DE321429C - Registrierapparat der Fuenf-Tastentype - Google Patents

Registrierapparat der Fuenf-Tastentype

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DE321429C
DE321429C DE1913321429D DE321429DD DE321429C DE 321429 C DE321429 C DE 321429C DE 1913321429 D DE1913321429 D DE 1913321429D DE 321429D D DE321429D D DE 321429DD DE 321429 C DE321429 C DE 321429C
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Description

  • Registrierapparat der Fünf-Tastentype. Die Erfindung bezieht sich auf Addierwerke, Registrierkassen und ähnliche Vorrichtungen, bei denen fünf Tasten benutzt werden. Maschinen mit fünf Tasten besitzen den großen Vorteil, daß sie vollständig mit einer Hand und nur durch Tastsinn betätigt werden können, wobei die andere Hand und die Augen frei sind, um die zu addierenden Zahlenreihen zu verfolgen. Wenn sie in geeigneter Weise konstruiert sind, erfordern sie weniger Teile als Maschinen mit Volltastatur und können somit billiger hergestellt «-erden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß mittels einer von jedem Ende aus schwingenden Stange und zwischen deren Enden vorgesehener Übertragungsvorrichtungen die Schwingungen der Tasten, lind zwar einer einfachen Taste oder einer Verbindung von Tasten, auf die. Registriervorrichtung übertragen werden, und eine Taste zum Schwingen der Stange an einem Ende und die anderen Tasten zum Schwingen der Stange an dem anderen Ende dienen.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und es ist Fig. i eine Draufsicht der Vorrichtung, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber abgebrochen gezeichnet sind, Fig. :2 eine vertikal geschnittene Ansicht der Maschine mit ebenfalls abgebrochen gezeichneten Teilen; Fig.3 ist eine Vorderansicht der Maschine; Einzelteile sind im Schnitt und andere Teile abgebrochen gezeichnet, wobei nur ein;: Taste dargestellt ist; Fig. 4 ist die Vorderansicht der Schwingstange in Verbindung mit einem zur Darstellung der Wirkungsweise der Vorrichtung dienenden Diagramm; Fig. 5 bis 9 zeigen Einzelheiten.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform kann die mit i bezeichnete Schwingstange um jedes Ende schwingen.
  • Die Schwingstange i bewegt sich zwischen den in geeigneter Weise befestigten Führungen 2 hin und her. Jedes Ende der Schwingstange i ist mit einem Stift 3 versehen, welcher in der als Drehpunkt dienenden Kugel 4. verschiebbar angeordnet ist. Die Kugeln 4 sind genau in jedes Ende der röhrenförmigen Schwingarme 5 eingepaßt; letztere sind mit den von der Welle 7 getragenen Hülsen 6 verbunden. Es ist ersichtlich, daß beim Schwellgen der Schwingarme 5 jedes Ende der Schwingstange i angehoben werden kann und: die Kugeln 4 sich in den Röhren drehen undverschieben und die Stifte 3 sich in den Kugeln verschieben können, um den jeweiligen Stellungen der Schwingstange i und der Schwingarms 5 nachzukommen.
  • Um bei Abnutzung der Kugeln bzw. deren Lager eine Nachstellung vornehmen zu können, sind die Enden der Schwingarme 5 geschlitzt und außen mit Gewinde zur Aufnahme einer Mutter 8 versehen, durch welche die Einstellung entsprechend der Abnutzung erfolgen kann.
  • Zwischen den Enden der Schwingstange i ist die Zahnstange 9 angeordnet. Letztere ist in vertikaler Richtung mit Ansätzen i i an der Gleitstange io verschiebbar und bei 12 mit der Schwingstange i drehbar verbunden. Außer den beschriebenen und zur Verbindung der Schwingstange i mit den Schwingarmen .5 und der Zahnstange 9 dienenden Vorrichtungen können noch andere Ausführungen getroffen werden, durch welche der Schwingstange das Einnehmen jeder erforderlichen relativen Winkelstellung zu den Schwingarmen 5 und der Zahnstange 9 gestattet wird.
  • Bei der beispielsweise nach dein Dezimalsystem ausgeführten und mit fünf Tasten versehenen Maschine wird der Drehpunkt 1a in einem 4/a der ganzen Entfernung zwischen den Kugeln .4 betragenden Abstand von dem an der Daumenseite liegenden Drehpunkt 4 angeordnet. Die in der Zeichnung dargestellte Maschine ist als eine rechtshändige Maschine veranschaulicht, d. h, der Daumen der die Maschine bedienenden Person ist anschließend an die linke Seite der Maschine gedacht.
