DE3214785C2 - Gestänge zur Regulierung eines Verbrennungsmotors - Google Patents

Gestänge zur Regulierung eines Verbrennungsmotors

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DE3214785C2
DE3214785C2 DE19823214785 DE3214785A DE3214785C2 DE 3214785 C2 DE3214785 C2 DE 3214785C2 DE 19823214785 DE19823214785 DE 19823214785 DE 3214785 A DE3214785 A DE 3214785A DE 3214785 C2 DE3214785 C2 DE 3214785C2
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DE19823214785
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DE3214785A1 (de
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Herbert Harsch
Wolfgang Dipl.-Ing. 7000 Stuttgart Kuhn
Dieter 7150 Backnang Papenhagen
Henning Dr.-Ing. 7307 Aichwald Wallentowitz
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K26/00Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles
    • B60K26/04Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles of means connecting initiating means or elements to propulsion unit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Drives, Propulsion Controls, And Safety Devices (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Abstract

Bei bekannten Gestängen mit einer Längswelle zur Regulierung von nachgiebig in Kraftfahrzeugen gelagerten Verbrennungsmotoren besteht die Gefahr des Motorruckelns, das durch einen aufwendigen Ruckeldämpfer unterdrückt werden soll. Beim Erfindungsgegenstand wird das Ruckeln dadurch vermieden, daß sich die Längswelle mittels eines Hebels unter Zwischenschaltung einer Feder an einem motorfesten Teil abstützt. Die bei einer ruckelartigen Bewegung des Fahrpedals und damit der Längswelle erhöhte Rückstellkraft der Feder wird mit Verzögerung durch die durch die Drehmomenterhöhung des Motors ausgelöste Bewegung des motorfesten Teiles aufgehoben. Die inzwischen entgegengerichtete Bewegung des Fahrpedals und die Motorbewegung hemmen sich gegenseitig, so daß das Motorruckeln vermieden ist. enkraft erzeugen, wird eine bessere Handhabbarkeit und eine Verminderung der St

