierwerkes
dient. Auf der Spindel 14 ist auch das in der Längsrichtung verschiebbare Zahnrad16
lose gelagert, das mit der Zahnstange 9 in Eingriff steht. Das Zahnrad 16 ist auf
der auf dein IZeile 2o der Welle 14 verschiebbaren Hülse 17 lose drehbar und verschiebbar
angeordnet (Fig.3).
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Die Hülse 17 bildet ein Kupplungsglied, und ist mit Kupplungszähnen
i 8 versehen, welche mit den Zähnen ig des Rades 16 in Eingriff kommen. Die Anzahl
der letzteren Kupplungszähne ist gleich der Anzahl der am Zahnrad 16 befindlichen
Zähne. Beim Verschieben der Hülse 17 wird: diese mit dem Zahnrad 16 gekuppelt, so
daß sich beide zusammen drehen.
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Das Ende der Hülse i7 ist innerhalb des Zahnrades 16 vergrößert und
das entsprechende Ende des Zahnrades 16 dementsprechend ausgebohrt, so daß dadurch
die Schultern 2i gebildet werden; durch welche bei einer Bewegung der Hülse 17 nach
links das Zahnrad 16 mit der Hülse verschoben wird, während letztere bei einer Bewegung
nach rechts frei ist, ohne daß hierbei das Zahnrad 16 mitbewegt wird.
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Durch den Ring 22, welcher in das ausgebohrte -Ende desi Zahnrades
16 eingreift, wird letzteres auf der .Welle 14 gehalten.
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Das auf der Hülse 17 befestigte Glied 23 (Fig. 3) ist mit den Zähnen
18 versehen und wird, wenn diese Zähne mit den Zähnen ich des Rades 16 in Eingriff
kommen, von letzterem getrieben.- Das Glied 23 wird von der Gabel 24 verschoben,
die bei 26 am Gestell der Maschine gelagert ist.
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Beim Schwingen des Gabelarmes 25 wird die Hülse 17 zuerst mit dEm-
Zahnrad 16 gekuppelt, ,und beide verbleiben miteinander .während der fortgesetzten
Verschiebung nach rechts in Verbindung, wobei das Zahnrad 16 ständig mit der Zahnstange
9 in Eingriff bleibt.
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Die erste Bewegung der Hülse 17 nach links bewirkt ein Entkuppeln
von dem Zahnrad 16, welches darauf nach links in seine Anfangsstellung verschoben
wird, nachdem die Schultern 21 bei der fortgesetzten Bewegung der Hülse nach links
wieder in Eingriff gekommen sind.
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Diese Anordnung ermöglicht es, daß beim Beginn des Niederdrückens
einer Taste das Zahnrad 16 in treibende Verbindung mit der Spindel 14 gebracht wird,
während durch die weitere Bewegung d'er Taste das Zahnrad 16 und infolgedessen die
Spindel 14 und', das Zahnrad 13, welches das Addierwerk schaltet, angetrieben werden.
Es ist ersichtlich, daß die Be@vcgung bzw. Verschiebung der Kupp-
Jung
so lange fortgesetzt werden muß, wie eine Taste abwärts gedrückt wird; und dies
wird dadurch erreicht, daß das Zahnrad 16, wie bereits beschrieben, verschiebbar
angeordnet ist. Ferner ist ersichtlich,- daß die erste aufwärts gerichtete Bewegung
einer Taste dazu benützt werden muß, um die Hülse 17 und das Zahnrad 16 außer Eingriff
zu bringen; da letzteres bei der Aufwärtsbewegung der Taste in seine Anfangsstellung
gebracht werden muß.