  • Zum Schwingen der Schwingstange i sind im vorliegenden Falle fünf Tasten vorgesehen, die durch die Nummern I bis V bezeichnet sind. Die Daumen- oder V-Taste dient zum Bewegen des Drehpunktes 4 auf der linken Seite der Maschine, und zwar um eine durch in in Fig.4 dargestellte Entfernung. Der kleine Finger oder die IV-Taste dient zum Bewegen des rechten Drehpunktes 4 um dieselbe Entfernung in. Die Tasten I, II und III dienen ebenfalls zum Bewegen des rechten Drehpunktes. Wie aus vorstehendem ersichtlich, kann die Zahnstange um eine bis neun Einheiten abhängig von der Taste oder der Vereinigung der niederzudrückenden Tasten bewegt werden. Beim Niederdrücken der V-Taste wird die Zahnstange um fünf Einheiten bewegt. Wird dagegen die V-Taste in Verbindung mit den Tasten I, II, III oder IV -angeschlagen, so wird die Zahnstange üm sechs bis neun Einheiten bewegt, wie aus Fig. 3 und 4 hervorgeht. Das in Fig.4 dargestellte Diagramm läßt erkennen, wie die proportionalen Bewegungen der Zahnstange 9 durch Bewegung der Schwingstange i von einem oder-beiden Enden aus in der beschriebenen. Weise erhalten werden.
  • Die Bewegung der Schwingstangenenden wird durch die Einstellschrauben 69 begrenzt. Letztere sind im Gestell der Maschine öder in geeigneten Konsolen eingeschraubt (s. Fig. 3).
  • Im nachstehenden seien zuerst die Vorrichtungen, durch welche die Bewegungen der Schwingstange, wenn die Vorrichtung als Addierwerk benutzt werden soll, vervollständigt werden, beschrieben, da von gewissen Gewichtspunkten aus dieser Mechanismus besser verständlich ist.
  • Auf der in den Konsolen 15 des Maschinenäestelles gelagerten Welle 14 ist ein Zahnrad 13 befestigt, welches zum Antrieb eines geeigneten Addierwerkes dient. Auf der Spindel 14 ist auch das in der Längsrichtung verschiebbare Zahnrad16 lose gelagert, das mit der Zahnstange 9 in Eingriff steht. Das Zahnrad 16 ist auf der auf dein IZeile 2o der Welle 14 verschiebbaren Hülse 17 lose drehbar und verschiebbar angeordnet (Fig.3).
  • Die Hülse 17 bildet ein Kupplungsglied, und ist mit Kupplungszähnen i 8 versehen, welche mit den Zähnen ig des Rades 16 in Eingriff kommen. Die Anzahl der letzteren Kupplungszähne ist gleich der Anzahl der am Zahnrad 16 befindlichen Zähne. Beim Verschieben der Hülse 17 wird: diese mit dem Zahnrad 16 gekuppelt, so daß sich beide zusammen drehen.
  • Das Ende der Hülse i7 ist innerhalb des Zahnrades 16 vergrößert und das entsprechende Ende des Zahnrades 16 dementsprechend ausgebohrt, so daß dadurch die Schultern 2i gebildet werden; durch welche bei einer Bewegung der Hülse 17 nach links das Zahnrad 16 mit der Hülse verschoben wird, während letztere bei einer Bewegung nach rechts frei ist, ohne daß hierbei das Zahnrad 16 mitbewegt wird.
  • Durch den Ring 22, welcher in das ausgebohrte -Ende desi Zahnrades 16 eingreift, wird letzteres auf der .Welle 14 gehalten.
  • Das auf der Hülse 17 befestigte Glied 23 (Fig. 3) ist mit den Zähnen 18 versehen und wird, wenn diese Zähne mit den Zähnen ich des Rades 16 in Eingriff kommen, von letzterem getrieben.- Das Glied 23 wird von der Gabel 24 verschoben, die bei 26 am Gestell der Maschine gelagert ist.
  • Beim Schwingen des Gabelarmes 25 wird die Hülse 17 zuerst mit dEm- Zahnrad 16 gekuppelt, ,und beide verbleiben miteinander .während der fortgesetzten Verschiebung nach rechts in Verbindung, wobei das Zahnrad 16 ständig mit der Zahnstange 9 in Eingriff bleibt.