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gestänge zur Regulierung einer Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein Gestänge der genannten Art ist aus der DE-OS 31 914 bekannt Bei diesem erfolgt der Anbau eines aufwendigen Dämpfers am zum Regelelement des Motors führenden Hebel, um zu rasche Bewegungen dieses Regelelementes zu verhindern. Damit kann jedoch ein Ruckein des Motors nicht verhindert, sondern nur gedämpft werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Ruckelanregungen des Motors, die dadurch entstehen, daß eine ungleichförmige Bewegung des Fahrpedals und die dadurch hervorgerufene Bewegung des iviotors bei den gegebenen Elastizitäten im Gestänge und im Antriebsstrang der heutigen Fahrzeuge sich gegenseitig aufschaukeln, mit einfachen Mitteln wirksam zu verhindern.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst
Infolge der Koppelung zwischen Längswelle und Motor wird bei einer ruckelartigen Bewegung des Fahrpedals die entsprechende Bewegung des motorseitigen Teiles der Längswelle dadurch gedämpft, daß sie gegen
die Kraft des nachgiebigen Elementes erfolgt Erst wenn der motorfeste Anlenkpunkt mit Verzögerung infolge der Drehmomenterhöhung der Brennkraftmaschine eine gleichsinnige Bewegung ausführt, wird dessen Widerstand gegen die Bewegung des Verbindungsgliedes und damit der Längswelle herabgesetzt Das Fahrpedal führt zu diesem Zeitpunkt jedoch schon eine entgegengerichtete Bewegung aus, so daß sich die Fahrpedal- und Motorbewegungen gegenseitig hemmen und sich ίο das Antriebssystem stabilisiert Das erfindur.gsgemäße Gestänge bietet den weiteren Vorteil, daß envm raschen Durchtreten des Fahrpedals ein erhöhter Widerstand entgegengesetzt wird, so daß hinsichtlich Kraftstoffverbrauch und Verschleiß ungünstige Beschleunigungen des Fahrzeuges vermieden werden.
Es ist noch aus der DE-PS 9 33 245 bekannt, Ruckelanregungen des Motors dadurch zu verhindern, daß zwischen einem motorfeste,·· Teil und dem Reguliergestänge ein Verbindungsglied vorgesehen ist, das im Sinne einer Gasrücknahme bei einer Neigung des Motors wirkt Von dieser Vorrichtung unterscheidet sich der Patentgegenstand jedoch wesentlich durch seinen anderartigen Aufbau, insbesonders durch die andere Ausrichtung der Gestängewelle und durch die Anlenkung des Verbindungsgliedes an dem motorseitigen Teil dieser Welle.
Mit der im Patentanspruch 2 angegebenen Ausgestaltung des Gestänges ist die Ruckelbeeinflussung im wesentlichen auf die urueren Lastbereiche beschränkt da hier die Ruckelneigung besonders groß ist Im oberen Lastbereich erfolgen die Gestängebewegungen somit weitgehend unbeeinflußt von der motorseitigen Ruckeldämpfung.
Die Ausbildung des nachgiebigen Elementes gemäß Anspruch 3 als Feder stellt eine einfache und kostengünstige Lösung dar.
Wird dagegen gemäß Anspruch 4 das nachgiebige Element als Dämpfer ausgebildet ergibt sich der weitere Vorteil, daß störende Rückstellkräfte ausgeschlossen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführ jngsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gestänges zur Regulierung eines Verbrennungsmotors in einem Kraftfahrzeug dargestellt Dabei zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf das Gestänge und
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-H der Fig.!.
In einem Kraftfahrzeug ist eine durch ein elastisches Element 1 zweigeteilte, aus den Teilen 2 und 3 bestehende Längswelle in etwa parallel zur Fahrzeuglängsachse eingebaut Der sehr kurz ausgebildete karosserieseitige Teil 2 ist in einem Karosserieteil 4 gelagert Der motorseitige Teil 3 ist einerseits in nicht dargestellter Weise in einem motorfesten Teil und andererseits im elastischen Element 1 gelagert und mit diesem über einen Hebel 5 als Teil einer Platte 6, die am motorseitigen Ende des Elementes 1 befestigt ist, drehfest verbunden. Das kaicaciügc L-UUt- u«*5 LaCmCinCS * !3*
gulierhebel 7 verbunden, an den in nicht dargestellter Weise von Fahrpedal kommende Gestängeteile angreifen. Das elastische Element 1 ist verdrehsteif und ansonsten weich ausgebildet, so daß vom Motor ausgehende Schwingungen nicht auf die Karosserie und das Fahrpedal übertragen werden.
Die Platte 6 trägt einen zweiten, hakenförmigen He-
bei 8, in den ein als Stange 9 ausgebildetes Übertragungsglied spannungsfrei eingehängt ist Dieses führt zu einer Lasche 10, die an einem motorfesten Teil 11, im Ausführungsbeispiel einem Ölfilterdeckel, befestigt ist
I Die Stange 9 durchsetzt die Lasche 10 frei und stützt f sich auf deren Rückseite über eine Druckfeder 12 ab, so B daß sie auf Zug beansprucht ist. Der Motor ist derart f-' nachgiebig im Fahrzeug gelagert, daß sich bei einer ]/ Drehmomenterhöhung die Lasche 10 auf den Hebel 8 f zubewegt, so daß sich die Zugbeanspruchung der Stan-
I ·. ge 9 durch die Druckfeder 12 vermindert
; Ausgehend von der in F i g. 2 mit ausgezogenen Stri-
i chen dargestellten Leerlaufstellung des Regulierhebels
i 7 und der Platte 6 mit den Hebeln 5 und 8 wird bei einer ι ο
\ ruckelartigen Bewegung des Fahrpedals und damit des
: Regulierhebels 7 in Richtung auf die Vollaststeilung, die
: in gestrichelter Form dargestellt ist, die Bewegung des
" motorseitigen Teils 3 der Längswelle dadurch gedämpft,
daß von der Druckfeder 12 und damit der Stange 9 eine \ erhöhte Kraft im gegenläufigen Drehsinn --Ji ^.en Hebel
\ 8 ausgeübt wird. Erst wenn mit wachsendt.m Drehmo-
s* ment des Motors sich die Lasche 10 auf den Hebel S zubewegt, wird diese zusätzlich- «"/egenkraft abgebaut. ' Zu diesem Zeitpunkt bewegen i.ch jedoch, wie sich aus
% den aus der Erfahrung g-_* onnenen Ruckelfrequenzen
't ergibt, Fahrpedal und Reguaerhebel bereits wieder in ί entgegengesetzter Richtung, so daß .sich die Ruckelbe-
ii wegungen von Fahrpedal und Motor gegenseitig hem-
i men und das System stabilisiert ist Bei einer relativ
:: langsamen Bewegung des Regulierhebels 7 dagegen
; wird keine zusätzliche hemmende Kraft auf den Hebel 8
aufgebracht, da infolge des sich stetig aufbauenden ; Drehmomentes des Motors die Lasche 10 der Bewegung des Hebels 8 folgt
Wie aus Fig.2 hervorgeht, ist der gegenüber der Stange 9 wirksame Hebelarm des Hebels 8 in Leerlauf-
cfellung und im unteren Teillastbereich größer als :m c eren Lastbereich und in Vollaststellung, so daß die Kackeldämpfung in günstiger Weise im wesentlichen auf den unteren Teillastbereich beschränkt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
45
50
5?
60
65

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Gestänge zur Regulierung eines nachgiebig in einem Kraftfahrzeug gelagerten, sich bei euter Drehmomentänderung um eine Längsachse neigenden Verbrennungsmotors mit einer durch ein verdrehsteifes und ansonsten weiches elastisches Element zweigeteilten in etwa parallel zur Fahrzeuglängsachse eingebauten Längswelle, die einerseits am Motor oder einem fest mit diesem verbundenen Teil und andererseits an einem Karosserieteil gelagert ist, wobei ein durch ein Fahrpedal betätigter Regulierhebel am karosserieseitigen Teil der Längswelle angreift und das elastische Element im unmittelbaren Anschluß an das karosserieseitige Lager in die Längswelle eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß am motorseitigen Teil (3) der Längswelle in der Nähe des elastischen Elements (1) ein Hebel (8) befestigt ist. von dem ein "Verbindungsglied (Stange 9) unter Zwischenschaltung eines nachgiebigen Elements za einem motorfesten An-Ienkpunkt (Lasche 10) führt, wobei das Verbindungsglied (Stange 9) bei einer Drehung der Längswelle in Richtung auf höhere Last die gleiche Bewegungsrichtung hat wie der motorfeste Anlenkpunkt (Lasche 10) bei einer Drehmomenterhöhung des Motors.
2. Gestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (Stange 9) bei gleicher Drehwinkeländerung der Längswelle im höheren L.--tbereich eine kleinere Längsbewegung ausführt als im unteren Lastbereich.
3. Gestänge nach Anspruch < oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Element eine Feder (12) ist
4. Gestänge nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Element ein Dämpfer ist
DE19823214785 1982-04-21 1982-04-21 Gestänge zur Regulierung eines Verbrennungsmotors Expired DE3214785C2 (de)

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