DE3215522C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3215522C2
DE3215522C2 DE3215522A DE3215522A DE3215522C2 DE 3215522 C2 DE3215522 C2 DE 3215522C2 DE 3215522 A DE3215522 A DE 3215522A DE 3215522 A DE3215522 A DE 3215522A DE 3215522 C2 DE3215522 C2 DE 3215522C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hood
container
fastening
cone
conical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3215522A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3215522A1 (de
Inventor
Axel Vedbaek Dk Crone
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3215522A1 publication Critical patent/DE3215522A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3215522C2 publication Critical patent/DE3215522C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/12Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having removable closures
    • B65D47/127Snap-on caps
    • B65D47/128Snap-on caps with internal parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/12Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having removable closures
    • B65D47/127Snap-on caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
  • Discharge Of Articles From Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verschlußhaubeneinheit der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Bei dieser bekannten Verschlußhaubeneinheit einer Abgabevor­ richtung liegt eine Mündungskante der Haube bzw. Schutzkappe in aufgesetzter Stellung an dem Befestigungsteil genau auf (DE-OS 28 10 726). Mangels anderer Befestigungs- oder Siche­ rungsmittel kann die Haube von einer Lochkappe, die den einen Konus aufweist, unter Überwindung des Reibschlusses schnell und einfach geöffnet werden. Damit ist jedoch die Abdichtung zwischen Haube und Lochkappe nicht dauerhaft zuverlässig, wenn die Haube oft entfernt wird. Der Inhalt der Abgabevorrichtung ist nicht gegen unkontrollierte Erstentnahme bzw. Verfälschung gesichert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verschluß­ haubeneinheit der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden, daß eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet bleibt, auch wenn ein als Garantiering wirkendes Element entfernt ist.
Diese Aufgabe wird durch die Ausbildung der Verschlußhauben­ einheit mit den in dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Durch diese Merkmalskombination wird eine bisher nicht erreich­ bare, dauernde und hohe Dichtung zwischen einer Haube und einem Befestigungsteil erreicht, und zwar sowohl vor als auch nach Entfernung eines als Garantiering wirkenden Elements, nämlich des Einrasthakens, der nur über den Schwächungsbereich mit der Haube oder dem Befestigungsteil vorzugsweise einstückig verbunden ist. Damit wird eine zuverlässige Dichtung aufrecht­ erhalten, und zwar sowohl nach der ersten Entfernung als auch nach wiederholtem Abnehmen der Haube. Dies beruht darauf, daß die zusammenwirkenden Konusteile der Haube und des Befesti­ gungsteils nach Entfernung des Garantierings in ihrer gegen­ seitigen Axialstellung nicht durch andere Elemente festgelegt sind, sondern daß insoweit eine relative Axialverschiebung zulässig ist, damit die Konusteile dicht aneinanderliegen können.
Beim ersten Öffnen oder Aufbrechen des Garantierings können die zusammenwirkenden Konusflächen nicht außer Eingriff miteinander gebracht werden, ohne daß die Haube gleichzeitig sowohl gedreht als auch einer axialen Zugkraft ausgesetzt wird. Diese Zugkraft wird über die Hakenglieder unmittelbar auf den Schwächungsbereich übertragen, der dabei aufgebrochen wird, und so gegebenenfalls eine Verfälschung bzw. Verfäl­ schungsversuch offenbart. Die selbstsperrende Konizität schützt außerdem den Inhalt des Behälters vor Berührung von kleineren Kindern, weil die zum Abnehmen der Haube erforder­ liche Dreh- und Ziehbewegung komplizierter als ein Gewindeab­ schrauben allein ist.
An sich genügt ein einziger Einrasthaken, aber durch zwei Haken wird ein Versuch, die Versiegelung zu verfälschen, noch weiter erschwert. Der Einrasthaken hat noch die weitere Funktion, eine etwaige Gewindeverbindung zwischen dem Behälter und dem Befestigungsteil zu sperren, so daß das Befestigungs­ teil nicht auch von dem Behälter abgeschraubt wird, wenn nach Brechen der Haubenversiegelung die Haube durch Drehen in der Abschraubrichtung des betreffenden Gewindes abgenommen werden soll. Wenn die Haube aus einem elastisch nachgiebigen Werk­ stoff hergestellt ist, kann sie mit einem radial nach innen gerichteten Wulst ausgebildet sein, der einen am Behälterhals ausgebildeten halbmondförmigen Wulst hintergreift. Auch hier sichern der Einrasthaken und die Schürze den aufgesetzten Befestigungsteil gegen ein Entfernen vom Behälter.