  • Die erste Bewegung der Hülse 17 nach links bewirkt ein Entkuppeln von dem Zahnrad 16, welches darauf nach links in seine Anfangsstellung verschoben wird, nachdem die Schultern 21 bei der fortgesetzten Bewegung der Hülse nach links wieder in Eingriff gekommen sind.
  • Diese Anordnung ermöglicht es, daß beim Beginn des Niederdrückens einer Taste das Zahnrad 16 in treibende Verbindung mit der Spindel 14 gebracht wird, während durch die weitere Bewegung d'er Taste das Zahnrad 16 und infolgedessen die Spindel 14 und', das Zahnrad 13, welches das Addierwerk schaltet, angetrieben werden. Es ist ersichtlich, daß die Be@vcgung bzw. Verschiebung der Kupp- Jung so lange fortgesetzt werden muß, wie eine Taste abwärts gedrückt wird; und dies wird dadurch erreicht, daß das Zahnrad 16, wie bereits beschrieben, verschiebbar angeordnet ist. Ferner ist ersichtlich,- daß die erste aufwärts gerichtete Bewegung einer Taste dazu benützt werden muß, um die Hülse 17 und das Zahnrad 16 außer Eingriff zu bringen; da letzteres bei der Aufwärtsbewegung der Taste in seine Anfangsstellung gebracht werden muß.
  • Die Vorrichtung, durch welche die Tasten den Umlegearm 25 und die die Schwingstange i bewegenden Schwingarme 5 drehen, ist in folgender Weise eingerichtet: Die Tasten: werden vorzugsweise, wie aus Fig. i ersichtlich, ausgeführt und voneinander unabhängig auf der Spindel 27 drehbar gelagert. Die V-Taste erstreckt sich über den Drehpunkt hinaus in die Nähe des links angeordneten Schwingarmes 5 und ist mit der Rolle 28- versehen, welche mit der Unterseite dieses Schwingarmes in Eingriff kommt. Die Rolle 28 liegt, wenn die Taste sich in ihrer Normalstellung befindet, in kurzer Entfernung unterhalb des Armes 5, so daB die Tasfe V um eine beträchtliche Entfernung herabgedrückt werden kann, bevor die Rolle 28 mit dem Schwingarm in Berührung kommt.
  • Die IV-Taste ist ebenfalls mit einer Rolle 28 versehen, welche zu dem rechts liegenden Schwingarm 5 in ähnlicher Weise, wie eben beschrieben, angeordnet .ist.
  • Die Tasten I, 1I, III erstrecken sich in verschiedenen Längen über ihre Drehpunkte hinaus und sind ebenfalls mit Rollen 28 versehen, welche in einer kurzen Entfernung unterhalb der nuerstange 29 liegen. Letztere sitzt an dem rechts liegenden SchwinZarm 5 und an einem zweiten Schwingarm 48, welcher an der rechts liegenden Hülse 6 befestigt ist.
  • Die vorwärts sich erstreckenden Enden der Tasten I, 1I, III sind so bemessen, daß sie den rechts liegenden Schwingarm 5 um ein, zwei, drei Viertel der ganzen Entfernung bewegen, um welche der Arm durch die IV-Taste bewegt wird.
  • Der Umlee- oder Gabelarm 25 %vird durch den Kniehebel 3 i (Fig. 1, 3, _5) gesteuert, der drehbar am Umlegehebel und der Konsole 15 befestigt ist. Der mittlere Drehpunkt des Kniehebel 31 ist mit dem Arrn 32 veräunden, dessen - unteres Ende drehbar mit dem Schwingarm 33 verbunden ist. Letzterer wird vorzugsweise aus einer Röhre hergestellt, und der Verbindungspunkt mit dem Hebel 32. wird als Kugel 3.1 ül#nlich den Kiigellagern 4 ausgebildet. Das Ende des röhrenförmigen Schwingarmes 33 ist geschlitzt und mit einer Kappe 35, welche ähnlich den Kappen 8 ausgeführt ist, versehen, um ein Nachstellen des Kugellagers in der Röhre vornehmen zu können.
