DE3215681C2 - Schaltungsanordnung zur Feststellung ankommender Amstsanrufe in Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Feststellung ankommender Amstsanrufe in FernsprechnebenstellenanlagenInfo
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Abstract
Die Amtsanruferkennungsmittel sind im Freizustand der ankommend belegbaren Amtsübertragung einerseits über einen Kondensator und über einen Impulsruhekontakt mit der abgehenden einen Sprechader und andererseits über einen Kondensator und über einen Ruhekontakt eines Impulsüberbrückungsrelais an der anderen Sprechader angeschaltet. Die Anruferkennungsschaltmittel sind im Arbeitszustand der Ruhekontakte für die gesamte Dauer der Übertragung abgehender Impulse einschließlich der Impulsüberbrückungszeit und der gesamten Belegungszeit der Amtsübertragung von den Sprechadern abgetrennt.
Description
45
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Feststellung ankommender Amtsanrufe in
Fernsprechnebenstellenanlagen mittels zwischen den Sprechadern im Freizustand einer ankommend belegbaren
Amtsübertragung geschalteter, nur auf den Rufwechselstrom ansprechender Amtsanruferkennungsmittel,
die in Abhängigkeit von Schaltmitteln der Amtsübertragung für die Dauer der Belegung dieser
Amtsübertragung durch Unterbrechung der wirksamen Anschaltung vom Sprechweg abschaltbar sind.
Bei bekannten Schaltungsanordnungen für Amtsübertragungen erfolgt die ankommende Belegung durch
Anschaltung eines Potentials an einer der beiden ω Sprechadern und es sind für die Aufnahme eines
Auslösekennzeichens am Gesprächsende aus der öffentlichen Anlage entsprechende Erkennungsmittel in
einer Graetz-Brückenschaltung zur Aufnahme des Auslösewechselstromkennzeichens geschaltet. Diese
Erkennungsmittel sind in der Graetz-Brückenschaltung und über eine Induktionsspule an der einen Sprechader
und über einen Kondensator an der anderen Sprechader fest angeschaltet Hierzu ist als Beispiel auf die DE-PS
9 67 291 hingewiesea
In dem Buch »Fernsprech-Nebenstellentechnik« von W. H. Schönfeld, herausgegeben im Verlag Erich
Herzog, Goslar, 1965, Seiten 442—446, ist eine Schaltungsanordnung beschrieben, bei der zwei besondere
Relais zur Verhinderung des Schleifenschlusses zum Amt und zur Abtrennung des Anruforgans bei
abgehender Belegung vorgesehen sind. Diese Relais sind zusätzlich zum Impulsrelais und zusätzlich zum
Impulsüberbrückungsrelais vorgesehen. Die Schaltzeiten dieser zusätzlichen Relais sind nicht so festgelegt,
daß die Anruferkennungsmittel für die gesamte Dauer der Übertragung abgehender Impulse einschließlich die
der Impulspausenüberbrückungszeit und der gesamten
Belegungszeit von den Sprechadern abgetrennt sind. Diese Schaltungsanordnung ist somit aufwendig und
nicht geeignet, bestimmte Zeitbedingungen zu erfüllen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, in einer Schaltungsanordnung zur Feststellung
ankommender Amtsanrufe in Fernsprechnebenstellenanlagen eine Aufnahme des Amtsanrufes in einer
Anordnung in der Weise vorzunehmen, daß die dämpfungs- bzw. übertragungstechnischen Forderungen
im Gesprächszustand erfüllt werden und gleichzeitig auch Störanreize der abgehenden Wahlse.-ien durch
die Amtsanruferkennungsmittel nicht als Anruf interpretierbar sind.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Amtsanruferkennungsmittel
im Freizustand der ankommend belegbaren Amtsübertragung einerseits über einen Kondensator
und über einen Impulsruhekontakt des Impuls- und Belegungsrelais an der abgehenden einen Sprechader
und andererseits über einen Kondensator und über einen Ruhekontakt eines lmpulspausenüberbrückungsrelais
an der anderen Sprechader angeschaltet sind und daß die Anruferkennungsschaltmittel im Arbeitszustand
der genannten Ruhekontakte für die gesamte Dauer der Übertragung abgehender Impulse einschließlich der
Impulspausenüberbrückungszeit und der gesamten Belegungszeit der Amtsübertragung von den Sprechadern
abgetrennt sind.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß während der Übertragung abgehender Wahlimpulse keine Störimpulse
auf die Amtsanruferkennungsmittel übertragen werden und diese fälschlicherweise einen ankommenden
Anruf anzeigen würden. Außerdem ist sichergestellt, daß sowohl bei einem ankommenden als auch bei
einem abgehenden Amtsgespräch, d. h. also generell im Gesprächszustand, die Amtsanruferkennungsmittel die
dämpfungs- und übertragungstechnischen Bedingungen der Übertragung nicht beeinflussen.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind der Ruhekontakt des Impulsrelais und
der Ruhekontakt des Impulspausenüberbrückungsrelais als Umschaltkontakte ausgebildet und es sind die
Arbeitszeit des Impulskontaktes in der Sprechschleife und der Arbeitskontakt des Impulspausenüberbrükkungsrelais
in einer Schleife zwischen den Sprechadern geschaltet.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß auch in der Impulspause während der Übertragung einer Wahlimpulsserie
die Anruferkennungsmittel von den Sprechadern abgetrennt sind und gleichzeitig über die
Arbeitsseite des Kontaktes des Impilspausenüberbrükkungsrelais eine Niederohmschaltung der normalerweise
über den Übertrager der Amtsübertragung bestehenden Schleife zum Amt die Aussendung der Wahlimpulse
durch Schleifenunterbrechung erfolgen kann.