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Die Vorrichtung, durch welche die Tasten den Umlegearm 25 und die
die Schwingstange i bewegenden Schwingarme 5 drehen, ist in folgender Weise eingerichtet:
Die Tasten: werden vorzugsweise, wie aus Fig. i ersichtlich, ausgeführt und voneinander
unabhängig auf der Spindel 27 drehbar gelagert. Die V-Taste erstreckt sich über
den Drehpunkt hinaus in die Nähe des links angeordneten Schwingarmes 5 und ist mit
der Rolle 28- versehen, welche mit der Unterseite dieses Schwingarmes in Eingriff
kommt. Die Rolle 28 liegt, wenn die Taste sich in ihrer Normalstellung befindet,
in kurzer Entfernung unterhalb des Armes 5, so daB die Tasfe V um eine beträchtliche
Entfernung herabgedrückt werden kann, bevor die Rolle 28 mit dem Schwingarm in Berührung
kommt.
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Die IV-Taste ist ebenfalls mit einer Rolle 28 versehen, welche zu
dem rechts liegenden Schwingarm 5 in ähnlicher Weise, wie eben beschrieben, angeordnet
.ist.
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Die Tasten I, 1I, III erstrecken sich in verschiedenen Längen über
ihre Drehpunkte hinaus und sind ebenfalls mit Rollen 28 versehen, welche in einer
kurzen Entfernung unterhalb der nuerstange 29 liegen. Letztere sitzt an dem rechts
liegenden SchwinZarm 5 und an einem zweiten Schwingarm 48, welcher an der rechts
liegenden Hülse 6 befestigt ist.
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Die vorwärts sich erstreckenden Enden der Tasten I, 1I, III sind so
bemessen, daß sie den rechts liegenden Schwingarm 5 um ein, zwei, drei Viertel der
ganzen Entfernung bewegen, um welche der Arm durch die IV-Taste bewegt wird.
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Der Umlee- oder Gabelarm 25 %vird durch den Kniehebel 3 i (Fig. 1,
3, _5) gesteuert, der drehbar am Umlegehebel und der Konsole 15 befestigt ist. Der
mittlere Drehpunkt des Kniehebel 31 ist mit dem Arrn 32 veräunden, dessen
- unteres Ende drehbar mit dem Schwingarm 33 verbunden ist. Letzterer wird vorzugsweise
aus einer Röhre hergestellt, und der Verbindungspunkt mit dem Hebel 32. wird als
Kugel 3.1 ül#nlich den Kiigellagern 4 ausgebildet. Das Ende des röhrenförmigen Schwingarmes
33 ist geschlitzt und mit einer Kappe 35, welche ähnlich den Kappen 8 ausgeführt
ist, versehen, um ein Nachstellen des Kugellagers in der Röhre vornehmen zu können.
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Der Schwingarm 33 ist auf der Welle 36, auf welcher ebenfalls die
Arme 37 vorgesehen sind, befestigt. Letztere erstrecken sich rückwärts und sind
durch eine Querstange 38 miteinander verbunden, welche sich unterhalb der Enden
der Fingertasten erstreckt.
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Die Berührung der Stange 38 mit den Tasten wird' vorzugsweise durch
die einstellbaren Schrauben 39 bewirkt und durch letztere die Stellung - der Tasten
zu der Stange 38 eingestellt, um den erforderlichen -Betrag verlorener Bewegung
zu. geben, bevor die Rollen 28 die entsprechenden Teile angreifen, durch welche
die Schwingstange i geschwungen wird.
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Wie aus vorstehendem hervorgeht, wird. bei der ersten abwärts gerichteten
Bewegung der Tasten der Kniehebel 31 gesteuert und das Zahnrad 16 mit der
Welle 14 gekuppelt, während bei der weiteren Bewegung der Taste das Zahnrad 16 mittels
der Zahnstange 9 die der Taste entsprechende Zahl registriert.
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Infolge der besonderen Gestalt des Kniehebels 31 wird die erste Bewegung
der Hülse 17 sehr schnell ausgeführt und" dieselbe in Eingriff mit dem Zahnrade
16 gebracht, welches sich in geeigneter Stellung befindet und entsprechend ausgebildet
ist. Die darauffolgende Bewegung wird, da der Kniehebel sich ausstreckt, mit vergrößerter
Kraft ausaeführt, weil der Widerstand, sobald! d'as Zahnrad 16 belastet wird, sich
ebenfalls vergrößert.