  • Der Schwingarm 33 ist auf der Welle 36, auf welcher ebenfalls die Arme 37 vorgesehen sind, befestigt. Letztere erstrecken sich rückwärts und sind durch eine Querstange 38 miteinander verbunden, welche sich unterhalb der Enden der Fingertasten erstreckt.
  • Die Berührung der Stange 38 mit den Tasten wird' vorzugsweise durch die einstellbaren Schrauben 39 bewirkt und durch letztere die Stellung - der Tasten zu der Stange 38 eingestellt, um den erforderlichen -Betrag verlorener Bewegung zu. geben, bevor die Rollen 28 die entsprechenden Teile angreifen, durch welche die Schwingstange i geschwungen wird.
  • Wie aus vorstehendem hervorgeht, wird. bei der ersten abwärts gerichteten Bewegung der Tasten der Kniehebel 31 gesteuert und das Zahnrad 16 mit der Welle 14 gekuppelt, während bei der weiteren Bewegung der Taste das Zahnrad 16 mittels der Zahnstange 9 die der Taste entsprechende Zahl registriert.
  • Infolge der besonderen Gestalt des Kniehebels 31 wird die erste Bewegung der Hülse 17 sehr schnell ausgeführt und" dieselbe in Eingriff mit dem Zahnrade 16 gebracht, welches sich in geeigneter Stellung befindet und entsprechend ausgebildet ist. Die darauffolgende Bewegung wird, da der Kniehebel sich ausstreckt, mit vergrößerter Kraft ausaeführt, weil der Widerstand, sobald! d'as Zahnrad 16 belastet wird, sich ebenfalls vergrößert.
  • Das Zahnrad 16 wird: um einen bestimmten Winkel entsprechend der jeweilig niedergedrückten Taste gedreht. Um die Welle 14 gegen Rückwärtsbe-,vegung zu schützen, ist die durch eine Feder beeinflußte Sperrklinke 4o, welche mit dem Sperrade 41 der Welle 14 zusammenarbeitet, angeordnet. Das Sperrrad41 wird so eingestellt, daß, wenn dasselbe mit der Klinke, wie in Fig. 8 dargestellt, in Eingriff steht, die Zähne 18 in genauer Richtung mit dem Zwischenraum der Zähne r9 des Zahnrades 16 sind.
  • Um eine genaue Anordnung von Sperrklinke und Sperrad zu erhalten, und um eine Bremsung zwecks Vermeidens zufälliger Gleitbewegungen des Zahnrades 16 zu erzeugen, wird folgender Mechanismus vorgeschen: Auf der in den Konsolen 15 gelagerten Welle 42 ist ein Zahnrad 43 befestigt, welches mit dem Zahnrad 16 zusammenarbeitet. Auf der Welle 42 ist der Ring -1ver.-tellbar angeordnet, und- zwischen diesem Ring 45 und einer Konsole 15 ist eine Schraubenfeder 44 vorgesehen, deren eines Ende an der Konsole i $ und d fier en anderes Ende am Ring 4.5 befestigt ist. Die Schraubenfeder 44 ist bestrebt, die Welle 42 ZU drehen und so einen Widerstand zwischen den Rädern 43 und' 16 zu. erzeugen, wodurch eine zu leichte Bewegung des letzteren in der Längsrichtung der Welle i4. verhütet wird.
  • Auf der Welle 42 ist der vorstehende Arm 4.6 (Fig.8) befestigt, welcher, wenn <las Zahnrad 16 in seine Normalstellung zurück---ekehrt ist, mit einem der . Zähne des Sperrrades 4 1 in Eingriff kommt und drehend auf (las Sperrad 41 am Ende einer solchen Bewegung wirkt, um dasselbe in genauem Eingriff finit der Sperrklinke 40 zu bringen, wodurch die Zähne 18 und ig der Kupplung i7,- 16, wenn sie getrennt sind, in genauer Linie gehalten werden.
  • Um die Bewegung der Hülse 17 nach links zu begrenzen, ist in der links angeordneten-Konsole 15 eine verstellbare Schraube 47 (TIg.3) vorgesehen.
  • Um das eine Ende der Schwingstange i zu sichern, während das andere Ende allein bewegt wird, ist nachfolgend beschri.bener und in Fig. i und 7 dargestellter Mechanismus vorgesehen.