Durch das Merkmal des Anspruchs 2 wird erzielt, daß die Konusflächen mit größerer Länge ausgebildet werden können, ohne daß es schwieriger wird, die Versiegelung zu brechen oder die Haube abzunehmen, und gleichzeitig wird eine Tropfen­ zählröhre oder ein ähnlicher länglicher Körper wie ein Docht, ein Pinsel oder ein Filterstück besser im Konusteil des Befestigungsteils abgesteift und festgehalten. Die umlaufende Vertiefung verringert die selbstsperrende Wirkung etwas, erhöht aber dafür die Dichtigkeit an den Konusteilen.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Verschlußhaubeneinheit sind in den Ansprüchen 3-5 angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einiger in der Zeich­ nung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen mit einer Ausführungsform der Haubeneinheit nach der Erfindung versehenen Behälter,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie I-I durch den oberen Teil des Gegenstands der Fig. 1,
Fig. 3 in größerem Maßstab einen axialen Schnitt durch eine Haubeneinheit,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Einrasthaken zum Festhalten des Befestigungsteils auf dem Behälter,
Fig. 5 einen axialen Schnitt durch eine Ausführungsform einer Haube,
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch eine Haubeneinheit, wobei der Behälterhals konisch ist,
Fig. 7 einen axialen Schnitt durch eine Haubeneinheit, wobei das Abreißrohr an der Haube ausgebildet ist,
Fig. 8 einen axialen Schnitt durch die Hälfte einer Standfuß­ haube,
Fig. 9 eine Einzelheit eines Einrasthakens mit Verzahnung, und
Fig. 10 in größerem Maßstab eine Einzelheit einer Ausführungs­ form mit zwei Verbindungsstufen für die Konusteile.
Fig. 1 zeigt einen Behälter, z. B. eine Flasche 1, die mit einer erfindungsgemäßen Haubeneinheit versehen ist. Die Haubeneinheit umfaßt hier ein Befestigungsteil 2, das zur Befestigung am Behälter 1 durch ein nicht gezeigtes Innen­ gewinde, einen Einrasthaken 3 und eine Haube 4 ausgebildet ist. Das Befestigungsteil 2 trägt oben einen Abreißstreifen 5, der mit einem Abreißrohr oder Abreißflügel 6 sowie einem umlaufenden Schwächungsbereich 18 und ggf. einer quergehenden Schwächungszone 22 ausgebildet ist.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit eines Schnittes nach der Linie I-I in Fig. 1 durch die erfindungsgemäße Haubeneinheit, die oben am Be­ hälter 1 angeordnet ist. Die Haubeneinheit umfaßt eine bekannte elas­ tische Tropfenzählerröhre 7 mit einem engen Auslaufkanal 8, einer Aus­ laufkanalmündung 9 und einer zwischen der Mündung des Behälters 1 und dem Befestigungsteil 2 festgeklemmten Dichtkragen 10. Wie ersicht­ lich greift der Verriegelungshaken 3, der mit einem Schwächungsbereich an seinem Fuß ausgebildet ist, in einen umlaufenden Behälterwulst 11 ein, um das Befestigungsteil 2 am Behälter 1 festzulegen. Ein Versuch nach der Anordnung des Befestigungsteils 2 am Behälterhals, das Be­ festigungsteil 2 abzuschrauben, wird zur Folge haben, daß der Ein­ rasthaken 3 im Schwächungsbereich abbricht und so einen möglichen Versuch, den Behälterinhalt zu verfälschen, verraten wird. Das Befes­ tigungsteil 2 trägt oben einen radial nach innen versetzten Konusteil 12 mit einer Außenkonusfläche zum Eingreifen mit einer Innenkonusfläche eines entsprechend ausgebildeten Konusteils 20 am unteren Ende der Haube 4. Darüber hinaus trägt die Haube 4 auch, wie aus Fig. 1 er­ sichtlich, eine Anzahl längsgehender Ribben 23, um den Griff um die Haube 4 zu verbessern. Auch das Befestigungsteil 2 ist, wie in Fig. 1 gezeigt, mit solchen längsgehenden Ribben 23 versehen, so daß das Befestigungsteil 2 festgehalten werden kann, wenn die Haube 4 gedreht und vom Befestigungsteil abgezogen werden soll. Die Haube 4 ist unmit­ telbar oberhalb ihres Konusteils 20 als ein zylindrisches Röhrenstück 24 ausgebildet, das am oberen Ende in ein schwach konisches Röhrenstück 24 kleineren Durchmessers übergeht, welches an seinem oberen Ende im Inneren der Haube mit einem Verschlußstopfen 26 zum dichten Ver­ schließen der Auslaufkanalmündung 9 der Tropfenzählerröhre 7 aus­ gebildet ist.