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Das Zahnrad 16 wird: um einen bestimmten Winkel entsprechend der jeweilig
niedergedrückten Taste gedreht. Um die Welle 14 gegen Rückwärtsbe-,vegung zu schützen,
ist die durch eine Feder beeinflußte Sperrklinke 4o, welche mit dem Sperrade 41
der Welle 14 zusammenarbeitet, angeordnet. Das Sperrrad41 wird so eingestellt, daß,
wenn dasselbe mit der Klinke, wie in Fig. 8 dargestellt, in Eingriff steht, die
Zähne 18 in genauer Richtung mit dem Zwischenraum der Zähne r9 des Zahnrades 16
sind.
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Um eine genaue Anordnung von Sperrklinke und Sperrad zu erhalten,
und um eine Bremsung zwecks Vermeidens zufälliger Gleitbewegungen des Zahnrades
16 zu erzeugen, wird folgender Mechanismus vorgeschen: Auf der in den Konsolen 15
gelagerten Welle 42 ist ein Zahnrad 43 befestigt, welches mit dem Zahnrad 16 zusammenarbeitet.
Auf der Welle 42 ist der Ring -1ver.-tellbar angeordnet, und- zwischen diesem Ring
45 und einer Konsole 15 ist eine
Schraubenfeder 44 vorgesehen, deren
eines Ende an der Konsole i $ und d fier en anderes Ende am Ring 4.5 befestigt ist.
Die Schraubenfeder 44 ist bestrebt, die Welle 42 ZU
drehen und so einen
Widerstand zwischen den Rädern 43 und' 16 zu. erzeugen, wodurch eine zu leichte
Bewegung des letzteren in der Längsrichtung der Welle i4. verhütet wird.
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Auf der Welle 42 ist der vorstehende Arm 4.6 (Fig.8) befestigt, welcher,
wenn <las Zahnrad 16 in seine Normalstellung zurück---ekehrt ist, mit einem der
. Zähne des Sperrrades 4 1 in Eingriff kommt und drehend auf (las Sperrad 41 am
Ende einer solchen Bewegung wirkt, um dasselbe in genauem Eingriff finit der Sperrklinke
40 zu bringen, wodurch die Zähne 18 und ig der Kupplung i7,- 16, wenn sie getrennt
sind, in genauer Linie gehalten werden.
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Um die Bewegung der Hülse 17 nach links zu begrenzen, ist in der links
angeordneten-Konsole 15 eine verstellbare Schraube 47 (TIg.3) vorgesehen.
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Um das eine Ende der Schwingstange i zu sichern, während das andere
Ende allein bewegt wird, ist nachfolgend beschri.bener und in Fig. i und 7 dargestellter
Mechanismus vorgesehen.
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Auf jeder der beiden Hülsen 6 ist je ein Arm 48 befestigt, welcher
sich vorwärts- erstreckt. In der -Nähe eines jeden Endes der vorwärts sich erstreckenden
Arme 48 ist ein. Piegel49 vorgesehen, der mit einer Sperrklinke 5o, -welche unterhalb
des Schwingarmes 48 am Gestell der Maschine befestigt ist, in Eingriff steht. Jeder
Arm 48 ist ferner mit einem Finger 5 1 vers:lien, welcher in der N ormalstellun-;
eine abgeschrägte Schulter 52 der Klinke 5o des anderen Schwingarines48 angreift.