  • Auf jeder der beiden Hülsen 6 ist je ein Arm 48 befestigt, welcher sich vorwärts- erstreckt. In der -Nähe eines jeden Endes der vorwärts sich erstreckenden Arme 48 ist ein. Piegel49 vorgesehen, der mit einer Sperrklinke 5o, -welche unterhalb des Schwingarmes 48 am Gestell der Maschine befestigt ist, in Eingriff steht. Jeder Arm 48 ist ferner mit einem Finger 5 1 vers:lien, welcher in der N ormalstellun-; eine abgeschrägte Schulter 52 der Klinke 5o des anderen Schwingarines48 angreift. Wird ein Schwingarm 48 durch Niederdrücken einer Taste angühoben, so wird die gegenüberliegende Klinke 50 aufgeworfen und kommt mit dem Riegel 49 des gegenüberliegenden Schwingarmes 48 in Eingriff, wodurch eine Schwingung der Hülse 6, mit welcher dieser Arm verbunden ist, verhütet wird, und da die Hülse finit einem der Arme 5 fest verbunden ist, ist ein Anheben des jeweiligen Armes 5 ausgeschlossen, so daß wiederum das Ende der Schwingstange i, mit welcher dieser Arm in Verbindung steht, niedergehalten -wird. Auf diese Weise wird; ein Springer, des Endes der Schwingstange i, welches nicht bewegt -sird, infolge der in Bewegung befindlichen Teile verhütet. Um je dem Riegel 49 eine Bewegung außerhalb der Bahn der Sperrklinken 5o zu gestatten, -wenn beide Schwingarme 48 zusammen aufwärts sieh bewegen, irt in (lein Vorschub genügend verlorene-Bewegung angeordnet. Um zu verhüten, daß die Schwingstange i aus ihrer richtigen Lage geworfen wird, wie :()lebe durch Herabdrücken der Tasten I, II und III bestimmt ist, ist folgender Mechanisn:us vorgesehen (s. Fig. 2 und 6) : Auf der Welle 53 sind Sperrarme 54, und zwar je einer für die Tasten I, II und III gelagert. Jede der Tasten ist mit einem Stift oder einem anderen` Vorsprung 56 versehen, weleher finit einer geneigten Fläche auf dem Rücken des entsprechenden Sperrarmes 54 in Eingriff steht. Wird[ der Stift 56 durch Niederdrücken des äußeren Endes der Taste, an welcher er befestigt ist, gehoben, so wird .der eilt: prechende Sperrarm 54 vorwärts in eine über der Querstange 29 befindliche Stellung gebracht (s. Fig.6). Jeder Sperrarm ist mit einer einstellbaren Schraube 55 versehen, durch welche die Berührung mit der Querstange a9 hergestellt wird. Durch genaue Einstellung der Schrauben wird die aufwärts gerichtete Bewegung der Querstange 29 genau begrenzt; wodurch wiederum die Schwingbewegung der Schwingstange i begrenzt wird.
  • Die Schrauben 55 der verschiedenen Sperrarme 54 müssen selbstverständlich verschieden eingestellt sein, damit jede Taste die Querstange 2o entsprechend dem Wert der Taste heben kann.
  • Es ist wichtig, daß, wenn irgen(ieine Taste oder eine Verbindung der V-Taste mit einer der anderen Tasten zusammen angeschlagen wird, die verbleibenden Tasten gegen 'Niederdrücken gesichert werden.
  • Zu diesem Zwecke sind die schwingenden Anschläge 58 (Fig. 2, 9) vorgesehen. Letztere sind auf der in geeigneter Weise im Gestell gelagerten quadratischen Welle 59 befestigt. Die Anschläge 58 sind, -wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf ihrer Rückseite gebogen, -wobei der Mittelpunkt der Bogen im Mittelpunkt der Welle 59 liegt.
  • Die Punkte 6o liegen vor den Yorderen Enden der Fingerplatten 61 der anschließenden Tasten. Der vordere Rand der Fingerplatten wird vorzugsweise abgeschrägt, damit der Anschlag 58 leichter entweder auf oder unter der Platte 61 entsprechend den jeweiligen Verhältnissen geführt -werden kann, ohne daß ein Klemmen des Anschlages auf der Platte stattfindet.