Wie ersichtlich sind die Haube 4 und das Befestigungsteil 2 in ihrer gegenseitigen Verbindungsbereichen mit zusammenwirkenden kom­ plementär konischen Flächen der konischen Teile 12, 20 ausgebildet. Die Konizität ist je nach dem für die konischen Flächen gewählten Material so gewählt, daß die konischen Flächen selbstsperrend sind, wie es z. B. bei einem Morsekonus der Fall ist. Außerdem ist die Haube auch in diesem Falle, wie es deutlich aus Fig. 3 und 5 ersichtlich ist, mit zusammenwirkenden, komplementär ausgebildeten umlaufenden Ein­ rasthaken 9, 21 versehen, von denen der eine 19 aus elastisch nach­ giebigem Werkstoff und über einen umlaufenden Schwächungsbereich 18 einstückig mit dem Befestigungsteil 2 ausgebildet ist. Im Beispiel nach Fig. 1-5 sowie im Beispiel nach Fig. 6 bildet das Befestigungsteil 2 ein vom Behälter 1 unabhängiges Teil, wobei das Befestigungsteil 2 zur Anlage am Behälter, in diesem Falle an der Schulter des Behälters, an seinen unteren Enden eine Schürze 16 aufweist, die mit mindestens einem, vorzugsweise zwei Einrasthaken 3 ausgebildet ist, die sich, wie in Fig. 3 und noch deutlicher in Fig. 4 gezeigt, radial nach innen und nach oben erstrecken und zum Einrasten in den umlaufenden Behälter­ wulst 11 bestimmt sind, wobei letzterer zur weiteren Sicherung des Eingriffes mit dem Einrasthaken 3 auch als ein hakenförmiger Vorsprung ausgebildet sein kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist im aufgesetzten Zustand der Haube der Abstand zwischen dem inneren Vorsprung bzw. Verschlußstopfen 26 der Haube und der in Fig. 3 gezeigten Schulter 13 dem Abstand der Mündung 9 vom Dichtkragen 10 angepaßt, wenn sich die Röhre 7 in faltfreiem, in Längsrichtung leicht zusammengedrücktem Stand befindet, so daß der Verschlußstopfen 26 dichtschließend die Mündung 9 ver­ schließt, wenn die beiden Konusteile 12, 20 selbstsperrend miteinander eingreifen. Dadurch entstehen Dichtflächen für den Behälterinhalt und zwar an der Mündung 9 und am Dichtkragen 10 zwischen den zusammen­ wirkenden konischen Flächen der Konusteile 12, 20 und ggf. auch zwischen den zusammenwirkenden Einrasthaken 19 und 21.