Wird ein Schwingarm 48 durch Niederdrücken einer Taste angühoben, so wird die gegenüberliegende
Klinke 50 aufgeworfen und kommt mit dem Riegel 49 des gegenüberliegenden
Schwingarmes 48 in Eingriff, wodurch eine Schwingung der Hülse 6, mit welcher dieser
Arm verbunden ist, verhütet wird, und da die Hülse finit einem der Arme 5 fest verbunden
ist, ist ein Anheben des jeweiligen Armes 5 ausgeschlossen, so daß wiederum das
Ende der Schwingstange i, mit welcher dieser Arm in Verbindung steht, niedergehalten
-wird. Auf diese Weise wird; ein Springer, des Endes der Schwingstange i, welches
nicht bewegt -sird, infolge der in Bewegung befindlichen Teile verhütet. Um je dem
Riegel 49 eine Bewegung außerhalb der Bahn der Sperrklinken 5o zu gestatten, -wenn
beide Schwingarme 48 zusammen aufwärts sieh bewegen, irt in (lein Vorschub genügend
verlorene-Bewegung angeordnet. Um zu verhüten, daß die Schwingstange i aus ihrer
richtigen Lage geworfen wird, wie :()lebe durch Herabdrücken der Tasten I, II und
III bestimmt ist, ist folgender Mechanisn:us vorgesehen (s. Fig. 2 und 6) : Auf
der Welle 53 sind Sperrarme 54, und zwar je einer für die Tasten I, II und III gelagert.
Jede der Tasten ist mit einem Stift oder einem anderen` Vorsprung 56 versehen, weleher
finit einer geneigten Fläche auf dem Rücken des entsprechenden Sperrarmes 54 in
Eingriff steht. Wird[ der Stift 56 durch Niederdrücken des äußeren Endes der Taste,
an welcher er befestigt ist, gehoben, so wird .der eilt: prechende Sperrarm 54 vorwärts
in eine über der Querstange 29 befindliche Stellung gebracht (s. Fig.6). Jeder Sperrarm
ist mit einer einstellbaren Schraube 55 versehen, durch welche die Berührung mit
der Querstange a9 hergestellt wird. Durch genaue Einstellung der Schrauben wird
die aufwärts gerichtete Bewegung der Querstange 29 genau begrenzt; wodurch wiederum
die Schwingbewegung der Schwingstange i begrenzt wird.
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Die Schrauben 55 der verschiedenen Sperrarme 54 müssen selbstverständlich
verschieden eingestellt sein, damit jede Taste die Querstange 2o entsprechend dem
Wert der Taste heben kann.
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Es ist wichtig, daß, wenn irgen(ieine Taste oder eine Verbindung der
V-Taste mit einer der anderen Tasten zusammen angeschlagen wird, die verbleibenden
Tasten gegen 'Niederdrücken gesichert werden.
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Zu diesem Zwecke sind die schwingenden Anschläge 58 (Fig. 2, 9) vorgesehen.
Letztere sind auf der in geeigneter Weise im Gestell gelagerten quadratischen Welle
59 befestigt. Die Anschläge 58 sind, -wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf ihrer
Rückseite gebogen, -wobei der Mittelpunkt der Bogen im Mittelpunkt der Welle 59
liegt.
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Die Punkte 6o liegen vor den Yorderen Enden der Fingerplatten 61 der
anschließenden Tasten. Der vordere Rand der Fingerplatten wird vorzugsweise abgeschrägt,
damit der Anschlag 58 leichter entweder auf oder unter der Platte 61 entsprechend
den jeweiligen Verhältnissen geführt -werden kann, ohne daß ein Klemmen des Anschlages
auf der Platte stattfindet.
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Die Vierkantwelle 59 ist an einem Ende mit dem Arm 62 versehen, der
mit dem Schlitz 63 ausgerüstet ist, in welchem der Stift 64 eines der Arme 37 geführt
-wird. Werden die Arme 37 niedergedrückt, so wird der Arm 62 -#ermittels der Stift-
und Schlitzverbindung niedergedrückt und die Welle 59 gedreht, und' so die Anschläge
58 vorwärts ausgeschwungen. y
Die Anschläge werden beim Niederdrücken
der Tasten über die Kopfflächen 61 derselben geführt, wodurch die Tasten beim Niederdrücken
in ihre äußerste Stellung nicht beeinflußt werden, während die Anschläge der nicht
niedergedrückten Tasten unterhalb der Kopffläche der dazugehörigen Fingerplatten
ausgeschwungen werden und so wirksam das: Niederdrücken derselben verhindern.