  • Die Vierkantwelle 59 ist an einem Ende mit dem Arm 62 versehen, der mit dem Schlitz 63 ausgerüstet ist, in welchem der Stift 64 eines der Arme 37 geführt -wird. Werden die Arme 37 niedergedrückt, so wird der Arm 62 -#ermittels der Stift- und Schlitzverbindung niedergedrückt und die Welle 59 gedreht, und' so die Anschläge 58 vorwärts ausgeschwungen. y Die Anschläge werden beim Niederdrücken der Tasten über die Kopfflächen 61 derselben geführt, wodurch die Tasten beim Niederdrücken in ihre äußerste Stellung nicht beeinflußt werden, während die Anschläge der nicht niedergedrückten Tasten unterhalb der Kopffläche der dazugehörigen Fingerplatten ausgeschwungen werden und so wirksam das: Niederdrücken derselben verhindern.
  • Es ist ferner wichtig, daß jede Taste entweder allein oder in Verbindung mit anderen vollständig abwärts gedrückt wird, da sonst eine vollkommene Registrierung der Zahl der betreffenden abwärts gedrückten Taste ausbleiben würde. Zu diesem Zwecke werden Mechanismen vorgesehen, welche jede Taste oder Paare solcher, welche nur teilweise niedergedrückt sind, sperren, so daß dieselben nicht in ihre Normalstellung zurückgehen können, bevor sie nicht in ihre äußerste Stellung niedergedrückt sind. Der vorstehendem . Zwecke dienende Mechanismus ist in Fig.9' dargestellt. -Auf der quadratischen Welle 59 ist ein mit Sperrzähnen, versehenes Segment 65 befestigt. Sobald eine Taste niedergedrückt wird, wird das Segment 65 ausgeschwungen und kommt mit der Sperrklinke 66 in Eingriff, wodurch ein. Zurückgehen der Welle 59 in die Anfangsstelung ausgeschlossen ist: Der Anschlag 58, welcher durch die schwingende Bewegung der Welle auf die flache obere Seite der niedergedrückten Taste gebracht ist, wird so in seiner Stellung zurückgehalten und verhindert das Anheben der Taste, solange das Sperradseginent 65 nicht ausgelöst ist. Diese Ausschaltung findet nur dann statt, wenn die Taste bis zu ihrer äußersten Grenze niedergedrückt ist, und zwar geschieht dies mittels der nachstehend beschriebenen Vorrichtung: Mit dem Segment 65 ist das zum Auslösen dienende Segment 67 konzentrisch und drehbar verbunden. Letzteres ist nahe dem vorderen Rande mit einer kleinen Zahnlücke oder Kerbe versehen, in welche die Sperrklinke 66 eingreift. Das Auslösesegment wird durch den Stift 68, welcher in dem Schlitz 69 des Segmentes 67 geführt wird, mitgenommen.
  • Das mit dem Sperrsegment 65 verbundene Auslösesegment 67 bringt die am vorderen Ende des letzteren befindliche Kerbe in Eingriff mit der Klinke 66, sobald irgendeine Taste vollständig niedergedrückt ist. Das Segment 67 hat einen etwas größeren Radius als das verzahnte Segment 65 und bringt deshalb die Klinke 66 außer Eingriff mit dem verzahnten Segment und hält die Klinke in angehobenem Zustande, so daß das verzahnte Segment 65 frei in die Anfangslage zurückschwingen kann. Die niedergedrückte Taste. oder Tasten steigen darauf sofort in ihre Normalstellung zurück.