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es sind nur die für das
Verständnis wichtigen Einzelheiten dargestellt.
In der Zeichnung ist eine Amtsübertragung AUe mit
der Amtsleitung AL gezeigt, wobei die Amtsleitung AL
Ober den Übertrager U mit der Nebenstellenseite der Amtsübertragung verbindbar ist Im Gesprächszustand
besteht über den geschlossenen Impulskontakt 1/. den Widerstand R 1, die Übertragerwicklung /des Übertragers
U und den Widerstand R 2 eine Schleife zum Amt Bei der abgehenden Wahl zum Amt durch den
Nebenstellenteilnehmer werden die Widerstände R 1, R 2 und die Übertragerwicklung / des Übertragers U
durch den Kontakt 2 ν kurzgeschlossen und werden die Impulse durch öffnen und Schließen des Kontaktes 1/
über die Amtsleitung AL zum Amt gegeben. Die vom Nebenstellenteilnehmer gewählten Ziffern werden als
Wahlimpulse zur Amtsübertragung gegeben, dort umgesetzt und von dem Kontakt 1/' wie vorstehend
angegeben, weiter übertragen.
Für die Einschaltung bzw. Steuerung der Relais in der Amtsübertragung ist davon ausgegangen, daß die Ein-
und Ausschaltung der Relais in nicht näher erläuterter Weise von der zentralen Steuerung ZSt aus in
Abhängigkeit der dort vorhandenen Programmsteuerung und der Auswertung der empfangenen Signale
erfolgt Dies bedeutet daß das Impulspausenüberbrükkungsrelais sofort bei Erkennen des ersten Wahlimpules
vor Einschaltung des Impulsrelais / der Amtsübertragung wirksam geschaltet wird. Da in der Amtsübertragung
eine Umsetzung der vom vom Teilnehmer gewählten Wahlimpulse vorgenommen wird, bereitet
die Einschaltung des Impulspausenüberbrückungsrelais
vor Einschaltung des die Impulsgabe weitergebenden Relais / keine Schwierigkeiten und bedeutet nur eine
geringfügige Verzögerung, die infolge der Umsetzung ohnehin vorhanden ist. In der Zeichnung ist die
Steuerung des Relais V symbolisch dargestellt. Daraus geht hervor, daß das in nicht dargestellter Weise
abfallverzögerte Relais V durch den Kontakt 3a des nicht dargestellten die abgehenden Wahlimpulse der
anrufenden Teilnehmerstelle aufnehmdenden Relais eingeschaltet wird und mit der Wahlumsetzung, die in
nicht dargestellter Weise dimensioniert ist vom Relais / in Abhängigkeit der Kontakte 3a und 4 ν steuerbar ist
Die Amtsanruferkennungsmittel /4ÄSsind im Freszustand
der ankommend belegbaren Amtsübertragung einerseits über den Kondensator Cl und über die
Ruheseite des Impulsumschaltekontaktes l/des Impuls- und Belegungsrelais / mit der abgehenden einen
Sprechader a und andererseits über d^n Kondensator
C2 und die Ruheseite des Umschaltkontaktes 2v des Impulspausenüberbrückungsrelais V an der anderen
Sprechader b angeschaltet Die Anruferkennungsschaltmittel ARS sind im Arbeitszustand des Impuls- und
Belegungsrelais / für die gesamte Belegungszeit der Amtsübertragung, gleichgültig, ob es sich um eine
ankommende oder um eine abgehende Amtsverbindung handelt aus der zwischen den Sprechadern gebildeten
Schleife geschaltet Diese Trennung der Schleife ist auch gewährleistet für die gesamte Dauer der Übertragung
abgehender Impulse, da das Relais V bereits beim Erkennen des ersten Wahlimpulses vor Einschaltung
des die Impulsgabe weitersendenden Relais / eingeschaltet wird und erst dann abgeschaltet wird, wenn der
letzte Wahlimpuls gesendet worden ist.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß während des Gesprächzustandes die Anruf erkennungsmittel ARS die
dämpfungs- bzw. übertragungstechnischen Forderungen im Gesprächszustand nicht beeinflussen und auch
Störanreize infolge der abgehenden Wahlserien sich nicht auf die Amtsanruferkennungsmittel derart auswirken
können, daß solche Wahlimpulsserien als ankommende Amtsanruferkennung interpretiert werden. Dadurch,