Das Befestigungsteil 2 hat wie in Fig. 3 gezeigt ein Gewindeteil 14 mit einem dem Außengewinde des Behälters 1 entsprechenden Innen­ gewinde sowie einer Schulter 13, die wie aus Fig. 2 ersichtlich zum Festklemmen des Dichtkragens 10 mit der Mündung des Behälters 1 zusammenwirkt. In Fig. 3 ist außerdem eine umlaufende Ausnehmung 17 unter dem umlaufenden nach unten und nach innen gerichteten Ein­ rasthaken 19 des Befestigungsteils 2 vorgesehen. Diese Ausnehmung 17 ist erforderlich, damit der Einrasthaken 21 der Haube 3 mit dem Haken 19 eingreifen kann. Das Befestigungsteil 2 kann statt mit einem Innen­ gewinde im Teil 14 auch mit einer oder zwei umlaufenden Rillen ausge­ bildet sein, die statt mit einem Außengewinde des Behälters mit einem bzw. zwei umlaufenden Wulsten am Behälterhals 1 eingreifen. Das Befes­ tigungsteil 2 aus elastischem Werkstoff kann durch die Schnappwirkung der Wulste und Rillen am Behälterhals aufgesteckt werden, wobei es gleichzeitig den Dichtkragen 10 dichtend gegen die Halsstirnfläche des Behälters 1 hält.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der der Abreiß­ streifen 5 mit dem Abreißrohr 6 über den Schwächungsbereich 18 ein­ stückig mit der Haube 4 ausgebildet ist, so daß es in diesem Falle die Haube ist, die wenigstens aus elastisch nachgiebigem Werkstoff ausge­ bildet sein muß, damit die Einrasthaken beim Aufsetzen der Haube nach Auffüllen des Behälters ineinander einrasten können. Das Befestigungs­ teil 2 ist hier statt mit dem Einrasthaken 19 mit einem umlaufenden, nach unten und nach außen gerichteten Einrasthaken 30 versehen, während die Haube 4 am Abreißstreifen 5 mit einem umlaufenden, nach oben und nach unten gerichteten Einrasthaken 34 zum Hintergreifen des Hakens 30 versehen ist. Aufgrund der Anordnung des Schwächungsbe­ reiches 18 über dem Haken 34 und dessen Vertiefung für den Haken 30 wird die Haube nach Abreißen des Abreißstreifens 5 zur weiteren Abdichtung oder Kompensation etwaigen Verschleißes der Konusteile 12, 20 weiter nach unten auf den Konusteil 12 verschoben werden können.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der das Befesti­ gungsteil 2 weggelassen ist, und der Behälter 1A stattdessen mit einem entsprechenden Konusteil 12A zum Eingriff mit dem Konusteil 20 der Haube ausgebildet ist. Die Einrasthaken 34 bzw. 33 in der Haube 4A bzw. am Hals des Behälters 1A sind entsprechend den in Fig. 6 gezeig­ ten Einrasthaken angeordnet. Dadurch wird der erfindungsgemäße Vorteil einer versiegelten und dichtschließenden Verbindung zwischen dem Behälter 1A und der Haube 4A sichergestellt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Abreißrohr 6A im Gegensatz zum Abreißrohr der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform unmittelbar neben der Schwäch­ ungszone 18 ausgebildet. Außerdem ist eine Tropfenzählerröhre 7A von einer anderen Ausgestaltung vorgesehen, die mit einem Randflansch 10A zum Festkleben an der Stirnfläche des Konusteils 12A versehen ist. Da­ durch wird eine sehr einfache Haubeneinheit nach der Erfindung er­ zielt, die nur die Haube 1A selbst umfaßt.
Fig. 8 zeigt eine der Haube der Fig. 5 entsprechende Haube, die jedoch einen Standfuß 35 aufweist, und von materialsparender Ausbil­ dung des Verschlußstopfens 26 ist. Dadurch wird, falls die Bedie­ nungsperson nach dem Gebrauch des Behälters versehentlich die Konus­ teile nicht aneinander befestigt hat, das Eigengewicht des Behälters und des Behälterinhaltes zum Abdichten der Dichtbereiche sowohl am Ver­ schlußstopfen 26 und zwischen den Konusteilen beitragen, so daß die Dichtfläche zwischen den Konusteilen erhalten bleibt. Fig. 8 zeigt außerdem eine umlaufende Vertiefung 38 in der Konusfläche der Haube 4. Diese Vertiefung erleichtert das Abnehmen der Haube 4 vom Konus­ teil des Befestigungsteils 2 oder des Behälters 1A ohne die Dichtfähig­ keit zu beeinträchtigen.
Fig. 9 zeigt eine Einzelheit des Einrasthakens 21, wobei dieser mit Ausnehmungen versehen ist, in welche entsprechende Zähne eingreifen können, die unter dem Einrasthaken 19 ausgebildet sind. Die Einrast­ haken sind somit mit komplementär ausgebildeten und miteinander zu­ sammenwirkenden Verzahnungen ausgebildet, die nicht nur wie in Fig. 9 rechteckig, sondern auch sägezahnförmig mit einer solchen Neigung ausgebildet sein können, daß die Verzahnungen, wenn die Haube in Abschraubrichtung des Befestigungsteils gedreht wird, aufeinander gleiten, ohne außer Eingriff miteinander zu kommen.