  • Das Segment 67 verbleibt in Eingriff mit der Klinke 66 bis die anderen Teile in ihrer normalen Stellung sind, und wenn der Stift 68 das andere Ende des Schlitzes 69 angreift und das Auslösese-ment außer Eingriff mit der Klinke 66 bringt, wird die letztere frei, um wiederum mit dem verzahnten Segment 65 zusammenzuarbeiten, wenn die nächste Taste niedergedrückt wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Anordnung der Drehpunkte der Schwingstange i und der Zahnstange 9 und die verschiedenen Bewegungen, welche im vorstehenden an Hand eines Dezimalsystems beschrieben sind, auch bei anderen Systemen, so z. B. beim Duodezimalsystem, mit geringen Abänderungen, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen, angewandt werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSYRÜcHE: i. Registrierapparat der Fünf-Tastentype, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer von jedem Ende aus schwingbaren Stange (i) und einer zwischen deren Enden vorgesehenen übertragungsvorrichtung (9) die Schwingung der Tasten (V, I, II, III, IV), und zwar einer einfachen Taste oder der Verbindung zweier Tasten, auf die Registrierv orrichtung (16, 13) übertragen wird, und eine Taste (V) zum Schwingen der Stange (i) an einem Ende und die anderen Tasten (I, II, III, IV) zum Schwingen der Stange (i) an dem anderen Ende dienen. Registrierapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Schwingstange (i) mit beweglichen Drehpunkten (.4) verbunden sind, welche durch Schwingarme (5), die beim Niederdrücken der Tasten ausgeschwungen werden, geradlinig und parallel zueinander auf und nieder bewegt werden. 3. Registrierapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingstange (i) im anormalen Zustande freigegeben ist und die Alleinbewegung eines ihrei# beiden Enden das jeweilig andere Ende der Schwingstange sperrt, während ein gleichzeitiges Anheben beider Enden der Sch"vingstange unbehindert ist. q.. Registrierapparat nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Sperrung eines der beiden Enden der Schwingstange (i) bei der Bewegung des anderen Endes allein und zur Sicherung der Schwingstange gegen unbeabsichtigte Bewegungen zwei drehbar gelagerte Klinken (5o) vorgesehen sind, welche mit zwei gleichzeitig mit den gegenüberliegenden I?nden der Sta:ige ( i ) sich bewegenden Armen (d.8) zusaminznarbeiten, von denen jeder mit je einem Anschlag (51) versehen ist, der eine der beiden Klinken (50) in Eingriff mit einem Anschlag (q.9) des anderen Armes (q.8) bringt. 5. Registrierapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des Niederdrückens mehrerer Tasten nacheinander für jede Taste ein schwingender Anschlag (58) vorgesehen ist, welche Anschläge beim Niederdrücken irgendeiner Taste gleichzeitig in ihre Eingriffsstellung gebracht werden, wobei der zuerst niedergedrückten Taste (oder Tasten) eine Bewegung aus dem Bereich ihres Anschlages gestattet wird, bevor letzterer die Sperrstellung erreicht. 6. Registrierapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhütung der Rückwärtsbewegung einer teilweise niedergedrückten Taste (oder Tasten) eine Sperrklinke (66), ein mit den Anschlägen (58) sich drehendes Sperrsegment (65) und ein mit diesem durch Stift (68) und Schlitz (69) verbundenes Auslösesegment (67) vorgesehen sind, wobei das Segment (67) die Klinke (66) außer Eingriff mit dem Sperrsegment (65) bringt, wenn die Taste (oder Tasten) vollständig niedergedrückt ist. 7. Registrierapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Bewegungen der S.chwingstangei(i) unter der Wirkung der Tasten I, II und III ein mit dem Schwingarm (5) verbundener, durch die genannten Tasten gedrehter Teil (29) und bewegliche, durch die Tasten gesteuerte Sperrarme (5q.) vorgesehen sind, welche die Schwingung des Teiles (29) gemäß dem der jeweilig niedergedrückten Taste entsprechenden Wert begrenzen. B. Registrierapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Übertragen derBewegungen der'Schwingstange (i) auf die RegistriervQrrichtung dienende Vorrichtung aus einer Zahnstange (9), einem mit dieser Zahnstange zusammenarbeitenden Zahnrad (16), einer in diesem Zahnrade lose angeordneten Spindel (1d.), einem auf letzterer vorgesehenen, verschiebbaren Kupplungsgliede (17), diurch welches das Zahnrad (16) mit dier Welle gekuppelt werden kann, und einem zum Verschieben der Kupplung dienenden, von den Tasten gesteuerten Mechanismus (2q., 25) besteht, wobei nach dem Ausschalten der Kupplung (17) das verschiebbare Zahnrad (16) durch eine Schulter (21) d'es - Kupplungsgliedes (r7) in die Anfangsstellung zurückgebracht wird. . .9. Registrierapparat nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhütung einer zufälligen Verschiebung des Zahnrades (16) auf der Welle (1d.) mit diesem ein Zahnrad (q.3) in Eingriff steht, welches entgegen der Wirkung einer Feder (q.4) gedreht wird. io. Registrierapparat nach Anspruch i, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Zahnrad (q.3) ein Schwingarm (q.6) verbunden. ist, der durch Zusammenwirken mit dem Sperrad (d.1) der Welle (14) einen genauen Eingriff der Kupplungszähne (18, i9) sichert.
DE1913321429D 1913-01-05 1913-01-05 Registrierapparat der Fuenf-Tastentype Expired DE321429C (de)

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