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Es ist ferner wichtig, daß jede Taste entweder allein oder in Verbindung
mit anderen vollständig abwärts gedrückt wird, da sonst eine vollkommene Registrierung
der Zahl der betreffenden abwärts gedrückten Taste ausbleiben würde. Zu diesem Zwecke
werden Mechanismen vorgesehen, welche jede Taste oder Paare solcher, welche nur
teilweise niedergedrückt sind, sperren, so daß dieselben nicht in ihre Normalstellung
zurückgehen können, bevor sie nicht in ihre äußerste Stellung niedergedrückt sind.
Der vorstehendem . Zwecke dienende Mechanismus ist in Fig.9' dargestellt. -Auf der
quadratischen Welle 59 ist ein mit Sperrzähnen, versehenes Segment 65 befestigt.
Sobald eine Taste niedergedrückt wird, wird das Segment 65 ausgeschwungen und kommt
mit der Sperrklinke 66 in Eingriff, wodurch ein. Zurückgehen der Welle 59 in die
Anfangsstelung ausgeschlossen ist: Der Anschlag 58, welcher durch die schwingende
Bewegung der Welle auf die flache obere Seite der niedergedrückten Taste gebracht
ist, wird so in seiner Stellung zurückgehalten und verhindert das Anheben der Taste,
solange das Sperradseginent 65 nicht ausgelöst ist. Diese Ausschaltung findet nur
dann statt, wenn die Taste bis zu ihrer äußersten Grenze niedergedrückt ist, und
zwar geschieht dies mittels der nachstehend beschriebenen Vorrichtung: Mit dem Segment
65 ist das zum Auslösen dienende Segment 67 konzentrisch und drehbar verbunden.
Letzteres ist nahe dem vorderen Rande mit einer kleinen Zahnlücke oder Kerbe versehen,
in welche die Sperrklinke 66 eingreift. Das Auslösesegment wird durch den Stift
68, welcher in dem Schlitz 69 des Segmentes 67 geführt wird, mitgenommen.
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Das mit dem Sperrsegment 65 verbundene Auslösesegment 67 bringt die
am vorderen Ende des letzteren befindliche Kerbe in Eingriff mit der Klinke 66,
sobald irgendeine Taste vollständig niedergedrückt ist. Das Segment 67 hat einen
etwas größeren Radius als das verzahnte Segment 65 und bringt deshalb die Klinke
66 außer Eingriff mit dem verzahnten Segment und hält die Klinke in angehobenem
Zustande, so daß das verzahnte Segment 65 frei in die Anfangslage zurückschwingen
kann. Die niedergedrückte Taste. oder Tasten steigen darauf sofort in ihre Normalstellung
zurück.
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Das Segment 67 verbleibt in Eingriff mit der Klinke 66 bis die anderen
Teile in ihrer normalen Stellung sind, und wenn der Stift 68 das andere Ende des
Schlitzes 69 angreift und das Auslösese-ment außer Eingriff mit der Klinke 66 bringt,
wird die letztere frei, um wiederum mit dem verzahnten Segment 65 zusammenzuarbeiten,
wenn die nächste Taste niedergedrückt wird.
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Es ist selbstverständlich, daß die Anordnung der Drehpunkte der Schwingstange
i und der Zahnstange 9 und die verschiedenen Bewegungen, welche im vorstehenden
an Hand eines Dezimalsystems beschrieben sind, auch bei anderen Systemen, so z.
B. beim Duodezimalsystem, mit geringen Abänderungen, ohne von dem Wesen der Erfindung
abzuweichen, angewandt werden können.