daß das Relais V anspricht, bevor das Relais / wirksam wird, und erst abgeschaltet wird, nachdem der
letzte Impuls gesendet worden ist, ist sichergestellt, daß mit der Abschaltung der Amtsanruferkennungsmittel
sowohl in Abhängigkeit eines Impulskontaktes als auch in Abhängigkeit des Impulspausenüberbrückungsrelais
keine Störeinflüsse bzw. Dämpfungseinflüsse entstehen können. Anstelle eines Umschaltkontaktes könnte
selbstverständlich auch ein Arbeitskontakt und ein Ruhekontakt verwendet werden. In der Regel sind aber
Umschaltkontakte für Relais kostengünstiger.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Feststellung ankommender Amtsanrufe in Fernsprechnebenstellenanlagen
mittels zwischen den Sprechadern im Freizustand einer ankommend belegbaren Amtsübertragung
geschalteter, nur auf den Rufwechselstrom ansprechender Amtsanruferkennungsmittel, die in
Abhängigkeit von Schaltmitteln der Amtsübertragung für die Dauer der Belegung dieser Amtsübertragung
durch Unterbrechung der wirksamen Anschaltung vom Sprechweg abschaltbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Amtsanruferkennungsmittel (ARS) im Freizustand der
ankommend belegbaren Amtsübertragung (AUe) einerseits über einen Kondensator (Ci) und über
einen Impulsruhekontakt (Ruheseite des ImpclsumschrJtekontaktes
1/7des Impuls- und Belegungsrelais
an der abgehenden einen Sprechader (a) und andererseits über einen Kondensator (C 2) und über
einen Ruhekontakt (Ruheseite des Umschaltekontaktes 2v) eines Impulspausenüberbrückungsrelais
an der anderen Strechader (b) angeschaltet sind, und daß die Anruferkennungsschaltmittel (ARS) im
Arbeitszustand der genannten Ruhekontakte für die gesamte Dauer der Übertragung abgehender Impulse
einschließlich der Impulspausenüberbrückungszeit und der gesamten Belegungszeit der Amtsübertragung
von den Sprechadern abgetrennt sind.
2.Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch jo
gekennzeichnet, daß der Ruhekontakt des Impulsrelais und der Ruhekontakt des Impulspausenüberbrückungsrelais
als Umschaltekontakte ausgebildet sind und die Arbeitsseite des Impulskontaktes in der
Sprechschleife und der Arbeitskontakt des Impuls- J5
pausenüberbrückungsrelais in einer Schleife zwischen den Sprechadern geschaltet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß das Impulspausenüberbrükkungsrelais (V) durch ein den ersten Wahlimpuls
erkennendes Schaltmittel (3a) vor Einschaltung des die Impulsgabe nach der Impulsumsetzung weitersendenden
Impulsrelais wirksam geschaltet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823215681 DE3215681C2 (de) | 1982-04-27 | 1982-04-27 | Schaltungsanordnung zur Feststellung ankommender Amstsanrufe in Fernsprechnebenstellenanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823215681 DE3215681C2 (de) | 1982-04-27 | 1982-04-27 | Schaltungsanordnung zur Feststellung ankommender Amstsanrufe in Fernsprechnebenstellenanlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3215681A1 DE3215681A1 (de) | 1983-11-03 |
| DE3215681C2 true DE3215681C2 (de) | 1984-05-03 |
Family
ID=6162080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823215681 Expired DE3215681C2 (de) | 1982-04-27 | 1982-04-27 | Schaltungsanordnung zur Feststellung ankommender Amstsanrufe in Fernsprechnebenstellenanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3215681C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967291C (de) * | 1954-08-26 | 1957-10-31 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb |
-
1982
- 1982-04-27 DE DE19823215681 patent/DE3215681C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3215681A1 (de) | 1983-11-03 |
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