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform weist die eine der konischen Flächen 12 oder 20 einen umlaufenden Wulst 40 auf, der beim gegenseitig selbstsperrenden Zustand der beiden konischen Flächen mit Spiel in der einen oder in beiden Richtungen in einer umlaufenden Vertiefung 43 der anderen konischen Flächen liegt. Dadurch wird er­ zielt, daß die Haube 4 wahlweise in einer oder zwei Handhabungsstufen auf das Konusteil 12 des Befestigungsteils 2 oder auf das Konusteil 12A des Behälters 1A aufgesetzt werden kann. In der ersten Stufe rastet der Wulst 40 in die Vertiefung 43 bei 41 an deren unterem Ende ein, und die Haube 4 wird durch die geringe Haltekraft des Wulstes 40 und der Vertiefung 43 festgehalten. In der anderen Stufe gelangen die beiden Konusflächen dagegen in selbstsperrenden Eingriff miteinander, nachdem die beiden Konusflächen 12, 20 bzw. 12A, 20 während des Zusammen­ führens relativ zueinander gedreht worden sind. Der Wulst 40 und die Vertiefung 43 gelangen in der zweiten Stufe außer Eingriff miteinander oder gehen wegen des Spiels 41, 42 nicht in stärkeren Eingriff mitein­ ander.
Der Behälter 1 kann mit aufgesetzter Tropfenzählerröhre und ggf. wenn das Befestigungsteil nicht am Behälter selbst ausgebildet ist, auch mit aufgesetztem Befestigungsteil autoklaviert werden und ist auch nach Aufsetzen der erfindungsgemäßen Haube effektiv versiegelt und abge­ dichtet, nicht nur an dem Randflansch oder Dichtkragen 10 und der Mündung 9 der Tropfenzählerröhre 7, sondern auch an dem konischen Teil 20 der Haube. Im Falle daß ein Tropfenzählerröhre nicht vorgese­ hen ist, werden erfindungsgemäß sowohl eine effektive Abdichtung als auch eine Versiegelung gegen Verfälschung durch den konischen Teil 20 der Haube erzielt.
Die erfindungsgemäße Haubeneinheit eignet sich gut für Behälter für sterile Flüssigkeiten wie Augentropfen, Nasentropfen, antiseptischen Mittel, Ohrentropfen, Vitaminpräparate, Flüssigseife, Tusche, Tinte, Soja, Parfüm, Reinigungsbenzin und für andere Zwecke, für die eine tropfenweise Dosierung erwünscht ist. Ohne Tropfenzählerröhre auf dem Behälter eignet sich die Haubeneinheit zum Verschließen und Versiegeln von Augensalbentuben oder allgemein für Salbentuben, Zahnpastatuben, Leimtuben und Spiritusschreiber, wo es erwünscht ist, daß der Inhalt dichtschließend in den Behälter eingeschlossen und nicht bei den Warenvorführungen teilweise verbraucht worden ist.

Claims (5)

1. Verschlußhaubeneinheit für einen Behälter (1) umfassend zwei Teile, eine Haube (4) und einen Befestigungsteil (2) zur Befestigung der Haube auf dem Behälter, wobei der Befestigungsteil (2) von dem Behälter getrennt oder an diesem ausgebildet sein kann und die Haube (4) einen Konusteil (20) mit einer radial innen konischen Dichtungs­ fläche aufweist, die mit einer radial außen konischen Dichtungsfläche auf einem Konusteil (12) des Befestigungs­ teils (2) zusammenwirkt, wobei die konischen Dichtungs­ flächen der Konusteile (12, 20 oder 12a, 20) eine gegen­ seitige selbstsperrende Konizität aufweisen und der Konus­ teil (20) der Haube (4) dicht an dem offenen Ende der Haube angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zusammenwirkende, komplementäre und umlaufende Einrast­ haken (19, 21 oder 30, 34 oder 33, 34) mit hakenförmigem Querschnitt mit den Konusteilen verbunden sind, wobei von den Einrasthaken der eine aus elastisch nachgiebigem Werkstoff einstückig mit einem der beiden Konusteile über einem umlaufenden Schwächungsbereich (18) ausgebildet ist, und daß im aufgesetzten Zustand der Haube (4) am Befesti­ gungsteil, d. h. wenn die Konusteile sich in gegenseitigem, selbstsperrendem Eingriff befinden, ein Spielraum in Längsverschiebungsrichtung der Haube zwischen der offenen Endkante der Haube (4) und dem Befestigungsteil (2) vorge­ sehen ist.
2. Verschlußhaubeneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der Konusteile (12, 20) mindestens eine ganz oder teilweise umlaufende Vertiefung (38 oder 43) in seiner konischen Dichtungsfläche aufweist.
3. Verschlußhaubeneinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konische Dichtungsfläche des einen Konusteils (12) einen umlaufenden Wulst (40) aufweist, der in dem selbst­ sperrenden gegenseitigen Eingriff der zwei Dichtungsflächen mit Spielräumen (41, 42) in einer umlaufenden Vertiefung (43) in der konischen Dichtungsfläche des anderen Konus­ teils (20) gelegen ist.
4. Verschlußhaubeneinheit nach Anspruch 1-3, wo der Befesti­ gungsteil (82) ein selbständiger Teil zum Festmachen auf dem Hals eines Behälters ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil eine Schürze (16) zum Anliegen an den Behälter (1) aufweist, vorzugsweise gegen dessen Schulter, an dem seinem Konusteil (12) gegenüber befind­ lichen Ende, wobei die Schürze mit einem, vorzugsweise mit Schwächungsbereich versehenen, radial innen und in der Schürze verlaufenden Einrasthaken (3) zum Eingriff mit einem außen am Behälter angeordneten Vorsprung (11) ver­ sehen ist.
5. Verschlußhaubeneinheit nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (4) an ihrem geschlossenen, d. h. dem Ein­ rasthaken (21) gegenüber befindlichen Ende einen größeren Durchmesser als der Einrasthaken aufweist, und wobei die Haube eine sogenannte Standfußhaube ist, so daß der Be­ hälter mit seinem Befestigungsteil (2 oder 12a) in der Haube (4) umgekehrt auf einer Unterlage stehen kann (Fig. 8).
DE19823215522 1981-04-27 1982-04-26 Verschlusshaubeneinheit Granted DE3215522A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK186081 1981-04-27

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3215522A1 DE3215522A1 (de) 1982-11-11
DE3215522C2 true DE3215522C2 (de) 1991-06-27

Family

ID=8108598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823215522 Granted DE3215522A1 (de) 1981-04-27 1982-04-26 Verschlusshaubeneinheit

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4463878A (de)
BE (1) BE892960A (de)
DE (1) DE3215522A1 (de)
GB (1) GB2097367B (de)
NL (1) NL8201727A (de)
NO (1) NO155093C (de)
SE (1) SE455190B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19524458A1 (de) * 1995-07-07 1997-01-09 Weener Plastik Gmbh Co Kg Verschluß

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES272902Y (es) * 1983-06-14 1984-05-01 Workum Donald "pulverizador para recipientes deformables manualmente"
FR2593146A1 (fr) * 1986-01-17 1987-07-24 Alizol Sa Recipient muni d'un bouchon distributeur amovible.
DE3626017A1 (de) * 1986-07-31 1988-02-11 Wimmer Pharma Gummi Gmbh Haubeneinheit fuer tropfersystem
NZ249256A (en) * 1992-02-14 1996-07-26 Hugo Nilsson Tubular container; one end has cap with both a sealing function and a plunger function with a weakened part and tear-off indication
NL9400422A (nl) * 1994-03-17 1995-11-01 Csm Suiker Schenktuit alsmede schenktuit-sluitdopsamenstel.
EP0788982B1 (de) * 1996-02-08 2000-04-12 Takahashi Plastic Industry Co., Ltd. Druckknopf für Aerosolbehälter oder dergleichen
US7188750B2 (en) * 2003-09-05 2007-03-13 Hospira, Inc. Blow fill sealed container with twist off top operated by overcap and method of forming the same
US7140519B1 (en) * 2005-10-25 2006-11-28 Kiser Earl T Collapsible container system
TWM287294U (en) * 2005-10-25 2006-02-11 Guo-Jung Fang Bottle with pumping device for shampoo, lotion, or the like
US20070179457A1 (en) * 2005-11-18 2007-08-02 Whitmore Willet F Device and method for the administration of eye drops
US20160297574A1 (en) * 2013-12-02 2016-10-13 Nestec S.A. Closure cap
US9676525B2 (en) 2013-12-17 2017-06-13 Aptar Radolfzell Gmbh Protective cap for a dispenser, and discharge device for discharging pharmaceutical and/or cosmetical liquids
US9669974B2 (en) * 2013-12-17 2017-06-06 Aptar Radolfzell Gmbh Protective cap for a dispenser, and discharge device for discharging pharmaceutical and/or cosmetical liquids
CN105691869B (zh) * 2016-03-09 2019-10-29 深圳瀚星翔科技有限公司 一次性烟油加注瓶
US11059633B2 (en) 2019-10-31 2021-07-13 Cheer Pack North America Flip-top closure for container
US12098018B2 (en) * 2021-01-15 2024-09-24 Oyster Point Pharma, Inc. Nesting structures for storage, transport, and assembly of drug dispensers and containers

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293623B (de) * 1969-04-24 Emnosa Societe de Personnes a Responsab.ilite Ltd., Zuun-Leeuw St. Pierre (Belgien) Behälter mit Kunststoff-Verschlußkapsel
BE565649A (de) *
US2392507A (en) * 1944-03-09 1946-01-08 Sebell Harry Container
US2415609A (en) * 1944-12-15 1947-02-11 Bell Products Corp Container
US2470057A (en) * 1945-12-06 1949-05-10 Scovill Manufacturing Co Tamperproof screw closure
US2751102A (en) * 1950-09-22 1956-06-19 Kihm Georges Achille Closure cap
US3142403A (en) * 1962-02-07 1964-07-28 Tosca Seal Control Co Ltd Reusable sealing caps
GB1267887A (en) * 1970-08-20 1972-03-22 Hans Bavnsfelt Improvements in or relating to appliances for dispensing material from a container
DE2810726A1 (de) * 1978-03-13 1979-09-27 J W Remy & Geiser Kg Vorrichtung zur abgabe von fluessigkeiten, pasten oder pulvern aus behaeltern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19524458A1 (de) * 1995-07-07 1997-01-09 Weener Plastik Gmbh Co Kg Verschluß

Also Published As

Publication number Publication date
NO155093C (no) 1987-02-11
GB2097367B (en) 1985-08-21
NO821332L (no) 1982-10-28
NL8201727A (nl) 1982-11-16
DE3215522A1 (de) 1982-11-11
SE455190B (sv) 1988-06-27
US4463878A (en) 1984-08-07
GB2097367A (en) 1982-11-03
NO155093B (no) 1986-11-03
SE8202539L (sv) 1982-10-28
BE892960A (nl) 1982-08-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69311372T2 (de) Zusatzeinrichtung zum verschliessen von dosen für getränke o.dgl.
DE2934711C2 (de)
EP0593396A1 (de) Garantieverschluss aus Kunststoff
DE3226910A1 (de) Schutzklammer
EP0680889B1 (de) Verschluss mit Originalitätskappe für Injektions- und Infusionsflaschen
EP0524279A1 (de) Kunststoffverschluss mit garantieelement.
DE69402026T2 (de) Kunststoffschraubdeckel zur Abgabe von Flüssigkeiten
DE29807243U1 (de) Kindersicherer und originalitätsgesicherter Behälter-Verschluß
DE9318243U1 (de) Kunststoff-Schraubkappe mit Garantieband und Fangband
DE1812451B2 (de) F laschen Verschluß
DE3215522A1 (de) Verschlusshaubeneinheit
DE2400546A1 (de) Verschluss mit herausziehbarer tuelle fuer ein behaeltnis
CH715478A1 (de) Verschlusskappe zum Verschliessen eines Behälters und Behälter mit einer solchen unverlierbar gehaltenen Verschlusskappe.
EP1888423A1 (de) Ausgabeverschluss mit durchstecktülle zur befestigung auf einem behälter
DE2107644A1 (de) Gegen unbefugten Eingriff gesicher ter Verschluß
CH638452A5 (de) Verschluss zum dichten verschliessen einer flasche.
DE2801277A1 (de) Verschlussvorrichtung fuer flaschen, kruege und dergleichen behaelter
DE4015510A1 (de) Verschlusskappe fuer infusions- oder transfusionsflaschen
DE7017905U (de) Siegelverschluss fuer behaelter aus kunststoff, insbesondere kanister.
EP0060983B1 (de) Behälter mit Sicherheitsverschluss
EP0436083A1 (de) Abfüllstutzen aus Kunststoff
EP0592700B1 (de) Gewürzbehälter
DE4126015C1 (en) Screw cap closure with warranty ring - which has axial expansion slit(s) between each two adjacent arresting teeth
DE102004045511B3 (de) Abgabeverschluß für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Getränkebehälter
DE4204977A1 (de) Kindersicherheitsverschluss

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee